Gedichte Band 2

Der Wahnsinn

Was aber ist der Wahnsinn anderes,
den es auf der Welt gibt
und den sie gewissen Personen unterstellen,
als würden sie jemanden nicht mögen?
Sie wollen ihn kennen
und sie sagen es den Anderen
oder sie schreiben es auf das Individuum,
das so sein soll und das alles auslebte, was gut war
und sonst keinem etwas anzugehen hatte
und es hatte nie Böses getan.
Sie behandeln alle jene so,
die es gewagt hatten etwas gewähren zu lassen
und nicht gleich zugeschlagen hatten
und zwar möglichst hart und ohne Barmherzigkeit.
Der Wahnsinn wird gemacht
und zwar von den Gebildeten,
die es zu langweilig finden
und es geht allen viel zu gut,
denn sie werden zu Sadisten
und ihre Bosheit wird gewaltiger
und sie hungern nach der alltäglichen Ration.
Sie wollen alles vertilgen,
um mehr Platz für ihre Show zu haben
und für ihr Sammelsurium.

Liebe empfinden

Lange wurde die Liebe empfunden.
Sie war herrlich und das Glück
und wurde stets genossen
auch der Sex unverdrossen
und er liebte sich und die Welt.

Das hat sich aber verändert.
Erloschen ist das Glück.
Er wünscht sich das Schöne
lang schon zurück.
Sie ist irgendwo, diese Macht,
die die Strahlen aussandte.
Es war ein Engel mit großer Kraft.
Der hat dieses Gefühl gemacht.
Es war Absicht, um zu zeigen,
dass es der rechte Weg war
und auch um zu neigen,
dass er nichts vergisst.
Er versucht auszuweichen
und nicht darauf zu treten
und zu töten.
Aber das schöne Lebensgefühl erlosch.
Es war zu ärgerlich und schrecklich.
Es war zu erbärmlich, denn was er noch fühlte,
war der Grund, dass er alles verspielte
und sich selber killte:
„Ja, aus der Welt herausspielte.“

Sooft es gesehen wurde, gab es die Angst.
Das Lied des Todes, das einen anzog –
seine Macht war gewaltig.
Er stand vor dem Abgrund.
Er war tief und zog ihn hinab.
Schon begann das Rutschen.
Er bemerkte das Abkippen
und stand wie gelähmt –
konnte keinen Halt finden,
denn es gab keinen Baum in Griffweite.
Es gab auch kein Gras,
sondern da gab es nur den glatten
und mit Nadeln bedeckten Boden.
Die andere Welt war sehr nahe
und einen Moment glaubte er, sie zu sehen,
doch fiel er wieder zurück auf die Welt
und die Finger krallten sich in den Waldboden.
Er zog sich den Waldboden hoch,
um einen anderen Weg zu wählen,
der ins Tal hinab führte
Das Grauen war spürbar,
doch es war zu früh gewesen:
„ Die Schicksalsschläge haben gefehlt.“

Alle Tage muss einer dasselbe
tun und er hatte die Bewegung
des Alterns in sich geschrieben.
Es wurde unmerklich spät
und später in der Lebensbewegung.
Die Gedanken wurden verwirrt.
Es ging um Besserungen, ums Leben
und es war in Ordnung zu bringen.

Nie

Nie kann etwas in Ordnung gebracht werden.
Es ist unmöglich, so etwas zu schaffen,
denn niemand kann es verstehen.
Der Geist ist gewillt es zu verbessern,
doch er ist zu schwach,
um die Materie zu ändern.
Das ist nur durch die Arbeit möglich:
etwas zu formen und zu gestalten,
was durch den Geist entstanden war.
Durch die Hände werden die Ideen verwirklicht
und endlich verändernd und formgebend.

Schwächen

Die Schwäche macht sich breit.
Sie wird breiter und so weiter
und sollte zur Kraft werden und zur Macht.
Was aber würde dadurch anders
und eine gravierende Schwäche ersteht,
die zur Hilflosigkeit verkommt.

Der Krieg beginnt

Somit hat der Krieg begonnen.
Gehandelt wird sehr besonnen,
denn das ist das beste Tun.
Wegzulaufen ist opportun.
Wer im Kampfe fällt, der hat verdient
zu sein ein Mann von Welt
und darf das bleiben immerzu
und dazu darf er hasten ohne Ruh.
Es ist hart und kostet viele Leben.
Sie sind dafür tot und den Toten wird vergeben,
haben die Irrungen hinter sich
und sind ohne Tadel,
denn Verstorbene sind von hohem Adel.
Sie sind befreit von den Irrungen des Lebens
und werken nie wie die Lebenden vergebens.
Was sie wollen, sie vermögen es sogleich.
Wer aber nichts tun will,
der blickt stur vor sich hin,
denn im Tode gibt es keinen Sinn.
Was um ihn herum noch ist,
wird ihm zu viel.
Er will kein Spiel
und keine Späße.
Die quittiert er durch verdorbene Gefäße.

Steine

Er warf die Steine am besten und traf genau.
Sein Visier war klar.
Per Stein er König war.
Die Scheiben wurden zerstört.
Es wurde das Getroffene zersplittert.
Ob es Flaschen oder Zierden waren,
sie waren also in den Himmel gefahren.
Doch es war um diesen Spaß geschehen,
denn die Schulter nicht mehr wollte,
wie sie wirklich sollte.

Im Gras

Sie lag im Gras und glänzte matt.
In ihrer Nähe ward der Mensch platt.
Er erschrak auch sehr,
denn vorm Ende seines Lebens
fürchtet sich auch ein alter Herr.
Auch wenn er es satt hat hier zu sein
und zu nehmen der Welten Pein.

Sie ist klein und schlängelt sich im Sonnenlicht,
fühlt sich gestört gar fürchterlich.
Radau und Gestrampel sind zu viel für sie,
lebt sehr lange und bleibt versteckt
und wird niemals von jemandem entdeckt.
Lange ist es her, dass wurde so ein Biest gesehen.
Doch es war friedlich
und er machte einen Bogen,
um es nicht zu treten oder zu reizen.
Das Reptil schien es zu bemerken
und es ignorierte ihn.
Das war ihm recht
und er ließ es im Grase.
Er hatte eine gute Phase
und war schon vorbei und bemerkte,
es will einem folgen.
Es scheint sich verliebt zu haben,
in den alten und zähen Knaben.

Alle Dinge

Von allen Dingen ist die Sammelei am schönsten.
Alle Leute sind Sammler von Energien.
Wer es aber schafft, solches aufzugeben
und sich auflöst wie ein Blitz,
um diese Welt zu verlassen,
der ist nicht schlechter dran, als Sammler,
die sich unbeweglich sammeln
und zu pompösen Ungeheuern werden,
die sich fixieren und binden,
und große Besitzungen aufgeladen haben
und nichts mehr loslassen wollen.

Still und brav

Sei still und brav
sind die Vokabeln der Unterdrückung,
die bändigen sollen,
um für sich selbst Zeit zu haben.

Die Kinder sollen sich beherrschen lernen.
Sie brauchen für sich die Zeit und die Aufmerksamkeit,
die sie von ihren Eltern nicht bekamen.
Sie wollen schon die fertigen Kinder,
die hilfsbereit sind und alles beherrschen.
Sie können aber selbst nicht mehr
und verlangen von denselben trotzdem,
das für sie zu erledigen, was sie nicht schafften.

Böse Lebendigkeit

Die Lebendigkeit ist es, die das Böse voraussetzt.
Je mehr Bosheit in einem steckt,
desto mehr Lebendigkeit ist drinnen.
Er ist stark und wehrt sich, wenn ein Angriff erfolgt.
Sie lassen sich nicht essen, ohne sich zu wehren
und müssen um ihr Leben kämpfen
und das heißt, dass sie alle Tage essen.

Das Böse ist für das Böse gut.
Es ist notwendig für die Lebenden böse zu sein,
um zu überleben und aktionsfähig zu bleiben.

Das Böse sieht sich nie als böse.
Was es auch tut, es ist nur Notwendigkeit
und seine Bestialität ist Zweckmäßigkeit.

Wenn sich das Böse aber als gut aufspielt,
dann greift es die eigene Welt an.
Übler Kannibalismus entsteht.

Aber auch das kann funktionieren.
Es ist ein Selbstbetrug,
doch das Gute ist für das Böse auch gut,
wenn es für das Gute böse ist.
Die Haustiere können ein Lied davon singen,
sowie die Notleidenden und jene, die unterliegen.
Nur das Junge und Neue wird als gut hingenommen
und die Erhitzungen sind Idealismus und Sadismus.

Beißen

Es beißt. Es ist nicht auszuhalten.
Er wälzt sich unruhig im Bett herum.
Das ist ihm längst zu dumm.
Doch tut er stets dasselbe,
denn das Neue ist voll Gefahr.

Schwein geworden

Er ist ein Schwein geworden
und denkt weder an heute noch an Morgen,
hat alle auf dem Gewissen,
wenn er es mit ihnen gut meinte.
Als er seine Fehler erkannte,
er im Nachhinein weinte.
Das war zu spät gewesen.
Die Leute von seiner Güte nie genesen.

Weggewischt

Der Schlaf ist weggewischt.
Er hat sich wieder angepisst.
Der Regen wusch den Alten jung,
Wo er ging hat er die Flagge gehisst.
Sie sind enttäuscht und heulen laut.

Die Rehe sind sehr klug.
Sie laufen durch die Zäune
und klettern auf die hohen Bäume.

Lieben

Einst liebte er eine Katze
und vorher einen Hund.
Er liebte alles auf der Welt,
selbst sie Bäume und den Dreck.
Er wusste, dass alles hat einen Zweck,
denn ohne Sinn läuft nur:
ein Mensch alle Tage vor sich hin.

Alles ist zu schrecklich.
Er ist voll Dreck und
die Haut juckt erbärmlich.
In den Wäldern sieht es aus ärmlich.
Die Schuhe sind kaputt.
Sie lassen das Wasser durch
und das Geäst zerkratzt die bloßen Beine.
Die Schrammen fallen auf.
Sie sind voll von Giften,
auf die er allergisch reagiert.

Das Reh

Das Reh lief durch den Zaun.
Es stieg geschickt durch die Maschen.
Die Stacheln ritzten das Fell etwas auf,
doch es kam raus
und lief in den Wald in Eile
und nach einer Weile
kam der Ruf, der besagte:
dass es sich über die Welt beklagte.

Hänge

Die Hänge sind steil und bewachsen
und voll Moose, Brennnesseln und Dornenhecken,
die wollen den Wanderer necken.
Die Bäume sind dicht aneinandergereiht
und sie sind es, die ritzen
und Wunden in die Hände schlitzen.
So gerötet wie dieses Jahr,
sind die Haxen nie gewesen.
Das Jucken vertreibt den dummen Schlaf.

Blicke

Wohin geblickt wird,
die Welt ist kultiviert.
Die Wildnis ist irritiert,
denn sie ist noch unberührt.
Alle sind voll Sammelleidenschaft.
Sie sind besessen vom Sparen.
Wer nicht so ist, wird ausgelacht
und zum Narren gehalten.
Niemand tut sich damit was Gutes.
Keiner will es aber erkennen.
Sie werden ins Verderben rennen.

Selbst kultiviert

Er hat sich selber kultiviert.
Das hat sich so gehört.
So sollte es stets getan werden.
Er hat zuvor dauernd geträumt
und stets das Leben versäumt.
Es war furchtbar: das Leben.
Alle Versuche, die hinter ihm lagen,
hat er schnell begraben
und bohrt nicht mehr in den Nasenlöchern,
lässt sich nirgends mehr blicken.
Alle Ausgänge wurden gestrichen,
denn sie sind zu teuer
und machen aus Alten Ungeheuer.

Teuer

Es ist so teuer geworden,
dass er sich nichts mehr leisten kann.
Doch wenn er recht bedenkt,
konnte er sich niemals etwas leisten,
denn das Leben und die Welt
waren stets zu teuer gewesen.

Brav gewesen

Sie waren brav gewesen.
Ihr Schicksal war sehr hart.
Sie haben alles gegessen und es verdient.
Durch die Finsternis wird gewandert.
Der Abend ist sehr fein.
In diesem Duft zu wandern
und über die Felder zu schreiten,
schien mehr zu sein als Leid.
Jenes inhalieren auch die Bösen.

Mittwoch

Der Mittwoch ist der Tag,
auf den sich jener freute.
Er glaubte, alles bewältigen zu können,
was er sich vorgenommen hatte.
Vielleicht wurde er an einem solchen Tag gezeugt.
Es muss ein kühler Tag gewesen sein,
sonst ist es viel zu heiß, außer im November,
wenn die Kälte ordentlich beißt.
Die Nase ist aber nicht abgehärtet,
denn sie übersteht die Kälte nicht.

Was wird Mittwochs schon getrieben?
Jener hat sich den ganzen Tag herumgetrieben,
um sich und die Welt zu vergessen,
was auch schiefgelaufen war.
Die Welt war zu hart.
Er aß zu wenig und nahm nicht zu.
Dafür war er agil, aber langsam bei der Arbeit.
Sie ärgerten sich über den langsamen Arbeiter.
Die Haut juckte wegen des Staubs.
Es war zum aus der Haut fahren,
wenn er im Staub herumging
und er ihn auch noch inhalierte.
Der Husten war trocken
und er begann sich zu schocken.
Die Zigaretten waren auch zu stark,
obwohl sie nur gepafft wurden,
worüber die Leute sich aufregten.
Sie mochten keine Angeber
und auch keine Streber.
Sie gerieten leicht in Wut
und hielten sich für zu gut.

Bange

Oft ging es zu Fuß nach Hause.
Die Dunkelheit war schrecklich.
Die letzten Meter ging es durch den Wald.
Es war finster und kalt.
Der Hohlweg war steinig und uneben.
Die Geräusche klangen wie eine Verfolgung.
Er erschrak sehr und begann zu laufen.
Es steigerte sich seine Angst.
Es kam zum Gerenne
und es folgte ein Geflenne,
bis er zuhause war.
Die Furcht klang ab wunderbar.
Das Schlüsselloch schien verklebt zu sein,
denn der Schlüssel kam nicht hinein.
Diese Situation hatte er oft geträumt
und auch die Angst dabei nicht versäumt.
Das Raubtier kam und fraß ihn auf.
Er schrie entsetzt und erwachte drauf.

Die Waldtiere

Die Tiere im Walde hüpfen
und sie führen Freudentänze auf.
Sie leben so lange sie können in Saus und Braus.
Sie sind die Genießer,
lassen sich nichts nehmen.
Unordnung wollen sie sich nie abgewöhnen.

Sie singen und jubeln durch den Wald.
Diese Musik oft verräterisch erschallt.
Sie sind auch oft erschreckt
und in ihrer Ruhe gestört.
Der Fremde dringt ein und bekehrt.
Wenn er sich aber so benimmt wie sie,
sich sonnt, streckt und läuft,
werden sie wieder ruhiger.
Wenn er ihnen nicht zu nahe kommt,
wollen sie ihn sehen oder sein Wesen verstehen.
Sie mögen es ihn zu erschrecken.

Die Vögel sind sehr aufgebracht.
Das äsende Vieh schreit empört über die Störung.
Sie wollen den Eindringling verjagen und schimpfen.
Die Böcke schreien laut vor Wut,
denn sie haben Angst vor dem Verlust ihres Harems
und sie finden den Eindringling Scheiße.
Bleibt dieser da und beharrt er,
dann werden sie ihn nicht mehr bedrängen..

Sie sind nicht gegen die Ruhigen,
die ihnen helfen wollen.
Nie passt ein Raubtier irgendwohin,
auch wenn es sich unsichtbar machen kann
und selten Tiere reißt.
Wer sich so benimmt wie sie, der darf auch bleiben,
selbst wenn sie auf ihn sehr häufig speiben.

Wie ein Wesen sich auch verhält,
es ist fremd und eine Störung
und kriegt deshalb eine Verwehrung.
Wie er sich auch benimmt,
er bleibt für immer ein fremdes Kind.

Die Kulturwälder sind leicht zu begehen.
Sie sind frei von Gestrüpp.
Überall kommt einer hin, wenn er es möchte.
Nie wird jener behindert
und wird auch nie gemindert,
was für die Bewegung nötig ist.
Der Freiraum ist groß
und nirgends gibt es ein Geschoss,
das sich einen vornimmt, erschlägt oder vergiftet.
Wie oft jener auch hinfällt
und wie alt die Wege auch sind ist egal.
Die trockenen Äste sind nicht so schlimm, dass er sie hasst.
Ihre Anwesenheit genau in diese Wälder passt.

Sie sagen

Sie sagen hopp und meinen Pop
und sind mies und ohne Biss,
denn sie wollen nur gewinnen.
Immer wollen sie die Besten sein.
Sie bleiben für alle Zeiten für sich allein.

Sie werfen sich auf einen Feind,
denn er hat einst geweint.
Er hat das Tränengas abbekommen.
Sie haben dazu hämisch gegrinst.
In ihren Hirnen schwebt ein uraltes Gespinst.

Sie tragen die Bürden lange.
Ihnen ist schwer und bange.
Erst haben sie gesammelt,
nun wird vergammelt.
Sie sind dick
und sie finden das sehr schick.
Wie müssen sie deswegen leiden
und mit ihren feisten Fingern
zeigen sie auf die Heiden.

Es ist lange alles aus.
Diese Erzählung kam hiernach raus.
Nie hat sich die Welt verstanden.
Alles Gute ist vergangen.
Der Augenblick ist kein Trug
und die Leute kennen nichts als Betrug.

Solange sie jung sind und voll von Energie,
wollen sie sterben so gut wie nie.
Doch wenn sie sind erst krank,
nehmen sie die ewige Ruhe mit Dank.
Aber sie sind für immer dabei
und was sie taten ist einerlei.
Sie reisen für alle Zeiten mit
und werden niemals quitt.

Wer will die Meute verlassen,
der muss mehr können als verbrennen und schassen.
Wer glaubt, er könnte es schaffen,
der ist einer von den eingebildeten Laffen.
Wer ist zu klug und übt den öden Selbstbetrug,
der erlebt sein Versagen als Glück
und kehrt auch in den Schoß dieser Welt zurück.

Auch die Dummen haben Glück
und kehren unbeschadet zurück.
Die Klugen müssen leiden.
Die können die Qualen niemals vermeiden.
Auch wenn sie sich verzehren,
gegen den Absturz sie sich nicht wehren.

Mögen

Er mag das Leben sehr
und sich selber noch viel mehr.
Niemals mag er sich missen
und wenn es ginge,
würde er sich selber küssen.
Aber er kann sich umarmen
oder gehen zu den Warmen,
die das auch sehr gerne machen
und für die anstrengenden Nächte lachen.
Vorbei ist diese arge List.
Unschuldige werden nicht vermisst.
Nach und nach wird einer so wortkarg,
dass die Leute vergessen,
dass sie sind vom Sammeln besessen.

Schlecht

Vom guten Zeug wird einem schlecht.
Das geschieht gerade recht.
Wer viel vom Guten trinkt und isst,
der seine Sorgen solang vergisst.
Deswegen muss er trotzdem leiden
und eine Übelkeit wird ihm zu eigen.
In seinen Innereien drückt ein Knödel
und er weiß, er ist ein Wedel.
Wenn er danach wenig trinkt,
er in der eigenen Schuld versinkt.

Toll und sexy

Sie sind toll und ihre Figuren sexy
und werden diese Welt entmüllen,
wollen sich in Seide hüllen.
Mit ihren Lüsten wird die Gegend heiß
und was sie tun, es wird zum Reis.
Das schöne Spiel ist unentbehrlich
und wenn du bist ein wenig ehrlich,
gibst du zu, dass es einen auch erfüllt
und mancher gerne mit den Damen spielt.
Sie stürzen sich in den Liebesrausch
und leben in Bogen und Bausch.
Was sie auch sammeln:
sie werden vergammeln.

Verlassen

Sie sind verlassen
und halten das Sein für verfehlt.
Es ist nichts da, das zählt
oder einen Wert enthält,
der nötig ist und keiner vergisst.

Die Blumen blühen
und duften im Sonnenschein.
Sie verblühen zu geschwind
und sie sind wie ein kleines Kind.
Wo war es, als wurde das Glück verteilt.
Es erfüllt einen Unglück und Leid.

Die Bäume wurden gefällt.
Schon wieder hatte ein Bauer kein Geld.
Er musste Holz verkaufen,
um weiter zu können saufen.
Er findet das auch schön
und kann sein Verbrechen nicht verstehen.
Er heizt seine Wohnung tüchtig ein,
denn frieren will er nicht allein.
Sie wollen lieber schwitzen
und sich durch das Laufen erhitzen.
Wer ruhig ist und viel isst,
der bald zwei Meter im Umfang misst.
Sie genieren sich nie,
ärgern sich aber wie
und sind verdorben.
Sie warten lieber, ehe sie etwas tun, auf den Morgen.
Einige werden alle Tage beichten,
denn ihre Sünden bis zum Jüngsten Tag längst reichten.
Das hilft niemanden, als den, der lacht
und die besten Witze darüber macht.

Beißen

Sie beißen und sind ohne Eile.
Voll ist die Luft von der Langeweile.
Sie sind geil und überfressen,
denken nur noch an Sex und Essen.
Die Tage sind vergangen.
Die Nächte haben angefangen,
sind dunkel. Einige sind verschreckt.
Punkte leuchten in der Finsternis.
Hie und da klappert ein Gebiss.
Wer das Glück gepachtet hat vergisst,
ist ohne Lust und ruhig.
Wer das nicht mag, kriegt Frust.
Die haut ihn hin, schlägt tot,
sodann bist du gewiss Frau Lot.

Verschluckt

Er hat sich selbst verschluckt.
Um das zu schaffen, muss er sich nicht ducken.
Er schluckt und würgt sich selber runter.
So hat es zu sein und dann ist es egal,
ob es schön ist oder nur kalt.
Wer die Sonne liebt, muss im Tode leiden,
wo er nur mehr die Schwärze sieht
und in der ewigen Dunkelheit wird bleiben.
Er tut einiges aus Hunger und aus Lust.
Es führt zur Befriedigung
und doch keimt sie wieder auf.
Jeder dafür schleimt
und sich einiges reimt.
So würde es ewig weitergehen.
Nie wieder werden sich diese Menschen sehen
oder hören oder riechen.
Die Befriedigung wird obsolet.
Für die Liebe ist es viel zu spät.

Lieb und böse

Sie ist sehr lieb und doch auch böse
auch eine Dame und ominöse,
treibt sich in der Gegend herum.
Auch in der Ferne sind die Dinge gleich
und wie aus der Nähe anzuschauen.
Einer könnte sich und die Welt alle Tage verhauen.
Die hohen Ziele hat er nicht erreicht.
Er sich in die dunkle Höhle schleicht.
Sie hielten ihn für begabt.
Aber sie lachten und haben gewitzelt.
Jetzt hasst jener diese Welt
und die Lebewesen sind stets Feinde gewesen.
Sie hatten es offen und klar gezeigt
und sind mit großer Freude dazu geneigt
Sie ist aber lieb und auch böse
und lässt sich nicht durchschauen.
Sie ist geheimnisvoll wie alle Frauen,
die um die Gunst der Männer buhlen.

Ewig leben

Ewig leben und nichts dafür tun, will jeder
und keiner weiß, wie es gehen soll.
Sie sammeln und raffen,
zerstören und rühmen sich dafür,
sind der Horror und die Kraft des Bösen
und wie das Getier,
das sie zerquetschen
und geben an, sie seien Bienen.
Sie aber verwüsten
und wollen sich mit diesen Taten brüsten.
Wer ewig leben will,
der muss noch grausamer sein.
Er muss zur Natur werden
und auch sein Geist wird irden
und wer genug trinkt,
der kann klares Wasser werden.
Wer also will ewig sein,
der geht sich und der Welt auf den Leim.

Gefordert

Es wird erwartet und gefordert.
Wenn sie selbst etwas leisten sollen,
wirken sie unfähig.
Sie verlangen Ideen und Leistungen dazu,
die sie selbst nicht erbringen,
wollen die Dinge beim Namen nennen
und darüber sollten sie sich schämen.

Sie tun klug und verlangen das Recht,
fühlen sich überlegen selbst noch dem Hecht,
haben aber in das Gras gebissen
und dazu auch sich zerrissen.
Es gab ein gewaltiges Gewitter
und sie zitterten wie Zwitter
und wie die Leute,
die verlieren beim Sonnen ihre Häute.

Sie sind frech
und das ist ihr Pech.
So schön sind sie nie und nimmer,
dass sie werden dürften schlimmer.
In der Kälte wächst kein Zahn
und wo sie wachsen,
fängt die Wärme an.
Wenn sie die Münder öffnen
und sich als große Meister geben,
verlieren sie des Spiritus Segen.

Große Sätze

Nun ist genug der großen Sätze.
Die Zeit ist reif für gehortete Schätze.
Die sie suchen, die haben sie verloren.
Deren Geist und Gedanken sind verworren.

Jucken

Es juckt das Haar.
Es juckt die Haut.
Das Wasser hat die Freude vertaut.
Der Irrtum lebt und ist falsch.
Mit Wasser wird der Geist stets aufgebaut.

Ungenügend

In den Gebieten, wo sie die Welt vergessen,
sind die süßen Genüsse zuhause.
Wer dort rackert, der gilt als Idiot
und wird unterdrückt als Despot.
Sie wollen die Mängel dulden
und sie lassen sich verschulden.
Wozu all das Irrige?

Dass die Gesellschaft wankt, ist ihre Schuld.
Sie mögen sie nicht, doch sie werden sie nicht los.
Was sie machen also dagegen groß?
Sie suchen die Schuldigen.
Die werden sie nicht huldigen
und wollen sich auch niemals entschuldigen.

Schriften

Die Schriften sollten sein ohne Sinn.
Wie er eingehaucht wird, ist es im Kopfe drin.
Wer so klug ist und den Sinn nicht sucht,
handelt und nicht im Dunkel des Geistes wandelt,
der besitzt ein sonniges Gemüt
und wird selten rüd.

Der Staub

Der Staub tut nichts
und doch schadet er mitunter sehr.
Die Lungen füllen sich,
doch die Welt wird niemals leer.
Es juckt und beißt
und wer sich deswegen etwas ausreißt,
der hat den Ärger und sucht eine Befriedigung.
Er sucht sich was und ist es schon los
und er fragt sich, wieso ist das so bloß?
Niemand will es
und es doch nie anders wird.

Er hegt seinen Lebenstraum,
der ist ein stolzer Baum
und im Traum zerronnen.
Sein Leid hat deshalb früh begonnen.
Wohin sollen diese Dinge nun,
die er vormals sammelte,
ehe er vor sich hin nur noch gammelte?

Erst wollte er es haben.
Nun ist es ihm zu viel.
Er hat seine Kraft verbrannt
und ist zur Schwäche nun verdammt.

So ist der Staub das Starke
und steckt immer in einem –
oft auch in keinem
und er ist dort unter denen,
die schon zuvor waren da
und es wird klar,
dass es ist zerronnen
und das wurde ersonnen.

Romantik

Zur Romantik ist einer geboren
und zum Sterben erkoren.
Nie wollte jemand Reichtum und Macht.
Ausgegangen ist er nur in der Nacht.
Dort treffen sich die Romantiker.
Sie kriegen, was sie für die Welt über haben:
das Verderben und die Übel
und sie nahmen es an, um es zu ändern.
So wurde die Romantik geboren.
Das Siechtum des Geistes ist hiermit erkoren.

Die Trauer ist enorm,
denn verloren ist das Paradies.
Das aber alle wollen
und erreichen es damit.

Sabbat

Sabbat ist und der Fluch wird dem gegeben,
der arbeitet und genießt.
An solchen Tagen hat er zu ruhen
oder sich auszuschlafen.
Wer arbeitet, der muss leiden.
Er ist ein Lakai
oder ein geistiges Nackedei.

Sie feiern alle Tage,
sind arm ohne Frage,
ähneln sich, indem sie leiden
und sie finden im Leid ihr Glück.
Ohne Leid wollten sie niemals zurück.

Spiele

Die Spiele des Glücks sind grausam.
Sie sollen die Leute betören.
Nie wird das Glück andern als den Herren gehören.
Sie hören ihre Lieder
und kehren wieder
und dienen den Herren,
um die Leidenden zu quälen
und um sie zu stählen.
Sie wollen sich blamieren,
indem sie das Glück verkaufen
und alle Tage nur saufen.

Schwul

Sie sind schwul.
Die Menschheit lebt im Sündenpfuhl.
Wer nicht mittun will,
wird vergewaltigt und zwar so,
dass er sich dagegen nicht wehren kann.
Sie sorgen für die Wehrlosigkeit
und ehe er erwacht,
ist ihre Schandtat längst vollbracht.
Es ist reine Teufelei
und die Unschuld ist entzwei.

Je länger jemand spart
und je weniger er will,
desto geiler wird er viel.
Sie verspritzen ihre Lust
und niemand als das Opfer
spürt den Frust.

Die Schwachen

Die Schwachen sind stets allein.
Bei diesen Leuten wollen Andere nicht sein.
Sie wollen sie verarschen
und sie machen sie süß und müde
und es wird vergehen ihr Prüde.
Sie kriegen Hormone und Opiate
und wenn das nichts nützt
werden sie verschrien.
Widerspenstigen wird nie verziehen.
Sie nehmen denen die Luft
und lassen sie röcheln.
Sie werden in der Eile hecheln.
Das gefällt den wilden Tieren,
die so pervers jubilieren.
Den Opfern dieselben unterschieben,
dass sie jene auf diese Weise lieben.

Fahren

Sie fahren und schauen,
wollen es wild treiben.
Böse Taten sie als die Guten verschreiben.
Sie sind ärger denn je
und fallen deshalb in das Weh.
Es wird spuken.
Nie mag es solche Tölpel verschlucken,
die nur naschen
und sich nie waschen.

Gackern

Sie gackern wie die Hühner
und sind tolpatschig wie Enten.
Sie watscheln mit bei den Märschen
und glauben, es reizt die Männer
und sie würden darob steif,
denn sie haben einen geilen Schweif.

Sie täuschen sich:
nur sie sind geil auf diese Dinger.
Mit deren Hilfe kriegen sie:
die heiß geliebten Kinder.
Sie machen sie zu ihrem
Ebenbild und das macht
sie hinten nach doch wild.
Sie wollen mehr davon
und übernehmen sich dabei.
Sie verfallen der Depression.
Es fehlt an den Erfolgen schon.
Sie wollen mehr als sie vertragen.
Mit ihren Feinden sie verzagen.

Geschafft

Somit haben die Leute es geschafft.
Sie kamen an, wo noch niemand vorher war
und wollen nie wieder dorthin.
Es ist dunkel und leer geworden.
Die Worte klingen dumpf.
Hohl ist deren Sinn.
Im Kopfe sind sie hin.
Das Haar fliegt raus
und die Geschichte ist aus.

Singen

Sie singen und springen.
Jeden Tag wird gerannt.
Sie sind doch hirnverbrannt.
Ohne Sinn ist alles wieder hin.
Sie wollen es nicht erkennen,
dass sie erst den Auftrag erarbeiten
und verdienen sollen, ehe sie ihn erhalten.

Sie sind wie sie sind,
ohne etwas dagegen unternehmen zu können –
haben die gleichen Fehler, die gleichen Vorzüge
oder was auch immer.

Das Glück

Das Glück ist nie dort, wo es scheinbar hinfällt.
Und es würde zerschmettert,
wenn es am Vermögen läge.

Phantasie

Die Träume und die Phantasie
sind mehr als sie darstellen.
Sie vermögen mehr als zu irritieren oder verführen,
sind dazu angetan die Person zu ändern
oder zu vervollkommnen.
Sie sind zerstörerisch und vermehren sich.
Einer wird so wie er will.
Der Eine bleibt still
und der Andre ist laut
und hat ganz sein Leben verhaut.
So ergeht es den Stillen
und den All zu vielen.
Jener kann der Phantasie nachhängen
und alles wird vergehen.
Niemand wird es anders sehen,
da seine Träume, die der Andren sind
und alle die gleichen Phantasien haben.
Niemand stellt die Fragen,
denn niemand antwortet drauf.
Sie keuchen schwer bergauf.

Es ist soweit

Es ist soweit. Sie sind bereit.
Der Weg ist breit.
Er nimmt alle auf
und sie folgen seinem Lauf,
der sie treibt und aufreibt.
Sie stören und das ewige Sehnen
erfüllt die armen Lungen.
Sie werden laut und rasten oft.
Beim Wandern sind sie begeistert.
Sie singen laut Lieder.
Die handeln von der Lust
und von den Sehnsüchten, die sie füllen.
Viele wollen spielen
und große Wünsche erfüllen.

Sie rannten durch die Straßen
und schwanken durch die Gassen.
Selbst die schmalen Wege wollen sie begehen.
Die Welt wird nicht gesehen.
Sie sind voll Stolz und mit geschwellter Brust,
vergehen sie mit Lust.
Sie lassen ihre Augen glühen
und wollen nichts missen
und vermeiden etwas zu wissen.

Der Tanz mit Eleganz ist reine Zauberei.
Niemand wird jemals frei.
Sie meinen, es soll so sein.
Wer gerne tanzt, der soll es tun
und wer nicht mag und darunter leidet,
der schaut nicht einmal zu.

Gestank

Wo sie sind, ist der Gestank.
Das ist kein cooler Schwank,
sondern die Wahrheit
und die völlige Klarheit.
Sie beginnen zu faulen.
Ihre Hüllen sind nur totes Zeug.
Sie fürchten die Wahrheit
und sagen dazu :“Lüge!“
Sie wollen die Gegner verängstigen
und ärgern sich über die Reden
und was gegen sie vorgetragen wird.
Zittern müssen sie und zerrinnen
und alle Tage sie mehr spinnen.
Es wird gepredigt
auch von Vergeltung geredet.
Sie sind Narren,
die in hundert Jahren noch schnarren,
fordern zu vielen Dingen auf
und doch sollten sie nie gebieten,
versuchen auch und das ist eine Sünde.
Sie finden für ihr Tun gute Gründe,
werden sie nicht nennen,
da sie nicht bewusst erkennen.

Tanzen ums Licht

Sie tanzen um das Licht.
Das Feuer verbrennt ihre Seelen.
Es wird auch ihre Sehkraft stehlen
und die Sinne, die dazu dienen,
die Welt zu erkennen,
die einem gehört.
Wir essen und trinken sie.
Wir werden zu ihr kehren.
Niemand will es,
doch kann keiner aufbegehren.

Sie tanzen alle Tage.
Die am liebsten tanzen,
sind voll von der Lust.
Sie lieben und werden
die Begierden stillen.
Es wird nicht gedacht
und oft wird gelacht,
wenn die Münder
und Leiber sich berühren.
Was sie essen wird zu Dreck.
Doch die Sonne hat es
wieder aus dem Koma erweckt.
Sie fliegen durch die Luft
und sind vollgepackt mit Leben.
Das wollen sie versprühen.
Aber sie müssen verglühen.

Was sie auch tun.-
es ist eine Art von Tanz und Lauf.
Sie kriegen jeden Tag Ohrfeigen drauf.
Wo sie stehen und wie viel sie verstehen,
sie sind ohne Ziel,
denn sie wissen nicht soviel.
Sie springen und singen
ohne zu klingen.
Sie schlagen Wellen –
sind voll Zellen,
die aus sich schwitzen,
zumal sie sich erhitzen.
Leer sind die Hirne,
trotzdem voll wie Gestirne.

Einst

Einst war einer ernst und ehrlich.
Das hat aber nichts gebracht.
Die Leute wollten davon nichts wissen.
Sie ihn auf den Friedhof geschmissen
und meinten, er solle Priester werden
und sie lachten,
wollten das Schwein nicht sagten
und beklagten sich über den frechen Ton,
den sie aber selbst erklingen ließen.
So wird es, wenn die Lügen sprießen.
Sie sind voll vom bösen Zeug.
Und was sie auch trinken,
es schadet und sie erkranken.
Sie hassen sich selbst,
werden jedoch nie anders
und müssen verderben.

Es kommt wie es kommen muss

So kommt es doch, was kommen muss.
Die Blätter fallen und die Sonne brennt herab.
Sie versengt die Lebewesen nicht zu knapp.
So hat sie noch keiner gesehen
und grausam ist sie wieder –
auch beim nächsten Wiedersehen.

Glitzerwelt

Schön ist die Glitzerwelt,
die sich langsam zu Neige welkt.
Immer glitzernder wird sie,
so dass sie blendet
und neue Botschaften sendet,
die schöner sind und voller,
als das zuvor Gewesene.
Sie feierten und tanzten
und sanken matt in das Gras.
Sie genossen die Nacht und Gas.

Nächte

Die Nächte sind lau und die Morgen frisch.
Es kommt die Erste auf den Tisch.
Sie ist jung und voll Energie.
Es herrschen wohligste Gerüche
und nie vergisst jemand sie.
Das Brot ist nie so knusprig
und sättigt nie so gut.
Die Kräfte wachsen weiter
und jeder ist stets auf der Hut.
Sie sind bereit zur Liebe
und wollen es mit all ihrer Macht
und es kommt dazu.
Keiner weicht ihr aus.
Sie sind dafür gemacht.

Die Gedanken bleiben

Die Gedanken sind es, die stets bleiben.
Sie sind ein Nichts und bleiben ungelöst.
Wer sie hören kann, der wirkt verstört.
Alles vergeht und wird erbleichen.
Es hat das Ende schon in seiner Mitte.
Mancher will treiben fort und weg.
Das ist des Daseins Zweck.
Er stutzt. Alles ist schön gewesen
und selbst die Sonne schien schöner.

Die Sterne hatten anders geglänzt.
Sie strahlten heller
und er wirkte damals jünger.
Doch er war nie so rasant wie heute,
das sagen alle Leute.
Die Tage verfliegen
und wie schnell er auch läuft,
nie wird er sie kriegen.
Sie sind Bewegung und zu rasch.
Er müsste fliegen, um sie nicht zu verlieren.
Das Dasein verging zu schnell.

Die Erde

Die Erde besitzt schöne Farben.
Bunt sind die Flächen, die Bäume und Blumen.
Selbst die Nadeln sind vielfarbig.
Die Brauntöne sind unzählig,
so dass keiner alle Nuancen zusammenzählen kann.
Das ist der Grund, weswegen einer braun werden will.
Der Schein des Lebens lässt sich darin finden.
Er ist vollgeladen mit Energie
und genießt die Kräfte reichlich,
um eine Zeit lang zu sprießen.
So groß zu werden, wie alle diese Riesen,
die in Gruppen oder Reihen stehen, möchte er.
Die Tiere wurden grau, wohlgenährt und zur Welt.
Sie werden nicht anders als sie ist,
denn sie tragen sie in sich
und sie werden nie spinnen
und kennen die Probleme nicht.

Schnitten

Es wird gestritten unter den Schnitten
und unter allen Gruppen,
die sich in die Ferne begeben wollen,
wohin sie niemals sollen.
Sie sind Zwerge und fanden das Schneewittchen,
das war ein freches Flittchen,
das die Männer lieben wollte
und sich erst mit einem an der Angel trollte.

Das mochte die Königin nicht sehr
und schickte dorthin ihr Militär.
Sie ließ alles zerbomben und zerstören,
damit das Schneewittchen würde niemand mehr beehren
und alle wieder die Königin nur lieben
und ihr ihre Güter unterschieben.

Die Zwerge wollten sie nicht mehr.
Sie war zu garstig und kam zu aufbrausend daher.
Damit haben sie ihr Recht getan
und die Königin hat sich das Leid selbst zugefügt.
Den Zwergen hat die Abgabenpolitik nicht genügt.
Sie wollten Reize sehen und mit der Liebsten gehen.

Nomaden

Glücklich waren die Nomaden,
die ohne etwas unterwegs stets waren.
Niemals müde wurden sie.
Sie liefen in den Tag hinein.
Am Abend schliefen sie todmüde ein.
Sie träumten vom Paradies
und von schönen Dingen.
Sie erträumten sich die Liebe und Raubzüge,
um die Liebste zu erkaufen und sie ritten bald Pferde,
denn sie wollten nicht mehr laufen.
Sie hatten sich Schuhe gemacht und trugen Felle.
Sie liefen stets nur mehr auf einer Stelle.
Zu schwer geworden war ihnen ihr Besitz
und Laufen empfanden sie als Witz.
Sie hatten nun ihr Glück verloren
und versanken im Sündenpfuhl.
Sie stanken und erkrankten
und litten, genossen zu viel.
Es machte sie aggressiv, verdrossen,
dass sie fetter werden
und die Lüste sie verderben.

Irrtum

Das Glück ist nur der Irrtum der Organe.
Erst nach langem Leid entsteht das Gefühl.
Wer den ganzen Tag nur läuft und agiert,
der fast wie krepiert am Abend in die Falle fällt,
der erlebt das Glück im Schlafen
und hört der Engel Harfen, die ihn erlösen
und er erwacht als sei er neu.

Wer sein Leben will versüßen,
der wird jeden Tag genießen
und sich durch Korpulenz sein Leben verdrießen.

Vergasen

Immer wieder rasen
und die Welt vergasen
wollen die Leute.
Sie verlassen sich auf die Maschinen.
Blut wird aus ihren kaputten Schädeln rinnen.
Sie werden alle Tage voll gepumpt.
Die Folgen sind die Aggressionen,
die in ihren Herzen wohnen.
Diese sie schier ersticken.
Deshalb sie sich per Spirituosen erquicken.
Die machen sie entspannt und heiter,
so dass sie werden beim Fahren die Spitzenreiter.
Das Laufen lassen sie bleiben.
Sie sich für das Rasen entscheiden,
wildern endlos dahin
und sehen darin des Lebens Sinn.
Es kommt der Baum, es entweicht die Maus
und das Leben des Rasers, das ist aus.
Er war jung und dumm.
Nun ist er tot – bleibt ewig stumm.

Hitze

Die Hitze ist gewaltig.
Wer in dieser gefangen ist
und dazu auch noch schnell unterwegs,
der überfordert sich und ist erledigt.
Die Züge krachen zusammen,
weil die Lokführer zu sehr schwitzen
und im Schatten sitzen.
Autos schlittern über die Straßen.
Die Fahrer halten diese Hitze nicht mehr aus.

Doch sie mussten fahren,
sonst wären sie ohne Arbeit.
Sie müssen raus und fallen reihenweise um.
Das wird niemandem zu dumm.
Sie wollen lieber sterben
als nichts tun auf Erden.
Die Hitze nimmt noch zu.
Die Leute schwitzen noch und noch.
Sie werden verbrennen wie Grammeln doch
und stinken wie die faulen Schwammerln.
Der Schweiß verklebt ihre Augen.
Sie schimpfen, die Hitze wäre ein Fluch
und das sagen sie auch zu den Wolken.
Sie wissen nicht was sie wollen
und lernten nur, was sie sollen.
Das tun sie ihr Leben lang
und leiden dafür.
Vormals liefen sie vor dem
eigenen Gestank weg
und kamen nie zur Ruh.
Todmüde fielen sie um
und träumten, dass sie liefen,
wenn sie müde schliefen.

Augen zu

Auf der Welt geht es schrecklich zu.
Viele machen lieber die Augen zu,
als zu erkennen
und sie rennen
lieber weiter fort
als zu kämpfen an einem Ort.
Sie können nie und nirgends bestehen,
müssen selbstverständlich untergehen,
weil sie versagen
und sich über die Ungerechtigkeit beklagen.

Sommerluft

Erfüllt ist die Sommerluft,
von einem wundervollen reifen Duft.
Die Gräser wachsen üppig
und die Ähren sind schwer und voll.
Blätter fallen leise im Wind.
Die Hitze versengt das nackte Kind.
Sie wollen das nicht glauben,
aber mussten schließlich gestehen,
die Schönheit dieses Tages nie mehr zu sehen.

Sich dünner essen

Sie isst unentwegt und die Tafeln leer
und hat sie selber aufgezehrt
und sich hernach viermal im Klo entleert.
Nun geht sie noch einmal
auf das WC
und sagt zum letzten Rest Adieu.
Sie wird dünner und mager
und die Andern werden fett für sie.
Solches Zeug verstehen die Andern nie.

Große Liebe

Die große Liebe währt ein ganzes Leben lang.
Sie herrscht zwischen Mutter und Kind.
Niemand kann sie zerstören,
wenn sie erst vorhanden ist.
Die Enttäuschung ist stets ungewiss
und sie keine Rettung vor dem Verderben ist.
Die Liebe ist ein Wahn.
Der Schmerz lässt fahren himmelwärts.
Schließlich scheint er zu fallen.
Dagegen nützen nicht die schärfsten Krallen.

Die Finanzen

Der Finanzminister ist gut.
Er macht die Wirtschaft erst recht kaputt.
Er schmiedet neue Sparpakete
und führt sich auf, wie eine Rakete.
Auf seinem Acker wächst das karge Brot,
das färbt Nase und Wangen rot.
Alle sind von ihm enttäuscht,
weil er sie will nur beuteln,
um ihre Taschen zu leeren
und alle sich über diese Methoden beschweren.

Wozu studieren diese Herren,
wenn sie doch nur die Welt zerstören
und sich selber auch dazu.
Er lässt seine Uni auch fallen
und sie fangen an betrunken zu lallen.
Sie haben das Ding allein verbockt
und der Atem des Volkes stockt.

Sie alle werden ersticken,
auch sparen und knicken
und sinken in sich zusammen.
Sie müssen nach und nach erlahmen.
Er aber putzt sich an den Armen ab
und ist doch selber zu schlapp,
um etwas ordentlich zu machen.

Ehre

Sie sind ohne Ehre und Liebe.
Sie bekommen täglich Hiebe.
Sie wollten sie bekommen.
Sie schauen sehr beklommen.
Sie leben ihren Traum.
Sie schlagen stets im Schaum.
Sie ersticken auch darin.
Alle werden gleichsam hin.

Donner erfüllt

Die Luft ist erfüllt vom Donner.
Es ist nun einmal Sommer.
Die Blitze sind schon verblasst.
Die lahmen Typen sind verhasst.
Sie hatten den Himmel kurz erhellt.
So mancher Baum durch sie zerschellt.
Häuser wurden zu Ruinen
und sind gewesen Fackeln,
deren Flammen im Winde wackeln.
Die Jets werden durchgeschüttelt
und der Müde wachgerüttelt.
Der Staub ist wie weggeblasen
und auch Blätter und Wolken.
Die Samen sind ausgeflogen,
die Blüten beim Verwelken
und bald kommt das Ende der Welten.
Der Höhepunkt des Sommers
war längst gewesen.
Die Kranken werden noch genesen,
falls sie das Wetter überleben
und wenn sie nicht bemerken,
dass die Erde musste erbeben.
Das Leben ist für die Katz
und einige haben auf Dichter einen…

Blasen

Der Sturm bläst durch die Berge.
Auch die Wälder sind von ihm erfüllt.
Der Himmel ist von Wolken eingehüllt.
Die Blitze zucken durch die Nacht.
Kobolde sind zum Leben erwacht.
Sie wollen die braven Leute schrecken.
Die ängstlichen Kinder versuchen sie zu necken,
wenn sie sie im Traum besuchen.

Der Leib

Der Leib wird durch die Mängel gekrümmt.
Diese sind es, die der Organismus übernimmt.
Nie kann es anders sein,
wenn auch alles bestens funktioniert
oder wenn derselbe Typus ist krepiert.
Wer das Kind beim Namen nennt,
der sich stets seine Finger verbrennt.
Er ist der ehrliche und liebe Mann,
der niemals will, doch immer brav sein kann.

Der Kopf ist steif.
Der Nacken knackt
Der Ärger darüber ist groß.
Deswegen legt er sich ins feuchte Moos.
So träumt er dahin und das Leben ist nur Unsinn.
Was auch um ihn herum passiert,
es überhaupt nicht mehr interessiert.
Die Sinne und Lüste sind leer.

Soweit hat es kommen müssen.
Einer fühlt sich verfolgt und beschissen.
Wozu diente das Zeug,
das den Leuten wichtiger scheint
und sie aufs Neue vereint?
Sie sind voll Interesse,
bemühen sich drum –
treiben Späße und niemand weiß warum.

Trocken ist es geworden.
Das sieht er an seiner Haut.
Sie sieht nicht mehr aus wie
einst und verschrumpelt.
Die Schönheit ist verschollen.
Die Haut ist aufgequollen.
Was es gegeben, das war ein Wahn.
Der Wahrheitsgehalt hat sich verflüchtigt,
denn sie waren nie gewesen züchtig.
Was nur ist Vergangenheit,
das verlor die Gültigkeit.

Die armen Leute

So arm sind die Leute
und obwohl sie sind von heute
und auch von gestern und morgen,
haben sie ähnliche Sorgen.
Sie folgen ihren Schritten und Nasen
und holen sich nicht nur Schnupfen und Blasen.
Sie sind immer hungrig, werden nie satt,
sind dick und trotzdem platt.

Weil sie sich aufführen
und dazu zu tief inhalieren,
wirken sie verwegen
und tun trotzdem verlegen.
Sie sind dazu bedürftig
und ducken sich den ganzen Tag
und was in ihrem Leben kommen mag,
sie hören nie auf zu pokern
und sie wollen sich lockern.

Krisen

Nie vergehen die Krisen.
Sie wollen stets Devisen
und noch viel mehr,
dazu auch zur Bundeswehr.
Sie fühlen sich dort gut aufgehoben
und dem Glücke und den Waffen gewogen.
Sie haben noch nie begriffen,
dass sie sich selbst in den Po gebissen…

Der Stein

Der Stein ist gut versteckt.
Wehe er wird entdeckt.
Vielleicht wird dann alles anders.
Schon folgt der nächste Vers.
Es ist ein Stein.
Wer ihm hilft, der ist gemein.
Der sollte zum Psychiater gehen
und nicht einmal der kann ihn verstehen.
Es gibt Leute, die lieber Steine sammeln,
als dass sie stets nur gammeln.
Aber das kann ein Irrtum sein,
auch muss das jeder für sich entscheiden allein.
Aber er ist artig und gut
und lässt er ihn nicht in Bewegung kommen,
er Übles hat nie angenommen.

Nie etwas Tun

Es ist gut, wenn einer nichts tut.
Wer stetig buht,
der muss sich nicht in Trab setzen.
Der kann mitunter wagen auch ein Schwätzchen.
Wer das Wundervolle vergisst,
der die schwarze Fahne hisst.
Nur noch Geld zu zählen ist nicht fein.
Jener will bleiben ganz allein.

Das Leben der Menschen ist lange so
und es wird noch übler werden.
Einer wird einst froh sein zu sterben.
Zu leben ist ein Horror
und wer alleine geht,
der wird verfolgt und gekidnappt,
denn Organe brauchen die Herren
und sie machen dafür Reklame.

Viel Energie braucht jeder hier.
Einige werden von der Anstrengung wirr.
Sie laufen und keuchen.
Sie fliehen vor der Wahrheit
und entsagen der Natur.
Sie arbeiten in einer Tour.
Wer nur wenig hat getan,
der ist deshalb kein Dummer
und muss nicht viel lernen
und wird bis zum Ende hin verlernen.
Nichts kann er dagegen tun.
Es hilft auch nicht der stärkste Rum.

Frecher

Frecher geht es nicht mehr.
Jeden Tag kommen sie mit Scherzen her.
Sie haben zu wenig Sorgen,
deswegen sind sie so geworden.

Sie glauben gar, sie hätten Recht,
doch sind sie nur sehr schlecht.
Die Spinnereien werden größer.
Ihr Getue wird noch ominöser.
Sie können nichts dafür,
denn sie sind erfüllt von geiler Gier.
Was sind das für Leute, die sich so benehmen
und sich mitnichten schämen.

Sie glauben besser als die Andern zu sein,
doch sie denken es für sich allein.
Sie sind voll Bosheit und – Lustgefühle
und hegen stets die abartigsten Gefühle.
Sie werden schnell verkommen
und haben sich vor Geilheit übernommen.
Sie sind geschwächt und betreiben Sport.
Das ist wie ein Eigenmord.
Sie werden und wollen es nur so treiben –
sind mehr denn je zum Speiben.

Nebelwallen

Nebel wallt übers Land.
Er verhüllt es mit seinem Gewandt.
Es lindert die Trockenheit
und kühlt es ab weit und breit.
Er kommt wieder alle Jahre
und landet nie auf der Bahre.
Er verhüllt auch die Sonne.
Das bedeutet das Ende der Sommerwonne.

Glanz

Glanz erfüllt diese Welt.
Es blendet grell die Sonne.
Die Buntheit ist zu viel für die Leute.
Sie würden derselben Beute.
Deswegen ziehen sie sich in die Häuser zurück.
Dort harren sie aus – wartend auf das Glück,
auch auf das Ende der Wintersonnenwende.
Dann rauschen sie wieder aus dem Haus
und beendet ist der Winter Graus.

Glänzende Schwarten

Sie warten und es glänzen die Schwarten.
Es wird jede Menge Speck geschluckt.
Sie wollen das Gesagte gedruckt und unterschrieben,
denn sie wollen nie unterliegen oder etwas versäumen.
Sie schlagen Wurzeln neben den Bäumen.
Ihre Häuser sind aus Stein und Holz.
Darauf sind sie auch sehr stolz.
Nie wollen sie daran was ändern.
Sie haben dunkle Ringe unter den Augenrändern.
Das leuchtet niemandem recht ein.
Jene wollen große Mengen Pein.

In Ordnung

Es ist alles in Ordnung.
Schon kommt die nächste Verordnung
und danach eine weitere.
Sie reden gerne wirr
und führen sich auf wie beschnittene Stier.
Das ist ihr Ding
und sie sind im Sing – Sing.

Dort bleiben sie und finden es sehr schön.
Sie können diese Welt nicht verstehen –
sind dort eingeschlossen.
Doch sie blieben unverdrossen
und wachsen oft zusammen
und finden darauf zur Ruh.

Sie haben gekämpft
und saßen im braunen Senf,
wo sie die Nasen rümpften
und über die Schwulen schimpften.
Aber sie waren nicht besser
und dazu auch noch somnambul.
Sie betrinken sich mit Bier
und sind am zweiten irr.
Sie sehen müde aus
und kommen niemals drauf.

Der Fluch hat sie getroffen.
Sie haben Unmengen vom Klaren gesoffen.
Er hat ihren Geist verwirrt.
Wohin soll das alles führen?
Nun sind alle angeschwärzt
und fahren trotzdem himmelwärts.
Sie sind total betrunken.
Ihre Furze haben gestunken.
So war es immer schon gewesen.
Kein Mensch wird je davon genesen.

Wangen

Die Wangen sind gepolstert.
Die Patronen stecken im Revolver.
Locker sitzt der Colt in der Hand
und er will allen das Fürchten lehren.
Sie können ihm seine Freude nicht verwehren.
Das Ende wartet schon auf sie.
Der Flug führt immer weiter,
ob einer fröhlich ist oder Zweiter.

Alles begann

Alles begann und bleibt in Bewegung.
Sie wird missverstanden.
Im hohen Norden sind die Klugen,
die sich ordentlich betrugen.
Sie hatten Mut und wurden nie gefunden –
versteckten sich und waren verschwunden.
Vor langer Zeit da ging das noch.
Aber auch heute funktioniert es doch.
Alleine ist jeder sein ganzes Leben.
Wer will Anderen die Schuld jetzt geben?
Wer die Welt alleine lässt,
der kann sein was er will – selbst die Pest.

Tun

Er tut, als wäre er wer.
Das nehmen die Leute zu schwer.
Sie schimpfen sich selbst nur aus
und können es nicht besser wissen.
Sie sind die Schande
und eine eitle Bande.
Sie toben und verschlingen,
doch Wunder werden ihnen nie gelingen.
Sie erwählten den Betrug.
Nie kriegen sie davon genug.
Das Spiel wird zur Sucht.
Das Leben dient zur Flucht.

Der Feind wird böse und schlägt öfter zu.
Den Lärm will keiner ertragen.
Die künstliche Musik ist zu laut
und es fehlt an der rechten Akustik.
Der Geist will nur noch Spirituosen,
denn die machen ihn ruhig
und er sieht die Welt noch bunt.
So sind auch die Hund,
die noch weniger vertragen
und die das Gute seltener noch wagen.
Sie sind böse wie die Natur
und fordern nur.
Dann wird es zu viel.
Aus ist endlich das Spiel.

Zuviel sparen

Wer zu viel spart, der leidet.
Der auch jede Bewegung vermeidet.
Der hat bestimmt keinen harten Stuhl.
In seinem Geist versteckt sich der Sündenpfuhl.
Deswegen muss er sich bewegen und rennen.
Wer nie auf einen Baum geklettert
und nie all seine Wut raus zetert,
der verfinstert sich im Innern,
wo die Dämonen sich ergrimmen.
Die ziehen ihn nach vorne
und nach hinten und dazu denkt er,
er müsse am meisten schinden.

Es geht zu Ende

So geht es zu Ende und
erst glaubt er, es käme zur Wende
und es würde wieder gut.
Aber er wird nur älter
und immer wird es kälter.
Die Liebe schwindet,
so dass er erstarrt.
Danach wird er davon gekarrt.

Lange war er gut für irgendwas.
Das Leben machte mitunter Riesenspaß.
Er lief und war sehr flott.
Es war kein langsamer Trott.
Die Beine mussten schmerzen.
Die Anstrengung kam vom Herzen.

Spaß

Damen verstehen keinen Spaß.
Sie müssen mit Gegenwehr auch rechnen –
haben alles längst verschmerzt
und der Hass, den sie hegen,
drückt sie himmelwärts.
Sie wollen stets sich rächen,
die lieben kleinen Mädchen.
Nun sind sie platt
und sie haben ihre Rache satt.
Sie wollen wieder schleimen
und werden sich selber leimen.
Sie lieber lügen als weinen.

Pech gehabt

Sie hatten Pech und die Gläser vertauscht.
Nicht der Angeklagte, sondern sie selber hat es umgeworfen.
Wie aber konnte das geschehen?

Sie waren verlogen und böse
und wollten den Beschuldigten quälen.
Sie wollten ihm alles stehlen.
Das hatten sie doch nicht geschafft
und wie Hunde gegafft.
Davon laufen sie geschwind,
wenn sie den Tritt herannahen sehen,
den sie recht gut verstehen.

Sie ärgerten sich über seine Jugend
und über seine glatte Haut.
Verlogen wirkte auf sie seine Tugend
und sie platzten – oh Graus.

Nun sind sie unterwegs,
um sich zu holen, was sie wollen
und was der Herrgott ihnen hätte geben sollen.
Sie schnauben vor Wut.
Der Zorn bringt sie in Glut.
Sie sehen stets aus wie das Böse,
wenn es vor Hass nur so zittert.
Sie wurden von Genüssen verwittert.

Lasst euch sagen…

Kommt und lasst euch sagen,
die Uhr hat eben zwölf geschlagen.
Die Zeit ist für euch zu Ende gegangen.
Das Jenseits von zwölf hat angefangen.
So wird es immer sein.
Ihr seid alle gefangen.
Aus eurer Haut könnt ihr nie entfliehen.
Die Sünden werden auch nie verziehen.
Ihr könnt arbeiten und flöten.
Ihr müsst euresgleichen töten.
Ihr leidet Hunger und Durst.
Nie ist euch, was die Andern tun …
Ihr habt euch selbst zum Fressen gern.
Ihr liebt die Tiere
und schaut in die Visiere.

Nie genug

Nie kriegen sie genug.
Wenn doch, sind sie bereits kaputt.
Sie wollen nur leben und zerstören
und sie leben immens gern.
Sie regen sich darüber auf,
dass die Welt nie ruht
und sie dauernd werken müssen.
Es ist ihnen klar,
dass es ist nicht wahr,
was sie von sich geben.
So ist es im Menschenleben.
Sie haben auch vom Ende Schiss
und beben nicht nur aus Furcht gewiss.

Vergangen

Die Stunden sind vergangen.
Die Not wurde größer.
Das Leben ist ein Genuss ein ominöser.
Es ist voll Gefühle
und jeder sein Schicksal sucht
und ist davor stets auf der Flucht.

Leimen

Sie leimen und zerstören –
werden alles stets begehren.
Auch den Besitz werden sie vermehren.
Sie sind gierig durch und durch.
Erkenntlich ist es an ihren Massen.
Sie wollen sie auch vergrößern –
können das Begehren nicht lassen.
Von der Gier sind sie besessen.
Sie finden das sehr gut.
Es sind ihre Idole
und es wird ereifert und gegeifert.
Die Geilheit auf das Geld ist groß,
so dass sie die Ehre verschenken
und sich dem Abgrund nahe lenken.

Gut

Gut ist nur, was für alle gut ist.
Was einer Person Nachteile bringt, ist schlecht.
Ausgeschlossen ist, was erfunden wurde
und auch Besitz und Geld.
Die natürlichen Dinge sind damit gemeint.
Was Menschen taten ist böse.

Verraten

Sie haben sich verraten
und schmeckten ihre Bosheiten selber.
Sie sind so böse, wie das Leben nun einmal ist.
Sie zerstören diese Welt.
Sie vereinnahmen alles,
ohne dass gefragt wird.
Sie vergewaltigen die Welt
und sie geben einander dafür Geld.
Wenn sie sich schmecken,
werden sie den Ekel spüren
und ersticken vor sich selbst.
Sie sind es, die sich vergiften.
Wurden sie es von Andern,
waren sie zu gut für diese Welt
und lassen sich nichts gefallen.
Und schon kommt er in Ordnung.
Wenn er nur noch mit sich konfrontiert wird
und sich selbst im Wege steht.
In der Gemeinschaft wird erkrankt
oder die Anderen erkranken.
Das lassen sich diese auch nicht gefallen
und es kommt zur Schlacht.

Messerschleifen

Es werden die Messer geschliffen.
Zudem werden die Waffen geputzt.
Niemand will seinen Bart gestutzt.
Sie sind die Feinde der Nation.
Sie werden von Häschern erwartet schon.
Alle Tage wird nun Krieg gespielt.
Sie agieren gegen die Feinde gezielt
und wollen sie stürzen
und deren Dasein verkürzen.

Spaß

Der Spaß am Leben ist die Gefahr.
Die Heiden wollen den Sturz beschleunigen.
Sie sind verwegen und in Glut,
weil sie wissen, das Ende ist gut.
Was als gut gilt macht das Leben kaputt.

Eingebildet

Sie sind eingebildet und halten sich für besser.
Die Etikette niemals zum Besseren reicht.
Dafür müssen alle leiden.
Sie sind verblendet und werden oft gewendet
und können sich nicht retten oder helfen,
solange sie sich besser vorkommen,
Ungebildete wie Untergeordnete schlechter behandeln.
Sie müssen nicht nur leiden, sondern krepieren.
Leib und Seele sowie Verstand jene verlieren.

Dort sind sie die Narren
und erzählen von den großen Qualen,
die sie erfahren hatten.
Sie lernen nie aus Fehlern
und das Ende wird begrüßt.
Es ist, als sei nie etwas gewesen.
Ruhe und Frieden werden die Welt füllen.

Spaß

Sie sagen es sei Spaß und stechen zu.
Das Messer färbt sich rot vom Blut im Nu.
Sie reichen den Armen Essen und Getränk.
Vorher nehmen sie denselben aber alles weg.
Sie reden wie Brave und nennen dabei Gott.
Aber sie haben ihn ins Jenseits abgeschoben.
Sie reden vom Himmel, den mancher sieht
und in dem sich die Welt bewegt
und doch meinen viele Personen das System,
das es nach dem Tod gibt.
Doch ihnen ist gewiss,
dass für den Toten alles anders ist.

Sieben Tage

Sieben Tage lang nichts essen und nichts trinken,
dann fängt einer an wie Aas zu stinken
und jegliche Bewegung lässt er sein.
Die Welt ist voll von Tücke
und es wird angenommen, es sei das Glücke.
Einst glaubte er es sogar,
doch inzwischen ist ihm klar,
dass es nur Einbildung war.
Einige reden klug und weise
und kacken doch nur Scheiße.

Spät dunkel

Es ist spät und dunkel.
Vom Himmel strahlt der Sterne Gefunkel.
Nie war es so klar zuvor und rein.
Es kommt einem vor, zu sein allein.
Da sieht er den Kometen.
Es fliegen ihm entgegen die Raketen.
Sie sind aber klein
und fallen in den Kometen hinein.
Er zerplatzt und glüht
vom Himmel auf die Erde herab.
Sie ertrinkt im Wasser: Grab.

Wohin?

Jemand kommt irgendwohin
und weiß, es hat keinen Sinn
zu reden und zu klagen.
Der Leute von heute Necken
ist voll von scharfen Ecken.
Er soll wieder ruhig und besonnen reden
und nie wieder nachgeben.
Das Haar hängt herab in Strähnen.
Die Sonne scheint vom Himmel klar
und der Nebel ist verglüht.
Dass es anders wird, haben sie verfügt.
Die Steuern sind weg.
Sie hatten keinen Zweck.
Sie sind dort, wo auch das Geld nun ist,
das gut und gern keiner vermisst.

Der Maurer

Arg ist es auf dem Bau.
Der Maurer kommt sich vor sehr schlau.
Nie hört er eine Widerrede von einem Stein.
Er ist nie allein,
denn er nennt stets einen Affen sein.
Zudem hat er auch seinen Schatten bei sich
und sein Gestank begleitet ihn: widerlich.
Alle erkennen ihn von weitem schon.
Sie hören ihn durch den Pfeifton.

Er stellt die Steine auf.
Haut auch noch den Mörtel drauf
und fugt, so wie er es nur kann.
Die Bauherrn loben ihn als guten Mann.
Jede Stunde kriegt er eine Flasche Bier.
Die trinkt er schnell aus vor Gier.
Aber am Abend geht er aus
und raucht eine Schachtel Zigaretten auf.
Dazu säuft er eine Kiste Bier
und redet dummes Zeug ganz wirr.
Am nächsten Tag, da macht er blau
und durch den Chef gibt es eine Menge Radau.
Doch das ist ihm egal, weil er tankt bei Aral
und fühlt sich nie als mieser Pfau
und lässt sich nicht machen zur Schwuchtel grau.

Lebenselixier

Das Wasser ist das Lebenselixier.
Es ist lebendig, das weiß jeder hier.
Wer sich dazu auch viel bewegt,
der weit über hundert Jahre lebt.
Es ist lebendig und voll Energie.
Es schmeckt besser als alles wie.
Wer Wasser nicht schmecken kann,
der ist ein armer und kranker Mann.
Es fällt vom Himmel hinab
und ist das Geschenk desselben.
Jeder trinkt es alle Tage klaglos
und als wichtige Labe.

Materie und Energie

In der flüssigen Substanz steckt die Sonne
und verbreitet eitle Wonne.
Sie ist stets da.
Die Sonne verwandelt es, wie es ihr gefällt.
Sie beherrscht die Magie
und wer sie trinkt und isst,
der beherrscht auch sie.
Das verwandelt diese Welt
und macht sie schön
und wie sie einem gefällt.
Leben wird erweckt und auch vernichtet.
Nur die Energie der Sonne bleibt bestehen.
Sie ist so wie alle Substanzen ewig.
Alle Atome werden umgewandelt,
wenn sie sich in sie verwandelt.
Sie rasen dahin
und sehen im Stillstand keinen Sinn.
Sie ziehen weiter und rasten nie:
schlafen, wenn die Sonne sie verlässt
und wandern ihr nach am Morgen.
Sie rasten im Halbkreis
und landeten schließlich im fernsten Bereich,
wo sie weilten und überlegten
und sich mittels Schiffen auf dem Wasser bewegten.
Sie wollen unbedingt zu ihr gelangen
und sie nehmen gefangen.
Sie waren vergeblich unterwegs,
eroberten jedoch die ganze Welt.
Sie bewundern sie nur noch,
weil sie in der Ferne ist.

Tag und Nacht

Es kommt der Tag. Es folgt die Nacht.
Irgendwann ist jemand erwacht.
Auf steht er sacht,
weil der Morgen wackelt
und er geht wie derselbe, krakelt.
Es kommt das Leben. Es folgt der Tod.
Dazwischen ist er bankrott
und immer in Bewegung
und bleibt doch nicht lange jung.
Jeder hat zu vergehen wie vorgesehen.

Gelogen

Sie haben viel gelogen.
Das brave Volk wurde betrogen.
Sie lieben den Suff und den Rausch
und leben in Bogen und Bausch.
Die Dunkelheit ist enorm.
Die Leute leben außerhalb der Norm.
Die Guten sind die Bösen.
Sie sind schon lange tot.
Die Bösen aber hungern stets
und dürsten nach Blut
in ihrer ohnmächtigen Wut.
Sie sind dem Rausch verfallen
und nicht mehr als üble Vandalen,
die die Welt zerstören
und mit ihr solcherart verkehren.

Süße Töne

Sie erzeugen süße Töne,
die vernichten und Schwermut dichten.
Sie belasten das Gemüt,
so dass nichts Wahres es mehr gibt.
Die Töne, die in den Ohren gellen
und die die Lebenden zu den Toten gesellen,
wurden dadurch rasch gekillt.

Krankheiten

Krankheiten vermehren sich.
Sie verstärken den Druck auf die Menschen,
die schwimmen im Speck.
Das Leben ist eine Qual und endet banal.
Wohin Glück und Freude verrinnen, ist klar,
doch schon alle Leute spinnen.
Sie wagten es das Glück mittels Gift zu zerstören
und dafür ihnen die Leiden nun gehören.

Ziehen

Sie ziehen über das Land.
Die Lebenden werden nass,
weil sie undicht sind,
wie das nicht gewickelte Kind.
Sie bekommen keine Gummihose mehr verpasst
und sie hören nicht die üble Hast.
Die Blitze zucken und der Donner knallt.
Die Leute haben ihre Säcke abgeschnallt.
Es musste so kommen,
denn sie haben sich übernommen.
Die Leute sind mies und klein
und wollen niemals besser sein.
Sie sind stets frech und gemein.
Nun sind sie in der Hölle daheim.
Der Teufel quält sie ohne Unterlass –
hat mit den gequälten Seelen seinen Spaß.

Spaß

Welch ein Spaß? Er musste sein.
Sadisten werden niemals fein.
Sie können so gut wie nichts
und sie grölen dahin, das ist fix.

Sie leben dahin, so wie die Anderen
und suchen keinen Sinn.
Es gehörten die Idioten
für alle Ewigkeit verboten.
Sie wollen stets leben
und doch müssen sie krepieren –
werden nie den Sinn kapieren.
Sie richten sich selber hin,
sehen ihren Fehler in jenen drin.

Sie haben alles selbst zerstört
und sie sind keinen Groschen wert.
Der Hass der Leute ist groß.
Sie fallen oftmals auf den Frosch,
sind korrupt und lebendig,
doch sie leiden und gehen zugrunde elendig.
Sie schreien, sie seien warm,
doch in Wahrheit sind sie sehr arm.
Wenn sie sind auch schwul,
leben sie im Sündenpfuhl.

Sie fingern in die Kacke
der Ohnmächtigen rein
und denken danach: das wäre sehr fein.
Sie dem Wahn und Irrsinn verfallen sind.
In ihrem Geiste sind sie noch Kind.
Sie sind Kameraden in der Not
und stinken wie fauliges Brot,
wenn sie auf ihren Hintern sitzen
und ungewaschen schwitzen.

Rattern

Die Töne sind leicht
und rattern durch die Lüfte.
Sie kommen mit neuen Düften,
die niemand mehr kann lüften.
Sie stören die Ruhe und machen krank,
belästigen und erzeugen Zank.
Stets geht es weiter so dahin.
Nie kommt eine Lösung in den Sinn.
Das Leben lang ist er
in seinen Trieben gefangen.

Gefahren

Einer weicht den Gefahren aus und ist feig.
Sie rennen ihm nach und schimpfen, schreien.
Sie grölen und es wird gelacht.
Die Hetzjagd ist herrlich
und für den Gejagten entbehrlich,
doch er kann sich wenden
und die Entgegenkommenden mit
seinen Zähnen und glühenden Augen blenden.
Schnell laufen sie weg
und das ist des Wendens Zweck:
Er will die Flucht unterbrechen –
schmerzhaft geworden ist das Seitenstechen.

Höhnen

Sie tönen und höhnen
ohne sich zu schämen,
wenn sie sich grämen.

Kaum hat einer sich kurz gefasst,
schon landet er im Knast
und genießt eine lange Rast.

Warum sind Alle so arg dumm
und werden niemals stumm?
und was sie sagen
klingt nach Klagen.

Fragen

Fragen und nichts als Ertragen.
Sie werden das Böse wagen.
Dorthin werden sie ziehen
und Allen wird dasselbe erblühen.

Sie glühen in ihrer Lust.
Nach einer gewissen Zeit,
kommt dazu die Gelegenheit,
folgt der Frust.
Die Taten sind ohne Sinn.
Es geht so oder so alles hin.

Jeder könnte weinen und aus
Verhaltenheit beginnt das Greinen.
Er zieht sich runter
und treibt es bunter.
Das heißt Verkommen.
Er hat sich übernommen
und das drückt in das Loch.
Es ist schiefgegangen!
Schön hat es angefangen.

Hurra

Sie sind wieder da.
Wer schreit am lautesten: „Hurra!“
Es kommen alle Tage.
Sie können sein sehr dick
und kommt sich vor schick.

Sie singen und rufen das:“Halleluja“,
um Unmengen von Energien zu verbrennen.
Dennoch sind sie ruhig und ein wenig bitter.
Sie sind trotz aller Geschlechtlichkeit Zwitter.

Bild

„Was ist und bedeutet dieses Bild?“-
„Es ist die Erlösung“
„Sobald es genau ins Auge gefasst wird
und einer alles Andere vergisst,
ist jener erlöst von Traurigkeit, Pech und Qualen
und kann von der Glückseligkeit prahlen“.

Frostig

Frostig sind die Blicke,
die er zur Sonne schicke.
Sie ist tief geneigt.
Ihr Schein zu Tränen treibt und blendet.
Erwachsene ihre Kinder haben geschändet.
Irgendwann werden die Seiten gewendet
und die Reichtümer gepfändet
oder anderweitig verwendet.

Schlecht

Es wird einem schlecht.
Sie sagen:“Es geschieht ihm Recht!“
Das wird empfunden, wenn jemand sich über isst
und sich zu beherrschen vergisst.
Es ist wieder einmal Böses gelungen.
Voll Bosheit sind die Lebenden auf der Welt.
Sie wirkt auf den Kopf gestellt.

Sie halten ihre Lügen für wahr
und sie sind verblendet.
Unverzüglich werden sie in die Hölle gesendet.
Dort sind sie seit ewigen Zeiten.
Sie müssen die Höllenfürsten überall hin geleiten,
haben Betrug und Verderben erfunden,
wünschen sich sehr viel mehr,
doch nichts ist gelungen.
Was sie auch tun und wie sie es machen.
Es ist nichts als Unsinn
und Verrücktheit ist ihre Sache.

Geräusche

Die Geräusche schmerzen –
kommen und greifen zum Herzen –
dröhnen und niemand will sich schämen.
Es wird zu viel Alkohol getrunken
Jemand in den Abgrund fiel.
Nie wird der Sturz gebremst.
Sie sind am Ende
und erkennen die steilen Wände.

Suggestionen

Die alltäglichen Suggestionen werden gesendet.
Die Angst wird wieder gespendet.
Sie haben sich aber selber beraubt
und die Dummheit ihr ganzes Leben verbaut.

Pech

Sie reden von Pech und von Dingen,
die nie werden gelingen.
Sie haben nur wenig zum Lachen.
Die Zeit fehlt und wird zu knapp,
um Dummheiten zu machen.
Sie haben sich vertan und vergehen
im Stehen oder im Sitzen und auch im Liegen.
Sie werden verlieren und niemals siegen.
Das ist ihr Unglück und ihr Versehen.
Sie können nicht einmal sich selbst verstehen.

Unwissenheit

Die Schönheit ist die Unwissenheit
oder die Dummheit, wird gesagt.
Aber das ist irrig und Lüge.
Die Schönheit ist Erkenntnis.
Nur jene sind schön,
die sich und die Welt überwinden
und solches ihr Eigen nennen.
Jene werden verbrennen,
die gegen die Schönheit rennen.

Lüge

Sie sind nicht besser
und konnten es nie begreifen.
Sie leben in der Lüge und im Betrug
und sie sind schon am letzten Zug.
Das Ziel ist angepeilt
und sie haben sich stetig abgeseilt.
Sie kennen die Transzendenz gar nicht
und geben vor, es doch zu vermögen.
Sie zwingen die Leute zu singen,
doch das wird Bestien nicht gelingen.
Es klingt und schwingt ohne Sinn
und das beweist: alles ist dahin.

Nahes Ende

Das Ende ist nah
und das ist wunderbar.
Das Leid hat ein Ende
und es kommt zur guten Wende.
Sie haben wieder einmal alles vergessen
und sie sind von der Lust besessen.
Die Dauer macht alle sauer.
Sie können viel vom Süßen naschen
und noch mehr haschen.
Sie werden es nie finden
und nie wird etwas ordentlich gelingen.
Sie reden von unbekannten Dingen im Tone:
es sei wahr und klar,
was ein Kluger doch findet sonderbar.

Große Dinge

Die großen Dinge gibt es nicht.
Sie sind nur Lügen.
Mit diesen können sich jene selbst betrügen.
Sie sind hirnverbrannt.
Alle Versuche verlaufen im tiefen Sand.
Sie sind im Wahn
und sie werden verfallen.
Sie fallen hin und liegen
dort mit gebrochenen Gliedern.

Ohne wieder zur Besinnung zu kommen,
muss er sich dauernd sonnen.
Das erzeugt Wonnen.

Sie leben wie sie wollen.
Versuchen sie es zu ändern, erkennen sie,
es wird nicht besser.
Je mehr jemand kann,
desto übler ist er dran.
Sie können glauben, was sie wollen
und hoffen was sie sollen.
Sie verkommen mit und ohne Genuss
und auch für die Besten kommt der Schluss:
schon seit ewigen Zeiten gibt es Verdruss.

Gähnen

Sie gähnen.
Anstatt sich zu schämen,
wollen sie große Dinge erwähnen,
die es nie gegeben hat.
Sie sind alle platt.
Am Ende werden sie davon noch satt.

Das Geschrei

Das Geschrei ist hässlich.
Der Gesang ist grässlich.
Sie vergaßen, dass die Gesänge sie vertrieben.
Sie sind auf der Welt gefangen.
Auch wenn sie es nicht wissen
und große Häufen schissen.
Diese stanken erbärmlich
und sie sehen aus ärmlich.

Die Brücken

Die Brücken sind abgerissen worden.
Sie erinnerten an das Morden.
Nie wieder werden sie errichtet.
Stein für Stein war dort aufgeschichtet.
Nie wieder wird gedichtet.
Sie wollen auch nie mehr morden
und das lieber seit heute
und nicht erst ab morgen.

Stinken, Versinken

Der Ahne stinkt leise vor sich hin.
Der Duft, der hat für Menschen keinen Sinn.
Niemand ist gegen seine Natur
und berauscht schmeckt sie einem besser pur.
Ohne Ende werden sie singen.
Hoch und weit werden sie springen.
Es wird gerannt und auch gelaufen.
Die Leute werden sich krank auch saufen.
Dies ist die vergängliche Natur
und was danach kommt ist Depression,
die zugepackt hat schon.

Der Hase

Der Hase hockt auf der Wiese
und nagt eine Möhre wie wild.
Versunken in seinem Traum,
bemerkt er den Fuchs daher kaum.
Der packt ihn und hat ihn verschleppt.
Seine Jungen sind alleine im Nest.
Sie sichern und rufen nach der Häsin,
die sich nie wieder blicken lässt.

Das Huhn

Das Huhn gackert
und der Hahn nicht lange flackert.
Schon ist er auf sie gestiegen.
Es fliegen die Federn
und die Henne musste dem Hahn erliegen.
Er ist groß und schwer
und er steigt der Henne hinterher.
Seine Gebaren wirken erhaben.
Aber er hat sich selbst geschlagen.
Er kräht seinen geilen Schrei
und der Morgen beginnt voll Sorgen.

Kröten

Der Hass wird sie töten.
Sie sind schon hässliche Kröten.
Wo sie sind, dort stinkt es bestialisch.
Sie sind alle kannibalisch.
Einige können reimen
und sich nun selber leimen.
Jene sind miese Schleimer
und wollen auch ihren Hass noch essen.
Davon kriegen sie geschwollene Fressen.

Leid tun

Sie tun sich alle selber leid.
Ihre Not ihnen zur Ehre gereicht.
Sie sind die Braunen und sie wollen staunen
und stammen von den üblen Dingen
und von den fauligen Ringen,
über die sie ihre miesen Lieder singen.

Architekten

Sind so Architekten, die das Flache und das Gerade lieben?
Sie glauben, sie können damit das Verderben besiegen.
So verderben sie noch schneller,
weil sie leben auf dem Teller und rutschen aus,
so wie die ängstliche Maus,
die zitternd durch die Wälder geht
und immer wieder vor Furcht erbebt.
In Löcher gräbt sie sich ein
und lebt fortan allein.

Schreien und agieren

Sie schreien hinaus, die ohnmächtige Wut
und gehen schnell kaputt.
Sie sind chancenlos gegen die Welt
und wollen sie deshalb planieren.
Sie müssten sich genieren,
denn sie sind an allen Katastrophen selber schuld.
Sie sind wie Kinder,
blökende Schafe und brüllende Rinder.

Der Winter bedeckt alles mit seinem Schnee,
den die Menschen schnell wieder verdreckten.
Sie können nicht rasten und ruhen,
müssen immer wieder etwas tun
und sie sammeln in sich hinein
und werden feist,
wie ein speckiges Schwein.
Sie machen Häufen um sich herum
und das Geschleppe wird ihnen nie zu dumm.

Er hortet und passt auf.
Nie wird Vernünftigkeit draus.
Er müht und plagt sich rund um die Uhr
und was er vollbringt, das erschwert sein Dasein nur.

Geworden

Spät ist es geworden. Bald ist es morgen. Die Nacht ist dunkel.
Die Wolken verhindern das übliche Sternen Gefunkel.
Die Arbeit wird niemals enden
und was man auch tut, nie wird sich das Schicksal wenden.
Das Ziel wird nie erreicht.

Das Werk

Mit dem Werk geht es zu Ende.
Es ist nicht gut geworden.
Darüber macht er sich Sorgen.
Die Probleme wachsen schnell
und das Kranksein ist verderbend.
Etwas fehlt und alles wirkt entstellt.
Es ist eine Schande,
wenn die Resultate niemals stimmen.

Einst gab er ein Pfand. Das war ein Fehler.
Die Andern sind nur Irrlichter und Wähler.
Sie wollen nie helfen, sondern nur das Präsent.
Es wollte niemand zur Hand
und die Nerven zittern vorm Rand.
Die Lunge ist durch die Gifte perforiert.
Als er wild noch tollte,
dachte er nie, was er in Zukunft tun sollte.

Das Messer

Das Messer ist groß und schön.
Er will es genauestens ansehen.
Es leuchtet und funkelt und ist scharf dazu.
Es verzaubert die Sinne und die Gier ist gesteigert.

Es ist billig und nach dem Kauf gehört es dir.
Du kommst dich vor, wie ein starker Stier
und brüllst und blähst dich auf.
Im vollen Lauf rennst du es in den Baum.
Die Klinge zerbricht und du ärgerst dich.

Das Messer hatte eine Garantie.
Deshalb wird es zurückgetragen.
Sie haben groß geschaut
und sich nichts zu sagen getraut.
Es hieß, es sei Gewalt angewendet worden.
Sie wiesen dich ab und sie schrien wild,
nicht so wie beim Verkauf mild,
sind falsch und mies
und das findest du unglaublich fies.
Das neue Messer
gefällt dir besser.

Geärgert

Sie haben sich geärgert.
Nun sind sie grau und alt.
Selbst im Sommer ist ihnen kalt.
Die Sonne ist verdunkelt.
Sogar am Tage Sterne haben gefunkelt.
Sie haben nur noch geweint.
Dann haben sie gemeint,
dass die Dinge anders sind.
Sie weinten, sie seien falsch
und die Lügen gediehen.
Sie sind wie die Schauspieler,
die immerzu betrügen.

Noch nie war es besser.
Doch sie weinen alle.
Sie verachten das Fatale.
Wohin die Leute gehen
und was sie daraus ersehen,
sie gelangen nie ans Ziel.
Zu betrügen das ist ihr Spiel.
Sie schreiben falsche Dinge und rechnen ebenso.
Das Lügen und Betrügen macht diese Gauner froh.

Bekommen

Sie bekommen den Krebs, weil sie dauernd genießen.
Nie wollen sie die Welt zu Fuß begrüßen.
Sie lieben den Sex und fahren zu schnell.
Das Gehen ist diesen Miesen zu grell.
Jede Anstrengung wird vermieden
und es wird gesoffen und geraucht.
Dazwischen wird eine Pfeife Joint geraucht.
Anstatt sich jeden Tag zu quälen
und ihn nicht dem Herrgott zu stehlen.
Sitzen sie in der Kirche herum
und beten um Erlösung dumm.
Deshalb packt sie der Krebs
und zwickt ordentlich zu
und im Grab liegen sie im Nu.

Hadern

Sie hadern und haben das Labern gehoben,
haben sich wie schon zuvor selbst betrogen
und glauben, was sie sagen
und was sie über ihre Leiden klagen.
Sie sagen der Sex käme vom Laufen.
Doch er kommt nicht einmal vom Spirituosen-Saufen.
Er kommt von der Ruhe und vom Gift,
dem sie verfallen sind und salzig ist.
Sie bekommen davon nicht genug,
fressen es runter in einem Zug und das alle Tage.
Dafür kennen sie keine Qual und keine Plage.
Sie sind glücklich und fidel
und wenn es zu spät ist verderben sie schnell.
Eine Rettung werden sie nicht erwirken.
Sie wachsen, an ihren Gräbern, die Birken.

Heiterkeit

Der Streit ist ein Ding der Heiterkeit.
Alles ist zum Lachen.
Die Leute zu arge Faxen machen.
Sie ärgern sich über die Wahrheit,
die total verrückt ist.
An was sie denken, ist ihnen egal
und Mühe und Plage bereiten ihnen Qual.
Sie reden dauernd über dies und das.
Sie lügen sich selber an und das macht Spaß
einige wollen nichts verstehen
und werden nie vergehen.

Ausgestanden

Somit ist die Sache ausgestanden.
Das Dunkel hält sie gefangen.
Sie sind dort und sehen nichts.
Nicht einmal ihr eigenes Gesicht.
Aber sie sehen die Schwärze und sie tasten sich ab
und es kommt zur innigen Umarmung.
Sie führen sich auf sehr widerlich
und sind gut versteckt.
Die Sonne sie nie entdeckt,
die sie bestrafen könnte.
Sie verlören die Zierden des Lebens:
die Jugend, die Liebe, die Vitalität.
Schwere und Trübsinn werden die Begleiter.
Wohin die Leute auch kommen,
ihnen wird noch das Leben genommen.
Die Welten werden gewechselt.
Sie sind aus der Ursuppe entstanden
und der gleiche Dreck.
Die Flucht von der Welt hat keinen Zweck.

Hegen und Pflegen

Sie hegen den Krebs und sie fegen den Staub.
Sie tun dasselbe mit dem trockenen Laub.
Es ist früher dunkel. Der Herbst kommt ins Land.
Die Liebe ist schon verbrannt.
Es wirkt alles verhärmt.
Das tut einem leid.
Niemand von dieser Sorte wirkt gescheit.
Es gibt nur die Lust
und den innersten Genuss,
den schließlich jeder vergisst.

Die Toten

Die Toten werden mit Erde bedeckt.
Sie haben die Lebenden in deren Träumen oft erschreckt.
Dort müssen sie bleiben und zufrieden sein,
denn sie dürfen nie wieder kehren heim.

Sonnen

Sie sonnen sich und fühlen es angenehm
und sind immer gewesen bequem.
Was sie denken, das hören sie nicht
und wenn sie behaupten – es zu vermögen –
dann irren sie sich.

Die Welt windet sich um die Sonne.
Der Mensch empfindet es aber anders.
Sie wollen es aber so, wie sie es erkennen
und finden es gut
und glauben, dass die Sonne es ihretwegen tut.

Das Gras

Das Gras ist bunt gesprenkelt.
Saftig sieht es aus.
Es ist wundervoll und duftet herrlich,
so dass es verspeist wird.
Wer das isst und zwar täglich,
der erstarkt unsäglich
und wird schöner als je zuvor.
Selbst die Intelligenz steigert sich.
Die Taten bekommen sogar Sinn,
trotzdem geht alles dahin.

Geflogen

Von überall kommen sie dahergeflogen.
Die Helligkeit hat sich verzogen.
Sie ist verdeckt und von den Insekten versteckt,
die nach Nahrung suchen
und was sie zwischen die Fänge kriegen zu fressen versuchen.
Sie dünken sich nicht weise,
da sie sind voll Scheiße
und so sind alle Lebewesen aufgefüllt.
Deren Gase steigen auf und vernebeln das Sonnenlicht
und der üble Duft den Geist verinnerlicht.

Wasser

Wasser und immer wieder die lebende Flüssigkeit zu trinken,
ist das Beste und Wohltuendste das es gibt.
Das Lebendige ist es, das sie Organe stärkt.
Die Leute, die viel Wasser trinken, wirken nie verhärmt.
Sie sind jung und ohne Falten
und im hohen Alter sind sie gänzlich gesund.

Limonaden

Limonaden sind gut für Kinder.
Die brauchen viel vom süßen Zeug.
Sie werden runder und verabsäumen es,
sich ordentlich zu bewegen.
Sie wirken feist und ohne Zierde
und das hat erwirkt die gestillte Begierde.

Lehm

Der Lehm ist weich und braun.
Geschöpft wird er aus der Grube
und in die Gegend verschickt.
Er ist die Scheiße und der Rest
und niemand will ihn verspeisen.
Er wird geformt und gebrannt.
In seine künstlichen Räume verlieben sich Leute,
die dort die meiste Zeit ihres Lebens verbleiben.
Es war einst Lebend, doch wurde es vernichtet
und das ist wahr und nicht gedichtet.

Es wurde erst gegessen
und gut gewürzt hat es geschmeckt.
Es gibt Leute, die haben daran geleckt.
Sie waren zu dumm
und wussten nicht was sie taten.

Es gab einige, die auf diese Weise glücklich wurden.
So sollte es bleiben.
Es gibt selten Beliebte, wie jene,
die schon zubereitet wurden und saftig gebraten duften.

Wer in einer Lehmhütte wohnt,
der ist geschützt gegen jene, die in Steinhütten hausen
und dort erfrieren und erstarren.
Besser ist es im warmen Dreck zu ruhen,
um sich vor der Auskühlung zu schützen.
Sie müssen deswegen nicht extra schwitzen.
Es reicht der Lehm und auch Kot,
Selbst die Schweine sind so schlau,
dass sie lieber ruhen im Kakao,
als auf Steinen, die sie auszehren.
Leute, die sich zu lange in Steinhäusern aufhalten,
müssen erfrieren oder sie werden krank und schwach.
Sie verlieren Unmengen an Energie
und zerknittern und zerfallen schnell und wie.
Sie sehen alt aus und zerdrückt
und von ihnen sind die Leute nicht entzückt.
Die Andern, um nicht so zu werden,
weichen deshalb entsetzt zurück,

Das letzte Gedicht

Das letzte Gedicht
ist gerichtet gegen das Nicht.
Es ist nur dieses hier
und es murrt in dir.
Es ist das Glucksen
und dein Schluchzen
geht dir auf den Geist.

Der Schrei

Der Schrei der Empörung erklingt.
Der Tod mit Gier aufspringt
und das Grauen ist hier.
Der Horror kehrt ein auch bei dir.
Nichts geht mehr und was kommt daher?

Der Wein

Der Wein enthält die Tränen der Toten.
Er ist trüb und klar zugleich.
Den Geist macht er sehr rasch seicht
und auch die Sucht
dich sehr rasch dann besucht.

Feindschaft

Die Feindschaft blüht und gedeiht.
Sie ist eine sehr schöne Pflanze,
um die alles Böse tanze.
Es versuchen alle Leute ihr Glück
und brechen der Pflanze das Genick,
denn sie glauben, es würde sich so schicken.

Sie sind es, die diesen Krieg entflammen,
denn sie hockten immerzu beisammen.
Dazu beginnen sie zu simulieren
und gegenseitig wollen sie sich verführen.

Sie hetzen alle gegen die Feinde nun auf
und sie wollen sie zerquetschen,
so wie eine lästige Laus.

Sie wollen ihn auch zu seinem Glücke zwingen.
Sollte ihnen das nicht gelingen,
dann werden sie nervös und so bös,
wie sie immer sind.

Es geht um das Prinzip.
Sie haben den Unglückswurm sehr lieb.
So sagen sie es unentwegt.
Doch wollen sie nur nötigen
und was er auch tut,
sie machen ihn so schnell es geht kaputt.

Sie haben die Feindschaft selbst erklärt
und haben sich damit entehrt.
Sie plappern und agieren gegen das Licht,
das im Feindbild verlogen doch ist
und lieber selbst erhaschen wollen
mit dem sie turteln geschwollen,
was sie besser nicht sollen.
Aber sie es erzwingen und verklingen.

Autisten

Sie sind Faschisten
und haben etwas gegen die Autisten.
Sie wollen sie mit ihrem Neid vergiften.
Sie hoffen falsch und beten um Vergeltung.
Ihr Gebot ist: selbst zu leiden,
denn sie werden sich stets in die Finger schneiden.

Sie sind die großen Rächer.
Außerdem sind sie stumme Löcher.
Sie lieben den Suff und gehen oft in den Puff
und finden sich besser als sie sind
und sie hassen das Gute,
so wie das neidige Kind.

In ihrer Naivität wollen sie vergleichen
und das sollen sie tun,
ehe sie umgeben sind von Leichen.

Sie reden von Idiotie
und wollen die Transzendenz gut kennen.
Sie sind es, die sich in den Wahnsinn verrennen
und sind in denselben schrecklich verliebt,
weil es ihn auch tatsächlich gibt.

Sie geben jenen die Schuld,
die mehr haben als sie Geduld.
Sie mögen es, sich an den Schwachen zu rächen
und dafür müssen bald alle blechen.
Sie sind arm und können sich nicht verstehen
und sie müssen so wie ihre Feinde
in die ewigen Jagdgründe gehen.

Wagen

Einige wagen es frech zu werden
und sind wie Würmer auf Erden,
die jeden Dreck sammeln
und ihr Leben lang vergammeln.

Ärger

Der Ärger kommt, wenn alles daneben geht
und das Wasser bis zum Halse steht.
Die Geschäfte sind ein Mief
und die Leute lachen sich darüber schief.

Geschäft

Es ist nur ein korruptes Geschäft,
das die Leute alle blufft.
Sie werden geil darauf
und nehmen jede Summe dafür in Kauf.
Sie kommen her und werden drohen,
wenn sie bemerken, sie ließen sich verkohlen.
Sie sind scharf auf noch mehr Mäuse
und setzen einen in die Haare Läuse.
Sie wollen über die Narren lachen,
die mit ihnen gemeinsame Sache machen.
Das gefällt ihnen so sehr,
dass sie geiler drauf werden noch mehr.

Despoten

Sie sind die Despoten
und bekommen die schlechten Noten.
Von den Leuten, die sich gegen alles sträuben,
haben sie am wenigsten getan.
Sie fangen liebend gern von neuem an
und wiederholen immer wieder,
sie hätten niemandem was getan.

Es wird wirres Zeug geredet.
Sie wollen Stunk und sollen ihn erleben,
denn sie verlieren jeden Segen.
Sie erzählen groß, sie wären bestohlen worden
und reden von morgen,
obwohl das Leben nur das Heute ist.

Sie glauben, sie können alles stehlen,
selbst den Charakter und das Hirn.
Und alles was sie stehlen, macht sie selber krank
und es entsteht der Bestien Gestank.

Ob sie lachen oder weinen,
ob sie hassen oder lieben,
ob sie keine oder viele Kinder kriegen,
sie bleiben immer die selbe Ware
und ihr Glück ist auf Zeit geborgt.
Bei jeder Gelegenheit wollen sie greinen
und es fließen die Tränen, sobald sie weinen.

Unterwegs

Tagelang ist er unterwegs.
Nie ist es besser als dann,
wenn er todmüde umfällt
und nicht mehr weiß,
was getrieben oder geleistet worden ist.

Die Augen fallen zu,
die Nasenflügel beben leicht.
Die Lider zittern und was auch immer ist,
die Leute niemals fackeln,
sondern nur noch mit den Köpfen wackeln.

Der Bart

Der Bart ist grau geworden.
Die Augen wirken müde.
Die Falten wurden tief.
Die Nase ist schon lange schief.
Das Haar ist auch schon grau
und im Magen ist einem flau.
Sie haben sich geirrt
und trotzdem nicht geniert.
Sie haben sich wegen nichts aufgeregt und sind empört.
Sobald das Übel passiert, werden sie nicht mehr gehört.

Gut

„Gut ist nur das was für alle gut ist!“
Es gibt nichts, was für alle gut ist.
Deswegen gibt es nichts Gutes,
sondern nur das Übel und den Frevel auf der Welt,
die voll Grauen und Horror ist.

Niemand wird jemals entlastet.
Alles ist überfüllt von lieben Menschen,
die tun, was für sie gut ist.

Rhythmen

Von Rhythmen wird man gefangen.
Die Leute werden davon schwach
und verlieren den Verstand.
Wenn sie die Leere nicht mehr verkraften,
sind sie alt und ziehen aus.

Stets werden die gleichen Lieder gespielt,
die den verderbenden Weltschmerz enthalten.
Viele verkommen alleine deswegen.
Sie lassen sich vom Zug überfahren
und sie werfen sich in die Tiefe,
von wo sie nie wieder raus wollen.
Der Tod hat sie erfasst.
Wenn sie sich nicht hingerichtet hätten,
wäre ihr Leben auch zu Ende gewesen.

Der Feind

Sie hassen den Feind und lehnen ihn ab.
Sie wissen, wenn er fällt in sein Grab,
ist alles aus und vorbei und nicht nur für ihn,
sondern für alle und das halten sie für eine Schwäche.
Das Ende hat gerufen und doch waren sie zu stark dafür.
Es zog an jenen und die Macht war überwunden.

Gedanken

Wo sind die Gedanken nur her?
Sie werden aus dem Äther geschickt
und zerstören den Geist und die Kraft
und ziehen heraus aus dem Herzen den Saft.
Nie hat jemand gedacht
und nie hat jemand so echt gelacht,
dass er es herausbrachte.
Es versagte jeder und sie werden stets versagen
und jammern und klagen.
Sie bleiben ungehört
und sind nichts wert.
Sobald jemand denkt,
werden ihm Kummer und Sorgen geschenkt
und es kommt das Grauen,
das muss das Leben vollends verhauen.

Zerstört

Sie haben es zerstört
und hatten es begehrt
und nicht bekommen.
Aber das war unbesonnen.
Nun ist das Ende nah
und niemand wird darüber Freude empfinden.
Sie werden traurige Lieder singen
und um den Atem ringen.

Nicht wollen

Arm sind jene und vergaßen,
was sie aßen.
Sie wollen die Wahrheit nicht wissen
und Gut und Geld sind ihre Prämissen.
So ist geworden die Welt.
Auf ihr ist geworden alles irr
oder in den Köpfen der Leute geht es zu wirr,
denn die Gedanken sind voll Gier und Lust
und sie sich zu sehr brüsten.

Der Stolz

Der Stolz ist wie das faule Holz.
Die so Seienden stehen kurz vor dem Ruin.
Sie machen sich mit dem Stolz ihr Leben hin.
Es ist deren alleinige Schuld,
dass sie leiden und kein Fettnäpfchen vermeiden.
Sie sind in sich selbst verliebt
und solange lieben sie das Leben doch.
Das Grauen kommt jedoch.

Zu langsam

Der Wagen ist wieder einmal zu langsam.
Der Steilhang ist zu anstrengend für ihn.
Du sitzt drin und es geht nicht so recht weiter.
Sie sind zu schwach und beinahe wie Särge.
Sie versetzen nie die Berge.

Es ist stets gefährlich zu fahren.
In der nächsten Kurve kommt ein Auto entgegen,
das zu schnell unterwegs ist
und einem die Fahrbahn nimmt.
So passiert das Unglück geschwind.
Du bist schon dort und wer will schon dafür sorgen,
dass das Ungeliebte lange lebt?
Den du liebend gerne hättest in die Hölle gefegt
und doch immer davon kommt,
obwohl er es nicht verdient.

Zank

Sie streiten dauernd und der Zank gedeiht.
Der nächste Krieg ist schon bereit.
Sie stehen in Reih und Glied
und sie ziehen in den Kampf
und in die Schlachten mit.

Die Lösung

Der Krieg ist die Lösung.
Er ist es, den sie ersehnen.
Frauen unter der Herrschaft der Männer stöhnen.
Solange sie nicht müssen mit,
werden sie nie mit dem Bekriegen quitt.

Sie trauern

Sie trauern und sie sind müde.
Die Frauen, die sind prüde.
Sie wollen ihr Wohl mit Geld versüßen
und sie verfallen den schrecklichsten Genüssen.
Sie rauchen und saufen und nehmen Drogen.
Sie werden nicht mehr mit Waagen gewogen.
Ihre Kinder haben sie krank betrogen.

Der Schleier

Der schöne weiße Schleier,
der geht den Leuten auf die Eier.
Die Damen klagen über ihre Nieren,
doch sie selbst nie erkennen,
dass sie sich gemeint haben
und unwissend werden sie begraben.

Sie ärgern sich über die Männer,
weil diese keine haben –
wollen deswegen denen diese vermachen.
Sie nicht können über ihre Probleme lachen
und müssen die Männer betrügen
und alle werden ihrer Dummheit erliegen.
Sie sind falsch und verlogen
und auch die Männer haben für ihr Leben betrogen
und sie haben sich gegenseitig ausgesogen.

Das Wasser

Das Wasser ist so immens wichtig,
dass jeder sagen kann es richtig
und zudem Gottes Geist.
Der es nicht würdigt und zu wenig trinkt,
der leidet und im Wahnsinn versinkt.

Es steckt voll Leben
und darin ist das wertvolle Plankton eben.
Es nährt und kräftigt und macht schön,
wer das nicht glaubt, der kann gehen.

Wo kein Geist des Herrn über das Leben wacht,
dort wird das Leben ausgemacht.
Es musste von dannen ziehen,
denn es war nur geliehen.

Es kann auch giftig sein und voll Verderben.
Wer es dann trinkt, muss leiden – sterben.
Der böse Geist hat es erfüllt
und der ist es, der alle killt.
Doch auch der will leben
und der Widerstreit währt ewig eben.

Schauer

Da ist der Schauer
und er steht bei der Mauer.
Furchtbar sauer wirkt er zudem.
Niemand kann etwas davon sehen,
wenn es weder Luft noch Licht gibt
und das Leben versiegt,
wie das Wasser im durstigen Boden.

Mies

Verzogen sind die mies Behandelten.
Sie werden von der Meute verjagt.
Das Rudel mag Banausen nicht haben
und die mussten von dannen traben.

Pokale

Die Pokale sind im Weg.
Sie erfüllen keinen Zweck.
Sie sind so unnütz wie deren Erbauer.
Wer sie bekam, der wird alsbald sauer.
Sie sammeln den Staub
und fallen von den Kästen wie Laub.

Weh

Alles tut sehr weh
und wer darauf schaut, der macht gerne Schmäh.
Es wird oft groß geredet.
Die Welt durch die Menschen verödet.
Sie sorgen auch dafür, weil sie sie hassen,
denn sie müssen von ihr lassen
und auch sie werden schwinden
wenn sie erst liegen unter den Linden.

Schwul

Leute sind nur deshalb schwul,
weil sie sehr gerne erden und geerdet werden.
Zudem sind sie dumm, weil sie nicht wissen,
dass sie sowieso schon sind aus Erden.

Einst fragten sie groß, was er sei
und er antwortete: Erde.
Darauf fragten sie, ob er gerne erden würde.
Aber die Antwort, dass er es längst schon sei,
hat denselben nicht gefallen
und sie mürrisch und unzufrieden lallen.

Sie wurden böse, denn sie waren geil
und bekamen nicht, was sie sich wünschten.
Sie wollten nur das Vergnügen
und deswegen mussten sie ihr Opfer rügen.

Nur die Dummen sind geil auf das Erden.
Sie könnten dazu auch gut Künstler werden.
Sie künsteln dies und künsteln das
und doch macht es diesen Leuten keinen Spaß.
Sie sind zu voll und zu satt,
wollen mehr als ein saures Blatt,
lieben den süßen Zucker.
Sie rutschen aus auf der fetten Butter
und bleiben bei ihrer Mutter.

Zu spät

Es war zu spät und sie hatten alles verloren.
Das Leben war verklungen.
Der Totenvogel hat sein Lied gesungen.
So kommt es und im Leben klingen die Lieder.
Stets sind es die gleichen Klänge
und es herrscht Begierde darauf,
damit es gelänge dieses Maß zu brechen
und jeder hat sich deshalb an allen zu rächen
und doch weiß keiner was besser wird.
Wer so klagt und wer das wagt,
der hat es alleine verbockt
und wird vom Dasein geschockt.

Schon wenn er geboren wurde ist es zu spät
und jede Reue diese Sache zum Übel dreht.
Nur der Drang nach Bewegung zählt
und wer sich alle Tage verausgabt
und sein Leid noch steigert,
der sich besser fühlt
und es ohne Zorn erträgt.
Es wird sonst alles zu viel
und das Ende ist das Ziel.
Der Atem setzt aus und die Verbindung zur Welt bricht ab
und ein Teil von ihr liegt im Grab.

Er ist der Kosmos und würde niemals sein ohne ihn.
Der Organismus ist die Seele und zudem jeglicher Sinn.
Ohne hat er es nicht leichter und wer mehr davon hat,
der flippt aus und der versteht niemanden drauf.

Schließlich hat er sich doch alles selber angetan.
Er trank und aß und die Leistung dafür war Dreck,
auf den niemand je ist gewesen weg.
Jener wollte das alles nicht
und sitzt hier herum und ist ausgeschlossen
und über das Leben total verdrossen.

Unbrauchbar und leer

Was du auch tust, es ist unbrauchbar und leer.
Besser wird es so und so niemals mehr.
Du gehst gebückt oder nie wieder aus
und die Ohren verschließt du und die Augen auch.
Das ist die alte Methode, die stets hilfreich ist
und auf die du nie vergisst.

Sinn

Schön langsam schleichst du dahin
und was du auch tust, es hat keinen Sinn.
Die Stunden verrinnen, die Jahre ziehen vorbei.
Die Dinge, die passieren, die sind einerlei.

Das Rennen ist zu schwer.
Die lahmen Glieder wollen nimmermehr.
Das Asthma quält auch schon lange.
Sie haben es dir angehängt
und das taten sie aus Hass und geschenkt.

Sie fliehen und humpeln, wollen verdunkeln,
lügen und betrügen und sobald sie Lust verspüren,
stillen sie die Begierden,
die sie halten für die wahren Zierden.

Was sie taten beweist:
Alles wurde zerstört
und nichts ist für sie etwas wert.
Nie wollen sie helfen
und nie geben sie Ruh.
Das wollen sie genießen
und die Augen für immer schließen.
Selber sollen sie leiden
und was sie tun, das ist zu vermeiden.
Das ist das akzeptierte Ergebnis.

Alles muss vergehen.
Nicht einmal die Welt bleibt bestehen.
Was jemand auch hat:
Selbst die Lust ist endlich.
Aus fruchtbarem Boden wird Wüste,
wird nicht gedüngt und genährt.
Gegen das Aus sich jeder wehrt.
Wer sich treiben lässt
und sich nie anstrengt
und nur den Genüssen nach lebt,
der dem Leben entschwebt.

Wer dahinlebt, der baut ab.
Dem werden seine Kleidungsstücke knapp.
Das Gehen fällt schwer
und ohne zu humpeln geht es nicht mehr.
Er hat sich der Schwerkraft zu entledigen
und lässt sich bei seinem Namen nennen.
Wer sich erniedrigen lässt,
der entwickelt Gestank und wird zur Pest.
Er ist nur der Organismus
und der Geist ist Faschismus,
der gegen die Anderen kämpft,
die schwächer scheinen
oder sich zur Bedrohung eignen.
Einer baut ständig ab
und hat sich stets zu quälen
und den Sadismus zu nehmen,
der Welt und Organismus zerstört.

Das Jenseits

Das Jenseits ist sehr dunkel.
Die Kälte ist dort stets.
Die Vögel sind dort die Herren.
Sie machen sich aber nichts draus.
Die Menschen sind ohne Sinne
und ewig sind sie dort.
Wäre es ihnen möglich,
liefen sie sogleich fort.

Es ist dort schwarz wie ein Rabe
und alles ist verkohlt
und wird festgehalten und jeden Tag versohlt.
Die Sonnen, die dorthin gelangen,
sind ausgebrannt und leer
und gelangen auch niemals hierher.

Hier sehen wir das Leuchten.
Schön sind Licht und Glanz.
Doch heraus stellt sich das als Firlefanz.
Das Leben wird es immer brauchen.
Ohne wird es niemals sein.
Auch in Höhlen waren sie stets gefangen
und deswegen um Luft sie rangen.

Die Laus

Die Laus ist nun bei mir zu Haus.
Sie wohnt auf dem Kopf
und frisst die dummen Schuppen auf.
Das macht ihr nichts aus,
denn sie ist das Sklavendasein längst gewöhnt
und sie ist sehr gerne unverschämt.

Zwang

Jeden Tag werden diese Dinge verlangt,
die es immer gab und alle treiben.
Die Andern sie vermeiden,
weil sie das finden zum Speiben.
Sie sind Zwang und Drang.
Sie produzieren Gas und den Gestank,
der den Himmel schwärzt.
Hinauf wollen sie, wo die Luft rein ist.

Die Welt ist verpestet und drüben ist nichts.
Sie müssten platzen
und können nie wieder schmatzen.
Es ist zu bitterkalt.
Wer von der Erde kommt, ist dort alt.

Gutes Schlechtes

Im Leben gibt es nur das Schlechte
gepaart mit Gutem.
Das Tote ist gut, wenn es essbar ist
und auch weil es nichts mehr töten muss,
denn er braucht keine Energien.
Er ist auch gut, weil er nicht mehr atmet
und keine Abgase produziert.

Er schweigt und agiert nicht destruktiv.
Er kann nichts mehr gegen sein Verderben unternehmen,
denn er ist nur mehr zum Verspeisen gut.
Das ist sein ganzes Glück und seine Vollkommenheit.
Er ist unabhängig und ein Teil der Erde
und hat sich frei und franko zur Verfügung gestellt.

Das Gute

Das Gute ist für alle gut.
Es ist ausschließlich gut.
Die Sonne ist etwas Gutes,
auch wenn sie gefürchtet wird
ist sie gut für Allergien.

Die Kleidung ist daran schuld,
dass sie sie nicht vertragen
und dass sie süchtig geworden sind,
das ist die Schuld der Chemikalien.

Böse

Die Lebenden sind an sich böse
und doch nicht zur Gänze,
denn sie tragen das Tote in sich,
dass sie gespeist haben und für sich vereinnahmen.
Aber sie sterben nach und nach ab
und auch der Geist der Verstorbenen steckt in ihnen,
der gut wird, sobald der Tot ihn gereinigt hat,
auch wenn er im Lebenden verbleibt.

Auch unter den Lebenden gibt es Gutes.
Für sie ist genau das gut, was hilfreich ist
und sie zu benötigen glauben,
wie die Nahrung, die sie behüten .
Sie sich vor Schaden bewahren
und tun was Nutzen bringt.
Mitunter sind Steine und auch Bäume hilfreich,
mitunter aber auch schädlich,
so dass die Meinungen auseinanderdriften.
Selbst bei Einleuchtendem kann Streit aufflammen.
Eine Sicherheit gibt es folglich nicht.
Es kann keine geben.
Nicht einmal auf sich selbst ist Verlass.

Weder – noch

Das Gute ist nicht das Süße nicht das Gesalzene,
sondern nur die Energie der Sonne.
Die Zusätze sind nur die Sucht nach dem Besonderen.
Es wird alles Irden und somit zur Welt
und wer den Humus nicht mag,
der ist alleine daran schuld, dass er hungert und friert
und der Vorfahren Gebeine in der Erde ruhen.

Das Gute ist das, was gebraucht wird
und was sehr hilfreich ist.
Wenn es gut schmeckt,
will es einer gut nennen
und wenn es hundertmal tot ist oder gebraten.
Auch das Wasser ist gut
und wer es genießen kann, der wird nie leiden,
denn der Genuss schadet nie,
es sei denn, das Wasser ist vergiftet.
Das Plankton ist lebendig und wertvoll
und doch schmeckt es keiner.

Was für alle gut ist, das ist gut.
Niemand kann das bezweifeln.
Es ist für alle gut, dass sie sterben und alt werden.
Sie leiden alle und sie genießen das Lügen und den Betrug.
Sie sind gut dran, wenn sie darüber lachen können.
Für sie ist die Liebe ein Genuss.
Alles bringt sie weiter und die Wirtschaft wird belebt.
Nachkommen sind gefragt,
denn diese lassen sich quälen und traktieren.
Sie nur wollen die Welt verbessern und das schaffen sie,
indem sie das Verdorbene beseitigen.

Es ist gut, dass es für niemanden eine Rettung gibt
und alle aufhören zu atmen.
Schließlich werden sie gefressen.
Das schmeckt den Würmern, die davon zehren.
Somit findet jede gepeinigte Seele Ruhe und Frieden,
und dies sei Allen vergönnt, auf Erden.

Gut und Böse

Gut und Böse sind gleich.
Wer das bezweifelt, der beherrscht nicht das Einmaleins.
Der kann diese Welt nicht verstehen
und muss sich mit ihr drehen.

Wer sich gut dünkt, ist es nicht
und wer sich für schlecht hält,
der ist deshalb nicht dicht.
Alle sind übel, das erkennt einer am Geruch.
Das ist des sich Ernährenden Fluch.

Was gut ist, ist nur aus der Ferne sichtbar.
Kommt einer dem Guten zu nahe, leidet er.
Erz und Stein werden geschmolzen
und auch der Mensch verbrennt.

Das Gute ist nur aus dieser Entfernung gut.
Sobald dem einer nahe kommt, muss er verbrennen.
Deshalb bleibt der Kluge stets am selben Ort
und pflanzt sich an diesem fort.

Das Gute will jeder wie er es gewohnt ist.
Wer das Gute ergreift, der hat seine Hand verloren.
In der Leere wird ihn der Frost besiegen.
Gegen das Gute allergisch zu sein bedeutet:
einer ist verloren und diese Welt hat schon gesiegt
und er ihr erliegt so wie der Sonne.
Vergiftet wurde er von der Welt und vom Kosmos
und der Spaß ist vergangen.

Wer das Gute nicht verträgt, muss in der Schwärze leben.
Der arbeitet im Dunkeln und das sein ganzes Leben
und darf nie sagen, dass er es nicht verträgt.
Er ist besser auf der Hut
und benimmt sich gut.

Wer Angst vor dem Guten hat,
der ist davon schon lange satt
und wird davon aufgebläht
und sein Leid nie vergeht.
Es bläht ihn immer wieder auf.
Das findet kein Mensch sehr toll.
Er darf nicht mehr essen
und kann sein Leben vergessen.

Es muss so sein

„Es muss so sein“, sagen die
Leute und niemand weiß etwas von gestern
und auch nicht von heute.
Sie tappen blind in der Unkenntnis
und sind von der Logik nicht belebt.
Aber sie wissen, dass es so sein muss,
wenn sie es so auffassen und erkannt haben,
dass sie gegen all das Gute auf der Welt
und im Kosmos machtlos sind.
Sie kommen dagegen nicht an
und haben nie verstanden,
dass sie nicht sind die Granden
und sie sind gefallen in Schanden,
als sie erfuhren, dass sie sich verfuhren
und die Tatsachen geleugnet haben
und mit der Dummheit um die Wette jagen.

Was gut ist, weiß jeder Mann,
der klar und logisch analysieren kann.
Nie ist es jemals böse und wenn doch,
so ist das Ergebnis gut,
denn das Gute kann nur Gutes tun
und nie wird es rasten,
ehe das geht in den Kasten.

Wer irgendwann endet
und sich irgendwie wendet, ist nicht gut.
Er muss beständig sein mit sich allein
und sich gegen die Andern behaupten.
Egal was sie ihm auch raubten,
er lässt sich nicht beirren.
Wenn es sein muss, kriecht er auf allen Vieren
und bleibt fröhlich und heiter.
Das Gute besteht ewig und ist der Heiler.

Niemand

Niemand weiß etwas über die Liebe
und was darüber gesagt wird ist Lüge.
Es wird darüber nichts gesagt als Stuss.
Es hat weder Hand noch Fuß.
Sie lügen und wollen nur betrügen,
sobald sie einander kriegen.

Wenn sich die Liebenden gegenseitig belügen und betrügen,
macht die Beziehung den größten Spaß.
Je ehrlicher sie einander begegnen,
desto weniger Freude gibt es zwischen den Liebenden eben.

Die ideale Beziehung ist die,
in der beide Teile lügen und betrügen
und das Elend folgt, wenn sie zu leiden beginnen
und sich liebend ums Leben bringen.

Genötigt

Wer in seiner Kindheit wurde genötigt,
der hat den schwersten Stand.
Der kommt später im Alter auf den Sand.
Der wird nie sein Leben ertragen
und leidend aller Liebe entsagen,
sobald die Täter ihm Befehle auftragen.

Säuseln

Die Liebe ist nur das Säuseln des Windes
und wenn er die Ohren voll gesäuselt hat,
beginnt die Verliebtheit
und es treffen sich die sonnigen und heißen Blicke.
Sie begehren die kommenden Geschicke.
Wie einer das nimmt: die Unerfahrenheit ist vonnöten.
Wer zu erfahren ist, der wird die Liebe sogleich töten.

Leben

Die Liebe ist das Leben
und wer nicht mehr liebt verliert es eben.
Der hat von dieser Welt genug
und findet das Sein in der Gesellschaft als Betrug.
Der Genuss ist der falsche Weg.
Wer das nicht bemerkt, der erfährt es zu spät
und muss leiden und hat keine Kraft mehr,
um sich aus der Lasse zu befreien.

Leid und Qual

Nur Leid und Qual können das Verderben vermeiden
und aus der Asche kann der Engel ersteigen,
der diese Welt und alles Leben aus seinem Joch befreit
und die Erlösung bringt, um die das Lebendige ständig ringt
und daran arbeiten will unbedingt.

Vertragen

Wer die Sonne nicht verträgt,
will das vermeiden,
was ihn bringt zum Leiden.
Er kann auch niemals lieben
und sein Glück ist nur das Siegen
zudem in der Grabesstille das ewige Liegen.

Sein Wille

Das ist gewesen sein großer Wille
und diese Kraft ist so gewaltig,
dass sogar der Tod entweicht
und das Alter sich schleicht.
Das Übel ist es, das sie erfanden.
Der Unsinn wurde hoch gehalten,
um die Dummheit zu entfalten
und über die Welt zu breiten,
die davon bedeckt nie mehr erschreckt.

Die Menschen müssen sich spalten
und keiner will das alles zusammenhalten.
Er muss die Explosion verhindern
und die Gewalten mindern.
Selbst wenn jemand ist verstorben,
ist er hier und nicht zur Gänze verdorben.

Das Gute stinkt

Das Gute stinkt und kommt von innen.
Es verwest in den Leuten
und war einst draußen aktiv.
Erst kommen daraus die Gase.
Sie sind bei der Verdauung in Ekstase
und das Wunder dieser Welt,
obwohl sie nur kleine Dinger sind.

Erst hat er gegessen und verdaut,
dann wird die Welt damit versetzt.
Sie ist irden
und es gibt unzählige Hürden.
Es wird braun.
Darauf kann jeder vertrauen.
Der Schnee es verdeckt
und die Luft ihn verdreckt.
Ruß und Staub verpesten die Welt mit Verlaub.

Leute wirken stets unglaublich stolz
und verbrennen fast täglich Holz.

Kahl

Kahl wurden die belaubten Bäume
und die Sträucher, die sie säumen.
Sie wollen viel zu viel tun,
wachsen und biegen sich im Wind.
Energien sammeln sie geschwind.
Die Leute regen sich darüber auf,
rechen zusammen das trockene Laub.
In den Wäldern bleibt er liegen
und niemand stört sich daran.

Die letzten Pilze wachsen im feuchten Nebel
und wenn der Boden vor Nässe schreit.
Doch dazu ist die Natur dieses Mal nicht bereit.
Die Bäume sind trocken und die Böden voll Staub.
Was die Lebenden tun ist grausamer Raub.
Das Morden wollen sie sehr oft besorgen.
Es stinkt nach Blut und fauligem Fleisch.

Die Wälder hatten noch nie so wenig Feuchtigkeit enthalten.
Sie können die einstige Schönheit nicht mehr entfalten.
Sie wirken kahl und der Dung der Bauern stinkt fäkal.
Sie schlagen die Bäume und zersägen das Holz.
Die Wege sind breit.
Mit dem Holzstreifen ist es auch bald soweit.
Sie träumen dabei von Sonnenschein.
Die Holzfäller sind betrunken
und haben nach Wein und Bier gestunken.
Faul sind deren Zähne auch.

Der Kranwagen ist vollgepackt.
Weiter zieht das schwere Pack.
Der Wald ist längst weg.
Die Aufforstung hat weder Nutzen noch Zweck.
Zu steinig sind die Hänge
und falsch klingen der Chöre Gesänge.

Zwingen

Sie wollen das Glück schnell zwingen
und Wunder sollen gelingen.
Doch sie lügen sich selber ins Loch,
in dem der Teufel wartet mit seinem Joch.

Das Glück aber ist nicht materiell.
Es wandelt sich derartig schnell,
dass es niemand fassen kann.

Wer weiß schon was Glück wirklich ist?
Oft erweist es sich als sein Gegenteil,
nachdem alles verloren ging
und krank wird noch Rache geschworen.
Die Liebe war nur geile Lust.
Sie erzeugte nichts als Frust.
Alles wurde rasch verloren.
Das Böse hat den Bock zum Gärtner erkoren,
der erst laut und geile lacht
und gleich drauf fällt in den tosenden Bach,
in dem er untergeht und nie wieder ersteht.

Treue

Was ist schon Treue, ist sie nur einseitig
und die andere Person ein Luder?
Das Böse will das Gute stets verderben.
Aber das Gute ist das Luder,
denn das Treue wird böse stet
und sich im Hass am Luder vergeht.
Wenn aber einst das Luder böse wird
und damit seine Niederlage kapiert,
kann es besser auf der Welt doch werden,
denn die Erlösung werden sie dann erben,
die Treuen, die verderben.

Aber alle sind gleich mies und fies
und verloren ging deswegen das Paradies,
das in die Unendlichkeit entschwunden ist.

Die Treue ist zerbrochen.
Verletzungen gibt es viele.
Wer nachgibt, bringt das Böse ins Ziel.

Die Treue ist stets beschränkt.
Wer sie nur körperlich einhält,
der ist schon gut und besser ist der,
der sie auch im Geiste halten kann,
denn dieser ist ein glücklicher Mann.

Wer sich aber verführen lässt,
den packt das Verderben und die Pest.
Die Gedanken bleiben zwar stets ungehört,
aber alles Geile wird begehrt
und niemand nimmt Schaden daran,
wenn er es dabei belässt
und seinen Organismus nicht einsetzt.

Schwingung

In den Schwingungen steht die Wahrheit
und sie ist die gemachte,
an der jeder Tätige Teil hat.

Wer sie wahrnimmt,
der kann sie nennen
und dem gelingt die Realisierung seines Traumes.

Wer sie entschlüsselt, der weiß wer lügt
und wer die Wahrheit sagt.
Das Vollbrachte ist ihm klar
und deutlich gemacht worden
und weiß, weshalb die Lügen entstanden.
Niemand kann ihn mehr lügen an
und was gesagt wird und getan,
er sieht den Film im Innern an.
Er lernt die Schwingungen sortieren
und er sieht alles klar und rein
und es kann nicht besser sein.

Somit geht es immer weiter
und die Welt der Lebenden ist heiter.
Das Glück ist den Lebenden hold.
Sie können es genießen
und was sie kann verdrießen
ist die Unwissenheit, die beengt und legt in Ketten.
Das Leben will auf diese Art nicht schmecken.
Aber das war verkehrt
und das Geschriebene ist das Doppelte wert.
Schneller wird der Sturz
und der Aufprall schmerzt nur kurz.
Er endet tödlich
und das ist mitunter noch erträglich.

Das Gute

Das Gute ist oft süß
und oft ist es pikant oder gar scharf.
Es schmeckt und lässt sich beißen.
Oft ist es doch böse oder schlecht:
Bauchweh zu kriegen ist ein rechtes Pech.

Nie wirklich

Es ist nie wirklich heiß
und daraus wird ein stinkender Scheiß,
an den sich niemand andrer stört,
außer er ist nicht dort, wo er hingehört.

Voll Mord

Die Welt ist voll von Mord.
Nie wieder wird sie davon befreit.
Sie tut einem ziemlich leid
und ist oft mitbeteiligt
und niemals lächelt sie mitleidig.
Sie scheint es nicht zu bemerken
und der Eindruck wird sich oft verstärken.
Niemand darf sie unterschätzen
und nie über sie Blödsinn schwätzen.

Wahn

Sie leben alle im Wahn,
sind sozusagen in der Bahn
und werden begleitet von ihrem Schatten
und sie kriegen allesamt einen Platten.
Sie lieben Pomp und Luxus, der sie verdirbt
und dafür sorgt, dass der Neid gebiert.

Brummen

Weil sie sind die Dummen,
wollen sie neidvoll brummen
und sich ärgern grün und gelb.
Ihre Taschen sind voll Schuldner Geld.
Sie denken sie seien schlau.
Aber sie trinken zu wenig vom Kakao.
Ihr Krächzen und ihr Stöhnen
ist nichts als ein frivoles Höhnen.
Sie fasten mittels Zusatzkalorien
und deswegen werden sie schnell dünn.
Dazu auch sehr schwach.
Darum der Kluge: „Lach“.

Müde

In der Frühe ist er sehr müde.
In der Nacht ist er voll Angst erwacht.
Sie hat den Traum gefressen,
in dem er war versessen.
Die schöne Welt ist nun dahin
und der Feind steckt in ihm selber drin,
der neidvoll spinnt.

Nehmen

Nimmt sich jemand die Freiheit zu tun, was ihm gefällt,
nimmt ihm das übel die ganze Welt.

Übel

Übel sind die Leute, die sehr viel wollen
und nicht die Kraft besitzen das zu bewältigen.
Sie zwingen die Andern zu ihrem Glück
und verlangen, dass sie es bewältigen,
was sie nicht schafften.

Das ist die Niedertracht der Leute,
dass sie von Anderen verlangen,
was sie nicht vermögen.
Müssen deswegen aber bezahlen
und gehen in die Insolvenz.

Wer seine Träume verwirklicht ist unabhängig
und das Weltliche lässt er hinter sich.
So wird er zum lebenden Geist,
den die Lebenden verehren und schätzen.

Seiten

Die Seiten werden voll.
Niemand findet das toll.
Wer weiß schon, wie er sie vollschreiben soll.
Jedes Mal steht dasselbe drauf.
Das ist der übliche Lebenslauf.

Die Welt ist voll Zwang.
Die Nötigungen folgen.
Bald kommt es zur Vergewaltigung
und das bewirkt die letzte Sequenz zur Dekadenz.
Die voll ist mit Perversionen,
die sie dem Gezwungenen vergönnen
und angedeihen lassen, um ihn zu verhöhnen.

Gezwungen

Das Lebende wird gezwungen.
Es tut alles mehr oder weniger notgedrungen.
Die Notwendigkeit wird als Freiheit angesehen.
Das muss Jedermann verstehen,
sonst wird er blind und taub durchs Leben gehen.
Wer also die Freiheit kennt und rennt
und tut was ihm gefällt,
den man Esel und Idioten nennt.
Das sind alle jene Typen,
die sich mit Funktionen schmücken
und sich aufblähen wie Stiere oder Frösche.
Wenn sie erst platzen,
beginnt es zu stinken.
Die Leute in deren Dreck ertrinken.

Er ist arm und die Leute tun
als wäre er warm.
Sie wiehern blöde dahin
und reden von eigener Schuld.

Sie sind volltrunken im Wahn,
der sie nicht nur macht flügellahm.
Es ist alles an ihnen pompös
und falsch und alt oder kalt.
Sie sind Fleisch- und Fettberge und sie jammern,
wenn sie sich bücken oder etwas tun
und sie werden krank genannt.
Das ist nur Lüge
und verdient eine Rüge.

Gute und Schlechte

Die Guten und die Schlechten,
die waren vormals alle gleich.
Die Guten, die dienen dem Bösen.
Sie sind es, die gut schmecken
und die das Schlechte erhalten.
Somit sagen jene, wie es tatsächlich ist
und das ist ohne Zweifel wahr.
Das Böse und Schlechte ist das Lebendige.
Das Gute ist das Verendete.

Gute Zeiten

Die guten Zeiten sind nie vorhanden gewesen,
solange du hier bist unter den Lebenden.
Du musst dich erst verspeisen lassen,
ehe die guten Zeiten angebrochen sind.

Solange sie leben, haben sie
die Zeiten der Genüsse und Begierden.
Sie wollen größer und stärker werden
und sie werden es:
Saugen die Energien wie Schwämme auf.
Um das Optimum zu erreichen,
hast du dich enthaltsam zu zeigen
und die Genüsse zu meiden,
denn diese wecken die Lust,
so dass du gieriger nach Energie schnappst.

Wenn jemand auch alle Energien umwandelt,
kann er nicht alles Vorhandene vergeistigen.
Es gibt keinen anderen Weg als sich fressen zu lassen.
Jene die sich fressen lassen, sind die wahren Sieger,
die den Weg zurück ins Paradies erkannt haben
und sie verreisen freudig – nie aus Gram.

Die Liebe

Die Liebe ist nicht von dieser Welt
und wer glaubt, er liebt die Frau,
der ist dem Verderben geweiht
und wer glaubt, er sei in die Sonne verliebt,
der ist nicht besser dran.
Sie ist nicht aus diesem Kosmos,
und jenseits der Empfindungen.

Was nicht gesehen oder erkannt werden kann,
das ist die Wahrheit und das Unendliche
und das Geliebte bringt das Verderben.

Wer aber Irdisches liebt und die Materie,
der ist ein Narr und rettungslos verloren.
Er ist alleine schuld, dass er sein Leben verliert
und auch wenn er eine Frau liebt,
ist er dem Tod geweiht
und er muss seine Seele verlieren.

Nie kann jemand wissen,
was er liebt und wenn doch,
dann ist es ein Wunder
oder es ist soweit und alle werden
es mit ihm erkennen und begreifen
und es wird nicht anders sein als zuvor,
auch wenn sie alle erlöst sind,
denn das leere Wissen quälte.

Schlechte Leute

Die schlechten Leute sind lüstern.
Sie wissen nichts mit ihren Kräften anzustellen.
Deshalb vernarren sie sich in Andre und verlangen,
dass es jedermann tu oder sich sehr schäme.
Sie sind so furchtbar gut
und sie lieben sich bis es ihnen weh tut.
Sie gehen verzweifelt in die Kirche und beichten,
dass sie bei der Liebe Schmerzen haben.
Der Spott ist diesen Leuten gewiss,
denn das gerecht nur ist.

Wer zu viel gespeichert

Wer zu viel Energie gespeichert,
der wird durch die Lüsternheit erleichtert.
Der ist darüber froh,
dass er verbrennt lichterloh.

Seine Liebe ist verdorben und
bereitet grausam Sorgen.
Du darfst nur soviel davon speichern, wie du erträgst.
Wer vor Lüsternheit schier explodiert, der pervertiert
und den Verstand verliert.
Er wird klein und das Fett wächst rasch.
Seine Bewegungen werden lasch.

Das Beste

Das beste Glück ist den Weg in den Ursprung zurück zu finden.
Weil das aber nicht gelingen kann,
fängt das Leben zu stinken an.
Du träumst und phantasierst und vegetierst,
bis du dem Verderben erliegst
und von deinen eigenen Begierden wirst besiegt.

Ein Glück ist es auch stets dort zu sein, wo du aufgewachsen bist.
Doch dieses Glück wird den meisten Lebewesen vermiest.
Der Neid und die Prinzipien entwurzeln die Triebe.

Glauben

Wer den Leuten auch nur ein kleines Wörtchen glaubt,
der ist schon seines Verstandes beraubt und muss dafür leiden.
Die Anderen nun in seinem Glücke weiden
und sie alles verdrecken und zerstören.
Gegen solche Umtriebe musst du vehement dich wehren.

Unschuldig sind nur jene, die weder essen noch trinken
und niemals solches taten: im Morast versinken.

Schuldner

Der Schuldner ist der Lebende
und alles was sich am Leben hält,
wird schuldiger und muss verderben.
Wer alles Weltliche ablehnt und nicht mehr assimiliert,
der hat das Sein beendet
und verliert seine Schuld durch die Sühne,
aufgrund der Opferung seines Leibes.

Wer den Unschuldigen mimt,
der hat die Sympathien verloren.
Der ist ein Heuchler und Betrüger.
So sind sie alle.
Deshalb ist das Lebendige böse,
außer es gibt auf und opfert sich.

Funktionieren

Es ist gut, dass alle gleich funktionieren
und das beweist, dass sie die selben Idioten sind,
als die sie die Anderen hinstellen.
Jeder Lebendige erkennt seinen eigenen Zustand
und ist nicht mehr oder weniger
und unbedeutender als die Welt
und die Anderen, die es auf ihr gibt.

Letztlich werden alle auf der anderen Seite landen
und das Material ist nichts weiter als die Welt,
die schon da war, ehe jemand erwachte
und auch bleiben muss.
Verbrennen will sie jeder
und er baute es auf.
Die Welt wollte es so und rächte sich.
Nach und nach wird das Leben zur Nahrung und Erde.

Jenseits

Das ist das Jenseits und ein anderes wird es nicht geben.
Es ist hier im Kosmos und der Geist ist es,
den keiner zur Welt machen kann.
Das Leben wird zum Tod
und derselbe ist das Jenseits des Lebens.

Wer nach einem anderen Jenseits sucht,
der findet seine Träume.
Die besten Träume sind jenseits des Bewusstseins
und jenseits der Erinnerung.
Selbst der Schlaf ist jenseitig
und lässt vergehen und vergessen.

Ein Zustand der in das Jenseits führt,
das als Traum begann, bringt soweit,
dass du irgendwann dort bleibst.
Du kehrst nicht mehr zurück. Es wurde unmöglich.
Der Organismus ist schon im Verwesen.
Es ist wie geglaubt wird.
Doch niemand weiß es sicher.

Sättigung

Was jemand mag, das sättigt.
Du kriegst auch davon genug und der Ekel beginnt.
Du quillst auf und sagst,
dass du genug von den schönen und guten Sachen hast
und willst nur noch das Hässliche und das Schlechte.

Wankelmut

Jemand der wankelmütig ist und das sind alle,
muss das ausleben, sonst kriegt er Probleme.
Du musst deine Wut hinausschreien.
Die Energie dazu drängt heraus
und kann mittels Bewegung beseitigt werden.
Das ist das Prinzip des Sports und der Arbeit,
die aus diesen Gründen entdeckt wurden.
Ehemals gab es nur den Kampf ums Überleben.
Der ist nach wie vor aktuell.
Energie Überschüsse werden mittels Bewegung abgearbeitet.
Dies ist die Absurdität des Lebens, die es verkürzt,
obwohl es beweglicher macht.
Du wirst deswegen stets frustrierter,
denn die Substanz wird vermehrt.

Vorschriften

Energien werden durch Vorschriften erzeugt.
Sie schränken ein und doch sind sie verbessernd.
Oft kommt es so vor,
als wolltest du in den Sack zurück,
aus dem du einst heraus kamst,
um alles zu vergessen und nichts mehr wahrzunehmen.

Davon leben Leute, die Räuber sind
und sich als Obrigkeiten tarnen.
Sie holen sich diese Freiheiten heraus,
aus jenen, die sie bis aufs Hemd pfänden.

Höhle

Er baute sich eine Höhle.
Die nannten sie hässlich.
Aber sie hatte die Welt nicht entstellt.
In derselben ruhte er sich aus.
Sie ist auch stockdunkel,
und sehr gut für das Ausschlafen.
Sie schadete niemandem.
Die Öffnung war unsichtbar gehalten
und alle gingen daran vorüber,
ohne sie zu bemerken.

Sie ist nur ein Loch in der Erde.
Aber der Jäger war sauer.
Er wollte wissen, wer in diesem Loch haust.
Sein Hund wollte aber nicht hinein
und sosehr der Jäger ihn auch drängte,
er bellte nur und dann begann er zu winseln,
nachdem der Jäger ihm einen Tritt verpasste.

Im Loch regte sich aber nichts und es war Winter.
Der Jäger wollte nicht ewig warten
und begann Steine und Schneeklumpen hineinzuwerfen.
Aber es rührte sich nichts
und wer dort drinnen hauste zeigte sich dem Jäger nicht.
Dem Jäger wurde das Warten zu lange.
Er ging weiter, denn es wurde ihm kalt.

Leicht kann er überleben,
wenn er nicht bescheuert ist.
Es gibt die Erdwärme und die Sonne.
Die Erde schmeckt zwar nicht sehr gut,
aber sie ist genießbar und sättigend.

Wissen

Es ist gut, dass jemand weiß genug
und dass alle dumm sind, die wenig wissen
und die den ganzen Tag nur ihr Leben genießen.
Sie genossen doch nur das Verderben
und die Wirte schauen sehr verdrossen,
denn sie bekamen zu wenig Trinkgeld
und über die Witze der Gäste können sie nicht lachen.
Sie gehen verdrossen in das WC …
und hoffen auf den besten Gast,
der sein Geld im Lokal verprasst.

Anstrengung

Die Anstrengung das Blut zum Kochen bringt.
Wenn es doch noch gelingt
die Übungen zu vollbringen,
ist er kurze Zeit lang sogar glücklich.
Ist das Tun der Andren noch so unschicklich,
nie mehr will er es beachten,
denn sie können sich selbst verachten.

Qual

Ganz unten fängt es an.
Es ist eine echte Qual.
Nach und nach steigert es das System,
um endlich das Prinzip zu verstehen.
Schon ist es obenauf
und die Leute kriegen eine Wut darauf.

Ausgehen

Am besten gehst du niemals aus
und lässt die Luft ganz ungeniert heraus.
Sie ist nicht aufzuhalten
und die Kräfte sind nur so zu entfalten.
Monate dauert es, ehe der Zenit
wurde erreicht und dann geht es wieder runter.
Niemand kann seine Leistung konstant je halten
und deswegen muss er ab auch schalten.

Tätigen

Wenn jemand die ganze Zeit
über nur noch Übungen tätigt, wird es ihm zu viel.
Für die Andren treibt er ein falsches Spiel.
Sie regen sich darüber auf
und schlagen ihm auf die Nase drauf.

Es heißt, er soll aufhören
und alles sei falsch.
Doch diese Dinge hört er nur nebenbei
und wer sie auch sagt, das ist einerlei.
Nie hört er zu.
Er will nur Ruh
und lässt sie fahren.
Es beginnt zu stinken
und einige vor Wut rot und blau blinken.

Nie anders wollen

Sie haben es nie anders gewollt.
Deswegen haben sie sich selbst gezollt
und in den Abgrund gefahren.
Sie kamen und gingen in Scharen.
Stets wollten sie etwas
und das machte denselben keinen Spaß.
Sie wussten nur, dass sie Begierden hatten,
die haben die meisten Satten.

Freuden währen nie lang

Die Freude währt nie lang.
Plötzlich wird das Herz sehr bang.
Wenn dann doch der Schmerz von dannen geht,
ihr Gespenster seht, die keiner versteht
und sich wie die Winde anfühlen
und die Leute sich verkühlen.

Wunderbar

Wunderbar ist der Nebel und grau, so wie das Haar.
Die Spinnenfäden leuchten feucht und schön und klar,
so dass du glaubst im Paradies zu sein.
Über dem Nebel leuchtet die Sonne
mit großer und gütiger Wonne.

Sie wird gesucht
und die Leute erklimmen die Berge.
Sie sind gegen dieselben klein wie Zwerge.
Jene sind echte Riesen
und darauf sitzen die Wiesen.
Sie warten auf den jüngsten Tag,
der nach wie vor nicht kommen mag
und ausbleiben wird wie jede Sage.

Eine kleine Träne haben die Leute in ihren Augen.
Sie wollen ihrem Werdegang nicht glauben,
lehnen strikte alles ab.
Die Zeit ist ihnen auch zu knapp
und die Tage sind zu kurz geworden.
Sie hocken zusammen und gründen wilde Horden,
wollen arbeiten und die Nächte auch ausnützen
und sich vor der Dunkelheit durch künstliches Licht schützen.

Die Säge

Die Säge schreit ihr Lied.
Schon wieder ein Baum derselben erliegt.
Er musste weichen.
Leute steigen über die Baumleichen.
Sie wollen freie Sicht.
Sie lieben die Sonne, den Schatten nicht.

Erst schimpfen sie über den Schatten
und dann über die große Hitze.
Sie reißen stets die selben Witze,
tun sich leid zu jeder Zeit
und zu jeder Schandtat sind sie bereit.

Ihre Bosheit kennt kein Limit.
Sie sind Sadisten und Bestien.
Ganz klar ist: sie bleiben oral fixiert.

Das Böse

Das Böse ist das Leben und was da lebt ist saugend
und zu nichts als Zerstörung taugend.
Niemand will das erkennen,
denn sie lieben es unbehindert zu rennen.
Es saugt aus das Sonnenlicht
und verwandelt es in Scheiße stinkend fürchterlich.

Es stinkt sehr arg
und es muss im Gestank ertrinken.
Es muss davor fliehen, was aber nie gelingt,
denn es ist in der Atmosphäre
und gibt ihr die Schwere
und der Erde die Gestalt.

Die Sirenen

Die Sirenen singen.
Alle Leute springen.
Sie tanzen herum,
und lieben es zu werden dumm.

Sie beruhigen sich.
Die Dinge werden bunt und schön.
Die Klänge sind bezaubernd
und du hörst ihnen zu.
Außer sie werden unangenehm
oder die Substanz wird dir genommen.

Die Substanz

Sie ist gut und aus Energie.
Nie ist sie böse, sondern sie wird gekocht
oder verspeist, denn sie ist nötig
und jeder will sie haben.
Das Leben ist voll Gier
und jeder sucht nach einer Zier,
die er sich leisten kann.

Sie ist das Gute am Leben und wird verzehrt,
für verschiedene Zwecke verwendet.
Sie dient als Kraft und Hilfe,
so dass sie nützlich erscheint.
Aber der Wille und das Leben, wollen erhalten bleiben
und die Begierden musst du löschen,
die wie das Feuer verzehren.
Die Substanzen sind destruktiv geartet
und aus dem Dreck entsteht das Neue und Nützliche.
Das dient zur Stärkung und zum Verzehr
und um das Sein zu verlängern.

Geteilt

Das Wesen ist geteilt und nie stabil.
Denn es verändert sich
und es nennt dies Altern oder wachsen
und davor kann sich niemand drücken.

Wer zur Substanz wird, der kriegt Probleme
und muss sehr schwer werden
oder er wird sich im Freien niemals wohl fühlen,
denn er wird sich dick verhüllen
oder er muss sich verkühlen.

Die Substanz wird zur Belastung
und wird das für alle. Sie wird da sein
und immer mehr davon erschaffen.
Sein Ich wird stärker und fühlt sich bedroht,
so dass es zur Bewegungslosigkeit kommt.
Die Paralyse wird nie wieder weichen.
Kadaver landen in den Mägen künftiger Leichen.

Das Ich

Das Ich besteht aus Phantasie
und den Eindrücken seiner Kindheit.
Je wacher ein Kind gehalten wurde
und je stärker die Liebe,
desto stärker wurde es.
Es will das alles weitergeben, was es empfing.
So ist es im Wesen jedes Typen
und das erwirkt die geringen Unterschiede.
Die Liebe aller Leute ist ähnlich geartet.

Müdigkeit

Da ist die Müdigkeit
und auch die Bewegung kehrt zurück.
Alle sind wie besessen von
der Lust und vom Licht.
Es ist da und auch der Föhn ist stark.
Er weht die Staubwolken vor sich her
und wer sich dagegen wehrt,
den gibt es bald nicht mehr.
Er ist stark im Wehen
und da ist auch das in die Zukunft Sehen,
das diese Welt bewegt.
Auch die Natur will sich verwandeln.
Doch fehlt der letzte Impuls,
der sie aus den Ketten befreit.

Die Geister

Die Geister sind in die Vergangenheit verwurzelt
und damals war alles genauso ungewiss.
Was wäre, wenn er anders reagiert hätte?
Das lässt die Bedenken aufkommen
und das Zaudern hindert am Erfolg.
Sie halten den Organismus fest
und zwar so dass er alles vergisst.
Erst wenn jemand alles vergessen hat,
erinnert er sich an Neues.

Erinnerungen

In den Erinnerungen ist nur das was eben empfunden wird
und was an Schwingungen zusammenfällt wird offenbar.
Es kann auch eine Idee sein,
die durch den geistigen Äther schwirrt,
wie Dinge, die vor Jahren geschahen.
Es kann auch von der Zukunft handeln,
so wie von Fremden und Unbekannten.

In solchen Situationen bist du glücklich
oder in der alten und edlen Welt,
die mehr als der Horror und Grauen ist
und wo Wunder geschehen und Erlösung wartet.

Der Föhn

Der Föhn nach dem nassen Tag ist wie ein Wunder
und lässt die Herzen höher schlagen.
Nie will jemand mehr noch wagen
und kein Wort des Glückes sagen.
Seufzer und Lüste wollen verebben lassen den Frust.
Zu lange war er schon in seinem Kasten,
um zu wissen wie schön die Welt doch ist
und wie gerne er dorthin geflüchtet war.

Sie wollen durch die Systematik alles erkennen und ausarbeiten,
kommen aber nie weiter, durch diese Art der Forschung,
sondern nur durch diese eine Sache,
die als Geist oder Phantasie gilt
und ist die Suche nach der Realisierung der Träume.

Das Loch

Das Loch ist schon gebuddelt und du steigst hinein.
Nie willst du frieren oder gar krepieren.
Die Erde ist die Mutter und von ihr kriegst du Milch und Butter
und auch wärmendes Fett.
Wer im Freien haust, der ist ein Depp.
Der muss sich stechen lassen und auch frieren
und die Falten im Gesicht ertragen, die sich bilden.
Das Fett unter der Haut schmilzt rasch bei Wilden.

Fenster

Wer Fenster braucht, der lebt teuer.
Die Häuser sind steinig und groß.
Sie bringen die Einwohner um.
Die sind zum Begreifen dieser Sache zu dumm.
Sie wollen auch Kamine anlegen
und diese werden befeuert.
Ganz ernst wird auch beteuert,
sie wären der letzte Hit.

Bauen

Selbst die Füchse sind klüger,
denn sie bauen sich ein ideales Haus,
aus dem kommen sie, wenn sie wollen, stets leicht raus.
Niemand gelangt hinein.
Kein Wasser rinnt in ihre Höhlen
und kein Licht dringt dort rein.
Oft liegen sie wach ohne rauszuschauen,
nicht weil sie sich nicht trauen:
die Einsamkeit ist viel schöner als alles Licht.

Einsamkeit

Die Einsamkeit ist faszinierend, in der bist du kapierend
und erkennst wie alles ist und alle Tage wird es besser.
Von der Lüge stößt du auf die Wahrheit.
Bis die Lüge wird die Wahrheit, dauert es eine Ewigkeit,
auch wenn sie besser sein sollte als das Reale und das Natürliche.
Du erträumst sie und fällst in eine lange Betrachtung,
bis sie das Einzige wurde und die Person beherrscht.
Sie wurde verehrt und angebetet und auch kreiert.
Daraus wird das neue Lied komponiert.

Lebendig

Der Kosmos ist voll Leben.
Selbst die Atmosphäre ist lebendig,
so wie der Regen, der vom Himmel fällt.
Selbst der Schnee und der Hagel sind voll Leben.
Das Plankton ist sehr nahrhaft –
gesünder und nährender als das tote Zeug.

Wer von Ärzten Hormonpräparate kriegt,
der wird quasi umgebracht.
Die Organe über fetten und speichern zu viel Energie.
Der Organismus wird geschwächt,
wenn du zudem auch Unmengen isst.

Wer zudem aber fastet,
der ist bald zu schwach und bricht zusammen
und kann sich nicht von den Giften erholen.

Die Fettsüchtigen sind tatsächlich krank
und zwar durch die Schuld der Ärzte,
die solche Präparate verschrieben.
Sie sind Sadisten und hassen die Gesunden.

Krank gemacht

Du wirst krank gemacht,
indem du irgendwo verkehrst,
wo die Leute sich über dich aufregen.
Wer zum Arzt geht, wird auch krank.
Somit fühlt er sich nie besser.
Die Welt macht krank, die fremd bleibt,
wenn einer sich nur in seiner Höhle einsperrt.
Wenn er sich nicht quält und verausgabt.

Entfremdung

Das ist die Entfremdung, die du selbst verursachst.
Wer dauernd angefeindet wurde
und es wagte sich selbst zu bewegen
und zu entscheiden und sich anders kleidete,
sollte froh sein, dass die Leute sich derartig aufführen
und hat froh zu sein, wenn die Gesellschaft ihn umbringt.

Er kehrt also in den Schoß der Erde zurück.
Sie umschließt ihn und er wird zur selben,
ist wieder in Sicherheit und in einer Phase,
wie einst die Erste war und zu eng geworden ist.
Aus der er auch entfloh, um nicht zu ersticken.
Vom Licht der Sonne geblendet,
will er nur noch in den Nächten jagen
und die Bedürfnisse in der Finsternis befriedigen.

Genötigt

Stets nur genötigt und gepeinigt ist der Mensch.
Er ist sich selbst der große Feind.
Nie gibt er Ruhe oder Frieden
und erst wenn er erkrankte, meidet er sich selbst
und er zieht sich in seinen Schmerz zurück,
der ist sein großes Unglück.

Er werkt und ist eingeschränkt.
Die Gesetzesflut ihn schier ertränkt.
Als Wasserleiche ist er unterwegs.
Er sieht es an seinem Erbleichen.
Wehe er hält sich nicht daran und lässt die Zügel lässig fahren,
dann ist er arm und vorbei ist der Zustand der Befangenheit.
Er schweigt beharrlich und bettelt um sein Glück.

Verstrickt

Die Leute sind in ihre Wirrnisse verstrickt.
Sie finden nicht mehr heraus
und wollen noch verwirrter werden,
um auf das Wahre zu stoßen
und dabei werden sie umkommen.

Durch die Lüge wollen sie die Wahrheit erkennen
und indem sie hungern, meinen sie das Wahre zu finden.
Aber lieber wollen sie die Lügen zur Wahrheit machen
und nicht nur bei Gericht, sondern in allen jenen Bereichen,
die für sie von Wichtigkeit sind.
Sie haben alles erlogen und werden nie damit aufhören.

Wehren

Indem jemand sich kräftigt
und sich gegen Schwächen wehrt, wird er mächtig.
Er überwindet den Tod und das Altern.
Dazu gehören Intelligenz und Vorsicht.
Niemand darf erkennen, dass er mächtig ist
und dass auch die Natur gegen ihn verliert
und zurückweicht oder mit ihm paktiert,
denn auch das Leben ist Natur.
Jeder ist glücklich zu leben
und die Geheimnisse werden ergründet und beherrscht
und ist weise und gegen Dummheit und Lüge er gewinnt.

Dankbar

Dieses Glück will man zurückgeben und dankbar sein.
Den Anderen möchte man helfen, wenn sie die Hilfe annehmen.
Jeder will denen so helfen, wie ihm selber geholfen worden ist.
Die Welt wird dankbar angesehen
und einer zeigt ihr, dass er weiß, dass er sie selber ist
und durch sie wurde und will sie erhalten,
lässt ihre Einzelheiten in Ruhe, um nicht zu stören.

Welt

Sie zu bewundern ist das Glück
und sie zu spüren ist das Schöne
und umgekehrt ist es ebenso.
Sie nimmt es an oder sie lehnt es ab.
Niemand kann sie bezwingen
oder vergewaltigen ohne selbst zu leiden.

Verliebt

Wunderschön ist es verliebt zu sein und wer es ist,
der ist geil und verläuft sich im Wahn,
so dass er sich auf ein einzelnes Wesen konzentriert
und sich in dieses gänzlich verliert.

Es ist die schönste Zeit des Lebens
und doch verdirbt man genau in dieser zu schnell.
Es wird übertrieben und hysterisch.
Das Leiden nimmt zu konstant
und die Reize gehen verloren,
Die Dummheit wurde zur Maxime erkoren.

Verliebte leben schnell
und sie fahren dabei in die Tiefe.
Nie können sie die Fahrt bremsen.
Wenn sie auch sprinten wie die Gämsen
oder fliegen wie die Stare,
sie sind die Dutzendware.
Sie fallen ins Delirium
und vorher waren sie bereits sehr dumm
und nachher sind sie krank und ausgebrannt.
Am Ende sagen sie über dasselbe:
„Dem Himmel sei Dank!“.
Niemand wird helfen können
und wer es versucht, wird mitgezogen.
Mit dieser Höllenfahrt sind alle verwoben.
Die Welt fängt nun zu stürzen an
und der Fall wird zu Ende sein nirgend wann.
Die Abfahrt haben sie nicht verloren.

Sie haben sich allein verführt.
Das Pech hat sie erwischt.
Sie hatten in trüben Wässern gefischt.
Was sie aus den Wässern zogen,
das hat sie um alles betrogen.

Das Wasser hat sie um die Schimären gebracht.
Sie haben darüber glücklich gelacht.
Dann brachen sie zusammen.
Die Nacht war nebelverhangen.
Die Sterne leuchteten nicht durch die trübe Suppe.
Das war den Toten schnuppe.
Sie lagen da, ob feist ob hager.
Sie stanken und das roch makaber.
So wird es sein immerzu
und die Lebenden, die kommen noch dazu.
Nur das Wasser befreit.
Der Gestank ist die Unwissenheit, die in allen steckt
und wird der Geist genannt, der entfleucht
und die Welt ist davon verseucht.

Lust

Der Mund ist wie eine Wunde. Die Lippen sind verdorrt.
Die Lust wurde gestohlen und der Saft ist längst versiegt.
Sie haben ihn vergiftet und die Antwort auf diese Bestialität,
die niemand so recht versteht, die ist noch nicht gehört worden
und enthält mehr als das Morden, Rache oder Vergeltungswahn,
denn sie ist der reine Geist und macht die Welt zum Paradies,
das unvergänglich ist und fies.

Innerstes

Das Innerste ist leer.
Es kommt von Nirgendwo daher.
Es nistet sich ein
und ist ein gieriges Wesen klein.
Alles was es genoss ist da und zu sehen.
Doch das Innerste wird niemals vergehen.
Es war nie da und zieht nie fort.
Es ist an einem unbestimmten Ort.

Wollen

Wenn jemand etwas will,
so hat er ein imaginäres Ziel
und er schränkt sich ein
und das soll eine Erleichterung sein.
Das ist das Simplifizieren
und er kann somit lavieren
und verbleibt länger lebend auf der Welt
und lebt so wie es ihm gefällt.

Der Geist

Der Geist ist immer und überall zugleich.
Er ist an keinen Ort gebunden.
Er ist nicht und doch wird er gefühlt.
Einst wurde er als Gott benannt und wer weiß,
als was er noch alles wird verkannt.
Er manifestiert sich in jedermann.
Darinnen tut er, was er gerade kann.
Zeigt er sich als Dämon oder als Engel,
erkennt einer ihn schon.
Die Welt ist von ihm erfüllt
und wer auf ihn hört,
der ist nie empört
oder schlecht gefahren.
Gut und besser sind seine Gebaren.

Wo er ist, weiß keiner genau.
Er ist ohne erkennbare Substanz, ohne Schranken
und kommt nie ins Wanken.
Seine Leistungen sind nicht von dieser Welt.

Still

Die Welt ist still. Die Luft schwingt,
wenn sich etwas bewegt,
dann werden Stimmen gehört
und Tier und Mensch beginnen zu leben.
Die Nerven vibrieren
und Brocken lösen sich von den Hängen.
Sie kollern in die Tiefe.
Lauter noch sind die Rufe der Wesen,
die glauben, es sei gut und korrekt,
wenn sie miteinander reden.
Sie fallen auf und schockieren andere Lebende,
um sie leichter zu fangen und zu schlagen.

Unglaublich ist der Umstand,
dass ein Wesen nur anders auszusehen braucht,
als die Andern und schon schockt es einige
und sie wollen es vernichten.

Die Leute erstarren und das setzt sich fort,
bis es alle erfasste und sie rühren sich,
wenn sie wieder atmen
und die Herzen schlagen im dumpfen Rhythmus.
Sie erschrecken im geschlossenen Raum.
Im Freien wird es ein körperliches Phänomen,
wie der Schmerz in den Eierstöcken.

Du glaubst es kaum.
Das Leben ist nicht mehr als ein Traum
und er geht vorbei.
Die Trauer ist deswegen einwandfrei.
Sie ist das wahre Glück
und führt in das Paradies zurück.

Hässlich

Das Hässliche gehört hinaus.
Aus diesem Abfall wird nie etwas draus.
Die Pickel sind nicht nur im Gesicht.
Wo sie sonst noch aufscheinen,
dort kümmern sie die Leute nicht.

Es kehrt erst heraus im Alter
und verunziert alles, sogar was niemand sieht.
Auffällig und erschreckend wirkt es
und kein Abdecken hilft in diesem Fall.

Es kommt

Es kommt von den Empfindungen.
Die stammen aus der Energie, die er assimilierte.
Es sind Empfindungen der Kreaturen
und aller vorangegangenen Wesen,
die drinnen steckten.
Die hat er übernommen –
deswegen auch das Böse abbekommen.
Niemand wird sich ohne Gründe fressen lassen,
doch werden alle verzehrt
und niemand findet solches verkehrt.
Sie sind wie die Sonne,
die versorgt die Erde
und liefert ihr die nötige Energie.

Niemand kann dem entgehen
und jeder hat zu gestehen,
dass er selbst daran schuld ist,
wenn er seine Verbrechen vergisst.

Der letzte Abdruck ist es, der nun diese trifft,
die alles gefressen hatten.
Letztlich bleibt nur ein Wesen über,
das den gewaltigsten Hunger besitzt.
Dieses ist die Sonne.
Die Lebewesen tragen sie in sich
und sie sind deswegen nie zufrieden,
solange sie existieren.

Der Widerstreit währt ewig schon.
Niemand hat das Geringste davon.
Jeder Vorteil ist nur ein Geck.
Wer aus sich herausgeht, der jeden erschreckt.
Sie sind nie befriedigt
und wollen es doch sein.
Sie sind auch nie ganz allein.
Der Schatten verfolgt sie auf Schritt und Tritt.
Sie werden erst als Tote mit der Welt ganz quitt.
Ewig sind sie auf derselben
und ewig bleiben sie hier
und wer es wagt sie zu verlassen,
der landet schließlich im selben Dreck
und kommt nie vom Fleck.

Paranoia

Die Paranoia ist das Paradies.
Sie macht das einsame Leben süß.
Wer sie liebt und gerne hat,
der hat mit ihr eine Menge Spaß.
Nie langweilt sich der Mann.
Was er auch versucht,
sie macht ihm alles zunichte.
Ihr Inhaber ist niemals richtig im Lichte.
Er hat alles längst verspielt.
Seine Freude ist verdorben.
Selber wird er sich irgendwie ermorden.

Die Angst ist groß und sie macht alt.
Das Zittern hat sie stark gemacht.
Sie sind längst in Panik
und haben keine Lust sie zu verkaufen.
Deswegen helfen sie sich mittels Laufen.
Aber es gibt Viele, die glauben, es helfe nur das Saufen.
Andauernd sind sie unterwegs, um zu feiern
und ihre Gier zu stillen.
Sie werden sich selbst auf diese Weise killen,
weil sie alles an sich hassen
und sie wollen niemals im Dasein passen.

Packen

Die Lüste packen den Jungen.
Von da an wird gesungen.
Er singt von der Liebe und vom Schmerz
und von der Freud und von dem was ihn nie reut.
Alle Energien lässt er aus sich raus
und glaubt, er sei der liebe Nikolaus.

Diese Kraft macht ihn zum edlen Ritter
und er führt sich auf, wie ein Samariter.
Er will helfen und retten
und macht sich dadurch reich.
Er ist fast so gut, wie ein echter Scheich.

Er will besser machen,
was seine Eltern schlecht getan,
wieder in Ordnung bringen dann.
Er glaubt das muss so sein.
Doch ist er nur ein kleines Menschlein.

Anstatt das geraubte Gut retour zu geben,
spielt er den Guten und macht sich ein schönes Leben.
Er verdient durch seine Hilfe auch dazu
und Gerettete reagieren darauf
mit dem berühmten:“Nanu?“

Irgendwann die Rache doch wird kommen.
Sie haben sich als Minderheit zu sehr übernommen.
In ihrer falschen Güte sind sie benommen
und sie haben ein Beil in den Rücken geschlagen bekommen.

Die Hölle

Die Hölle ist schwarz wie die finstere Nacht.
Er ist endlich frei von allen Sorgen.
Leicht fühlt er sich und wie schwebend
und ihm ist egal, ob die Erde ruht oder ist bebend.

Das Licht ist zu hell geworden.
Die dunkle Brille schützt davor.
Die Haut und die Mühen sind geschwunden.
Es sind die Töne da, die nie werden überwunden.
Er müsste in den freien Raum hinaus.
Aber dort ist es zu kalt und davor es ihm graut.

Finger Klamm

Die Finger werden klamm.
Die Gelsen summen hoch im Raum.
Sie saugen den letzten Rest aus dem Kopf.
Gerne hinge er schon am Tropf,
denn das Essen verursacht arges Weh.
Das ist kein dummer Schmäh.
Die Wärme ist entschwunden.
Die Feuchtigkeit wird ausgewrungen.
Das Wild hockt unter den dicken Bäumen
und alle das Leben somit versäumen.

Beichten

Je öfter jemand beichtet,
desto sicherer landet er in der Hölle.
Dasselbe gilt für jene,
die die Beichte abnehmen,
denn dies ist übelste Versündigung.
Wer gesündigt hat, der hat es getan
und hat es wieder gutzumachen.
Sonst gilt seine Tat als Bosheit.
Die Beichte ist nichts weiter als Heuchelei.

Priester

Die Priester landen in der Hölle.
Das wundert keinem mehr.
Sie sind Ketzer und faul wie die Pest.
Sie sind die ewigen Hetzer
und sie sorgen für den üblen Rest.

Sie jammern und klagen,
sind für das Entsagen, wissen
und haben die Lügen überrissen.
Doch sie wollen nie nach ihren Maximen handeln
und lieber auf den dunklen Pfaden wandeln, die abwärts führen
und auf diesen sie sich verirren.
Niemanden ist zu helfen. Sie sind alle out
und haben ihren Geist und ihr Leben verhaut.

Reue

Die Reue ist der Tod.
Sie schwächt den Stärksten.
Er geht ein wie eine Primel
und setzt schnell an den schwarzen Schimmel.
Sein Geist wird trüb und auch seine Sinne
und er benimmt sich wie eine Spinne.

Wer seine Taten bereut, der verliert sein Leben
und verdorrt und er beendet auch sein Streben.
Er wird klein und bückt sich nieder
und kann sich niemals aufrichten wieder.

Er versteckt sich vor der wärmenden Sonne
und wird nie mehr blicken in die hellste Wonne.
Geblendet ist er immerzu.
Er wünscht sich die ewige Ruh.

Er säuft sich arm und raucht sich krank.
Es gelangt bis zum Himmel sein Gestank.
Sie rümpfen vor ihm alle ihre Nasen.
Sie ekeln sich vor seinen üblen Gasen,
die er aus sich herauslässt.
Jener stinkt wirklich fest.

Das schönste Lied

Das schönste Lied ist das vom Tod und von der Trauer.
Die dadurch entsteht, dass sie zerreißt die letzten Stricke
und entreißt, was hielt aus der Lebenden Mitte.

Es klingt wie eine Verheißung.
Es ist die wahre Gleichung,
die mehr ist als das Sein,
das nur das Leben einmal war.

Das Schöne am Menschen ist das Licht der Sonne.
Das Restliche ist auch Dreck und Gestank.

Das Leben ist Sonnenenergie
und wer das verneint, der ist ein Narr.
Sie steckt im Wesen
und lässt die Kranken genesen.
Es kann sich durch sie formen.
Das ist der Sinn des Lebens,
um das zu tun, was einer zu tun gedenkt
und zu schaffen das Unmögliche.
Was er sich ersehnte, das soll das Mögliche sein.
So wird das Leben schön und es gibt Kraft,
um sich auszutoben, um die Unterdrückung zu beenden
und um sich nicht zu entfremden.
Die Wesen sollen einen nicht ersticken,
denn sie gehören in die Schranken gewiesen,
dadurch wird er erquicken.

Es war gut

Es war sogar gut, dass sich einer in der Sonne erkannte
und er sich in ihr selber sah,
sich deswegen so liebte, dass er sie stets bestaunte
und nutzte, um sich überall bewundern zu können.

Wundern

Sie wundern sich und hassen diejenigen,
die das erkennen und die Dinge beim Namen nennen.
Wer will sich selbst an noch beten?
Das ist übertrieben und führt zu nichts.
Die Leute fühlen sich sehr leicht hintergangen
Sie nicht mehr davon sangen.
Ständig wächst ihr Verlangen.
Einige tun das Böse und fühlen es in sich.
Sie rächen sich für die Zurückweisung.
Die sie verschmähten
müssen aus deren Gesichtsfeld treten.

Die Leute stören sich nicht daran,
dass sie sehr eigenartig sind
und die Besonderheiten nie ablegen.
Sie lassen dies gewähren
und wollen sich nicht beschweren.

Aber sie beschweren sich über diese Leute,
die sich nie an Normen und Dogmen halten.
Sie wollen liebend gerne das Kleinholz spalten
und Leute ordentlich erschrecken –
auch neue Horrormeldungen vertreten.

Sie sind nicht zu unterscheiden von den Laien.
Weil sie ähnlich sind werden sie krank.
Sie verurteilen Faule und sind selber träge
und was sie verlauten schafft die Schräge,
die donnert gegen sie selbst.
Sie kriegen die Krankheiten der Faulen und schwinden dahin,
haben sich alleine geschossen
und agieren trotzdem unverdrossen…

Sadisten

Die Sadisten sind die unverbesserlichen Masochisten.
Sie schlagen um sich und teilen aus,
verderben sich hiermit zuhauf,
kriegen das schlechte Gewissen
und das ist kein sanftes Ruhekissen.
Sie zerstören sich in ihrer Hysterie,
flippen aus und werden krank.
stinken übel und genießen das.
Das Essen macht ihnen Spaß.

Der Spinner

Dass der ärgste Spinner hat ständig Recht,
das finden die Neider furchtbar schlecht.
Sie zerspringen und beginnen hohl zu klingen.
Du siehst die Spalten klaffen
und die Neidhammel gaffen.
Sie wollen alles verbieten, reden von Hexerei.
Wenn sie aus Neid alles verderben,
tut ihnen dieses Versehen schrecklich leid.
Sie erschufen den Horror auf dieser Welt
und haben es nicht kapiert,
können deshalb nur mit einem Bauchfleck landen.
Aber auch das verursacht Schmerzen
und sie gehen mit leidendem Herzen.

Gelingen

Sie bestreiten alles und sie wollen den neuen Weg beschreiten
und lassen die Welt erklingen.
Mit Musik soll alles viel besser gelingen.
Sie täuschen sich wie jedes Mal,
denn die Ergebnisse, die sind fatal.
Sie wollen wieder schießen und viel Blut aus Hass vergießen.
Danach wollen sie die Toten ehren
und die Verlierer wollen sie dafür entleeren.
Jene sollen sich alles gefallen lassen,
leiden an den üblichen Abgasen
und müssen werden Speichel Lecker.
Jene tun, als hätten sie einen auf dem Wecker.

Das Horrorszenarium macht alle Leute stumm.
Wenn sie hier einen Atemzug machen
und etwas essen vom Aas, sind sie verfallen dieser Welt.
Sie lassen sich quälen und vermählen,
so dass sie ihre Schönheit schnell verlieren.
Nach und nach gehen sie auf allen Vieren.
Dann kriegen sie die großen und mächtigen Wurzeln,
so dass sie brennen lichterloh.
Der Tod begleitet sie mit seiner Kälte
und als er die letzten Lebenden fällte,
war es endlich gelöst.

Selbst die Getränke der Leute sind heute nur noch Aas
und jeder wird davon voll Gas.
Die Blähungen werden zur Qual.
Die Angst vorm Essen und Trinken wirkt sich aus fäkal.

Denken

Man denkt und schon ist das Gedachte passiert.
Deswegen hat sich keiner geniert.
Er flog im Traum nach Wien und über Russland nach Berlin.
Auf dem Mond war er schon längst
und brennend heiß war es auf der Sonne.
Doch ihre Energie war die schönste Wonne.
Nur die Liebe in den Augen einer Frau
kann so schön leuchten wie sie
und macht das Herz froh und stark.
Du wirst überlegen und autark.
Die Gedanken sind gut und erfrischend.
Wer aber nur mehr träumt
und alles hier versäumt,
der versäumt auch sein Leben
und es wirkt, als sei er nie gewesen.

Im Traum

Im Traum besuchte er den Mond
und Luna, die dort oben wohnt.
Sie war zu schön und ein Genuss ward es sie zu sehen
und schon war es um den Traum geschehen.

Dann war er plötzlich auf dem Mars
und der schrie barsch:
er solle sich von dannen schleichen,
sonst landet er bei den Leichen.
Er kämpfte lange mit dem Wüterich,
doch ergeben wollte der sich nicht.

Als er die Sonne hat besucht,
da schwitzte er und hat sie verflucht
und gemeint, sie sollte einen Schatten werfen.
Doch dies Weinen ging ihr auf die Nerven.
Sie ließ einen weiterziehen.
Den Dünnen fand sie viel zu dünn.

Die Venus schien lieblich.
Sie stürmte und roch nach Schwefel und Wasserstoff,
ließ sich leider nicht küssen,
deswegen wird er sie nie vermissen.
Sie war so weich, wie ein Daunenkissen.
Ihre Oberfläche war zu grün und gelb.
Sie wollte auch kein Geld,
sondern begann zu kochen,
so dass qualmten die Socken.

Der Jupiter, der war zu schön.
Es wirbelten auf ihm die Winde
und die werden nie vergehen.
Sie hatten etwas gegen ihn.
Sie nannten ihn Vieh, doch das war er nie.

Der Merkur war in seinem Element
und wollte durchziehen sein Spiel.
Er fragte und wollte wissen viel.
Das wollte er sich nicht gefallen lassen.
Er ließ ihn alleine weiter faseln.

Der Saturn war ziemlich geil.
Er steckte dauernd in seinem Ring.
Das war sein besonderes Ding.
Wenn er sich doch davon lösen könnte,
wäre er fast normal, wie die Andern,
doch das wollte er nie sein.
Wer in seinem Zeichen geboren ist
findet dieses fein.
Gerne war er ganz allein
und nur mit sich wollte er sich beschäftigen
und das lässt sich bekräftigen.

Der Hund

Weshalb sind die Hunde klüger als Menschen?
„Die Hunde fragen nie dumm!“

„Die Hunde sind klüger als Menschen,
weil sie nicht arbeiten!“

Die Energie

Die Energie ist teuer und sie verteuert sich mehr und mehr.
Die Leute ärgern sich darüber sehr.
Sie wollen nie wieder sagen:“Danke und Bitte sehr!“,
sondern klagen und den Angriff wagen,
und sind voll vom Gefühl,
es platze ihnen der Kragen.

Sie wollen alles wieder umsonst
und nie wieder wollen sie hören das Wort vom Konsumenten.
Das können sich die Leute schenken.
Was sie wollen ist mehr als ein Geschenk.
Sie wollen für die Genüsse bezahlt werden.
Erst dann sind sie zufrieden auf Erden.

Sie wollen Paläste bauen
und dafür auch bezahlt werden
und sie wollen nichts selber tun,
sondern nur befehlen und halten das für Realismus pur.
Sie sind die Auftraggeber und vermieten das Objekt alsdann.
Jeder von ihnen will leben und für alles wollen sie kassieren.
Dafür mögen sie nicht applaudieren,
sondern sie werden mürrisch
und benehmen sich tierisch.

Jung und schön

Wer war jung und schön,
der konnte die Welt ganz gut verstehen.
Sie war voll vom Sonnenschein
und niemand war allein.
Damals war er nie traurig oder böse.
Wenn er zuhause saß und vor sich hin starrte,
wusste er schon, wie sich die Dinge ändern würden.
Das Alter würde dann zur Bürde und Last,
die jeder sehr sehr hasst.

Quälen

Jeden Tag muss sich jeder neuerdings quälen.
Nur so kann sich der Kadaver beseelen.
Wer glaubt, der müsse nur genießen,
dem wird es alsbald verdrießen,
dass er so fett und grausig wurde
und das ist nicht mehr als das Absurde.
Wenn jemand nachgibt und alles fallen lässt,
packen ihn die Angst und die Pest
und das Geile wieder wird wach,
so dass er gleich wieder muss werden schwach.

Das Licht in der Ferne

In der Ferne sahst du das Licht.
Es flog durch die Nacht, wie ein fliegender Wicht.
Es näherte sich dir
und an seinem Leuchten erkanntest du seine Gier.
Es packte dich und schon warst du verwirrt,
um zu erkennen, dass die Sicherheit niemals zur Klarheit wird.
Es steckte drinnen und wollte nie wieder raus.
Es lachte das Gute und das Böse aus.
Zurück blieb das Kranke.
Dafür sagtest du auch ein Danke,
um zu leben befreit vom Geiste.
Jetzt fliegen die Jahre dahin
und was du auch tust, es wird nie mehr wie es war.
Sicherlich ist das klar.
Du bist nicht soweit und zum Aufgeben nicht bereit.

Fragen

Die Fragen sind leicht
und das Leben der Gesellschaft ist seicht.
Maßgebend ist die Gier.
Wer frei ist von Sucht und Geilheit,
der gilt als krank oder faul oder als Feind des Systems.
Sie sollen aufbegehren
und verlieren Würden und Ehren,
haben sich verraten.
Stets sind sie gewesen missraten.

Erst heißt es, man dürfe niemals faul sein.
Dann stellt sich heraus, diese Leute sind es allein.
Sie faulen deswegen und sterben unter Qual.
Sie haben zu sehr genossen der Süße Schwall.
Sie kamen sich vor wie große Herren.
Mit Pomp und Trompeten landeten sie unter Erden.
Allein und ohne Hoffnung sind sie nun im Loch
und warten vergebens auf die Erlösung doch.

Sie reisen und prassen –
wollen das Unsinnige niemals lassen
und für weniger Leistung noch mehr Knete,
treiben Unsinn trotz Gebete!
Unfug wird nie genug getrieben sein.
Dazu wird gesoffen viel Wein,
um darüber hinaus auch ehrlich glücklich zu sein.
Einst werden sie aus dem Dunst erwachen.
Dann wird es aus sein und vorbei mit dem Lachen.

Sturmwind

Der Sturmwind säuselt durch den Wald
und er wirbelt auf den Staub.
Sein Ton klingt hysterisch und gemein.
Niemand möchte bei Sturmwind außer Hause sein.

Nachdenken

Man denkt nach und will alles besser wissen.
Aber draus wird niemals was.

In der Nacht sind die Träume voll und intensiv.
Die Phantasie macht aus dem Gewissen wieder reines Glück.
Alle Pläne sind längst vollbracht
und was man tat, war gut gemacht.
Was unterlassen wurde, war gut zu unterlassen.
Das könnten die Leute ruhig erfassen.

Traurig

Traurig sitzen sie und stumm.
Sie rühren ständig im alten Brei herum.
Der stinkt und verdirbt die Luft.
Aus ihrem Opfer machen sie einen Schuft
oder sie nennen ihn einen Schurken
und wollen ihm verpassen ihre Gurken.
So blasen sie dahin im Sturm
und sie haben einen dicken Wurm.
Den werden sie nie los.
Am Ende frisst er sie bloß.

Hitze

Die schönste Hitze ist die im Oktober.
Es ist nichts schöner als in die Sonne zu blinzeln
und ihre Wärme anzunehmen.
Wer das ablehnt, muss den Schatten suchen.
Sie ist Labsal und enthält, was gebraucht wird.

Arm dran

Du bist arm dran, wenn du arm bist.
Die Beschwerden nehmen zu, was so sein muss.
Auch wenn du reich bist,
kann es nicht anders sein.
Sie sind alle arm und reich.
Die Ruhe wartet auf sie alle im Himmelreich.
Die Ewigkeit ist dort gefangen,
wo niemand die Klänge der Luft aufnimmt.

Kopfwunde

Schon wieder ist der Kopf wund.
Jemand schlug ihn wie einen wilden Hund.
Das wollte keiner wirklich.
Weh tat es aber fürchterlich.

Grau

Das Haar ist grau
und durchsichtig bis auf die Haut.
Was auch getan wurde, wird zur falschen Braut.
Sie hassten einen und sie fanden keinen,
der sich besser ärgern ließ.
Die Demenz tat nicht weh.
Die dämlichen Schmäh der Leute,
die sind des Wahnsinns fette Beute.

Pusteln

Der Kopf ist voll mit Pusteln,
die will keiner runter putzen.
Das tut aber gar nicht gut.
Es vergeht deshalb der letzte Mut.
Es ist auch drinnen leer.
Das Leben ist sehr schwer.
Auch wenn es von alleine weitergeht,
sind Einbremsungen stets zu spät.
Sie sind unnütz,
wie das Festhalten in der Luft beim freien Fall.
Der Fallflug ist ideal
und wirkt sich aus fatal.
So sind alle jene Dinge.
Wenn es jemandem doch gelingt,
wäre es ein Wunder
und ganz sicher guter Zunder.

Letzte Ideen

Letzte Ideen sind verglüht. Nichts geht mehr.
Was einer auch macht, es ist verloren.
Der Alkohol ist gebrannt.
Jeder trinkt ihn und wird hirnverbrannt.
Nützen wird das nichts,
denn das Leben ist ein Witz.
Wer lebt, der ist verloren.
Der Himmel hat sich gegen ihn verschworen.
Ob einer will oder nicht,
er stinkt an zum Schluss auch sich.

Nie war er alleine.
Als er liebte eine Kleine,
da war er glücklich und fidel.
Doch war alles Getue fehl,
denn sie war eine Bestie
und ließ ihn nicht wachsen
und sie hasste noch sein Lachen.

Gelsen

Die Gelsen sind an sich stumm.
Doch lästig summen sie im Raum herum.
Sie sind zu heiß auf Menschenblut.
Drum sei vor Gelsen auf der Hut.
Lass sie nie an dich ran,
denn dann bist du dran.

Show

Er war zur Show bereit.
Es war ein Spaß.
Das beleidigte die Leute sehr.
Sie zeigen sich als Feinde stets
und auch so die Zeit schnell vergeht.

Ernst

Der Ernst des Lebens fängt dann an,
wenn jemand wurde ein junger Mann
und wollte die Frau fürs Leben finden,
was niemals kann gelingen.
Als er nicht mehr suchte,
was die Welt verfluchte
warf er sich in das schwarze Loch
und dort drinnen wartet er heute noch.

Traurig klingen

Die Musik traurig erklingt.
Dazu jemand eher jammert noch als singt.
Es klingt die Moll daraus empor
und dazu quellen die Tränen hervor.
Der Tränenstrom wird nie versiegen.
Jemand muss der Traurigkeit erliegen.

Hängen

Der Kopf wird gebeugt.
Die Arme hängen tief zu Boden.
Es hat einen das Leben tief hinab gezogen.
Er lahmt wie ein alter Ackergaul.
Was er im Leben tat,
das war nicht einmal total verkehrt.

Er musste weinen, als er erfuhr,
dass er auf Erden ziehen muss.
Hier ist es hart zu lavieren,
wenn jemand überall aneckt
von den meisten wird geneckt.

Frech muss er sein
und lieben soll er nur den Sonnenschein.
Die wahre Liebe war die Hysterie,
die vergeht doch nie.
Sie ist viel schöner als das Kühle
und das viel zu Viele.

Die Augen drehen über

Die Augen drehen über und der Geist fliegt fort.
Er kommt an einen unbekannten Ort.
Doch der Organismus ist zu schwer
und der kann niemals hinterher.
Er wird ihn vielleicht nie wiederfinden
und sich überwinden:
für immer diesen Ort verlassen.

Wo war er bloß gewesen?
Er wusste es nicht und der Grund dafür,
den muss er erst in ferner Zeit erkennen.
Aber der Stern war fort und kam vorbei,
doch nie ließ er einen wieder frei.
Er war weit weg und kam näher,
als jemand störte die Prozession,
die den Toten führte von hier davon.

Krank wurde er dafür,
litt an Fieber und zitterte wie erfroren.
Schon wieder war er zum Leider auserkoren.
Unverfroren erzählte er was jeder weiß.
Es wurde empfunden als dummer Scheiß
und sie protestierten.
Meistens gehörte er zu den Denunzierten.

Alleine fand er es am besten.
Doch war er mitten unter Leute.
Aber er hatte es nicht gewusst.
Es waren nur Geräusche zu hören,
die konnte er sehr gut entbehren.
Er konnte die Welt nicht sehen,
denn er hockte im Sack, der stets
enger wurde und schließlich platzte.

Rot

Die Hand zittert leicht. Die Nase ist rot.
Der Arzt sagt: „In ein paar Stunden bist du tot.
Der Glaube dran ist unerschütterlich.
Schon wird das Zittern stärker
und die Dinge werden grün.
Wolken über die Länder ziehen.
Man spürt das nahe Ende,
denn es gibt keine letzte Wende.

Der Schnupfen

Der Schnupfen wird laut und der Kopf ist schwer.
Der Letzte war nie beim Militär.
Die Zecke hat Gift in sich,
und hat dich gezwickt.
Der Kopf ist leer und der Geist verwirrt.

Die besten Ideen

Die besten Ideen wurden nie gedacht.
Sie haben nie den Seelen das Lachen beigebracht
und schneiden Grimassen – sei auf der Hut.
Was ist die Idee
schon mehr als ein blöder Schmäh?
Oder ein irrer Traum und zum Lachen.
Die Phantasie ist der Versuch des Geistes
die Dummheit zu verlachen, die einen erfüllt
und er von der Welt verblödet wird.
Sie verabreichen Elektrolyte, die die Nerven lähmen.
Das Hirn wurde entleert.
Frei von Wissen ist einer und benommen
als er hat dieses Zeug abbekommen.

Dunkel

Es ist schon lange dunkel.
Die Sonne taucht nicht mehr auf.
Die Kälte wird der wahre Graus.
Auch das Heizmaterial geht aus.
Die Sonne ist verlöscht.
Der Mond ist schwarz geworden.
Menschen und Lebewesen
haben keine Sorgen,
denn es gibt kein Morgen.

Im dunklen Loch

Er lebt in einem dunklen Loch.
Das Licht wartet draußen doch.
Gerne hätte er es in seiner Höhle.
Leider aber will es nicht, das Licht.
Was er auch versucht, es nützt nichts,
denn das Fenster ist zu klein.
Es lässt kein Licht herein.
An der nördlichen Flanke
gibt es nur die Mauer – na danke!

Die Wut

Die Wut macht die Welt kaputt.
Was heil ist, will sie auch noch zerstören,
denn alles soll gänzlich desolat schnell werden.
So wird die Sache für perfekt gehalten
und die Bosheit wollen sie entfalten.

Das Leid

Das Leid wurde von den Wissenschaftern erfunden.
Sie erforschen den Geist und auch den Leib.
Sie würden gerne Gedanken lesen,
doch sie sind halt keine Pekinesen
und nicht imstande eine Zeit lang nicht zu verwesen.
Wer sein Leben hat verbaut,
der hat alles seinen Freunden anvertraut.
Diese legten sie hinein
und es heißt, sie trieben Spinnerei.

Es ist überall in diesem Lande.
Sie erhalten es auch durch den reichlichen Genuss.
Darauf müssen sie sich quälen
und das Glück wird sie danach erwählen.
Wer nur ruht und schläft,
der wird stinken wie ein Fisch
und auch unglücklich und krank
durch den leidigen Gestank.

Es kommt mit der ersten Liebe
und die beginnt im Mutterbauch.
Sooft er die Geliebte auch wechselt,
sooft steigert sich das Leid.
Die schönste Zeit ist im Mutterleib.
Wer landet auf der Erde,
der verlor sein Glück
und kehrt nie wieder in Mutters Bauch zurück.

Zur Liebe gehört auch das Leid.
Es gehört dazu zu jeder Zeit.
Wer liebt, der muss auch leiden
und wenn er das eine nicht will,
muss er auch das andre meiden.
Wer weiß, was das eine ist,
kennt auch das andre
und der auch sich selbst vergisst.

Eigenliebe

Wer sich selbst liebt, der liebt die Welt.
Diese ist alles und das heißt,
dass er die Menschen liebt und das Gras,
die Schmerzen sowie das Glück
und er findet in seine ureigene Heimat zurück.

Der Spaß

Der Spaß erhöht den Geist
und er sättigt die Psyche.
Wer sich dagegen spreizt,
der ist leer und ohne Freud.
Er hat das Glück verloren und leidet allein –
will nimmer unter Leute sein.
Schwer ist sein Schritt und schlapp,
die Welt wird ihm zu knapp.

Das Reale

Das Reale ist mit den Sinnen erkennbar.
Wer mehr als das Reale will,
der hat seine Phantasie anzustrengen
und im Traum hat er sich zu aktivieren.
Wer die Träume ohne Regung über sich ergehen lässt,
der hat sich tot gestellt und er alles auf sich belässt.

Selbst den Tod muss einer im Traum begegnen
und der ist der Schatten, der sich nie von einem trennt
und bei einem ist, wenn er mit dem Teufel um die Wette rennt.
Wer ihn bekämpft und aufsaugt,
der hat sich selber nur geschafft
und in ihm eine offene Wunde klafft.
Jetzt ist er erst vollkommen
und bei ihm ist der Geist, der alles kann.
Wer sich alles gefallen lässt
und seiner Träume nie Herr wird,
der hat alles zu wiederholen
und er muss unter der Erde verkohlen,
muss wissen, können und sich beherrschen.
Er hat die Grenzen zu sprengen
und die Schranken zu beseitigen,
dann ist er sein eigener Erlöser
und er erlöst sich und die ganze Welt.

„Durch die Lüge findet er zur Wahrheit!“

Wer einmal lügt,
der hat nur einmal etwas gesagt.
Der hat es nur einmal gewagt,
weil alle Leute die Freude genießen,
die sie durch das Lügen erlangen.

Idiotien

Oft sagt einer die ärgsten Idiotien
und kommt sich dabei am klügsten vor.
Die Hörer wiehern darüber im Chor
und halten sich die Hände vor,
um ihre Hirne zu schützen.
Möglicherweise fliegt ihnen die Idiotie zu
und sie könnten auch solchen Unfug daherreden.

Die sich über die Idioten am meisten aufregen,
sind die Hysteriker.
Diese sind nicht besser als jene,
über die sie sich entsetzten.

Delirium

Das Delirium ist sehr angenehm.
Im Wahn kannst du die Dinge besser verstehen.
Die Leute haben keine Ahnung,
was sie alles versäumen,
wenn sie sich gegen das Delirium aufbäumen.
Sie sollen es genießen,
sonst wird sich die Depression über sie ergießen,
wenn sie alt geworden sind und lahm
und für die Welt zu zahm.

Allein geliebt

Wer sich liebt allein, ist deshalb kein Wein,
sondern ein gutes Menschlein,
das nicht nur für sich sorgt,
sondern für alle im Revier,
denn er ist der König hier.
Seine Familie ist sein Besitz.
Die Konkurrenz verjagt er ganz gewitzt,
so wie er die Welt mit seinen Kräften stets besitzt.

Leicht

Leicht und locker sind die Gänge.
Sie funktionieren schnell.
Es ist schön das anzusehen.
Niemand kann dem Treiben widerstehen
und wer es sieht wird es nicht verstehen.
Sie sind nur Schatten
und sie sich nicht lieb hatten.
Sie verloren alles Glück und Leid,
sich niemals ließen Zeit
und verloren auch noch diese
und sie lebten frei nach der Devise,
nur hastig durchs Leben zu ziehen.

Aggressionen

Die Aggressionen wollen sie über den Typen gießen.
Sie lieben es, wenn ihm Hörner sprießen
und hassten ihn schon stets,
weil er sich anders hat benommen
und er sich ihrem Einfluss entzog
und sie vor Wut explodierten.

Das Prinzip ist stets das Gleiche.
Die Gesellschaft steigt über die Leiche.
Sie findet darin das Ventil.
Das ist ihrer Aggressionen Ziel.
Entzieht er sich ihrer Macht
und macht er sich rar –
führt er sich auf als großer Star,
dann finden sie ihn verdächtig
und sie schwärzen ihn an niederträchtig.

Die Realität

Die Realität ist überall.
Auch dort wo wird die Transzendenz vermutet.
Dort wo sie herrscht sind alle glücklich und fidel
und ohne Leid und generell im Klaren
und sehr nahe beim Wahren.
Das sollte keiner unterschätzen.
Über die Realität sollte niemand erhaben sein.
Sie ist es allein, die es gibt.
Alle anderen Betrachtungen sind Teile von ihr,
die bekannt sind oder die einer phantasiert
aber doch nie klar genug auszudrücken vermag.

Die Welt und der Kosmos sind Realitäten,
so wie das Ich und alles was jemand erkennt.
Er träumt und phantasiert jene
und selbst der Geist und das Jenseits sind real
und sie sind überall, die Schatten
und die Kraft des Lichts.
Sie durchdringen selbst das Verderben
und sind gut und schön.
Die Welt wird dadurch bunt.

Vorstellung

Er ist und stellt sich die Zukunft vor.
Die Welt wird idealisiert
und von da ab er verliert
und das Leid wächst unentwegt.
Doch nimmt das keiner in Kauf.
Es hört selbst die Liebe auf.
Das hat nicht anders kommen können.
Wer in die Zukunft blickt,
der muss in der Gegenwart leiden
und von ihr scheiden.

Die Knochen

Die Knochen brauchen die Sonne.
Sie lechzen nach dem Licht.
Wer sich regelmäßig nackt sonnt,
der bleibt von der Osteoporose verschont.
Auch die Milch kann davor schützen,
wenn einer sich zudem alle Tage anstrengt.
Wer nur dasitzt und sich besauft oder träumt,
ohne mit der Welt zu wandeln,
der wird sie nicht lange verschandeln.

Wer sich stets nur vor der Sonne hütet,
der ist zwar schön weiß,
doch trotzdem unglücklicher als der Sonnengenießer,
der nackt nach ihr lechzt
und sich alle Tage in ihr Licht setzt
und seine Knochen von ihr erwärmen lässt
und damit der Osteoporose und allen Giften ein Ende setzt.
Er bleibt auch gesund und wird kräftiger jede Stunde.
Über 100 Jahre wird er alt
und nie wird ihm kalt.
Er wird sich genügend erwärmen
und deswegen auch nicht lärmen.
Stets ist er der Strahler und bleibt nie allein,
denn bei ihm ist der hellste Sonnenschein.

Der Stein

Der Stein lebt.
Er hat sich selbständig gemacht.
Aus dem Fels wurde er geboren.
Er war auch unverfroren.
Nie sagte er ein Wort
und es fehlten ihm gänzlich die Beine.
Er hat sich fortbewegt
und unentwegt sind seine Versuche
den idealen Weg für sich zu finden.

Er liebt es von der Sonne gewärmt zu werden.
Er wird fast heiß und weiß,
dass die Welt nur ihm gehört.
Selbst die Sonne ist in seinem Besitz.
Alles andere ist nur ein Witz.
Er spürt wie die Leute auf ihn steigen
und will sich deshalb zur Seite neigen.

Den letzten Stein sollte einer fassen
und ihn nicht fallen lassen,
sondern tragen und wenn er ihn trägt
und Mühen und Plagen pflegt,
weiß er genau, dass es geht.
Wer das für sich erwählt, der bleibt fit.
Mit dem Stein und der Erde ist er quitt.

Wertvoll

Es ist viel wert, was jemand für sich tut.
Nie kommt er dabei in Wut
und kann sich selbst verpflegen
und was er möchte, darf er hegen.
Auch böse darf er sein.
und was er macht ist für sein Wohl,
so bringt es Freude und Genuss
und zudem jede Menge Verdruss.

Süß

Die Jugend ist sehr süß.
Wer sie als Genuss verträgt,
der weiß, dass er ihn verliert,
wenn er sich schlägt.
Nie soll der Junge genießen.
Dann darf er sein Leben nicht versüßen.
Er muss versauern und um die Jugend trauern.
Das Alter ist verlassen davon.

Einst

Was einst Lust und Freude waren, wurden Leid und Gram.
Gebeugt hockt er daheim und lässt die Sonne scheinen.
Doch ihm ist zum Weinen.
Nie will er sich sonnen, denn er fühlt die Gefahr,
die in der Hitze lauert.

Schwul

Sie sind geschminkt und wirken schwul
und leben im Sündenpfuhl
Jene betragen sich übel.
doch sie haben Männerleiber.
Es ist die Schande dieser Welt,
die so schön ist und auch die Jugend dieser Irren,
die lässt ihren Verstand verwirren
und sie dünken sich als Frauen.

Somit müssen sie sich das Dasein ruinieren
und nicht nur das, denn die Gesundheit geht verloren.
Sie lieben sich anal
und sie taugen für den Kanal.
Es ist ein arger Schmus,
da sie bloß Schwachsinn treiben.
.

Geworden

Was ist aus dem schönen Leben geworden?
Einer hat nun sehr große Sorgen.
Alles sollte gut und bestens sein.
Aber er ist stets allein.
Auch ist er mittellos
und gezeichnet vom Tun und Sein.
Was noch folgt ist ewige Pein.

Hysterien

Hysterien wie Hass und Wut
entstanden aus Mangel an Wasser.
Sie sind Reaktionen auf ewig gleiches Zeug.
Niemand will und kann sich jemals ändern
und wem etwas aufgezwungen worden,
dem wurde das Leben verdorben.

Der Geist

Der Geist ist in Jedem und jeder ist ein Geist.
Er kennt keine Grenzen und keine Probleme.
Er ist fähig überall hin zu gelangen.
Ohne Substanz ist er und deshalb ewig
und wer sich davor fürchtet, der fürchtet sich halt.

Trotzdem ist jeder eigen und der Geist ist anders,
der von der Energie trunken wird und dumm.
Die Energie macht glücklich und schmeckt gut.

Die Sucht

Die Sucht packt einen am Beginn
und lässt jenen nie wieder los,
bis das System zusammenbricht.
Er denkt, er braucht die Energie
und den Stoff aus dem er besteht und irrt sich.
Er ist im Irrtum, solange er lebt und in dieser Art agiert.
Erst wenn es ernst wird und es zur Entscheidung kommt,
erkennt er die Sinnlosigkeit und wird vernünftig.
Er erwacht und verlässt das, was er geschaffen hat.

Bildung

Das Leben ist Bildung.
Das Tun und Nichttun ist das Erkennen
und einer erkennt, dass er nichts erkennen kann.
Was als Bildung gilt ist Irrtum
und ist die Angst vor dem was noch kommt.

Energie

Weder Energie noch feste Stoffe sind böse,
aber sie sind träge.
Um die Fesseln zu verlieren,
muss einer den Ballast abstreifen.
Sie abzustreifen bedeutet den Abgang
und das Ende aller Notwendigkeit.
Das Schlechte ist die Notwendigkeit und der Zwang:
Begierden nach dem was keiner lässt, bis zum Vergessen.

Energie beinhaltet den Geist so wie die Materie
und auch der Geist benötigt sie.
Jemand sieht sich nicht nur als Gestalt und Wesen,
sondern als Welt und Kosmos
und sammelt was ihm gefällt.
Das macht den Unterschied,
den es aber tatsächlich nicht gibt.

Sobald er sich auf diese Weise sieht,
wird er Teil des Geistes der Welt.
Wer sich separiert und ablehnt
und den eigenen Weg pflegt und hegt,
der wird aus der Welt geworfen
und beginnt woanders neu
oder er verlöscht, falls er es so will.

Abseits

Er ist abseits und gehört nicht dazu.
Er durchdringt den Raum, der endlos ist
und den er in seiner Schwärze nicht durchbrechen kann.
Die Geister irren und verwirren sich
und keinem gelingt es zur Klarheit zu kommen,
so wie niemand zur Wahrheit gelangt.

Tiefe Dunkelheit

Es entstand tiefe Dunkelheit.
Das Tier ist zur Menschlichkeit vergangen.
Die Wolken sind schal und warm
und Nebel quillt aus den Mündern,
um den Sonnenschein zu verdecken.

In der Dunkelheit ist das Leben ganz allein.
Ob es will oder nicht,
es agieren möchte oder ängstlich kauert,
in der Dunkelheit nie das Böse lauert,
denn dort hört das Leben auf.

Gedanken

Die Gedanken sind reiner Geist
und niemand kann sie hören.
Auch er selber ist dazu unfähig.
Wer seine Gedanken zu hören glaubt, der irrt sich
und verwirrt ist sein Geist,
glaubt seine Triebe und seinen Hass zu hören,
die ihm befehlen alles zu vernichten.
Aber das gelingt nicht.
Wenn es geht, dann ist es zu spät.

Tun und lassen

Tun und lassen will niemand verpassen.
Sie sind selber die Vollmatrosen,
die vergaßen, dass sie sich nur hassen
und ausrasten in den hohlen Gassen.

Sie hasten und eilen und die Straßen sind voll Blech.
Deren Gestank verätzt Lunge und Augen.
Die Nase wird blau und die Luft wird gefüllt mit Giften,
die ekelhaft picken und ins Abseits verschicken.

Der Apfel

Der Apfel fällt nicht weit vom Baum.
Die Düfte des Obstes sind alt geworden.
Sie wurden braun- rot gefärbt,
die Säume der Wälder und Wiesen und Felder
sind heller und strahlend geworden.
An manchen Stellen gibt es schon Eis und Schnee
und doch weit weg, in der Höhe des Nordens,
wo er liegen bleibt und erst im Frühjahr schmilzt.
Faul sind alle und oft dauert es ewig bis es soweit ist.

Gespielt

Es wird gespielt und wer gewinnt,
der ist der Sieger.
Der wird auch fertig gemacht
und in die Gasse gejagt.
Für die Sieger wollen sie Unmengen zahlen
und doch kriegen sie nie was,
weil sie das Geld selber wollen.
Sie nehmen – und stecken es ein,
um als gute Sammler zu gelten.

Sie kommen sich berühmt vor
und sind doch nur Irrende
und auch die Unbekannten,
denn sie kennen sich nur selbst.
Deshalb dünken sie sich am berühmtesten.

Segen

Der Segen ist der Regen, der Leben bringt
und alles wird wieder jung.
Es scheint sehr kühl zu sein,
denn die Finger wurden klamm.

Angst

Die Angst ist groß, wenn die Gedanken
um die Gifte kreisen.
Es könnte arg noch werden,
wenn es doch nur Gift ist
und nicht das Gute und Verdauliche
und für den Wohlstand Erbauliche.

Erlösung

Erlösung ist was vom Leid befreit
und die Sicherheit für immer bringt
und schöner als die große Liebe klingt.

Böse Kälte

Böse Kälte kriecht hinauf
und fasst nach den Knochen
und das Herz kann nicht mehr pochen.
Es will vor Kälte erstarren
und die harten Knochen knarren.
Sie kriecht in die Hose und steigt in den Po.
Von dort aus wird sie gespürt
und gerannt wird aufs Klo.

Alt geworden

Alt ist er geworden.
Doch sein wollte er jung und ohne Sorgen.
Voll Gram ist er und auch allein.
In einen Traum wollte er springen,
doch das konnte nicht gelingen.
Nie wollte er so traurig sein
Irgendwann wollte er ziehen fort.
Doch er blieb stets an dem Ort.
Der Horror wird verstärkt.
Das Verwittern schreitet fort.
Niemals bleibt es stehen.
Nie und nicht will er vergehen.
Beleidigt ist er und ohne Glück.

Er ist umgeben von Horrorgestalten,
die sich aufführen wie Faschisten.
Sie sind auch zum Leid verdammt
und werden gespitzt in den Boden gerammt.

Jene wagen sich auch noch näher heran.
Sie haben allerdings verloren,
denn sie haben sich dem Bösen verschworen.

Kräfte

Die Kräfte schwinden. Sie vergingen.
Wenn sie geblieben und sich mehrten,
konnte sie auch keiner bemerken.
So ist es immer und es wird schlimmer.
Sie sind fleißig und sie sind faul,
denn sie mögen einen Ackergaul.
Sie sind krank und auch gesund.
Heil sind sie und wund.
Sie wollen sich schonen
und zur rechten Zeit wollen sie ihre Kräfte nützen.
Vor einer Niederlage haben sie sich stets zu schützen.

Aber es gibt keinen Schutz vor Gefahren
und nie kann einer sich vor Übel bewahren.

Wünschen

Du wünschst dir ein Märchen wahr.
Es sollte sein mehr als klar.
Du wolltest mit den Kräften bewältigen,
was nicht einmal die Natur erfand
und das Ende meistern
und Gut und Böse begeistern.

Der Abschied sollte vergessen werden.
Alle sollten sich am Paradies erfreuen.
Der Kosmos sollte nie zusammenfallen.
Auch dem Geist sollte es hier gefallen.

Kaputt

Es macht sich jeder alles selbst kaputt.
Sie wollen den Groll stets hegen
und nicht ordentlich überlegen.
Laut schreien sie ihn heraus.
Aber der Zorn bleibt drin.
Er lässt sie explodieren.
Sie werden sich nicht
für ihre verworrenen Ansichten genieren.
Sie werden vergehen, so wie der Abendwind
und auch das unschuldige Kind.
Unschuldig war es im Mutterleib.
Dort drinnen wurde es schon süchtig.
Es wurde darin auch lebenstüchtig
und bleibt es lange Zeit.
Selbst wenn es dagegen schreit.

Seele

Im Geist ist die Seele enthalten.
Sie wird sich wieder entfalten.
Sie verschmilzt mit der Welt.
Dann beginnt die Schwere.
Sie kommen sich oft in die Quere,
sind wie Zwillinge und von geringer Substanz.
Was sie auch tun, es ist Firlefanz.

Kalt

Auf den Bergen ist es grimmig kalt.
Die schneefreien Tage werden nicht sehr alt.
Im Norden beginnt der Winter schon.
Darüber freut sich die ganze Nation.

Sie wollen ihn fühlen und verkühlen sich wohl.
Sie essen am liebsten Schneebälle mit Kohl
oder Eis dazu, denn es ist gesund
und macht die Leute dick und rund.
Der Schnee lässt es die Leute treiben kunterbunt
und sie werden mitunter gesund
und es wäre zu schön,
würde das wirklich geschehen.

Tage

Tage neigen sich und sie sind rund.
So rund wie die Erde aber ungesund.

Pech

Sie hatten großes Pech,
so dass sie schweigen werden.
Wie sie die Tage voll Angst betrachten
und nie dem Alter mehr
wie in ihrer Jugend entgegen schmachten.

Sie hatten Pech. Nun sind sie arm,
so wie sie aussehen und sich geben.
Sie entleerten sich alle Tage.
Ohne Frage haben sie nie darüber nachgedacht
oder über ihre Geilheit gelacht.
Sie haben ihre Schande entdeckt
und sich alle ihr Leben lang geneckt.

Vordem

Vor dem Gedanken gab es das Sein
und vor dem gab es den Geist
und der ist alles andre als feist.
Er war leer und ohne Wert.
Er hatte das Gefühl, er sei verkehrt.
Der Geist ist nicht Rauch oder Flamme.
Er ist das Nichtige.
Niemand kann ihn erkennen.
Er wird sich niemals nennen.
Er ist es, der auf das Leben scheißt
und es nie bewundert.
Sie sind alle gleich in Hundert.
Was sie auch immer tun und sind,
sie bleiben so und so dasselbe Kind.

Wärmer

Die Leute sind fleißig und brav.
Alle Tage wird es deshalb wärmer.
Die Reichen werden reicher
und die Armen werden ärmer.
Das ist aber alles nur das gleiche.
Sie verderben so oder so vor ihrer Zeit.
Die Reichen verderben reich
und auch die Armen sind in dieser Sache gleich.

Urwald

Der Urwald ist noch nie schön gewesen.
Er ist voll Grauen und ohne Lieblichkeit.
Der Urwald ist verwachsen
und wird erst frei geschlagen vom Schwert.

Sie brennen die Wälder nieder
und schaffen Wüsten neu
und denken damit zu machen Geld wie Heu.
Was sie kriegen ist nicht gut.
Sie machen mit ihrer Gier die Welt kaputt.

Leidend

Leidend und fast schon tot –
die Liebe zum Leben
und zu den Genüssen ist längst erloschen –
zu oft bekam er eine auf die Birne.
Die Welt bekommt davon nie genug,
denn sie ist sadistisch
und will die Einsamen leiden sehen.
Das Leid ist erschaffen worden.
Die Gesellschaft ist aus auf Morden.

Auge um Auge

Auge um Auge und Zahn um Zahn.
Vor lauter Kraft wird das Leben lahm.
Die Jugend wird einst alt
und was sich ziert das ist ein Spalt.
Die Frauen sind die Säcke
aus denen das Leben erwecke.
Sie bezeichnen die Männer als Sache
über die sie ausbrechen in Lache.
Sie wollen nur mit ihrer Hilfe die Ziele erringen.
Die Schaffung neuen Lebens wollen sie erzwingen.
Sie stellen die Männer nie vor die Wahl,
denn sie sagen zu ihnen,
sie hätten die Schuld
und wenn sie nicht so wollen wie sie,
brechen sie aus in Ungeduld.

Auf anderen Welten ist das Leben anders.
Auf dem Mars ist es unsichtbar.
Die Mars Bewohner verließen vor Äonen ihren Planeten.
Aber nicht mittels Raketen,
sondern sie sammelten ihren Geist
und zogen in das selbst geschaffene Paradies,
das außerhalb dieses Kosmos gelegen ist.
Sie ernähren sich vom ewigen Geist,
der sie macht nicht dick nicht feist.
Sie werden wie die Engel und sie sterben nie.
Auch Altern ist unbekannt für sie.
Sie besuchen auch die Menschen mitunter –
als Irrlicht oder als Flamme.
Sie wollen helfen und retten
und sie bekümmern sich wegen der Leidenden sehr.
Sie nehmen sie mit, denn sie sind gut
und sie weihen sie in ihre Mystik ein,
die kennt nicht einmal das Intelligenteste, fein.

Der Geist

Der Geist kommt weit.
Elvis ist immer unterwegs.
Oft ist er auf Erden als Geist
und hat sich nicht zu verbergen.
Er spukt überall herum.
Seine Musik erreicht die fernsten Welten.
Überall wird er geliebt.
Sein großes Herz hat ihn im Kosmos Platz gemacht.
Er flog in den Himmel schnell und sacht.
Die Engel hören oft seine Melodien,
die tief in die Gemüter einziehen.

Er wurde vom Heuler zum Jaulen gebracht und die
Frauen haben sich nicht viel daraus gemacht.
Sie wollten ihn und seine Musik sowie sein Geld.
Er starb deshalb auf dem schrecklichen Liebesfeld.

Ewig werden die Menschen ihn lieben.
Nie wollen sie ihn vergessen,
wenn er auch nur kurz ist auf der Erde gewesen.
Trotzdem wird er ewig bleiben
und alle werden freiwillig geigen.

Das Weinen

Das Weinen klingt wieder auf
und sie weinen immer wieder.
Das Herz schmerzt und Trauer keimt auf.
Die Leute kehren schweren Herzens nach Haus.
Gebrochen sind sie.
Die Tage schleichen im eilenden Schritt.
Das Alter kommt mit diesem Tempo nicht mit.

Zu

Wie die Maus und wie Ekel und Graus ist das Leben.
Stets gibt es Kummer nie entsteht Ruh.
Von Ferne wehen die Töne von bellenden Hunden ans Ohr.
Die Rüden bellen geil einer Hündin nach im Chor.
Es ist zum Heulen und das Jaulen nimmt arge Auswüchse an.
Wann hört das Gejammer auf?
Kann keiner in Ruhe sein zu Haus?
Damit einer und die Arbeit erledigt werde
und er sich vorkommen kann als Teil der Erde.

Gänge

Die Gänge sind nicht lang.
Sie sollen ruhig sein
und in die Einsamkeit führen,
wo niemand mehr kommt und stört.
Sie sollen verfallen und sprießen,
die Pflanzen und die Tiere, die dort sind
und niemals sollen sie weiterziehen.

Der Fuchs regt sich über die Nähe auf.
Er will Ruhe und bellt, um es zu bekunden.
Er hat seine Einsamkeit nicht überwunden, die ihn kränkt.
Sein Hunger ist zu heftig geworden.
Nun hat er auch diese Ängste und Sorgen.
Er sucht das Weite, um nie wieder gestört zu werden.
Aber er hat sich geirrt und es wird nichts besser.
Er wird vom Hunger nicht schwächer, der Fresser.

Endlich

Endlich hat er gefunden, was er immer schon gesucht.
Deswegen glaubt er gar, er sei klug.
Es wird gefeiert jeder Betrug.

Nun hat er Ruh gefunden,
aber doch noch nicht das Glück.
Er möchte es schauen,
was er niemals hat gehabt.
Es wird auch nie erwachen.
Auch kann er noch so weinen oder lachen,
denn alles ist so übel wie zuvor.

Schweben

Mit dem Geist ist einer unterwegs
und will mit ihm schweben
und abkriegen etwas von seinem Segen.
Das ist das große Problem,
das sie nie und nimmer bewältigen.
Die Andern erspähten nie den Geist.
Er wollte sie auch nicht,
denn sie besaßen keine Seele.
Er hob das Gewicht auf und die Trägheit.
Schon schwebte er und flog der Sonne entgegen.
Sie nimmt den Schwebenden, denn sie ist barmherzig
und sie macht ihn zum Lebenden.

Muse treiben

Man treibt Muse. Das ist das große Glück.
Mit allen andern Dingen, außer einem selbst
hat einer zu tun und sich darum zu kümmern.

Mit der Muse hat keiner Not.
Trotz des Nichtstun gibt es genug Wein und Brot.
Das macht Spaß und es ist der Himmel auf Erden.
Niemand findet die Wärme schlimm.
Auch die Kälte macht nicht sehr viel aus.
In der warmen Stube bleibt einer dann zu Haus.

Wer nie die Muse hat gekannt,
der musste leiden sein Leben lang.
Der weiß nur wie gearbeitet wird.
Dem alsbald der Schrecken blüht.
Die Liebe hat er auch nie gekannt.
Vom Leben hat er einen Schrecken ewig lang.
Selbst im Grabe dreht er sich oft um
und er verhält sich stumm.

In den Bäumen

In den Bäumen steht sehr viel geschrieben.
Nicht nur die Jahresringe sind dort drin.
Auch das Wetter hat sich darin verborgen
und dort befinden sich seine Sorgen.
Die Wellen stehen dort, die sie hatten schwellen lassen.
Sie sind oft hohl und sterben ab.

Gespürt wird das Wetter und die Stimmung
und wie es um die andern Menschen steht.
Sie hassen die Sonnenstrahlen viel zu sehr
und deswegen müssen sie leiden,
denn sie bestehen selbst aus den Quanten des Lichts.
Nun krachen ihre Knochen und sie haben nach Aas gerochen.

Wer das Grauen spürt und auch seinen Verfall,
dem wird das gänzlich egal.
Das ist sein Glück und sein Geschick.
Nie soll einer sich darum was scheren,
denn keiner wird sich gegen das Grauen wehren.
Jeder ist selbst ein Teil davon.
Besser ist, einer hat sich lieb,
auch wenn es dazu keine Gründe gibt.
Was auch wird probiert,
einer auf jeden Fall verliert.

Klüger

Wer klug ist, der wird immer klüger.
Wer dumm ist, der wird stets noch dümmer.
Wer ist ein Spinner, der bleibt es für immer.
Wer dünn ist, der wird dünner.
Wer fett ist, der wird fetter.
Wer alt ist, der wird älter.
Solche Regel sind jederzeit zu brechen
oder: keiner kann vom Tode sich erretten.

Hintern

Der Hintern zwickt und zwackt.
Die Tumore sind wieder entzündet.
Der Dreck sich durch die Därme windet.
Die Welt ist voll Gestank.
Das Ende wird stetig eingeläutet
und dafür gibt es den ewigen Dank.

Schlank

Schlank und rank sind die Leute und auch krank.
Nie können sie etwas dagegen tun.
Sie wollen sich vor ihrem Ende ordentlich ausruhen,
sind müde und schlapp
und das alles nicht zu knapp.

Delirium

Einer redet gerne im Delirium
und das ist niemals dumm.
Darin hat er Verbindung zum Geist
und ist der der reist.
Unterwegs im Nirwana,
wird er bald Haut und Knochen.
Die Leute reden und schauen wirr
und sie trinken mehr als ein Bier.

Aber er ist unterwegs und im Delirium.
Das findet er niemals dumm.
Das Lachen wird hell und dreist.
Wer im Delirium spricht sagt die Wahrheit meist.
Er redet von Kometen und weiß genau,
dass er die Leute damit bestens unterhält
und das ohne zu verlangen Geld.
Außerdem weiß er genau,
dass er nie kommen wird.

Die Liebe ist nicht so viel anders gewesen.
Mit ihr ist keiner mehr allein
und sie bleibt nie geheim.
Zwar liebt einer die Ruh und Stille,
Ein Werkender bleibt das wider Wille.

Nie wieder

Du willst nie wieder etwas tun.
Die Andern sind daran selber schuld.
Sie müssen sich nun alleine plagen,
tragen nun die Lasten dieser Welt
und sie erhalten keinen Lohn
außer den blanken Hohn.

Zu werken war der Horror und sich zu plagen.
Du konntest das Arbeiten niemals ertragen.
Es ist alles unnütz, was du tust und zerstört.
Niemanden die Welt zum Zerstören gehört.

Das Vorlaute will stets stören
und wagt es frech zu werden.
Sie müssen froh sein Luft zu kriegen
und werden niemals siegen
und zudem die Leiden kriegen.
Sie halten nichts mehr aus,
halten nur noch die Lust in ihrer Faust.
Was sie brauchen wird ihnen entfleuchen.
Einige, die sie belasten, werden verseuchen.

Ertragen

Jeder Mensch muss sein Leid selbst ertragen.
Doch das will keiner mehr tun.
Sie wollen nicht erkennen,
dass sie es selber hatten erzeugt.
Sie wollen nicht einsehen, dass sie übertrieben
und dass sie sich alleine belügen.

Das Leid

Das Leid ist keine Geisel.
Es ist der Traum, der sich manifestiert.
Die Träumer sind zu stark für diese Welt
und je stärker ihr Leid wird,
desto stärker werden sie selbst.

Wer im Delirium ist

Wer im Delirium ist,
der hat seine Träume und Wünsche erfüllt bekommen
und muss verderben.
Für die Anderen scheint er in Elend und Versagen zu sterben.
Wer zu viel bekommt, der kann es nicht verkraften
und wird sich vorschnell entsaften.

Die Demenz

Die Demenz folgt und sie mag niemals vergessen werden,
so wie alle schönen Zeiten auf Erden.
Du lebst im Wahn und springt von Loch zu Loch,
denn das Hirn ist zerfressen.
Du hast dich sozusagen selber aufgegessen.
Das ist das Vergessen.
Du warst auf alles zu versessen.

Alleine

Sie sind alleine und deswegen glücklich.
Was fehlt, das ist Konkurrenz.
Deswegen verfallen sie der Dekadenz.

Arm

Arm sind sie im Geiste.
Sie hatten Unschuldige gebrochen über ihre Leiste
und dachten sie wären klug und gut.
Sie hatten versäumt zu sein auf der Hut.
Nun leiden sie und sie weinen.
Sie sind die dummen Kleinen.

Sie müssen alles selber tun,
können das jedoch nicht begreifen,
dass sie sind nur die Gleichen.
Von dannen haben sie sich zu schleichen.
Sie sind weder die Reichen,
noch stinkende Leichen.

Tun

Sie würden gerne etwas tun
und können es nicht mehr.
Sie sehnen sich doch zu sehr,
sich wiederum zu plagen
und einen neuen Anfang zu wagen.
Es ist ihr krankes Sehnen
und sie können sich nicht schämen.

Die Seele

Die Seele ist aus dem Leib gedrungen
und in den vorbeilaufenden Typen gesprungen.
Nun hat der zwei Seelen in seiner Brust.
Stets wächst seine Lust.
Gerne hätte er noch ein Weib.
Es zittert bei diesen Begierden sein Leib.

Krank wurde er auch noch davon.
Seine Lebenskraft ging verloren.
Da es ihm nicht war möglich,
ärgert er sich unsäglich.
Nichts ging mehr aus dem Sinn.

Der Geist

Der Geist ist ein Teil des Kosmos.
Er besitzt alle Möglichkeiten
und keine Grenzen er kennt,
wenn er sie nicht selbst ernennt.
Im Sein ohne Grenzen
ging das Schicksal verloren
und davon wurde deswegen abgeschworen.
Du wehrst dich solange du kannst.
Danach fängt ein neues Spielchen an.
Ob es die Hölle ist oder der Himmel,
das willst du selber mit Gebimmel.
Es ist recht, was du da tust
und wonach dir gelüstet
und auch das Bewusste ändert daran nichts.

Wer beteuert an seinem Tun unschuldig zu sein,
der ist ein heuchelndes Menschlein.
Er will lügen und betrügen
und die Wahrheit will er nie wissen,
denn er ist lieber beim Welt anpissen.

Da war was

Einst war etwas in einem.
Es war von einer andern Art.
Es war rein und gut und konnte einem helfen.
Es war die Jugend oder der gute Geist,
der die Kraft besaß sehr viel zu schaffen.
Das war längst vergangen.
Das Unheil hat mit dem Alter angefangen.
Sie hatten das Strahlen bemerkt
und die Angst stieg in ihnen hoch.
Sie jagten dieses Monster weit weg.
Es zog an einen anderen Welten Eck.
Der Organismus ist verwaist.
Das Alter ist grimmig und kalt.
Selbst wer schneller als das Licht reist,
wird ein alter und zitternder Greis.

Schlecht

Wer die Kräfte spürt,
der hat falsch gelebt und sich geirrt.
Der hat nicht einmal seine Natur kapiert.
Sein Ärger ist Unrecht
und sein Tun unecht
und er ist mehr als schlecht.

Knurren

Wenn der Magen knurrt, so habe Geduld.
Lasse ihn knurren und die Gase hinunter wandern
durch die Därme und sie entschwinden in die Ferne.
Das Knurren frisst alles weg
und wie viel jemand selber isst,
das er zu leicht vergisst:
Es ist ohne Zweck.
Daraus entsteht nur Dreck.

Sonnen

Einer kann sich sonnen.
Dabei entstehen größte Wonnen.
Dazu trinkt er das Wasser klar und rein
und kriegt dabei den Geist sehr fein
und wird klar und rein im Gemüt
und es vergeht das Rüd,
so dass er aus dem Schlafzustand erwacht
und eine neue Welt er macht.

Vertuschen

Vertuschen ist die Devise des Bösen und des Täters.
Er ist gegen Klarheit und Wahrheit,
denn er frevelt wider die Natur.
Er verneint sie, spürt die Angst im Nacken
und der Tod ihn neckt,
der ihn in seinen Fängen hält.
Wird er ertappt, will ihn niemand retten,
denn die ihn helfen wollen, zieht er in die Tiefe
und sie stürzen mit in den Höllenschlund.

Die Bösen verstecken sich hinter dem Anführer
und tun was er verlangt.
Sie waschen ihre Hände in Unschuld
und sie reden sich immer wieder heraus.
Sie sind durch und durch falsch
und sie verlangen Dinge,
die verabscheuungswürdig sind.
Sie tun es aus Sadismus und lieben es,
wenn jemand für sie leiden muss,
der nichts getan hat, unschuldig und zu schwach ist
und als letzter Dreck behandelt wird,
der Blödsinn, der verzapft, wird weitererzählt.

Winterduft

Die Tage sind wie Nächte geworden.
Was noch fehlt das ist der Schnee.
Dann wird es wieder heller und die Kälte tut nicht weh.
Die Winde wehen aus dem Westen und bringen feuchte Luft
und den wundervollen Winterduft.

Katzenlieder

Die Katzen singen ihre Lieder.
Sie beschwören die Natur.
Sie hören die Winde und den Föhn stets nur.
Sie sind nie zufrieden und das Glück schlägt sie blau.
Deswegen schlagen sie oft Radau.

Voll

Sie sind voll von ihr und sie ist strahlend.
Wer sie liebt, der vor Glück ist lallend.
Sie wärmt und füllt voll Leben.
Ihre Kräfte sind die Getriebe des Sein.
Voll von ihr wird er leicht wie eine Feder
und das Bewegen fällt leicht.

In der Wärme wächst die Kraft,
aus der er wahre Wunder schafft.
Sie zu vollbringen, das soll gelingen,
denn das Leben ist voll Leid.
Das Verderben kommt und lässt erbeben.
Das Flehen und Beten bleiben schwach.

Die Fliegen

Die Fliegen sind unsterblich.
Wer eine von ihnen zerdrückt,
der verliert sie im nächsten Moment aus den Augen.
Sie hat sich verwandelt, ist wieder erwacht
und sie heimlich den Typen auslacht.

Der Welten Hass

Der Hass auf die Welt ist der Hass auf sich
und die Trauer über die Veränderungen auf ihr,
ist der Jammer über das eigene Altern und Verderben.
Wer die Welt bekehren will, will das Pferd falsch besteigen
und der hält sich am Schweif des Rosses fest.

Wer an der Welt leidet, der ist krank.
Wen sie nicht liebt, der will nichts von ihr wissen.
Doch auch die Welt wird dieses Wesen nicht missen.
So ergeht es allen und wer leidet,
weil sein Gewissen zwickt, der ärgert sich nicht .
Er stört sich nie daran, dass er auch sich verachtet,
wenn er an der Welt verschmachtet.

Sie kann sich ihm nicht nähern,
denn sie ist er und er ist sie.
Zu ihr wird er wiederkehren,
ob er sie verachtet oder bespuckt,
denn er bespuckt nur sich, so wie alle Anderen,
doch das schadet nicht.

Nur wer sich liebt und wer den Geist kennt
und weiß, er ist es, der ist dem Wahren nah,
der hat das Leben durchschaut.
Er ist es, der sich etwas getraut und sagt,
was die anderen nicht wagen
und der sein Schicksal kennt.
Wer davor Angst hat, der ist weich und nachgebend,
so dass er zergeht und zerfließt.
Aus seinem Innern wird das Verderben sprießen.
Er wird sich selber verdrießen.
Sie dünken sich schrecklich klug und gut
und drehen sich im Licht, obwohl sie
nicht einmal gut genug sind für den Schatten.
Sie müssen ermatten,
sich spüren,
auch nach Mängeln gieren.

Ändern

Niemand kann die Wahrheit ändern.
Das Sein bleibt stets gleich.
Du bist weder arm noch reich,
weder gut noch bös.
Du bist das Leben und die Welt
und das bleibst du, ob du warst oder bist.

Leiden und Leben

Das Leben ist Leiden.
Wer das nicht weiß, der hat nie gelebt.
Der ist stets im Verborgenen, wo er alleine ist.
Er braucht aber die Energie, wie alles Leben
und findet an der Dunkelheit Gefallen.

Er lebt und lebt doch nicht.
Er kann sich nicht sehen
und vielleicht nicht einmal fühlen,
sonst müsste er längst leiden.
Hunger und Einsamkeit weckten ihn auf
und er suchte nach dem Licht.

Die Hölle

Die Hölle ist schwarz und voll Liebe und Lust.
Sie hören nie auf und die Leute wollen nie davon lassen.
Bis oben hin sind sie davon gefüllt.
Du siehst es in ihren Bewegungen
und ihre Äußerungen geben es zu.
Selbst wenn es weh tut, wollen sie nie aufhören.

Alle wollen die Hölle ewig.
Sie sind schon erregt, wenn sie ein Loch sehen.
Die Triebe erwachen und bleiben es, solange sie leben.
Das Schöne und Gute sowie das Böse und Schlechte sind Höllen,
die mitten im Himmel sind.
Sie pferchen sich enger zusammen und die Hitze nimmt zu.

Der Schweiß rinnt ihnen aus den Poren.
Sie ziehen sich nackt aus.
Wie die Tiere werden sie und sie verlieren die Lust
und die Sammelgier lässt nach.
Das Ende der Kultur ist angebrochen.
Alle sind satt.
Nur die Verkleidung ist interessant,
die Narretei und Lust verstärkt.
Selbst die Sonne lacht mit
und etliches wird vergessen.

Das Dasein

Das Dasein ist reine Verdrängung.
Alles wird verdrängt.
Aber nur durch die Qualen,
die den Lüsten folgen, die niemand wollte,
doch jeder mitgeliefert bekam.

Jedes Mal gibt es das ganze Paket.
Ob einer will oder nicht.
Es ist dazugehörend, muss sein
und es macht mehr Spaß,
wenn es Unterschiede gibt.
Der Genuss ist jenen wichtig.

Dunkel

Dunkel sind die Höhlen.
Dort hält es mancher ewig aus.
Nur Hunger treibt einen aus deren Schutz
und draußen ist es nötig zu kämpfen und zu beißen,
denn genau das hat jeder zu tun,
außer er ist Mensch und muss arbeiten –
auch Lust und Vorstellungen befriedigen.

Der Tod

Den Kranken hält der Tod umarmt
und lässt ihn nicht mehr zu Atem kommen.
Deswegen kriegt der Leidende eine kleine Brise Gift,
denn das bereitet dem Tod Freude,
der darob das Opfer kurz auslässt,
so dass es sich wohler und gesund fühlt
und wieder Atem schöpfen kann.

Jedes Gift dient dazu den Tod zu erleichtern
und ihn trunken zu machen,
damit er seine Umklammerung lockert
und das Leben länger erhalten bleibt.

Der Tod liebt es die Lebenden zu quälen.
Bald zwackt er hier und dann wieder da.
Je länger es dauert, desto schlimmer wird das Leid.
Die Qual wächst ins Unermessliche und Endlose.
Alles verschwimmt und verdirbt.

Einstige Liebe

Was einst die große Liebe war,
das ist zur Kälte geworden.
Dort ist die Wüste und das Alter.
Was als Liebe galt, das war Geilheit.
Die Familie beweint es.
Die Kinder sind ohne Liebe,
ohne Herz und ohne Verstand.

Selbst zwischen Müttern und Kindern
lässt es an der Liebe fehlen.
Es kommt zur Ablehnung.
Einige Strafen folgen und
die Verzweiflungen keimen.

Die ewige Befriedigung
gibt es noch, die gut gefällt.
Sie ist oft gegen sich gerichtet.
Die Befreiung gelingt so gut wie nie
und nur kurzzeitig gibt es sie.
Sie ist eine Schwächung und kränkt.
Auch die Eigenliebe verkümmert.

Die Vernunft

Die Vernunft ist nur dort,
wo die Zeit vorhanden ist in sich zu gehen,
wenn die Unzufriedenheit herrscht.
Es wird simuliert und erkannt,
dass alles Tun nur Irrtum sein kann.
Es kommt soweit, dass alles zu viel wird
und sich jener den Tieren zum Fraße hinwirft.
Das ist der Schluss, auf den der Vernünftige kommt.
Dann ist er erlöst und zuvor gibt es ewiges Leiden.

Die Leistungen

Die Leistungen waren den Andern zu schwach.
Sie wollten nie was anderes als ärgern
und sich als besser hinstellen,
weil sie minderwertig sind.
Sie leiden unter ihrer Schwäche.
Aber sie spielen sich auf
und tun als wären sie die Starken
und auch gut werden sie nie sein.

Kalte Füße

Die Füße sind kalt.
Sie möchten diese nie wieder spüren.
Um sie zu wärmen, muss einer trainieren,
regelmäßig laufen und springen.
Nie darf er aufhören sich zu quälen,
dann hat er vor der Kälte in den Füßen Ruh.

Der Boden ist zu kalt und zu dunkel ist der Raum.
Die Steine wollen sich an ihm erwärmen.
Er ist es gewohnt und achtet nicht darauf.
Auch die Finger sind schon halb erfroren.

Der Fuchs

Der Fuchs ist einsam.
Keine Füchsin gibt sich mit ihm ab.
Sie können ihn nicht leiden,
deswegen muss er von hier scheiden.
Erst träumte er von einer Kinderschar.
Doch ihm wurde sehr schnell klar,
das dies nur ein Wunschtraum war.

Es sind Füchse wie Menschen auf der Welt.
Sie tun alles mit Bedacht,
haben nie über die Dummheit der Andern gelacht
und sie agieren selbst nicht anders.
Sie ziehen sich schnell zurück.
Das ist deren Geschick,
das sie am besten beherrschen.

Weinen und lachen

Sie weinen und lachen.
Egal was sie treiben oder machen:
sie sind voll Glück dabei.
Was auch passiert und ob
sie es bezwingen oder es wird gelingen,
sie sind unentwegt bei der Sache
und verschwenden keinen Gedanken an die Rache.

Der Herbst ist warm. Die Sonne lacht.
Einer aus der Lethargie erwacht.
Wer nie die Sonne sieht,
der der Depression erliegt.

Der Tod

Der Tod ist wieder einmal auf Reisen
und raubt einem den Atem.
Schon hat er ihn gepackt
und für diesen Typen ist es wie vertrackt.
Sie sind wie Freunde
und der Tod küsst ihn ein letztes Mal.
Schon ist alles vergangen.
Was war ist vergessen und nichts begann.

Nass

Das Haar ist nass und der Kopf ist kahl.
Die Leute lieben sich anal.
Sie wollen fressen nur in einem Ton
und wenn sie einmal das nicht tun,
dann sind sie zu nichts mehr fähig.
Es ist grau und die Finger sind dünn.
Die Haut ist hässlich geworden
und in den Wäldern ist es bitter kalt.

Das Fahrzeug

Das Fahrzeug ist fast wie ein Freund.
Er kann es immer wieder brauchen
und liebt es und will kein andres kaufen.
Erst wenn es öfter streikt
und er sich darüber ärgert,
beginnt er es zu spüren
und nach Neuem zu gieren.

Kleines Licht

Niemals fällt einem etwas Gutes ein.
Er ist nur ein kleines Licht
und ein dummer Wicht –
voll Gier und Lust und voll Frust
und nie wird das besser.
Vom vielen Reden wird er größer
und die Welt wird ominöser.

Was der Geist tut,
das ist die Gier zu stillen
und die Lüste zu tilgen.
Es gibt hier keinen echten Geist,
der auf das Dasein beißt.

Die blinde Nacht

Die Nacht erwacht und ist doch blind
und die Leute werden müde
oder sie sind von Natur aus prüde.
Sie wollen endlich Ruh
und machen erschöpft die Augen zu.

Mancher erst in der Nacht erwacht
und will die Puppen tanzen lassen.
Er ist vollauf zufrieden
und nie wird er der Nacht erliegen,
denn er schläft am Tag und ist gefährdet.
Das lieben die Leute, die gerne schlafen
und glauben, das würde ihr Leben verlängern.
Doch Alle sich gründlich irren
und nach Falschem gieren.

Die Welt ist …

Die Welt ist einer selber.
Sie wird stets bewundert.
Es wird erkannt, dass sie sich selbst gewidmet scheint.
Nicht nur die Sinne sind am Sondieren und erkennen,
auch die Bewunderung fällt mit dem Alter,
wenn er nichts dagegen unternimmt
und alles fallen lässt
und er die Organe sich selber überlässt
und die Schmerzen unterdrückt und verbeißt.

Sie sind das Leben und der Tod
und stecken im Organismus.
Sie werden vermengt und
somit die Erde und der Kosmos.
Nie werden die Dinge anders.
Das Leben zerfällt und gehört zur Welt.

Stets eilen

Du eilst stets auch wenn du ruhst.
Es ist egal, was du tust.
Nie gibt es ein Rasten.
Das Lebende hat immer was zu tun.
Wer das nicht weiß und nicht akzeptiert,
der sich in die Vergessenheit abserviert
und bleibt dort bis ans Ende aller Tage.

Das Eilen ist nicht der Weisheit letzter Schluss.
Wer stets in Eile ist, der wird ein schwarzer Ruß
und verbrennt eher als es sein muss.
Was er eilends macht,
das ist halb oder gar nur viertel.
Er läuft im Kreis, als wäre er in einem Zwinger.
Auch ruhen und memorieren sollte er,
um seine Kenntnisse zu vertiefen.
Wer das unterlässt, den frisst sein Exzess.

Ausbrechen

Es dauert lange, ehe eine Krankheit ausbricht.
Selbst eine Wunde kann offen bleiben,
um Stauungen im Organismus zu vermeiden.
Stets werden die gleichen Fehler begangen.
Irgendwie haben die chronischen Beschwerden angefangen.
Sie nehmen zu, werden arg.
Der Kranke erträgt sie nimmer, jammert und weint dazu,
so dass die Andern verlieren ihre Ruh.
Wer nie leiden will,
der sollte nicht stehen still.
So sollte er es auch mit dem Sitzen halten
und mit allen andern Dingen walten.
Der Mensch ist kein Baum und auch kein Stein,
deswegen sollte er besser lassen das Ruhen sein.
Wenn er erst gestorben ist, er alle Beschwerden,
sowie die Genüsse und Erinnerungen vergisst.

Nie davon reden

Viele Dinge gibt es, über die niemand redet,
was nie und nimmer anders sein kann.
Keiner ist schneller als Licht unterwegs
der schwerer ist.
Aber es gibt Leute, die das glauben.
Du kennst die Geister nicht,
die den Kosmos durchstreifen.
Auch ihr Wille und ihre Bedürfnisse sind unbekannt.
Niemand kennt die wahre Erlösung des Lebenden,
außer er ist verstorben.
Alle suchen nach dem Glück.
Doch niemand kennt es.
Wer glaubt es gefunden zu haben,
der landete bei den Schwaben.

Er läuft zu langsam

Er läuft und allen ist er viel zu langsam.
Sie blicken leer und gram.
Er läuft viel zu lahm.
Deswegen sind sie schon völlig zahm.

Du hast…

Du hast das Beste und doch willst du mehr
und fliegst dem Glücke hinterher.
Dem Genuss bist du unterworfen,
sodass alsbald geknechtet ist der Leib,
wenn du hast ein aggressives Weib.

Hingeben

Du gibst dich dem Leben und der Gesellschaft hin.
Eigentlich hat das keinen Sinn.
Wer denselben erfindet,
den die Welt schnell überwindet.

Suchen

Wer Liebe sucht, der hat sie schon verloren.
Sein Verstand ist längst vergoren.
Es konnte nicht anders geschehen.
Aber nie will einer es verstehen.
Schuld ist die Gier nach dem anderen Geschlecht
und Befriedigung wird gesucht,
sonst ergeht es einem niemals schlecht.
Doch geht diese Sucht verloren.
Als Opfer wird einer stets aufs Neue auserkoren.

Die Sonne lacht

Die Sonne lacht nach langer Zeit.
Sie erwärmt die Welt auf dieser Breit,
scheint so hell wie lange nicht
und sie erfreut mehr als Haut und Gesicht.
In den Knochen spürst du es warm.
Die Organe tanzen ihren Rhythmus,
mit dem jedes Wesen mit muss.

Der Himmel lässt sich wieder bestaunen.
Du hörst die Sterne ihre Lieder raunen.
Auch die Natur lässt sich lauthals hören
und wird das ganze Leben lang tönen
und du wirst es nicht vernehmen.

Das Glück packen

Das Glück wird einst dich packen
und dich vor allem glücklich machen.
Das ganze Leben wird davon erfüllt.
Voll Helligkeit und Lachen
und voll von fröhlich machenden Sachen.

Es ist schon da, an jedem Ort.
Oft ist es auch weit fort.
Du bist davon oft betroffen.
Es ist nicht nur ein Hoffen.
Vom Glück bist du besoffen
und für Verfall und Verderb weit offen.

Sagen

Was auch gesagt wird und keiner weiß,
macht niemals heiß,
auch wenn einer mag viel Reis.

Wer will schon alles zu genau wissen.
Die Welt wird dich nie vermissen.
Wer zu viel kennt und zu viel weiß,
der ist auf das gemeine Leben nicht mehr heiß.

Erst wenn du weißt, wie du dich tüchtig machst
und dieses zur Maxime hast erdacht,
kannst du weiterkommen
und wirst von den Anderen ernst genommen.

Zukunft

Wer von der Zukunft spricht, der ist ein armer Wicht.
Der ist nur in seinen Worten gefangen
und mit denselben in der Luft gehangen.
Erst wenn er soweit gekommen ist,
wie er gesprochen, kehrt er auf Erden heim –
muss bis dahin der Gefangene seiner Worte sein.

Wer das glaubt

Wer an das glaubt, was er sagt,
der ist von sich überzeugt.
Wer etwas sagt, um es falsch zu sagen
und daran glaubt, der ist enttäuscht,
denn er verlor sein Recht,
das findet jeder dieser Art schlecht.

Der Geist

Der Geist ist überall zugleich.
Er steckt in Arm und Reich.
Wer sich etwas in seiner Kindheit hat gewünscht,
hat etwas gesät und diese Saat auch aufgeht.
Sie solange wachsen kann,
solange sie ist vom Geist erfüllt und eingehüllt.

Finden und Suchen

Jemand suche und finde nie und nimmer,
was er jemals hat verloren.
Es geht auch nicht ab, was er vergisst
und was gestohlen wurde.

Was aber jemand rechtens hat besessen,
zu dem wird es wiederkehren
und den Dieb wird es versehren.

Zähne verlieren

Die Zähne sind es, die gingen verloren.
Sie waren alt und schwarz
und sind weg und nichts wächst mehr nach,
denn die Wurzeln sind dafür zu alt.
Der ganze Körper ist schon kalt.
Die Beine sind steif gefroren.
Das Glück ist so wie alle verloren.
In der Wut wurde von der Welt abgeschworen
und alles wirkt verworren.

Helfen

Jemand möchte helfen,
doch nie brachte es einer zuwege.
Einer möchte es und notfalls mit Gewalt,
aber dann zeigen einen die Anderen doch nur an.
Sie fühlten sich gestört.
Diese Art der Hilfe ist den Leuten gar nichts wert.

Wie soll jemand helfen?
Wie kann solches geschehen?
Er könnte den Leuten aus dem Wege gehen.
Soll er sie überhaupt an noch sprechen?
Sie glauben, er will äffen
und werden böse auch noch drauf
und hauen einem eine Feste auf die Nase rauf.
So will es der Wille.
Das sind des Weltgeistes Spiele,
die niemand je wird stören,
denn das soll sich nicht gehören.

Kommen und Gehen

Sie kommen und gehen
und wollen nie etwas sehen.
Sie fühlen nie den Tod.
Doch er stiehlt ihren Atem.
Ihn zu treffen können sie nicht erwarten.

Die Jungen wollen das Leben über Gebühr genießen
und dafür den guten Tod verdrießen.
Er holt sie in Scharen,
denn zu viele von ihnen da waren.

Nun sind sie hinweggerafft.
Erst haben sie dumm gegafft,
dann vor Angst geschrien,
denn die Szenen ihnen weder gefielen,
noch sie eine Lust dafür je fühlen.
Sie wollten Saus und Braus
und nie sehen den argen Graus.

Wasser

Es ist voll Energie
und genug kriegt einer davon nie.
Stets wird davon getrunken.
Viele sind darauf versessen.
Sie sind süchtig und fidel,
träumen vom Himmel hell.
Sie powern um jeden Preis
und verschwinden als Greis.

Nun ist es Nacht

Nun ist es Nacht und nichts ist geschehen.
Die Stunden müssen vergehen.
Sie sind es, die sie alle wollen.
Sie wissen nur nicht, wie sie es tun sollen.
Der Mond ist voll und warm der Nebel.
Einer hat gezückt einen scharfen Säbel
und will ihn stoßen in die Wunde.
Da erschallt die frohe Kunde,
die bedeutet, das Spiel ist aus
und es beginnt ein neuer Lauf.

Die Hitze

Die Hitze ist wunderschön.
Niemand kann diese Lust verstehen.
Sie dient dem Sadisten dazu sich zu gewichten.
Er wird stärker und der Unterdrückte,
der wird ausgezehrt und schwach
und weint unentwegt vor sich hin.

Malz

Der echte Zucker, der ist schwarz.
Der ist gesund und macht nicht nur stark und rund,
sondern er heilt auch die offene Wund.
Wer oft schwarzen Zucker schnabuliert,
der nicht schneller krepiert,
denn er sich mit demselben hat saniert.
Schwarz sind die Getränke halt,
die gesund sind und trinkt sie kalt.

Weg

Ich bin schon lange weg.
Mich zu suchen hat keinen Zweck.
Ihr könnt euch schleichen schnell
und nie mehr kommt an diese Stell.

Bin nicht da

Bin nicht da, bin schon fort –
schleicht euch weg von diesem Ort.
Ihr habt euch getäuscht und geirrt.
Nun seid ihr verwirrt und das aus eigener Schuld,
denn vorbei ist jegliche Geduld.
Die längste Zeit habt ihr Glück gehabt.
Ihr habt euch zu lange schon an den Wunden gelabt.
Nun ist die neue Ära dran,
die ihr habt euch angetan.
Aus ist das Spiel und vorbei.
Ihr seid für immer einerlei.

Zu nah

Ihr seid gekommen zu nah.
Es war für euch wunderbar.
Für einen war es nicht schön.
Die Leiden werden schon noch vergehen.
Die Bewegung ist in der Kurve
und wohin in Zukunft einer auch schlurfe:
es geht keinem etwas an.
Das Leben ist nur ein Wahn
und es fängt stetig von Neuem an.
Nie wird sich etwas ändern
unter den grässlichen Gewändern.

Verflogen

Die Liebe ist verflogen.
Sie hat sich in eine andre Gegend verzogen
Sie war einem Typen nicht gewogen
und hat ihn um seine Kraft betrogen.
Alle Tage hat sie geleuchtet und zu jeder Zeit.
Sie sorgt dafür, dass sich der Wahnsinn macht breit.

Sie ließen sich verwirren,
müssen durch die Welt stets irren,
suchen nach dem Glück
und kehren in den Schoß der Erde zurück.

Dort erleben sie das große Wundern.
Sie müssen auch dauernd hungern
und warten auf das Ende der Zeit und darauf,
dass alles wieder wird vereint.

Aber wenn es ist soweit,
tut allen dieser Zustand wieder leid.
Sie entschließen sich zu neuen Taten,
lassen sich davon nicht entraten.
Sie fallen in ein lautes Geheul,
begehen unzählige Gräuel,
bis alles wird zu Eins.

Alleine stets

Alleine bist du stets.
Du hältst es nur noch aus, wenn es geht.
Du liebst auch die Ruh
und schließt zu gern die Augen zu.
Die Leute wollen dich verwirren;
doch du lässt dich nicht beirren.
Du willst dich halten am Leben
und dich nicht lassen überheben.

Was sie tun und lassen.
Niemand kann eine Dummheit in Worte fassen.
Sie wollen gut und schön nur leben
und müssen dafür töten das Fremde eben.
Sie sind Mörder und Bestien
und töten die Natur in einer Tour.

Die Stürme toben

Die Stürme toben.
Der Sand wird stoben.
Er verletzt die Augen
und nie wieder werden sie etwas taugen.
Wer weint wird als Memme hingestellt,
die weg radiert wird von der Welt.
Sie vergaßen, dass sie haben totes Zeug gefressen
und sind am Ende bald.
So ist es für alle und es wird kalt.

Oft blinkt die Sonne durch die Wolken,
die vom Föhnwind getragen, weiterziehen.
Sie ziehen nicht immer nach Berlin oder nach Wien.
Sie lassen den Süden grüßen.
Dort küssen sich ungeniert die Süßen.

Zähne

Zähne lassen aus der Ferne grüßen,
die einer vor langer Zeit verlor,
als sich der blöde Dentist gegen ihn verschwor.
Der seinen Verstand verlor,
als er die Nadel tief ins Hirn versenkte.
Der Inhalt wurde verspritzt.
Der Junge war zu gewitzt.

Er hängt nun da und ist fast tot.
Selbst die Bewegungen verschaffen ihm Not.
Jeder Schritt fällt zu schwer.
Der Kopf wirkt hohl und leer.
Er war es auch zuvor gewesen.
Nie wieder wird er davon genesen.
Der Dentist aber lacht,
denn neue Leiden hat er jemanden verschafft.
Der Tod macht reichlich Beute –
immerzu und nicht nur heute.

Energie

Voll ist alles von Energie.
Sie entstand durch den Knall,
der nicht erfolgte ideal.
Sie sind nur arge Wichte,
wollen stehen im schönen Lichte.
Überall sind Fliegen und Insekten,
die sich ihre Sauger abschleckten,
wenn sie das Opfer haben auserkoren
oder sich dagegen haben verschworen.

Es erweitert sich noch stetig,
will erfüllen das Nichts
und nicht zusammenstürzen
und nie wieder Eins werden oder gar Keins.

Nicht kleinlaut

Kleinlaut sind sie nicht.
Sie lachen viel zu oft.
Das erschüttert deren Leiber
und sie fallen um entseelt.
Wo sie fielen, haben sie die Welt entstellt.
Es ist das arge Lachen erstorben.
Sie haben nur um Sex geworben.
Die Lust ist zu groß
und die Frucht wächst bloß.
Dort lebt auf der Wind
und steckt in jedem Kind,
wo er sich entfalten kann
und sich zum Explodieren brachte.

Sie sagen alles nach
und werfen sich in den Bach.
Sie glauben dann, sie seien erquickt.
Doch werden sie von den Fluten erstickt.

Sie sagen:

„Du gehörst weg!“
„Dein Leben hat keinen Zweck!“
Die Leute sagen solche Dinge gern,
obwohl sie alle das gleiche tun
und alle leben gleich,
denn sie müssen atmen und assimilieren.
Sie können sich nicht extrahieren.
Sie sind nur arme Schlucker und
echte wahre tief Zucker.
Sie kriechen einander in den Arsch
und hinten nach reden sie übereinander barsch.

Sie reden über die Solisten
wie auch über die Autisten.
Sie nennen sie Versager
und sie halten einen für einen Wahrsager,
denn sie sind die dummen Frager.
Sie passen sehr gut zu ihm,
denn sie sind genauso dünn.
Sie haben sogar die Dummheit daher gesagt,
die von dieser Sache handelt, ungefragt.

Luftballon

Das Notierte ist ein Luftballon.
Es handelt vom Nichts und fliegt rasch davon.
Es fehlt der geniale Ton
und der Geist der Welt lässt sich darin nicht fangen.

Föhn

Der Föhn kommt das ganze Jahr.
Er wärmt den Winter wunderbar.
Der hat von der Kälte lange schon genug
und hält seinen Ruf für Lug und Trug.
Auf der andern Seite dieser Welt,
die ist auf den Kopf gestellt,
ist er heiß und feucht.
Niemand nennt ihn mehr Väterchen Frost,
denn das Leben muss dort schwitzen
und im Schatten sitzen.

Heiß

Er ist heiß
und sie reden viel und keiner weiß.
Niemand kann ihm widerstehen,
denn keiner kann ihn sehen.
Nur die Blätter wirbeln hoch.
Der Staub ist viel zu schwer
und wird vom Regen nass.
In dieser Jahreszeit liebt einer ihn,
so dass er ihn zum Freund erwählte
und ihn mit der wundervollen Sonne vermählte
und nur dafür, dass er hier weht eben.
Die Sonne bleibt nie zurück –
nicht nur für den Augenblick.

Schnauben

Er schnaubt und genießt die Lust,
denn sie ist der Lohn.
Wer sich stets verhält,
der wird gefordert von der Welt.
Das Leben ist Geilheit und Sadismus noch dazu.
Wer darunter leidet, der wird schwach und krank im Nu.

Rauschen

Der Tod steckt im Kopf
und das Blut rauscht laut.
Die Ohren sind voll von Radiogeräuschen.
Es ist als würden Wut und andere Dinge in einem eingekehrt sein
und es war etwas anders.
Der Feind hatte sich auf dieser Welt breit gemacht.

Sie wollen nichts bewegen und groß reden
und klein sind sie im Gemüt
und von kaltem Geblüt.

Erwecken

Es ist die Anstrengung, die ihn erweckt.
Er fühlt sich wohl und hat schon Böses ausgeheckt.
Die Leiden und der Organismus, die sind ausgestreckt
und die Welt wurde wieder neu entdeckt.

In der restlichen Zeit sitzt er still und schaut fern.
Er träumt von einem andern Stern,
den er am selben Tag besuchen möchte.
Es gelingt, ist nicht unmöglich,
denn der Geist kennt keine Schranken.

Wer ihm seine Flügel stutzt, der ist selber schuld
und hat sich sein Leiden angetan.
Der ist arm – hat sich seines Glücks beraubt –
sich ein Haus aus Verzweiflung gebaut.

Er ist unterwegs:
auch der Kosmos ist für Geister bewohnbar.
Es gibt keine Kälte. Die Energie wird nicht genutzt.
Der Geist bietet Schutz, der keiner Materie bedarf
und auf die Toten ist er auch nicht scharf.
Er führt sich nicht mehr auf wie toll
und benimmt sich sogar würdevoll.

Die Geister sind dort vereint
und wollen werden zu eins.
Sie wissen, dass die Spaltung nur Verderben bringt
und darum nichts besonders gut gelingt.

Jung und einst

Einst warst du jung und stolz.
Du warst aus einem edlen Holz.
Es war die schöne Zeit, bis zur letzten Gelegenheit.
Du ließt sie zu schnell verstreichen
und lagst schließlich bei den Leichen.
Niemand sollte auf seinen Organismus bauen,
sondern auf das Danach nur schauen.
Sein Werk soll mehr sein als Schmutz und Kot,
denn sonst bleibt nur die Not.

Es kam Wasser

Vom Weltraum kam das Wasser und sah die Erde schon
und es freute sich drauf, denn sie war ein Luftballon.
Es gab zu viele braune Flecken,
die wurden schnell bedeckt
und eine Widerrede hatte keinen Zweck.
Es wartet schon im dunklen Eck.
Das System nähert sich schnell.
Schon ist das Wasser hier zur Stell
und wird die Erde trunken machen.
Das finden nur wenige zum Lachen.

Davonfliegen

Sie kommen und du fliegst davon.
Jene warteten lange auf einen Affront.
Sie sind gegen die Versteckten und gegen das Glück,
wollen es für sich selbst zurück.
Sie schlagen die Scheibe ein
und steigen in die Wohnung hinein.
Sie wollen das Opfer holen.
Das wartet in den Lüften droben,
wo es das Treiben sieht und lacht.
Sie sind erzürnt und wollen schreien.
Wutentbrannt haben sie das Haus zerstört,
das ihnen nicht gehört.
Sie sehen die Flammen in die Höhe schießen
und sie müssen ihr eigenes Blut vergießen.
Somit vergessen sie die Welt.

So ist das immer gewesen.
Sie jammern und betrügen,
wollen große Geschäfte machen.
Aber was sie kriegen sind die Verluste.
Es geht ihnen aus die Puste.
Sie kriegen den trockenen Husten,
der sie rafft hinweg.
Was die Menschen tun, das hat oft üblen Zweck.
Sie müssen alle weg.
Wohin sie auch kommen, sie sind verstohlen.
Sie kleben an der Erde und in den Ecken
und können nichts Gutes auf der Welt bezwecken.

Festhalten

Die Dunkelheit hält die Leute fest.
Sie sind zu weit vom Lichte weg,
wo sie sich empfinden als letzter Dreck.
In der Finsternis sind sie gut dran.
Sie weder Gut noch Böse sehen kann.
Sie sind in der dummen Agonie.
Was sie fühlen das sind nur sie.
Sie haben sich besonders lieb
und nässen wie ein löchriges Sieb.

Wo die Lichter blinken

Wo die Lichter blinken,
müssen Menschen hinken.
Sie mühen sich ab und wollen die Besten sein.
Sie wollen sich ein Glück heran lachen.
Was sie aber bekommen: einen Platten.
Es fällt das Aggregat noch aus,
das das Blinken hat erzeugt.
Sie versinken in ein finstres Loch,
das sie verschluckte gänzlich doch.

Unterwegs

Der Geist ist unterwegs.
Er fliegt herum und verschwindet auf eine andre Welt.
Wer seinen Geist beschränken lässt, der ist ein Idiot.
Wer sich beseelen lässt, der muss leiden,
was die Meisten aber lieber vermeiden.

Als die Menschen die Seele erfanden,
da hatten sie es geschafft.
Vorbei war es mit der wilden Kraft.
Sie wurden zahm und fromm
und wollten nur noch Heiden quälen
und diese schnellstens beseelen.

Gläubige leiden und gehen brav zur Beichte.
Sie jammern und klagen,
wollen nach dem Guten fragen.
Sie tun aber nur sich selber leid.
Daran ist das Gift schuld,
das sie selig machte
und soweit nur brachte.

Was ist die Seele bloß,
dass sich die Leute so fürchten?
Sie tun Unmengen für ihr Heil
und werden doch nur auf den Sex noch geil.
Das Leben und innere Streben,
das so toll macht die Welt,
das verkaufen sie frei und franko.

Müde

Du bist müde geworden von der Welt
und willst lieber blödeln,
wie jene, die durch den grauen Schnee gern wedeln.
So kommst du dich überaus gut vor
und singst mit den Anderen im Chor,
dass die Geilheit stets siegt
und die Wahrheit deshalb unterliegt.

Die Natur

Die Natur dürstet und will das Wasser spüren.
Es soll alles entstauben.
Wer will schon töten und entlauben?
Die Gräser leben in den Fluten.
Die Tiere müssen sich sputen
und ordentlich schwimmen lernen,
sonst müssen sie wie alle Anderen turnen.

Es regnet alle Tage in Strömen.
Die Wetterfrösche sollten sich schämen.
Sie haben sich ihr Leben verbockt.
Auch die Dämonen haben geschockt.
Nun ist die Gegend verweist,
denn das Wetter hat es nass geweint.
Das macht den grünen Männchen keinen Spaß.
Sie spüren, dass alles hier ist ein arger Fraß.

Gemeint

Sie haben gemeint,
er hätte bitterlich geweint.
Deshalb sei er kein Mann.
Irgendwie hatten sie den Spaß überzogen.
Das Schicksal hat sie betrogen
und sie hatten sich selbst belogen.

Weinen

Das Weinen ist keine Schande.
Schon gar nicht bei Vergasung hierzulande.
Sie sind die miesen Buben, die toben.
Sie bluten darauf,
damit hört sich alles auf.

Jene, mit dem Blut verrecken.
Die müssen es strecken.
Sie sind auch die Hunde,
die sich selber fressen.
Was sie auch tun, es macht sie kaputt.
Sie können weder riechen noch schmecken,
sind die Büßer und werden süßer.

Die Fliege

Die Fliege flog von Tier zu Tier
und nie bekam sie genug.
Sie sog und sog und was rauskam,
hielt sie für Betrug.
Sie wollte stets mehr
und wohin sich die Säfte verloren war ihr unbekannt.
Dereinst flog sie gegen einen Spiegel
und war davon wie gebannt.
Sie sah ein riesiges Insekt,
das sie voll Gier und mit riesigen Augen anstarrte.
Nie ruhig sie verharrte.

Klein geworden

Die Welt war klein geworden
und die Fliege um summte sie.
Das Meer war ausgetrocknet.
Die Sonne kühlte aus.
Sie war empört und flog durch den Kosmos,
um nach Opfer zu suchen.
Doch sie fand nichts als die Dunkelheit.

Der Entsetzte

Der Geist war entsetzt.
Es wurde auf ihm gewetzt.
Das Messer war scharf geworden.
Damit sollte er das Opfer ermorden.
Es flog aber schneller auf als gedacht.
Über das haben sie sich kaputt gelacht.
Das war das Ende dieser Welt,
die noch nie war auf Gutes und Ernst gestellt.

Der Geist tut nie etwas Böses,
auch wenn er böse ist.
Niemals etwas aus geistiger Bosheit erlischt.
Diese Substanz bleibt erhalten
und kann sich frei entfalten.
Sie wird gut und mächtig
und niemals niederträchtig.

Wer etwas in geistiger Stimmung sieht,
der weiß, was dereinst geschieht.
So wie einer es sah,
wird es auch wahr.

Verschwimmen

Die Zeit verschwimmt. Sie gerinnt zum Ei.
Was vordem oder danach besteht, das ist einerlei.
Niemals ist etwas vorbei.
Alle Zeiten fallen im Geist zusammen.
Die bösen Kräfte schnell erlahmen.
Das Gute bleibt erhalten.
Es wird sich kräftiger entfalten.
Wo einst das Böse war,
dort ist das Gute wunderbar.
Wo auch Verderben liegt,
das Gute wird nie besiegt.

Stolz

Dereinst überwog der Stolz.
Schön war das glänzende Haar.
Die Augen leuchteten voll Glut.
Leicht geriet jemand in Wut.
Diese Ära ist lange vorbei.
Was er tut, ist Einerlei.

Fressend

Der Neid frisst den Geist.
Er wächst nie wieder nach,
ist verschwunden, so wie das ewige Leben.
Wer im Neid stirbt und im geistlosen Zustand,
der erwacht nimmer.

Er vergilbt und trocknet aus.
Er wird vom Kosmos zerdrückt wie eine Laus.
Seiner Geilheit wird er nicht mehr Herr.
Er gibt sich gleich wieder her,
nur um zu denken und zu fühlen
und um sich nicht an der Geilheit zu verkühlen,
die den Tod auch bringt.
Not und Elend wachsen.
Wer sich seinem Neid ergibt,
den hat der Teufel schon besiegt
und dessen Sein ist sehr sehr klein.

Schwäche

Die Schwäche macht sich wieder breit.
Das Laufen wird einem leid.
Jener es schon im Traum vergisst.
Wie sie sich auch äußern
und was sie gegen diese Sachen tun,
sie können sich nie wieder aufraffen.
Selten sie in die Ferne gaffen. –
sich und die Atmosphäre sie vergasen.

Schwer

Der Atem geht schwer. Das hat viele Gründe.
Die es einem ein brocken zahlen dafür.
Es folgen weitere Abstriche,
um zu kommen auf der Feinde Schliche.
Die Leute benehmen sich zu opportun.
Sie haben sich vergessen
und wollen nichts mehr tun.

Abstriche

Abstriche gibt es da und dort.
Sie sind überall in einem fort
und bleiben erhalten.
Der Schutz ging verloren.
Dinge wurden getan unverfroren.
Es gibt nur noch Feinde.
Das Leid gedeiht.
Es hört nie auf zu wachsen.
Sie haben vergessen, was er für sie hatte getan.
Fortan sind sie jene, denen er die Qualen nahm.

Sie wurden auch gewarnt
und haben es vergessen.
Sie haben zudem einiges an Frechheit besessen.
Es ging mies zu und niederträchtig.
Sie erkannten nicht, dass er war übermächtig.

Es war ihr eigenes Werk.
Sie haben es selber vollbracht,
behaupteten auch, sie hätten alles gemacht
und lügen und betrügen.
Sie sind Diebe und haben es gestohlen.
Begehen Verbrechen und treiben es zu bunt –
erliegen aus diesem Grund.

Was sie auch tun und treiben,
sie müssen für alles selbst nur leiden.
Wenn sie erzürnen,
müssen sie sich alleine bestürmen.
Was sie auch versuchten,
sie die Niederlage verfluchten.
Es musste auch der Starke erbleichen
und sich von dieser Welt schleichen.
Alle sind nur einmal hier.
Danach sind sie wieder Erde nur
und bleiben es auf ihrer Tour.
Was sie wollen oder sollen,
das ist das alltägliche Ziel.
Es ist das uralte Völlerei Spiel.

Farben

Hier sind die schönen Farben des Wassers.
Nur das Wasser vermag es den Staubschleier zu lüften
und die Lüfte wieder zu entgiften.
Die Jahreszeiten werden ihre Farben zeigen.
Sie sind aber nur in der Feuchtigkeit in voller Pracht.

Jede Welt hat andere Farben.
Sie sind das Leben, das aus der Sonne kommt.
Selbst der Staub ist leuchtend,
wenn die Sonne sich darin spiegelt
und das Schattige sich einigelt.

Kahl ist, was sich einst im grünen Gewandt gekleidet.
Tot ist, was einst gelebt.
Es wurde geweint und gebebt.
Wer nie hat genossen,
der wirkt auch im Grauen unverdrossen.
Die Falten wurden tief.
Die Augen sind dunkel umrandet.
Das Haar wurde welk und weiß.
Die Haut ist überall kalt wie Eis.

Holen

Sie holen die Götter vom Himmel
und heben die eigenen Söhne hinan.
Sie wollen sie nicht mehr hier im Dreck,
weil es gibt zu viele Lebende
und das hat keinen Zweck.
Hier auf Erden, wo Satan wohnt,
gibt es die besten Zeiten,
da immer mehr Menschen arbeiten.
Das Böse ist obenauf.
Das Gute kriegt alle Tage eine drauf.
Der Gute hält gerne die zweite Backe hin
und glaubt das wäre seines Lebens Sinn.

Gewollt

Einst hat er das gewollt.
Das Schreiben und Malen zur Maxime erwählt.
Aber nie konnte er solche Dinge schaffen
und nie hat er das erlernt.
Was jemand auch tut, es ist schwach und schwächt.
Es ist ohne Sinn und das tut weh, in einem drin.
Die Andern können alles besser.
Sie wissen auch warum,
sind die Begabten und er selbst ist für alles zu dumm.
Ihn aber stört das nicht und er schert sich nie drum.

Das Licht

Das Licht ist in der Ferne. Die Laterne ist heller.
Bald ist Winter. Jeder weiß es,
wenn er ist alt und schlau.

Aber er möchte den Sommer
und die Wärme im Land.
Deswegen hat er den Winter daraus verbannt.
Nur im Norden lässt er ihn gewähren,
bei den Eskimos und den russischen Herren.

Sehr liebend

Sie liebten sich sehr.
Ihre Herzen wurden schwer.
Sie waren müde geworden.
Nur Ruhe und Frieden wollten sie.
Doch sie pumpten brav weiter.
Das fanden die Besitzer sehr fröhlich und heiter.
Sie begehrten den Sex
und sie taten es von sechs bis sechs.

Die Pausen verkürzen sich.
Das Essen und Trinken wird seltener.
Die Arme und Beine verdünnen sich.
Ihre Gedanken werden noch dümmer.
Die Haare verfilzten. Die Lüste vergingen.
Was blieb war die Müdigkeit und Mattheit.
Sie schliefen den tiefen Schlaf, der niemals endet.

Sie wollten viel Lob.
Was sie bekamen, das war ein mieser Job.
Freude und Leid sind abgekommen.
Sie haben ihnen ihr Lachen übel genommen.

Die Pflicht

In die Pflicht wird er gedrängt
und es gibt alle Tage nur Not.
Die Gedanken kreisen um das tägliche Brot.
Er war es dort verzehrend,
wo er niemals hin gehörend.

Kalt und alt

Es ist zu kalt
und er fühlt sich zu alt.
Sie aber sagen, er sei viel zu jung
und springt zu hoch in die Lüfte.
Es kommen heraus die inneren Düfte.

Die Bewegung

Die Bewegung lässt die Kälte vergessen.
Die Verspannungen hören auf.
Es geht dahin im ewigen Dauerlauf.
Davon wird keiner viel schneller hin,
denkt jemand im Geist drin.
Es ist auch der Sinn und Zweck des Laufens,
dass einer sich dabei verletzt.

Die Dunkelheit

Die Dunkelheit macht die Wohnung kalt.
Das Leben ist schon sehr sehr alt.
Die Sinne sind stumpf und die Nase
und deren Röte machen ihn schlau.
Seine Augen sind blau.

Die Verehrten

Die Wolken mögen es, wenn sie verehrt werden.
Sie sind Geist und wollen Leid beheben
und der Erde ein neues Antlitz geben.
Da wird ein Hang abgetragen
und dort werden die Dächer vom Sturm verzogen.
Das Bachbett wird verlegt
und die Welt jetzt hat gebebt.

Einerlei

Das Gejammer der Leute ist einerlei.
Sie sollen danken und auch fasten
oder eilig durch die Gegend hasten.
Sie sollen sich immerzu bewegen,
denn sie sind und sie wollen bleiben am Leben.
Wenn sie es nicht tun,
schert sich das Wetter auch nicht darum.

Sparen

Wer spart, der hat nichts
und muss auf viele Dinge verzichten.
Er kann noch soviel tun,
es wird sich alles lichten
und nie wird er sich etwas leisten können.
Dafür sollte er sich schämen.

Wer spart, der hat zwar Geld,
doch es liegt auf der Bank.
Wenn diese Pleite geht, schaut er blöde drein.
Das Sparen muss dann umsonst ganz sein.
Auch der Verzicht war vergeblich
und Atemnot lässt das Gleichgewicht verlieren.

Wenn der Staat spart, steht er vor der Pleite.
Es muss an allen Ecken und Enden fehlen.
Die Bürger müssen nun alles berappen.
Sie fasten und sie sparten
und nun sind sie auch noch das Fett los.

Glücklich und froh

Die Leute sind glücklich.
Die Leute sind froh.
Es kommt zurück, wie alle Jahre, der Floh.
Er ist süß und er zerrinnt
und agiert wie ein Kind.

Explosion

Erst kommt die Explosion und dann die Flut.
Das Verderben trifft ein.
Der Spaß an der Sache ist groß.
Was fällt in deinen Schoß,
das sind Glück und Vorteile der Welt.
Das Feuer ist das, was wurde bestellt.

Erst Wasser, dann die Flamme.
Das ist die rechte Reklame.
Es stinkt und sie ist heiß.
Sie verbrennt die Dinge,
wie den faulen Greis.

Das Ende ist schon hier.
Das ist herrlich und toll.
Es ist nichts zu verhindern.
Was einer dagegen auch tut,
es macht keinen Mut.
Das Spiel ging verloren.
Die Bösen sind blamiert.
Das Gesagte ist faschiert.

Rollen tollen

Der Ball rollt
und die Meute tollt.
Es wird gelacht und das nützt nichts.
Es ging alles fehl
und die Wiederholungen werden fad.
Die Spiele sind irr
und die Sinne sind wirr.
Das Irre ist zuhauf auf der Welt.
Die Hilfe ist fehl gestellt.

Gekommen ist die Nacht

Die Nacht ist gekommen.
Wenn sie vergeht,
eine neue Sonne entsteht.
Heiß und hell verglüht sie die Leute und das Leben.
So sei es und wenn es anders kommen mag,
wird der Ärger auch nicht groß.
Es ist der Wahnsinn bloß,
der die Welt vernichtet und verwirrt.
Nach Verfehlungen jeder selber giert.

Aus

So ist das Aus nah und endlich.
Es ist das Leben viel zu schändlich.
Das grelle Licht ist die Drohung,
wenn die Sonne zum Abschied blinkt.

Das Alte

Das Alte ist müde geworden und hinkt
und all das Aas furchtbar stinkt.
Niemand ist interessiert dran.

Wert des Lebens

Sie haben vom Wert des Lebens geredet
und wollen richten und schlichten.
Doch haben sie sich alles selbst angetan.

Ökonomisch

Es wird ökonomisch gedacht
und sie nehmen an klug zu handeln.
Sie sind Mörder und Schurken,
die kriegen zu sehen die Gurken.

Sie hetzten Leute in den Tod.
Was sie versuchen ist zu wenig,
so dass nie etwas heraus kommt.

Die tragischen Gestalten, die schalten und walten,
doch nur falsche Entschlüsse enthalten
und noch weniger aus dem machen, was da ist.

Ihre Ökonomie wird die Welt vernichten.
Ohne Wert ist, was sie dichten.
Das gehört verbannt ins Nirwana.

Sie rennen mit großem Verstand in den Tod.
Den holten sie bei den Feinden.
Nun sie ihn verwalten
und er will sich auf Erden entfalten
und sich verstärken.
Er fällt über das Land,
das er in die Hölle verbannt.

Sie haben es noch nicht bemerkt.
Wie die Lemminge fallen sie zu Boden verkehrt.
Wo sie auch sind und sei es im Norden,
gibt es nur noch den Tod und das Morden.

Einst war es schön und hell

Was einst sehr schön war
und voll Helligkeit und Glück,
das wurde dunkel und grau.
Für ein wenig geiles Feeling
wurde das Schöne verworfen.
Es ist niedergedrückt und der Geist ist verklungen,
denn er aus diesem Irrgarten entsprungen.
Der Schmerz ist zu mächtig und niederträchtig.
Er ist nicht mehr zu ertragen.
Die Opfer wird man jagen.
Die Häscher warten.
Sie reden von Wertlosen und vom Entarten,
denen sie nie waren gewogen.
Die Gesellschaft fühlt sich von jenen betrogen.

Das Sein zieht dahin.
Jemand sieht darin einen Sinn.
Daran hat er sich zu halten.
Sie sind selbst Opfer.
Viel zu klein sind sie
und dazu allein im All
und sie vergehen wie Schall und Fall.

Wesen

Weit weg ist das Geisterwesen,
das her geflogen kam.
Es war heiß und dem Winter wurde warm.
Eine lange Reise hatte es hinter sich gebracht.

Es ist verwirrt und es braucht die Seelen
der Opfer, die es für sich auserwählt.
Es ist ein Wesen, das die Leute hier entseelt.

Bin

Bin nicht da, bin schon fort.-
Geht weg von diesem Ort.

Es gibt nichts

Es gibt nichts auf dieser Welt, um das es sich zu kämpfen lohnt.
Alles ist vergänglich und zieht tiefer noch hinab.
Jeder wird steif und starr.
Angst um die Sammlungen raubt Fröhlichkeit und Glück.

Verlorengehen

Alles geht verloren, auch wenn gut wird aufpasst.
Nie wird etwas besser und niemand kommt je drauf.
Wer versucht es besser zu machen,
kommt zum Fazit,
dass er sich das Leben verdarb damit.

Der Sog erfasst die Welt.
Er zieht sie mit in seinem Strom.
Mancher spürt ihn lange schon.
Sein Hunger ist gewaltig.
Die Gründe dafür sind mannigfaltig.
Wer besitzt den Stolz,
der ihn macht zum harten Holz
und dass seine Träume werden wahr.
Es fällt darüber auch die Menschenschar.

Mehr als

Es ist mehr als Energie und Geist,
mehr als ewiges Sein –
ein Gedankenschein ganz fein,
so dass es zur Wahrheit ist geworden.

Von überall

Von überall kommt Licht daher
und wenn es wärmt, freut mancher sich sehr.
Es bringt Leben und Energie
und auch Glück rinnt über sie,
die es nehmen und verdienen.

Von der Ferne

Von der Ferne sind sie zu erkennen.
Aus der Nähe werden sie fremd.
Sie besitzen kein Heim und kein Hemd,
sind ohne Besitz und ohne Freunde,
denn es fehlt an Glück.
Sie haben es verloren.
Das Schicksal hat sie zum Verderben auserkoren.
Sie wollen auch davon noch profitieren,
was sie aber nie mehr als zitieren.

Das Brot

Das Brot ist gut und voll von Kräften,
an denen will sich einer messen.
Es wird zu schnell und leicht einverleibt.
Wer zu viel davon isst, der speibt.

Es ist hart oder trocken.
Aber es zerrinnt im Mund
und das Herz beginnt zu stocken.
Es ist so gut wie Gras und so gesund.

Wer niemals isst das weiße Brot,
dessen Wangen werden niemals rot,
sondern sie bleiben weiß,
wie der Tod oder dunkel und gelb.
Wer es aß, der bekommt die rote Nase
und denkt er hätte eine gute Phase.

Ausgerissen

Sie haben sich alleine ausgerissen
und in den Arsch gebissen.
Nun sind sie leer
und ihre Ärsche sind angebissen schwer.
Es hat so kommen müssen.
Das Kämpfen ums Leben ist verbissen.
Alle Lebenden sind mies.
Wohin verschwand das Paradies?

Die Schrift

Sie ist gut zu lesen.
Sie ist die wahre Kunst.
Die Leute schwinden in ihrer Gunst.
Wenn sie im Hass versinken,
werden sie in ihren Tränen ertrinken.

Die Tage gehen vorüber,
solange die Welt sich um ihre Achse dreht.
Wohin sie alle auch ziehen,
auch die Jugend wird einst verblühen.

Chancenlos

Keine Chance haben sie gelassen.
Sie waren viel zu frech
und griffen nach den Nasen.
Sie halten dich für den Idioten
und dümmer als es die Welt erlaubt.
Sie haben bewiesen, dass sie sich nur selber gemeint.
Idiotie und Dummheit hast du längst ausgeweint.
Die Anderen atmeten sie wieder ein.
Das aber wissen sie nicht.
Sie haben es nicht begriffen
und sich selbst gekniffen
und ihre letzte Frist versäumt.

Froh

Sie waren froh gewesen
und taten furchtbar klug –
trieben den uralten Selbstbetrug.
Sie tragen sich gerade und sehr fein.
Doch sie ernährten sich wie groß und klein.

Was sie taten und versuchten
und wie sehr sie es auch verfluchten
geboren zu sein und zu leben,
sie taten es so wie alle: ohne Vergeben.

Trocken

Die Welt ist zu trocken.
Die Wolken, die frohlocken, sollten sich ausregnen
und diesen Landstrich segnen.
Sie wollen es nicht. Es ist zu kalt.
Der Tag wird nicht alt.
Er verfliegt wie vergessen.
Darauf scheint jemand versessen.

Häscher

Die Häscher warten schon.
Sie wollen die Tat vollbringen,
denken, das Böse wird gelingen.
Sie sind nicht klug genug,
erlebten sich im Selbstbetrug.
Ihre Lust wächst weiter.
Die Trunkenheit will nicht vergehen.
Verloren schauen sie in die Welt hinaus,
wo es zu kalt ist und es sie graust.
Die Kräfte schwinden,
wo nichts will gelingen

Sie glaubten zu haben das leichte Spiel.
Das zu erreichen, war ihr Ziel.
Die Tat war schnell vollzogen.
Sie haben sich in Schande und Schmach gelogen.
Die Fehler mehren sich.
Doch sie fühlen sich überlegen
und haben sich zerrissen.

Das Essen wartet schon.
Die Getränke sind bereit.
Aber der Typ, ist zu gescheit.
Er kam gar nicht mehr in
die Gegend und sie froren die Gifte ein.
Nun ärgern sie sich allein.
Das zu frühe Frohlocken
ließ sie unruhig stocken.

Oft war es geschehen.
Sie hatten sich den Schaden selber zugefügt
und sich im Gift gebadet.
Ihr Neid war das böse Gift.
Den hatten sie in ihm gesehen
und blind vor Wut,
rannten sie in die Höllenglut.

Beruhigung

Die Dunkelheit ist vollkommen.
Wer sie liebt hat sich nie übernommen.
Der Atem ist schwer und langsam sind die Schritte.
Es geht wieder einmal um die Beruhigung,
die den Atem und die Organe stärkt.
Schweiß trocknet schnell.
Was war und was sie groß besprachen,
das machte sie alle lachen.

Pokale

Was soll man mit Pokalen tun?
Sie sammeln nur den Staub.
Mit dem Zeug gehen die Leute stets auf Raub.
Erst holen sie die Pokale.
Dann laufen sie rasch weg.
Das ist eine freudige Sache
und Platz in der Stube ist.

Verlor

Wer den Geist verlor, der hat auch keine Lust.
Der Sex wird für ihn ein Spiel des Verderbens.
Die Lust ist wie der Geist die reine Energie,
wer sie nicht auslebt, der wird stark.
Impotent werden die, die viel davon genießen
und sich daran verdrießen.
Der Geist ist auf Zeit geborgt.
Er vergeht wie die Lust
Dadurch entstehen Krankheiten und Frust.

Wieder da

Er ist wieder da.
Das macht ein Glücksgefühl: „Hurra!“
Er ist mehr als die Lust, die aufkeimt
und die die Ängste verlöschen lässt,
die sonst bremsen und verhalten lassen.
Wo die Erde rinnt und das Böse spinnt,
dort ist die Feuchtigkeit.
Die Wasser rinnen
und die Sünden schwinden.
Alles wird reingewaschen.
Neuer Platz entsteht für Lust,
die niemand kann überwinden.

Niederträchtig

Sie haben niederträchtig gelacht
zusätzlich laut gedacht.
Sie glaubten sich als Sieger,
waren nichts als tief Flieger.
Sie flogen aus dem Kuckucksnest.
Auf der Welt holten sie sich die Pest.
So wurden sie verdorben.
Inzwischen sind sie längst gestorben.

Auch ihre Nachfahren sind
schon krank und alt,
was sie lässt ziemlich kalt.
Sie haben es so verdient.
Gift haben sie getrunken
und oft nach Aas gestunken.

Unterwerfung

Wer sich unterwirft, der ist schwach.
Der wird von den Leuten sehr gehasst.
Kriechen muss er und alles tun.
Niemals kriegt er Zeit, um auszuruhen.
Hat er nicht alles ordentlich gemacht,
wird er böse gescholten
und es wird ihm mit Bosheit alles vergolten.
Niemals wird ihm gedankt,
auch wenn er schon leicht schwankt.

Klamm

Die Finger sind klamm.
Die Welt ist voll Schlamm.
Es wird geredet groß und drum:
nehmen sie sich selber alle Späße krumm.

Einst waren sie gerade und jung.
Nun sind sie nur noch Dung.
Ihr Gestank weht durch die Luft,
denn er ist ihres Geistes Duft.

Es wird von Geist und Seele geredet.
Es wird voll Inbrunst gesungen
und aus ihren Kehlen dröhnen falsche Töne.
Es ist unheimlich dumpfes Gedröhne.

Zu lang

Die Nächte sind viel zu lang.
Den Leuten wird deshalb bang.
Sie sehen die Sterne,
erwarten jedoch den Mond.
Doch der hat sich versteckt
und wird nie mehr entdeckt.

Lawinen

Die Lawinen werden erwartet.
Der Schnee ist entartet.
Er versteckt sich auf dem Mond,
auf dem niemand hat gewohnt.
Es wird gewartet verbittert
und ihm wird entgegen gezittert.
Sie warten wie immer umsonst.
Es ist alles vergangen
und in den Grüften gefangen.

Gerochen

Sie haben dem Geist geglaubt und gerochen,
er kam aus dem Nichts gekrochen.
Sie haben laut gelacht und Dummheiten gedacht.
Es war ihr eigener Grund, den sie haben gespürt.
Der hat sie zum Lachen inspiriert.

Froher Dinge

Weshalb sind die Leute froher Dinge?
Unter den Augen tragen sie dunkle Ringe.
Trotz geschwollener Krähenfüße,
denken sie an das Süße.
Sie wanken und schwanken
und sind beim Erkranken.

Sie wissen nie wieso sie lachen
und wenn doch, dann erheitern sie die dummen Sachen.
Das sind die Probleme,
weswegen sich niemand schäme.
Wer nichts besitzt und deswegen nie etwas verliert,
der wird von der Gesellschaft nicht akzeptiert.
Sie lachen und werden schwach und krank
und niemals wieder schlank,
sondern wie das Fleisch, das sie aßen.

Grenzenlos

Der Geist kennt keine Grenzen.
Wer ihn versteht und kriegt,
der niemanden je unterliegt
und nicht das Leben meidet
oder sich voll Angst verkriecht.

Der Geist ist frei und schrankenlos.
Er ist vollkommen
und vollbringt alles leicht und locker.
Niemand, der das Wissen hat,
jemals wieder Fehler macht.

Mittels Geist ist alles möglich.
Selbst der Kosmos wird klein.
Zeiten werden zum Einerlei,
denn sie fallen zusammen.
Was die Beschränkten lallen,
lässt einen lachend schallen.

Nie wird es anders werden,
auch wenn es ewig dauert auf Erden.
Alles muss unterliegen.
Keiner wird diese Welt besiegen.

Alleine

Er ist alleine für alle Zeiten.
Ein Unikat ist er
und verloren im Strom der Welten.

Die Schwächen werden nie geringer
und das Alter wird nicht jünger.
Vor sich selber hat keiner Ruh.
Nachdem er schließt die Augen,
wird er vor Grauen auslaugen.

Wissen

Das Wissen kann er ruhig vermissen.
Es ist kein Ruhekissen
und niemandem hilft es je.
Nie jemand etwas vom Anderen versteh.
Wer es wagt eine Antwort zu sagen,
der muss aus Leid sein Leben lange klagen.

Sagen

Wer seinen Eltern sagt, was sie zu tun haben,
der kann einen geringen Verstand nur zu eigen haben.
Er muss für seine Eltern büßen und was er zu ihnen sagt,
das hilft nicht sein Leben zu versüßen.
Die in den Schulen belehren,
die müssen sich gegen die Angriffe wehren.
Der Zwang gehört ausgelebt.
Der Drang ist es, der nie entschwebt.
Wenn er nachgibt ist es ein süßes Gefühl
und fein klingt es im Sinn,
wenn er ist im Kopfe hin.

Sie hatten mit dem Kind gesprochen
und so manches dumme Zeug verbrochen.
Indem sie jenem eine freche Antwort gaben,
sie diesem niemals mehr vergaben.

Glaubend

Was sie glauben ist stumm.
Sie haben es erfunden.
Ihre Wut ist der notwendige Neid,
der verschafft viel Leid.
Arm ist, was die Leute sagen
und wie sehr sie sich auch plagen,
sie hatten niemals eine Wahl
und das bedeutet: „Qual!“.

Kein Spaß

Es gibt keinen Spaß mehr für die Menschen.
Sie haben es so gewollt.
Aufzugeben sind sie nach wie vor nicht gewillt.
Was einst war jung und schön,
das musste alt werden und vergehen.

Der Gewinn

Der einzige Gewinn auf
der Welt ist der Tod.
Er macht die Gesunden leidend.
Einst waren sie jung und schön
und sie konnten schnell laufen.
Lüstern und gierig begannen sie zu raufen.
Sie lachten viel und unbekümmert.

Er holt sie alle und er ist stark.
Er beherrscht das Leben und
drückt es tiefer immerfort
und ist an jedem Platz, an jedem Ort.

Wohin die Leute auch ziehen
und wie sehr sie sich auch mühen.
Ihre Herzen werden schwer.
Die Leiden werden mehr und mehr.
Sie reisen den Versagenden hinterher
und wagen es zu betrügen
und sie wollen ewig lügen.

Frechheit

Auf die Frechheit folgt die Bosheit
und das haben die Frechen doch verdient.
Sie sind dünn und nur die Süchtigen sind schwer.
Selbst unter den Tieren gibt es solche Subjekte.
Sie wurden wie ihre Gespielinnen,
haben daran keine Schuld
und wie Engel üben sie Geduld.

Schal

Der Nebel deckt das Tal.
Die Luft schmeckt nach Rauch schal.
Dunkel ist der Fleck geworden.
Er ist nun mal hoch im Norden.
Wo die Leute zu viel heizen,
dort werden sie sich auch noch spreizen
und ausgenommen jede Winterzeit.

Die Jagd

So sind die Zustände auf der Welt,
ob mit ob ohne Geld
und wie auch stets die Leute tun,
sie sind lüstern und verscheuchen Tiere.
Der Jäger vertreibt das Wild.
Er führt stets Gemetzel im Schild.
Töten will er und schießen
und das nennt der Mörder genießen.
Wer dagegen ruft und schreit,
gilt als Spinner weit und breit
und ist ein guter Mann,
der sich das Töten nicht anschauen kann.

Die Geister

Die Geister sind alleine
und wo sie sind, dort gibt
es Menschen keine.
Sie sind weit fort
und da und überall zu finden.
Doch niemand ist fähig sie zu spüren.
Sie sind jenseits der Menschensinne
und besser als diese Welt
im dunklen Himmelszelt.

Der Hauch

Der Hauch war ein wenig zu stark
und was folgte war die Erkältung.
Die traf besonders hart,
denn die Vitalität war schwach
und füllte den Organismus aus.

Er kam herbei gefegt
und war der Zorn der Nächsten.
Und darin steckte die Lust zu töten.
Sie haben ihn gekränkt
und das ging schneller als jemand denkt.

Der Rache Geist ist schnell zur Stell
und tut wozu er da ist.
Wenn die Sache bereinigt und klar ist,
gibt es keine Fragen mehr
und keiner weiß, wo kommen seine Leiden her.

Der Hass ist voll Energie.
Wer viel hasst, der beißt in das Gras.
Das Leben im Hass ist schlimmer als der übelste Fraß.
Was die Leute auch wagen,
sie müssen es selber ertragen.

Der Wicht

Der Wicht fürchtet sich nicht.
Er ist klein und schwächlich fein.
Niemals will er in ein Heim,
wenn er auch ein leichtes Opfer wäre.
Die Leute kriegen in seiner Nähe einen Schleim.
Sie wollen besser sein.
Was sie befürchten und wollen,
ist das was sie ihm unterstellen sollen.
Der Wicht irrt sich meist und ist einsam,
denn er ist der Letzte.
Wenn er stirbt ist alles vorbei.

Sie wollen das nicht wissen
und suchen nach dem Ausweg, den es nicht gibt.
Sie wollen neue Schriften finden
und Wahrheiten begründen.
Sie sind besorgt und bekennen,
dass sie ihn samt sich verkennen.

Halten

Sie halten sich für sehr klug
und lieben den Betrug,
wie sie ihn wollen und begehren.
Die Opfer müssen sich beschweren
und die vielen Dinge, die Andere verlangen, ausführen.
Was ist das für ein Spaß, wenn niemand weiß für was?
Wenn die Zeit verstreicht
und das Schöne wie das Gas entweicht,
ist schon das Verderben im Entstehen
und alle müssen bezahlen ihre Lehen.

Schneller

Viel schneller müsste er sein.-
dazu auch stark, reich und der einzige Scheich,
dann wäre er vielleicht glücklich
und die Unzufriedenheit gelöscht.

Dem Alter müsste er entfliehen,
vor den Zwängen und Schwächen sich verziehen.
Wenn etwas nicht gleich gelingt,
sollte er viel klüger werden.
Wenn aber nichts gelingt,
ist es am besten, er könnte Millionen erben.

Erreichend

Das Ziel zu erreichen ist zu viel.
Er hat es zwar erträumt,
doch im Erwachen wurde es versäumt.
Es ist zu hart.
Er war zu wenig smart, um es zu schaffen.
Deshalb ist er einer von den Laffen,
die dumme Sachen aushecken.

Es ist ein Wahnsinn,
denn er steckt mit dem Kopf im Loch.
Weder vor noch zurück kann er ihn ziehen.
Er bleibt dort und hofft eines Tages zu entkommen.

Heftig

Die Trennung ist sehr heftig.
Die Schmerzen darauf sind deftig.
Sie ist das Ende einer Ära und es tut einem leid.
Irgendwann ist es bei allen soweit.
Der Abschied naht.
Wie einer sich auch benimmt.
Er ist weder freudig, noch traurig gestimmt.
Es ist ein Glück im Sein
und es folgt ein neues Fein.

Getrennt

Sie sind nie getrennt und werden sie doch entzweit,
verfliegt die glückliche Zeit.
Das Unglück dauert ewig.
Die Dunkelheit will nicht vergehen.
Ein neuer Weg kann eine Besserung bringen.
Doch wird keiner sein Handeln verstehen.

Schön und hässlich

Wer das Schöne ohne das Hässliche mag, der muss leiden.
Der wird alsbald die Gesellschaft meiden.
Er hat nie erkannt, um was es auf der Erde geht.
Er sich selber und die Anderen nur halb versteht
und er vergaß sich selbst und tut sich deshalb leid.
Ohne Unterlass hat er Schmerz und Qualen zu erdulden.
Einst wird er dieser Welt doch viel schulden.

Gedulden

Immer haben sie sich zu gedulden.
Es dauert Allen viel zu lang.
Das Ziel wollen sie schnell erringen,
doch geht es meistens daneben.
Wer solche Dinge auszuführen wagt,
hat Mut und ist sehr gut.
Sich zurückzuhalten und Gutes zu entfalten,
ist der rechte Weg.

Wer das Gefühl des Glücks genießen will,
der hat sich zu bescheiden.
Der muss Abstinenz stets leiden.
Er hat sich fern von Lust und Trieben zu halten,
sonst wird er wie alle Anderen veralten und sich verirren
und sich in die Welt auch sublimieren.

Ein Geist leuchtet hinab

Ein Geist leuchtet hinab.
Seine Zeit ist nicht so knapp,
wie die der Menschen.
Niemand wird ihn sehen,
denn er wird nie untergehen.
Beim Wiedersehen wird er dich erkennen
und sogar beim Namen nennen.

Ohne Glück

Sie sind alleine und ohne Glück
und werden älter auch noch Stück für Stück.
Alle Jahrzehnte sieht jemand sie noch einmal.
Die lieben Freundinnen sind eher eine Plage.
Sie wollen ihre Opfer mit Haut und Haar.
Noch mehr wollen sie sie quälen,
weil sie zu viele Leute zählen.
Noch mehr wird getan.
Bosheiten werden ärger.
Sie nennen den Schnellsten
auch noch Drückeberger.

Adipös

Sie sind stets voller Gier
und das sieht ihnen jeder an.
Sie sind sozusagen schwimmend.
Was sie darüber zu sagen haben,
das kann niemand verstehen.

Daher…

Alle Tage sind sie drauf und dran,
groß und unverschämt zu lügen.
Dabei können sie sich nur selbst betrügen.
Sie blödeln sich immer blöder.
Ihre Blicke werden stumpf.
Sie versinken im schrecklichen Sumpf.

Jene sind auch krumm
und wissen nicht warum –
aßen zu viel und tranken sich voll.
Das fanden sie toll.

Der Wagen

Der Wagen ist nur klein.
In ihre Hütte passt nicht sehr viel rein.
Sie haben geglaubt, sie könnten etwas schaffen.
Aber sie können nicht mehr als alle anderen Laffen.

Der Geist hat sie verlassen.
Sie sitzen in den dunklen Gassen,
warten auf den Sonnenschein,
der niemals fällt dort hinein.

Sie sind zu arm, um etwas zu verstehen
und werden einst zu Berge gehen,
so wie alle anderen Leute zuvor.
So wird es sein in fernen Tagen.
Sie haben sich alleine zu ertragen.

Solange jemand sich selber
noch erträgt, ist er stark
und er nicht untergeht.
Wer ist von sich enttäuscht,
für den ist sein Leben zu Ende.
Es kommt zur bitteren Wende.
Niemand ist stark genug,
Am Ende geht alles verloren.

Du bist da

Du bist da und nicht weg.
Auf dich zu warten hat einen Zweck.

Du bist nicht hier und nicht hin.
Dort zu warten hat keinen Sinn.

Lieblingslehrerin

Sie war die Lieblingslehrerin.
Ihr Unterricht hatte einen Sinn.
Aber ich kam ihr zu nah
und bekam eine auf die Batterie.
Danach hörte ich die Engel singen
und die Welt, die drehte sich um mich.
Die Wange brannte fürchterlich.

Blinkende Sterne

Am Abend blinken die Sterne
und der Nebel verzieht sich leise.
Die Welt dreht sich
und bewegt sich auf die alte Weise.
Mancher spürt den Schwindel
und erinnert sich an die warme Windel,
die er als Kind trug, als er den Urin vergoss.
Auch die Damen waren lieb
und sie wirkten wie ein Sieb.
Nicht nur der Inhalt ging verloren,
sondern auch der Verstand.

Anstrengung

Zu jedem Leben gehört die Anstrengung und die Qual.
Niemand entkommt derselben und sie ist nötig,
um es lange auf der Welt auszuhalten.
Wer sich das nicht selber antut,
der muss von den Anderen gequält werden,
denn sie verzichten nicht auf diese Lust
Auch er wird sich das Leid zufügen.

Jeder muss sich quälen.
Wer es nicht vordergründig tut,
leidet an unbewussten Schmerzen
und auch an einem gebrochenen Herzen.
Er wird von den Anderen unterdrückt.
Niemand kann der Welt entfliehen
und wer es versucht, der kommt nicht weit.

Wer sich nicht aus freien Stücken quält,
der wird dazu gezwungen.
Er wird nervös und aggressiv, verrückt oder süchtig.
Er benimmt sich unzüchtig.
Verletzt sich aus Ungeschicklichkeit.
Ob er alleine ist oder zu zweit, stets gibt es Probleme
und auch die Partnerschaft kann zum Dilemma führen.

Tun

Was einer auch tut, es ist verhext.
Ob er es gut meint oder macht die Leute perplex.
Nie passt es und das Leid ist groß,
wenn er nicht weiter weiß und kriegt einen Stoß.
Der wirft den Stehenden um,
der auch gerne läuft.
Wenn alles nur ein Irrtum ist
und er sich zu Tode säuft,
dazu nur das Üble isst,
er all das Getöse hier vergisst.
Das Lebenselixier ist das Leid,
das einer erfährt bei jeder Gelegenheit.

Verdauen

Das Verdauen ist ein gutes Prinzip.
Doch werden die hier verdauten Dinge
in der Psyche wirken.

Sie sind gefährlich
und das was die Leute sagen,
das meinen sie nie ehrlich.
Es wird von allen möglichen
Dingen die Rede sein.
Sie halten die Luft für entbehrlich,
denn sie sind zu begehrlich,
nach den unerreichten Dingen,
bei denen sie hungrig singen.

Die Luft

Die Musik ist auch zu laut
und wird von den Lauten verhaut.
Sie ist kein schönes Summ
und macht die Leute krumm.
Ihre Rücken werden steif.
Das macht sie für das Jenseits reif.

Staub fliegt durch die Nebel.
Sorgt für den Abbau des Kalzium.
Es wird den Organismus entgiften
und zudem zu Krankheiten kommen,
denn das Kalzium wird geraubt
und die vorrätigen Viren toben,
wenn die Fieberschübe wogen.

Auf der Straße sind sie, diese argen Dinge.
Die Gegend stinkt durch den Brand.
Die Welt versinkt im Feuergestank.
Wer atmen muss, der ist sehr arm,
denn die Lungenflügel werden lahm
und das Asthma wird verstärkt.
Das Leiden ist doppelt soviel wert.

Genüsse

Alle mögen die Genüsse
und das große Glück,
das riesig, fein und toll sein soll.
Das nützt jedoch nichts,
denn das Leben kann nie schöner werden
und wer nur will die Schönheit erben,
der muss viel früher sterben.

Einer wird sicher mehr als die Genüsse brauchen
und auch mehr als das Laufen.
Die Laufen wissen,
dass sie Qualen erdulden müssen.
Sie werden schlank und schön,
wenn sie schwitzen
und keine Müdigkeit vor mehr schützen.

Sobald sie alt sind
und die Glieder streiken,
werden sie ihnen bei jedem Schritt,
stets ärgste Qualen bereiten.
Sie humpeln und werden lahm
und wissen nichts von ihren Fehlern,
denn sie wollen nie die Ruhe oder die Erholung,
sondern nach wie vor Freuden und Spaß genießen.
Das wird sie verdrießen,
dass sie leiden und frönen müssen.
Sie sind nicht mehr jung
und auch gar nicht gesund.
Jeder hat es zu wissen,
dass das Alter eine andre Taktik hat
und was danach noch folgt,
das haben die Leute niemals gewollt.

Die Schönen

Die Schönen lassen sich sehen.
Sie benehmen sich geziert
und dünken sich zu sauber.
Geschminkt sind sie und tragen ein Toupet.
Sie halten diese Welt am Schmäh.
Alle Tage tun sie sich neuerlich sehr weh.

Sie benehmen sich geziert und tun fein,
sind aber nur halb so rein.
Sie leuchten die Energien hinaus
und müssen die Federn schneller verlieren.
Sie haben die Lüste im Äußeren verpackt,
denn die Libido ist nackt.

Die Neider wollen die Schönheit haben
und sich an deren Energien laben.
Sie machen den Schönen stets Verdruss.
Das Gift steckt schon in deren Kuss.
Nie wollen sie vom Schönen lassen,
denn ihn sie zu sehr hassen.
Nicht eher geben sie ihm Ruh,
bis er hässlich ist und tot dazu.
Dann werden sie ganz lieb und nett
und suchen sich einen neuen Partner adrett.

Schönes

Was schön ist steckt voll Energie.
Wer sich einfettet, der glänzt: aber wie.
Er leuchtet und erweckt den Neid der Hageren,
die das Geld für ihre Lieben sparen
oder gar einen protzigen Schlitten fahren.

Die schönen Masken sind erhöhte Energie.
Sie strahlen und glitzern, was sie finden gut.
Mit ordinären Tricks werden die Leute gefangen
und wer das Fett hat auf der Haut,
der fängt gleich eine süße Maus.

Das Schöne ist nur die Energie.
Die Sonne verwendet sie
und besitzt die Kraft, die aus
Materie Energien schafft.
Die sendet sie hinaus ins weite All
und kommt hin überall.
Wenn ihr Schein einst endet,
die Sonne sich zum Energieschlucker wendet
und sie die wieder holt,
die sie einst hat ausgesandt.

Schon wieder

Schon wieder wird es kalt.
Das Jahr ist furchtbar alt.
Stets will er Bosheiten machen
und sich üben nur im Schlachten.
Wo die Sonne nie die Welt erwärmt,
dort will niemand sein verhärmt.

Unterwegs

Der Föhn ist wieder unterwegs.
Die Leute finden ihn nicht seriös,
doch sind sie nicht dazu in der Lage,
ihn zu verjagen deswegen befinden sie,
das Wetter sei für sie eine Plage.
Sie suchen nun den Winter
und sie suchen nach dem Schnee.
Dass sie dieselben nicht finden,
das tut ihnen scheußlich weh.
Nie werden sie Ruhen unterbinden
und das Wetter er lachen.

Leid

Alle tun sich selber leid.
Heute und zu jeder Zeit
und wollen die Welt verändern und denken,
das gelänge mit fremden Gewändern.
Die Welt, die stinkt nach dem Geld der Menschen
und nach Betrug, Mord und Gift.

Der Winterföhn

Der Winterföhn ist warm.
Er macht die Leute krank und lahm.
Eis und Schnee vergehen
und grün wird die Welt aussehen.

Wer den Föhn auch hasst
und alle Tage nach Schmutzigem fasst,
der ist alleine daran schuld.

Wetter

Das Wetter ist stets so wie es ist.
Das am besten keiner vergisst.
Wenn es jemand doch verdrängt
und mit dem Kopfe gegen die Mauer rennt
und dazu sich die Stirne blutig schlägt,
danach sich an die Gurgel geht,
was jeder hat schon längst getan,
dann stirbt jeder auch vor Gram.

Nebelgeist

Der Nebelgeist will sich durch die Täler schlängeln
und wie Wasser über die Gegend gängeln.
Er ist leicht und es tropft
doch von den Bäumen.
Sogar Wege mit Lachen säumen.
Die Füße werden nass.
Das macht keinen Spaß.

Wende

Das ist die Zeit der Wende.
Sie ist da und wer sie spürt,
nie die Geduld verliert,
denn das wäre ein Fehler, der alles verdirbt.

Sie ist da und wird besser machen,
was einst wurde verbockt.
Der Wandel wurde gestockt.
Jeder war seit Jahren geschockt.

Schweigemantel

Der Mantel des Schweigens ist ausgebreitet.
Die Nacht hüllt ein das Tal.
Die Sterne werden verhüllt.
Die Hirne sind gedankenlos gefüllt.
Sie ruhen und betrachten die Glotze,
lassen sich bringen neue Kotze
und mögen die Wahrheit mehr als sich.

Das Werk hat noch nicht begonnen.
Das Wunder ist nicht vollbracht.
Sie haben die Idioten vorschnell ausgelacht
und kämpfen mit sich selber oder mit der Welt,
bewundern auch alle Nächte das Sternenzelt.
Die Liebe geht verloren
und das Leid wird groß.
Nie fällt etwas ohne Mühen in einen Schoß.

Bewundern

Sie bewundern die blühenden Felder
und durchstreifen die Wälder.
Wohin sie auch ziehen, nie sind sie fort,
denn sie weilen im Leben und im Tod am selben Ort.

Weder Gott noch der Teufel
mögen jemals einen Menschen bei sich,
denn der Tote der stinkt fürchterlich.
Es stecken keine Seelen in ihnen
und auch kein Geist.
Die toten Leiber sind stets verwaist.

Deswegen bleiben die Menschen
auf Erden für alle Zeit.
Auch wenn sie nicht dazu sind bereit.
Sie sind irden, auch wenn sie fliehen
und in die Tiefen des Alls sich verziehen.

Erfüllen

Die Trauer erfüllt die Welt.
Sie zieht von Ort zu Ort
und nimmt das Glück mit sich fort.
Erst wenn sie gesättigt ist,
löst sie sich auf gewiss.
Sie verkam. Ihr Glück war zu groß.
Es wurde strapaziert und daran ist es krepiert.
Die Pflege des Glücks wurde vergessen.
Was sie taten, war vielfach zu mies.
Bergab geht es, sobald es gibt ein Missgeschick.

Fein tun

Die Schönen tun fein.
Sie haben es immer im Sinn,
denn sie sind überlegen.
Sie wollen sich hervor nur heben,
deswegen müssen sie sich besonders pflegen.

Sie hegen sich und ziehen sich zurück.
Der Spiegel und ihr Eigenbild sind ihr ganzes Glück.
Allen Anderen gehen sie auf die Nerven
und sie werden gehasst.
Nie hat ihnen etwas im Leben gepasst.
Deswegen sind sie geflohen und sie blieben allein.
Das Schicksal holt sie trotzdem ein.

Rot und blau

Die Augen sind rot und die Nase ist blau.
Die Gesellschaft macht gern Radau.
Sie will lästern und verfolgen
und nie geradestehen für die resultierenden Folgen.

Sinnlos

Das Leben ist ohne Sinn,
lebt jemand still vor sich hin.
Wer sich alle Tage quält
und sich vor Anstrengung entseelt,
der kann darin einen Sinn erfinden.
Niemanden aber wird etwas gelingen,
was ist von bleibendem Wert.

Gelten

Wer einst als gut galt,
wird schon nach ein paar Jahren verfolgt.

Von Beginn an war alles zu teuer
und wie ein Ungeheuer,
das keiner loswerden kann
und das stört und wirkt wie ein Wahn.

Der Weg

Der Weg führt dort hinan,
Dafür strengt einer sich ordentlich an
und das ist die Freude dran.
Auch wenn die Anstrengung wird groß
und die Beine wund,
das Wandern wird niemals zu bunt.

Blüten

Farbenfroh und lieblich sind die Blüten.
Die sollte jeder behüten.
Wer sie mit Bosheit hat zerstört,
der ist sich selber gar nichts wert.
Nie wird er finden die Erfüllung.
Kriegen wird er die tägliche Abkühlung,
die ihn erfrieren lässt.

Wunder

Wunder sind nur Ungewöhnlichkeiten,
die Unbehagen stets bereiten.
Wer sich nach ihnen sehnt,
der ist nichts anderes als unverschämt.
Der sollte mit Vorsicht walten
und seine Kräfte für die Welt entfalten.

Sie sind Irrtümer oder Betrügereien.
Wunder sind es, die die Menschen stets entzweien.
Sie streiten sich darum und wissen nichts.
Nie werden sie von ihnen lassen.
Am liebsten würden sie sie selber machen.

Gras

Das Gras ist gut und die beste Medizin,
die den Geschäftsmännern macht den Geldbeutel hin.
Sie hassen das Gras und mähen es ab.
Sie pressen es zu Ballen und zu Pastillen.
Sie machen Pulver daraus,
um zu löschen die Krankheiten aus.

Das Gras, das ist gesund
und deshalb sehr gefährdet.
Erst müsste jemand sich daran gewöhnen
und sich deswegen schämen.
Danach wird es zur Alltäglichkeit.
Und nichts kann mehr helfen.
Das Ende muss sich melden.

Gut ist mehr als schmeckend,
meinte mancher Typ neckend.
Es ist die Würze des Lebens.
Ohne dem Guten erscheint es vergebens
und voll des Grauens.
Es vollzieht sich der Akt des Vertrauens.

Verlassen

Sie sind von den guten Geistern verlassen
und sie hausen in den Gassen
oder unter den Türen und unter Bäumen,
bei den wirren Träumen oder in den Scheunen.
Wo sie auch leben und hausen,
alle sind arme und elende Banausen.

Die bösen Geister sind bei dir.
Sie sind auch alle von hier,
lauern auf die Beute
und sie bewegen sich gerne in der Meute.
Wenn immer sie sich brüsten,
sind sie geil von ihren Lüsten.
Sie lachen und singen
und sie wollen durch die Lüfte springen.
Stets sind sie froher Dinge.
Unter den Augen tragen sie die dunklen Ringe.

Erst wenn sie alt und spröde sind
und weit entfernt vom Glück
werden sie Bedenken kriegen
und ehe sie dem Tod erliegen,
wollen sie bereuen
und die Pferde sind beim Scheuen.

Böse

Wer wahrhaftig böse ist, benimmt sich geschickt.
Der schleicht ganz leise durch die Welt
und tut einzig das was ihm gefällt.
Die Andern sollen sich plagen.
Er wird niemals wegen eines Leides verzagen.

Das ist in Wahrheit wieder gut,
denn er macht nichts kaputt.
Er will nur nach höheren Gefilden streben
und sich durch Himmel und Hölle bewegen.
Er will sich nicht quälen und auch nie hungern
und immer faul herum lungern.

Dämonen

Voll Dämonen ist die Welt.
Sie ist überfüllt von Verdorbenem.
Wer sich davor schützt,
dem wird auch keine Rettung gelingen.
Alle enden vor ihrer Zeit und sind fürs Ende bereit.
Es wird gejammert und geklagt
und sie lieben zu sein verzagt.
Sie wollen Schönheit und Glückseligkeit.
Für Anderes sind sie nicht bereit.
Sie schließen ihre Augen und träumen,
wollen Ruh und den Frieden nicht versäumen.

Zukunft

Die Zukunft ist nur eine Möglichkeit,
wenn einer ist etwas zu tun bereit.
Es kann sich daraus etwas ergeben,
denn die Zukunft ist der Vergangenheit Bestreben.

Nur wer sich anstrengt und bemüht
und wer sich selbst den Anstoß gibt
und ist stets auf Ziele scharf,
der auch einer Zukunft bedarf.
Für den gibt es eine solche hier
und der ist der Erde Zier.

Wer nur sich herum hier drückt
und die Leute ärgert statt entzückt,
der ist nie gegenwärtig oder auf Reise,
sondern ein Relikt,
das sich alle Tage hier erquickt
und wartet auf sein Ende bloß
und das Nichts fällt in seinen Schoß.

Irrende

Sie irren ringsumher
und wollen nichts mehr tun,
nur noch schaffen
oder Unmengen zusammenraffen.
Die Leute irren sich ohne Ende
und hoffen somit auf eine Wende.
Sie rammen sich ihre Köpfe blutig
und sind nicht besonders mutig.
Das Ende sehnen sie herbei.
Sie sollten sich für ihre Feigheit schämen.

Lang

Das Haar ist lang.
Es macht dich nicht allzu bang,
denn es macht dich glücklich und es wärmt.
Ein kurzhaariger Schopf wirkt verhärmt.

Das kurze Haar ist zu hässlich.
Du wirst deshalb auch unpässlich.
Wer sein Haupthaar alle paar Wochen schneiden lässt,
der braucht bald ein ärztliches Attest
und kann mitfeiern beim jährlichen Glatzen Fest.

Der Glatzen Tischler hat
wieder einmal zugeschlagen.
Sein Opfer liegt ihm schwer im Magen
und niemals wird er es los.

Auch die Perücke kann nicht weiterhelfen.
Wer es wagt eine zu tragen,
den werden die Leute dauernd dumm befragen
und üble Witze daher nur sagen.

Taten

Sie wollen mehr als Taten sehen
und sind scharf auf Aktionen.
Zank und Streit werden jenen beiwohnen.
Sie feiern nicht nur in der Faschingszeit,
sondern bis zum jüngsten Tag
und noch am Friedhof im kühlen Grab
und mögen es endlos und empfinden es als Lab.

Jung

Jung und stolz auf ihre Matte
sind die Leute und wollen keine Platte.
Sie sind eitel wie die Pest.
Sie rechnen mit dem nächsten Test.
Groß werden Präparate angeboten,
die nur das Haar verrotten.

Die Welt der Glatzköpfe ist kahl.
Sie tragen große Hüte und benehmen sich normal.
Ihre Augen leuchten nicht mehr stolz und voll Glück,
denn sie kriegen ihr Haupthaar nie wieder zurück.

Solange sie volles Haar
tragen sind die Blicke der Damen
voll Neid und bös.
Sie hassen ihn wie toll
und sie benehmen sich unheilvoll.
Sie wollen sein Aussehen ruinieren
und dafür sorgen, dass die Schönlinge ehest krepieren.

Es werden die bösen Worte gesucht.
Sie sollen klingen laut und verflucht.
Nur wenn sie das Böse an ihnen sehen,
wollen sie es verstehen.
Fehler wollen sie nie vergeben,
denn sie verlangen Gerechtigkeit für ihr Leben.

Sie zupfen an deren Haaren
und zeigen mit ihrem Gebaren,
dass sie böse sind und fragen,
weshalb ein Mann überhaupt ist toll
und weshalb er freundlich behandelt werden soll.

Sie sehen in ihm den Feind,
nennen ihn tuntenhaft
und Huren geschaffen
und dann legen sie los
und reden groß und nicht nur das:
sie verstehen keinen Spaß,
wenn jemand schöner ist als sie
und wenn er sich auch nicht verliebt.
ihm der Feind das nie vergibt.

Geduld

Es ging die Geduld verloren.
Dazu wurde getan einiges unverfroren.
Das Leben fängt nicht mit dem Pensionisten Dasein an.
Es wird davon geredet und was sie wollen, ist das Laste
und wer die größten hat, der ist ein Master.
Es wird an Haaren gezerrt und sie verderben den Spaß.
Das Schöne wird beneidet. Es soll sterben.
Das ist ihr Drängen
und steckt in ihren Gängen.
Und viel mehr kommt als Unrat daher.

Dreck

Wo sie hin fassen, wird es dreckig.
Wo sie sind, da herrscht Gestank.
Das gilt für alle, denn wie sie aussehen, ist egal.

Es wird gegessen und getrunken und dann verdaut.
Schmerzen erstehen und je mehr du erfährst,
desto mieser muss du werden.
Die Welt gehört keinem
und sie ist für alle Leute zu klein.
Wer sich aufrafft und sie durchwandert,
erkennt: er wird sich zu Tode rennen.
Nach seiner Pilgerreise
wird er beinahe weise.

Schütter

Das Haupthaar ist schütter. Es geht zu schnell aus.
Ordentlich nachwachsen will es dann auch.
Es ist weiß und der Bart ist zu hell.
Die Welt treibt es zu schnell.
Er ist gegen alles und weiß genau warum,
denn was auf der Welt getrieben wird,
das ist grausam und brisant darum.

Verwundert

Sie sind verwundert
und denken zu sein im Recht
und handelten unglaublich frech.
Sie haben gewählt zu schlecht.
So konnte sich nichts bessern
und sie üben zu wenig Verzicht.

Dementsprechend sehen sie aus
und nehmen das dem Sportlichen übel.
Sie sind der mistige Kübel,
in den sich die Welt entleert
und Unmengen zudem begehrt.

Stern

Der Stern hat hell geleuchtet.
Die Seele wurde von ihm behaucht.
Die Anderen hatten dabei geraucht.
Ihm wurde alles wieder erstattet.
Er leuchtet im Kopf und in den Organen.
Was die Leute auch ersehen und erahnen,
sie sind nie stark genug sich zu erbarmen.

Urplötzlich

Er war urplötzlich da und wollte helfen.
Das war das erste Wunder auf der Welt.
Nun er das Glück in seinen Organen behält.
Er ist erfüllt vom Leben
und von der Kraft, die nie versiegt,
wenn auch die Bösen höhnen.

Er erfüllt den Leib mit seiner Wärme
und egal aus welcher Ferne,
er leuchtet auch herab.
Wer sein Freund ist und sich auskennt
und ihn beim Namen nennt,
sich in der Phantasie zu ihm hoch schwingt,
dem die Trennung vom Leib gelingt.

Tief

Tief atmest du durch.
Gewaltige Energien strömen durch die Organe.
Du bist davon berauscht.

Pulsieren

Ein Geist pulsiert durch die Welt.
Wo er sich aufhält ist der Wecker
und die Erfrischungen Lecker.

Ohne Geist geht es nicht.
Er hilft jedem Lebenden.
Nie hat er etwas dafür verlangt.
Hat sich dafür jemals jemand bei ihm bedankt?

Du kannst den Dank nicht fassen
und er kommt in zu großen Massen.
Er wird dich erdrücken.
Das erschafft besonderes Entzücken.

Was du auch immer tust.

  • genug ist niemals genug.
    Kein Zuviel ist etwas wert,
    es ist auch total verkehrt.

Leichtsinn

Sie haben sich zu leichtsinnig verhalten.
In ihren Wesen sind sie gespalten.
Niemand will sie verstehen.
Sie werden doch vergehen.

Ihre Gedanken sind seicht.
Beschwipst sind sie unglaublich leicht.
Sie warten auf die Wunder.
Es wird eine gute Welt gezimmert,
um die sich niemand kümmert.

Weltbild

Das Weltbild bricht ein.
Alle bleiben schließlich allein,
wollen das Glück genießen,
kehren wieder in das Paradies zurück.
Sie sind schwer geworden
und wollen sich gegenseitig ermorden,
so dass es gibt kein Morgen.

Selbst ihre Geister verglühen.
Die sind Birnen,
die zu oft erzürnen und zerplatzen.
Auf ein neues Spiel.

Enden

Es endet alles tragisch.
Die Leute verhalten sich wie Hexer.
Sie sind nicht klug.
Was auch getrieben wird, es ist stets Betrug.
Das wollen nur Wenige sehen
und alle vergehen.

Zukunft

Die Zukunft ist der Wahnsinn bloß.
Wer diese kennt,
der hat sich verbrämt.
Nie ist der Wahrsager normal.
In seiner Art ist er dumm und banal.

Der Astrologe ist da weiser schon,
denn er kennt die Sterne und deren Position.
Er hat gelernt, was sie bedeuten
und welche Neigungen sie einläuten.
Er ist klug und Wissenschafter bloß
und was er sagt, das klingt sehr groß.

Der Wahrsager ist der böse dann,
der finster ist und unklar ohne Zweifel,
denn er hat eine große Meise.
Er ist nie der Weise,
denn er schickt die Zukunft auf ungute Reise.
Was er sagt, das ist zwar wahr,
doch nie völlig klar.
Es ist zersplittert und zu dunkel
und obskur und bringt Unglück in einer Tour.

Verhext wurde er von der Gesellschaft,
die ihn in die Zukunft warf
und nie wieder aufnahm.
Nun lebt er in seinem Wahn
und sagt immer was passieren wird
und er dauernd deliriert.

Das Delirium bringt die Klarheit um
und wer es kennt, der ist nicht da.
Nie ist ein Klarer soweit gekommen
und wer deliriert, der torkelt benommen,
denn er hat einen Hieb von hinten bekommen.

Die Leute hassen den Träumer,
der wird dem Wahn verfallen,
der bleibt verkannt und einsam in seinem Geist.
Nie und nirgends ist er zu finden.

Er lebt ein Leben in Spott und im Gelächter.
Die Leute sehen sich als seine Wächter.
Sie wollen mehr als nur den Spaß.
Zu gerne hören sie sich die lauten Träume an,
die er aus sich herauslässt dann und wann.

Wer die Zukunft also liebt
und sich den wilden Utopien hingibt,
der wurde verstoßen
und der fiel auf seine vier Groschen.
Er ist allein daheim und verdirbt.

Das ist ein Reim
und der ist mitten im Augenblick.
Niemand nimmt das hin
und alles ist ohne Sinn.

Denkt

Du denkst, dass es gelingen müsste,
wenn du es besser wüsstest
und es käme zum Erfolg.

So sind die Kleinen,
die leben auf vollen Beinen,
müssen sich den Wahnsinn geben,
den sie oft pflegen
und gehen in die Geschichte ein.

Verliebt

Sie sind verliebt und stimmen in neue Strophen ein,
saufen alle Tage und nicht nur Wein.

Sie denken an Gewinne und Geschäft
und sind jene, die haben ein dickes Heft.

Tun

Arg sind Tun und Treiben.
Du möchtest über die Lüsternheit speiben.
Sie wollen nichts mehr als den Sieg
und ziehen in den Krieg,
um die Niederlage zu erleben
und sie sich zu Tode begeben.

Klug geben

Sie geben sich sehr klug und tun seriös,
sind aber nur arglistig und nervös.
Die Gase versprühen sie bald
und danach sind sie gebrechlich und alt.

Sie wollten mehr als sie bekommen konnten.
Es war der Irrtum, in dem sie sich sonnten.
Der Ruin wird von ihnen nie überwunden,
der ist in sie eingebunden.

Beginnen

Wer herkommt und will den Kampf beginnen,
der wird völlig spinnen.
Mutig wird er zum Mörder.
Unschuldige werden leicht gefunden.
Damit einige ihr Unglück bekunden.

Sie scheinen leichtes Spiel zu haben.
Leicht und seicht lachen sie über die Knaben,
die alleine unterwegs waren
und die sie knackten
und unterwegs noch absackten.
Es war schön und ein Spaß.
Den Genuss wollten sie nicht missen.
Was sie auch wollten wissen,
das haben sie auf ihr Konto geschmissen.

Sie pfeifen ihre Lieder hinter ihm her,
wollen angeben sehr und sind lüstern.
Was sie von sich geben, das ist ein Gebrüll.
Sie tun am Ende nur was der Trieb von ihnen will.
Die Macht ging verloren, auch das Glück.
Nie wieder finden sie in das Paradies zurück.
Auf der Welt gibt es nur das Verkommen.
Ewig bleiben sie hier.
Ihnen fehlt das rechte Gespür.

Sie tun genau dasselbe wie er
und geben an, die könnten mehr.
Sie lügen sich also in den eigenen Sack,
wenn sie angeben, er sei der Lack.

Grau und blau

Die Welt ist grau und die Leute sind blau.
Sie hassen sich und geben es nie zu.
Wenn sie in die Sonne sehen, schließen sie ihre Augen.
Sie sehen dann nichts und bleiben blind
und essen zu viel vom Rind.

Ihre Märchen sind lächerlich.
Sie reden über sich.
Wenn sie das Schaf angreifen, wehrt es sich nicht.
Sie schadeten sich selbst, als sie es erstachen
und es runter drückten in ihren Rachen.
Sie sich selber verrieten mit ihren Sitten
und was sie schrieben,
mussten sie selbst lesen nach Belieben.

Sie lügen und was sie sagen,
das erschafft ihre Plagen.
Erst hatten sie überlegen müssen
und nun haben sie ein schlechtes Gewissen.
Sie können es nicht abstellen oder vergessen
und sind vom Teufel besessen.
Der reitet sie und sie sind seine Sklaven.
Durch ihr schlechtes Gewissen
wird er es leicht mit ihnen haben.

Sie kamen, um den Typen zu holen,
den sie hassten, um ihn zu verkohlen.
Lecken wollten sie sein Blut
und auskosten seine Furcht und lachen.
Er hatte das Unglück der Leute heraufbeschworen.
Nun witd er dafür gebraten und gegoren.

Sie drängen sich dicht zusammen und beben vor Angst
und sammeln allen Mut,
auch die geheime Wut,
um die Tür einzudrücken und den Verbrecher zu holen
und ihn zu verschleppen,
denn sie wollten nicht mehr leben lassen den Deppen,
den sowieso die Leute stets neppen
und alle mussten sich wegen ihn schon genieren.
Sie lassen sich von seinen Freundlichkeiten nicht mehr verwirren.

Sie gehen in sein Zimmer und da sollte er liegen,
finden aber einen Zettel, auf dem steht geschrieben,
dass sie nie werden erfahren, wo seine Gebeine sind.
Entsetzt schrecken sie zurück und wollen es nicht glauben
und sie seine Sammlungen rauben.

Bösewicht

Da kommt heran der Bösewicht
und hat ein paar Kripobeamte mit sich.
Sie nehmen die Einbrecher fest.
Die werden die Schäden bezahlen
und gehören fortan zu den Annalen .

Tot

Der Geist ist tot und auch der Leib.
Traurig blickt nun sein Weib.
Es hat niemanden mehr zu schikanieren
und beginnt sich zu genieren.
Die Aggressionen wandeln sich in Eigenleid,
denn so ist nun einmal ein verrücktes Weib.

Es hasste den eigenen Mann sehr
und ist eine Bestie, die beißt und keift.
Es will nicht ruhen und nicht rasten,
denn die Schuld an allen Leiden
will es dem Manne überschreiben.
Mit ihm kennt sie weder Gnade noch Geduld.

Kind

Ein Kind ist lieblich anzusehen.
Niemand wird es übersehen.
Er will bieten Schutz.
Das ist des Alters Putz.
Da brechen Leute aus dem Gestrüpp
und werfen sich auf den Kerl.
Sie nehmen ihn mit,
denn er soll das Kind bedroht noch haben.
Sie fahren ab mit diesem Knaben.

Sie haben ihn gepackt und halten ihn mit aller Macht.
Um seinen Hals legen sie den Strick,
um ihn den starken Ast hinauf zu ziehen.
Da soll er zappeln und kriegen keine Luft.
Blau wird sein Gesicht und die Augen quellen heraus.
Er hat nun genug der miese Tropf.

Nun lachen sie befreit,
denn sie haben die Welt von diesem Unhold gesäubert.
Sie beten und singen und sie sind glücklich soweit.
Am nächsten Tag sind sie aber schon wieder übler Laune
und müssen suchen die nächste Pflaume.

Kalt

Die Welt ist kalt und der Winter ist hier weit und breit.
Die Leute tun sich selber leid.
Sie möchten nie wieder hausen in der engen Kiste,
die keinen Platz bietet für Spaß und Freud.
Sie ist immerzu das Grauen
und will allen Leuten die Lust zum Leben verhauen.

Phantasie

Sie ist das Maß der Dinge.
Wenn sie hat Realität geschaffen,
wollen die Leute nicht mehr dauernd paffen.
Sie wirken glücklich und froh,
wollen Unmögliches erbauen,
fühlen sich für die Welt zu groß.
Das Glück fällt ohne Kampf in den Schoß.
Hoffen und Staunen sind nichts bloß.

Emotionen

Emotionen werden miteinander verwoben
und zu einer gewaltigen Kraft zusammengezogen.
Auch die Naturgewalten werden involviert,
so dass nur das, was jemand will, passiert.
Die Welt wird in Besitz genommen
und ihren Geist hat er so mitbekommen.

Alle Angst er vergisst.
Die großen Sorgen vor Hunger und dem Morgen.
Die Leute, die sich gefunden haben,
wurden ihrer Lüste Sklaven.
Sie hängen an der Natur zu fest
und stinken faul wie die Pest.
Sie tun sich selber leid
und das zu jeder Zeit.
Erst wenn jemand alles fallen lässt
und aufgibt Geld und das restliche Gut
und seine Kleidung auch verschenkt,
dann ist der Weltgeist nicht mehr gekränkt.

Dahin rasen

Es rast dahin im Sauseschritt die Welt
und sie nimmt dich mit.
Ob du tot bist oder jung,
du fliegst mit, ob du krank bist oder gesund.
Der freie Fall vollzieht sich ohne Pause.
Er ist die wahnwitzige Sause.
Keiner will es so recht glauben
und Pferde und Kühe ungläubig schauen
und die Leute kriegen große Augen.
Dies diejenigen sagen, die nichts taugen.

Verkehrt

Wer geht schon oft verkehrt herum?
Das wird jedem rasch zu dumm.
Die Leute sind stets und gern empört,
denn der Verkehrte ist nichts wert.
Einer darf höchstens in der Einsamkeit
und alleine solche Späße treiben,
denn die Andern über solche leiden
und denken, es sei zu vermeiden.

Krank

Der Zahn ist krank.
Du wirst wieder rank und schlank.
Er schmerzt lange schon.
Das ist ein heulender Ton.
Der Mund bleibt stets geschlossen.
Der Schmerz macht dich verdrossen.
Zu groß sind Pein und Leid.
Zusammen ziehen sich Sinn und Herz.
Es geht einiges verloren.
Schwer fällt der Kadaver in das Grab.

Dreizehn Uhr

Wenn es einst schlägt 13 Uhr,
bedeutet es das Ende der Natur.
Ihr Geist wurde erschlagen
und die Seelen müssen die Höllenglut ertragen.
Alle bekommen, was sie verdienen,
auch wenn sie gut und fromm stets schienen.
In Wahrheit waren sie nur Lügner.

Sie dünkten sich klug und weise,
sprachen immer leise
und wer es verstand, der flüchtete von der Welt –
ob nackt oder verbrämt.
Sie gaben vor Engel zu sein,
doch ihre Klasse war viel zu klein.
Sie waren Lügenbarone
und sie haben sich selbst beschissen
und die Geister werden sie nie vermissen,
die sie an schiffen.

Szenen

Die Schlafszenen sind wie Leidenschaften.
Der Schlafende kämpft mit sich allein.
Er träumt und wälzt sich ruhelos im Bett.
Wenn er sich gegen sein Verderben stemmt,
wird er noch stärker gehemmt.

Messen

Die Messen sind nie ausverkauft.
Die Leute müssen ewig klemmen
und sie werden sich die Bedürftigen nennen.
Sie zittern und beben
und betteln um den Segen.
Sie sind süchtig nach dem Fett,
das sie in sich ziehen.
Sie tun es für die weiße Haut
und um nicht nach Schwefel zu stinken.

Klein

Die Erde ist nicht zu klein.
Hier nur ist der Mensch daheim.
Er ist die Erde selbst
und muss sein auf sich gestellt.
Sein Wandel ist egal,
denn es schmeckt die Nahrung schal.
Gewürzt liebt er nur das Fett.
Wer etwas von sich gibt,
anstatt den Stumpfsinn nachzuplappern,
der ist der ärgste Depp.

Necken

Wer sich liebt, der neckt sich nicht.
Er schont sich und die Andern werden wild.
Sie sind viel schöner noch.
Übel nehmen sie es ihm,
dass er schöner ist
und selbstverliebt von dannen zieht.

Diese Typen werden oft geleimt
und wild genommen.
Zuvor wird ihnen ihr Bewusstsein auskommen,
denn sie sollen nichts davon je spüren
und die Liebe ohnmächtig nur erleben.
Die Schönheit wird geraubt
und das Glück wird entlaubt.

Geschneit

Hätte es nur nie geschneit.
Der Winter ist zu klar.
Lange schon liegt das Eis bereit.
Ein trüber Nebel ist noch zu besehen
und die Versteckten werden gesehen.
In der Erde werden sie ruhen.
Sie warten und entarten,
haben sehr viel Zeit
und sie sind zur Empfängnis stets bereit.
Die Damen empfangen Männer im Winter .
Sie denken dabei immer an die Kinder
und sind den Lüsten nicht verfallen.

Katzen

Die fetten Katzen sind stets dort,
wo sie den Speck vor den Haustüren finden.
Sie balgen sich im Zorn
und fauchen dabei von vorn.
Sie wollen ihn für sich allein
und Konkurrenten wollen sie: “Nein!“

Sie miauen und knurren,
wenn sie um den Speck schnurren.
Die Katzen sind wie die verwöhnten Frauen,
die den Männern das Leben missgönnen.
Sie dünken sich als Welt
und die Kater müssen gehorchen.
Wenn sie sich unterwerfen
und die Sklaven spielen,
dürfen sie niemals scheuen Kosten und Mühen.
Sie müssen für die Lieben sterben
und für die Magersüchtigen werben.

Zürnen

Wer hat etwas gegen das Tun und Treiben,
der kann darüber nur zürnen und greinen.
Was die Andern machen,
ob sie weinen oder lachen,
sie hassen sie deswegen
und wollen, dass sie sich nie wieder regen.

Ärgsten

Die Ärgsten ziehen durch die Gegend
und sie drehen sich gekonnt
und voll Stolz werden sie flanieren.
Aber sie sind böse und spielen
und wollen die Andern vertreiben
und noch das Wandern verleiden.

Beladen

Schwer beladen geht es durch Wälder und Almen
und die Füße qualmen.
Sie campieren und werfen den Unrat weg.
Ohne sich zu genieren, verschieben sie die Schuld auf Andre und höhnen.
Sie sich als Sieger löhnen.

Es werden Scherze laut

Neue Scherze werden verlautet.
Es wird behauptet, du hättest dein Leben allein verpatzt.
Wenn sie können, wie sie wollen,
würden sie dein Leben auch noch verzollen.
Es wird verboten sich das Schöne zu beschauen
oder Luft zu inhalieren.
Sie lieben es, wenn du im Staub erstickst
und im Giftmüll krepierst.

Wege

Die Wege sind gewunden.
Das Schöne ist geschwunden.
Das Herz der Jugend schnell verlöscht.

Armselig

Wer ist zu armselig und es nie alleine versucht
und wohin er sich wendet und was er auch sucht,
er findet nur das Verderben und muss,
sich in den Abgrund werfend, sterben.

Vergoren

Vergoren sind die Säfte.
Getrieben werden dunkle Geschäfte.
Sie werden in die Hölle wandern.

Das Schöne ist entschwunden.
Was hat ein Suchender gefunden?
Sie finden alle das Gleiche: Nichts
und irren und verirren sich in einer Tour.

Eislachen

Ihr Lachen ist wie Eis.
Die Oberflächenwelt ist nur fauliger Reis.
Sie sind flott unterwegs
und auf der Suche nach den großen Dingen.
Nie werden sie Gutes und Schönes selber erfinden.
Sie müssen sich auf Erden zusammenrotten.
Wenn sie einen als Versager spotten,
meinen sie sich
und sie sind widerlich.

Aus Rennen

Er rennt sich die Seele aus dem Leib.
Er läuft weg vom Weib, das ihn fressen wollte.
Er ist kein schneller Läufer.
Wäre er ein Säufer,
ginge es ihm nicht schlechter.

Sie sind voll von Dingen.
Ihr Plasma wird gerinnen.
In die Schenkel kommt die Säure.
Die Reflexe werden lahm
und die Gedanken sind voll Scham.
Verschworen sind die Geister.
Das Leben braucht den echten Meister.

Er kann der Böse sein oder der Gute.
Nur wenn er redet, halten sie ihren Mund
im Schlechten und im Guten ohne Grund.

Der Meister wurde gerufen.
Sie gaben ihm das Gift.
Diese Scherze schienen sie zu begeistern.
Er änderte sich im Nu.
Seine Augen quollen auf dazu.
Sie wirkten glasig auch.
Ihm setzten sie die Krone aus Scheiße auf.

Sie hassten ihn und waren gegen seine Reden.
Sie taten immer das Verkehrte,
wenn er etwas begehrte
und wenn sie es wollten, erhielt er das Gift.
Darauf verzichteten sie nicht.

Der Pfarrer beteiligte sich auch daran
und lachte sooft er über den Irrsinn lachen kann.
Die Irren waren um ihn herum
und sie wussten nicht warum.

Das Opferlamm der Faschisten,
ist nun der Meister im Dichten.
Längst hat er alles erkannt
und er ist des Magiers rechte Hand.
Die Welt ist ihm untertan
und die Hölle fängt somit auf Erden an.
Sie hatten es so gewollt,
deshalb wurden die Seelen weggerollt,
als wären sie Steine gewesen.

Vernichtet

Der Ruf ist vernichtet.
Auf seine Rettung wird verzichtet.
Somit ist ein neues Spiel zu beginnen.
Die neue Bürde wird errichtet
und sie tragen sie lange schon
und gehen schwer –
kommen von nirgendwo her.

Faul

Die Zähne sind faul.
Der Zahnschmelz ist gelb.
Diese leben schon lange auf der Welt.
Sie haben gegessen und geschlemmt,
haben ihr Haar alle Tage gekämmt.
Nun haben sie die Glatzen bekommen
und es spiegelt sich die Sonne drin.
Sie igeln sich durch den Sündenpfuhl
und dünken sich besonders somnambul.

Verdammt

Verdammt sind die da leben.
Sie haben sich dem Verderben verschworen
und den Himmel als ihr Ziel auserkoren und verloren,
zumal sie schon im Himmel sind
und das weiß normalerweise ein dummes Kind,
das niemals hat etwas gelernt
und doch die Klänge der Reise hört,
denn sie sind schöner und mehr als sie selber wert.
Was sie hier sehen, das ist das Opferlamm,
das sie wollen für sich selber: es schwamm.

Schöne Dinge

Die schönen Dinge sind die Kunst.
Sie ist die Schaffung des Neuen.
Wer sich der Kunst verschrieb,
der ist ein Magier und ein Retter der Welt,
denn wenn er nicht werkt,
gibt es nur den Tod noch zu erben
und der bringt das Verderben.

Wer sie hegt und pflegt,
der besitzt die wahre Macht,
die er für das Schaffen nötig hat.
Wer sie nicht achtet
oder sie als mies verwirft,
der ist böse und voll Neid.
Er ist ein Zerstörer. – tut mir Leid.

Mögen

Sie mögen es, die Weisen und Mächtigen Psychopathen zu nennen.
Sie sind die Apparate, die nie eine Seele besaßen.
Erst der Psychopath ist der Besitzer einer Seele
und die Anderen hatten und bekamen keine.
Sie sind nur Kadaver
und die Übrigen und die Energielieferanten.

Der wahre Künstler ist der Psychopath
und wer diesen stört, der hat schon verloren
und der wird verworren,
sogar in die Irre geleitet.
Das ist der Grund für die Leidenden
und für das Altern,
denn sie stören die natürlichen Prozesse,
weil sie nicht um das Überleben kämpfen
und alles über sich ergehen lassen.
Sie hatten zu sehr gestört den Erschaffer
und sie schienen ihm zu sein, die neidvollen Gaffer.

Vermindern

Wer es wagt Kunst zu verhindern,
der wird sich selber vermindern.
Der hat sein Echo ein für alle Mal verloren
und der kriegt von den Geistern nur noch Leid vergoren.
Jeder hat zu handeln nach seinem Wesen,
als sei nie etwas anderes zu tun gewesen.
Wer sich versteckt oder den Kopf mit Sand bedeckt,
der wird von den Anderen oft geneckt.

Der Reif

Der Reif hat in die Berge gebissen.
Die Katze hat auf die Straße geschissen.
Das sind die Ähnlichkeiten,
die immer Probleme bereiten.
So will jemand die Ungebrochenen brechen
und in die Wespennester stechen.

Sonderbar

Das Wetter ist fürwahr
schon lang recht sonderbar.
Die Einen mögen Sonnenschein.
Die Andern finden den Schnee ganz fein.
Sie wollen ausleben die Manien
und bekommen dafür Orden verliehen.

Einmal ist es föhnig und warm.
Die Leute wollen vor Kummer
nur fluchen von Pleite und Pech
und sie werden zum Wettergott frech.
Sie mögen viel und jede Menge Schnee,
beten und flehen und fluchen dazu
und bald schon wird die Strafe für ihr Tun kassiert,
denn sie werden über die Straßen schlittern
und durch die Gegend zittern.
Sie werden sich erschlagen
und noch größeren Kummer ertragen.

Sie erkranken und fiebern
oder sie bibbern.
Die Dunkelheit nimmt zu.
Sie werden davon satt
und reden sich zudem platt.
Sie sind nun einmal Säugetiere
und sie benehmen sich wie Kuh und Stiere.
Wenn sie erscheinen die Idiotien keimen
und die Klugen bringen sie zum Schleimen.

Das Schweben

Das Haus ist sicher vorm Erbeben
und auch vor dem Entschweben.
Es hat keine Angst mehr vor Überschwemmungen
und auch die Winde können es nicht vertreiben,
denn es ist vor denselben geschützt.

Wie es wird auch wettern,
nichts kann dieses Haus zerschmettern
und auch die Witterung kann es nie zerstören
oder es gar verheeren.

Die anderen Gebäude können darüber staunen
und sie müssen neidvoll raunen,
denn sie vermögen es nicht
und wenn sie es versuchen,
müssen sie die Schwerkraft verfluchen.
Sie sind in den Boden gerammt
und zu schwer zum Fliegen
und zur Unscheinbarkeit verdammt.

Die Invaliden

Die Meute hat etwas gegen die Invaliden.
Sie tun als wären sie besser und aus Gold
und würden über alles stehen.
Die Neider dünken sich zu gut
und sie glauben im Übermut,
sie könnten die Versehrten zu Tode verdonnern.
Sie sind es, die sich beschweren,
die Herren über die Invaliden sind
und irren sich wie ein naives Kind.

Untaten

Sie haben es getan. Sie sind die Übeltäter
und sind der Miesen Väter.
Die üblen Köter werden sie in die Ferne bellen,
und vor ihnen in die Höhe schnellen.
Sie werden auch zubeißen,
so dass die Verbrecher sich verreißen.

Da war

Da war einst ein junger Mann,
der hatte die Hose seiner Schwester an
und das gefiel den Leuten,
denn sie wurden darüber geil
und es gab Männer, die hofften
er würde sie drüber lassen
und wie blöde sie gafften,
als er sich gegen jene wehrte
und sie als Schwule belehrte,
als sie ihn den Schwulen nannten,
wurden sie aus Bosheit die Bekannten.

Sie behandelten ihn nicht sehr lieb,
sind ärger über ihn gefahren als ein übler Dieb.
Es hieß, es sein ein Spaß,
als sie ihm sein Leben verdrossen.
Sie haben verloren, weil sie es nicht schafften, ihn zu genießen
und müssen für ihre Taten selber büßen.
Sie haben ihr Glück verloren
und sich zudem mit dem Bösen verschworen.

Verrückt

Sie sind verrückt und werden hinweggerafft,
haben blöde und zu lang gegafft,
sind verdreht und verzeihen sich alle Tage mehr,
haben sozusagen nichts auf dieser Welt verloren.
Sie sind lahm und strahlen wie die Somnambulen.

Sie geben den Wahn von sich zu den Andern,
sind nicht fähig dazu, etwas ordentlich zu machen,
wissen nie wieso sie etwas tun,
denn sie wollen nicht eher ruhen,
als dass sie alles so gemacht haben,
wie sie es für richtig halten, diese Knaben.
Sie sind geworden wie die Eltern.
Nie wird dies verändert werden,
solange es Leben gibt
und alle müssen so oder ähnlich sterben.
Die Angst davor ist bei allen groß.
Sie wird verborgen mit Eleganz,
auch mit den großen Werken
und erbeben sich nur aus Angst.
Sie werden nie munter,
aber sie fallen nicht von
dieser Welt herunter.
Die Kinder schlafen auch leicht weiter
und werden darüber froh und heiter.
Sie wollen nicht bemerken,
dass sie leben und erwelken wie Wein und Reben
und müssen hier die Tüten kleben.

Der Sturm

In den Nächten weht der Sturm.
Er erschreckt den letzten Wurm.
Dem ist es nicht kalt genug,
deshalb er nach wie vor auf der Oberfläche spukt.
So ergeht es dem Menschen
und einst wird er wie ein Wurm
oder ärger noch, demselben als Nahrung dienen,
zumal ihm die Götter nicht gewogen schienen.

Mies

Stets waren sie mies.
Sie wollten beweisen,
dass sie waren die Starken und die Weisen.
Aber sie vermochten es nicht
und im Traumland sie heute noch reisen.
Wo sie hängen oder hocken,
sie wollten immer frohlocken
und sich mit fremden Federn schmücken.
Das lässt sie strahlen vor Entzücken.

Aas

Der Gestank ist arg und es ist nur Aas
und sonst noch was in den Därmen.
Es bläht, denn dort wird alles verdaut
und was zuvor noch lebte, das muss versauern,
denn sie müssen stets auf neue Opfer lauern.
Die Hormone sind in den Mitteln, die verargen
und das Leben zernagen.

Militant

Militant und markant aber genau wissend, wie es zugeht,
kennen sie sich und die Welt.
Sie sind klug und laufen sich die Seele aus dem Leib,
wollen das Leben nicht verkennen,
es gefüllt vom Bösen ist,
das die Energien frisst
und das Glück verdirbt
und dazu führt, dass alles Lebende stirbt.

Beton

Beton löscht mitunter Leben aus.
Es wird von allen ausgezehrt
und ist nichts mehr wert.
Es wird gelacht und gehöhnt
und niemand hat sich je geschämt.
Sie halten die Leute für dumm,
die alt werden und krumm.
Auch die Jungen lachen sich schief.
Sie verursachen den gleichen Mief.
Was sie tragen, das ist der Tod
und das giftige Zeug macht sie schwach.
Sie essen es alle Tage und sind versessen auf Aas,
worauf jeder lassen kann sein stinkendes Gas.

Sieben Dinge der Welt

Sieben Dinge gibt es auf der Welt
und diese jedes Leben erhält.
Sie sind alle gleich
und ohne Leidenschaft und Besitz reich.
Sie verarmen wenn sie sammeln
und sie frieren, wenn sie im Warmen kochen.
Sie glauben und erschrecken,
sind nackt und ohne Geist.

Das Erste ist die Lebenskraft.
Sie beinhaltet alle Funktionen.
Wer diese inne hat, lebt solange er will.
Je verrückter jemand wurde,
desto länger will er leben.
Mancher will mindestens hundert Jahre alt werden.
Am liebsten würden alle tausend Jahre leben
und stets zwanzig Jahre alt bleiben.
Sehr wichtig kommen sie sich vor
und sie singen gemeinsam im Chor.
Wenn sie nicht mehr singen,
möchten sie trotzdem gut klingen.

Das Zweite, das das Leben mitbekommt,
ist der nötige Geist,
um zu genießen oder zu lügen.
Das Leben muss alle Tage betrügen
und nicht nur im Traum.
Die Gier wird groß.
Durch Geilheit erblüht der Spross.
Er weiß alles und irritiert.
Vergessend bist du stets.
Nie werden Organismus
und Geist eine Einheit sein.

Die Seele ist das Dritte Unding und das Leidende,
zwischen Geist und Lebenskraft eingepfercht.
Es gelingt nichts gegen diese Teile,
denn diese behalten stets die Oberhand.
Über die Seele gibt es Berichte,
die sich einer erdichte.
Wer sie ernst nimmt, der wird nie erwachsen.
Sie ist dem Ich untertan
oder es kommt zum unendlichen Wahn.

Das Ich ist das wahre Selbst
und weder Geist noch Seele,
sondern alles gemeinsam –
die Komposition, die das
Verderben bringt und die
Störung, die die Unordnung
erzeugt.

Das Fünfte ist die Welt,
die ich zusammenhält
und aus der alle bestehen.
Alles was du erkennst, ist die Welt
und doch nicht nur sie allein,
denn alleine wird die Welt nie sein.
Sie dreht sich um die Sonne,
die erzeugt die Sinne
und auch die Zierden.

Das Selbst ist das Sechste,
das vom Anfang bis zum
Ende du bist und das du
nie vergisst und wenn doch,
dann wirst du es verloren haben.

Das Andere ist das Siebente
und auch der Kosmos, der
dir fremd ist, den du
nur am Rande erkennst,
denn er gehört dir nicht .
Teile vom Selbst gehören zum Kosmos
und auch zur Welt und das sind
die Sterne und das Nichts, die in dir stecken
und herum springen und fliegen
und alles das kriegst du umsonst.

Lüstern

Sie suchte nach dem nächsten Opfer.
Sie sah den süßen Boy, der hatte einen Klopfer.
Sie sah ihn lieblich an,
denn sie wollte ihn verführen
und er wollte sie ewig lieben.
Als sie zu ihm trat, da sah er weg,
denn er fühlte sich beschämt und in der Sexualität
fühlte er keinen echten Lebenszweck.

Sie ließ nicht schnell locker
und setzte sich neben ihn auf den Hocker
und fing mit ihm zu plaudern an
und meinte, er sehe sehr gut aus
und weswegen er so alleine sitze
und nicht mit ihr im Bettchen Händchen schwitze?

Sie bekam ihn aber nicht,
denn er wollte keine Hure.
Aber sie war eine verliebte Frau.
Einmal wollte sie an ihm naschen
und ihn danach stecken in eine ihrer Taschen.
Sie nahm sie alle mit,
denn sie war mit dieser Welt nicht quitt.

Vielleicht bekommt sie ihn doch noch soweit.
Dann waren sie zusammen und zu zweit.
Doch das Spiel könnte zu lange dauern.
Sie würde entsetzt sein
und es würde das Unglück passieren.
Sie schimpfte gemein auf ihn
und gäbe ihm alle Schuld.

Er fühlte das Entsetzen
und die Wände wurden Berge.
Sie ging wieder in das Lokal,
um noch einmal das falsche Spiel zu beginnen.
Aber er ging schnell nach Hause,
um zu essen eine gute Jause.

Als sie sich einige Wochen später wieder trafen,
war sie noch verliebter
und begann das selbe Spiel,
denn es war zu schön für sie.
Er glaubte ihr aber nicht,
denn sie war ein Luder ganz gewiss.
Ihre Kinder bekamen den Schlaftee von ihr,
um ausgehen zu können und zu spielen irr.

Aber er ging doch noch mit ihr
und stetig wuchs seine Gier.

Es wurde immer schlimmer.
Beenden konnte er die Sache nimmer.
Es war eine lockere Sache,
die kostete keine Lache.
Sie konnte noch so lieblich schauen,
er wollte ihr nie was anvertrauen.

Gewissen

Das musste genauso sein.
Das Gewissen war völlig rein.
Trübe Gedanken nicht bedrückten
und die geilen Mädchen entzückten.
Sie taten ausgesprochen keck
und sie konnten tun einen Dreck.
Den konnten sie gut und gerne behalten
und sich selber ihr Bewusstsein spalten.

Auflösen

Die Nebel lösen sich langsam auf.
Sie kommen wieder drauf,
dass es immer wieder Nebel gibt
und der Wind ihn hin und her noch schiebt.
Sie blicken ausgesprochen düster
und warten auf den kalten Schnee.
Der ist in den Bergen und blickt in die Täler hinab.
Die Sonne mag lachen machen.
Sie bricht den Kummer, macht ihm den Garaus,
so dass die Nebelgeschichte ist endlich aus.

Aufgeben

Sie nerven und sie geben auf.
Das ist der Dinge und des Lebens Lauf.
Mancher ist zu dumm und weiß nicht warum.
Was hat er – oder hat er nicht getan,
das geht den Leuten überhaupt nichts an.
Sie sind an geschissen
und haben die Zähne ausgebissen.

Breit

Das Zittern macht sich breit.
Es ist kalt in der Weihnachtszeit.
Die Sonne lacht hell
und du läufst viel zu schnell.
Die Stunden sind zu kurz,
doch ist das der Säufer Gier.
Sie wollen ihren Durst nur löschen und laufen
und ihr Weihnachtsgeld versaufen.

Den Wirten ist das recht.
Ihnen geht es viel zu schlecht.
Die Steuern sind zu hoch
und sie kassieren von den Säufern noch und noch.
Es ist allen alles egal.
Hauptsache die Leute kriegen immer wieder Durst.
Wenn sie genug von den scharfen Würsten essen,
werden sie das Trinken nicht vergessen.

Kurven und Rasen

Sie kurven und rasen.
Die Welt sie vergasen.
Ohne Pause geht es dahin.
Sie sehen im Ruhen keinen Sinn.

Kein Stau kann sie stoppen.
Kein Schranken wird vor ihnen sicher sein,
auch wenn sie sind allein,
müssen sie dauernd recherchieren
und es kommt zum Philosophieren.

Sie künsteln Skulpturen und was auch immer,
wenn sie Lust und Laune haben,
dann erinnern sie sich an Vergangenes
und werden wieder zu Knaben.
Es ist schön die Sonne zu bewundern.
Wenn sie das Gewölk beklagen,
klingt es nach den dunklen Sagen.

Lokale

Wer die Lokale liebt
und wer ordentlich wird bewirtet
und ordentlich säuft,
den lieben die Wirte zwar
und wenn er ordentlich bezahlt,
dann ist er der König
und darf sich gut noch dünken.

Tanzend geht es durch die Nächte
und er hört das grölende Geschrei.
Es wird ein Tosen
und geöffnet werden Dosen.
Diese sind voll oder leer.
Die süßesten Damen kommen daher.
Sie wollen von Männern beleidigt werden
und ihr Weinen wirkt beinahe echt.

Sie sind voller Düfte.
Es entstehen seltsame Lüfte.
Der Gestank vergeht nie,
den die Besucher mögen.
Auch werden die Besucher krank
und es beginnt der nächste Zank.
Von überall kommen sie daher.
Stürme bringen neue Gegenwehr.
Etwas durchbohrt die Haut,
so dass wird die Welt verdaut.

Er möchte nicht ersticken
und beginnt still zu nicken.
Der Spaß ging zu weit.
Er ist allein zu zweit.
Die Welt wird vom Menschen vernichtet.
Das Lied ist nur gedichtet.
Es soll erlösen vom Übel
und sie speiben in die Kübel.
Wenn die Leute im Mief ersticken,
müssen sie dazu mit ihren Köpfen nicken.

Schönlügen

Sie lügt sich die Welt zu schön.
Es müssen Lügen und Leben vergehen.
Vergehen wird das Reale
und niemandem schmeckt das Schale.
Die Wärme der Sonne klingt ab.
Die Leute sind in der Hitze schlapp.
Die Eltern verstehen ihre Kinder nicht.
Sie stellen sie hin als widerlich.
Es war anders und sie vergisst,
dass sie nur Sonnenstrahlen isst.

Wahn

Sie schauen sich ungläubig an,
leben im irrsten Wahn,
greifen sich an ihre Köpfe,
sind sehr witzige Geschöpfe.
Sie tippen ab und zu darauf und glauben,
dass sich der Betreffende mache etwas daraus.
Wer spinnt, der hat es von den Anderen gelernt.
Die Leute schauen auf jeden Spinner total verhärmt.
Nur die Ernsten müssen leiden.
Die Wahnsinnigen und Spinner
sich in Lust und Freude weiden.
Sie sind verliebt in den Irrsinn.
Es fehlt ihnen der Spürsinn
und auch die klaren Empfindungen,
denn hin sind ihre Hirnwindungen.

Süße Lügen

Die Lügen sind süß.
Wer lügt, der fühlt sich wie im Paradies.
Es lügen sich alle ihr Leben schön.
Sie tun, als könnten sie das Grauen niemals sehen.

Sie saufen und glauben was sie wollen,
tun stets, was sie sollen.
Sie verführen sich zu arger Torheit.
Die größte Bosheit wollen sie entfalten.
Die werden sich nicht verirren
und sie wollen das Üble noch forcieren
und haben nichts mehr zu verlieren.

Die Dinge werden dauernd schön gelogen.
Die Wahrheit muss sein gemessen und gewogen.
Weil das aber nicht möglich ist,
alle Welt die Lügen stets genießt,
die jeder zum Besten gibt.

Weiße Westen

Wenn die Leute geben vor, sie hätten weiße Westen,
sind sie Lügner und glauben sie seien die Besten.
Sie sind sicher, dass sie nie erwischt werden,
von den unzähligen Häschern auf Erden.

Zeugen

Sie kennt viele gute Zeugen,
die zu gerne sich verbeugen.
Treuherzig sagen sie aus,
dass sie seien nie die böse Maus,
die die Sache hat angestellt
und sie tun, als wollten sie kein Geld.
Sie stehen in des Bezeugten Schuld,
deshalb verlieren die nie die Geduld.

Fassung

Die Fassung ging verloren.
Sie wurden zum Leid erkoren,
sind voll von Qualen
und sie müssen dafür bezahlen.

Führen

Wohin werden die argen Dinge führen?
Die Leute haben viel zu verlieren.
Sie wollen nur noch sammeln
und füllen ihre Taschen voll Geld.
Dafür zerstören sie die Welt.

Sie tun es nur mit halber Kraft.
Es fehlt an sich der Saft.
Sie mögen nur das Geld
und was sie damit treiben,
das klingt ähnlich wie vergeigen.
Sie fiedeln ohne Unterlass.

Da und weg

Alle sind da.
Niemand kam weg.
Die Mörder sind hier.
Die Ermordeten gingen leck.
Die Flucht hatte keinen Zweck.
Die Täter und die Opfer sind da.
Sie haben den selben Weg nehmen müssen
und sie führen sich auf beschissen.

Keiner hat einen anderen Weg für sich.
Er ist vorgegeben.
Sie verharren auf dem Rücken der Erde.
Bleiben, weil sie immer schon hier waren.
Was sie auch hätten unternommen,
nie wären sie an einem andern Platz verkommen.

Wie jemand ist, so muss er verbleiben,
auch wenn er sich dagegen wehrt.
Nichts ist wirkungsvoller als der Beugegang.
Der Organismus wird müde.
Er gibt nach und löst sich auf.
Der Friede ist immer am schönsten
und wird vom Schwachen angestrebt.

Friedlich

Du bist friedlich wie die Welt.
Wenn du auch den Weg aufgedrängt bekamst,
der die Telepathie lehrt und das Traum Machen,
ist es bald soweit, dass die Meute herankommt.
Sie will das Treiben beenden.
Der Unhold wird verjagt.
Auch wenn er nichts zerstörte und friedlich war.

Wer sich also gegen sein Schicksal wehrt,
der gilt als Unruhestifter.
Dem kommen die Leute ungut.
Sie versetzen ihn in den Schockzustand,
weil sie das so gewohnt sind.
Wer es wagte den Richterspruch zu ignorieren
und das Wesen, das aufgezwungen wurde zu eliminieren,
der wird die Welt auch verändern
und selbst die Steine zum Leben erwecken.

Wollen

Was wollen die Leute noch,
wenn sie schon alles haben?
Sie wollen alle versklaven,
spielen die großen Herren,
gegen die sich niemand wagt zu wehren.
Sie haben aber Pech gehabt,
denn sie bekamen die Strafe zugesagt.
Nun ist das Leben beinah vorbei.
Es ist völlig einerlei.
Nie hat es gut gefallen.
Das Lebende wird trunken hallen.

Nie

Nie warst du glücklich.
Du fandest das Sein unschicklich.
Es war arg und zu grausig.
Wenn sie schlürften und schmatzten,
war es, als ob sie sich selber entseelten.

Es wird auf den letzten Tag gewartet.
Das Leben ist total entartet.
Der Nebel zieht über das Land.
Die Eisschicht wächst an vakant.

Vor langer Zeit warst du ein König.
Davon blieb herzlich wenig.
Nun ist alles kahl und leer.
Kein Lüftchen weht von der Ferne her.
Was lebte das ist tot.
Die Gesellschaft ist so gut wie bankrott.
Den Letzten wird der Rest gegeben,
was sie lieber tun als leben.

Daher

Sie kamen daher
und waren wer.
Nie sind es die Gleichen,
die mehr wollen als eine fette Beute.
Das Wild jagen sie von ferne.
Es bewunderten die staunen die Sterne.
Sie sahen diese in den Augen der Frauen
und konnten deswegen nur auf sie schauen.
Es wird zu viel gewollt.
Im Leben wird gesehen die Räuberei
und sie fanden nie Skrupel dabei.
Wenn sie die Beute jagten,
sie nie vor dem Toten verzagten.

Trug

Jeder Tag ist wie ein Flug.
Auch die Nächte sind nur Trug.
Wer glaubt, er sei ehrlich,
der ist in Wahrheit entbehrlich.
Niemand braucht denselben noch,
denn er bleibt ein Versager doch.
Er läuft vielleicht und strengt sich an
und lebt im Grunde nur im Wahn.

Seine Füße schlafen nicht mehr ein..
Er macht sich fein.
Nie will er der Letzte sein
und sich aufhalten im hellen Licht.
Er ist vielleicht nicht unentbehrlich.
Immer wieder scheint er ehrlich.
Was er sagt klingt nicht dumm.
Die Leute hören gerne zu darum.

Rausch

Wer weiß, dass alles ist ein Rausch,
der lebt über Bogen und Bausch.
Nie wird er klüger, wird sein Leben verlieren,
wenn er sich wird zu sehr strapazieren.
Die müden Geister nur, sind stärker als die Natur.
Sie sind unterwegs, um Opfer zu suchen.
Was sie auch probieren,
sie müssen die Verlierer blamieren.

Der Rausch vergeht sehr rasch.
Die Leute sind allesamt platt.
Sie denken sie wären klug und fein.
In Wahrheit sind sie töricht klein.
Sie jammern wenn der Rausch vergeht.
Wer das auch noch nicht versteht,
der muss ihn selber genießen,
ehe ihm wird die Nüchternheit verdrießen.
So wurde der Rausch zum Heiligtum.
Hoch lebe der 80 prozentige Rum.

Klamme Beine

Kalt sind die Beine und klamm.
Mit eingeschlafenen Beinen gehst du lahm.
Niemand will die Faulen verstehen.
Von denen mag keiner das Gehen.
Sie verdrießen sich dabei
und sägen sich die Beine ab: „Eins, zwei, vorbei!“

Sie hinken und jammern und humpeln dahin.
Sie sehen im Aufwachen ihrer Beine keinen Sinn.
Sie möchten liebend gerne selber schlafen.
Sie wollen sich mit dem Erwecken der Beine nicht bestrafen.

Sie sind so faul, dass sie nicht mehr gehen.
Wenn ihre Beine verfaulen, sagen sie:“Auf wiedersehen“.
Sie kehren nie wieder zurück.
Kein Mensch mag faules Aas in einem Stück.

Sie werden nun dahin geführt.
Verloren schauen sie in die Welt.
Sie sehen nicht mehr lang das Sternenzelt
und bleiben stets Teil der Welt.

Verdient

Sie verdienten, was sie wollten.
Weil sie die Beine schlafen ließen
und die Bewegungen sie verdrießen,
verloren sie alles
und sie schliefen selbst noch ein,
so dass fanden alle andern Leute einen Stein.

Lärm um Lügen

Der Lärm töten die Nerven.
Wer sagt, er könne nicht anders,
der ist ein fortgeschrittener Lügner.
Er hat viel gelernt und wurde ein Betrüger.
Die Ehrlichkeit ist nie erwünscht,
denn sie ist wie ein schlechtes Zeugnis .

Mutterleib

Er war schon da im Mutterleib
und war darüber empört
und auch nicht dafür geeicht.
Auch draußen auf der Welt:
er litt und konnte es nicht verhindern.
Nie wollte er den Lärm hören
und keine wollte ihn begehren.
Er ist da und Teil des Lebens.
Wer das nicht versteht,
der leidet hier vergebens.
Der ist verloren auf der Welt.
Für ihn gibt es frei und franko:
die Ewigkeit im Himmelszelt.

Anderes

Stets hat er Anderes gewollt.
Gekommen ist, das was nie gesollt.
Das Glück zerrann zwischen den Fingern.
Die Augen wurden trocken.
Der Atem begann zu stocken.
Es war ermüdend zu schlingern.

Was jener hat gewollt,
das wollte er allein.
Die Anderen wollten es aber anders,
denn sie verlangten, er sollte das tun,
was er abgelehnt hat.
Er fühlte sich von der Natur verhöhnt.
Sie ließen ihn im Stich
und das ist widerlich.

Gewesen

Du warst schon überall gewesen
und tatest etwas, von dem niemand kann genesen.
Das Elend wird dich zu Tode bringen.
Den Sinn des Lebens kann keiner bezwingen.
Wenn jemand etwas hat je geglaubt,
hat er sich sein Leben selbst geraubt.
Was auch versprochen: „Es wurde gebrochen“.

Was er hat getan, war nicht zu brauchen.
Was er vollbracht, keiner ungeschehen macht.
Es ist eine Methode sich zu befreien.
Wer viel braucht, der verliert sich in der Welt.
Er wird verbrämt und ist erloschen
und hätte gerne sich selbst verdroschen.

Rauchen

Das Rauchen gibt den Frieden.
Was einst war, das muss dem Feuer erliegen.
Es verbrannte, ob heiß, ob lind.
Vorbei ist es mit der Sache geschwind.
Sie kann nie wieder erstehen.
Wer aber will das Zeug verstehen?

Erhellen

Der Schnee erhellt das Land.
Der Nebel bleibt noch vakant.
Er denkt nie daran zu verschwinden.
Ihn zu vertreiben, kann dem Sturm gelingen.
Aber es schafft auch die heiße Sonne,
die mit ihrem Anblick erzeugt Wonne.

Er will nicht bleiben.
Es gibt die Macht, die ihn beiseite schafft.
Sie ist die Energie, die ihn zu Wasser hebt
und er als Nebel über dem Boden schwebt
und nicht vergeht.

Der Schnee schmilzt. Die Sonne ist warm.
Sie will das Paradies erhöhen.
Die weiße Pracht schwebt von den Höhen.
Im Tal lachen die Leute über alle,
die durch die Gegend kurven
und die so gut empfinden und denken,
es könnte je ein Wunder gelingen.

Geben

Es ist lächerlich, etwas von sich zu geben
und wer das Gerede ernst nimmt,
der ist sehr dumm
und wird rasch krumm.
Was soll noch auf dieser Welt geschehen?
Niemals wird jemand die Wahrheit verstehen.
Nie können klüger werden die Menschen hier,
auch wenn sie schöner sind als goldene Zier.

Keimen

Der Schmerz keimt auf. Er wird noch ärger.
Die Leute sind Drückeberger,
die genug von dieser Welt gesehen
und nie werden sie besser verstehen.
Das Leben geht verloren.
Wenn etwas vergangen ist,
war es niemals und das Gemachte ist nichts wert.
Die langsame Verbrennung ist keine Umbenennung.
Keine Verbesserung bleibt jedoch jedes Wort.

Stille

In der Stille steckt der kalte Wille.
Wo es glitzerte von Helle
und wo die Schönheiten wirken,
sollte jemand die Tiere hüten.
Die öde Einsamkeit sollte er suchen,
die bewahrt vor Glitzerkram.
Zerstörend ist nur die Scham.

Recht Hegen

Wer das Recht hat und dasselbe hegt,
der ist nicht nur böse und arg,
sondern äußerst stark.
Der weiß welche Leute es da gibt
und was sie sich erdenken.

Es werden nie die Rechten lenken
und nie etwas verschenken.
Wozu gibt es die Leute bloß?
Sie zeigen sich zu gerne groß.
Die Blüte der Gesellschaft ist im Erliegen.
Sie werden was sie verdienen kriegen.
Das ist das Recht der Natur,
die auf die Rache wartet nur.

Gewendet

Das Blatt hat sich gewendet.
Das Böse wurde zurückgesendet.
Sie müssen sich entscheiden
und wurden zu lauter Geigen,
die meckern, wie die Tiere,
die sich aufführen wie Stiere.

Phantasie

Die Phantasie ist der Geist
und bewirkt die Veränderung.
Sie entdeckt alle Tage neue Dinge
und bezwingt die Gefahren und die Feinde
und einiges gelingt, wenn sie vortrefflich ist.
Sie reinigt die Seele von den Bösen
und sie hat das Zerstrittene vereinigt.
Die Kranken werden durch diese gesund.
Gebessert werden die Natur und die Geister.
Was war zu vermessen,
das muss werden vergessen.

Hand

Durch Hände werden die Kranken gesunden.
Sie haben ihre Krankheiten überwunden.
Sie sind die Gläubigen, die beruhigt werden
und die trotzdem nicht in Frieden sterben.
Es wird geglaubt an den jüngsten Tag,
der wann auch immer kommen mag.
Der soll den Kosmos vereinen
und er soll anders sein als einige meinen.

Sie legen auf die Hände
und sehen durch blinde Wände,
geben vor das Jenseits zu sehen
und selbst das Tote zu verstehen.
Die Kräfte haben sie von Christus,
meinen sie voll Freude.
Wenn sie auch tun, als seien sie gut,
sie sind im Delirium – ihr Geist ist kaputt.

Es sind Lügner und Betrüger,
kriegen Freude, wenn sie reden dürfen
und meinen somit tiefer zu schürfen.

Es bessert sich nichts damit.
Sie werden mit der Natur nicht quitt.
Wenn sie auch gut belügen und betrügen,
sie werden sich nur selbst besiegen.
Sie und die Welt werden zerstört
und die Verbrechen durch die Ehre entehrt.
Was gesagt wird, klingt verworren.
Wer es hört, der kriegt rote Ohren.
Wer sie beschuldigt wird in den Kerker geworfen.
Er ihnen gehen soll auf die Nerven.

Verfluchen

Unschuldige werden stets verflucht.
Sie sind die Einzelgänger.
Wer in der Meute und im Rudel werkt,
der nie etwas Gutes auf der Welt bemerkt.
Er muss drehen durch,
denn der Einzelgänger wird betrogen
und verliert umgehend die Sinne.
Jener weiß nicht, dass er ist eine Spinne!

Aufregen

Sie regen sich auf und meinen,
dass sie nie umsonst je weinen.
Sie sind gegen das leichte Tun
und nennen es die Überheblichkeit.
Die ist bei jenen, die riskieren die große Lippe.

Schöne Dinge

Woher sind die schönen Dinge gekommen?
Sind sie erstellt aus dem Licht?
Wo die Energien strahlen, die Schönen waren.
Im Schatten gibt es nur das Dunkel
und ein unruhiges Gemunkel.

Weinen wurde angesagt

Das Weinen ist wieder einmal angesagt.
Die Welt und die Nächsten werden angeklagt.
So war es immer schon gewesen.
Wer krank ist, der kann niemals mehr genesen.

Wer nie weint, der hat auch nie gelebt.
Wer das geile Glitzern der fremden Augen erlebt,
der kennt die Feinde, die ihn gekränkt,
die sind so wie der Seher sehr beschränkt.
Die Nacht wird die Gedanken verborgen halten
und die Tage bleiben stets gespalten.

Morden

Sie sind nicht kriminell geworden,
Alle wollten sie immer schon ermorden.
Seitdem es gibt die Rente schon,
werden die Alten gestoßen vom Thron
und auch ausgenommen immer,
denn die Leute treiben es schlimmer.
Es wird zerstört und verarscht.
Das ist die Welt und ihre Natur,
die erzeugen kann das Kriminelle nur.
Wer ordentlich lebt, der wird dafür bestraft.

Zeit

Die Zeit ist eine Fiktion. Es gibt nur die Bewegung.
Selbst die Uhr bewegt sich nur.
Die Zeiger gleiten in einer Tour.
Die Erde torkelt um die Sonne.
Sie dreht und kreist und ist in großer Eile.

Der Mond ist noch unruhiger um sie herum.
Die eintönige Bewegung wird den Welten nie zu dumm.
Sie sind stumm und ohne Sinne.
Das ist das Arge – Schlimme,
dass es die Menschen nie erkennen
und sie selber in das Unglück rennen.
Die Sonne hat eine gewaltige Atmosphäre.
Sie gibt sich stets die Ehre.
Sie bescheint die Welt, die sich sonnt und dreht
und eine angenehme Temperatur entsteht.

Die breitet sich auf der Erde aus,
erfüllt Wasser und die Luft,
dringt durch Stein und Fels
und erhitzt die kühlen Gemüter.

Treiben

Was die Lebenden treiben,
bringt den starken Mann zum Speiben.
Sie sind stets darum bemüht,
dass sie sich benehmen unterkühlt.

Kommen und Gehen

Sie kommen und gehen.
Was sie hören und sagen,
das wird als Schall und Rauch verwehen
oder es war ein Versehen.
Hoch über dieser Welt,
thronen die himmlischen Gemüter.
Dort besitzt niemand irgendwelche Güter.
Oben gibt es nur die Kälte und die Schwärze.
Steif und klamm hocken sie dort.
Sie sind längst Geister
und dünken sich als große Meister.

Geräte

Was soll das alles nur?
Wozu dienen die vielen Geräte?
Sie sind glücklich und hasten.
Einige wurden fett und wollen fasten.
Sie verstehen viele Dinge nicht
und sie benehmen sich schlicht.
Wehe sie sehen oder hören was
oder sie haben einmal keinen Spaß.
Ihr Alter ernüchtert sie.
Das Lachen haben sie verlernt.
Ihre Augen blicken krank und verhärmt.

Hin und Sinn

Es kommen viele Dinge in den Sinn,
die machen stetig alles hin.
Sie sind da um zu stören.
Niemand kann sich ihrer erwehren.
Es sind die Wellen von den bösen Feinden,
die wollen den Tod heraufbeschwören.
Und zum Bösen und Verderben bekehren.

Die Geister bringen das Verderben.
Sie stecken in den Partnerinnen
oder in guten Freunden.
Sie haben das Stören im Kopf
und wer ihnen Glauben schenkt,
der wird ein armer Tropf.

Spiel

Es ist der Tod im Spiel.
Sie wollen ihn den Liebenden verordnen
und wer liebt, der ist verloren.
Die Kinder, die bei den Eltern blieben,
erwehren sich nie deren Bosheit und Einfluss.
Sie werden nie so alt wie die.
Nur dort werden Leute über hundert Jahre alt,
wo es Kinder gibt, die sich für ihre Eltern opfern
und schon vor denen schwinden.

Vergeben

Vergeben und vergessen ist das Leid.
Einer ist voll Geilheit zur Verblödung bereit.
Er lässt sich an der Nase führen
und will den Verstand verlieren.
Gerne lässt er ihn sausen,
denn am schönsten ist das Leben für Banausen.

Wollen

Sie wollen stärker sein.
Nie werden sie leben allein.
In der Menge wollen sie sich baden.
Was sie an dummen Dingen tun,
hört einer versteckt in ihren Fragen.
Sie fragen, da sie blöde sind.
Dort verdirbt die Welt geschwind.
Vergiftet wird die Luft
und der Nebel bringt den Todesschub.

Treiben

Wind treibt das Verderben übers Land.
Die Schornsteine qualmen unentwegt,
so dass einem das Atmen vergeht.
Das Volk, das das Gift muss atmen,
wird mutieren und entarten.
Die Wälder werden es nie absorbieren.
Das Leben muss an diesem Gift krepieren.

Schön

Schön ist es, wenn die Leute zufrieden wirken.
Sie tragen sich so schlank wie die Birken.
Dem Wind weichen sie zu gerne aus
und unter gehen alle: Mann und Maus.

Bös

Dort wo das Liebliche duftet
und die Töne wieder klingen,
werden nur die guten Zauber stets gelingen.
In der Schwärze und der Einsamkeit,
da steht das Böse zur Wirkung bereit.

Das Böse ist verborgen und bleibt unentdeckt.
Es bleibt in den Herzen der Verlierer versteckt
und dort entfaltet es die größte Wirkung.
Es zerstört das Vitale und fördert das Leid.
Die Personen die altern werden nie zur Maid.

Wer gut ist und die Freude pflegt
und die Natur nicht immer toter schlägt,
der wird nie alt und krank
und bekommt das Glück auch noch zum Dank.

Schulen

In den Schulen wird Angst gemacht.
Sie ist die große Lehrermacht.
Wo immer sie es nur können,
wollen sie nicht eher löhnen
oder sie sind dabei es zu versuchen
und das nennen sie Bedarf
und ihr Benehmen ist sehr scharf.

Sie wollen drillen
und lassen schlucken Pillen.
Das Tun und Werken ist das große Ziel
und den Lehrern scheint es nie zu viel.

Stets soll es weitergehen.
Wer das nicht will verstehen,
der hat nichts auf der Erde verloren.
Jene reden auch zu verworren,
so dass es nie dringt in fremde Ohren.

Es wird laut gelacht.
Dummheiten werden gemacht.
Sie sind längst vergoren.
Rot sind der Kinder Ohren.
Das finden die Lehrer gut.
Dafür bekommen sie frischen Mut.

Was du auch leistest, es ist zu wenig.
Die Erde auf den Friedhöfen ist lehmig.
Dort landen alle Leute,
ob sie mögen oder nörgeln,
ob sie lieben oder nur so tun,
sie müssen für alle Zeiten grüßen.
Dagegen kann niemand etwas machen
und müssen sie aus Panik Lachen,
wird es auch nichts besser.

Trinken

Sie lieben das Lachen,
meinen, sie könnten etwas besser machen
und glauben sich wertvoll nur.
Einige saufen deshalb in einer Tour,
meinen, es sei die beste Medizin.
Die macht sie aber nur dumm und schlapp
und die Würmer kriegen viel Papp.

Kaltes Essen

Das kalte Essen macht frieren.
Mancher denkt schon ans Krepieren.
Die Augen sind rot
und Leute schießen mit Schrot.

So geht es dahin im Leben.
Die meisten wollen nie Fehler vergeben.
Dort wo die Leute glücklich sind,
werden sie hören ein lachendes Kind
und sie werden das Gute machen.
Das Besondere liegt in der Luft,
das kann mancher spüren.
Es entwickeln sich neue Star Allüren.

Geisterheim

Dort sind die Geister daheim,
die sich nicht vertreiben lassen.
Sie lassen sich nicht von Exorzisten fassen,
denn diese sind zu lahm und dumm
und sie sind zu jenseitig stumm,
um bemerkt zu werden
von verkommenden Erden.

Kehren

Du kehrst vor deiner Türe.
Der Himmel wird schwarz vom Staub.
Dich hast du des Guten längst beraubt
und auch des Lebens.
Du hast Einiges versucht: vergebens.
Der Besen wird weg gelehnt
und du bist drauf versessen
dir die Schuld daran zu geben,
dass so mies und arg ist dieses Leben.

Wer also vor der eignen Türe kehrt,
der ist trotzdem genauso wenig wert.
Der reitet auf dem Besen
und ist gleich wie zuvor gewesen.
Das Suchen nach dem Glück
ist nur ein Weg in die Hölle zurück.

Vergessen

Er hat vergessen, dass er nie war besser
und war zum Richter geworden
und verbot den Nachfahren alles,
was sie verrichteten,
denn es endet im Morden.

Irgendwo im Norden,
da ist es schrecklich kalt.
Dort vergehen alle Lüste
und die schrecklichsten Düfte
werden liebliche Labsal.

Zittern

Das Zittern will einen packen
und der Rücken will zusammensacken.
Auch das Gehen fällt zu schwer.
Aus weiter Ferne weht der kalte Wind daher.
Die Fenster sind nicht dicht.
Die Wälder und Berge verstellen die Sicht.

Die Finger werden kalt und klamm
und du hast gesoffen wie ein trockener Schwamm.
Der Bauch ist wieder voll und aufgequollen
und das Fasten hat nicht sein sollen.
Angst hast du davor zu verhungern.
Deshalb willst du auf den Straßen nur noch lungern.
Aber die Luft ist dort zu aggressiv
und kurz und gut der reine Mief.
Wer dort zu lang ist unterwegs,
der kriegt in jungen Jahren bereits den Krebs.
Alsbald kriegt er keine Luft
und landet in der kühlen Gruft.

Aus Angst vorm Verhungern werden sie fett.
Sie halten den, der hungert für einen Depp.
und wollen nicht mehr vernehmen,
dass wer dick ist, sollte sich schämen.
Sie sagen, dass die Dünnen sind zum Essen faul
und deshalb spucken sie denen gern in ihr Maul.

Die Dicken haben große Angst.
Das ist der Grund dafür, weswegen du so bangst.
Sie sind süchtig nach Energien.
Ob sie Diesel oder Milch dazu trinken,
sie müssen in ihrer Pestilenz versinken.
Wenn sie zu faul sind zum Gehen und zum Wandern,
sie nur noch fahren von einem Ort zum andern.

Sie essen und nie werden sie darauf vergessen.
Die Hungernden sollen für sie leiden
und sie wollen das ihrerseits vermeiden
und lassen sich das Leben nicht verleiden.

Nässe

Die Nässe macht ihren Lauf.
Jeder bekommt eine Ordentliche drauf.
Wenn er hat sein Gesicht verloren,
dann wurde er zum Leiden in der Hölle geboren.

In der Ferne fliegen die schwarzen Vögel.
Ein Arbeiter hält sich
fest an einem dicken Schlegel.
Einige gehen gebückt.
Ihre Arme reichen bis zum Boden.
Sie halten sich ungeschickt an ihren Hoden.

Die Wege sind nass
und der Dreck schwimmt ölig auf den Pfützen.
Sich vorzusehen wird niemals etwas nützen.
Sie tragen alle die Keime des Todes in sich
und ängstigen sich vor dem Ende.

Nebelfetzen hängen in der Luft.
Sie enthalten den tödlichen Duft.
Es stinkt der Brand der alten Fette und Alkohole,
der auch den Teufel in sich trägt
und durch die Lüfte fegt.
Sie sticken das Gute ab und hoffen drauf,
dass nur wird dem Herzen bang.
Sie haben sich umsonst gefreut
und schnell hat es sie gereut,
dass sie etwas getan
und das Grauen ward geboren.
Sie haben ihre Unschuld vor langer Zeit verloren.
Was sie inzwischen taten,
das hat sie gänzlich verdorben.
Sie liegen und hocken um die Lagerfeuer
und das gefällt ihnen ungeheuer.

Der Rauch steigt auf
und verbreitet sich über die ganze Welt.
Die Kohlenstoffe erwärmen diese
und was dafür kommt, das ist die grüne Wiese.

Gebissen

Was hatten sie davon,
dass sie sich ins eigene Fleisch gebissen?
Sie tranken das frische Blut.
Nie bekamen sie davon genug.
Auch das Feuerwasser hatten sie gerne,
die Welten Hasser sind in der Ferne.
In der letzten Lasse halten sie sich auf.

Unschuld

Die Unschuld ist nirgendwo.
Wer sie hat erfunden,
der hat große Freude über diese Lüge empfunden.
Der wollte nie die Wahrheit wissen.
Auf diese haben die Menschen
von jeher schon geschissen.

Wo sie schön reden
und die jungen Leute sich erregen,
dort muss das große Lager sein,
in dem herrscht der heiße Feuerschein.

Dort wollen sie jubilieren
und die Nachkommen kreieren.
Was auch immer sie machen,
im Alter sie ständig lachen.

War

Was auch war und ist vorbei,
es ist völlig einerlei.
Was zählt ist stets der Augenblick.
Es gibt kein Vor und kein Zurück.
Wo einer ist, da ist das Leben.
Wenn du bist gestorben,
dann bist du friedlich und verdorben.

Wenn

Wird etwas nicht angefasst, wie es wollte,
gibt es große Probleme,
denn es kommt aus dem Trott.
Der Plan wird nicht erfüllt
und das Leben einen killt.
Wer nicht stillt die Begierden,
der muss erleiden den allgemeinen Zierden.
Sie gehen irgendwohin und sind froh gelaunt

Von Anderen wird laut: „Ruhe!“ posaunt.

Einst

Du warst einst jung und im Sinne herrschte Friede
und warst froh und alles strebte nach Liebe.
Aber was du erhieltest, das waren Hiebe
und du wurdest zerdrückt im Wirrsal der menschlichen Triebe.

Glatzen Tischler

Der Glatzen Tischler geht wieder um.
Er sucht nach Leuten blöd und dumm.
Sie lassen sich von ihm die Glatze tischlern,
denn er braucht das Haar für die feinen Herren.
Er will alle Köpfe glatt und glänzend scheren.

Er pfeift und singt sein Glatzen Tischler Lied.
Es klingt wunderschön verlockend.
Es macht die Männerherzen stockend.
Sie sollen kommen von nah und fern,
denn sie mögen den Glatzen Tischler
und sein Lied besonders gern.
Sie sollen bezahlen mit Geld und Haar.
Die Glatze ist bequem und wunderbar.

Es wird gehobelt und geschnitten fein und glatt.
Das schönste Haar fällt auf den Boden hinab.

Sie lachen und gurren.
Sie schnurren und sie murren,
wenn sie bekamen, was sie wollten,
lachen sie laut auf
und hauen sich eine Feste obenauf.

Wer auch noch zu ihnen kommt
und hat er sich noch so braun gesonnt,
dem wird sogleich die vollendete Platte gemacht.
Wer vom Glatzen Tischler die Glatze fordert,
dem zeigt er sich verärgert,
denn er will alles nur im Geheimen tun.
Er will das Haar schön und wunderbar
und dafür kommt eine hässliche Glatze.

Licht

Nach Tagen ist es bereit sich wieder zu zeigen.
Es öffnet sich der Himmel
und die Strahlen fallen auf den Boden herab.
Die Lebenden sehen es trunken und entwöhnt.
Sie möchten endlich wieder genießen
und lassen sich die Sonnenstrahlen nicht verdrießen.
Selbst die Sadisten wollen nie wieder toben.
Sie fangen an dieses Licht zu loben.

Jung

Sie war so schön und jung
und voll von Liebe und Geduld.
Nur der ewige Augenblick
ist am Vergehen schuld.

Das Schöne muss vergehen.
Es gibt kein Wiedersehen.
Die Sonne hat Bestand.
Das Leben ist zu sehr am Rand.
Es muss viel zu früh vergehen.

Das Leben ist zwar schön.
Aber es muss enden.
Das Schöne wird verzehrt
und von den Anderen begehrt.
Es wird ausgesaugt
und kurz danach ist es ausgelaugt.

Volles Haar

Voll war das Haar.
Im Winde hat er es wehen lassen.
Die Leute konnten es nicht fassen.
Sie wollten ihn dafür hassen.
Sie versuchten sein Haar zu zerstören
und sie begannen alles an ihm zu begehren.
Weil es nichts half,
nannten sie ihn den schwulen Ralf.
Doch sie waren selber schwul
und sie sind wirklich Somnambul.
Sie wurden alles selber
und weinten wie an BSE erkrankte Kälber.
Sie bockten und joggten,
endlich sich alle schockten.

Lebende

Das Wesen ist tot.
Sie wurden rot –
haben verloren
und sind zum Untergehen auserkoren.

Sie brennen und roden und reißen sie auf.
Sie zerstören sie und scheißen noch drauf.
Sie wollen sie fressen und verdauen sie nicht.
Sie sind gierig und nie üben sie Verzicht.

Die tote Welt

Die Welt ist tot.
Die letzten Leben müssen vergehen.
Sie wollen es nie verstehen.
Im Tode sind sie vereint.
Noch nie wurde soviel wie auf dieser Welt
über die Grausamkeit geweint.

Es wird sich erweisen,
dass sie sind alte Eisen.
Sie rosten und verfetten dahin.
In ihren Köpfen ist nichts als Unsinn drin.

Sie brennen wie die Sonne.
Sie bewundern sie auch.
Nie erheben sie ihre Blicke
zu ihr hoch hinauf.
Am liebsten fräßen sie sie
und sie tun es indirekt auf der Welt.
Sie treiben stets Böses
für die Energien im Feld.
Sie wollen stetig handeln
und unentwegt lustwandeln.

Brennen

Der Ofen brennt.
Alle Tage gibt es mehr davon.
Das macht einige rasend.
Wutentbrannt rennen sie schon
und meinen es sei anders herum
und sind rascher als nötig krumm.

Wollen

Sie meinen, dass sie die Wahrheit gepachtet haben
und führen sich auf, wie die weisen Knaben.
Sie können gehen
einiges Zeug verstehen.
Doch es ist Glaube
und vom Schicksal kriegen sie die Schraube.

Ofen

Öfen, die dauernd beheizt werden, sind teuer.
Sie sorgen dafür, das sich die Welt erwärmt.
Sie blicken zwar nicht verhärmt, die gute Heizer.
Doch sie wirken nie glücklich
und sie finden das Heizen unschicklich.
Sind sie erst dicklich,
wollen sie nie wieder anders sein,
denn die Geilheit ist noch schöner als der Sonnenschein.
Das ist der Grund dafür, dass sie sich heizen ordentlich ein.

Gewiss

Es ändert sich nichts,
selbst wenn einer schon alles kennt
oder wenn er nichts mehr erlernt,
weil alles nur Wiederholungen sind
und es nichts gibt als das Grauen.

Einschränkung herrscht vor.
Wer die Stunden erfüllt hat, der ist ausgelastet.
Auch der Schlaf gehört dazu.
Die Informationen müssen verarbeitet werden,
so dass alle Zeit, die bekommen wurde,
schon verbucht, bestimmt oder gebunden ist.

Die Tage sind alle gleich.
Die Unterschiede sind nur eine Vorstellung
und sie ändern nichts an der Länge.
Wenn ein Monat wärmer als üblich war,
ist der nächste dafür kälter oder feuchter.

Aber dort ist nur ein Stau.
Der zeugt von seiner Ferne.
Er ist die eigene Grablaterne,
die gefunden worden ist
und die einer nicht einmal tot vergisst.

Reich

Reich ist, wer jung ist
und so ist es auch mit der Erde.
Jeder altert mit ihr.
Nur sie besitzt die Kraft der Erneuerung,
die sie durch den Tod des Lebens hat stibitzt.

Die Eile führt zur Müdigkeit und Langeweile.
Sie saugt die Energien aus
und die Trägheit zieht nun ein,
so wie alt auch wird der junge Wein.

Der Hund läuft nach dem Läufer
und glaubt er ist doch wer.
Doch der läuft den lockeren und leichten Schritt
und will nie mit dem Hunde rasen mit.
Der läuft wild vor und zurück.

Nach ein paar Kilometern hängt seine Zunge raus
und seine Augen wurden glasig.
Seine Freude aufs Laufen ist für eine Weile blasig.

Schönster Tag

Der schönste Tag ist nun vorbei.
Es wurde einem kalt dabei.
Der Sauerstoff wurde aufgebraucht.
Die Leute wanderten aus.
Sie sind erwürgt worden von den Händen
und ihre Augen sind rot.
Die Sinne sind halb tot.
Wer läuft oft herum,
der wirkt mitunter müde drum.

Lebensdieb

Er hatte das Leben lieb
und haderte mit der Welt.
Gern hätte er geweint
und sehnte sich nach Geld.
Wer davon hat genug,
der wird beneidet stet,
weil nur mit Geld was geht.

Vordem hatte das Glück genützt.
Es war sehr falsch gewesen
und hatte sich an einem festgesetzt,
hat alles heraus gefressen,
was er hat gebraucht.
Es könnte einem gestohlen bleiben,
wie die Gier oder Geilheit.
Doch werden diese stärker,
je vehementer jemand sie abwehrt
und dagegen kämpft.

Es geht immer wieder verloren,
denn die Versuche blieben fruchtlos.
Die letzten süßen Zeiten sie verbittern.

Niemanden etwas tun

Sie verfluchten den,
der niemanden etwas tat
und waren stolz darauf.
Gewaltig wurden die Frechheiten,
die er nicht verzeihen konnte,
denn sie prägten sich sehr stark ein.

Verloren und gespalten

So hat die Welt die Macht über den Geist verloren.
Die Gespaltenheit wurde geboren.
Der Organismus ist schon beinah Staub.
Der Geist ist ohne Angst und voll bewusst.
Die Seele abfahren muss.

Augenblick

Kurz ist die Dauer des Augenblicks.
Doch dauert er für jeden ewig
und ohne Sinn sind alle Mühen,
die erzeugen vermehrtes Glühen.

Die Öfen werden überhitzt.
Die Gesellschaft ist gewitzt,
hat hoch gespielt und verloren.

Fetzen

Fetzen wurden längst zerrissen.
Wer einen Wagen zum Fetzen fährt,
der hat ins Gras gebissen,
als er zu schnell fuhr und den Baum touchierte
und sich selber massakrierte.

Dünne Finger

Die Finger sind zu dünn.
Im Kopfe ist alles hin.
Wo er lebte und auch starb,
gab es für ihn keinen Bedarf.
Sie jagten jenen, die Leute,
denn sie waren scharf auf die geile Beute.

Schwarze Gedanken

Schwarz sind die Gedanken
und die Bilder der geistigen Energien.
Sie werden durch die Lande ziehen.
Wo sie alle weilen lang,
wer sie empfing, dem wurde bang.

Gerne wäre er besser als die Andern,
doch wird er es weder durch Lernen noch durch Wandern.
Er kann nur besser sein, durch seine Taten ganz allein.

Wenn jemand glaubt, er sei besser, ist er schlechter
und wer am Übelsten scheint, der ist mit Christus vereint.
Der lebt das Leben auf seine Weise eben
und will die Ähnlichkeiten nicht, die jene haben,
die den Luxus und Reichtum besitzen.

Ohne Schnee

Das Land ist ohne Schnee.
Auf den Feldern blüht schon der Klee.
Die Margeriten sind weiß.
Sie blühen um jeden Preis.
Nie werden die Äcker schöner leuchten.
Die Sonnenstrahlen erwärmen das Land.
Sie werden dorthin gesandt.
Aber es schadet auch nicht der Schnee,
wenn er einem auch manchmal tut weh.

Zentrum

Das Zentrum ist das Licht.
Wer das nicht weiß, der ist ein Ignorant,
der scheint zu sein ein armer Wicht
und führt sich auf wie ein Denunziant.

Kalt

Kalt sind die Hände und kalt ist die Welt.
Sie hat sich von der Sonne abgewandt und sie quält
sich mit lang geworfenen Schatten über die Weiten.

Wenn es auch oft sehr wechselhaft ist,
so bleibt es stets gewiss,
dass es besser mit als ohne Wetter ist.

Klagen

Sie denken und klagen.
Wenn sie den letzten Schritt zu setzen wagen,
erschrecken sie oder sie fühlen sich gerecht.
Die Schwächen wurden längst verpecht.

Das Lieben und die Frauen

Das Lieben ist schwer,
wenn du hast gar nichts mehr.
Wer nie etwas besessen,
kann sich nie mit den Liebenden messen.

Die Frauen sagen nur müde,
dass sie sind prüde.
Sie wollen Ruhe oder sie tragen zu spitze Schuhe.
Der Nichtsnutz kriegt einen Tritt
und dann sind sie mit ihm wieder quitt.

Sie lieben jene Type, die steht in der Mitte.
Die am Rande sind zu bequem,
die sollen schnellstens untergehen
und sich dafür schämen
Jene werden gefragt, was sie wollen
und danach wird mitgeteilt, was sie sollen.

Geweint und gelacht

Es wird geweint und auch gelacht.
Die Leute werden nach und nach in Stimmung gebracht.
Sie wollen hören und singen mit
und wer nie sein will mit dem Leben quitt,
der wird dafür gehasst und gequält
und somit vom Schicksal hart gestählt.

Vor langer Zeit dachte einer,
er sei sehr klug
und hatte geübt Selbstbetrug.
So wurde er alt und krank.
Auch blieb er stetig rank und schlank.
Bis er erkannte,
dass er so war wie der Rest,
war jener wirklich übler als die Pest.
Das war den Leuten gar nicht recht.

Das Beste ist hier zu sein
auf der Welt ohne was zu haben,
denn Job und Geld machen alles kaputt
und jener wird so schlecht,
dass er aussieht wie ein Hecht.

Faul sitzt du herum.
Die Fische sehen das stumm.
Sie schwimmen durch den Raum.
Du bist mitten im See und glaubst es kaum.
Verrückt ist nicht nur das Wetter.
Du hörst von den Leuten stets Gezeter.
Sie wollen nur noch den Ärger
und dünken sich fein wie die Berger.

Was getan wird, will einer ohne es zu können.
Die Dinge will er klar beim Namen nennen.
Sie werden gesagt oder sie wurden geträumt.
Wer lebt, der hat die Ewigkeit versäumt.

Jemand wurde verschreckt
und zu den Lebenden verschleppt.
Erst wurden sie verdammt
und danach alles verschlampt.
Dieses Sein ist ewig,
so wie Leben zu vergeblich.
Wohin es führt, das ist bekannt,
denn jeder sich irgendwie hat verrannt.
Das ist jedes Menschen Sinnen,
nach innen und von hinnen.

Die Seiten sind nach außen gekehrt.
Beide sind gleich und deshalb nicht viel wert.

Der Wolf

Der Wolf, der alleine läuft,
der hat sich selber doch gefressen.
Er war hungrig und zu schwach etwas zu fangen.
Er wollte keine Gräser und die Erde ist ihm zu schwer.
Deshalb verzehrte sich er und zwar ganz,
denn sein Leben ist nur Firlefanz.

Fiktion

Die Fiktion ist erfunden.
Sie will so gut wie alles auf der Welt bekunden.
Sie ist versteckt, diese Funktion,
in diesem und jenem Ton.
Wer will schon Korrektes haben,
wenn er darüber muss ständig klagen.

Sie kann sein wie der feine Ton
und jeder kennt sie schon,
war nie da und ist nie dort.
Sie war noch nie an einem Ort.
Wozu sie gut sein mag oder nicht,
das Lebende bleibt fürchterlich.

Der Teich

Der Teich ist zugefroren.
Sein Wesen ist verloren.
Im Sommer wird es geatmet, darin geschwommen.
Im festen Zustand wird mit Kufen darüber gerutscht.
Wie schnell der Eisläufer auch über die Fläche huscht,
sein Leben hat er ganz alleine verpfuscht.

Wackeln

Sie wackeln, wenn sie erst einmal frieren
und wenn sie die nötigen Energien verlieren.
Nie wollten sie das Leid des Lebens,
doch sie hofften immerzu vergebens.
Sie kehren ein in die Ewigkeit.
Doch müssen sie sich tummeln.
Dort können sie nicht mehr schummeln.

Erfasst

Die Umbruchstimmung hat sie alle erfasst.
Die sich abseits Haltenden,
werden von den Artigen geschasst.
Voll Eifer sind sie und in Aufruhr.
Das Angesicht wollen sie erleuchtet.
Nichts wollen sie von der Welt,
auf der sie leben, je verstehen,
sondern mit ihr vergehen.

Er kann

„Er kann nicht anders“, sagte er
weil er sich tut äußerst schwer.
Gerne hätte er Millionen
und lebte wie die Schamanen.
Das ist aber nicht möglich.
Wer es aber will, der tut sich schwer unsäglich,
zumal er nur ein Träumer ist.

Artgerecht

Niemand lebt anders als artgerecht,
denn anders zu leben, das geht schlecht.
Es wird geredet über Gott und Himmelszelt,
doch nur was sie hier tun, das zählt.
Wenn sie auch noch so gute Sachen sagen,
es kommt an auf ihr Betragen.
Sie können alle nur das Gleiche tun
und dazwischen müssen sie ruhen.

Es zählt also das Tun und nicht das Sagen.
Es nützen weder Jammern noch Klagen.
Wer also hält bloß Maulaffen feil,
der fällt ab sehr steil.
Wer zu viel tut und sich übernimmt,
der fällt auch ab zu geschwind.
Allen ergeht es so, die übertreiben.

Eben

Die schönsten Dinge gibt es im Leben
und man hat sie zu schätzen eben.
Es ist schade um dasselbe
und nie darf es jemand verwerfen
und geht es ihm noch so auf die Nerven.

Es gibt nur ein Leben für jede Kreatur.
Deswegen ist etwas Ordentliches zu schaffen.
Sonst war es vergeblich
und hat nur Leid gebracht unsäglich.
Das eben ist zu vermeiden,
dass sie nur noch die Zeit vertreiben.

Kalter Wind

Kalt ist der eisige Wind.
Er schüttelt durch das dürre Kind.
Es zittert und bebt wie Espenlaub.
Es war vordem auf Raub.

Vollbringen

Sie wollten doch noch die Tat vollbringen.
So etwas wird allen, die überleben wollen, gelingen.
Viel braucht jemand nicht dazu zu geben.
Öfter kann er dabei auch sich übergeben.

Kinder

Den Kindern ist oft noch im Sonnenschein zu kalt.
Zum Schwitzen sind sie nicht zu alt.
Sie vergaßen, dass sie nicht durften rasen,
haben jedoch ein Recht dazu.

Sie schränkten sich nicht selber ein.
Die Natur hat sie gemacht so klein.
Ihre Herzen sprühen über.
Ihre Phantasien laufen drüber.
Die Materie macht sie schwer.
Wer nicht Energien tankt wird leer.
Die Schwäche breitet sich dann aus
und der Geist fährt rasch hinaus.

Tanzen

Sie tanzen um das Feuer.
Es lodert wie die Augen vom Ungeheuer.
Sie wollen alles erfassen
und aus werden sie niemanden lassen.
Sie sind einander ähnlich
und verbrennen wie die Flammen.
Wenn sie sich auch Energien ein rammen,
werden sie niemals sein gut beisammen.

Prüde

Wo sind die Leute, die nie ausgehen
und wieso sind sie prüde?
Sie wollen niemanden sehen
und müssen alles besser verstehen.
Wenn sie das zu können glauben,
sie sich des eigenen Verstandes berauben.

Mehr als nur die Lüste werden vergehen.
Auf den Frust will er nie zugehen.
Er will die Dinge erledigen, so wie er es liebt,
so dass er nie Grimassen zieht.
Er will leben und geliebt werden auch
und zeichnet sich deshalb mit der Zurückgezogenheit aus.
Er hat gespart und gesammelt.
Nun wirkt er vergammelt.

Die Kugel

Die Kugel ist in Bewegung.
Sie dreht sich auf endloser Reise.
Sie vollzieht das völlig leise.
Der Sturmwind nie um sie weht.
Einiges ist dort, wo sie schwebt.

Das Wasser ist verdunstet.
Was sich noch so vollzieht,
zu dem keiner je riet,
ist jenes, was die Welt ergattert
und glaubt, sie tragen zu müssen.
Das einige für verrückt halten.
Doch sie wird nicht erkalten.

Reise

Reisen sind sehr leise.
Wer sich laut verhält,
der Probleme erhält.
Es regen sich die Stillen auf
und wollen die Einsamen strafen,
wenn sie nicht brav grüßen und viel paffen.
Sie wollen Ängste sehen und Unterwürfigkeit,
sonst sind sie zur Gewalt und zu Schandtaten bereit.
Dies sind die Devisen,
die führen zu gewissen Krisen
und niemand wird sie vermissen.
Wohin er kommt, wie weit er geht,
sobald er geboren wurde,
ist es zur Flucht zu spät.
Wie die Welt er zu torkeln beginnt
und sich alt und krank zudem spinnt.

Bang

Bang sind die Ströme,
an die keiner sich gewöhne.
Wer von der Welt das Bange kriegt,
der wird von ihr besiegt.

Stets

Stets nur essen, trinken, brennen
und dazu noch rennen, schlafen, arbeiten
und sich quälen, töten, schlagen und vermählen
und dann folgt die Scheidung noch.
Ach wie verrückt ist das Dasein doch.

Man ist längst deprimiert,
und das Leben keiner kapiert.
Gerne hätte einer sich das Glück geschaffen,
ehe er die Augen für immer schließt.

Dunkel

Dunkel ist der Raum, in dem er wohnt.
Die Fenster sind verschlossen.
Er ist von sich und aller Welt verdrossen.
Wie ein Kind und so geschwind
sind die Leute beim Rächen
und sie wollen die Unebenheiten rechen.
Sie verlangen, dass er „Mache!“
Es heißt, er sei eine stinkende Lache.
Die Andern leisten nichts
und sparen den letzten Dreck.
Gerne sagen sie, es habe keinen Zweck,
etwas zu wagen oder sich zu beklagen.

Pfeifen

Es pfeift der Sturm über das Land.
Der Föhn heult es wieder warm.
Dem Wetter sei Dank.
Er soll nur kommen
und auch der Regen wird bemüht.
Es soll nie wieder zu kalt hier werden,
solange jemand lebt und hat nichts zu erben.

So sollen die Winde heulen und weinen.
Sie sind es, die immerzu greinen.
Es ist jedermann geil auf das Geld
und sie kriegen die Pest
und das wird ihnen geben den Rest.
Wer das Verderben verdient,
dessen Blut schließlich gerinnt.

Nicht können

Wenn er nichts kann
und nie etwas wollte,
hat er gekriegt, was er sollte.
Er lebte aufrecht und alle Tage
und stellte sich nie die Überlebensfrage.

Zukunft

Die Zukunft gibt es nicht.
Es ist verloren die Konstellation.
Was es gibt, das kennen wir schon.
Es sind Taten und das Tun
alle Tage und jede Aktion ist die Wahrheit
und alles Andere Zeug stellt sich in Frage.

Was war und gewesen, ist nur Schein und Trug.
Was die Leute von sich geben ist nur Lug.
Sie wollen belehren und große Szenen.
Ihrer Untaten wollen sie sich nie schämen.

Wirr

Es heißt, er rede wirr
und gehöre weg, sei seit ewigen Zeiten irr
Mit ihm zu reden hätte keinen Zweck.
Er verstehe kein Wort.
Was er ist und was er tut,
ist für nichts gut genug.

Ruin

Sie schlittern in den Ruin.
Was sie tun, das hat nur einen Sinn.
Sie wollen sich vernichten
und werden nie darauf verzichten.
Sie wollen die Natur bezwingen
und in das Verderben springen
und denken sie seien aus Holz.

Sie

Sie tun und wollen und werden nie ruhen.
Auch im Schlaf sind sie nicht immun.
Wenn sie auch in die nächste Schlappe trudeln,
sie wollen nichts weiter als hudeln.

Das Treiben nimmt kein Ende mehr.
Wenn sie weinen, dann bitte sehr.

Jänner

Der Jänner ist schon alt.
Nie war er tatsächlich kalt.
Nur am Morgen bereitet er Sorgen.
Der Frost ist hart und schneidend die Luft.
Alle bringt er in die Gruft.

Flehen

Sie zittern artig und singen im Chor,
denn sie wollen steigen zu den Engeln empor.
Sie sind Betrüger und ihre Hierarchien, die sind falsch.

Humus

Der Humus ist der Dreck.
Er stinkt und hat den guten Zweck,
dass im Gestank die Pflanzen am besten wachsen.
Er ist nötig das Leben zu erhalten
und sich besser zu entfalten.

Zukunft

Es gibt keine Zukunft,
denn der Kosmos ist Bewegung pur.
Wer behauptet, er kenne sie,
der ist ein Lügner nur.
Astrologen aber arbeiten mit Konstellationen
und bringen Glaubenden große Kanonen.

Schätzen

Das Schätzen ist die Kunst,
die Bewegungen der Menschen zu erkennen
und sie in Worte zu fassen.
Wer gut und richtig schätzt,
der wird darüber in Entzücken versetzt.

Er will wissen, dass die Prognosen Gutes verheißen.
Wer die Leute zur rechten Zeit warnt,
der ist gut und jener, der das Wort Gottes genannt.
Wenn die Leute aber nicht hören,
ist es an der Zeit, dass sie fühlen
und sich an ihrer Ignoranz verkühlen.

Wer den Schätzenden verhöhnt und verdammt,
der hat sich total verrannt.
Wer ihn Lügner nennt und Betrüger
und wer Späße mit ihm treibt,
hat sie sich selber angetan
und der sich grausam zerreibt.

Sie haben verdreckt ihren Lebensort
und wollen schleunigst fort.
Die Welt hat sie verdammt.
Den Himmel haben sie verkannt.
Das, was kommen wird, ist fatal.
Sie führen sich zu lang schon auf banal.
Wer den Schätzer verhöhnt,
der hat sich mit dem Bösen versöhnt.

Gerochen

Sie mögen sich nicht,
denn sie haben sich zu lange gerochen.
Es hatte sie der Hafer gestochen,
so dass sie übereinander fielen
und nicht wieder zusammen spielen.
Sie kämpfen stets um das Licht.
Sie sind du und ich.
Sie sind hassend und begehrend.
Das Leben wirkt auf sie belehrend.

Nicht nur der Geruch,
sondern die Art, in der sie sich geben,
hat sie aufeinander so scharf gemacht,
so dass sie es treiben zu arg.
Erst war da der Hass und dann kam die Wut.
Sie sind nun voreinander auf der Hut.
Viel wurde getan. Es gab jede Menge Licht.
Für alle war da Platz, noch für den kleinsten Wicht.

Sie leuchten und wachsen.
Dauernd wollen sie essen
und das üble Leben vergessen.
Der Glanz der jungen Dinger
ist fast so hell wie das Sonnenlicht.
Sie reizen die Männer und sie spielen sich.
Was sie wollen ist klar.
Die Schuld schieben sie den Männern zu: wirklich wahr.

Klüfte

Die Klüfte werden stets breiter.
Er glaubt es geht nicht weiter.
Da gab es nur das Pech.
Es klebt auf den Leuten.
Sie stinken und kriegen es am Fest.
Aber gegessen wird alles bis auf den letzten Rest.

Bevorstehen

Wer die Freude und die Liebe verlor,
dem steht nur noch das Verderben bevor.
Er hat nur zu erwarten,
dass alles auf der Welt wird entarten.
Ob das Lebende sich verhüllt und die Sinne verleugnet,
ob es wie das Raubtier alles beißt
und hernach die Reste scheißt,
ob es wächst und gedeiht und Energien sammelt,
ob es nichts tut oder sein Leben lang sammelt
es ist verloren und ohne Chance,
auch wenn es als heilig gilt.
Es kann das Böse noch so gescholten werden.
Es nützt nichts: allen, die da leben auf Erden.

Es wird auch der letzte Rest verspielt.
Die Lebenden werden von den Prionen gekillt.
Sie haben es so gewollt. Das Geschäft lief zu gut.
Der Hunger ist gestillt.
Die fetten Leiber haben sich ausgeruht.
Wer schert sich schon um das Verderben,
wenn er wird ausgebuht.
Sie haben es genauso gewollt.
Nun werden sie besohlt.
Die Lieder haben sie verkohlt.

Nicht da

Er ist nicht da, sondern in sich gekehrt.
Diese Reise ewig währt.
Nie wird er wiederkehren.
Das Leben wollen die Leute stets erschweren.

Er war schon irgendwo
und will dorthin zurück.
Diesen Ort findet er aber nicht,
er war zu ungeschickt.
Gerne fände er dorthin,
doch der Weg ist zerstört
das Labyrinth zu verwehrt.

Die Liebe hat er verloren.
Er kennt sein Geschick.
Wie einst die Mutter ist er nun
und es gibt keinen Weg zurück.
Sie hatte diese Probleme,
die er selbst erst spät erfuhr,
als er lernte und arbeitete in einer Tour.

Er hatte sie sehr geliebt.
Aber es gab auch das Gegenteil davon
und entstammte ihrem Schoß.
Nach und nach wurde er groß.
Es war eine schmerzvolle Liebe,
denn es gab Brot und Hiebe
und somit ist sie verworren.
Sie ging im Wahn verloren.

Fluss

Die Zeit ist im Fluss. Das Leben ist dahin.
Was einst war, das ist lang schon hin.
Er wird von Gefühlen hin und her gerissen
und weiß, bald liegt er im Gras und hat sich darin verbissen.

Es schmerzt, das wird wohl so bleiben.
Die Gedanken sich nach und nach zu Ende neigen.
Sie wollen endlich das Zeitliche segnen.
Er hofft, es wird noch einmal warm auf den Kopf regnen
und der soll den Geist wieder sprießen lassen.
Er will nicht gehören zu den trüben Tassen.
Das Leben war nie so fern oder nah.
Diese Welt, die ist doch wunderbar.

Im Nu

Im Nu sind die letzten Seiten erreicht.
Er weiß, das Geschriebene niemals zum Besseren reicht.
Was er tat, war manchem ein Scherz.
Nie war da ein großer Schmerz.
Er ist da – oft wach
und er ist es, der die Angst entfacht.

Wie im Herbst und an den dunklen Tagen,
ist er wieder einmal am Verzagen.
Wohin er blickt und wie er sich auch schickt,
es verblieb bei den vergeblichen Taten.
Er kann nichts vom Leben erwarten.

Er darf nirgends mehr hin.
Das Ferne ist verboten.
Das Teure zu kaufen ist angeboten.
Wer es leicht erwirbt,
der sorgt dafür, dass der Neid stirbt.

Die Gier erfüllt den Leib.
Er giert nach Energien und nach einem Weib.
Wieder erwarten gehört er nicht zu den Harten.
Was er versucht, das ist verflucht.

Die Welt mag den Einen nicht,
der ihr widerspricht.
Wer sie verneint, der alle Tage weint.
Das Leid und die Flucht
und alles was er hat gesucht,
haben um die Niederlage mitgerungen,
von der die Leute gesungen.

Gepackt

Es wird gepackt.
Du schaust drein beknackt.
Es war doch nur so und nie anders,
auch wenn du bist der Anders.
Die Welt wird vergast,
wenn das Leben rast.
Sie muss ersticken
und an ihr wird sich das Leben erquicken.
Doch was es will, ist verbrennen.
Es hat sich in die Sonne verliebt
und sie sich für diese ausgibt.

Bekannte

Auch die letzten Bekannten werden gehen.
Du wirst sie nie wieder sehen.
Wo sie sich auch tummeln
und wenn sie am liebsten brummen wie die Hummeln,
sie wollen ewig agieren.
Sie sammeln und gieren
nach dem Saft der Sonne.
Sie lässt ihn auf die Erde rinnen
und alle vor Gier danach spinnen.

Knochen

Die Kälte macht sich in den Knochen breit
und du tust dich wieder einmal leid.
Gerne würdest du die Wärme genießen.
Die mehr kann als zu lassen die Pflanzen sprießen.

Kalte Füße

Die Füße sind kalt wie Eis.
Sie rutschen aus am kalten Boden.
Sie zersplittern wie Glas,
so dass er sich vergaß.
Er las das neue Wörterbuch,
darauf liegt ein böser Fluch.

Ein Wort

Einst meinte er, zu sein ein Wort.
Nun redet er in einem fort.
Nie will er es beenden.
Nie wollte er etwas in diese Welt senden.
Es wird alles aus reiner Wut getan.
Nun sind sie die Letzten und stumm.
Sie glauben, er sei derselbe nur
und alle betrügen sich und die Welt in einer Tour.

Der Schnupfen

Der Schnupfen ist bestellt.
Er wurde aus dem Krankenreich ausgewählt.
Er ist gut und fein.
Wer einen hat, ist nicht allein.

Streben

Er strebt in weite Ferne,
die er im hellen Leuchten sieht.
Er glaubt, dort sei das Paradies.
Was er auch findet,
sein Schicksal er nie verwindet.
Nie er aus dem Schatten findet.

Erfüllt von Zorn, sind die Feinde frech geworden.
Sie sind zu lang schon frei von Alltagssorgen.
Sie spritzen sich selbst voll und finden das zu toll.
Sie es stetig wiederholten,
was sie besser doch nicht sollten.

Die Angst hat sie gepackt.
Sie sind grau und nackt.
Was sie wollen ist nicht viel.
Es fehlt ihnen ein Ziel.
Sie sind voll und trotzdem leer
nur Schwätzer und nicht mehr.
Sie sind Pöbel und Schurken
und sie bekommen die Todesgurken.
Diese sie verdienen, ehe sie zerrinnen.

Brom

Brom macht nicht nur fromm.
Wer davon einiges hat abbekommen,
dessen Geist wurde genommen.
Er wird auch pervers und blöd.
Sein Leben ist qualvoll und öd.
Geschwüre breiten sich aus
und mit ihm fährt ab die Maus.

Mönch

Ein Mönch war einst ein Schwerverbrecher.
Er bekam ab viel Brom und wurde gläubig
und betrug sich überaus fromm.
Schon ist er ein braver Mönch geworden
und meint, er büße für seine Vergehen auf Erden.
Doch er schluckt immer noch brav sein Brom
und bekommt üble Geschwüre davon.
Krank ist er und die Schmerzen bringen ihn um.
Gott bittet er um Hilfe und er betet darum.
Sein Leid mehrt sich noch und er verstirbt.
Jeder hier auf Erden auch verdirbt.