Die liebe Freundin aus Bulgarien
Sie war bereits 49 und viel zu stark für ihn, besaß extrem viele freie Kapazitäten, die sie mitunter auch ausnützte. Aber sie aß am liebsten, was ihre Befriedigung war. Deswegen war sie relativ korpulent geworden und befand, das sei schön.
Als Kind hatte sie bereits ihre Mutter verloren, die sich umgebracht haben soll. Ihr Mann betrog sie.
Sie arbeitete, wie ihre älteren Geschwister, in seiner Fabrik. Er vergeudete das Geld und versoff es mit den Frauen, an die er stets dachte.
Seine Familie hatte aber umsonst für ihn zu arbeiten und die jüngste Tochter, managte den Haushalt. Sie war noch zu jung für die Arbeit.
Ihrem neuen Freund Josef erzählte sie, sie durfte nicht einmal zur Schule, sonst wäre sie zu klug geworden und wenn der Haushalt nicht ordentlich versehen worden war, bekam sie auch noch eine Ohrfeige vom Vater, der zuschlug, wenn es nötig war.
Sie hatte eine große Familie zu versorgen und fand trotzdem Zeit genug, sich junge Burschen anzulachen, die sie verführte. Deren Verstand raubte sie, was leicht war, denn die jungen Burschen dachten sowieso nur an das Paradies, aus dem sie ausgestoßen wurden und in das sie wieder, zumindest teilweise, zurückkehren wollen.
Als sie auch noch in die Fabrik ihres Vaters aufgenommen wurde und umsonst arbeitete, zumal ihr Vater mit dem Geld nicht haushalten konnte, war sie vollends enttäuscht und wollte nicht mehr leben. Aber ein hübscher Bursche, jung und reich, hatte sich in sie verliebt. Von dem wurde sie geschwängert, was aber ihr Unglück war, denn das Kind wurde adoptiert und der Bursche streng für seine Tat bestraft, denn sein Tun war unerhört für den Sohn angesehener Eltern.
Das fand sie ungerecht, denn es war ihr Kind und sie hätte auf die Alimente und auch auf den Burschen gut und gerne verzichtet. aber auf ihr Kind wollte und konnte sie nicht einfach verzichten.
Sie wollte nicht mehr und verweigerte alle Tätigkeiten und ihren Haushalt ließ sie Haushalt sein. Sie war widerspenstig geworden, frech und vorlaut…
Tuberkulose steckte sie als Mädchen an und überstand diese schwere Krankheit, wurde von ihrer Tante, die in Sofia lebte, übernommen, die gebildet und ihr wie eine Mutter gewesen war, nachdem sie ihre Mutter viel zu früh verloren hatte und auch den Vater, der sich umbrachte, als seine Firma Konkurs machte.
Aber die Tante war nicht zufrieden mit ihr. Sie taugte nichts zum Lernen und auch zur Arbeit war sie ungeeignet, träumte stets vor sich hin, versuchte Männer zu verführen, die sich zu gerne mit einer jungen Frau einließen und sie diese Freude doch nicht missen wollen. Sie erholte sich bei der Tante und wurde fett, was den Männern noch besser gefiel. Sie hatte auch eine Freundin, die sie sehr verehrte und mit der sie die Zeit teilte und Abenteuer erlebte, die ihr besser gefielen als die Arbeit und das Lernen.
Schnell wurden alle Leute alt und nur in der Jugend waren die Organe und die Haut schön und straff und nur in dieser Phase machte die Liebe Spaß.
Sie wollte Bulgarien verlassen, hatte ihre Nase voll, war zu verwöhnt, hatte sich ihr Leben leicht gemacht, ließ sich auch von den Behörden nichts gefallen und schikanierte die Leute, die mit ihr zu tun hatten, bis sie alle froh waren, wenn sie woanders war und sie Ruhe fanden. Dort lernte sie schließlich einen Diplomaten kennen, den sie in sich verliebt machte und der sich tatsächlich mit ihr einließ, was freilich Folgen hatte, denn sie wurde wieder schwanger, ließ sich diesmal aber nichts mehr wegnehmen und damit war der Skandal perfekt. Ein Diplomat sollte sich nicht mit Einheimischen einlassen und keine ledigen Kinder haben. Sie war nur verrückt und fand das sehr schön, verabscheute die Männer, so wie ihren Vater und auch ihre Tante, die von ihr etwas wollten, was sie nicht mochte. Ihre Tante hatte von ihr allerdings nie etwas Mieses verlangt, sondern nur helfen wollen und aus ihr eine anständige Person zu machen versucht.
Sie verließ die Heimat, als ihr Ehemann, ein Österreicher auf den Diplomatendienst verzichtete. Er war dem Alkohol verfallen und Alkoholiker waren immer ein Sicherheitsrisiko.
Er verdiente zu Hause weniger aber er liebte seine Tochter über alles und sorgte für sie, bis er am Ende war. Er litt an einer Blutkrankheit. Als er verstarb, war er knapp fünfzig Jahre alt und doch schon über alle Berge und hatte eine Tochter zur Halbwaise und eine Ehefrau zur Witwe gemacht.
Er hatte für seine Frau nicht sehr viel übrig gehabt. Aber sie hätte es ihm nicht derartig schwer machen müssen. Wenn sie das Kind adoptieren ließe oder wenn sie es abgetrieben hätte, wäre alles anders gekommen, aber sie wollte nur ein Kind und zwar eines von einem Ausländer, damit sie endlich aus diesem Land fliehen konnte, in dem es ihr zu übel ergangen war.
Sie war vom Leben frustriert und hätte sie dieses Kind nicht bekommen, das sie nie aus den Armen legen wollte und um das sie sich sehr fürsorglich kümmerte und bemühte, wäre sie vollends verrückt geworden und hätte sich auch, so wie ihre Mutter, umgebracht.
Sie erzählte ihren neuen Freunden von ihrer Vergangenheit, um Eindruck zu schinden und um Mitleid zu erregen, so wie alle Frauen ihres Schlages, die halb verrückt und meist grundlos eifersüchtig waren, sonst nichts im Kopf hatten als ihren Freund anzuschwärzen, bis sie ihn auch bei seinen Vorgesetzten, Mitstreitern und auch bei den Kunden soweit hatte, wie sie wollte.
Ihr erstes Kind war ein Bub, den sie unbedingt behalten wollte und der ihr quasi vom eigenen Vater gestohlen worden war. Vielleicht wurde es sogar umgebracht, denn wo sie auch nachfragte, überall zeigten ihr die Leute nur den Vogel. Der Sohn ihrer Tante, der in ihrem Alter war, studierte, lernte brav und fleißig und rührte niemals eine Frau an, was zu gefährlich war. Zu wenig bliebe für ihn übrig, wenn er erst eine Familie hätte, solange er noch keine gefestigte Position erarbeitet hatte…
Ihr früh verstorbener Ehegatte war bereits vor ihr verheiratet gewesen.
Seine erste Ehefrau war eine Musikerin und verliebte sich in einen bekannten Sänger und verließ ihren Ehemann deswegen, der sich davon nie wieder erholte und dem Alkohol verfiel.
Er konnte keine Frau mehr lieben. Seine erste Frau hatte er sehr geliebt und für sie alles Mögliche getan. Als er geschieden war, erholte er sich nie wieder und gab sich dem Alkoholgenuss hin. Er hatte die Bulgarin geheiratet, als sie ihm keine andere Wahl ließ. Er liebte sie nicht sonderlich.
Auch seine Mutter, bei der sie wohnte und die ihr nun auch ihre Tochter wegnahm, mochte sie nicht. Sie hatte nicht seinen Willen ausgeführt, sondern nur das getan, was sie wollte und ihren Willen durchgesetzt, dafür aber seinen Zorn geerntet, der sie überall hin verfolgte.
Er hatte einen übermächtigen Vater gehabt, der alles für seine geliebte Stadt tat und sein Vermögen derselben vermachte, anstatt es seinen Kindern zu geben.
Auch seine Geschwister waren klüger und reifer als er gewesen. Sie wurden Professoren an Hochschulen und Universitäten und waren im Ausland unterwegs. In den diplomatischen Dienst zu treten, war sein Glück gewesen, aber aufgrund seiner Schwäche zum Alkohol hatte er alles aufgegeben und als er schwer krank war, wurde er in die Frühpension geschickt. Wegen seiner Schmerzen und der Medikamente, die sehr stark waren und seinen Verstand schwächten, verbrauchte er sein Erspartes und seine Pension alleine. Seine neue Ehefrau arbeitete für ihn und hatte es nun in dem fremden Land nicht besser als einst in Bulgarien. Nun arbeitete sie wieder und zwar für ihren Ehemann, der es verlangte. Es war nötig, denn es war kein Geld mehr da. Er bekam alles, was sie verdiente. Ihr Ehemann war zu leichtsinnig gewesen und hatte sich zu sicher gefühlt, bereits in der ersten Ehe. Er war nicht gut genug, um sich gegen einen bekannten Sänger durchsetzen zu können. Er war der jüngste Sohn gewesen und verhätschelt worden. Zudem war er auch ein Musiker, denn er blies in sein Saxophon, um sich bemerkbar zu machen und er fuhr schnell und oft mit der Maschine, mit der er sich beinahe erschlagen hätte. Sie waren ähnliche Fälle, hatten sich gefunden und sich das Leben noch schwerer gemacht, mit ihrem Wahnsinn. Nur wer liebte, konnte es besser auf der Welt haben und der hatte auch das Glück, das nötig war, um zu überleben und Erfolge zu feiern.
Sie beide lehnten aber die Liebe ab und wer das tat, der war sehr arm dran, denn der verlor alles viel schneller. Der Hass war nun mal überschießende Liebe und verdarb das Leben.
Ilona war verrückt, was ihr half. Die Verrückten waren frei und die blieben lange unter den Lebenden, wenn sie auf sich achteten und jemanden fanden, dem sie mit ihrer Eifersucht das Leben zur Hölle machen konnten, was sie bei jedem ihrer Freunde mit Wonne tat. Sie hatte auch als Witwe Männerbekanntschaften gepflegt und jene zum Narren gehalten.
Sie beide waren Außenseiter gewesen und wollten nicht das Leben führen, in das sie hineingeboren worden waren. Ihre Willen waren ausgeprägt und sie trieben was ihnen gefiel.
Beide waren Träumer. Sie hatten nichts Autistisches an sich. Sie wollten die Realität nie erkennen, waren zu schnell aus der Obhut der Familie entwichen und zu starken Armen ausgesetzt gewesen. Sie dürften zu arrogant gewesen sein und doch war es nur eine auf Äußerlichkeiten beruhende Sache. Sie hatten zu gute Eltern gehabt und sie wollten sich nie um ihre Probleme kümmern, sondern sie schoben sie von sich weg, um zu träumen, um ihre Arroganz gegen jene auszuleben, die sich das aber auch nicht gefallen ließen. Ihnen war meist kalt gewesen und der Alkoholgenuss hatte nicht geholfen. Auch das Essen konnte in diesem Falle nicht helfen, obwohl die Bulgarin sehr großen Hunger entwickelte.
Sie gaben vor mehr zu sein, als sie waren. Die Bürger waren für sie Idioten und doch konnten sie nicht mehr als jene. Sie wurden von der Natur dafür bestraft – von Gott. Aber sie erkannten es nicht, sondern verkannten alles – ihre prekäre Situation.Verblendet waren sie, hielten sich aber für klug und gut. Sie setzten alle Kräfte ein, um ihren Irrglauben aufrecht zu erhalten und hielten das für Überlegenheit. Die Bulgarin war sehr stark und inzwischen bereits eine Österreicherin, obwohl sie nicht Deutsch sprach. Sie aß mit gesundem Appetit, reichlich, was gut für ihre Nerven war, aber nicht für ihre Figur.
Sie fühlte sich von allen Leuten übel behandelt und besonders von ihren Freunden, die ihr den Dank schuldig geblieben waren und sie falsch einschätzten – ihr nicht finanziell unter die Arme griffen, wie sie es wollte. Das aber war die übliche Behandlung für alle jene, die nur ihren Willen durchzusetzen pflegten und sie hatte damit alles erreicht. Sie besaß die magischen Kräfte der Frauen, die aber auch gegnerische Kräfte auf sich aufmerksam machten. Sie war viel stärker als die gesamte Familie ihres Ehemannes, der zuerst dran glaubte. Aber auch ihre Schwiegermutter war schließlich dran, als sie bereits eine alter Frau gewesen war.
Ihre Geschwister lebten lange, obwohl sie jene mit ihrer Wut verfolgte und sie wunderte sich über deren langes Leben, das sie nicht wirklich verdienten, da sie böse zu ihr gewesen waren und sich von ihr bedienen ließen, anstatt ihr zu helfen und beizustehen. Sie hätte es eingesehen, wenn alle mithelfen würden.
Aber sie hatte auf alles zu verzichten und genauso war es ihr auch in Österreich bei ihrem Ehemann ergangen und bei seiner Mutter, die ihre Tochter in Beschlag nahm. Sie durfte quasi nicht mehr mit ihr reden. Sie hätten sich niemals gegen ihre liebe Schwiegertochter stellen dürfen, denn sie war anders. Wäre sie gleich gewesen, hätte sie wesentlich besser fahren können und alle Frechheiten und Ungereimtheiten wären ihr erspart geblieben. Sie wurde übel behandelt, obwohl sie nur das Anständige tat und sich nichts gefallen ließ, was ihr aber nichts half, denn es blieb ihr nichts andres über, als sich alles gefallen zu lassen. In ihrer neuen Heimat war sie auf sich gestellt. Die Verwandten waren nun ihre Gegner und sie kämpfte gegen die neuen Feinde.
Sie wurde zur Hexe, die alle anderen Leute nur verfluchen wollte und sie konnte nicht anders, war es gewohnt und hatte noch nie etwas anderes versucht. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn sie es mit der Liebe versucht hätte oder wenn sie ihrer Mutter nachfolgte, die den endgültigen Weg gewählt hatte, um allein und frei zu sein, aber es war ein Weg ohne Rückkehr.
Sie hatte mit den Erkrankungen der Schwiegereltern, der Schwäger und Schwägerinnen irgendwie zu tun, glaubte es wenigstens. Sie hasste sie mit aller Kraft.
Für sie war es so, als hätte sie alle erst gekränkt, als wäre sie die Zauberin, die das Verderben über die Leute geschüttet hatte. Jene Sippschaft hatte es sich nie leicht gemacht, war frech und arrogant.
Sie hatten sich viele Feinde gemacht, indem sie sich stolz benahmen, die Wirtsleute und die Bediensteten sowie die Bekannten und Unbekannten beleidigten.
Diese hatten sich alle irgendwie gerächt, was machbar ist, wenn die Frechen sich nicht vorsahen und sich vergiften ließen.
Ihr Ehemann meinte, er könne daran zehren und es in ein langes Leben umwandeln. Aber er soff viel und war bald schwach. Seine Krankheit schwächte den Organismus, was unangenehm für ihn war.
Die Gegner, die ihn umgaben und deren Angriffe ihm galten, konnten von ihm nicht in Freunde umgewandelt werden und deren Wut zersetzte ihn und fraß ihn auf – bei lebendigem Leib.
Die Bulgarin stand auf Typen, die nach Arroganz und nach Kriminalität rochen.
Als sie Witwe war, kam sie sich frei und klug vor, als moralische Siegerin und suchte sich nur die dummen und kriminellen Männer, mit denen sie leichtes Spiel hatte, denn diese waren lieb und großzügig und ließen sich viel mehr gefallen, als die braven und anständigen Männer, die sich nur zu gerecht und gut dünkten und die sie verabscheute wie die Pest und den Staub, der ihre Haare zu Berge stehen ließ. Sie suchte nach einem, den sie unterdrücken konnte und der in der Nacht arbeitete, denn einer, der am Tage arbeitete, könnte sie zu leicht überprüfen oder nachfragen, was sie in den Nächten trieb, wenn er schlief oder wenn sie das Zimmer verließ und ihn einsperrte, damit er keine Dummheiten anstellte. Sie hatte eine Freundin, die sie instruierte und ihr erklärte, wie sie die Männer am leichtesten hereinlegen konnte und wie sie diese soweit brachte, damit jene sich alles gefallen ließen. Sie wollte nun den Hass, den sie auf die Männer hatte an den armen Schurken ausleben und wehe diese ließen sich ihre Bosheiten nicht gefallen, dann wurde sie bitterböse und verabreichte Böses, damit jene sich unwohl und elend fühlten und verhexte sie zudem. Ihr Haar war blond gefärbt. Ihre natürliche Haarfarbe war schwarz – schon sehr stark ergraut. Sie färbte ihr Haar alle Monate, um nicht aufzufallen. Aber ihr Gesicht war breit und ihre Aussprache fremdländisch.
Ihr Mann war Jahre zuvor mit seiner ersten Ehefrau in einem ländlichen Ort gewesen. Sie war eine Musikerin, klug aber arrogant. Er musste sich verstellen, um sich ihr anzupassen. Er übertrieb meist maßlos, nur um Eindruck zu schinden.
Sie suchten Unterschlupf in einem Haus, in dem Zimmer frei waren und hatten nur zu nörgeln. Es war kein Anmeldeformular auszufüllen, was ihm nicht behagte – er war für klare Verhältnisse.
Aber die Vermieterin meinte, er sollte erst bezahlen, zuvor ließ sie keinem die Anmeldeformulare ausfüllen, denn wenn die Gäste verschwanden und nicht bezahlt hätten, sie aber die Anmeldeformulare ausfüllen lassen hatte, gab es Probleme.
Es war ihr überhaupt lieber, wenn er nur übernachtete und am nächsten Morgen früh abdampfe und sie nicht störe. Er nahm das für bare Münze, was die Hausfrau zum Spaß gesagt hatte und verschwand am nächsten Morgen rasch in der Frühe und kam doch zu Mittag wieder vorbei, als der Sohn allein zuhause war und vor dem Haus auf der Bank saß – müde und schwächlich.
Er hatte nicht einmal seinen Namen angegeben, als er dort um ein Zimmer fragte.
Erst wollte die Vermieterin das Zimmer gar nicht vermieten, da sie nur für Gäste vermietete, die länger als eine Woche blieben, aber sie ließ sich von ihm breitschlagen, er jammerte ihr die Ohren voll, es sei sonst nirgends mehr ein Zimmer frei und er wolle nicht im Freien übernachten. Er sei zu müde, um an sein Urlaubsziel zu fahren und der Wagen sei zu eng und klein um darin schlafen zu können.
Er sah den Sohn vor dem Haus sitzen und beschimpfte ihn sogleich, er sei ein Idiot und wisse, nicht, wie einer sich zu benehmen habe. Der rührte sich nicht, als er um irgendwas fragte. Ihm ging diese Angelegenheit nichts an, denn er war nicht der Vermieter und auch nicht an den Gästen interessiert. Sie nahmen ihm sein Zimmer weg und er schlief mit seinen Schwestern zusammen, die unruhig schliefen. Er schlief nicht einmal ein und war nun am hellen Tage sehr müde und niedergeschlagen. Der Mann wollte ihn auch noch ohrfeigen, aber da kam bereits seine Mutter herbeigeeilt und übergab ihm ein Handtuch und meinte, er solle nur ja schnell an sein Urlaubsziel fahren, um nichts zu versäumen.
Er verachtete alle einfachen Leute und hielt diese für zu blöde, um sich am Leben zu erhalten, war ein Jurist, konnte aber an den natürlichen Gesetzen nichts ändern. Er wollte die Vermieterin anzeigen, aber sie meinte nur, sie wisse Bescheid und er würde Probleme kriegen, wenn er es doch wagen sollte, denn er hatte sich eines Vergehens schuldig gemacht und nicht sie.
Seine Arroganz war auch schuld daran, dass er seine erste Frau an den berühmten Sänger verlor und auf die Bulgarin hereinfiel, die ihn nur ausnehmen wollte, denn lieben konnte sie keinen Mann auf Erden, zumal sie alle Männer unablässig hasste und ihnen das Leben zur Hölle machte, indem sie jene mit ihrer grundlosen Eifersucht quälte.
Wenn der Mann sie betrog, war sie lieb und nett und wollte unbedingt mit ihm zusammen sein, was bewies, sie war doch verrückt und spielte sich grundlos auf, um ihn zu imponieren und arrogant zu machen. Seine Krankheit war Folge seiner Arroganz und seines Lebenswandels, denn wer sich nie bewegte und deswegen verkümmerte, der hatte gute Chancen relativ früh an Krebs zu erkranken. Meist war es ein Krebs im Verdauungstrakt. Dieser wurde empfindlich und es mangelte an Bewegung. Der Alkohol entzog zudem Wasser und Mineralstoffe, die zur Entgiftung der Organe nötig waren.
Die Tochter verblieb bei seiner Mutter. Sie nahm sie in ihre Fittiche, um etwas Ordentliches aus ihr zu machen, was aber nicht gelang. Sie wollte nicht lernen und sie träumte, wie ihre Mutter unentwegt von Märchenprinzen. Die Witwe musste den Platz räumen, denn sie war zu schlecht für die feine Familie, die sich ihrer entledigte, zumal sie nach wie vor nicht deutsch erlernt hatte und auch keine Lust dazu zu haben schien. Sie trieb sich oft mit jungen Männern herum, was die Mutter ihres verstorbenen Mannes nicht mochte, obwohl sie das Recht dazu hatte, denn sie war aus Fleisch und Blut und keine Maschine, die nur nach Bedarf funktionierte.
Sein Vater war auch verstorben. Das war ein Grund dafür, sie los werden zu wollen. Es war zu viel für ihre Nerven und die Schwiegertochter hatte ihr viel Ärger und Kummer bereitet und keine Einsicht gezeigt – keinen Verzicht leisten wollen.
Sie alle hatten dasselbe Leiden, sogar die Mutter des früh Verstorbenen war schließlich an der selben Krankheit gestorben. Sie alle bewegten sich so gut wie nicht – waren alleine an ihrem Leiden schuld – lebten widernatürlich, was damals aber modern und verbreitet war, denn Sport und Bewegung waren verpönt, galten als pöbelhaft. Nur das Schilaufen galt als schick und fein.
Ilona wechselte die Wohnungen, hielt es nirgends lange aus. Sie kam mit dem Geld nicht aus, denn sie speiste in teuren Lokalen, anstatt das Geld zu sparen, Ihr Mann hatte ihr nichts hinterlassen und mit ihrer kleinen Witwenpension konnte sie keine großen Sprünge machen.
Arbeiten wollte sie selbstverständlich auch nicht.
Sie war mit etwa zweiundvierzig Jahren in Pension gegangen, was sehr schön für sie war.
Ihr gefiel das neue Leben sehr. Das gefiel allen, die sich ein ruhiges Leben erlauben, denn es erregt den Zorn der Mitmenschen, wenn jemand nur herumlungert und sich schöne Tage machte, anstatt zu arbeiten und sich der Gesellschaft unterzuordnen und sich sein Geld zu verdienen, wie es sich gehörte. Jeder sollte, bis er tot umfiel, brav Steuern zahlen, damit die Beamten genug Geld in der Kasse hatten und die Steuern nicht noch höher geschraubt werden mussten.
Ihre Freunde wurden jünger und sie wechselte sie oft.
Sie war zu faul, um überhaupt deutsch zu erlernen, was bewies, weswegen sie sich so schwer tat. Sie träumte nur und verdiente es nicht besser. Von ihren Freunden lernte sie nichts, alle Gemeinheiten und Verbrechen – alle Kniffe brachte sie jenen bei.
Als sie den jungen Mann kennenlernte – sie wollte einen, der arbeitet und auch einen Wagen besitzt, um aus der Stadt zu kommen, reisen zu können – war sie nicht besonders begeistert, er trug einen Vollbart und war nicht nach ihrem Geschmack.
Aber er arbeitete und in den Nächten war er auch noch bei der Arbeit, was für sie besonders günstig war. Sie konnte in den Nächten noch unterwegs sein, um zusätzlich zu kassieren. Wie sie auch immer zusätzlich verdiente, ließ sie ihre Freunde nicht wissen.
Sie machte sich zu einem Geheimnis, um für den Freund interessant zu bleiben. Sie benahm sich ordentlich, wirkte ruhig und gelöst, wenngleich sie sehr schwer in seinen Armen hing, wenn sie zu tanzen pflegte.
Nach seiner Brieftasche langte sie und pflegte sie zu leeren und war diese geleert, wollte sie auch noch die Konten plündern und den Kreditrahmen sprengen.
Joseph war nicht verliebt, denn er mochte Frauen gar nicht. Aber er brauchte sie, um nicht zu verkommen, mitunter wurde er geil und dann war es höchste Zeit für ihn eine Freundin bei der Hand zu haben, um sich nicht zu sehr aufregen zu müssen und um nicht den Verstand zu verlieren, was sehr rasch passieren konnte, wenn sich einer zu lange Zeit ließ und dazu noch in einer so großen Stadt, in der die betörende Strömung viel stärker war als auf dem Land.
Er war aber auch auf der Suche nach einer Freundin. Seine letzte war nicht mehr zufrieden mit ihm. In der Nacht arbeitete er und deswegen hatte er wenig Zeit für sie. Er wagte es nicht mehr zu ihr zu fahren oder sie anzurufen. Ihm war es leid, ihr nachzulaufen und sie meinte auch zu ihm, es sei aus, obwohl er sie wieder getroffen hatte – aber das war schon Monate her – und sie nicht abgeneigt gewirkt hatte. Er hatte nach wie vor nichts gefunden, was ihm wirklich gefallen hätte. Nicht einmal als Statisten wollten die Leute ihn nehmen. Er sah zu verrückt aus, nach den vielen Jahren, in denen er fiese Behandlungen über sich ergehen lassen hatte. Er war arm dran, war zu empfindlich geworden und konnte sich nicht gegen die Eindrücke wehren. Er fiel seinen Freundinnen auf die Nerven. Sie fanden ihn zu eingebildet und auch zu blöde – für seine Verhältnisse zu übertrieben und zu arg. Er wurde als :“Zu!“ hingestellt, obwohl er nicht einmal ein:“Von!“ war
In dieser Stadt, in der er bereits längere Zeit wohnte, war er von einer Stelle zur Nächsten geschubst worden. Niemand wollte ihn wirklich und die guten Jobs wichen immer mieseren Jobs, bis er schließlich Schulden hatte und sie nicht mehr tilgen konnte, zumal die Kosten immer höher wurden und auch die Kredite am Platzen waren.
Die Wohnungen wechselte er auch. Die Verträge waren befristet. Er fühlte sich mieser behandelt als ein Ausländer, denn diese durften nicht herum geschubst werden. Er fühlte sich vom Staat auf den Schlips getreten und verleumdet, nachdem er im Krankenhaus vom Personal albern und blöde befragt wurde. Auch bei seinen Wohnungen war es ähnlich, wie bei den Jobs. Die erste Wohnung war die schönste und auch die teuerste. Sie war in einem Nobelbezirk und es schien alles bestens zu laufen. Mit den Jobs gab es keine Probleme, er fand das Beste vom Besten, was dann aber doch nicht genügte und als er wieder einen üblichen Job übernahm, war er schon geschlaucht und er kam nicht auf der Kunstakademie unter.
Als er dort auftauchte, wurde er gleich angeschnauzt und wieder weggeschickt.
Die Vermieterin wollte auch keinen Studenten, ihrem Sohn konnte sie sein Studentendasein nicht verzeihen, erläuterte sie. Er hatte das falsche Studium absolviert und war doch sehr gut dran, war bereits als Professor an einer Uni tätig und sie konnte ihn nicht mehr in diese Wohnung zurück bewegen. Ruhe und Frieden wollte er. Ruhe von seiner nervenden Mutter, die ihm niemals irgendwas erlaubt hätte und die ihm noch zu heiraten verbieten würde, wenn sie es könnte. Sie war äußerst mies und heimtückisch, hatte nur Bosheiten im Sinn. Sie schien Männer nur ausnützen zu wollen.
Joseph war nicht der einzige Mieter in der Wohnung. Es gab dort auch einen Koch, der sich zu lang und zu klug dünkte.
Er wollte ein Künstler werden, was ihm aber unmöglich gemacht worden war, da er keine Chance bekam und wenn er etwas versuchte, wurde ihm alles gestohlen, denn das war die Hauptbeschäftigung der Verlagsleiter, der Druckereien etc…
Selbst das Sprechen war unsinnig, denn alles Gesagte wurde gestohlen. Die Ideen wurden als Blödsinn hingestellt, als nackter Wahnsinn, auch wenn sie sehr gut und klug waren und schließlich übernommen wurden.
Sie kam auch alle paar Monate, um den Stromverbrauch zu überprüfen. Sie regte sich auf, zu viel Strom wurde verbraucht und sie verrechnete ihren Mietern den gesamten Stromverbrauch ihrer Wohnung, obwohl sie nur zwei Räume vermietete und Küche und das Bad sowie das WC benützt werden durften. Die wenigen Monate, die er in dieser Wohnung wohnte, kamen ihm viel teurer als erst ausgemacht worden war.
Es waren nicht mehr einhundert und zwanzig Euro zu berappen, sondern auch noch der Strom, der an die fünfzig Euro pro Person und Monat ausmachte.
Er verbrauchte keinen Strom, außer für das unbedingt Nötige, wie Kühlschrank und E-Herd und auch für das Warmwasser, das hin und wieder benötigt wurde, wenn er sich zu waschen pflegte.
Sie hatte eine Wohnung mit über einhundert und fünfzig Quadratmetern Grundfläche und vermietete an zwei Personen um die fünfzig Quadratmeter und beheizte ihre restliche Wohnung auf Kosten der Mieter. Ihr Sohn war ein Ethnologe. Diese Art der Psychologen war in der Minderzahl. Er war ein gut geeigneter Mann für jene Studien, sehr intelligent und sprachbegabt u. s. w…
Nachdem er bei Firmen keine Chance erhalten hatte und wieder nach Hause geschickt worden war, versuchte er es bei einer Wach und Schließgesellschaft und kam sogleich unter, konnte bereits Erfahrung vorweisen, denn er war einst ein Wachorgan gewesen.
Er bewachte Geschäftshäuser, was aber nur Schikane war, denn die Bosse der Wach und Schließgesellschaft überprüften die Neuen stets auf Herz und Nieren.
Sie wollten genau über ihn Bescheid wissen. Aber er war kein unbeschriebenes Blatt, deswegen konnte er mit Problemen rechnen, zumal er auffiel und wegen seiner Verschuldung nach einem zweiten Job suchte, um sich nicht noch höher zu verschulden und um ein paar wichtige Sanierungen durchführen zu lassen, die an seinen Zähnen nötig geworden waren, die zu verplombt glänzten.
Er wurde unordentlich eingeschult, denn es gab Tendenzen, die darauf hinwiesen, die Genossen waren recht neidisch und die Inländer behielten keinen Job lange.
Die Türken, die Perser und andere Ausländer wollten die Wiener für sich gewinnen und die Inländer hatten dort keinen Platz, Arbeiter überhaupt nicht, die sie als Idioten hinstellten, dafür sorgten, dass er wie einer dastand und bestritten alles, wenn es hieß, ihm sei das nicht erklärt worden. Er vergaß auch hin und wieder etwas, aufgrund seines schlechtes Gedächtnisses. Die Rundgänge belasteten ihn und wenn es zu einem Einbruch kam, war er bereits überlastet. Solche Aufregungen vertrug er nicht und in so einem Fall verhielt er sich falsch.
Wenn er Notizen gemacht hätte, in denen er nachschauen könnte, wäre es niemals passiert.
Eine Nacht wurde er eingeschult und danach hatte er alles zu können, wenngleich das Gebäude riesig war und er solche Maße nicht gewohnt war. Die Leute, die ihn einschulten, ließen sich seine Unterschrift geben. Freilich erteilte er eine Blankounterschrift, die aber ungültig war und Nachteile brachte, was jene erst im Nachhinein begriffen.
Aber er sagte die Wahrheit und hatte Probleme mit dem Gehör, er konnte das feine Summen der Signalgeräte nicht hören. Jene ließen sie mitunter bis zu großer Lautstärke erklingen und es kam zu Anrufen seiner Vorgesetzten und Überprüfer, die sehr scharf wurden, um ihn zu verängstigen.
Als er den Leistenbruch operieren ließ, der sich entzündet hatte, wurde er gekündigt. Bei der Versicherung, die ihn unterstützte, da er das Geld benötigte, um seine Zähne zu sanieren, war er geflogen. Ein Angebot im Büro zu arbeiten, Innendienst zu pflegen, lehnte er ab. Das wäre sein Tod gewesen, denn die Chefs sahen ihn dabei bitterböse an.
Nach der Operation hatte er acht Wochen Krankenstand, die er leidlich ausnützte, um sich zu erholen. Er lief alle Tage ein paar Kilometer und verlängerte die Strecke kontinuierlich, bis er über eine Stunde durchgehend laufen konnte. Zudem hatte er in jener Phase Medikamente eingenommen, die ihn stärker und psychisch agiler machten und er bekam Lust seinen Roman fertig zu schreiben.
Er hatte ihn rasch fertig geschrieben und bekam es retour, an die Adresse in Wien und er war beunruhigt, hing sehr daran und hielt es für etwas Besonderes, obwohl es weder gut, geschickt noch wertvoll war, denn es war nur ein Witz auf alles. Deswegen wurde es auch abgelehnt und er hatte sich umsonst bemüht. Trotzdem war dieses erste halbe Jahr in Wien relativ schön. Mit jedem Wohnungswechsel ging es bergab und erging es ihm übler.
Die Beschuldigungen gegen ihn vermehrten sich, die bereits im Krankenhaus in Wien zu hören waren. Wegen Parkvergehen wurde er belangt – er war in der Frühe mitunter ein paar Minuten zu spät dran, ehe er mit seinem Wagen wegfuhr, was ihm Strafen einbrachte, die er selbstverständlich bezahlte.
Es schienen ein paar Personen am Werk gewesen sein, die diese Strafzettel irgendwie verschwinden ließen. Dafür wurde er zu einer höheren Strafe verdonnert. Er begab sich zum Kommissariat, um sich dazu zu äußern.
Er war nicht einmal ein halbes Jahr in jener Wohnung, die anständig und normal wirkte und hatte begriffen, etwas war gegen ihn im Gange, denn er fühlte sich observiert und auch von den Arbeitgebern verfolgt, die ihn als unseriös einstuften und gleich wieder los sein wollten, wenn sie ihn sahen, obwohl an ihm nichts Merkwürdiges zu erkennen war.
Durch den langen Krankenstand erholte sich auch sein Konto etwas. Er gab weniger aus und wohnte bei seiner Mutter am Land, die ihn unterstützte und versorgte.
Er traf wieder die alte Freundin aus dem ländlichen Bereich Niederösterreichs, die sehr lieb und auch fleißig war, die er irgendwie mochte, aber doch in Ruhe ließ. Sie unterhielten sich, nachdem er mit ihr einen Termin ausgemacht hatte, um sie nach Monaten wieder zu sehen.
Sie ließ sich sogar dazu überreden, doch als er mit ihr aufs Land fuhr und im Gasthaus, in dem sie sich mitunter getroffen hatten, tranken und spielten, blieb er dort, anstatt mit ihr schlafen zu gehen. Sie war urplötzlich müde geworden und wollte schlafen, was er aber nicht mochte, denn er hatte eine Aversion auf dieses Wort entwickelt, dessen Ursprung er aber niemanden erzählen würde und für alle unverständlich wäre. Er ließ sie nach Hause fahren und sah sie danach nur noch ein einziges Mal und damals war er nur sehr kurz bei ihr, denn sie hatte keine Zeit für ihn und er verstand es.
Das ersparte Geld benötigte er, um wieder in Wien ein Zimmer zu mieten. Die Wohnungen in der Stadt waren sehr teuer. Kaution war zu berappen und Sicherungen zu bezahlen, denn die Vermieter wollten sich absichern und sie hatten oft schlechte Erfahrungen gemacht. Für diese Leute wirkte er gefährlich, denn er hätte eine Frau und ein paar Kinder haben müssen, um seriös und ordentlich zu wirken.
Er nahm homöopathische Medikamente ein, um sich zu stärken und um die Störungen zu bekämpfen, an denen er litt. Aber als er in seinem Wohnort das Rezept mischen ließ, wurde er wieder rückfällig und er beendete die Behandlung, um nicht unnötig leiden zu müssen. Einige Leute wollten ihn nur als Leidenden sehen.
Das Stärkungsmittel hatte ihn selbstsicher werden lassen.
Bei einigen Firmen hatte er sich vorzustellen, aber er bekam keine Chance mehr, wirkte auffällig und auch die Kripo schien sich um ihn zu kümmern.
Aber schließlich bekam er bei einer anderen Wach und Schließgesellschaft einen Job, der nicht viel übler war als sein erster Job. Er traf einen Wachmann, einen Künstler, den niemand seiner Vorgesetzten mochte, der oft angetrunken war und seinen Dienst unkorrekt versah.
Trotzdem kam er sich reich vor, der Joseph, der Heilige oder scheinheilige Joseph, der nach Maria suchte und nicht fand. Er ging zu Nutten, die ihn aber nur mies abfertigten und er überlegte es sich wieder und suchte sich eine Freundin, obwohl jene noch viel teurer war als jene, die nur ein kurzes Vergnügen boten und unverschämt teuer wurden. Jeder sollte es sich gut überlegen, ehe er sich wieder mit einer einließ. Er hatte in der Stadt wieder vergessen, wie hoch sein Konto überzogen war, obwohl regelmäßig Geld aufs Konto eingezahlt wurde. Er hatte nur einen schlecht bezahlten Job als Wachmann und das Einkommen war gering. Nach der Probezeit bei jener Gesellschaft suchte er einen neuen Job und fand wieder einen bei einer Wach- und Schließgesellschaft. Dort hatte er es besser erwischt, wenngleich er sich von Beginn an nicht wohl fühlte. Zwar hatte er dort wenig mit Ausländern zu tun, die ihn als Idioten betitelten, aber dort waren Personen, die arg agierten, ihn nicht ordentlich einschulten und sagten, es hätte keinen Sinn, denn er bliebe nur ein paar Tage. Jene die ihn einschulten hatten dieses Gefühl. Er vergaß auch das Eine und das Andere. Am meisten ärgerte ihn die unnötige Kritik.
Als wieder eingebrochen wurde und Unglücksfälle passierten, die ihm in die Schuhe geschoben wurden, wie bereits bei der ersten Gesellschaft, bei der er deswegen als unseriös und unbrauchbar hingestellt worden war, hatte er die Nase voll – wollte er nicht mehr.
Er wurde vom Chef in die Kandare genommen – wegen einer falschen Beschuldigung – er soll als Kind einen Opferstock geleert haben. Er wollte ihm auch noch anhängen, er hätte dort eingebrochen. Aber er war nicht daran schuld und er hatte alles getan, was nötig war. Die Einbrüche hatten ihn verdächtig gemacht.
Zwischendurch legte er zwei Konten an, zumal er zwei Jobs ausübte. Das zweite Konto war positiv, was aber von seiner Stammbank, bei der er ein hoch überzogenes Konto hatte, kritisiert wurde. Sie hielt es für sehr gefährlich, verdächtigte ihn, er wollte Unsinn anstellen.
Er meinte seine Lebensweise sei dran schuld und ließ ihn verkommen, denn er strengte sich kaum noch an. Er begann folglich wieder mit seinen anstrengenden Übungen, die ihn überanstrengten.
Aber sie machten ihn männlicher, was er brauchte, sonst konnte er sich kaum noch zu irgendwas durchringen und hockte nur noch im Zimmer, um sich aufzulösen. Im Sommer wirkte seine Nase unauffällig, die er ordentlich braun brannte, damit gefiel er sich besser.
Im Winter, wenn sie auffallend blau und rot angeschwollen war, versuchte er sie zu überdecken, damit sie wenigstens weiß war, was ihn beruhigte. Aber das gefiel den Leuten nicht und sie sorgten für noch üblere Veränderungen. Im Winter wirkte er um Jahre älter als im Sommer. Die Wärme ging ihm ab und die Organe zogen sich zusammen. Er meinte mitunter, er müsse in den Süden ziehen, dort war es wärmer und angenehmer.
Sportlich war er nicht sehr versiert. Er lief zwar und zwischendurch relativ schnell, aber seine Leidenschaft war das Spiel mit den Pfeilen, das er gut beherrschte. Er wurde sogar Zweiter bei einem Turnier. Danach verlor er seine Sehschärfe und die sichere Hand, was er auf einen neuerlichen Anschlag zurückführte, durch den er nur noch ein Glücksspieler war und das genügte nicht, um Turniere zu gewinnen.
Die dritte Wach und Schließgesellschaft war wahrscheinlich die beste Firma. Als er dort beschäftigt war, hatte er ein etwas höheres Einkommen und nun galt er für die Bewachung des Großobjektes als geeignet. Es ging nicht um Einbruch, wenngleich es Bombendrohungen gab und verschärfte Wachbedingungen anfielen, wenn es Veranstaltungen und Krisensituationen gab. Er wechselte aber die Objekte und er war nicht ganz so gut, wie die dort bereits lange Beschäftigten. In jener Firma traf er den Künstler wieder, den er um eine Dame ansprach, als jener ihm mitteilte, er habe eine Zigeunerin zur Frau und diese kannte eine Frau, die nach einem Typen suchte, der fix bei ihr einstieg. Sie suchte aber nach einem Seriösen, der ihr wenigstens gefallen sollte. Sie stellte hohe Ansprüche und erst wollte sie ihn sehen.
Jene Bulgarin war schon zu alt für ihn, wenngleich sie Jüngere suchte, die sich mehr gefallen ließen und sie hatte eine starke Hand, die ausreichte, um einen Spund zur Ruhe zu bringen, was durch eine gute Freundin begünstigt wurde, die sich mit den Männern und deren Vorlieben besonders gut auskannte.
Ihr letzter Freund war im Knast und sie brauchte jemanden, der ihr finanziell unter die Arme griff. Er hatte mit Drogen gehandelt, obwohl er einen guten Job hatte. Aber er war nun einmal leichtsinnig. Dem Joseph war es alleine zu gut gegangen, sonst hätte er das Solisten Dasein genossen. Sie trafen sich nach einigem Hin und Her in einem Lokal. Sie war ihm bekannt vorgekommen. Er hatte sie bereits ein paar Mal gesehen und sie als arrogante Frau eingestuft. Einmal sah er sie unterwegs auf der Autobahn. Sie saß in einem Sportwagen, mit ihrem viel zu jung wirkenden Freund und er dachte beim Vorbeifahren, er könne sie auch noch für sich gewinnen, was aber unverständlich für ihn blieb. Er kam sich mit einem Mal verrückt vor, solche Gedankengänge zu entwickeln – fernab jeder Logik.
Er hatte sie auch in Wien gesehen und ihr Freund hatte beim Vorübergehen Riesenschritte gemacht, die ihn mit dem Gesäß beinahe bis zum Boden runter langen ließen, was zu auffällig wirkte, als es schnell oder gänzlich vergessen zu können. Ihr störte sein Vollbart, der damals schwarz war und buschig wirkte. Sie wollte erst einmal sehen, wie er ohne jenen aussah, ehe sie sich entschied. Wenn er sich nicht rasiert hätte, wäre sie sofort abgegangen und aus ihnen wäre kein Paar geworden. Sie begaben sich in seine Wohnung, wo er sich seinen Bart abnahm und sie sah einen jungen Mann vor sich, der ihr irgendwie bekannt vorkam. Aber er meinte, sie habe ihn bereits damals angelogen und jener junge Mann hatte ein besseres Angebot bekommen.
Er hatte dabei ein unangenehmes Gefühl und er war überzeugt davon, dieser Frau nicht trauen zu können, denn sie wirkte mies.
Aber er wollte sich aufs Abenteuer einlassen und ging mit ihr, um ihre Wohnung zu begutachten.
Sie war damals, an jenem ersten Tag ihrer Zusammenkunft, sehr lieb und auch freundlich. Sein Wagen gefiel ihr gut, denn er war ziemlich neu, unbeschädigt und ein wenig aufgemotzt, er hatte sein Geld ins Vehikel gesteckt – damals war er noch schuldenfrei gewesen. Das Leben in der Stadt und unter fremden Leuten war sehr teuer und für seine Verhältnisse unerschwinglich. Er hätte es sich nicht auf Dauer leisten können in der Stadt zu leben, auch wenn er arbeitete.
Gut gefiel er ihr auch mit seinem rasierten Gesicht nicht, was er deutlich sah. Sie verzog angeekelt ihr Gesicht und das warf die Frage auf, ob sie nun noch zusammen wären oder alles nur eine Schimäre gewesen war, die das Ende gefunden hatte. Sie konnte sich ihm nicht in seiner Wohnung hingeben, aber erst wollte sie testen, ob er sie überhaupt ordentlich befriedigen konnte.
Deswegen waren sie zu ihr gefahren, wo er die Prüfung bestand und sie sich verliebt gab. Bemüht hatte er sich und sie sehr lieb und nett behandelt, als wäre sie eine Göttin oder ein Engel für ihn. Bei ihr eingezogen, bekam er keinen Hausschlüssel. Sie kannte seine Termine und war stets da, wenn er an die Tür klopfte. Er könne auf sie warten, wenn sie einmal unterwegs sei und sie würde nicht lange weg sein.
Als er aber unverhofft an ihrer Wohnungstür auftauchte, war sie weg und es gab keine Nachricht an der und wenn, so hieß es nur, sie würde gleich kommen oder sie wäre nur einen Moment unterwegs zum Einkaufen. Er hätte sie besser behandeln sollen. Am Anfang benahm sie sich einmalig und jeden Tag wurde sie süßer und schöner. Sie schien sich in ihn verliebt zu haben – ihr Wesen machte auf ihn zumindest diesen Eindruck. Aber ihm war klar, wie leicht er sich täuschen konnte und deswegen legte er keinen Augenmerk darauf. Er hatte sich noch nie wirklich auf eine Frau verlassen können. Zwischendurch hatte er aber ein ungutes Gefühl, als er bei ihr wohnte und am liebsten wäre er wieder ausgezogen. Es wurde ihm unheimlich. Er konnte dieses unbekannte Gefühl nicht einordnen und litt an Angstzuständen. Dabei ging es ihm aber nicht schlechter, sondern besser als in den Jahren zuvor und auch er sah gut aus. Die Nase verlor langsam die ungesunde Färbung. Bis die Mätzchen begannen, die er erwartet hatte. Sie begann zu spinnen.
Als er sie das erste Mal in seine ländliche Heimat mitnahm, um seine Sachen waschen zu lassen, die sie nicht anrühren wollte, er wollte sie auch nicht selbst waschen, war sie wie ein Engel gewesen.
Sie hatte sich ihr Haar lang wachsen lassen und ihre Falten wegretuschiert. Ihre Augen hatte sie verjüngt und auch sonst wirkte sie sehr gepflegt. Irgendwas an ihr machte ihn aber verrückt und er erlitt einen Anfall und begann mit ihr zu schreien, er hatte etwas gespürt, was auf ihn zukam und seine Schulden drückten ihn in der Herzgegend.
Sie tat dasselbe mit ihm, was er mit ihr getan hatte. Sie meinte, er betrüge sie. Sie hatte ihn betrogen, das fühlte er und das sagte er ihr auch ins Gesicht, was sie aber nicht zu hören schien.
Wenn sie gemeinsam einkauften, kam es auch zu Aggressionen bei ihm.
Sie konnte ihn total verrückt machen. In ihrem ersten Jahr, war es aber noch harmlos und auch das Streiten war ein Spaß. Sie hatten nicht oft Sex, außer wenn sie wollte und sich verschämt dazu äußerte. Er war durch sie oft sehr gefährdet, aber seine Nervosität war abgeklungen, wenngleich er mitunter zu toben begann, obwohl es nur sein Schaden war und sie sich darüber lustig zu machen schien. Seine Nerven schossen in die Höhe, oft auch wenn sie einkauften. Wenn er sie aber alleine zum Einkaufen schickte, kaufte sie nur wenig ein und sein Geld sah er nicht mehr. Sie behielt es und wenn er meinte, sie könne es mit dem eigenen Geld erstehen, meinte sie nur, sie habe keines und er soll ihr seines geben.
Damals aß er am Morgen, ehe er schlafen ging jede Menge, aufgrund des gewaltigen Hungers, wodurch er viel besser aussah, aber sein Kreislauf begann zu streiken; seine Leistungen beim Laufen verschlechterten sich zudem. Aber die wahren Ursachen konnte er nicht begreifen. Die Tätigkeit in der Nacht, das Überwachen von Objekten, war doch nicht seine Sache, denn lieber hätte er nur geträumt und nichts getan. Es wäre ihm niemals langweilig geworden und den Grund für diese Vorliebe kannte er auch, denn er war dieses Tun seit frühester Kindheit gewöhnt. Als er auch in Wien nur die schlechtesten Jobs ausübte und überall nur der letzte Dreck war und auch so behandelt wurde, ärgerte er sich sehr.
Auf der Uni war es ähnlich, denn er wurde von den Studenten und Professoren schief beäugt. Sie wollten ihn nur aushorchen. Sie meinten, er sei bereits ein Relikt oder ein neuer Professor, was er aber nie vorgab, denn er sah wie ein Student aus, der wenig Zeit zum Studieren hatte.
Die AssistentInnen und auch die ProfessorInnen, wollten ihn als Störenfried hinstellen.
Der Studentenausweis wurde von ihm verlangt, da er noch nie gesehen worden war und sie ihn verdächtigten, Böses im Schilde zu führen. Von der Freundin wurde er als wahnsinnig hingestellt. Sie sollte das vom Bekannten erfahren haben. Sie wollte für ihn einen Job suchen und ihn unterstützen, was er aber sogleich als dicke Lügen erkannte. Er benahm sich nicht anders als andere Personen. Er wirkte seriös und die Schuld am Ruf, der ihm angehängt worden war, blieb ihm unbekannt. An den Lügen über sich hatte er auch kein Verschulden, denn alle konnten lügen, sooft sie wollten, ohne dafür belangt zu werden.
Er war auf dem besten Weg sich zu ruinieren. Das schien das Ziel jener Personen zu sein, auch das Ziel Ilonas, die ihn auszunehmen gedachte, indem sie sich zuerst bei ihm einschlich, um danach sein Geld zu nehmen und er hatte nicht die geringste Chance sich gegen ihr Vorgehen zu wehren. Sobald zwei Personen zusammen wohnten, gab es keinen Diebstahl mehr zwischen den beiden und das hatte ihr ihre Freundin mitgeteilt. Sie konnte ihm seine Kreditkarte entwenden und seine Nummer erfuhr sie doch, wenn er sie darum bat, für ihn Geld zu holen oder wenn sie ihn fragte.
Sie hatte auch seine Scheckkarten entwendet und sie in seinem Namen ausgefüllt. Das hatte seinen Kontostand noch mehr ins Minus gedrückt und von der Bank wurde er gemahnt und seine Karte wurde eingezogen.
Sie konnte sehr lieb tun, aber er hatte sie durchschaut. Sie benahm sich nicht lieb, verursachte Ärger und gab niemals Ruhe, auch wenn er versuchte mit ihr friedlich zusammen zu leben.
Sie ging weg, wenn er einschlief. In den Nächten war sie auch nicht zu Hause, wenn er zufällig einmal bei ihrer Wohnung auftauchte. Als er bei ihr angemeldet worden war, hatte sie es vermieden ihm einen Schlüssel zu geben. Diese Machtposition wollte sie niemals aus der Hand geben. Sie wollte ihn zum Narren halten, um ihren Spaß an der Sache zu genießen.
Was das aber sollte und wozu es ihr nützte, blieb ihr Geheimnis. Er fragte sie nie danach, da es keine Antwort erbrächte.
Sie war klug und er dumm. Gegen sie kam er nicht an. Sie wollte ihn zum Hofnarren, den sie nach Belieben auswechselte, um sich an ihm zu bereichern und gesund zu stoßen. Er sollte leiden und verkommen.
Er sah aber besser aus, turnte und konnte viel mehr als sie – er spürte alles und durchschaute sie bereits als er sie das erste Mal gesehen hatte, spürte, sie würde seine Freundin werden. Damals wirkte er jünger, obwohl es nur etwa ein Jahr zuvor gewesen war, als sie mit dem Cabrio an ihm vorbeigefahren war, als dort eine Kolonne stand. Sie und ihr Freund tauchten mehrmals neben ihm auf.
Er ließ sich nicht ausnützen, denn freiwillig bekam sie von ihm nur, was sie ausgemacht hatten.
Etwa die Hälfte der Miete bezahlte er. Fürs Essen hatte er zur Hälfte aufzukommen. Er wollte, jeder sollte seine Ausgaben bezahlen und für seine Verpflegung selbst aufkommen.
Sie sagte erst, sie wäre einverstanden, aber sie wollte alles und sie nahm die Scheckkarten, um sich gesund zu stoßen, um reich zu werden und noch mehr zu ersparen. Was immer sie zu treiben pflegte, sie jammerte ihm vor, sie habe kein Geld und müsse verhungern, wenn er sie nicht unterstützte. Das war unglaubhaft, denn sie kassierte eine höhere Pension, als er pro Monat für seine Arbeit bezahlt bekam. Wenn er zwischendurch auch zwei Jobs annahm, um mehr Geld zu haben, weil das Konto überzogen war und die Bankdirektoren und Zuständigen meinten, er werde die Schulden niemals zurückzahlen, solange er in Wien lebte.
Er kam sich sehr klug vor, als der Beste und der Intelligenteste überhaupt, hatte gute Ideen, sah Dinge, die erst in der Zukunft eintrafen, obgleich vieles verzerrt von ihm gesehen worden war. Er war unfähig sich alleine zu erhalten und diese Frau wollte ihm nicht helfen, sondern nur erleichtern.
Sie wollte sein Geld für sich alleine und für ihre Zwecke und er sollte verkommen. Auch wenn er ihr alles gegeben hätte, ihm wäre es immer schlechter und übler ergangen. Sie verabreichte ihm etwas, höchstwahrscheinlich mit dem Essen, das ihn schwächte und diese Angst – das Gefühl des Todes – in ihm aufkeimen ließ. Er identifizierte es als Heimweh, aber es war eine Suggestion, der er nicht gewachsen war. Er war ungläubig wie sie, was sie zusammengeführt haben dürfte. Eine Gläubige hätte er nie gekriegt, diese wendeten sich von ihm ab, seitdem er keinen Glauben mehr hatte. Er war stets ohne Chance gewesen, weder als Gläubiger noch als Heide konnte er eine gute Phase erleben.
Es ging ihm nun noch schlechter, das üble Gefühl keimte auf und wollte nicht mehr schwinden. Vielleicht hatte auch seine Mutter diese argen Gefühle. Die Bindung mit ihr war stark und er konnte nicht so recht loslassen. Andrerseits konnte er Dinge voraussagen. Oft sagte er die Sportergebnisse genau voraus.
Er liebte Ilona nicht und konnte niemanden, nicht einmal sich selbst lieben. Er gewöhnte sich aber an sie, so wie sich jeder an die Beziehungen im Leben gewöhnt. Das war das eigentliche Problem an den Liebenden, denn sie gewöhnten sich aneinander und meinten, das sei gut – Sinn und Zweck des Zusammensein. Aber das war nur die Natur des Zusammenlebens, die alles verschlimmerte und komplizierte. Es kam höchstens zu Zerwürfnissen, die keinen Sinn hatten, aus Prinzip und nur des Zorns wegen. Nichts funktionierte und die Vorstellungen waren grundverschieden. Bindungen und Übertragungen erwirkten die Verschlechterung.
Sie wollte mit ihm nur ausgehen, auf Reisen sein, anstatt sich wirklich mit ihm zu verständigen. Sie spielte die feine Dame und er sollte ihr Gepäckträger sein, aber er ließ sie ihr Gepäck alleine tragen, was sie ärgerte. Auch auf den Reisen wollte sie niemals Ruhe geben und wenn er sie um Mäßigung bat, wurde sie hungrig.
Auch bei seinen Verwandten führte sie sich arg auf und er regte sich auf. Er ließ sie auch dort alleine ausgehen, so wie sie es gewohnt war. Sie kam aber zurück, als wäre er doch das beste Opfer.
Als er bei einem Wettlokal als Buchmacher-Gehilfe mitwirkte, war er mit dem Kasino Leben konfrontiert worden. Für ihn gab es nichts Interessanteres als das Spielen. Er hatte sich dort in Höhen geträumt, die er niemals erklimmen konnte und niemals sehen wird, denn das Reale am Spiel ist das Verlieren. Der Spieler will das niemals wahr haben.
Manchmal gewinnt er doch. Aber das Gewonnene ist gleich wieder verbraucht, ob er es ins Spielen investiert oder wegwirft, indem er sich neue Sachen zulegt, die unnötig sind, ihm aber gut gefallen. Ihm war alles über geworden, ob es sich um die Liebschaft handelte oder um die Arbeit, die er nicht mochte und ihm madig gemacht wurde. Er war nicht gut genug für die Gesellschaft und es war gleichgültig was immer er auch tat, denn die Leute wollten ihn nicht einmal als Hilfsarbeiter akzeptieren.
Er war beinahe durchgehend beschäftigt und kam doch zu nichts, auch das Studium hatte wenig Sinn. Nicht einmal eine Gelegenheit bestand die Uni zu besuchen.
Keiner kam gegen das Schicksal an, das jedem bestimmt zu sein schien.
Sie würden nichts beachten, hatten längst eine Meinung über ihn gebildet, die aber nicht korrekt war und unter der er litt.
Er hatte auch Zeiten, in denen er monatlich viel kassierte. Doch verspielte er das Geld noch schneller als er es verdiente. Er spielte, wenn er Freizeit hatte und schlief kaum noch. Er hatte keine Lust zum Schlafen, sein Leben verschlief er, das er nicht verschlafen wollte. Er wollte es leben und genießen, auch wenn er sein Geld verspielte, was seine Freundin sehr aufregte. Erst gefiel ihm das Spielen, auch wenn er verlor. Als er sich an einen Psychiater wandte, verabreichte der ihm Gift und steckte es ihm in den Rachen, als er bemerkte, er nahm nichts ein. Die Freundin, die mitgekommen war, hatte es ihm signalisiert, die sich insgeheim erhoffte, er würde das Geld dann ihr geben. Sie hatte auch Medikamente von ihrer Freundin bekommen, die ihn gefügig machen sollten.
Jene wurde Jahre später eingesperrt und kam im Knast um, als er schon längst mit Ilona gebrochen hatte, was eine großartige Leistung für ihn war, denn vordem hatte er nie mit einer Frau gebrochen. Er war ein Weichei und ließ sich alles gefallen, nur um seinen Spaß zu haben, der aber nur ein schwacher Trost war, denn der kostete ihm alles und jene wurde zur Erlöserin erklärt.
Netto bekam er nur etwa zweitausend Euro ausbezahlt, was völlig genügte, wenn er gespart hätte. Aber er verbrauchte sein Geld ehe er es ausbezahlt bekam. Seine Freundin bekam schließlich nicht einmal das Wohnungsgeld. Deswegen warf sie ihn hinaus.
Das aber hätte sie nicht tun sollen. Es ging ihm besser, wenn er sie nicht mehr sah und wenn er irgendwo alleine und in Ruhe bleiben konnte. Der Staat kassierte mehr als die Hälfte seines Gehaltes. Das gefiel ihm zwar nicht, aber er wollte nicht mehr schwarz arbeiten. Es war auch zu gefährlich und zu unsicher, die Strafen waren zu hoch, die dafür ausgesprochen wurden. Außerdem kannte er in der Stadt niemanden, bei dem er aushelfen könnte.
Nach dem chinesischen Sternzeichen waren sie beide Affen und genau eine Periode auseinander, denn sie war zwölf Jahre älter als er. Das hatte vielleicht auch etwas mit ihrer Beziehung zu tun, sonst wären sie nicht lange zusammengeblieben und er hätte sich jede Menge Ärger erspart.
Als er, er war schon Monate im Krankenstand, mit Hämatomen am Kopf erwachte und sich darüber wunderte, dämmerte ihm…
Sie meinte in Österreich zu bleiben, da sie keine Pension bekäme, wenn sie wieder in ihre Heimat zurückzöge. Aber sie hätte es ohne weiteres tun können, denn das war ihr gutes Recht und die Pflicht des Staates war es, die Pension auszuzahlen, solange sie lebte.
Er war sein ganzes Leben lang krank und überfordert, sonst wäre er kein Träumer geworden, der sein Geld verspielte und sich eine Freundin zulegte, die ihn nicht liebte und nur an sein Geld und an sein Vermögen gelangen wollte, um es sich anzueignen.
Er wollte andererseits auch nicht mehr in der Weise weitermachen, hatte die Nase voll von der Welt und vom Leben, das ihm die Gesellschaft aufgezwungen hatte.
Sie hatte ihn unfair behandelt, deswegen fühlte er sich völlig im Recht, als er all das durchzog, was er sich zuvor nie durchzuführen traute, als er noch zum Lügen und Handeln zu feige war.
Es handelte sich um ein langsames Rückzugsgefecht. Er wollte sich von der Stadt verabschieden, in der er sich nicht wohl fühlte.
Er ging noch länger in den Krankenstand. Irgendwas schien ihn soweit gebracht zu haben. Was es war, war ihm unklar, aber es könnte eine Sache sein, die ihm seine Freundin eingebrockt hatte, die kleinlaut wirkte, als er in den Krankenstand geschickt worden war.
Er hätte damals bereits um die Pension ansuchen können, aber er wollte noch nicht. Er hatte Angst vor den Konsequenzen und er fühlte sich zu jung und zu unternehmungslustig.
Zudem hatte er Schulden und Lust zum Spielen. Als er im Krankenstand war, konnte er endlich nach Herzenslust spielen. Er spielte Tag und Nacht und wenn das eine Kasino schloss, fuhr er zum nächsten, um stets zu pokern, denn das war seine Leidenschaft geworden. Wenn er dort saß und das Geld einwarf, war er in seiner Scheinwelt, die er sich vorgestellt hatte – von der er nach wie vor träumte. Er wurde oft krank in jener Phase, was er sich nicht erklären konnte. Möglicherweise bekam er auch dort etwas verabreicht oder beim Amtsarzt, den er hin und wieder aufzusuchen hatte. Der hatte ihn zu untersuchen und seine Arbeitsunfähigkeit zu attestieren.
Seine Freundin wollte ins Gasthaus, in Restaurants und Hotels speisen, denn sie war eine feine Dame. Sie wollte nur schöne Tage sehen und sich schöne Tage machen, anstatt zu Hause zu bleiben und den Haushalt zu führen.
Den Wagen verkaufte er, um die Bankdirektoren zu beruhigen, die sich nervös gaben und auch seine Scheckkarte hatte er nicht mehr zur Verfügung.
Sein zweites Konto war auch bereits am Limit angelangt und er erhielt nur die Summe, die er auf dem Konto parat hatte. Sobald er aber mehr wollte, stieß er auf Granit.
Aber die Direktorin meinte, sie könne die Schulden, die er bei der anderen Bank hatte übernehmen und dann könne er noch höher überziehen. Die Freundin wollte stets mehr Geld und bekam immer weniger von ihm. Das Spielen machte ihm keinen Spaß mehr und als er wieder zu arbeiten begann, nachdem er ein halbes Jahr im Krankenstand gewesen war, suchte er wieder zwei Jobs, denn er hatte das Gefühl, sich das antun zu müssen, um nicht zu leiden und um nicht weniger zu kassieren, als zuvor. Er war zwischendurch als Lagerarbeiter tätig.
Damals war das Automatenspiel beliebt. Spielen konnte einer wie er wollte. Risiko musste niemals genommen werden. Aber als sie die Technik verschärften und die Spiele immer risikoreicher wurden, begann er in die seriösen Kasinos zu gehen, denn dort funktionierte das System noch nach der alten Methode, die ihm besser gefiel. Er träumte vom Gewinnen. Sein Manuskript beinhaltete Gewinnen und Reichtum, was mit seiner Glücksmethode niemals gelang, denn die guten Spieler kannten unzählige Kniffe, die sie erst zu Gewinnern machten. Das Glück zu versuchen war keine gute Methode, um reich zu werden, zumindest nur in sehr seltenen Fällen, denn wer regelmäßig spielt, kann nur ein armer Schlucker werden, außer er ist sehr klug.
Er war nur ein Automatenspieler und diese sind zum Verlieren verdammt, denn die Automaten spuckten selten etwas aus und wenn, dann sicherlich nicht bei ihm – er war allen unsympathisch.
Am Bau arbeitete er, neben dem Job bei einer Wach- und Schließgesellschaft. Er leistete inzwischen bessere Arbeit, agierte nicht mehr so nachlässig, wurde besser eingeschult, damit es keine Probleme gab und wenn etwas passierte, konnte er sogleich die Hauptzentrale anrufen.
Er gab seiner Freundin nie das Gefühl, sie zu lieben, denn er konnte nicht lieben, keine üble Person, die ihm soviel Ungemach bereitet hatte. Er überlegte es sich schon überhaupt je wieder etwas mit einer anzufangen. Er war lieber alleine seit er geschieden war und mit der alten Freundin abgeschlossen hatte. Es war nötig und eindeutig richtig, wenn er alleine blieb. In einer Beziehung konnte er nicht agieren, wie er wollte. Sie war ihm gram und wollte sich an ihm rächen und begann mit noch viel übleren Tricks gegen ihn zu agieren.
Sie wollte ihn sogar umbringen, denn er bekam Kreislaufprobleme und kam ins Krankenhaus. Er fühlte sich nicht mehr wohl und bekam keine Luft, konnte weder schlafen noch sich beruhigen. Sie hatte ihn soweit gebracht. Im Krankenhaus hieß er, er leide an einer Dystonie, die rasch abklang, als er Beruhigungstabletten verabreicht bekam. Seine Freundin bekam eine Warnung vom Arzt, sie sollte ihn nicht zu sehr aufregen und habe sich bescheidener zu geben. Sie hörte zwar zu, doch es hieß, der Arzt rede eine Scheiße zusammen und verstünde nichts.
Er hatte nur das gesagt, was tatsächlich geschehen war und das ließ sie nicht gelten und hatte vergessen schon alt und verbraucht zu sein, da sie einen Fisch an der Angel hatte. Sie wollte einen richtigen Mann aus ihm machen, betont sie oft. Er würde dann keine mehr anschauen, wie es sich gehörte. Sie bezeichnete ihn, wie die meisten, als einen Verrückten, obwohl sie es selbst war. Das war die übliche Taktik der Verrückten, die ihren Wahnsinn nur bei ihm sehen wollten. Er sollte genau so sein, wie sie ihn wollte. Dann wäre er aber noch übler dran gewesen. Sie hätte geglaubt, sie habe ihn bereits soweit.
Sie wollte ihre Träume erfüllt bekommen und sie war bereits nahe an die Fünfzig und meinte, er hätte sich für sie zu opfern. Aber das war ein Aberwitz. Sie hätte keinen armseligen Typen geliebt.
Seine Methode war gut. Er wollte in die Pension. Aber er war zu agil und lief zu gerne, was alle aufregte und die Medikamente hätten nichts genützt, denn wer sich viel bewegte, ruinierte deren Wirkung und der war so gut wie nie krank. Die Bewegung erhielt die Gesundheit. Sein Manuskript hatte er versteckt, das sie herumtrug und als Blödsinn hinstellte, der nichts wert sei. Sie konnte nichts verstehen, nicht einmal ordentlich sprechen. Schreiben hatte sie nie erlernt. Dieses Manuskript hatten einige Leute gelesen und als Unsinn bezeichnet, wenngleich es kein Unsinn war, sondern viel zu gut und zu klar für Menschen, die solche Schlüsse nicht einmal ziehen konnten
geschweige denn begriffen. Darin ging es um die Wahrheit, die nur er kannte.
Bald nach der Herzattacke ließ er sich freistellen. Den zweiten Job gab er auch auf, als seine Freundin ihn anzeigte und ihn beschuldigte, er hätte ihr ein Dokument entwendet.
Das hatte sie geschickt getan, denn es wurde als Unterdrückung hingestellt. Er hatte ihr aber nichts entwendet, denn was sollte er damit tun?
Wenn er das Dokument verscherbelt hätte, gäbe es doch nur Probleme und das konnten die Staatsanwälte auch nicht beweisen, sowenig wie sie beweisen konnten, wer es entwendete, denn als Freund oder Untermieter konnte er nicht als Dieb hingestellt werden genauso wenig, wie er als Urkundenunterdrücker hingestellt werden konnte, denn wie sollte er ihr Dokument unterdrücken, zumal er keine Amtsperson war. Er hatte sich nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren können und ließ sich deswegen in den Krankenstand schicken, worauf er die Zelte in der Stadt abbrach, um nie wieder etwas mit ihr und dieser Stadt zu tun zu haben.
Bei der Arbeit träumte er meist von großen Taten, die er nicht verwirklichen konnte.
Er wollte reich werden, allen Menschen helfen und reich machen, mindestens so reich wie er geworden war. Er wollte die Menschen erlösen, was aber unmöglich war – die einzige Erlösung war der Tod.
Er wollte niemandem etwas zuleide tun. Er war ein herzensguter Mann und deswegen erklärte ihn die Behörde zum Schwulen. Wenn er sich rüde und brutal benommen hätte, wäre er auch nicht anders benannt worden und die Leute hätten ihn noch viel übler behandelt. Er wollte reformieren und war von sich selbst eingenommen, sobald er wieder alle Ideen durchexerzierte, wenngleich nur gedanklich.
Mit Magie wollte er die Menschen zum Glück zwingen und sie unsterblich machen.
Er wollte auch singen und schreiben sowie malen und alle möglichen Künste üben und in allen Bereichen und Belangen der Beste und Begabteste werden.
Auch erfinden wollte er und sein Größenwahn ging bis zum Erwecken der Toten und das Schaffen des Himmelreichs. Er wollte ein Übermensch werden, was der Größenwahnsinn schlechthin war, den aber die meisten Personen entwickelten, ohne etwas Schlechtes dabei zu denken, denn was sollte es besseres geben als alles zu erschaffen und zu verbessern. Die Schöpfung war aber nur eine Erfindung der Menschen. Jene konnten nur die Welt und die Gesetze der Welt interpretieren und interpretierten Gott in die Welt, der die Gesetze, die alle einhalten müssen, ob sie größenwahnsinnig waren oder normal, erlassen haben soll.
Es gibt viele Schöpfungsideen und auch Religionen. Jeder kann viele Bücher darüber finden, wenn er danach sucht. Der wichtigste Wunsch war, die Magie beherrschen zu lernen, denn ohne Magie konnte das alles niemals verwirklicht werden, was sich jemand vorgenommen hatte.
Aber die Arbeit hielt davon ab und die Schwäche, denn wenn er arbeitete, konnte er nicht mehr trainieren und sich verbessern. Er war zum Versagen verurteilt. Am Abend oder wann auch immer war er zu müde, um sich zu einer Leistung – einer Geschichte, dem Malen eines Bildes – aufzuraffen. Oft war er zu müde, um die Leibesübungen zu vollziehen oder um sich eine Stunde zum Träumen seines ewig gleichen Traumes frei zu halten.
Er war ein Verfluchter, der diese Welt verzehrte, dazu verurteilt zugrunde zu gehen, zu verhungern und noch eher die Welt zu werden, die er aber auch als Lebender war.
Ihm war klar, was er der Welt antun musste und auch, was ihm die Welt antun wollte. Er war ein Mensch und wollte bereits lange zuvor in Pension gehen, hätte dann immer Zeit gehabt seinen Traum zu träumen und zufrieden zu sterben, was ihm aber nicht ermöglicht worden war, denn er hatte sich seine Brötchen selbst verdienen müssen.
Urplötzlich hatte er die raue Wirklichkeit zu spüren bekommen und sie hatte ihm nicht wohl getan. Sie war ihm auch nicht wohlgesonnen. Er hatte diesen Traum bereits geträumt, als er noch nicht einmal in die Schule gegangen war. Er hatte aber ziemlich sicher von den Eltern und Geschwistern, die älter als er waren, das irgendwie mitbekommen, indem er ihre Gespräche hörte. Was aber war daran wirklich gut, konnte er sich dabei denken und wieso ließen die Menschen einen Unnützen leben?
Er war ein hoffnungsloser Fall und niemand konnte ihn dazu bewegen oder überreden wieder ein normales Leben zu führen und es machte ihm Spaß zu spielen und dabei erlebte er seinen Traum, zumindest am Beginn, ehe er Medikamente verabreicht bekommen hatte und die schreckliche Angst verspürte, die ihn zu fressen begann und mit der er niemals fertig wurde. Er konnte so wie alle nur davon träumen und diese Träume waren sehr viel wert, denn sie beruhigten und als Kind waren sie mit der sexuellen Energie verbunden, ehe einer seinen Organismus zu erkunden begann und mit der Befriedigung alles änderte – zum Erwachsenen wurde, wenngleich es noch lange dauerte, bis er sich alleine verköstigte. Alle Träume konnte er höchstens beschreiben. Aber das hatten schon vor ihm Viele versucht. Sie hatten die Religionen erfunden, die Welt interpretiert, auch Gesetze erlassen, die grausamer waren als die Naturgesetze.
Er war viel zu spät dran und wenn er seine Träume oder Geschichten aus seiner Erfahrung geschrieben hätte, wäre er nur einer von vielen Tausenden die das auch tun. Die Chance davon leben zu können, war zu gering, um damit zu beginnen.
Er war eine schlampige Kraft, nur ein Träumer und besaß nichts Wertvolles. Er konnte unnütz agieren und war dem allgemeinen Sadismus ausgesetzt. Ehe es soweit war und er die Pension erhielt, lief er lange und oft herum, was seine Kondition verbesserte.
Liegen und Faulenzen waren nicht mehr schön für ihn. Er lief und schwitze und alle Tage gab es die Leibesübungen zu absolvieren und beim Spielen vergaß er seine Probleme und bekam noch viel größere Probleme, geriet in Schulden und die Angst verstärkte sich ständig. Nicht einmal mehr arbeiten konnte er und damit aufhören. Ihm war das zu viel, die Organe gehorchten nicht, waren zu schwach, um all das Zeug, das ihn belastete, endlich abzuwerfen, zu vergessen was das Leben bedeutete und tot umfallen, was aber nicht passierte.
Die Bürger hatten stets sein Bestes gewollt und das dürften seine Jugend und sein Geld gewesen sein – vielleicht seine Ideen, die aber auch nur Wiederholungen alter Ideen waren. Nur wenige neue Ideen waren dabei gewesen, die jene, die sie hörten aber gestohlen hatten und die alles bestritten, wenn sie darüber befragt würden. Seine Eltern meinten, er müsse arbeiten, denn er benötige Geld und er könne nicht untätig bleiben. Aber sie hatten ihm nie das Arbeiten gelehrt, wollten nichts mit ihm zu tun haben. Alle anderen Kinder waren wichtiger als ihr Sohn, den sie nicht zu mögen schienen, für den sie keine Zeit zur Verfügung hatten und den sie am liebsten ins Land der Träume schickten, um ihre Ruhe zu haben. Sie wollten sich miteinander beschäftigen und ihn vergessen.
Als er von zu Hause abgefahren war, wollte er die Heimat verlassen. Aber als er oft abfuhr, war er sicher überall gleich übel behandelt zu werden, was die übliche Methode war. Er wollte das alles nicht annehmen, was ihm geschenkt worden wäre und er hatte völlig Recht damit, denn hätte er etwas angenommen, hätten sie ihn gequält und er wäre noch ärmer dran gewesen und diesen Schurken ausgeliefert.
Die Leute waren überall gegen ihn. Er erlebte ständig Feindschaft und Aggressionen. Sie wollten ihn zu ihrem Feind haben. Er war schwach und sie gemeinsam hatten leichtes Spiel gegen ihn. Aber er blieb unbeirrt und unbeeindruckt von diesen Personen, die nichts taugten und wie er auch nur Versager waren. In seinen Träumen wurde er auch zerstörerisch und böse, was er bereits als Kind oft gewesen war. Das gesamte Prinzip erlebte es alle Male neuerlich und das Leben funktionierte genauso.
Die Justiz fand ihn interessant, hätte ihn zu gerne als Dealer hingestellt. Auch der Freund der Bulgarin hatte mit Drogen zu tun und gute Geschäfte gemacht und alles auf sich genommen, war anständig und hatte leichten Arrest erhofft, was aber nicht gelang, denn er wurde hart bestraft, obwohl er ein harmloser junger Mann war. Er wurde auch observiert und es kam zu Bestrafungen und Mahnungen. Die Exekutive wollte ihn fertig machen, denn beweisen konnten ihm jene kein Vergehen. „Die Justiz hatte sowieso nichts anderes zu tun, als die Bürger zu verdächtigen und zu observieren“. „Die echten Verbrecher aber ließ sie in Ruhe, die mit jenen zusammenarbeiteten, um gute Geschäfte und Zusatzverdienste zu machen“, war seine Meinung.
Bei den Firmen wurde er skeptisch angesehen. Er hatte oft das Gefühl weder ernst genommen noch akzeptiert zu werden. Die Leute reagierten auf ihn wie zu Hause und sie schienen nicht anders zu können. Sie gaben vor, er sei nicht seriös genug, hätte üble Eigenarten.
Ihm gefielen die Frauen gut, die er vor sich sah und auffallen wollten, reagierte aber nur geistig, was nicht wirklich nachvollziehbar für jene war. Sie sahen eine interessierte Person, die nur schaute und nicht tat, wonach sie zu gieren schien. Er hatte zwar keiner Seele etwas zuleide getan und auch kein Interesse an Sex, Reichtum und Erfolg erhoffte er jedoch.
Die Leute schienen um ihre Seele besorgt zu sein, als er nichts glaubte. Als er wieder der Kirche beitrat, der er einst angehörte, stellte er fest, bei der Bulgarin erging es ihm wesentlich übler, die ihn abstrafte, als wenn er eine Sünde begangen hätte. Sein Irrsinn wuchs dadurch. Der Verfall ließ sich nicht stoppen, außer er wäre niemals beschäftigt und lebte ein ruhiges und bescheidenes Leben, ohne irgendwo aufzutauchen und ohne Ehefrau, denn diese würde alles verderben und den Vogel austreiben.
Er war nicht klug, denn selbst als er die guten Ideen ausplauderte, hatte er nichts daraus gemacht, er lehnte die Angebote ab und hatte völlig Recht, dass er die Angebote der Erzieher und der Mitmenschen ablehnte. Sie fanden ihn gerade recht für ihren Sadismus. Erst waren es nur Grobheit und Gemeinheit. Sie hatten ihre Methoden, um eine Person soweit zu bekommen sich alles aus Angst gefallen zu lassen. Er verblödete jeden Tag zusätzlich. Wie das gelang, war ihm unklar. Vorstellungsvermögen hatte er keines und alles vergessen, er aß und trank und wenn er diese Mittel nicht in den Geschäften kaufte, hatte er sie in den Lokalen oder wo auch immer erstanden und die schädigenden Mittel unwissentlich konsumiert .
Er konnte und wollte auch niemals etwas tun. Wäre er nicht dazu gezwungen worden, hätte er sich nie dazu aufgerafft etwas zu tun, sich anzustrengen und selber zu kränken – sich zu beugen, um dafür auch noch ausgelacht zu werden. Gerne hatte er nichts getan. Er saß seine Zeit ab, aber das half nicht, denn das genügte den Leuten nie. Sie wollten dafür auch noch Dank und Unterwürfigkeit und was noch alles und das für nichts, so als sei ein Arbeiter nur dazu da, sich alles gefallen zu lassen und auch noch dankbar dafür zu sein. Die Fragen der Leute und der Vorgesetzten, waren spitz und für ihn unverständlich.
Es wurde gefragt, wieso er das alles tue und er meinte, er könne nicht anders und die Leute ließen ihn nicht anders, sonst hätte er längst seine Bestimmung gefunden.
Er war in der Stadt von Abartigen belästigt und angegriffen worden, die so taten, als hätte er die Verpflichtung einer von ihnen zu sein.
Aber da spielte er nicht mit. Er lehnte alles ab, wenngleich ihm einiges nachgesagt wurde. Alles war nur Unterstellung. Er konnte sich aber niemals zur Wehr setzen, was er nicht begriff, zudem war er zu schwach sich zu wehren. Es dauerte viele Jahre, ehe er begriff, was mit ihm geschehen war und wozu die Verbrechen dienten, die an ihm verübt worden waren.
Meist war er alleine unterwegs. Das war sehr gefährlich. Die Welt war voll – vor allem diese Stadt – Gefahren und er kannte sie nicht. Wenn er sie gekannt hätte, wäre er niemals auf diese Welt gekommen, denn so schön war sie nicht. Er war nicht gierig auf das Töten und auch niemals hungrig oder durstig. Er hatte es verlernt auf die übliche Art zu leben – nur noch zu essen und zu trinken, wenn es unbedingt nötig war. Alleine unterwegs zu sein, hieß soviel wie Freiwild zu sein. Das galt für Männer wie für Frauen, die sich das gefallen und geil machen ließen. Sie machten im Gegenzug die Männer geil und diese waren nicht beleidigt deswegen. Ehrlich waren die Leute sowieso niemals. Sie wollten nur Vorteile, denn sie waren Geschäftsmänner. Das aber galt für alle Menschen und besonders für die Christen, die alles verlieren würden. Es konnte nicht anders kommen, zumal sie schon längst mit den Gestirnen handelten, die sie niemals im Leben erreichen werden.
Er wurde als Versager hingestellt. In einigen Lokalen in der Stadt wurde er nicht einmal bedient und wenn, erging es ihm sehr übel, als wenn er etwas verbrochen und er jener Stadt etwas sehr Böses angetan hätte.
Die Freundin tat zwar sehr süß und lieb, aber sie war eine Bestie und er ihr Opfer.
Genauso fühlte er sich bei ihr. Als er das erste Mal gehen musste, hatte er sich wegen seines Geldmangels zur Caritas begeben und sich dort verköstigen lassen. Sie tat so, als wenn er sich schlecht benommen hätte, ihr kein Geld gab, das sie von ihm haben wollte und er spielte zu oft. Zu Verwechslungen kam es, für die er aber nichts konnte, denn sie war dafür alleine verantwortlich. Da sie nur Unfug trieb und ihm Schwierigkeiten machte, hatte sie mit Konsequenzen zu rechnen. Er erholte sich, wenn er weg von ihr war. Das machte ihm Spaß, er schien sie endlich los zu sein. Die Speisen, die er dort aß, schmeckten nicht einmal übel. Er hätte sich daran gewöhnen können. Er war damals jeweils im Krankenstand gewesen und zugleich hatte er das Gefühl, er könnte es schaffen für immer Ruhe vor ihr zu haben. Sie ließ ihn oft schlecht ausschauen, war die Ältere, kannte die Tricks besser. Er begriff erst nicht, worum es ihr ging, wenn sie Zicken machte, sie daherkam und die Betrogene spielte.
Ihr war alles was er sagte viel zu hoch. Er konnte nicht Bulgarisch sprechen und ihr nichts verständlich machen, was diese Probleme verringert hätte. Sie wollte noch mit ihm Pokern gehen, erkannte aber ihm kein Glück, sondern Unglück zu bringen. Er verlor noch mehr und sie gingen zu Fuß nach Hause, was sie ablehnte, denn sie wollte ihren Speck nicht verlieren, den sie als Schönheit einstufte.
Trotz ihres Alters war sie hübsch, wenngleich sie schon ältlich wirkte und nur die Schminke sie jung machte. Wenn sie sich einmal vor ihm als Engel präsentierte, auch noch verliebt und schön dreinschaute, um zu zeigen, sie war doch wirklich die Schönste und Klügste der Welt, bekam er Angstzustände.
Als er wieder Katholik war, bekam sie das Unglück zurück, das sie besessen und an ihn abgetreten hatte. Er war davon überzeugt, sie war eine Hexe und nach allen Erfahrungen mit ihr, stellte er fest, sie war gefährlich und unberechenbar für ihn.
Nach dem Eindruck, den sie auf ihn machte, konnte sie noch mieser als seine ehemalige Freundin sein, die einst vom Bösen besucht worden war, die es derartig mies mit ihm getrieben hatte, da er nicht so war, wie sie es sich gewünscht hatte. Niemand kann sein Wesen ändern, das ist unmöglich. Die Forderung danach ist unsinnig. Er nahm sie mit in die Lokale, wenn er mit ihr in seinem Heimatort war. Sie benahm sich nicht übel, aber sie war unmöglich, kam sich zu gut vor, obwohl sie wie die Ausländer sprach und bereits eine Österreicherin war – sogar die Staatsbürgerschaft besaß. Wäre er nicht stets mit den Hoffnungen, Wünschen bzw. Träumen beschäftigt gewesen, hätte er ein paar Tricks auf Lager gehabt, die ihm helfen könnten.
Wenn er für sie etwas erledigen konnte und er dafür sein Geld zur Verfügung stellte, benahm sie sich einigermaßen. Sie wollte nur Vorteile. Die begann er nun auch zu suchen und wollte sie genießen, sonst sollte er gänzlich alleine bleiben und sich selbst erhalten. Wieso sollte er sich von der Gesellschaft zu etwas zwingen lassen, was er nie ausführen wollte?
Seit er sich nicht mehr wohl fühlte, strengte er sich oft an und betätigte sich sportlich. Er hatte sich auch ordentlich auszulaufen. Das war belebend. Sein Verderben war sicher, denn das beherrschte alles Lebende und es würde in Ewigkeit so bleiben, es gibt nur ein Kommen und Gehen, sowie ein Geben und Nehmen.
Er war einer der Geber, denn ein Nehmer wollte er nicht werden, wenngleich er sich nach der Pension sehnte, sich aber nicht darum anzusuchen getraute. Er hatte einen Antrag abgegeben, aber es kam zu keiner Bearbeitung. Es fehlte an ärztlichen Attesten, die verlangt wurden.
Damals sah und spürte er das Grauen um sich herum. Er war depressiv gewesen und seine Feinde wollten ihn nie in Ruhe lassen. Er spürte nicht nur sein eigenes Grauen näher kommen, sondern auch die Sorgen und die Ängste anderer, die er so spürte, als seien sie die seinen.
Wenn er alleine leben könnte und wollte, wäre es wahrscheinlich auch nicht anders gekommen und auch nicht anders gewesen. Überall ist das Leben und er hätte die selben Probleme und keinen, dem er etwas vor jammern konnte, um sich gehabt.
Ziemlich am Ende seiner beruflichen Laufbahn war er an Abnorme geraten, die sehr lieb taten, es aber nicht waren. Sie wollten ihn verarschen, um sich zu rächen und sich hervor zu tun, was jene besonders gerne taten. Sie bewiesen anhand von Fotos, er wäre doch einer von ihnen. Sie hatten es gut ausgeheckt. Einer von jenen, war an ihn herangetreten, um ihn zu umarmen und der zweite hatte in dem Moment das Foto geschossen, was bewies, wie mies und hinterhältig jene waren und sie schreckten vor keiner Untat zurück. Es handelte sich um Personen, die bereits im Gefängnis saßen, in denen sie alle Perversitäten erlernten. Was jene gegen ihn unternahmen, war zu idiotisch, um es ernst zu nehmen. Auch die Vorgesetzten meinten, es sei nun erwiesen und er sei es doch und sie redeten, als sei alles klar, obwohl er eine Freundin hatte, die Homo und Beamte aber nicht anerkannten. Sie dürften hohe Geldbeträge erhalten haben, damit sie ihn als pervers hinstellten. Solche Vorteile wollten sie genießen. Aber er hatte nie etwas davon bekommen. Nutznießer solcher Unterstützungen waren sicherlich die Gemeinden, von deren Seite er pervers angeredet wurde. Es wurde gefragt, warum er nie dorthin gehe, wo das auch immer und was damit auch immer gemeint gewesen sein sollte, wollten sie nicht mitteilen. Lieber kassierten sie das Geld für ihn, wollten selbst Nutznießer jener Perversitäten sein, die sie dort trieben.
Die Friseure hatten es auf ihn abgesehen, auch die Ärzte und die Lehrer – scheinbar alle Menschen.
Wenn er sich sein Haar schneiden ließ, schienen sie ihre Wut ausleben zu wollen.
Sie hatten Aggressionen aufgestaut und diese ließen sie an ihm aus.
Sie rissen ihm sein Haar buchstäblich aus und rubbelten so lange daran, bis es noch schütterer war und die Glatze durchschaute. Wässerchen und Gifte taten das Weitere, die seine Kopfhaut verbrannten. Im Laden war er alleine, deswegen hatten sie leichtes Spiel und konnten sich allerlei erlauben. Aber diese Methoden gab es auch auf dem Land.
Dort war er oft derartig behandelt worden, deshalb ließ er sein Haar lieber lange wachsen.
Das war das Beste und das konnte nicht schief gehen. Wenn es ihm zu lange geworden wäre, konnte er es selbst kürzen, denn er hatte eine Schere und mit der konnte er das Haar nach vorne richten und es nach Bedarf kürzen. Er wunderte sich auch, was sie an seiner Frisur auszusetzen hatten. Sie wollten aus ihm halt einen Glatzkopf machen.
Auch mit dem Rasieren hatten die Barbiere ihre liebe Not, denn sie entfernten niemals seine Stoppeln. Sie schnitten Cuts in seinen Hals und bildeten sich darauf auch noch Unmengen ein. Er nannte die Friseure schließlich Glatzen-Tischler, die nur Unfug anstellten und er hatte, wenn er sein Haar lange wachsen ließ, wesentlich schöneres und auch gesünderes Haar, denn die Friseure wollten die Haare, ohne es zu waschen, nicht einmal kürzen und wenn, dann schnitten sie Stufen und Löcher in die Frisur, wollten irgend einen Blödsinn machen, um sich gut vorzukommen, was er nicht erlaubte. Solche Frechheiten musste sich keiner gefallen lassen.
Ilona war nicht bereit etwas zu leisten, wollte nicht einmal seine Wäsche waschen. Ihre Waschmaschine leckte, als sie etwas wusch, das die Dichtung zerschnitt. Die Schuld daran gab sie ihm. Stets waren andere an ihrem Tun schuldig. Sie tat alles nur, indem er sie dazu trieb. Ohne ihn hätte sie viel klüger gehandelt und das Unglück wäre nie passiert.
Nur er verblödete sie, wegen seiner eigener Dummheit, die auf sie überstrahlte.
Ihr ging es nur um die Befriedigung. Der Sex gab ihr nichts, sonst hätten sie niemals streiten müssen. Sie konnte ihn nicht geil machen. Außerdem betrieb er lieber Sport als sich mit ihr im Bett zu blamieren. Er gewöhnte sich alles ab, lebte die Manie beim Spielen aus. Anders vermochte er nicht mehr mit der Liebe, die in ihm steckte, umzugehen.
Sie verlor ihre Schönheit. Das war ihre eigene Schuld, sie bestahl ihn und betrog ihn nach Strich und Faden und fand, das sei der Sinn des Zusammenlebens mit einem Österreicher.
Sie verletzte ihn auch, was ihm aber zu weit ging. Außerdem wollte sie ihn niemals akzeptieren, denn sie nörgelte herum und wollte ihn nur als einen anderen, wie seine Ex, von der er sich getrennt hatte und von der er damals noch nicht einmal rechtsgültig geschieden war.
Was er bei ihr gekriegt hatte, war nicht seine Welt. In ihre Welt wollte er nicht einkehren.
Sie war zu fremd und unverständlich. Auch sie mochte seine Welt nicht sonderlich. Die Kälte, die zwischen ihnen entstand, ließ sie zittern. Er war bereits ältlich. Sein graues Haar ließ er ungeniert wachsen. Irgendwie sah er aber gut aus, wenn er sich im Sommer braun gebrannt hatte. Trotz seines hohen Alters sah er nach wie vor sportlich aus und der Ansatz seines Bauches war beinahe unsichtbar. Seine Figur sah passabel aus. Nur sein Gesicht war ältlich, die Augen wirkten nicht mehr jung. Die Lider waren schlaff, ohne Fett und ohne Wasseransammlungen. Er wirkte mitunter sehr stolz auf sich, wenn er sich mit den Leuten in seinem Alter verglich. Aber er wirkte nur im Sommer jung. Seine Haut war noch glatt, aber nicht mehr lange, zumal er keine Mittelchen benutzte, die ihm vor dem Alter schützten.
Im Sommer war er mit ihr in den Donauauen unterwegs. In jenen waren die Nackten, die sich als die Schönen dünkten, zumal ihre Bräune nahtlos war.
Das wollte er auch versuchen. Er hatte es zuvor noch nie gewagt öffentlich nackt zu baden.
Seine gespaltene Situation, die er in seinen Träumen erarbeitete und verwirklichen wollte, was aber unmöglich war, verschlimmerte sein Leiden. Er war ängstlich. Dieser Zustand verschlimmerte sich mit jeder Kleinigkeit, die ihm passierte.
Die schreckliche Angst in seinem Herzen wuchs. Es musste soweit kommen – zum Bruch dieser Beziehung. Sie nahm sein Benehmen an – als bestes Mittel gegen ihn und verwendete das als Kampftechnik, um ihn zu brechen, zu ändern, was ihm aber nur ein Lachen entlockte. Sie meinte gar, sie besäße alle Rechte gegen ihn zu agieren und ihn zu vernichten – wenigstens zu veräppeln. Von wem sie die Strategien auch erhalten hatte war unbekannt, möglicherweise konnte sie nicht anders. Sie hatte sich mit ihm identifiziert, vermochte es aber nicht, ihn aus der Ruhe zu bringen.
Nur beim Einkaufen war sie stark und auch beim Ausgehen und setzte stets ihren Kopf durch. Sie wollte ihn in Rage bringen und doch hatte sie die Probleme, wenn sie ihn los geworden war und holte ihn wieder zurück. Sie fühlte sich wohl, wenn er sich mit ihr stritt, sobald sie ihn provozierte.
Als sie mit dem Schmäh daherkam, sie wolle ihn heiraten, erfuhr er erst, seine Scheidung war nicht einmal rechtsgültig: Das Urteil hatte er noch nicht beglaubigen lassen.
Aber das holte er nun nach und war endlich rechtsgültig von seiner Ehefrau geschieden und sie war von ihm befreit. Er hatte in seiner Manie vergessen, die Scheidungspapiere zu beglaubigen und für rechtsgültig erklären zu lassen.
Die Manie war eine Art von Verdrängung, eine Änderung seiner Liebe, die ihn sein ganzes Leben lang schon beherrschte, die fern der Logik war und doch auch wertvoll, denn er lernte sich besser kennen und erfuhr, wie hysterisch er war. Die Hysterie hatte er von seinen Vorfahren geerbt.
Gebe es die Spielsucht nicht, hätte er nicht die Pension bekommen und er wäre nach wie vor ein Arbeiter, was er niemals sein wollte. Er war schwach, was ihn abhängig machte und verwirrte. Er sah sich von unüberwindlichen Barrikaden umgeben. Als er soweit war und er sein Blutserum spendete, um Geld zu erhalten, das er verspielte, war ihm klar, es konnte so nicht mehr weitergehen und er hatte sich alles gründlich zu überlegen, sonst käme es zu seinem Ende. Er hatte aber noch keine Lebensversicherung abgeschlossen und er konnte sich nicht einmal eine Beerdigung leisten und wenn er sich schon einen Abgang verschaffen wollte, sollte es ein würdiger werden, auf den er stolz sein konnte.
Er fühlte sich betrogen, um sein Geld und seine Träume, die er nicht zu verwirklichen vermochte.
Manchmal kaufte er sich etwas – nach der Plasma Spende – was ihm nicht sonderlich gefiel. Besser gefiele ihm, wenn er endlich keine Geldprobleme mehr hätte.
Er konnte sich aber nichts leisten. Liebend gerne hätte er viel Geld. Aber stehlen und einbrechen wollte er nicht. Er wollte arbeiten und sich den verrückten Normen unterordnen, die es auf Erden gab und die Chefs noch verrückter machten, die ihre eigenen Ordnungen erließen und die geltenden Normen noch verschärften und Unmögliches von ihren Dienstnehmern verlangten, die sie bis zum Letztmöglichen schröpften.
Er verspielte alles. Die Leute mochten ihn nicht. Er war armselig gekleidet und wollte nur spielen – zudem an den Automaten, die ihn magisch anzogen.
Aber wenn er gewann, spielte er noch öfter und um höhere Summen und er verlor schneller und noch mehr als zuvor. Die Änderungen seines Befindens waren enorm, denn hatte er Geld in seiner Tasche, wollte er möglichst schnell in das nächste Kasino und dort setzte er es in Verluste um. Doch wollte er gewinnen, um seine Schulden zurückzuzahlen und um sich ein schönes Leben zu machen.
Aber das war unerfüllbares Träumen.
Das war sein Traum, der ihm mitgegeben worden war. Jahre später wollte er immer noch hohe Geldbeträge gewinnen, doch war er dazu unfähig. Beim Pokern gab es zwar kleine Gewinne, aber dazwischen auch längere Leerräume und hohe Verluste.
Die zwischendurch erzielten Gewinne glichen die Verluste nicht aus.
Die Kasino-Betreiber setzten immer üblere Programme ein, um ihre Gewinne zu erhöhen. Es schien unmöglich zu sein, jemals wirklich einen höheren Gewinn zu erzielen.
Als er aber gewann, waren es nur Scheingewinne, die ihm noch mehr Ärger bereiteten, denn es war hinterhältig und mies, einen hohen Betrag zu gewinnen, wenn drei Münzen in den Apparat geworfen wurden. Wer aber nur eine Münze einwarf, gewann nichts.
Er reagierte verrückt, wenn er gewann und er spürte einen fremden Willen, der ihn beherrschte. Das Spielen fand er suspekt. Er war ehrlich und doch sahen die Leute ihn als Betrüger, als Verbrecher, wie seine Freundinnen, die ihn verabscheuten, die er nicht gut genug behandelt hatte und sie sich von ihm mehr erhofften. Das Wetten hatte er auch nicht erfunden, denn als er auf Pferde setzte und auf Spiele oder gar auf Sieger und Verlierer, hatte er urplötzlich nicht mehr andauernd Recht, sondern er irrte sich in der Mehrzahl, zumindest doch oft genug, um auch beim Wetten kein Sieger, sondern der ewige Verlierer zu sein. Er war als Buchmacher nie erfolgreich gewesen, tippte zu langsam und zahlte die Beträge zu langsam aus.
Betrogen wurde er, wenn er einmal einen Gewinn erzielte, was ihm klar machte, Wettorganisationen und Wettgesellschaften suchten Vorteile und die Spieler sollten ihr Geld abliefern und niemals welches abstauben.
Er war nicht gut genug, hieß es von den Vorgesetzten – nicht nur bei der Wettgesellschaft, bei der er auf Probe eingesetzt gewesen war. Er hatte Feuer gefangen und begann zu spielen und zu verlieren, und in allen anderen Bereichen zu sparen, was er zuvor niemals tat. Der Wagen war verkauft. Billiges Zeug wurde gegessen und ins Gasthaus zu gehen und dort zu speisen wurde unterlassen. Er hatte auch keine Lust mehr neue Bekleidung zu erstehen.
Alles ließ sich länger tragen, auch die alten Sachen konnten gut genug sein, selbst wenn sie gestopft und zerrissen waren. Durch das ewige Automatenspielen verdarb er sich seine Augen.
Er begann unscharf zu sehen.
Sein Leben war damals intensiv und lehrreich, er schlief wenig und wenn, so war es ein tiefer Schlaf, der ihn erquickte, selbst wenn er mit Beulen am Kopfe erwachte, die ihm von seiner Freundin zugefügt worden waren. Seine Haltung wurde nachlässig, obwohl er damals relativ oft lief. Teurer kam ihm auch das Reisen, nachdem er mit dem Zug unterwegs war. Er leistete sich die Heimreisen seltener. Per Anhalter war er nicht unterwegs, was billiger gekommen wäre.
Er litt oft, vor allem beim Pokern, unter Rückenschmerzen und Versteifungen, die durch die Spannung und das Drücken und Konzentrieren aufs Spiel entstanden und sich mehrten, bis er es nicht mehr aushielt und seltener dort war, was aber auch nichts brachte. Dafür verlor er mehr Geld und hatte größere Wünsche, war auch heißer und geiler aufs Spielen, ehe er doch nachgab und dadurch seine Träume zerstörte. Mit seinen Haxen hatte er auch vermehrt Probleme. Beim Stehen schliefen sie ein und sie wurden schwerer. Das Laufen wurde eine Tortour für ihn. Wenn er das Spielen sein ließ, hatte er Probleme sich aufrecht zu halten. Es war gefährlich den Apparat unbeaufsichtigt zu lassen. Es könnte jemand das Geld herausholen, wenn er sich im WC erleichterte. Er vermied es aufs WC zu gehen, wenn er ohne Freundin unterwegs war und sie war auch unzuverlässig, dampfte zu gern mit dem Geld ab, wenn sie eine Gelegenheit dazu bekam.
Er hätte als Mitarbeiter einer Wettgesellschaft niemals spielen dürfen. Das war verboten. Als schwacher Mitarbeiter, dem die Finger nicht gehorchten, wurde er bald nicht mehr benötigt. Es passierten ihm Fehler, er beherrschte die Rechentechniken, die relativ kompliziert gewesen waren, nicht. Er war zu ehrlich für seine Herrschaften. Sie konnten mit ihm nichts anfangen, als er bei einer Wach und Schließgesellschaft arbeitete, was ihn verdächtig machte.
Sie wollten ihn nicht einmal als Aushilfe, da er zu schwach war und nicht alleine gelassen werden durfte. Als sie ihn einmal alleine ließen, waren alle Spieler abgedampft, die ihn nicht als Buchmacher akzeptierten. Er war nicht der Intelligenteste und konnte tatsächlich als unbrauchbar eingestuft werden.
Als er es als Streifenfahrer versuchte, meinte, das sei besser als Objekte persönlich zu bewachen, erging es ihm besonders übel. Er vergaß Türen zu verschließen, wenn er ein Objekt kontrollierte und verursachte Unfälle, da er übermüdet unterwegs war. Er arbeitete auch tagsüber, was ihn sehr belastete. Von den Vorgesetzten wurde er übel angefahren, als er über die Partei witzelte, der diese Organisation sehr nahe stand. Er galt seit seiner Schülerzeit als Verrückter und Idiot. Es war für ihn nichts Neues, wenn er aus einer Stube gejagt wurde, in der er sich für einen Job bewarb. Bei Filmgesellschaften wurde er auch nicht genommen, zu dünn und verrückt sah er aus und war auch für Gruselfilme ungeeignet.
Er hatte mit Lehrern größere Gefechte auszutragen gehabt, die gegen ihn waren. Eigenwillen wurde allen Schülern gründlich ausgetrieben, indem sie so lange geknechtet wurden, bis sie ihren Autismus gänzlich verloren hatten.
Er war nun einmal nicht für den einfachen Dienst tauglich und die Kunst war es auch nicht gewesen, die ihm lag. Mit der geschäftlichen Seite kam er nicht zurecht. Der Verdacht, von den Vermietern betrogen worden zu sein, auch vom Verlag, der ihm sein Manuskript zwar zurückschickte, aber wer weiß was mit den Kopien trieb.
Als er mit ihr das erste Mal in Bulgarien gewesen war, sie waren damals mit seinem Wagen dorthin gefahren, war sie schon sehr weit gegangen, hatte seine Schecks eingelöst und für ihre Zwecke verwendet. Sie besaß zu wenig Geld und wollte viel mehr davon, um sich gut und klug vorzukommen. Sie hatte ihm während der Fahrt nach Bulgarien bewiesen, wie sie war und so wie sie mit ihm umsprang und auch über ihn redete, wurde ihm klar, sie war durch und durch verlogen.
Durch sie lernte er die Frauen noch besser kennen. Seine vormaligen Beziehungen waren ähnlich böse gewesen.
Ihre Brüder waren anständige Leute, die ihre Schwester liebten und sie schätzten. Sie wollte ihren und deren Kinder auch nur Böses antun und alles übernehmen. Selbst das wäre ihr zu wenig gewesen.
Sie wurde von ihrer Nichte heiß geliebt, die jede Menge Bekleidung von ihr geschenkt bekam – und trug. Sie hatte einen ordentlichen Mann, der sie sehr gut behandelte. Aber sie wollte nicht bei ihm wohnen. Sie hatte keine Lust mit ihm zusammen zu schlafen, als ihre Tante auf Urlaub gekommen war. Vielleicht hielt sie es nur nicht mehr bei ihm aus und war zu ihren Eltern gefahren, um sie zu sehen.
Er verstand das Gerede der Leute nicht, war ihrer Sprache nicht mächtig. Sie sprachen zu schnell und im Dialekt. Was sie von seinen Ausführungen übersetzt hatte und ob ihre Übersetzungen korrekt gewesen waren, blieb für ihn ein Geheimnis. Er rechnete mit dem Schlimmsten. Sie heckten neue Bosheiten aus, um ihn zu ärgern und als Unmenschen hinzustellen und er vertrug sich gut mit den Verwandten. Er spielte mit ihren Brüdern Schach und sie verloren allesamt brav. Sie waren sehr gastfreundlich zu ihm, behandelten ihn wie einen braven Mann, obwohl er nur ein Verlierer war, sonst hätte er sich anders betragen, wäre zumindest in einer anderen beruflichen Position.
Sie sah ihn sehr geringschätzig an, hatte ihn betrogen und er hatte es noch nicht einmal überrissen, was sie dazu bewegte noch Ärgeres gegen ihn zu unternehmen. Sie meinte, wie viele Frauen, wenn sie mit einem zusammen lebten, der Mann sei ihr Hab und Gut und hätte für sie zu funktionieren. Was er dort erlebte, war der Beweis für ihn, es war klüger völlig alleine zu leben. Eine Beziehung einzugehen kam zu teuer und war zu anstrengend. Die Forderungen erhöhten sich ständig und die Gegenleistungen verringerten sich.
Am zweiten Abend übernachtete er bei ihrer Nichte, die eine Wohnung in der Stadt bezogen hatte, in der sie aber alleine war. Ihr Mann übernachtete bei den Eltern. Er hatte dort eine Überraschung erlebt, als er bereits im Halbschlaf war. Die Nichte seiner Freundin kam ins Zimmer, zog ihm die Decke runter, um sich auf ihn zu stürzen. Als er wach war, kam die Freundin daher und begann fürchterlich zu schreien, obwohl er das Opfer war, das sich nicht einmal zur Wehr setzen konnte.
Er hatte beinahe geschlafen und wahrscheinlich ein Schlafmittel verabreicht gekriegt, sonst wäre er nicht hinüber gewesen und er hätte die Nichte seiner Freundin zurückweisen können. Es war aber nichts passiert. Es war nur Show. Sie war bekleidet, als sie sich auf ihn gestürzt hatte, mit ihren hundert Kilo, die er nicht von sich wegschieben konnte.
Sie klammerte sich auch fest an ihn, um ihn nicht entschlüpfen zu lassen. Das war ihm sehr peinlich gewesen. Sie fuhren gleich am nächsten Tag wieder nach Hause.
Ein anderes Mal waren sie nach Sofia – per Zug – gereist, er hatte keinen Wagen mehr. Diese Reise führte durch Krisengebiete.
Sie waren die einzigen Mitreisenden und wurden wie besondere Gäste behandelt, denn das Personal setzte sich zu ihnen und es wurde miteinander gesprochen, als wäre diese Situation filmreif und für die Öffentlichkeit inszeniert worden. Sie sprachen über die Welt und über die Zustände in diesem Gebiet und er regte sich auf als sie: „Das Milch sagten und nicht die Milch!“
Die Slawen hatten die Milch sächlich gemacht, obwohl sie doch von der Frau kam und deswegen einen weiblichen Artikel haben sollte.
Auch dort waren sie nicht lange. Sie waren bei ihrer Tante gelandet, die sie nicht mochte und deren Späße und Lügen sie längst kannte. Sie hatte bemerkt, was los war und wie sie sich zu betragen wagte und doch alles bestritt, was sie ihm angetan hatte, ihm die alleinige Schuld daran gab, als sein Geld verschwunden war.
Sein psychischer Zustand war labil, denn er hatte einige Medikamente verschrieben bekommen, die aber nicht halfen. Er war den Leuten zu gut gewesen, behielt zu oft Recht. Deswegen wurde er fertig gemacht. Aus seiner üblichen Art, dem seltenen Autismus, wurde eine Paranoia. Er litt auch an neuralgischen Störungen, die oft sehr schmerzhaft waren. Er besuchte Ärzte, um sich behandeln zu lassen, die aber nicht helfen wollten, sondern sich an ihm bereicherten.
Er war gedanklich oft in Aufruhr, war hoch verschuldet und sparte nichts.
Die zwei Jobs brachten keine Vorteile. Die Ausgaben erhöhten sich und die Freundin wurde unverschämter. Sie wollte noch zur Bank, um von seinem Konto Geldbeträge abzuheben, was er aber nicht erlaubte, denn so blöde war er nicht sich von ihr ausrauben und in den Ruin treiben zu lassen.
Er wurde unaufmerksamer. Seine Gedankengänge kreisten meist um das Spielen und um den Gewinn und um Erfolg, der sich aber nicht einstellte. Was kam, war das Unangenehme, als er wieder Mitglied der Kirche war.
Seine Freundin ärgerte sich, konnte nicht mehr so viel wie zuvor von ihm nehmen, als er nur noch Lohnkonten hatte. Wieso er mies behandelt worden war und sich alles gefallen ließ, konnte er sich nicht erklären. Hintergründe erkannte er nicht und auch die eigenen Ideen und einige Teile seines Lebens hatte er völlig vergessen. Geister, die ihm aufgehalst worden waren, quälten ihn.
Sie beherrschte sich nicht mehr. Ihre Wut auf alle Männer, wandte sie gegen ihn. Er war in ihrer Hand.
Am Morgen, nach der Arbeit, aß er Unmengen, anstatt gleich schlafen zu gehen und erst nach dem Erwachen zu essen, wie es sich gehörte. Er konnte sich auch nicht beherrschen und Wasseransammlungen mehrten sich. Er wirkte aufgeschwemmt, obwohl er kein Übergewicht hatte. Er ging lange Strecken, was sein Glück gewesen war, um nicht völlig zu verkommen, was in seinem Alter normal war, wenn viel gegessen und getrunken wird. Sein Kreislauf war schon geschwächt.
Die eigentlichen Ursachen kannte er freilich nicht. Auch wenn er die Freundin beschuldigte, sie vergiftete ihn, konnte er es nicht beweisen und es stimmte wahrscheinlich auch nicht, denn er aß viel und vor dem Schlafengehen.
Klüger wäre es gewesen überhaupt nicht oder nur mäßig zu essen und wenig zu trinken, was er aber nicht vermochte. Die Gier packte ihn und er fraß sich voll, bis er platzte und keine Luft mehr bekam. Seine Freundin ging oft mit ihm zu Bett und behauptete steif und fest, sie arbeite in der Nacht, was er ihr aber nicht abnahm.
Sie schreckte auch nicht davor zurück ihn an seinem Arbeitsplatz zu besuchen, was er ablehnte, zumal sie auch dort lästig wurde und ihn anschwärzte.
Was er auch tat, sie spionierte ihm nach, als hätte er Freundinnen und betröge sie, was aber seine Sache war, denn sie hatten keinen Ehevertrag und sie hatten sich nicht die ewige Treue geschworen. Er wollte niemals wieder heiraten. Das war ein Unfug sondergleichen, der nur geringen Vorteil beinhaltete und viele Nachteile brachte. Die Frauen fühlten sich zu sicher und setzten den Ehemann unter Druck.
Ilona war nur an Geld interessiert und er bot ihr keines, er sah keine Notwendigkeit darin. Sie hatten nur zusammen wohnen, sich gegenseitig helfen wollen, wobei sie sich aber nur selber half und er die Nachteile hinzugefügt bekam. Sie war eine relativ junge Witwe und total verrückt. Was sie tat, war der Beweis: die Bibelzitate waren doch keine Lügen und die Witwen waren verloren. Möglicherweise waren das alle Frauen, sie konnten nur eigensinnig und egoistisch agieren. Sie wollten nicht einmal den Haushalt führen geschweige denn für den Mann kochen. Was sie wollten, das war einen Millionär angeln, den sie nach Strich und Faden ausnahmen, um selber die Millionen zu besitzen und der ehemalige Millionär wurde verjagt.
Er war beinahe abgerichtet, denn sie sagte, er dürfe nicht zu jeder Zeit nach Hause kommen und wenn er zufällig daherkäme, müsse er sich dafür nicht nur schämen, sondern sich vor ihr rechtfertigen, denn sie mochte keine Unpünktlichkeit und sie verlangte für all sein Tun und Reden Rechtfertigungen, die sie jedoch nie begriff, da sie schlecht deutsch sprach.
Sie sagte, er sei verrückt und auch seine Geschwister und Eltern. Sie ließ sich über ihn aus und brachte Beleidigungen gegen ihn vor. Das bewies, die Bürger mochten ihn nicht, wollten ihn nur ausnützen und das Leben erschweren. Er wurde durch Tätigkeiten noch verrückter. Aber er war es bereits ehe er zu arbeiten begann. Selbst als einziger Lebender auf Erden wäre er verrückt. Jeder Mensch ist gewissermaßen autistisch. Er konnte sich nicht mehr in die Gesellschaft einfügen. Er steckte auch am Tag in seinem Traum, der ewig und immerzu ablief und dessen Bild die ganze Welt geworden war. Aus diesem Traum konnte es kein Erwachen mehr geben. Was ihm blieb, war der Tod, der gnädig über ihn zusammenschlug. Seine Schwäche war das Schlafmittel, das nach wie vor in ihm wirkte und das ihn nie zu sich kommen ließ. Zudem bekam er von den Ärzten ähnliche Mittel, die ihn schläfrig machten, um ihn alles vergessen zu lassen, was ihn bedrückte. Jene sollten ihn verblöden.
Sie liebten sich irgendwie auch, aber es war nur die übliche Liebe, die den Schmerz noch vermehrte, bis er nicht mehr zu ertragen war.
Ilona hatte ihren Verstand schon als Kind verloren und als Jugendliche, als sie ausbrechen wollte und ihr alles genommen worden war. Erst wurde ihr die Mutter und dann die Kinder genommen. Sie verkraftete das Leben und diese Verhältnisse nicht. Er sah den Zorn in ihren Augen, als sie bei den Brüdern in Bulgarien angelangt waren und selbst den Bruder, der sich sehr freundlich mit ihr unterhielt, mochte sie nicht. Da war der älteste Bruder ihr viel lieber, der sie wie es sich gehörte begrüßte und ihr ein langes Messer in ihre Hand drückte und meinte, sie soll alle abstechen, damit alles ausgestanden sei.
Das Leben ist eine Nötigung. Selbst die Erhaltung desselben ist eine.
Die Natur ist brutal und das Leben verderblich. Sie agierten wie kleine Kinder, wenn sie zusammen unterwegs waren, obwohl sie bereits alt und verbraucht aussahen.
Sie waren beide ergraut und blöde. Er ging auch noch auf die Uni, was sie nicht sonderlich mochte. Meist, wenn er im Krankenstand war und die Kraft dafür hatte, die er sonst, wenn er bei der Arbeit war, nicht aufbrachte. Auch das Nichtstun machte ihn immer blöder. Er hatte keine Ahnung mehr, was er überhaupt noch tun könnte, um nicht total zu verblöden.
Schließlich verblödete ihn auch noch das Spielen in den Kasinos. Wohin er auch kam, überall wurden Mittel verabreicht, die verblödeten. Schließlich befreite er sich doch noch aus seiner Manie.
Seine Freundin stahl ihm nicht nur sein Geld, sondern ruinierte auch noch seine Nerven. Schließlich hatte er die Spielleidenschaft entwickelt, die teuer wurde und die er nie ablegte. Tagelang spielte er durch, bis sein Lohn verspielt war.
Wenn er nicht mit ihr in Bulgarien war, waren sie auf Reisen – unterwegs zu seinen Geschwistern, die verstreut in Österreich wohnten. Es war übel für ihn dorthin zu reisen, wo sie wohnten. Sie benahm sich übertrieben. Als er seiner Schwester half, regte sie sich sehr darüber auf, das ertrug sie nicht, wenn er sich umsonst abrackerte und noch in der Freizeit arbeitete. Anstatt froh zu sein, wenn er sich ein Zubrot verdiente, ärgerte sie ihn mit dummen Meldungen. Er hatte ihre Redewendungen irgendwo vernommen, vielleicht in der Zukunft, aber es könnte auch in der Vergangenheit gewesen sein, als er sich nie wieder bei Baufirmen blicken lassen wollte. Einmal fuhren sie zu seinem Bruder.
Er hatte mit dessen Freundin gesprochen, die herzkrank war. Sie wollte wissen, wie lange es bei ihr noch dauern würde. Er meinte zu ihr, sie würde es schon wissen. Sie kannte sich doch gut mit diesem Leiden aus und hätte noch zehn Jahre zu leben. Unschicklich fand er es. Sie war die Freundin seines Bruders. Jener hatte zum Glück nicht gehört, was er zu ihr gesagt hatte, aber doch nachgefragt, als ob er irgendwas gespürt hätte.
Er reiste zwar billig, solange er den eigenen Wagen hatte, aber ohne Auto hatte er keine Lust mehr. Sie wollte mit ihm nach Hause reisen, aber er wollte dafür nicht aufkommen. Sie war deswegen sehr beleidigt und zahlte es ihm schließlich heim, als sie unvermittelt alleine zu ihren Verwandten reiste und er nicht mit durfte. Sie verlangte auch, er müsse für ihre Reisespesen aufkommen.
Sie war gerne faul, auch zu faul einen Führerschein zu machen, was sie aber einmal vorspielte, um von ihm Geld herauszulocken, worauf er aber nicht reagierte, was sie sehr böse werden ließ.
Sie erzählte von ihren Untaten, die sie mit einer Freundin gemeinsam in Sofia begangen hatte.
Diese wollte sie wieder einmal besuchen. In ihren Träumen war sie wieder in Liebe zu ihr entflammt. Sie gab vor, sie wieder gefunden zu haben und sie sei jetzt noch schöner und auch reifer geworden. Sie hatte einen Architekten geheiratet, der sie auf Händen trug und ihr alles bieten konnte, wonach ihr Herz begehrte. Mit diesen Geschichten konnte sie ihren Freund aber nicht sonderlich beeindrucken.
Der Sohn ihrer Tante, die in der Hauptstadt Bulgariens wohnte, war im Ausland beschäftigt. Er lebte auf einem Schiff und war als Konstrukteur beschäftigt. Ab und zu kam er nach Bulgarien zu seiner Mutter und dachte daran, in naher Zukunft wieder in seiner Heimat zu arbeiten, vom Ausland hatte er längst genug. Seine Frau war ihm davongelaufen, nachdem sie seine Mutter gesehen hatte. Seine Mutter war sehr intelligent und hatte einen akademischen Grad. Sie war Pharmazeutin und lange in ihrer Heimatstadt beschäftigt gewesen. Dort hatte sie auch ihren Sohn groß gezogen und ihm eine ordentliche Ausbildung zukommen lassen. Sie hatte sich sehr viel Zeit für seine Entwicklung und Bildung genommen, was sich auch ausgezahlt hat.
Ilona hatte keine Lust gehabt etwas Ordentliches zu erlernen, wollte nur einen Mann angeln, der sie unterhielt und mit dem sie das Weite suchen konnte. Aber es war keiner jener, die sie kennenlernte, gut genug für sie.
Sie waren Versager, die nichts konnten und keine Arbeit hatten. Sie konnte nur reinfallen und das hatte sie nicht vor, denn zum Verderben war sie zu klug. Sie genas von ihrer Krankheit und sah schon nach wenigen Wochen gut aus. Männer verliebten sich in sie, sobald sie jene ansah. Die Männer mochten es, wenn eine Frau mit ihnen kokettierte. Dort hatte sie schließlich das vermeintliche Glück gefunden, das aber kein wahres Glück gewesen war, sondern nur scheinbares, auf das sie leicht verzichten könnte.
Bei der Tante waren sie zweimal auf Besuch. Das erste Mal waren sie in ihre Heimatstadt unterwegs gewesen. Damals war auch der Sohn ihrer Tante auf Besuch, der ihn begutachten konnte. Er war sehr frech. Aber es war nicht übertrieben. Er musste sich nicht über ihn aufregen. Deutsch sprach er nicht, was seine Mutter aber konnte, die in Österreich studiert hatte und von einem Bekannten sprach, mit dem sie damals zusammen war.
Ihre Nichte war sehr hübsch, wenngleich ihre Augen hervorquollen, was ihr einen strengen Blick verlieh. Sie war entstellt, vom Leben und ihrer Krankheit, mit der sie lange zu kämpfen hatte. Es war nicht TBC, sondern ihr Wahnsinn, der bemerkbar war, auch ihre Geldgier, die nur zu verständlich schien. Die Gier entwickelten alle, wenn sie erst einmal aus dem Alter draußen sind, in dem sie sich Hoffnungen auf Glück und Vermögen machen – und ihr Hab und Gut ohne Angst verschleudern. Sie hatte stumpfe glasige Augen, nahm aber keine Medikamente und trank wenig Alkohol.
Er war immer ängstlich gewesen und zog sich eilig zurück, wenn er sich bedroht fühlte.
Darauf reagierten viele sehr aggressiv. Beeilen mussten sie sich, wenn sie ihre Wut loswerden wollten. Meist war er längst weg, ehe sie zu Wort gekommen waren.
Er mochte es auch nicht, wenn es in seiner Nähe sehr laut zuging.
Als er seinen Vater das erste Mal wirklich sah, es war im Keller des Elternhauses, zuvor hatte er die Uhr angeschaut, die er sah, aber die Bedeutung der Zahlen und der Zeiger war ihm noch fremd, andererseits bekannt – diese Uhr hatte er oft gesehen. Er rührte sich so gut wie nicht, obwohl er seine Augen geöffnet hielt. Der Vater begrüßte ihn freundlich und meinte, er sei recht früh erwacht und ob er hoffentlich nicht von ihm aufgeweckt worden wäre. Er war aber ohne Gefühle für ihn. Irgendwie waren sie damals bereits aufeinander eifersüchtig gewesen.
Der Vater musste früh zur Arbeit und der Sohn durfte zu Hause bei seiner Mutter bleiben.
Aber daran konnte er sich nicht mehr erinnern, denn er hatte alles um sich herum vergessen, als hätte er zuvor nicht gelebt und als wäre sein Gedächtnis ausgeschaltet. Viel später erst erinnerte er sich an wenige Szenen, die aber auch nicht so scharf und klar wie dieses eine Erlebnis im Keller waren, als er im Bett lag und erwacht war und sein Vater aus dem Raum getreten war, um den Keller zu verlassen und zur Arbeit zu fahren. Das gefiel dem Vater freilich nicht. Er schien sich an diesen Vorfall zu erinnern, als er nur dagelegen war und kein Wort sagte.
Damals war er sehr jung gewesen und doch hatte er sich gut an den Morgen erinnert, als sei er etwas Besonderes gewesen, an jenem Morgen eine besondere Leistung erbracht hätte, die nicht zu überbieten war. Seinem Vater hätte es besser gefallen, wenn er zu Hause bleiben könnte, denn die Arbeit schmeckte ihm nicht. Aber er hatte Verpflichtungen und diese waren zu erfüllen, auch wenn sie ihm nicht mundeten und er lieber reich gewesen wäre und andere Leute schikanierte.
Was er getan hatte, weshalb die Geschwister und Eltern ihn nicht sonderlich mochten, war ihm unbekannt. Er besaß möglicherweise Eigenarten, die ihn unsympathisch erscheinen ließen, auch wenn es keine Unarten waren, vielleicht Klopfen auf irgendwelche Gegenstände, Werfen von Steinen, was ihm sehr gut gefiel und Ärger einbrachte. Er konnte zwischendurch in den Wald laufen. Dort suchte er nach Zapfen, die er warf. Er konnte gut werfen und traf auch die Ziele, hatte es im Gefühl und traf selbst bewegliche Ziele.
Seine Eltern waren sehr hart zu den älteren Geschwistern. Sie wollten hart durchgreifen. Sein Bruder, der etwa zehn Jahre älter war, hatte, als, sein jüngerer Bruder knapp ein Jahr alt gewesen war, eine Strafe zu verbüßen. Seine Eltern erfuhren, er habe Geld gestohlen, was aber nicht zutraf.
Aber er war zu unreif, um zu begreifen und sein älterer Bruder litt. Er hatte dessen Bestrafung doch nur halb – beinahe nicht – begriffen, hatte damals noch kein Lang-Zeit-Gedächtnis. Er war auf einen Stuhl gefesselt worden. Den Geldbetrag hatte er zu erstatten. Er bekam Hiebe. Die Magd, der dieser Geldbetrag abhanden gekommen war, aber keine Anstalten machte überhaupt eine Beschwerde zu machen, ersparte sich die Sühne. Seine Eltern waren auf diese Sache aufmerksam geworden, als die Kauffrau, bei der er mit dem Geldschein auftauchte, es seiner Mutter mitteilte, die nachfragte.
Er wurde bald danach krank, was aber auch nicht sein Verschulden war. Er hatte nicht nur eine Gelbsucht, sondern auch Diabetes und litt an Durst. Er pflegte auch Unmengen zu trinken, am liebsten aber Bier, was für ihn lebensgefährlich wurde und der Grund dafür war, dass er kein hohes Alter erreichte. Er konnte die Ungerechtigkeiten nie überwinden. Er war der Klügste der Familie, was aber kein Vorteil für ihn gewesen war. Die Eltern und auch seine Kollegen waren neidisch und rächten sich an ihm.
Alle Menschen passen zusammen, wenn sie zusammenleben wollten. Wenn die Leute aber nicht mehr wollten, konnte sie nichts mehr zusammenhalten.
Es wäre auch gegen die Normen des Lebens und des Tuns, wenn es anders wäre. Auch wenn viele Leute Dinge tun, die sie nicht mögen, nur notgedrungen alles ausführen, was von ihnen verlangt wird, zählt der Wille. Der Großteil ist erzwungen, denn wer sich nicht an die Notwendigkeiten hält, ist der Gegner. Gegen die Naturgesetze kommt niemand an, auch wenn es jeder zu gerne probierte und von anderen Möglichkeiten träumt.
Was jemand auch tut, es wird jedes Mal gleich unangenehm und halbherzig ausgeführt. Sein Leben kann keiner aussuchen, zumal jeder ins Leben gestoßen wird. Gleich nach der Geburt gibt es den ersten Schlag auf den Po. Es kommt zu Szenen, die unschön sein können, wenn die Eltern von einem enttäuscht wurden. Vielleicht haben sie sich etwas anderes gewünscht. Sie wollten eine Tochter oder was auch immer und hatten nur einen Sohn bekommen.
Lieber wären sie mit einer Tochter ausgestattet worden, hätten dann zwei Mädchen und zwei Buben und sie waren auch ein Bub und ein Mädchen und alles wäre gerecht aufgeteilt gewesen. Aber es war nicht ganz so ideal gekommen. Wenngleich es nicht weh tat, kam die erste Unzufriedenheit auf, obwohl es keinen echten Grund dafür geben konnte. Er fiel allen auf die Nerven. Nun stand es vier zu zwei und das fanden die Mädchen schlecht. Sie wollten Gerechtigkeit, die aber war nicht existent. Deswegen schworen sie es zu ändern. Die Mädchen verschworen sich gegen die Buben und wollten das Verhältnis umkehren, was aber nicht gelang, wenngleich es danach sechs Mädchen in der Folge gab, von denen zwei bei der Geburt verstarben.
Bei der Geburt ist der Schlag einzusehen, der das Schreien hervorruft und dann beginnt einer zu atmen. Einer hat sich erst zu erschrecken oder zu empören und die Lunge ist zu leeren und das eigentliche Leben nahm seinen Anfang.
Was ihn derartig unglücklich stimmte, war ihm unbekannt. Das Reden der Anderen und all seine Schwierigkeiten waren inakzeptabel. Sein Bestes war er zu geben bereit, war mit seinem Leben aber unzufrieden.
Er musste weg, um wieder zu Atem zu kommen, nachdem er sich scheiden lassen hatte und
war nur kurzzeitig verheiratet gewesen, aber es hatte ihm völlig gereicht. Trotzdem hatte er nach wie vor Lust sich mit Frauen einzulassen und es sollte zu noch ärgeren Problemen kommen. Er änderte sich niemals und die Frauen waren zu klug für ihn, verstellten sich, so wie sie es gewohnt waren und sowie es angebracht war, um das Beste für sich herauszuholen. Er konnte die Reden der Bürger sowie seine Probleme nicht mehr ertragen und wurde sie niemals los, die Geister, die er gerufen hatte, indem er seine Ideen preis gab, indem er mit den Lehrern und den Bürgern redete, anstatt zu schweigen, wie es die Klugen taten, um nie Probleme zu kriegen. Er hatte die Trennung von seiner Mutter zwar vollzogen, aber er litt trotzdem. Wegen ihrer Stärke hatte sie Macht über ihn, auch wenn er weit von ihr entfernt wohnte und arbeitete. Manchmal war er auf Besuch bei ihr, denn er ließ sich die Wäsche von ihr waschen, was alle drei bis vier Wochen einen Besuch von ihm erforderlich machte. Er probierte zwar sich zu verbessern, aber es gelang ihm nicht. Er wollte weder studieren, zumal die nötigen Finanzen fehlten, noch wollte er sich eine Arbeit zulegen, die ihn forderte.
Er war auch nicht mit Hobbys eingedeckt. Sein Lebensziel war die Unterhaltung und sich in den Lokalen herumzutreiben. Er wollte sich die Gegend anschauen, was aber sowieso nichts brachte, außer zusätzliche Ausgaben, die er sich nicht leisten könnte, wenn er logisch überlegte.
Er war in einer manischen Phase. Die Liebe war nun einmal in ihm und ließ sich nicht verdrängen. Sie steckte noch zu tief in ihm und er war zu jung, um drauf völlig verzichten zu können. Das war die Ursache für seine Spielleidenschaft, die zur Sucht führte und er versank in Schulden und im Wahnsinn. Er war ein Schwächling geblieben, obwohl er einige Kilos zugelegt hatte, die aber seinen Geist nicht erwachsen machten. Er war sexuell zurückgeblieben und es war ein Vorteil für ihn. Dadurch blieb er jung und klüger und geschickter als Erwachsene. Das konnte er für seine Ideen, die er endlich realisieren wollte, gut verwerten. Er spürte nichts, auch als die Genitalien reif waren und funktionierten. Es gelang ihm nie seinen Haushalt selbst zu führen. Als er es versuchte, bekam er unglaubliche Zustände, auf die er lieber verzichtet hätte. Er war krank, wenn er den Haushalt führte und verzweifelte dabei.
Auch die Reinigung seiner Wohnung gelang nicht. Mit sich selber hatte er Probleme. Beim Rasieren schnitt er sich und den Bart konnte er nicht stutzen. Bei der Arbeit kam es öfter zu fehlerhaften Ausführungen, die ihn irritierten. Alleine ging es scheinbar doch nicht. Er benötigte Hilfe, die er sich aber nicht leisten konnte und nicht fand. Er nutzte seine Mutter nur aus. Sie bekam wenig für ihre Unterstützung – wenn sie seine schmutzigen Sachen reinigte und bügelte.
Es kam zur Überforderung. Diese Tätigkeiten hatte er nie zuvor ausgeübt und die nötige Praxis fehlte. Alles Tun war belastend für ihn, selbst das Spielen. Er wunderte sich nicht mehr über seine Angst vor allen Tätigkeiten – sie war durchaus berechtigt. Er konnte mit seinen Wünschen und Träumen nie Schritt halten.
Manchmal hatte er den Eindruck, die unzähligen unbekannten Töne in der Stadt würden ihn immer verrückter machten. Er war den Lärm nicht gewohnt und auch die fremden Gerüche waren verwirrend.
Oft versah er sich und schon war der Tag vorüber. Er hatte die ganze Zeit über in das Nichts geschaut und war zu keinem Ergebnis gekommen – nur noch verwirrter und unglücklich, indem er sich Vorstellungen über eine Sache machte, die weit weg von der Realität war.
Selbst bei der Arbeit kam das mitunter vor, was aber nicht unschicklich war, denn er hatte sich durch diese Ideen und Träume die Angst vom Leibe gehalten, die ihn sonst lähmte. Auch hatte er von jeher die Gegenstände, die er zu halten hatte, von seinem Gesicht und von seinem Leib fern gehalten, um nur nie damit in Berührung zu kommen. Es war nicht der Gestank, der ihn derartig handeln ließ, sondern der Staub, der sich von den Steinen und den Materialien löste und gegen das Gesicht oder gegen die Kleidung schwebte. Oft stank das Material alkalisch. Der Staub war scharf und gefährlich, zersetzte die Lungenbläschen und erstickte.
Selbst die Handschuhe nutzten wenig. Der feine Staub durchdrang sie und auch den Atemschutz, wenn einer verwendet wurde. Er spreizte seine Finger wie angeekelt auseinander, was einige Leute nicht verstanden, denn wenn jemand eine Tätigkeit ausübte, sollte er Liebe zur selben entwickeln oder es bleiben lassen. Für ihn war aber alles ekelhaft. Am Abend kam er nicht zur Ruhe. Der Staub wirkte nach wie vor in ihm und verlor seine Wirkung erst, wenn er die ganze Nacht unterwegs gewesen war und er auch noch den Staub vor Müdigkeit vergessen hatte. Er verhielt sich nie nüchtern, sondern wie ein Trunkener, obwohl er niemals Alkohol trank, jedoch selten ausgeschlafen war.
Alles lehnte er ab, denn es war genormt und nach den Vorschriften zu machen. Er hatte keine Ahnung, wie er vorzugehen hatte, um nicht Ärger bei Mitmenschen zu provozieren.
Die Bauherren wollten ihn nicht. Die Bauleiter und Poliere mochten mit ihm nichts zu tun haben, zu langsam, unbeständig und unzuverlässig agierte er. Es wunderte ihn, dass er nicht gleich hinausgeworfen wurde. Sein Vater nahm ihn in die Fittiche und versuchte aus ihm einen ordentlichen Arbeiter zu machen, was aber unmöglich war, denn einer wie er konnte nichts ordentlich verrichten, auch wenn es ihm leicht gemacht wurde, was eine Seltenheit war, denn meist hatten jene es am schwersten, die verhext wurden. Er bewegte sich zu fein und zu schwach, aß und trank wenig. Seine Ängste vor den Tätigkeiten wichen niemals. Sie vergrößerten sich noch, als er älter geworden war und trotzdem nichts vermochte. Er hatte nichts im Kopf, nicht einmal Unsinn oder Idiotie. Die Tätigkeiten am Bau waren sehr gefährlich. Einige Tätige kamen um, die unvorsichtig agierten und die Vorschriften nicht einhielten. Die Großbaustellen waren am gefährlichsten, von dort wurden sogar Tote abtransportierten und manchmal auch mehrere, wenn ein Gerüst zusammenbrach, eine Schalung platzte und wenn jemand in die Tiefe stürzte, auch wenn es keine Absicht war. Stieß jemand zufällig an einen und jener stürzte in die Tiefe und kam um, war es auch ein Unfall, denn mit Absicht tat so etwas niemand. Auch er war vom Gerüst gefallen, dabei verletzte er sich jedoch nicht.
Verletzte sollten sich verarzten lassen, was er aber unterließ, da es nur zusätzliche Probleme brächte. Er hielt den Schmerz aus, wie es sich für einen Mann gehörte. Am Land waren die meisten Männer wie er. Sie hatten als Kinder Gift verabreicht bekommen. Die Bauernsöhne waren süchtig und blöde, auch die Arbeitersöhne, die viel zu lästig waren und deren Eltern sich ein paar Stunden Ruhe vergönnten, indem sie jenen Schlafmittel verabreichten, damit sie Ruhe gaben, auch wenn sie etwas lauter bei der Sache waren als üblich.
Was sich daraus ergab – die Folgen waren gut nachvollziehbar – es kamen die nächsten Kinder und es gab keine Zeit mehr für den Ältesten, der alle Tage beruhigt wurde und fast nur noch schlief, um die Nachfolgenden zu schützen, um sie in Ruhe zu wissen, vor dem Ältesten, der zu rüde wirkte und dem die Eltern nicht sonderlich vertrauten.
Er hatte sich Zerrungen und Verstauchungen zugezogen sowie Verrenkungen, die er selber ausheilte. Wieso er Behandlungen mied, war ihm selbst unklar, aber die Gründe lagen nahe, denn er hatte bereits als Kind schlechte Erfahrungen mit ÄrztInnen gemacht. Solches wollte er lieber nie wieder über sich ergehen lassen. Solche Erfahrungen hatte er mitunter gemacht, zumal es hieß, er würde alles falsch machen und einige ärgerte es, dass er sich von jenen nichts sagen ließ.
Als er aber wieder zu werken begann, war er nicht mehr der Langsame und Unbeholfene. Er war ein Sportler geworden und schlampig, den die Leute auch nicht mochten. Sie suchten stets nach Gründen, einen los zu werden.
Er war nun alt und reif und sollte alles ordentlich ausführen können. Doch nichts dergleichen war ihm möglich, da er immer noch wenig konnte. Was er beherrschte, trotz seiner Träumereien und seiner Phantastereien, die er immer noch hegte, mehr mochte als die Welt und die Menschen und noch lieber hatte als seine Eltern und die liebsten Dinge, um die er sich sorgte, war nichtig.
Er war zwar schnell geworden, doch zu schnell und legte nicht die nötige Genauigkeit an den Tag. Sein Vater zeigte sich ihm gegenüber als Feind und ärgerte sich über seinen Sohn, der nichts taugte und nichts ordentlich machte, zudem noch die Stunden reduzierte, was ihn nicht zum Lachen brachte, denn er war auf Überstunden aus. Er richtete den Sohn überall aus, um, wie er meinte, ihn überhaupt noch unter zu bringen – ihm eine Arbeit zu verschaffen. Was wäre geschehen, wenn er vom Bauherren heimgeschickt worden wäre? Er hätte sicher die Kündigung seines Chefs erhalten.
Sein Vater war zu langsam für seinen Sohn geworden. Joseph hatte sich gut entwickelt. Er ging auch nicht mehr aus, kannte die Gefahren zu gut und es stand sehr übel um ihn; dort lief nichts normal ab. Die Getränke waren scheinbar doch nicht koscher, die ihm verabreicht wurden. Für seinen Vater aber auch für den Chef war er ein Schädling, was sie zu gerne angaben, um ihn zu deprimieren. Wenn sie ihn aber eine Akkordarbeit übertrugen, hatte er keine Lust schnell zu arbeiten und agierte nur wie ein normaler Leistungsträger und das konnten sie nicht vergüten und er erhielt nur den üblichen Stundensatz bezahlt.
Trotzdem arbeitete er alle Tage schneller. Er wollte seine Leistung steigern. Wenngleich seine Arbeitsausführung schlampig war. Es gab auch Techniken, die wesentlich schnellere und bessere Leistungen ermöglichten, die er aber niemals anwendete. Er meinte, seine Technik sei die beste aller Techniken. Er mochte es nicht, wenn die Auftraggeber nach getaner Arbeit Schwierigkeiten oder eine feuchte Wohnung hatten und der Putz nicht ordentlich trocknete. Die Behauptung, seine Arbeit sei ungenau, war nur Unfug seines Vaters, der sich wichtig machte und seinen Sohn verärgerte, indem er hinter ihm her werkte und kontrollierte, um ihn zu blamieren und in Weißglut zu bringen.
Sie waren beide verträumt und ergänzten sich selten. Es entstanden fehlerhafte Leistungen, durch die sie blamiert wurden. Sein Vater hatte keine Lust sich an die Pläne zu halten. Er veränderte sie nach Lust und Laune, was dem Bauherren teuer kam, er Pläne nachreichen musste und im Nachhinein neue Kosten daraus entstanden, was die Bauherren sehr wütend werden ließ und wenn sie konnten, hatten sie sich irgendwie an ihm gerächt.
Er kam mit den Leuten gut aus und gab stets dem Sohn die Schuld, wenn etwas ungenau ausgefallen war. Auch wenn er es nachweislich selbst vollzogen hatte, ließ er verlauten, nur sein Sohn sei daran Schuld, den er zu kontrollieren hatte und dabei in Nervosität versetzt worden war, wodurch erst der Fehler entstand: durch den bösen Sohn, der ihn ins Schwitzen gebracht hatte, sich nicht auskannte und nie genau arbeitete. Er sagte zu gerne, er wolle nun seinem Sohn alles zurückkehren, der ihn geärgert hätte, als er noch ein Lehrling war und oft von der Baustelle verschwand, wenn er keine Lust mehr zum Arbeiten hatte. Das war der allgemeine Wahnsinn, den Joseph mit seinem Vater und auf den Baustellen erlebte, ehe er sich nach einer anderen Firma umsah, um endlich Ruhe vor ihm zu haben, um sich erholen zu können und eine andere Einstellung zur Arbeit zu entwickeln, die niemals zustande kam.
Er konnte sich nicht mehr ändern, zumal er schon zu alt dafür geworden war. Er hatte sein Arbeitstempo beschleunigt, was nicht übel war, doch Nachteile erwirkte. Er war nun fehleranfälliger und unachtsamer geworden. Es kam mitunter zu enormen Problemen, die er aber nicht zu meistern verstand. Es könnte zur Beschleunigung gekommen sein, nachdem er als ausdauernder Liebhaber bezeichnet worden war, was die Konkurrenz ärgerte und unterbinden wollte, denn die langatmigen Liebhaber waren gefährlich, die Damen mitunter verletzten und kränkten, indem sie sich ausgiebigst mit ihnen beschäftigten. Er war nun schneller geworden, was die Frauen nicht übel fanden. Als er seine Kraftübungen intensivierte, konnte er wieder alles ausgleichen und ins Reine bringen und die Gegner hatte nur Mühen und keinen Erfolg.
Er war viel zu brav und süß gewesen, deshalb schmiedeten sie neue Pläne, um ihn außer Gefecht zu setzen. Sie mochten ihn nicht als Konkurrenten, zu brav und zu schleimig wirkte er auf sie.
Trotz seiner Jugend, war er müde und verlebt. Die Gründe waren nicht wirklich erklärbar, wenngleich es seine Aktivitäten gewesen sein könnten, die ihn schneller ergrauen und altern ließen.
Seine Erfahrungen waren auch gleich null geblieben.
Mit dem Alter verflossen die Schnelligkeit und das Bemühen, um eine alltägliche Steigerung der Arbeitsleistung.
Seine Bestrebungen sich eine andere Tätigkeit zu suchen waren vergeblich gewesen.
Beim Arbeitsamt wollte niemand Derartiges für ihn durchführen. Auch als er alleine nach anderen Tätigkeiten suchte, fand er keine andere.
Was er wollte, war aber auch ihm unbekannt. Das Gastgewerbe konnte er nicht ausstehen, das war zu pervers für ihn. Auch in einer Firma wollte er nicht einsteigen, in der er nur Hilfsdienste verrichten durfte und noch weniger verdient hätte als am Bau. Er kam als Zusteller bei einer Zeitung unter und stellte Zeitungen an Abonnenten zu, was eine Blamage für ihn war. Die Beamten vermittelten ihm diese Arbeit.
Seine Ängstlichkeit war allen aufgefallen und sein Wahnsinn war nichts weiter als öfter Recht zu behalten als die Normalbürger. Das ärgerte die Beamten. Die wollten ihn unbedingt als Wahnsinnigen einstufen, um ihn zu verärgern. Wahrsager mochten sie nicht. Denen wurde alles Üble angelastet
Die Leute wollten ausgerechnet ihm alles heimzahlen, obwohl er gute Ideen verlautet hatte.
Was ihm passierte, war Unrecht und fürs Unrecht zahlten die Täter. Sie hatten sich vorzusehen, zumal sie zu weit gegangen waren.
Durch kriminelle Aktionen wurde aus ihm, dem Opfer ein Täter gemacht, was ein sehr schweres Verbrechen ist, das jene Leute noch zu sühnen hätten, wenn sie es auch nicht ernst nahmen, als er es ihnen mitgeteilt hatte und drohte, sie würden sich dafür noch anschauen, denn die Rache sei sicher, wie das Amen im Gebet. Wer ihm jenes Zeug verabreichte sobald er Recht behielt, war ihm unklar. Er hatte es in den Lokalen und auch von den Eltern und Geschwistern erhalten, aber die Hintergründe waren ihm unbekannt. Er hatte nur Verdachtsmomente – keine Beweise. Das Arbeiten war es, das er nicht verkraftete, wobei er sich in den Wahnsinn verhedderte. Er war, als er über dreißig Jahre alt war, verrückt geworden, als er arbeitete und wurde auch krank. Sein Wahnsinn wurde stetig schlimmer, steigerte sich bis zur Paranoia, die er nicht los wurde, auch als er in Pension ging. Es kam auch zur Manie, die sich aus dem Willen zum Arbeiten entwickelte, dafür verlor er die Fähigkeit zu lieben. Er litt unter allen üblen Beschuldigungen der Geistlichen und Beamten. Diese hatten schließlich sein Leben ruiniert. Er hatte nichts getan, sondern nur die Anderen. Er hatte gelitten, jene hatten ihn los werden und hinrichten wollen und es doch nicht übers Herz gebracht. Er selbst konnte den Revolver nicht abdrücken, war wehrlos gemacht worden, vermochte sich nicht zu rühren.
Für eine Person, der alles geraubt wurde, war es unangenehm auf Erden. Die Frauen wollten mit solchen nichts zu tun haben. Sie schickten den Nichtsnutz dorthin, wo der Pfeffer wächst. Er sollte dorthin gehen, woher er gekommen war. Das sollten die Frauen aber selbst tun. Sie waren die Frechen, meinte Joseph zu sich. Seine Dumpfheit wuchs mit den Lokalbesuchen. Alles wurde rasch schlimmer. Die Leute meinten, er hätte das Recht aufs Leben verloren, seitdem er in Pension war. Er ärgerte sich sehr und wurde unangenehmer denn je, um einen Ausgleich zu schaffen.
Als Kind lernte er nicht sich zu beherrschen. Er hatte das Gefühl, er müsse platzen und verblödete, wenn die Lust ihn packte. Die Schwestern und die Natur machten ihn geil. Er reagierte aggressiv auf die Schwestern und auf die Zuwendungen seiner Mutter, die ihn lächerlich und lästig vorkamen. Die Hormone flossen nicht regelmäßig, was zusätzlich eine Erschwernis für ihn war – für Viele, die solche Probleme haben. Mit Damen konnte er damals so gut wie nichts anfangen, die ihn beschämt zu Boden schauen ließen. Er hatte mit den Schwestern zu viele Probleme, die sadistisch und hinterhältig gegen ihn vorgingen, obwohl er diese nur geärgert hatte, was sie ihm mehrfach zurückzuzahlen pflegten, da sie sehr nachtragend und rachsüchtig waren. Er ertrug seine Lust aber nicht, die er in frühen Phasen seines Lebens genossen hatte, in denen er viel klüger gewesen war.
Mit den neuen Hormonen kam die Idiotie in sein Leben und die mochte er nicht. Aber sie war unabwendbar, außer er ließe sich alle Hormon erzeugenden Organe entfernen. Das wäre auch kein zielführendes Unterfangen, denn er hatte sich zu entwickeln, auch wenn seine Entwicklung eingeschränkt voranschritt. Er wurde scheinbar jünger, anstatt ein echter Mann zu werden. Sexualität bzw. Koitus war für ihn uninteressant, denn er spürte nichts dabei, im Kopf entstand danach nur ein leichtes Gefühl der Benommenheit.
Wenn er sich längere Zeit über nicht selbst befriedigte, hatte er das Gefühl total zu verblöden. Wenn er es alle Tage tat, war er müde und abgespannt und es war nichts mit ihm anzufangen.
Auch wenn er onanierte, hatte er nie das Gefühl glücklich zu sein. Es war keine Erleichterung für ihn gewesen, bis er die Befriedigung als Unfug und untaugliches Mittel erkannte. Der Geschlechtstrieb diente nur der Fortpflanzung. Das hätte er wissen sollen, aber er dachte nie daran sich fortzupflanzen.
Das erste Treffen mit der Bulgarin war für ihn überraschend, die geschäftlich mit ihm verkehrte. Das war eine Geschäftssache, als sie es vollzogen hatten und er bei ihr einzog. Nun hatte er zwei Wohnungen zu bezahlen. Er hatte sich deswegen einen zweiten Job gesucht, um die Mehrkosten zu decken. Er hatte zusätzliche Ausgaben: Ilona. Er hatte sich erst daran zu gewöhnen und das dauerte einige Zeit, die ihm aber nicht zur Verfügung stand.
Leichter wäre es für ihn gewesen, wenn sie für ihn etwas über gehabt hätte, dann wäre er mit dieser Angelegenheit fertig geworden.
Zu den Zerwürfnissen musste es kommen. Auch seine Schwächen, wie der Geldmangel und die Manie, ließen sich nicht beseitigen. Der Autismus war nun einmal sein Wesen und mit den PartnerInnen musste er ständig streiten. Sexualität wird ewiger Streit bleiben. Bei Menschen erkennt man, Kriege, Kämpfe sowie Wettstreit, auch die Konkurrenzkämpfe sind Sexualität, wie allgemein bekannt ist und wer keine Sexualität entwickelte, kann nicht mittun. Jenem fehlt die Lust dazu.
Er war nicht einmal ein Einzelgänger, wenngleich er sich nie um Bildung und um Arbeit scherte, das Getue der Arbeitenden und deren abartigen Gelüste behagten ihn nicht, sondern stießen ihn zurück, was einige erst recht aggressiv machte. Deshalb wurde kriminell gegen ihn vorgegangen.
Die Fragen der Leute waren nicht korrekt formuliert. Es hieß unvollständig zu ihm, er soll es endlich tun und er sollte sich zum Teufel scheren. Dies waren unvollständige Aussagen, die es auch blieben, denn auf seine Frage, was er zu tun habe oder wohin er sich zu begeben hätte, bekam er nie Antworten. Dies waren noch die harmlosen Fragen, denn die Leute hatten ihn zu etwas erklärt, was er nicht war. Den Beamten war danach. Sie meinten, er verdiene es nicht anders.
Aber er ließ sich das nicht gefallen und weigerte sich solches zu tun. Als er mit Hormonen und speziellen Behandlungsmethoden zu dem gemacht werden sollte, was ihn wahnsinnig machte.
Ein Mensch, der etwas nicht war, der mochte das unter keinen Umständen werden, auch nicht, wenn er urplötzlich Perversität an sich feststellte. Die Leute wurden unverschämter, da sie nicht erreichten, was sie zu erreichen trachteten, denn er blieb wie zuvor. An seinem Verhalten hatte sich nichts geändert. Wie aber sollte er sich dagegen zur Wehr setzen? Er kannte den Staatsapparat, der stets zusammenhielt und sich nicht irritieren ließ, denn was die Beamten wollten, das galt. Sie wollten es ihm weismachen, denn sie sagten, wenn etwas amtlich sei, dann ist es gültig und Gesetz.
Er war nun abgeurteilt und hatte sich zu opfern, was er aber mit dem kategorischen: „Nein!“ beantwortete, was die Leute aber zum Anlass nahmen, ihn vor aller Welt als Perversen hinzustellen, worunter er sehr litt, denn sie hatten Mittel und Wege gefunden und beschritten, durch die er eindeutig als pervers eingestuft werden konnte, obwohl er es nicht war.
Das konnte aber nicht sein. Hätte er mitbekommen, was mit ihm getrieben worden war, denn er hatte es nicht einmal bemerkt, er war wehrlos vor vollendete Tatsachen gestellt worden, würde er sich sogleich gewehrt haben.
Es war ein Weitergeben gewesen, dem er anheimgefallen war. Es war nur eine Behauptung, die alle zu gerne glaubten. Es wurde als gespalten eingestuft, was als verrückt galt, auch wenn es nur Lügen waren, was jene behaupteten. Er war deswegen erkrankt und depressiv geworden. Einzelgänger sind aber normalerweise nie depressiv. Sie wollen alleine sein. Sie halten es in der Gemeinschaft nicht lange aus und erkranken rasch, wenn sie zu etwas gezwungen werden. Alle Gemeinschaftsaktionen sind Schwulitäten. Diese wurden ihm bereits als Kind ausgetrieben, um in rasch loszuwerden. Was die Gesellschaft mit ihm trieb, konnte er nur ablehnen. Er wäre bereits als Kleinkind verstorben und er hätte sich selbst umgebracht, wenn er damals bereits solche Schwierigkeiten gehabt hätte. Doch er wäre dann erlöst – vom Leiden der Lebenden befreit – gewesen.
Was in Wien mit ihm getrieben wurde, war nicht wirklich gut. Er wurde von den Behörden nur schikaniert, indem sich niemand für ihn zuständig fühlte. Aber er meinte, er werde nicht extra deswegen nach Kärnten fahren oder dorthin anrufen, wenn es auch in Wien solche Institute gäbe, was sie einsahen. Er wollte doch nur einen Job und er meinte, seine Situation könne sich dadurch verbessern, was aber irrig war.
Sie hatten keine Verwendung für ihn. Seinen Aktionen wurde die Gültigkeit abgesprochen, was ihn befremdete. Das bewies, wie weit die Menschen gingen und wie wenig sie sich an Vorschriften und Gesetze hielten. Seine Zeugnisse wollten sie für ungültig erklären und andererseits trieben sie Frechheiten, wie eine Person für etwas zu erklären, was sie nicht war. Das war sehr böse und beeinträchtigte sein Leben. Deswegen hatte er auch keinen anständigen Job gekriegt. Wieso sollte er auch etwas tun, was er nicht mochte? Es war nicht Sinn und Zweck des Menschen sich von den Behörden provozieren zu lassen, nur weil jenen danach war?
Er konnte die Schuldigen nicht heraus filtern. Wie sollte er sich somit rächen und herausfinden, wie er sich an jenen schadlos halten konnte?
Er wohnte nun in der Großstadt und es war wie zuvor in seinem Heimatdorf, denn er war einer der Unterdrückten. Das würde sich niemals ändern.
Er fühlte sich elend, wie gefangen, wie ein Stein, der sich nicht rühren konnte und doch alles spürte, was mit ihm getrieben wurde. Er war nun so geworden wie ein Stein. Einen Steinnamen hatte er. Es war Bosheit jener Menschen. Es hieß er sei ein Christ, weshalb ihn die Leute sadistisch anfielen. Er konnte sich aber nicht zur Wehr setzte, zumal er im Koma gewesen war, er von jenen Leuten außer Gefecht gesetzt wurde, die sich für ihr Verbrechen noch gut und klug dünkten.
Er fühlte sich nicht dazu verpflichtet, etwas für die Gesellschaft auszuführen. Trotzdem bekam er ein schlechtes Gewissen und schien dem Staat Dank zu schulden. Aber alles ist von der Welt und sie erledigt alles. Durch sie wachsen die Lebenden, denn ohne sie und ohne Energie, die die Erde erwärmt und beleuchtet etc… gebe es kein Leben und die wahre Regentin ist nun einmal die Welt auf der gelebt wird. Der Lebende ist ein Teil von ihr und es gibt Verpflichtungen, die einzuhalten sind, die aber zu weit gehen.
Wenn die Leute etwas von einem wollen, was abgelehnt wird, wollten sie es nicht anders. Auch Priester nahmen an der Hetze teil. Er konnte diesen nichts beweisen, da sie vorsichtig vorgegangen waren und sie waren die Heimtücke gewohnt.
Solange die Gesellschaft Krankheiten nur mit Giften bekämpfen will und nicht mit ihr zu leben lernt, wird es nicht besser auf Erden.
Er war einer jener, die von den Leuten nur für ihre Zwecke ausgenützt wurden. Sie wollten ihren Spaß haben und es war egal, ob er das tat, was die Leute wollten oder sich weigerte, denn sie taten es so oder so, ob verbal oder nicht, denn das war die übliche Vorgangsweise und würde niemals abgeändert, außer die Änderung wäre ein Vorteil und eine Verbesserung.
Durch neue Methoden wird mehr Leid geschaffen – unter jenen, die bereits genug Leid erfuhren.
Das sind Prozesse, die menschlich sind. Jene taten, als wäre alles vollbracht, obwohl er nichts dergleichen anstellte. Er hatte nicht einmal im Traum etwas dergleichen getan, denn was er wollte, wäre selbst durch Magie unlösbar, für jeden Geist nicht nachzuvollziehen und gegen die Moral gerichtet, die es nicht wirklich gibt. Er verstand nicht einmal, was er las, auch wenn er sich darauf konzentrierte. Für ihn waren die einfachsten Tätigkeiten zu schwierig und kompliziert. Es war die Sprachbarriere, die sich vor ihm auftat, aufgrund seiner Behinderung.
Es war auch etwas an seiner Psyche erkrankt. Seine Schwierigkeiten kamen nicht von ungefähr. Alles Leben und alles Existierende war nur die Welt, die Teile von sich verlieh und wieder umwandelte. Die Prozesse lassen sich nicht unterbinden.
Die Spiele und Regeln der Gesellschaft sind nur sexuelle Ausdrücke und wer sich sexuell nicht entwickeln konnte, bekam Probleme, denn er verträgt die Lust nicht. Je lustvoller ein Mensch orientiert ist, desto leichter tut er sich – wenn er ein erhöhtes Potential an Kraft besitzt. Wer den Sexus nicht empfindet, wird sich diesen Regeln niemals unterwerfen und wenn doch, so nur zum Schein und aus Klugheit. Lust überwiegt bei weitem, welche Bestimmungen enthält. Diese sind die Fortpflanzung und Erhaltung der Nachkommen. Aber wenn sie stark ausgeprägt sind und der Sadismus aufkeimt, der die weniger Sadistischen unterdrückt und quält, wird die Sache doch zu weit gehen.
Die Wissenschaft vermag nichts zu verbessern. Die Natur kann nicht gebeugt werden. Die Gesellschaft ist ein Verein von Gleichgesinnten, die sich auseinanderleben. Immer wieder trennen sich Gruppen, was nicht anders geht, da nicht Platz für alle Mitglieder vorrätig blieb.
Einst werden die Menschen Raumschiffe bauen, die in die Tiefen des Weltalls gelangen und alles enthalten, was die Lebenden benötigen. Sie und ihre Nachkommen werden ewig dort bleiben und zufrieden und glücklich agieren und reagieren.
Aber bis dahin ist der Weg noch weit und es scheint zu aufwändig an solchen Projekten zu werken. Es ist viel billiger die Menschen in Auseinandersetzungen zu hetzen. Sie sollen sich gegenseitig bekriegen, bis es unzählige Tote gibt. Ohne Nachkommen, werden die Alten nicht mehr auf der faulen Haut liegen können und ihre Pensionen werden schrumpfen.
Die Menschen knechten ihresgleichen und vergessen sich, indem sie jene alles für sich erledigen lassen. Sie halten sich für die Welt und für die Natur und das heißt, sie dünken sich als Schöpfer und doch müssen sie den allgemeinen Weg des Lebens ziehen.
Wenn davon ausgegangen wird, dass nicht alle Menschen Arbeit kriegen, wird klar: es müssen auch dafür Möglichkeiten gefunden werden. Tiere arbeiten nicht und doch, denn um sich am Leben zu erhalten, haben sie zu essen und sich fortzupflanzen. Sie tun dasselbe, wie alle Lebenden.
Verloren geht alles. Die Jugend verkümmert und das Alter wird sich einfinden und quälen sowie beugen, bis jener nur noch per Stock unterwegs sein kann. Was auch getan wird, ob einer als rechtschaffen gilt oder als Asozialer, der nichts ordentlich fertigte, es wird noch die Gesundheit verloren und einer kommt sich wie ein Idiot vor, nachdem alles verloren worden ist.
Was es an Vorschriften gibt, kann auch anders gedeutet werden, als es hingestellt wird, denn viele Vorschriften gelten nur für Idioten und die Schuldigen und die Bestraften werden stets die Unterjochten und Unselbständigen bleiben. Was in den Medien verbreitet wird, ist meist Lüge und Augen-Auswischen. Es käme zur Empörung, wenn die Wahrheit bekannt würde.
Die Menschen werden stets perverser. Sie identifizieren sich mit dem anderen Geschlecht, kriegen von den weiblichen Hormonen ab und werden zu Zwittern. Die Frauen wollen nicht nur einen Mann, der wie ihr Vater ist, sondern wollen wie ihr Vater werden und lassen sich zu Männern machen, was aber nicht klappt, denn sie bleiben Frauen und geben mickrige Männer ab, glauben aber, sie wären ordentliche Männer geworden. Selbst die reichen Männer sind den Frauen nicht gut genug. Da sie sich diese aber teilen wollen, lassen sie jene gewähren, denn es wird jede Aktion von ihnen reichlich vergütet und das söhnt aus.
Die Reichen haben mehrere Frauen und meinen es sei gut und beweise, sie sind die bessern Männer, die gegen die Untergebenen und Verlierer besser abgeschnitten haben, obwohl sie nur durch ihre Macht – dem Geld – all die Frauen bekamen, die sich versorgt wissen wollten und dafür sorgten bald wieder geschieden zu werden. Die Reichen wollten eigens Gesetze für sich eingeführt wissen.
Das aber ging nur über die Frauen, die sich dagegen aussprachen, denn sie wollen auch ein gutes Stück Kuchen für sich, wenn es ihnen gelang einen Reichen für sich zu gewinnen.
Die Staaten wurden durch Beamte geführt, die sich die besseren Stücke des Gesamten abschnitten.
Mit Joseph sprangen sie unfreundlich um, der zu frech war und nicht tat, was sie von ihm verlangten.
Kommunalpolitiker setzten sich für sein Verschwinden ein, nachdem er aufgefallen war, wegen seiner Bekleidung, die sie beanstandeten und als öffentliches Ärgernis bezeichneten, da er ihnen unlieb war und sie ein schlechtes Gewissen hatten!
Er wurde erst als Idiot eingestuft, als Wahnsinniger und als Perverser, was jenen am besten gefiel, obwohl er sich niemals einem Beamten genähert hatte, sondern nur die Lehrer sich absichtlich über ihn ärgerten, obwohl er nie aufgefallen war und sie dafür zu sorgen hatten, was aber trotz aller Versuche nicht gelang. Aber sie behaupteten das, um den Anfang zu setzen. Er bekam trotz all seiner Unbeholfenheit und seiner Schwäche sowie seiner Harmlosigkeit stets die üblen Behandlungen verschrieben. Bürger wurden dazu aufgerufen ihn zu quälen und zu beleidigen. Das wurde mit wildem Gelächter quittiert, denn es machte jenen Spaß, wenn er litt und vor allen Bürgern blamiert wurde. Sein Glück und auch sein Unglück war seine lange Leitung, die ihm den Nachruf einbrachte, er sei furchtbar dumm, würde nichts kapieren und alles ignorieren, was sich um ihn abspielte.
Alle Leute, die mit ihm Kontakt pflegten, waren nur auf Streit aus, konnte er annehmen und sie wollten ihn los werden. Durch seine Abreise und Abwanderung, war er erst auf den eigentlichen Grund seiner Probleme gekommen, denn er war von Amts wegen zum Idioten und Perversen erklärt worden. Er konnte nur noch den Verstand verlieren, was in seinem Fall leicht gelang, denn er hatte keinen und Nervengift verabreicht bekommen. Das hatte seine Potenz verstärkt und seinen Geist geschwächt. Er verlor alles, was einst gut an ihm gewesen war. Es war in Testosteron umgewandelt worden. Als er in der Stadt wohnte, kam er wieder zu sich, stieß aber auf die Bulgarin, die ihm alles raubte. Dadurch erwachte sein Verstand wieder. Seine Lust trieb ihn in den Ruin.
Perverse, die ihm auch in Kärnten aufgefallen waren, kamen sogar oft in seine Nähe und prüften ihn ab, wobei sie große Freude daran hatten. Die meisten von ihnen waren pädophile Lehrer, sonst hätten sie sich kaum um Kinder geschert. Sie hatten diesen alles gestohlen, noch die Unschuld. Sie fragten ob er einer sei, als sie ihn einzustufen hatten, aber nie hatten sie anständig und ehrlich gefragt, sondern nur hinterhältig, wie die Perversen nun einmal sind. Die meisten sind zudem kriminell. Im Gefängnis entdeckten sie ihre perversen Neigungen, die sie der Normalität vorziehen. Schwule sind billiger als Nutten, zumindest in ihren Kreisen. Sie stellten perverse Fragen, die unverständlich blieben. Höchstens hieß es auf Nachfragen, er wisse schon, um was es gehe, was aber nicht der Fall war.
Schwule hatten es schwer. Die meisten von ihnen waren mickrig.
Andere waren unglaublich fett und geil, stets scharf und wollten unbedingt alles umsonst geboten kriegen und dafür wurden Idioten benötigt. Er wurde als solcher hingestellt, was aber nicht zutraf, wenngleich sie sagten, er soll sich nicht so zimperlich anstellen. Es wunderte ihn, als diese Sonderlinge sich derartig erfrechten und ihm Taten unterstellten, die sie begangen hatte. Sie nannten alles längst bewiesen, was aber auch nicht zutreffend war. Zudem hatten sie fein und süß getan und ihre Ärsche wackelten wie die der Frauen, die Üppige mit sich schleppten.
Er sollte auch noch mitkommen, was er aber ablehnte. Mit Wildfremden fuhr er niemals weg, was sie auch nicht akzeptierten. Er ließ sich nicht veralbern und die Schwulen fuhren ohne ihn ab.
Von geschissenen Leuten ließ er sich nicht anmachen. Sein Arsch gehörte ihn und war der einzige, den er hatte. Was jene trieben, bewies ihm, sie waren kriminell. Von Liebe war nie die Rede, sondern nur von Lust, Ausgleich und Gerechtigkeit.
Er hatte ein unangenehmes Gefühl, wenn jene in seiner Nähe waren und überhaupt, wenn er in jenem Lokal verweilte. Es kam danach zu anderen Zuständen, die nicht minder unangenehm waren, die seinen Verstand blockierten und vernebelten. Er starrte nur noch blöde vor sich hin.
Ilona, die sehr fesch wirkte und ihr Sonntagsgesicht zu zeigen pflegte, hatte sich ihm zu erkennen gegeben. Erst als sie mit ihm unterwegs und auf Reisen war, verstellte sie sich zwischendurch nicht und ihre Maske wurde gelüftet. Sie begann die Verliebte zu spielen und konnte nicht anders, denn wenn sie ihn ausnahm wie eine Weihnachtsgans, musste sie die Verliebte spielen, sonst käme er auf den Gedanken für immer abzudampfen und sie alleine zurück zu lassen.
Sie schien die Kraft zu besitzen, die in ihm das Gefühl des Todes und des Verderbens erzeugte. Das Gefühl mochte er nicht. Sie schien übersinnliche Kräfte zu besitzen, gegen die er nicht ankam. Als er es versuchte, war er zu feige gewesen, sich von ihr zu befreien.
Als sie ohne ihn nach Hause reiste, hatte er Lust gekriegt und vermochte es doch noch nicht so recht. Von ihrer Anzeige hatte er noch nichts erfahren und in der Stadt gab es nach wie vor Arbeit zu verrichten, die ihn krank machte, so wie die Firmenwohnung, die eine Bruchbude war, in der er sich nicht heimisch fühlte, sich nicht einmal ein Essen kochen konnte. Nicht einmal schlafen konnte er dort. Er überlegte sich die Sache und es bestand die Absicht die Zelte abzubrechen, um sich wieder aufs Land zurückzuziehen, wo es ihm aber auch nicht besser ergangen war.
So gerne er auch alleine war, er hielt es nicht lange aus. Selbst alleine zu wohnen war ihm nicht recht gewesen, obwohl es nur an der Bleibe lag, die schrecklich auf ihn wirkte, in der er sich leer und elend zu fühlen begann. Als er die Bulgarin wieder zu Gesicht bekam, sah sie gut aus und wirkte fröhlich. Ehe sie abgefahren war, hatte sie ihm noch eine Menge Geld abgeknöpft, sonst hätte sie nicht einmal nach Bulgarien fahren können. Was sie mit ihrem Geld zu tun pflegte, war ihm schleierhaft, denn sie wollte nur sein Geld verbrauchen.
Sie erzählte, was ihn erwartete. Er würde eingesperrt werden, denn er hatte ihren Reisepass eingesteckt. Aber er beteuerte ihr, ihren Pass nicht entwendet zu haben, das nicht nötig zu haben. Sie habe doch einen neuen, sonst hätte sie nicht nach Bulgarien reisen können.
Aber sie lachte nur höhnisch und er meinte zu ihr, er wolle sich nun nicht mehr mit ihr zusammen tun, zu mies war sie gewesen, wollte ihn nur bestehlen und verstünde nichts von seinen Ausführungen. Nicht einmal die einfachsten Worte kapierte sie, dachte nur an ihren vollen Bauch, der immer knurrte.
Er hatte nur darauf gewartet sie zu treffen, um seine Sachen zu packen und das Weite zu suchen. Er wollte mit ihr brechen. Obwohl sie ihm sehr viel ein brockte, hatte er ihr geholfen und seine Vereinbarungen eingehalten. Sie aber brach alle, war eine Bestie.
Er wollte sich mit ihr nie wieder einlassen, höchstens mit gewisser Vorsicht, um sich an ihr zu rächen. Er war mit ihr nicht fertig geworden und hatte Abstand von ihr zu gewinnen, zumal sie sich ständig in sein Leben einmischte und es in Unordnung brachte.
Er fuhr nicht gleich auf das Land. Abmelden wollte er sich und hatte Stunden zu warten, obwohl er umsonst dort stand, was ihm aber von den Beamten aufgetragen worden war.
Sie lachten höhnisch, als er schließlich an den richtigen Schalter geschickt wurde, an dem er sich abmeldete, was eine Kleinigkeit gewesen war und vergaß sich von der zweiten Wohnung abzumelden, was ihm lange nachhing, sowie andere Kleinigkeiten. Sie hätten die Personen, die sie nicht schikanierten, wenigstens mittels Geldstrafen zu verfolgen und zu denunzieren. Wohin er auch kam, die Beamten, egal von welchem Amt, wollten ihn ärgern und sie alberten ununterbrochen mit ihm.
So wie er arbeitete und in der Stadt die Arbeiten getätigt wurden, konnte er nur annehmen, alles was damit zusammenhängt war Wahnsinn. Was er in seinem Arbeitsleben durchgemacht hatte, war nicht normal und gehörte veröffentlicht. Alle Leute sollten sich an der Nase packen, um sich zu spüren. Sie sollten sich genieren, sich wenigstens einmal an den Kopf fassen. Sonst muss angenommen werden, sie können nur die feinen Leute spielen, die den Fremden ausnehmen und zwar mit allen Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen.
Die Menschen vergifteten sich im wahrsten Sinne des Wortes, auch mit Emotionen, Zorn, Wut, Illusionen und Träumen. In der Phantasie wollten sie sich gegenseitig töten, alles wegnehmen, um sich selber als die wahren Helden hinstellen zu können. Alles Üble wurde dem Schwachen angehängt, doch verstanden sie die Geheimnisse nicht wirklich, denn sie vermochten Joseph nicht klein zu kriegen. Er sah den Zorn in ihren Augen glimmen, als er nach Hause kam und sein Zimmer bezog. Er hatte sich krank schreiben lassen, um Ruhe zu finden, als er die Anzeige bekam, vom Posten im Ort, befragt und wurde als Urkundenunterdrücker bezichtigt.
Er hatte die Nase voll von der Arbeit, die er am liebsten nie verrichtete, von der alle Menschen längst genug hatten, sie aber nicht bleiben ließen, dafür zu feige und zu verschuldet waren.
Er ließ seine Schulden anwachsen und wollte nach wie vor spielen und sich vergnügen, obwohl er es sich nicht leisten konnte.
Er begab sich in die Psychiatrie, wo er aufgenommen wurde. Von den Gesetzeshütern fühlte er sich verfolgt. Seine Angst war enorm, denn er meinte, es kann doch nicht sein, dass er als Verbrecher hingestellt wurde.
Das sollte ein Ende haben. Als der Aufenthalt aber keine Besserung brachte und er sich auch im Krankenhaus verfolgt zu fühlen begann, was er auch mitteilte und die ÄrztInnen bekümmert dreinschauen ließ, war sein Bruder in jenem Krankenhaus verstorben.
Das hatte ihn ernüchtert und er ließ sich nur noch krank schreiben und suchte um die Pension an. Von den ÄrztInnen in Wien und von jenen auf dem Lande war er darauf angesprochen worden. Er hatte nie wirklich gerne gearbeitet. Das wollte er bleiben lassen, es machte ihn krank und war eine Nötigung.
Was er in jener Zeit erlebte, war ärger als alles zuvor Erfahrene, das schon schlimm genug gewesen war und ihn gekränkt hatte.
Auf der Beerdigung seines Bruders wurde ihm klar, es war die beste Lösung für in, ohne ein Wort seiner zukünftigen Ziele dieses Krankenhaus zu verlassen, denn jede Äußerung hätte zusätzliche Probleme bereitet. Die Ärzte und die Beamten führten nur Bosheiten im Schild. Die Kranken machten sie zu gerne noch ärmer und leidender, um sich an deren Schmerzen und Problemen zu ergötzen.
Einige Wochen zuvor, war er in Wien gewesen, um sich abzumelden. Unterwegs streikte aber der Motor des vom Vater geborgten Wagens. Er stand mitten auf der Autobahn, zwischen dem Ort, an dem er nun wieder lebte und der Stadt, die ihn wieder ausgespuckt hat, für die er zu lahm und zu geschmacklos war. Er hatte mit der Freundin noch Kontakt, die er warm halten wollte und die ihn angerufen hatte, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen.
Aufgrund der Autopanne und eines Getränkes, das ihm der berüchtigte Bombenbauer: Franz Fuchs, den er damals das einzige Mal gesehen hatte, verabreichte, hatte er die Abmeldung vergessen und war völlig unsinnig unterwegs gewesen. Er fuhr mit dem Zug und ihr aufs Land zurück, wo sie ein Wochenende zusammen verbringen wollten.
Als er die Panne hatte und in der nächsten Ortschaft, in der Steiermark Zuflucht gesucht hatte, lernte er Fuchs kennen, der in einer Disco herumlungerte und wie er, nur verrückt gespielt hatte und ihn frech anredete und meinte, er müsse alles das tun, was er aber verneinte und sagte, er habe alles zu tun, er sei es selbst, was jener aber nicht verstand. Die Leute kannten ihn gut. Sie meinten, er sollte aufpassen. Er wirkte wie ein Spinner und war allein unterwegs. Der Franz, wie er hieß, wollte wissen, von wo er sei. Er erzählte ihm, was er zu tun habe und auch von seiner Autopanne. Aber Franz wollte ihm nichts glauben und erst als er meinte, er soll mit ihm auf die Autobahn fahren – er wollte ihm den Wagen zeigen, der auf einem Parkplatz abgestellt worden war – ließ er von ihm ab und schien sich nicht mehr für ihn zu interessieren. Er hatte etwas gegen Ausländer und ihn hatte er für einen gehalten. Aber als er begriff mit einem Inländer zu sprechen, wollte er ihn nicht mehr anfallen und suchte ein anderes Opfer.
Andauernd wurde er ohne Grund und ohne etwas verbrochen zu haben abgestraft, wie schon in der Stadt und zuvor auf dem Land. Er wunderte sich längst nicht mehr darüber. Erst als er zu begreifen begann, die Leute wollten ihn zum Sündenbock erklären, war er stutzig geworden. Das wollte er schnellstens ändern, denn die Vorgangsweise gegen ihn wurde dreister, was er mit Schrecken bemerkte aber nie wirklich begriffen hatte, da es verhindert wurde. Er hatte Mittel verabreicht gekriegt, durch die er alles vergaß, sogar intelligent zu sein. Er war auch mit Giften behandelt worden, bis er wie ein Idiot dreinschaute und sich gänzlich vergessen hatte.
Die Sündenböcke wurden mit einem Mittel präpariert, das sie verblödete und wahnsinnig machte. Er war voll von überschüssigen Energien, die ihn veränderten. Seine Kraftübungen waren daran beteiligt und die verstärkte Hormonproduktion. Er fühlte sich vergiftet und wie ein Idiot, wurde andauernd geiler und zugleich impotent.
Die Frauen nahmen ihn aus und wollten nur sein Geld, von dem er wenig hatte. Es wurde nicht verschwiegen, alles sei seine eigene Schuld gewesen, denn er sollte sich unordentlich aufgeführt haben, was eine Lüge war und er sollte nicht anständig bekleidet gewesen sein, was auch nur eine Unterstellung jener war, die ihm etwas ans Zeug flicken wollten.
Selbst über seine weißen Socken regten sich die Leute auf. In den Medien wurden sie auch als Zeichen von Versagern und Idioten bezeichnet.
Die gefärbten Socken waren giftig und gefährdend. Ihm war klar, nur die weißen Baumwollsocken waren ungefährlich, denn diese enthielten keine Farbe. Am gefährlichsten waren die schwarzen und die blauen Socken, die Haut und Fleisch angriffen und schließlich faulen ließen. Was die Höhnenden damit erreichen wollten war klar.
Er war klug und hatte über die irren Meldungen aus dem Radio lauthals gelacht.
Personen, die weiße Socken trugen, schauten auf ihre Gesundheit und wollten vital bleiben. Sie bewiesen ihre höhere Intelligenz gegenüber Trägern von bunten und schwarzen Socken.
Er hielt nichts von der verräterischen Bekleidung. Sie war nur eine Schutzhülle. Die Farben hatten keine Bedeutung, denn sie dienten nur dem Auffallen und der Laune, die sich mit Alter und Geschmack änderte. Wer erst sehr bunt unterwegs war und auffallen wollte, wurde schließlich eine graue Maus und im Alter eine schwarze, die sich versteckte, um doch noch hin und wieder auf die Straße zu kommen, wenngleich mit Stock oder Rollstuhl.
Die Bekleidung war gefährlich, denn sie stickte die Haut ab und verursachte hartnäckige Hautkrankheiten. Beliebig lange sonnen ist allerdings nicht immer klug. Die Haut wird verbrannt. Sie ließ nicht nur Keime durch, sondern wurde auch empfindlicher und die Sonnenstrahlen heilen und helfen nicht ausschließlich, sondern schaden auch – gepaart mit Chemikalien.
Die Leute wüteten gegen seine Haartracht. Das war ein weiteres Indiz dafür war, die Leute hatten ihn zum Sündenbock erkoren, um sich reinzuwaschen und um den Sündenbock zu schwächen und sein Leben zu ruinieren. Als störend wurde er hingestellt. Sie nannten ihn unmoralisch und nicht dem Geschlecht entsprechend gekleidet. Pfarrer wüteten am lautesten gegen ihn. Sie wollten ihn als Christ einstufen, was er nie gewesen war. Ihm war von jeher klar, Religionen waren nur Interpretationen der Welt und der Natur. Sogar die Bibel wurde von jenen Wütenden zitiert, in der es Stellen zu finden gibt, die besagen, was zuvor beschrieben wurde.
Was sollte dieses Getue und Geschwätz der Leute denn? Hatten sie keine eigenen Sorgen? Wozu waren sie gegen Joseph, der ihnen nichts getan hatte und nur die Wahrheit mitteilte. War das der eigentliche Grund für ihre Bosheit? Das konnte es auch nicht sein, denn er war friedlich. Nie hatte er den Nächsten geschlagen oder verletzt, außer Streitereien mit den Geschwistern, was normal war. Keiner hatte sich in Streitereien zwischen Verwandte zu mischen.
Was sich vor seinen Augen abspielte, war viel verrückter als das, was er tat, denn er hatte immer gut überlegt, ehe er sich etwas traute. Das hatten die Leute begriffen, aber sie zürnten gegen ihn und stellten ihr Gerede als gut, klug und normal hin. Seine Folgerungen stellten sie als verrückt und abnorm hin, obwohl sie sich damit selbst verrieten, was sie aber nie begriffen.
Er war jenen zu klug und zu intelligent, deswegen wollten sie in verblöden und zum Deppen erklären. Das war die Lösung auf die er schließlich kam und diese war korrekt.
Wie konnte das Haar überhaupt als etwas Weibliches geltend gemacht werden, wenn alle Menschen Haare hatten und Männer noch viel haariger waren als Frauen? Das konnte er nicht nachvollziehen. Er wunderte sich zurecht über die Reden der Mitmenschen.
Provokationen wurde er ausgesetzt, wenn er in Lokale ging und wenn er sich auf der Straße blicken ließ. Schwule wollten ihn mitnehmen, die sich in die ländliche Gegend verzogen hatten, um ihn aufzugabeln, was sie aber nicht schafften, sie führten sich zu blöde auf – konnten sich nicht anders aufführen als sie waren. Sie schienen Idioten zu sein, die sich nicht benehmen konnten.
Er war weder schwul noch Pi und hatte keine sexuellen Interessen. Längst hatte er erfahren, wie wenig Sex wert war und er konnte sich Frauen sowieso nicht leisten.
Er sah die irren Blicke der Menschen, die sich einbildeten, er gehöre nicht in die Öffentlichkeit. Er wurde von Amtspersonen verschrien, anstatt geschützt zu werden.
Sie provozierten frech und hatten die Blätter für die Volkszählung anstatt seiner ausgefüllt und nachträglich mehrfach ergänzt und dafür Geld bezogen. Deshalb wollten sie Bürger ihrer Gemeinde als homosexuell eingestuft wissen, um sich an jenen zu ergötzen, wenn sie ihre Bosheiten über sie gossen.
Weil er sich nicht als Lustobjekt hingab, sich nicht – frei und franko – zur Verfügung stellte, wollten sie ihn bestrafen. Er sollte nur noch Schwulitäten mögen und sich willig hingeben. Aber sie wurden enttäuscht zudem auch noch böse – ihr Zorn auf ihn wuchs. Sie meinten, es nütze nichts, wenn er es nicht machte, denn er gelte amtlich als Perverser und er hätte es ja selber zugegeben. Er konnte ihre Reden nicht begreifen. Er kam nie mit, was mit den Angaben gemeint gewesen war und war verblödet worden. Verschwörer behandelten ihn dreister, die Getränke enthielten stärkeres Gift. Er wurde als einer hingestellt, der alle Leute verführte. Der Priester, ein ehemaliger Kaplan von ihm, schrie es dreist und überschüttete ihn mit seiner Hexerei, die ihn aber selber traf, worauf er sich erzürnt von ihm abwandte.
Fotos wurden geschossen, gefälscht bzw. manipuliert. Fachmänner sagten, es seien Fotomontagen, die ihn als Schwulen darstellten, der die Schwulitäten besonders mag.
Er hatte aber nie etwas mit jenen Schurken und Banditen zu tun. Jene waren kriminell und pervers und schreckten vor keiner Schandtat zurück, benötigten frisches Blut, das sie sadistisch behandelten, um es zu formen und auszunützen. Neue Opfer hatten den Mist wegzuräumen und für sie Geld zu beschaffen. Er hatte alles längst begriffen.
Außerdem ging es stets um viel Geld und die Opfer wurden ausgeraubt.
Als er mit Ilona in dem Dorf war, gab es Zwischenfälle, die ihm klar machten, jene schreckten vor keinem Übel zurück. Der schwule Diskjockey ging zu ihr, der sie als kaufbar einschätzte, was sie aber nicht war.
Das ärgerte ihn und er war enttäuscht über die ältliche Frau, die sich von seinem Stottern nicht beeindrucken ließ. Er war ein Schwachkopf und Trunkenbold, der mordete und nie zurückschreckte. Joseph wurde als Abtrünniger hingestellt, der dafür bestraft zu werden hätte.
Er war vergewaltigt und geschändet worden und das wurde ihm negativ angekreidet.
Die Priester waren noch übler, zumindest einige von diesen, das hatte er schon erfahren, denn jene waren es, die Mittel verabreichten, die verrückt machten und Rheuma sowie das Vergessen erzeugten, an dem er seit frühester Kindheit litt. Übel und krank sah er aus, war als Böser hingestellt worden, obwohl er weder böse war, noch etwas Böses getan hatte. Ihm wurde nur Böses unterstellt, um ihn mies und böse behandeln zu können.
Alle aus seiner Familie wurden fertig gemacht. Dafür gaben die Täter Gründe an, die falsch und irrig waren – Verbrechen der Geistlichen, die sonst an ihrer schwachsinnigen Lust erstickten.
Was waren das für Menschen, die vorgaben, gegen die Welt zu sein und gegen die Natur, wobei sie aber selber Teil der Welt und der Natur waren? Sie waren geiler als jene die Frauen hatten und sie wollten sich an Knaben abreagieren, die sie verängstigten und sadistisch quälten, denn sie sahen für jene zu süß aus. Sie vergaßen um Erlaubnis zu fragen. Die Knaben waren zu jung dafür, kannten solche Praktiken nicht, vor denen sie Angst bekamen, die sie lähmte.
Die Geistlichen haben Freundinnen und Freunde, mit denen sie Kontakte pflegen. Sie dürfen nur nicht heiraten und wenn sie eine Liebschaft pflegten, hielten sie das geheim, abseits der Öffentlichkeit. Erfuhr sie etwas, gab es Probleme für katholische Geistliche. Jene starben oder ehelichten und gaben ihr Priesteramt auf.
Er hatte damit keine Probleme. Er pflegte den Koitus, aber nie um Kinder zu zeugen. Er hatte zwar einen Sohn, aber das lag nicht nur an ihm – denn er selbst hätte kein Kind gewollt.
Erst gab sie andere Väter an und als schließlich doch er als Vater des Knaben feststand, war jener bereits zwei Jahre alt. Er ließ nicht einmal eine Blutprobe machen. Er sah ihm sehr ähnlich, wenngleich er ihm auswich, den Zorn spürte, den er gegen ihn hegte, wie auch seine Mutter und alle Menschen nur gegen ihn wüteten und sogar wagten das als Liebe hinzustellen.
Wer oft den Koitus pflegte dem verging die Lust schließlich. Er wurde impotent, denn wenn der Koitus nur eine Gewohnheit geworden war und sich die Pärchen gegenseitig hassen, kann sich höchstens bei Sadisten etwas rühren und das sind dann die Perversen, die sich auf alle stürzen und die Opfer schänden.
Bei der Bulgarin war ihm der Sexus egal, sie war seine letzte Freundin.
Obwohl sie bereits alt war, tat sie sehr lieb, wollte jedoch energisch behandelt werden. Er war dadurch schwächer geworden und interessierte sich nicht mehr für Sex.
Nach der Scheidung hatte er es mit Kunstgegenständen probiert. Auch das hatte ihm nicht gefallen, was ihn dazu bewog es noch einmal mit Frauen zu versuchen, die bereits älter waren, was die Lust löschte. Es war nicht mehr wie zwischen Mann und Frau, sondern nur noch eine geile Sache, die nicht mehr zur Zeugung führte, sondern nur eine sportliche oder zärtliche Betätigung war und zum Verkommen führte. Sobald ein Mann es aushält niemals den Koitus zu pflegen und er nie sich selbst befriedigt, ist er ein Asket. Alle Energien wurden bei ihm Kraft und Geist. Es blieb kein Rest mehr für die Sexualität über. Alle Lust lebte er geistig aus. Ohne sein Zutun läuft der natürliche sexuelle Prozess automatisch ab. Zu den sexuellen Energien gibt es geistige Energien, die als Magie gelten.
Fortgeschrittene, die sich mit Magie befassen, sind sehr selten. Zumal der Geist aber allgegenwärtig ist und alle Zeiten enthält, auch alle Ahnen und die Zukünftigen, ist er der Magie mächtig, die mitunter gespürt werden kann. Wer sehr eng mit der Natur verbunden ist und sich keine Probleme anschaffte und sich keine Ziele setzte – wie ein Tier herumläuft, bettelt oder jagt, wenn Bedarf nach Sättigung vorhanden ist – könnte magisch weit kommen.
Nachdem er von der Gesellschaft zum Schwulen erklärt worden war, wurde er zum Feind aller Menschen. Die Priester hatten ihn von ihren Häschern wehrlos machen lassen, sie verschleppten ihn, quälten ihn und wollten ihn umbringen, was ihnen aber nicht gelang, wegen eines Arztes der falsch spielte und dafür selbst die Strafe abbekam. Er verstarb relativ früh an Krebs. Ohne sein Zutun hätte Joseph Krebs und er wäre längst erlöst und frei von allen Leiden und Nöten des Lebens.
Was die Juristen sich erlaubten und wie problemlos eine Gruppe oder eine Einzelperson von den Gesetzeshütern eingekerkert und entschärft werden konnte, war jenem klar, der sich mit Kriminalistik beschäftigte. Wer sich eine Sache überlegte, konnte schnell begreifen, Provokationen dienen nur dazu eine Person straffällig und dadurch angreifbar zu machen. Das Entschärfen erfolgte durch Behandlungen, die alles vergessen ließen.
Hätte er die Therapie in der Psychiatrie nicht durchgemacht, wäre er vielleicht zu sich gekommen. Aber das war nicht mehr möglich, denn die ÄrztInnen waren der Meinung, er hätte sich nur aus Angst ins Krankenhaus gelegt, denn er sollte ein Verbrechen begangen haben.
Er sollte für die Juristen leiden, die zu wenig zu tun hatten und die Verbrechen seiner Freundin wurden nicht als solche anerkannt. Sie durfte ihm Schecks und sein Geld stehlen und seine Schulden mehren. Aber er lebte nicht mehr mit ihr zusammen und durfte trotzdem nicht einmal tief Luft holen – geschweige denn fröhlich lachen. Er bekam Medikamente verabreicht, die ihn zusätzlich verblödeten. Er dürfte noch zu gesund gewesen sein, wirkte zu klar bei Verstand. Sie sorgten für weitere Schädigungen, indem sie Hirnteile lahmlegten, die zuvor erst aktiviert worden waren, was er auch nicht bemerkte, denn er war doch nur das Opfer, das die Gesellschaft ins Grab bringen wollte, denn dort kostete es nichts.
Einst hatte er den Eindruck gehabt, er sei gut. Das Streben nach dem Guten hatte ihn geschwächt. Was hatte das Gutsein für einen Sinn, wenn nur gut ist, wer gewinnt und sich über die Mitmenschen erhebt? Er hatte ein fremdartiges Verständnis von Güte und Auszeichnung.
Er hätte niemals nach dem Guten zu suchen beginnen müssen, doch hatte er sich dazu entschlossen und änderte sich zu seinem Nachteil, denn die Guten hatten auf der Welt nichts zu bestellen – die wurden höchstens aufgefressen.
Die Behandlungen hatte ihn weich und schwach werden lassen, auch das lange Hungern, das er besser nie hätte durchhalten sollen. Er produzierte kaum noch männliche Hormone, was ihn schwächlich wirken ließ. Die Feinde wurden noch mutiger und griffen ihn an, wann immer sie ihn sahen.
Jede Änderung seines Wesens kostete Unmengen von Kraft, deswegen wurde er rascher alt. Das gefiel jenen besser, wenn er den Frauen nicht mehr gefiel. Doch hatte er nichts verloren, außer ein wenig Fett und die schönen lockigen Haare. Diese Schönheiten wollten die Leute an sich sehen. Wenn er Butter gegessen hätte, wäre er wieder der schöne Joseph gewesen, aber er hatte keine Lust sich einen Fettbauch zuzulegen. Lieber waren ihm die mageren Rippen und der schmale Arsch als das Fett und wenn die Wangen und das Kinn hingen, sah es noch übler aus.
Als er lieber das Fett auf die Haut schmierte als aß, hatten die Leute auch Probleme damit.
Sie wollten es nicht einsehen und schließlich schmierten sich allesamt ein, was gesünder war als das Fett zu schlucken, denn das verfettete die Leber.
Die Creme half und die Haut sah ordentlich aus, was die Leute noch mehr verärgerte, die sich lieber andere Probleme ausgedacht hätte als fette Haut, die doch niemandem weh tat.
Jene stießen sich an Äußerlichkeiten und er bekam Zank und Hader zu spüren und wollte nichts mehr davon hören. Aber er trainierte regelmäßig, damit er fetter und stärker wurde.
Das gefiel den Leuten auch nicht, zumal sie Angst bekamen, er zu stark aussah und auch zu brutal wirkte. Er lief wie ein Verrückter, aber allein und im Geheimen, um die Bürger nicht noch mehr zu erschrecken, denn sie mochten es nicht, wenn er etwas besser konnte als sie.
Durch das tägliche Training konnte er sich wieder gerade halten und sein Rücken wurde gerade und sein Hals verlor seine Steifheit. Das hatte sich bewährt und konnte als Vorteil angenommen werden. Er fühlte sich selbstsicher, seitdem er sich regelmäßig anstrengte und sich nicht mehr alles gefallen ließ. Er wollte alle Tage aufbauen und wenn er dafür Stunden opferte und auch alle Tage zunahm und fetter wurde, was ihn aber nicht störte, denn es war schönes Milchfett, das er alle Tage ansetzte, indem er zwei Liter Vollmilch trank, um wieder zu Kräften zu kommen.
Vom Aufbau war so gut wie nichts zu bemerken. Er hätte noch mehr leisten müssen und verdorben wurde, was er auch immer tat. Die Leute steuerten immer dagegen, meinten, es sei nicht gut, wenn er sich erholte, deshalb verhindern jene stets, was ihnen aber bei ihm nicht gelang, Versager und Miesmacher waren sie, die sich gegenseitig an den Kragen gingen, indem sie ihresgleichen mies anfielen und Schurkerei trieben.
Er gewöhnte sich an die Anstrengungen und unterließ sie nicht mehr. Als er derartig gut und schön aufgebaut hatte, schwächten die Gegner seine Leber.
Als er auch in Wien wieder zu trainieren begann, ging es ihm etwas besser. Anfangs war es sehr belastend gewesen, die Säure wurde sehr rasch abgebaut. Er konnte sich kaum bewegen, begann zu wild, anstatt sich langsam wieder an die anstrengenden Übungen zu gewöhnen.
Er hatte die Schwäche zu spüren begonnen, wenn er längere Zeit über aufs Training verzichtete und erhob sie zu seinen täglichen Einheiten und Tätigkeiten, was Abhängigkeit erzeugte, die ihn einschränkte, aber auch Vorteile barg. Er ging kaum mehr aus und ersparte sich Geld.
Regelmäßiges Training gab es in Wien aber nicht, dort arbeitete er, zudem spielte er exzessiv, um zu Geld zu kommen, das er aber nur verlor.
Dort hatte er an Sanierung gedacht und sich einiges geleistet, um sich zu zivilisieren.
Das Haar hatte er sich schön geschnitten. Die Haut sah rein aus, wenngleich er eine geschwollene Milz hatte, die ihm oft Schmerzen bereitete, die er zu gerne los geworden wäre. Selbst die Nase verschönerte er, indem er sie schminkte.
Das kam oft vor, wenn er sich bei Firmen vorstellte, um einen besseren Job zu kriegen, aber er bekam schlechtere Jobs. Seine Psyche sollte endlich in Ordnung kommen, aber sie war zu gestört, um jemals wieder geheilt werden zu können.
Wenn er einen Anfall bekam, konnte er sich lange nicht erholen. Gedankengänge wiederholten sich und die Wut zerfraß sein Hirn und seine Intelligenz. Er verlor sich im Wahnsinn, fand nicht in die Normalität zurück. Nach dem Besuch der Psychiatrie und nachdem er in die Pension gegangen war, kam es wiederholt zu derartigen Leiden.
Die Ärzte wollten ihm nicht helfen. Sie hielten ihn für manisch, da er sich noch bewegte.
Er wurde von den Ärzten falsch interpretiert und als er sich in korrekter Weise zu äußern begann, war es längst zu spät für ihn, denn die Nerven waren ruiniert und das Glück zerbrochen.
Für die Arbeit taugte er nicht. Aber das hatten die Leute nicht gelten lassen. Sie kannten kein Erbarmen mit ihm, sondern nur Wut und Sadismus und pflegten sie ausgerechnet gegen ihn auszuleben, zumal er niemals arbeiten und nie lernen wollte. Es war nur Unsinn, was Erzieher verzapften. Das Kuschen konnte den Staat nur ruinieren. Es wäre klüger gewesen, wenn niemand das Kuschen, sondern alle das richtige Agieren erlernt hätten, damit es allen besser ging. Er hätte sich eingraben lassen sollen, aber er hatte auch vorm Tod Angst. Er ließ ihn zurückschrecken und lieber das Leiden auf sich nehmen, als sich in seine Hände zu begeben, die barmherzig waren und vorm Leid und vor der Qual bewahrten.
Ilona stellte ihn als Verrückten hin. Sie zeigte allen den Vogel, wenn sie gemeinsam unterwegs waren. Sie wollte damit nie aufhören und wenn er es ihr sagte, machte sie die besagten Zeichen hinter seinem Rücken.
Das Arbeiten hatte ihn krank gemacht. Er hatte gemeint, es würde besser werden, wenn er einen anderen Job übernähme und es läge nur an der Bauarbeit, die ihn belastete und fertig machte.
Aber auch die neuen Jobs hatten es in sich und er stelle fest, sie waren nur ungewohnt und brachten sonst nichts, er verdiente weniger Geld und dafür musste er noch mehr Stunden herumsitzen. Er erfuhr nur Nachteile, die ihm sogar vorausgesagt worden waren.
Er bekam Probleme, wenn er im Krankenstand war. Das war in den Griff zu bringen, nur wie er es schaffen sollte, war ihm unklar. Mit Sicherheit konnte er nichts sagen. Zum Ausgleich war er im Schätzen sehr gut und traf meist ins Schwarze. Hätten die Großmächte auf ihn gehört, wären einige schwere Fehler ausgeblieben.
Aber nach Jahrzehnten, als Idiot, Verrückter und Perverser eingestuft, besserten sie jene aus.
Alles Wahrgenommene war seine Welt. Wie er sie sah, so war sie für ihn. Wie die Leute sie sahen, war die Welt für jene. Die Welt ist für jeden so, wie er sie sehen möchte. Was jemand sagt, meint oder glaubt, das wird für ihn zur Wahrheit. Es ist egal, ob es zutreffend oder falsch ist, denn es kommt nur auf den Glauben an. Er hatte sich von den Techniken und den Medien verblenden lassen und betete den Mammon an, wobei er schlechter ausstieg, schwächer war und sich reinlegen ließ, weil er ehrlich war. Das Ehrliche war das Blöde! Er war zu geradlinig für jene, die ihn durchschauten und ausnahmen. Es ging um Geld und um die Annehmlichkeiten, die jene gerne genossen hätten.
Er lief mitunter so schnell ihn seine Füße nur trugen. Das hatte er nicht als Verrücktheit eingestuft, sondern als Körperertüchtigung, die nötig und gut für ihn war. Er vergaß seinen Wahnsinn durch die Anstrengungen und wenn er keine Luft mehr bekam, die Lunge den Mangel an Luft nicht ausgleichen konnte und der Organismus von den Reserven zu zehren begann, war er wie befreit und es war ihm nichts mehr zu viel, da er alles vergessen konnte. Alles war zum Vergessen und zum Lachen. Die Leute hatten es auf ihn abgesehen. Sie mochten ihn und auch seine Geschwister und Eltern nicht sonderlich, sonst hätten sie jene nie so hart bedrängt.
Er wollte noch rascher laufen, vermochte es aber nicht. Er war langsamer geworden als er einst war, aber er kam schneller außer Atem, als er sich schneller zu bewegen pflegte. Wenn er alle Tage ordentlich lief und zwischendurch auch schnellere Einheiten ausführte, könnte er sich verbessern und an die alten Leistungen anknüpfen, diese noch ausbauen und ein guter Läufer in seiner Altersklasse werden.
Er wollte alle Rekorde brechen. In seiner Phantasie hatte er längst alle gebrochen. Seine Rekorde sollten niemals eingestellt werden.
In Wien wurde er von einer Frau geneckt, die ihn als einen Feigling hinstellte, als er nicht mitlief.
Es wurde gerade gelaufen. Er überquerte nur die Straße und fühlte sich von der Frau, die ungefähr in seinem Alter gewesen sein könnte, animiert. Am liebsten wäre er mitgelaufen, denn sie gefiel ihm, als sie mit ihrem Entengang herum watschelte und meinte sie liefe.
Er war damals in einem Alter, in dem die Aktiven das Laufen an den Nagel hingen, fertig und ausgebrannt waren, sich selber fertig machten, mit Gewalt liefen und nicht einsehen wollen – es war die falsche Methode. Locker und leicht ist zu laufen, um im Rennen die bestmögliche Leistung zu bringen.
Einmal lief er über zwei Stunden lang und war noch immer nicht bei seiner Arbeitsstelle angelangt und er nahm doch den Zug, der ihn gerade noch rechtzeitig ans Ziel brachte. Er hätte noch mindestens eine Stunde gebraucht, um zur Arbeitsstelle zu gelangen, aber er hatte nur noch wenige Minuten Zeit, als er vor Ort angekommen war und war per Zug einige Kilometer unterwegs gewesen. Damals hatte er über zwanzig Kilometer geschafft und einige Tage Schmerzen, aufgrund der ungewohnt langen Bewegung.
Seine Leber war nicht auf diese Art der Bewegung vorbereitet. Er war nur an die vier bis fünf Kilometer zu laufen gewöhnt. Länger als dreißig Minuten lief er selten, verlor meist schon früher die Geduld, der Atem drohte auszufallen und sein Herz pochte schnell.
Das Gehen bereitete ihm weniger Probleme, deswegen ging er lieber, denn das war er gewöhnt.
Aber er wollte Ausdauer durchs Laufen erarbeiten, was Jahre in Anspruch nehmen würde.
Er aber war ein alter gebrechlicher Mann. Arbeit linderte den Wahn auch, aber nur sehr anstrengende. Es muss sich auch um geistige Arbeit handeln, denn diese verlangt volle Konzentration.
Wer etwas tut, muss sich das erst erarbeiten. Das ist hart und mühselig. Wer nie lernt und keine Fertigkeit erarbeitete, wird nichts können und auch nichts tun wollen. Die Liebe und die Lust auf eine Fertigkeit ist nötig, um glücklich zu werden, denn nur wer Ordentliches vermag, ist in der Lage eine Frau glücklich zu machen. Der kann sie darum bitten mit ihm zusammen zu leben und eine Familie zu gründen.
Aber wer nie gefördert wird, der wird auch kein Talent entwickeln. Wenn die Eltern keine Zeit haben und auch die Erzieher nur eigene Sorgen in die Kindererziehung einflechten und ihre Wut auf diese abreagieren, kann das Kind nur Angst kriegen und es wird sich verstecken und still sein, damit es von niemanden gehört wird. Er war ein solcher Fall und niemand erbarmte sich seiner, sondern alle wurden noch viel böser und mieser, meinten, er hätte keinen Grund, sich zu beklagen.
Zu seiner Schwäche war er sehr schmerzempfindlich. Oft litt er, obwohl es keine Verletzung oder Schwellung gab. Er wollte sich seine Zähne ausreißen lassen, die schmerzten, obwohl sie nicht desolat waren.
Wenn er sich anstrengte, hatte er die Schmerzen lange, die sich in sein Gedächtnis einbrannten. Hatte er wieder Lust sich anzustrengen, war es, als wäre er nie zuvor gelaufen und alles ging von vorne los. Er hatte nie die Erkenntnis entwickelt, zu trainieren und sich zu verbessern, um sich aus seinem Stand zu befreien, alles an seinem Organismus in Form zu bringen.
Aus reiner Gier lief er in Spielkasinos, hatte es eilig gehabt, sein Geld abzuliefern. Gewinnen wollte er nicht, denn dann wäre er nie in jene Lokale gegangen, in denen die Gewinnchancen stetig verschlechtert wurden.
Die Lust aufs Spielen verging ihm gründlich. Sie hatte seinen Geist verdunkelt. Sein Tun und seine Pläne hatten nichts mit Logik und Vernunft zu tun. Ob Kasinos doch Gutes an sich hatten, wollte er damals nicht wissen. Er hätte lieber geheult und sich zu Boden geworfen, was er aber doch unterließ. Dann wäre er noch viel früher in der Klapsmühle gelandet als ihm lieb war. Das Schönste am Spielen war das Geld, das der Automat ausspuckte und der Spieler konnte es heraus prasseln lassen und wieder in den Automaten stecken, und es in den Händen halten, um seine Finger daran zu beschmutzen. Auch die Spielbetreiber hatten sich an den allgemeinen Sadismus und seiner Verherrlichung betätigt. Sie verboten den Spielern Verrücktheiten, denn sie wollten die Einnahmen vergrößern. Das war die Pflicht des Unternehmers. Daran hatten sich diese Herrschaften zu halten.
Zu gerne wäre er im Geld herum gesprungen und er hätte ein Bad in Gold genommen, durch das die Haut verjüngt -, die Seele wieder rein – und alles Böse vergessen wird.
Er war verblendet, wie die meisten Reichen, nur er war nicht reich und deshalb noch verblendeter als jene, die Gold besaßen. Seine Manie war zu stark, um jemals zu Besinnung zu kommen, weder durch den Schock noch durch den Verlust seines Verstandes. Alles fing wieder von vorne an und er vermochte sich nicht aus dem Sumpf zu ziehen, in den er geraten war.
Dafür spielte er wie alle Spieler, die niemals damit aufhören, die es ins Kasino zieht, als seien sie ein Teil desselben.
Noch Jahre nach dem Psychiatrie-Aufenthalt war er regelmäßig im Kasino, als er wieder auf dem Land wohnte und die Pension kassierte, die er zu verlieren pflegte, um danach fertig zu sein und sich zu wundern, wieso er sich dazu hinreißen ließ. Er litt an Geldmangel. Er hätte es ohne Schwierigkeiten selbst verbrauchen können und mehr davon gehabt.
Je sicherer er war, endlich den großen Gewinn zu machen, desto schneller verlor er sein Geld.
Einmal ging er sogar zu einer Hilfsgemeinschaft, um dort Geld zu betteln und er bekam welches, wenngleich nicht die Summe, die er sich erhofft hatte. Das Geld war schneller weg als je zuvor.
Als er doch noch zu gewinnen schien und eine höhere Summe sein Eigentum nennen könnte, verschenkte er das Geld der Belegschaft, die sich bedankte – er bekam ein Glas Mineralwasser, das er sich gewünscht hatte.
Als er einmal nicht den Automaten verlassen wollte und kein Geld mehr hatte, verriet er seiner Freundin den Code. Sie borgte sich die Karte danach oft aus, um sich zu bereichern. Dadurch vermehrten sich seine Schulden rapide. Sie schreckte nicht vor seinem Geld zurück – wollte es für sich oder sah es als ihren Besitz an, meinte, er habe sie krank gemacht, durch ihn eine Geschlechtskrankheit eingefangen und er betrüge sie, wenn er arbeitete oder spielte. Sie war nicht nur verrückt, sondern ein Miststück, das sich sehr gut auskannte und ihn bei jeder Gelegenheit unter Druck setzte.
Er litt unter ihren Behauptungen. Deshalb begann er sich zu wundern, denn was sie sagte waren Lügen, wie seine eigenen Aussagen, die er übers Spielen äußerte. Als er genau überlegte, das tat er, nachdem er all sein Geld verloren hatte, wurde ihm klar, er war ein Narr und hätte niemals gewinnen können, selbst wenn er es noch so wollte.
Der Automat spuckte erst Geld aus, wenn genug eingegangen war und wenn er etwas ausspuckte, sollte eine höhere Summe eingezahlt werden, damit der Automat wieder etwas ausspuckte. Das wollte er nicht begreifen, selbst als es offensichtlich für ihn geworden war, er zu verblendet war und seine Manie erst abgebaut zu werden hatte. Sie steckte bereits in seinen Vorfahren und auch in ihm verloren sie die Wirkung nicht. Erst hatte er alles abzuarbeiten, zumal die Vorfahren sie aufgespart hatten.
Er wollte der Sache auf den Grund gehen, wollte wissen, wie alles funktionierte und wie Leiden und Tod entstanden, wo ihre Ursachen zu suchen und zu finden waren.
Er fiel nie auf ihre Masche herein, obwohl sie glaubte, er sei ihr bedingungslos verfallen und äße ihr aus den Händen, was sie symbolisch von ihm verlangte. Er tat es sogar, obwohl er es nicht ehrlich gemeint hatte. Vielleicht wollte er sich von der Frau betrügen lassen. Irgendwie gefiel es ihm. Er spielte um sein Leben und um alle Unterstellungen, die Narben und offenen Wunden zu vergessen, die ihn leiden ließen und neue Leiden schafften.
Als er wieder auf dem Land weilte, war er zu seiner alten Freundin gegangen, mit der er lange liiert gewesen war, ohne je wirklich mit ihr gelebt zu haben. Sie war ein ähnlicher Fall wie die Bulgarin. Sie kam daher und wollte sich mit ihm befreunden. Er sollte sich mit ihr treffen. Es war beiderseitiges Betrügen. Er betrog die Freundin. Sie hatte es nicht anders verdient. Jene betrog ihren Freund, der es auch nicht anders verdient hatte und der sie nicht heiraten wollte. Er war bereits verheiratet und konnte sich nicht scheiden lassen. Das hätte keinen Sinn gehabt, denn sie konnte ihm keine Kinder gebären. Sie war nicht mehr in der Lage dazu, hatte es durch Operationen verhindert und bereits genug Kinder, die sie liebte aber vernachlässigt hatte.
Sie wollte das Leben genießen, solange sie konnte und jung war. Im Alter konnte sie keinen Mann mehr reizen.
Mit seiner lieben Freundin aus der Stadt hatte er kein Mitleid mehr. Sie hatte es zu lange ausgenützt. Nicht einmal für sich verspürte er es. Er war vorher sehr mitleidig gewesen, was von den Bürgern ausgenutzt worden war. Er wurde immer blöder, denn Mitleid verblödet.
Er war wie ein Kater und sie benahm sich wie eine Katze, schmierte um ihn herum, wickelte ihren Schwanz um seine Beine, um ihn umzustimmen.
Er bezeichnete sie als Maus, die er gleich fressen wollte. Aber sie meinte, sie hätte keine Angst, denn so fette Sachen aß er nicht und er würde lieber anderes mit ihr tun.
Sie kam noch auf Besuch zu ihm, meinte, er sei nicht übel und sie hoffte, er würde wieder arbeiten und bei ihr wohnen, wie einst, was aber ein Irrtum von ihr war. Er hatte die Zelte abgebrochen, wenngleich er noch in der Stadt wohnte, sich nicht abgemeldet hatte, wie es sich gehörte. Was doch nur Schikane von den Ämtern gewesen war, die sonst nichts zu tun hatten als Bürger zu veralbern, mit ihren elenden Gesetzen von An – und Abmeldung und was zum Kuckuck sie noch wollten.
Er war sehr beleidigt, denn er wurde nicht geschätzt, wie er wirklich war.
Die Frauen waren nur auf die realen Dinge scharf und die konnte und wollte er ihnen nicht bieten. Was er ihnen gab, war seine Liebe und Zärtlichkeiten, die sie zu genießen schienen und für die er nicht zu zahlen hatte. Viel verlangten sie von ihm, noch für seine Leistung sollte er zahlen. Er spürte deshalb keine Lust auf Beziehungen und nahm sich vor, besser aufzupassen als zuvor. Die Späße der Frauen waren zu weit gegangen. Er wollte sie nicht mehr glühend anschauen, denn sie bildeten sich dann Dinge ein, die nicht zutrafen.
Die Erlebnisse, die ihn irritiert hatten und seinen Verstand auch nicht mehr erweckten, waren ihm an die Nieren gegangen. Die Gemeindebediensteten wollten ihn als Verbrecher einstufen, dem nichts fehlte und der sich genieren sollte und sich vom Staat aushalten ließ, anstatt zu arbeiten und zu schwitzen.
Die Juristen wollten ihm irgendwas andichten und sein Laufen ging scheinbar allen Beamten auf die Nerven. Sie ließen schließlich alle Anklagen fallen, was ihn wunderte. Eher hätte er angenommen, würden sie ihn einsperren und noch übler einstufen, damit sie ihn endlich an der Kandare hatten und ihm alles ruinierten, was sie am liebsten taten. Verwaltungsstrafen bekam er aufgebrummt, die er erst Jahre später erhielt. Die Juristen wollten ihm diese nicht zusenden, obwohl sie seine Adresse kannten, an der er regulär angemeldet gewesen war. Sie schienen keine Arbeit zu haben. Selbst die Kirche machte es, denn von der bekam er nach einigen Jahren die Rechnung präsentiert, als er schon beinahe vergessen hatte, was ihm in der großen Stadt widerfahren war und er nun ein Mindestrentner war.
Wenn es korrekt zugegangen wäre, hätte er nur einen kleinen Betrag zu zahlen gekriegt. Die Wiener zahlten nichts, wenn sie Mindestrentner waren. Die Kirchen-Beitragsstelle, die den Antrag erst gestellt hatte, verzichtete schließlich auf die Bezahlung des Betrages.
Sie kämpften den Kampf der Geschlechter, der aber nichts bedeutete. Sie hatte keine Kinder von ihm und er war nicht gut genug für sie. Er schätzte die Frauen nicht sehr, obwohl er ihnen niemals Böses getan hatte. Es war Angst vor der Verbindung, die er ausschlug, einiges war zu ausgefallen und Vereinbarungen wurden gebrochen. Er hatte alles eingehalten, aber sie wollte mehr und zwar viel mehr von ihm. Andererseits wollte er ihr alles bieten, konnte es aber nicht, an Geld mangelte es und sie hatte es ihm geraubt.
Das Schlimmste war, er kam sich von ihr verraten und verkauft vor, legte den Verdacht nie ab, sie habe ihn an Perverse verkauft, denen sie Zutritt zu ihrer Wohnung verschaffte. Sie hatte ihn wehrlos gemacht, was er ihr niemals verzeihen wollte. Eine Frau, die ihn verkaufte, war nichts wert. Was sollte er mit einer anfangen, die ihn nur verachtete und als Goldesel einsetzen wollte, anstatt mit ihm gemeinsam zu agieren – Anstand und Respekt zu zeigen, der nötig ist und in einer Beziehung unbedingt vorhanden sein sollte. Er hatte sie nie verkauft und würde auch keine Frau verkaufen. Wenn es andere Männer taten, waren sie alleine schuld. Sie konnten ihn dafür nicht zur Verantwortung ziehen, denn wenn er sagte: springt in den Strom und jene sprangen tatsächlich, waren trotzdem jene schuld. Jeder weiß, was er tun darf und was er besser unterlassen sollte.
Er konnte es ihr nicht nachweisen, aber sein Vertrauen zu ihr war zerstört und seine Hoffnungen doch noch Ruhe und Frieden zu finden, waren zerbrochen. Er erkrankte und schließlich ging er freiwillig ins Krankenhaus. Da er dort auch nicht besser aufgehoben war, denn er hatte in einem Krankenhaus bereits als Kind Probleme mit Perversen gekriegt. Ein Homo – Arzt war scharf auf schwer Behinderte.
Sie hatten ihn als Mittel zum Zweck benutzen wollen, als er das erste Mal eingeliefert und lange im Wachkoma war.
Was ihm in die Schuhe geschoben wurde, hatten jene selbst ausgeführt.
Sie waren mit ihm noch nicht fertig, er hatte zu oft Recht und sie Unrecht. Ihre Meinung war nur ihre Lust. Das sollte geändert werden und ihre Methoden wirkten, als wollten sie endlich Recht kriegen. Sie wollten ihn zwingen, nur vergaßen sie, er war ehrlich und sie unehrlich. Deswegen hatte er oft Recht und sie Unrecht. Sein Charakter hatte sich in den Jahren zuvor und danach geändert. Sein reines Herz war zur Mördergrube geworden und sein Zorn war grenzenlos auf jene, die nur Bosheiten mit ihm trieben.
Er machte sich niemals lustig über jene, während diese sich andauernd über ihn belustigten.
Feine und schöne Personen, schimpften über ihn. Sie wollten beweisen, er habe doch Unrecht – sprachen aber verkehrt. Sie redeten wirres Zeug und hatten sich verraten.
Es hieß, er sei doof und wolle nichts begreifen. Irritieren ließ er sich nicht und tat nur das, was er für richtig hielt. Die Leute wollten nur seine Wut schüren. Dafür vergingen seine Schmerzen und die Ängste, die ihn zuvor erfüllt hatten.
Er war beim Verdrängen, als er seinen Kopf in den Sand steckte, um nichts zu hören und auch nichts zu erkennen. Er wollte nur träumen, was ihn wieder reinigte und die Schmerzen, an denen er litt, linderten. Seine Verdrängungen schlugen auf seine Organe, was schwächte. Es genügte nicht brav zu sein und zu arbeiten, das hatten ihm die Leute klar gemacht, indem sie ihn als Perversen hinstellten und verhöhnten. Sie wollten ihn zerbrechen und umbringen, was sie bei einigen aus seiner Verwandtschaft zu tun pflegten. Er bekam ihre Bosheit zu spüren, anders konnten sie sich nicht gegen ihn stellen. Könnten sie das, wären sie mies und pervers gegen ihn vorgegangen und als sie die Geduld verloren, schreckten sie nicht vor kriminellen Aktionen zurück.
Seine Probleme verblieben wie ein Stempel, den sie ihn aufgedrückt hatten. Es belastete ihn, als hätten die Leute hypnotische und suggestive Kräfte. Ein Virus belastete ihn und verursachte Phantom-Schmerzen. Er war von den Mitmenschen vergiftet worden, aber nicht nur mit den bekannten Giften, sondern mit ihren Bosheiten, die ihn verletzten und er erholte sich nicht mehr. Die Wunden wurden aufgerissen, wenn den Leuten danach war. Den Leuten sah er nach wie vor zu gut aus. Aber das war unglaubwürdig, denn er sah dünn und kränklich aus. Das Haar war schütter. Er war schwach und ohne Lust, die Organe funktionierten nicht ordentlich. Alleine fand er sich nicht zurecht. Er war zu schwach dazu.
Er hörte Töne, die sich in Stimmen verwandelten und bekam Angst. Sein Tun reichte aus sie zu erzeugen. Er sah älter aus als andere Personen, die in seinem Alter waren und das wirkte auf jene auch verdächtig, denen er einst zu gut ausgesehen hatte, die ihn nur als Verlierer wollten und als Narren, was sie schafften, da es Mittel dafür gab.
Seine Augen waren müde geworden und weiß, Gift träufelte er hinein, um die Entzündungen los zu werden, die ihn plagten. Das Gelbe verschwand nach und nach. Leider war dafür die Haut schlaff geworden, besonders die Lider waren zerknittert, der Alkohol tat seine Wirkung. Er könnte die Haut einschmieren wie einst, was die Entzündungen aber wieder verstärkt hätte. Selbst das alltägliche Training half kaum noch, daran hatte er sich gewöhnt und das Gift war zu stark, das geistig und auch physisch auf ihn einwirkte, bis er wieder Anfälle bekam.
Seiner Mutter wurde dieses Mittel auch heimtückisch verabreicht. Es handelt sich dabei um ein Nervengift, das auch vergessen lässt und neuralgische Schmerzen erwirkt.
Die Nerven begannen zu zittern. Medikamente wurden verstärkt eingesetzt, was aber auch nicht half, nur die Symptome verschleierten. Er verkrampfte, die Nerven und die Muskeln wurden hart – wegen der unzähligen Trainingseinheiten, die auch dazu dienten, dass die neuralgischen Beschwerden weniger belasteten.
Was er auch tat, tat es scheinbar nicht richtig. Andere fanden Wege ihn zu demolieren, seine Wege zu verbauen. Erst versuchten sie es verbal und waren bei der Untat und den heimtückischen Methoden angelangt, die sie einsetzten. Wie sollte er die Suggestionen auch bekämpfen?
Er hatte keine Ahnung, wie er sich von der Welt und der Gesellschaft abwenden sollte. Ihr war er völlig ausgeliefert. Nicht einmal alleine spazieren durfte er.. Das genügte bereits, um die Leute auf ihn aufmerksam zu machen. Sie wurden aggressiv und begannen zu schreien. Sie wollten ihn von der Straße jagen, wenn er lief.
Als er jenen Widerstand zu bieten begann, wurden sie sehr böse und wollten ihn zusätzlich schwächen, labil sowie sensibel machen, den Verdacht hegend, er kenne sich doch aus in Magie, was nicht sein durfte, zumindest ihrer Meinung nach.
Jene waren Spinner, die sich zu gut vorkamen und wer sich ihnen entgegenstellte, war ihnen bereits zu stark. Außerdem waren Menschen nur Hexer und Hexen und völlig böse. Als er sich geistig zu wehren begann, agierten die Mitmenschen wesentlich härter gegen ihn. Sie wollten in ihm das Böse sehen, der sich den Normen widersetzte. Da sie fett wurden und zu viel Butter aßen, ärgerten sie sich. Gegen die alltäglichen Gifte, die durch die Lüfte schwirrten und die jeder irgendwie aufschnappte, hatten sie auch keine Chance. Die Butter konnte sie nur vor den Hautschäden bewahren – die Organe wurden trotzdem angegriffen.
Es ärgerte die Leute auch, dass er mager blieb, obwohl er fett werden sollte. Es hieß auch, er würde Schnaps saufen und zwar literweise. Er trank aber keinen und die paar Tropfen, die er einnahm, konnten ihn nicht umbringen, hatten keine Wirkung auf ihn und der Alkohol schadete in geringen Mengen niemanden.
Er wehrte sich gegen alle Angriffe, egal, wie sie erfolgten. Er spürte sie in gewisser Weise, was aber auch unkorrekt sein konnte – da sie nicht beweisbar waren.
Nicht einmal als Spinner bezeichneten sie ihn mehr. Ernst und ehrlich meinte er alles, wenngleich das die Bürger anders sahen, die meinten, er habe sich dafür zu schämen. Gehetzt wurde er und er bekam Substanzen verabreicht, die ihn schwächten und krank machten. Jene Lokale wollte er nie wieder besuchen. Er wäre doch sehr blöde, wenn er sich freiwillig umbringen ließe. Wenn die Leute ihn schon umbringen wollten, sollten sie es auf andere – und anständige Weise tun. Das war nicht die Art des Todes, den er sich wünschte, den ihm die Leute zubilligten. Sie wollten ihn faulen lassen und er sollte erst fett werden und einen aufgequollenen Bauch kriegen, wie einst sein Bruder, der das nicht lange ausgehalten hatte.
Ilona besuchte ihn. Sie hielt es in der Stadt nicht alleine aus, meinte, er werden wieder zu arbeiten beginnen und dafür wollte sie ihn warm halten, denn sie konnte einen Idioten gut brauchen. Aber sie hatte Unglück und ihre Ansicht stellte sich als irrig heraus. Bald danach sah sie es bedauernd ein. Ihn nannte sie dafür einen Idioten.
Er suchte um einen Behinderten-Schein an. Er galt aber längst als Behinderter. Das war für sie eine zusätzliche Beleidigung und mit Behinderten wollte niemand zu tun haben.
Urplötzlich hatte sie ein schlechtes Gewissen. Sie konnte nicht mehr in seine Augen schauen und dabei freundlich lächeln, einen Behinderten belog und betrog sie nun und das reichte nicht.
So war und verhielt es sich auch mit den Bekannten, die ihn zuvor betrogen. Sie hatten keine Lust mehr ihn andauernd zu beleidigen. Sie schämten sich aber nicht, sondern bezeichneten ihn als Betrüger und die Zuständigen als Idioten, die sich von ihm belügen ließen. Sie gingen soweit, alles für ungültig zu erklären. Deswegen waren sie nach wie vor in der Lage ihre Lust – die höchst pervers war – auszuleben und ihm weiterhin Bosheiten aufzudrücken, um nicht selbst daran zu ersticken.
In der Stadt hatte er Bekanntschaft mit Nadeln gemacht. Leute, stachen zu gerne mit Nadeln auf ihn ein, meinten, es sei modern und sie wollten ihn soweit bringen, auch solche Faxen zu treiben. Sie waren Mücken und wollten ihn zur Mücke machen.
Er ließ sich nie beirren. Sie hatten alleine die Verantwortung zu tragen und was sie damit auch bezweckten und welche Suggestionen sie anwendeten, es hatte bei ihm keinen Zweck.
Als die Spielautomaten verstellt wurden und es weniger Poker-Automaten gab, wollte er nur noch große Kasinos aufsuchen, wo noch die ehemaligen Methoden gepflegt wurden, die ihm besser gefielen.
Nie wieder wollte er Sex pflegen. Er war am liebsten alleine. Er beschäftigte sich mit sich selbst. Das Spielen war in seinem Heimatland zur Gänze virtuell geworden. Er warf zwar Geld in die Schlitze, bekam es aber nicht zurück und wenn er etwas gewann, war damit zu rechnen, es durch den Zufallsgenerator wieder zu verlieren. Der Gewinn wurde per Zufallssystem ausbezahlt, was ihn sehr verärgerte. Er war entschlossen, nie wieder zu spielen, nachdem die Chance auf einen Gewinn quasi unmöglich gemacht worden war.
In der Zeit, in der er sich noch nicht zum Invaliden erklären lassen hatte, waren die Frauen nach wie vor scharf auf ihn gewesen, zumindest jene, die er bereits kannte.
Aber danach, als er der Invalide war, mochten sie ihn nicht mehr und das war gut, denn er erkannte, sie wollten ihn nur ausnehmen und sich klug und gut vorkommen, da er als normal galt und so blöde war sich von ihnen ausnehmen zu lassen. Mit Ilona war er nur noch selten unterwegs. Den Wagen borgte er vom Vater aus, der alte Vehikel fuhr. Es war auch sehr staubig im Wagen, den sie für die Reisen benutzten, aber sie gelangten ans Ziel.
Er fuhr mit ihr nach Italien, als er bereits Pensionist war. Mit ihr zusammen war er beim Sozialamt, wo er um die Invalidität angesucht hatte, die er auch bekam, aber er musste darum kämpfen, was lange dauerte und schließlich doch keine Gültigkeit hatte. Die Behörden spreizten sich dagegen.
Sie meinte, er würde sich nur Übles damit antun, aber nur sie war Übel und wollten ihm etwas antun. Wenn sie nicht zusammen unterwegs waren, ging er zur nächsten Freundin, die ihn zu sich ließ und meinte, er könne ihr dabei helfen, ihre Wut zu dämpfen.
Sie bot ihm auch Getränke an und wollte mit ihm zusammen essen.
Danach ging es ihm übel. Das ärgerte ihn. Er hatte regelmäßig zu laufen begonnen, was sie ablehnte. Aber er meinte, er könne nicht anders und wenn sie ihn als Läufer nicht mochte, sollte sie doch besser gänzlich auf ihn verzichten. Er wollte sich nicht von ihr beeindrucken lassen, zumal er wusste, was sie trieb. Lieber wäre ihm gewesen, wenn sie ihn unterstützte, was sie schließlich tat. Er konnte das nicht glauben. Vertrauen konnte er ihr auch nicht, sie benötigte ihn nur als Mittel zum Zweck, um den zweiten Freund, den Geschäftsmann zu beeindrucken, der nicht mehr wollte.
Ilona hatte ihn vor die Wahl gestellt und er meinte, sie könne ihn nicht zu irgendwas zwingen, denn arbeiten wollte er nie wieder und er würde auch mit ihr nie wieder zusammen wohnen. In der Zeit, als sie zusammen waren, gab es nur Nachteile und ihr Sadismus war sehr übel.
Er nahm sich vor, niemals wieder eine Freundin zu haben. Bisher war er nur enttäuscht worden, täuschte sich in den Frauen, die ihn weder mochten, noch vertrauten. Sie wollten sich nur fett machen lassen und Vorteile genießen, was er aber nie gewollt hatte, so wie er niemals Kinder gewünscht hatte. Er bekam ein zwei Jahre altes Kind, was ihn zusätzlich schockte, wie alle Erfahrungen, die er mit den Frauen gemacht hatte, ihn lähmten.
Außer sich vor Wut und Sorge, Angriffe auf ihn gab es oft – die Leute nannten ihn völlig gesund und einen Staatsbetrüger – kam er nie zur Ruhe. Sein Gehabe störte die Bürger des Ortes. Sie stellten es als exzentrisch hin. Wenn die Leute meinten, er müsse sich zurückziehen, er dürfe nie wieder laufen, lief er noch schneller, was ihm Spaß bereitete.
Kasino-Betreiber konnten sich keine Gewinner leisten, außer jene, die sie gewinnen ließen, die das Geld wieder zurückgaben und wenn sie jemanden gewinnen ließen, mussten Andere dafür Unsummen verlieren, um einen Ausgleich zu schaffen. Wenn er aber wieder alles verloren hatte, fühlte er sich elend. Er konnte Spiele nicht als Spaß auffassen. Er nahm sie zu ernst, wie alles im Leben. Wenn er kein Geld mehr hatte, schaute er zu, wie die Leute spielten und ihr Geld verloren. Wenn er Leute gewinnen sah, ärgerte er sich und er beneidete sie.
Gewann er aber einen kleinen Geldbetrag, wollte er am nächsten Tag und auch am übernächsten Tag spielen, bis er noch mehr verspielte. Es war besser, wenn er gleich alles verlor, um erst wieder einen Monat lang zu sparen, was er immer besser lernte, um wieder einen kleinen Betrag zur Verfügung zu haben, den er ins Kasino trug.
Als er die Pension kassierte, war er sicher, nicht mehr lange in Ruhe leben zu können. Deshalb wollte er sich Pflegegeld erstreiten, was nur durch das Gericht möglich war, was ihm die Ärzte und Amtspersonen übel nahmen, die ihm noch eine Chance geben wollten.
Das Sparen hatte er inzwischen erlernt, was nötig war, sonst wäre er in Schulden geraten. Er wollte nicht mehr laufen, obwohl er alle Tage lief, um zu sparen, denn das Mitlaufen bei diversen Rennen, kostete viel und die Reisen verursachten Zusatzkosten.
Ilona, die echte Wienerin meinte zu ihm, sie wolle mit ihm nichts mehr zu tun haben, er sei einer, der nichts taugt. Sie wollte einen Mann, auf den sie stolz sein kann. In zehn Jahren wollte sie ihn wieder anrufen und dann könne er ihr Geld geben, das sie immer brauchte. Er sollte bis dahin viel sparen. Sie rief tatsächlich an, aber er meinte, es sei noch zu früh, denn die zehn Jahre seien noch nicht vergangen, zudem hätte sie noch einen Freund, mit dem sie lieber als mit ihm zusammen war.
Sie hatte mit den Frechheiten angefangen und wohnte nicht mehr in jener Wohnung in der Stadt. Sie hatte sich eine andere gesucht, die billiger war. Er meinte zu ihr, sie müsse ihm wenigstens die Telefonnummer geben, damit er sie erreichen könne, wenn ihm danach wäre, was sie auch tat. Aber er rief niemals an.
Er war lieber bei seiner Mutter, die er liebte, wie ein Sohn seine Mutter liebt und er ehrte sie auch. Die anderen Freundinnen hatte er sausen lassen.
Übel war er drauf, wollte sich Bosheiten nicht länger gefallen lassen, die Häscher für ihn ausheckten, um ihn für ihre eigene Dummheit zu bestrafen.
Er hatte sich einen Wagen gekauft, der soviel wie nichts gekostet hatte. Die Anmeldung war teurer als der Kaufpreis für den Wagen. Jeder konnte sich gut vorstellen, wie dieses Fahrzeug aussah. Sie erschrak, als sie ihn mit diesem Wagen sah. Er wollte sie abholen, um mit ihr nach Griechenland auf Urlaub zu fahren.
Aber sie kamen nicht bis dorthin. Die Grenzen waren gesperrt. Er fuhr wieder zurück – Richtung Italien – um dort ein paar Tage Urlaub zu machen. Es war Oktober und er erst ein paar Monate lang in Pension. Sie wurden oft kontrolliert. Die Grenzwachen waren sehr erstaunt über dieses Gespann. Er sah gut aus und auch sehr jung. Er war schlanker geworden. Sie dafür mollig. Er rührte sie nicht an, als sie gemeinsam unterwegs waren und auch später, als er um den Ausweis angesucht hatte, war er mitunter noch mit ihr unterwegs gewesen. Seine Geschwister mochten ihn auch weniger als zuvor, die ihn als Betrüger hinstellten.
Es gab keine Betrüger auf Erden. Alle Menschen waren krank, das war seine Meinung, die jene aber nicht zu teilen schienen. Selbst Amtspersonen wollten ihn quälen und als Betrüger entlarven. Sie hatten vor ihn weiterhin zu quälen und auszubeuten, wie sie es schon lange gewöhnt waren. Es war ein ewiger Kampf, den sie ihm gönnten. Das konnte er sich nicht länger bieten lassen. Sich zum Narren halten zu lassen und noch dazu von Leuten, die sich viel auf ihre Leistungen einbildeten, war zu albern. Selbst beim Fahren hatte er Probleme, auch bei der Arbeit und in allen Lebenslagen.
Er konnte nie bei der Sache bleiben, begann beim Fahren zu träumen und beim Laufen, wodurch er sich in eine Welt träumte, die weit entfernt war.
Gefährlich war es, mit ihm unterwegs zu sein. Mitunter bekreuzigte sie sich, obwohl sie ungläubig war, jedoch den Schutz irgendeines Gottes benötigte oder einen Engel um Hilfe bat.
Sie wurde scheinbar erhört, denn es passierte niemals etwas, wenn sie mit war. Aber es geschah auch nichts, wenn er alleine fuhr, doch ein wenig Glück hatte und langsamer unterwegs war. Mit ihr hatte er sich in allen Lebenslagen stets gestritten und es war besser getrennt zu sein, so wie es besser war, sich scheiden zu lassen und nie wieder mit einer etwas zu tun zu haben, die Unrecht tat und nichts begriff, sondern ihre Wut an ihm ausließ. Es war Hysterie, die in ihm ausbrach, wenn sie bei ihm war. Durch sie war er krank geworden. Bei den anderen Frauen hatte er nicht dermaßen gelitten. Sie provozierte ihn und besaß ein Wesen, das er nicht verkraftete. Das tat sie oft. Es ging ihr ums Ärgern – das machte ihr großen Spaß. Den hatte sie mit ihm, wenn er zu schreien begann. Ihr Blick wurde groß und sie zeigte hinter seinem Rücken den Vogel. Das hatte sie sicherlich mit einigen getrieben, wenn nicht mit allen, mit denen sie zusammen gewesen war. Sie hatte sehr viel Erfahrung darin. Seine Nerven waren am Ende – ruiniert – als er etwa ein Jahr mit ihr zusammen lebte. Zerwürfnisse waren an der Tagesordnung und wenn er seine Sachen gepackt hatte, wollte sie ihn nicht gehen lassen. Sie war noch nicht fertig mit ihm. Zwischendurch tat sie verliebt und nett. Sie tat, als sei sie ein Engel und als hätte sie sein Leben gerettet. Sie half ihm mit einem imaginären Geist.
In der Beziehung glichen sie sich, denn er pflegte auch andere auf diese verrückte Weise zu helfen und niemand bemerkte es.
Helfen
Wer die Wahrheit kannte, war sicher. Jeder musste sich selber helfen, dann half Gott.
Leider konnte sich kein Mensch selbst helfen. Die Lebenden waren dem Willen der Natur unterworfen und diese galt als Gott, der bestimmte, wo es lang ging und was einem möglich war. Niemand konnte sein Verderben verhindern.
Der Tod steckte in jedem Menschen und in jedem Leben. Niemand vermochte ihn zu besiegen und wären die Menschen unsterblich, gäbe es gewaltigere Katastrophen als je zuvor und alle müssten sich selber auffressen.
Wer sich selber heilen will, steht an der Schwelle zum Jenseits – ist bereits dort und er ist sicher und frei von den Zwängen auf Erden. Wie sich die Substanz auch entwickelte, wie sich der Geist wieder formiert, es hing nicht mehr vom Typen ab, der verkam und nie wieder zu sich kommen wird und endgültig versagte. Wie die Welten neu erstehen und die Sonnen schließlich wieder in sich zusammenstürzen und neu geboren werden, wird auch der Geist neue Keime ausschütten und diese werden gedeihen.
Die Alten aber haben ihren Zweck erfüllt und ob sie auch als Geister existieren oder als ihre Werke, die sie vollbrachten und als Erinnerung in ihren Nachkommen, ist an sich dasselbe.
Wer aber ewig derselbe bleibt ist verflucht, denn der wird niemals Ruhe finden und wer stirbt und neu erwacht, wieder hier oder wo auch immer, wird trotzdem niemals den wahren Frieden finden, deswegen stets neuerlich leiden und Qualen erdulden. Er muss neuerlich verüben. Das kann als Fluch aufgefasst werden, was eine Bezeichnung dafür ist, denn alles besteht ewig.
Was auch getan wurde, es bleibt erhalten. Niemand kann sein Tun jemals löschen, denn das wäre das Verändern der Ewigkeit und das ist unwahrscheinlich, wenngleich jener für sein Tun büßen kann und es mittels Reue wieder gut gemacht wird. Alle Menschen sind ihr eigener Todfeind, denn wie sie die Welt und alles Gesagte auffassen, müssen sie selber sein. Niemals werden sie sich los, außer sie erlöschen. Schaut sich jemand das Leben an, wird erkannt: alles Leben agiert ähnlich, niemand kann anders als der Nächste. Alle bewegen sich, wachsen, gedeihen, altern, verenden etc…
Das ändert sich niemals und niemals wird es sich ändern können. Die Natur jedes Lebewesens ist sich zu entwickeln. Jene die sich einst zu diesem Werdegang entschieden – alle Lebenden müssen auf diese Weise enden. Auch die stärksten Geschöpfe müssen sterben und können sich nicht gegen den Werdegang stellen.
Alles Lebende spinnt unentwegt. Es richtet sich nach dem Licht, auf das alle scharf sind und wer das Licht nicht verträgt, der leidet, wird schwach und krank. Die Menschen haben den Wahnsinn als Schönes und Gutes eingestuft, wenn es ein Wahnsinn mit Methode war, mit dem sie etwas anfangen konnten. Wer sich für gut und brav hält, es aber nicht ist, wer sich als Helfer und Retter fühlt, obwohl er nur ein Schurke und Zerstörer ist, sollte erst einmal vor der eigenen Tür kehren, ehe er sich auf die Anderen wirft. Das Werken ist zwar nötig, aber es kann nichts verbessern, denn es vernichtet die Welt und tötet Unzählige.
Doch erhält es Leben, das durch diese Stoffe genährt wird. Was daraus entsteht, sind Krankheiten, die sich einer ersparte, wenn er sich nie gesättigt hätte und wenn jemand sich ordentlich ausruht, wäre er niemals unausgeschlafen. Die Arbeit ist nicht der Aktivator der Zellen der fürs ewige Leben benötigt wird. Auch der Glaube kann es nicht sein, der irrig ist. Zu oft verirrt einer sich, wenn er gläubig ist. Die Anstrengungen sind auch nichts wert, so wie die Liebe, die nicht echt ist. Die gespielte Liebe kann nur schaden und verderben. Wer aber lieber die Dämpfe einatmet, anstatt sich zu trimmen und zu laufen, so schnell ihn seine Beine tragen können, der hat andere Sorgen, die er sich machte und die er niemals los wird. Wer sich seines Lebens nicht mehr freut und wem der Alkohol auch keine Entspannung mehr bringt, wird sich niemals von seiner Depression befreien, die ihn einengt, bis er erstickt. Die Leute bleiben lieber in der dunklen Bude, um sich als Spieler zu betätigen, machen an der Börse mehr Umsatz, als beim Arbeiten. Es wundert keinem, wenn für die Arbeit kein Geld mehr über bleibt und die Arbeiter auch Aktien-Besitzer werden. Wer aber sein Geld verliert, wird ausgelacht.
Er war kein besonders helles Licht gewesen. Trotzdem war sein Leben ein gelungenes Experiment. Was er getan hatte und wie er es tat – wie er die Welt zu sehen und zu erkennen pflegte – war neu. Hinsetzen und an alle Dinge denken und kombinieren wollte er und fügte alles zusammen, bis er die Welt zu erkennen glaubte und ihre Geheimnisse niederschrieb.
Er zog seine Kenntnisse und die Erinnerungen an die Zukunft aus dem Gedächtnis, das ihn auch trog, wenn er es benötigt hätte. Er meinte: der lebte niemals, der nicht tat, was er wollte. Wessen Leben nur aus Träumen bestand und nur dort seine Wahrheit fand, dessen Leben hatte nie begonnen. Jeder konnte nur das wahr werden lassen, was er getan hatte. Wer nur zu den Anderen sagt, sie hätten gut zu sein und sollten nur in ihrer Muttersprache sprechen, der konnte kein intelligenter Mensch sein.
Gut sind zudem nur die Gebratenen und Gekochten, wenn sie gewürzt und gesotten waren.
Was wirklich gut war, blieb unbekannt. Eine Annahme war es, ob eine Sache gut oder schlecht war.
Es war auch egal, ob es gut oder schlecht war. Alles wurde von Gott geschaffen, selbst der Teufel und somit war der Leibhaftige auch gut, was aber nur Wenige bestätigen wollten.
„Wer wirklich gut ist, tut auch Gutes, wenn er böse ist“, könnte ein Motto lauten und :„Gut ist nur ,
was für alle Lebenden, Toten und Zukünftigen gut war!“
Das Gute ist die Sonnenenergie, von der alle Lebenden zehren und die jeder schmeckt und spürt. Wo keine Energie ist, dort gibt es auch kein Leben.
Dieses Gute ist es, wonach wir streben und ist das Nötige. Wer Gutes nicht verträgt ist leidend. Die Lebenden benötigen das Gute, die Energie in all ihren Formen. Sie ärgern sich, wenn sie die Sonne lange nicht mehr sehen oder wenn sie es zu kalt und zu ungemütlich finden, was auch bei Nebel und Regen oft der Fall ist.
Der Hungernde wird zur reißenden Bestie, die alles ergreift und niederreißt und isst, um die fehlenden Kräfte wieder zu erlangen.
Alle Handlungen der Lebenden entspringen daraus. Wer diese Energie aber in ausreichendem Maße speichern kann, gilt als stark, als vital oder gesund.
Aber die Konkurrenz sorgt dafür, dass die Starken nicht zu mächtig werden, indem sie diese schwächen, jene ein schlechtes Gewissen aufgedrückt kriegen. Meist werden die Nerven angegriffen und Nervengifte werden eingesetzt, um die Betreffenden leiden zu lassen. Indem sie Energien verlieren – leicht in Wut geraten, einen Energiestau erleiden – werden sie geschwächt und schließlich überwältigt. Energie ist alles, was die Lebenden antreibt.
Wer sich den ganzen Tag über sonnte und wenig aß, aber viel trank, verjüngte sich und war voll Energie, die ihn voran und zu Höchstleistungen trieb. Die Lust zum Laufen und zur Anstrengung erwachte und die Augen konnten wie zwei helle Sterne erglühen.
Wenn die Tage länger wurden, war es für alle sehr schön und wärmer. Er wachte wieder auf und die Jugend kehrte bei ihm ein, solange er sich sonnte, da lag und einschlief, um sich zu erholen. Die Haut ließ sich schnell bräunen, wurde wieder glatt. Die paar Male, die sich von Jahr zu Jahr hinzufügten, mochte er, waren Geschenke des Lichtes und der Sonne und schöner als die einfärbige Haut, die zu hell und fett wirkte, solange sie weiß war.
Sie machten das Gesicht und die Glieder und noch den Bauch schöner, wenn sie dort zu erkennen waren – was nur die geübten und scharfen Augen sahen.
Die Flecken kamen durch Medikamente und Allergien, die sich mehrten, wenn einer die unzähligen Gifte und Konservierungsmittel abbekam, die Nahrung aus den Geschäften zu holen pflegte, anstatt alles selber nach Lust und Geschmack zu sammeln.
Die Sonnenstrahlen vertrug jener nicht mehr, der Gift verabreicht bekam, das nur deswegen eingesetzt wurde, um zu verhindern, dass jemand sich verjüngte und sich wieder erholte. Für den war es meist bereits zu spät, die Leiden mehrten und verstärkten sich, bis er sich nicht mehr davon erholte und umkam. Wer sich eincremte, war gefährdeter als der sich nie Eincremende. Öle, Salben etc., waren doch nur Stoffe, die glänzten und die dadurch die Sonnenstrahlen abprallen ließen. Das war die einzige Wirkung, die solche Mittel hatten und diese konnten vor keinem Hautleiden schützen, denn die enthielten Gift, wie jenes das über Medikamente verabreicht wurde.
Wenn er sich sonnte, wurde er wieder vitaler und jünger.
Schmerzen vergingen, die ihn sonst plagten, wie Gicht und Rheuma, die ihn verziehen wollten und die er nicht los wurde. Die warnenden Stimmen, die ihm das Sonnen verbieten wollten, beachtete er nie, die nicht den geringsten Wahrheitsgehalt besaßen. Wenn er solche Meldungen hörte, sonnte er sich noch ausgiebiger. Es war auch nötig und jene Meldungen hatte er wieder vergessen, die einen Schock in ihm ausgelöst hatten. Solcherart vermochte er auch den Anschlägen der Täter zu entfliehen, denn wenn er sich sonnte, hörte er niemanden mehr.
Er war Autodidakt und betrieb Magie. Zudem wurde er verhext bzw. suggestiv geleitet. Es gab Feinde, die ihre Schmerzen und Leiden abgaben und am liebsten suchten sie ihn als Opfer aus. Er hatte keinen Grund zu leiden, denn er hatte es gut und tat, was er wollte. Wenn die Bürger ihre Kräfte an ihm erprobten, sollten sie es nur tun, denn er lernte diese Kräfte für sich zu nutzen, was sehr gut und vorteilhaft für ihn war. Einer hat zu wissen, was real ist, denn wer sich täuscht und nur noch im Irrtum lebt, verdirbt.
Wer aus seinen Träumen schließlich erwacht und sich im Klaren darüber wurde, von anderen nur verarscht zu werden, wird sie bekämpfen. Der Kampf endet nicht nur blutig, sondern er bedeutet das Ende des Lebens, das sich durch den Erwachenden aufzulösen beginnt. Das ist der Zeitpunkt, an dem jener im Jenseits zu sich kommt, wo er sich stets aufgehalten hatte, als er lebte und mit Fäden dirigierte und selten der eigenen Herrschaft entglitten war.
Wer gegen die Konkurrenten ankommen will, hat zu wissen, was real und was Schein ist und was er selbst will und was jene von ihm wollen und hat einen eigenen Willen zu haben, nach dem er sich richtet. Wer keinen Willen entwickelte, der lebt nicht wirklich, sondern ist nur ein Zuseher, der sich aus Ängstlichkeit versteckt.
Sobald er sich klug dünkt und das passiert, wenn er die Mittel verabreicht bekam die verblöden, hat er sich von jenen veralbern lassen. Er meint, er könne sich alles erlauben und kommt auf die Wahnideen, die ihn in das Loch bringen, aus dem er nie wieder gelangt – wo die Sünde sich entwickelt und zur Hölle wird. Es bleibt kein Ausweg, denn die Bestimmenden haben es so gewollt und beschlossen. Das Delirium beginnt, wenn er Dinge sieht, die es nicht gibt.
Erst wenn einer sein Leben ließ und frei wurde, nie wieder nach Befriedigungen sucht, endet der Wahnsinn, der durch Hormone entstand. Die Erwachsenen werden blöder, die sich das gefallen lassen und Zusatzhormone einnehmen. Sie werden die Tumore nicht mehr los, müssen operiert werden, und sie werden zu Invaliden.
Die Befriedigung zu suchen, ist der Lebenszweck der Erwachsenen, die den Sex als ihren Lebensinhalt bezeichnen und ihn sehr lieben – dafür alles hergeben, noch die Gesundheit und das Wohlbefinden. Es gibt Leute, die sich Mittel verschreiben lassen, die sie geil machen. Sie nehmen Hormone ein, um männlicher zu werden.
Die Natur sucht selbst die Befriedigung. Ein Enthaltsamer, ist bald voll von Lust, bis schließlich Befriedigungen erfolgen, was seine Natur erwirkte, die wie bei den Pflanzen zu funktionieren beginnt. Der Mensch erwacht mitten im Schlaf und findet Erfüllung, die er nicht gesucht hat. Die Welt und das Leben sind voll von Beglückungen, ob jemand will oder nicht, es kommt und geschieht unentwegt – selbst ohne eigenes Zutun. Niemand kann sich davor drücken und wer es meint, hat sich geirrt und erreichte sein Ziel nicht. Die Natur ist Teil des Organismus und des Geistes, denn sie ist der geistige und materielle Kosmos.
Niemand wird sich jemals von ihr trennen können, selbst wenn er fest davon überzeugt ist, es bereits geschafft zu haben. Es kann nur zum Wahnsinn kommen. Es kommt auch zum Autismus und dem Ende der Freundschaft mit allen anderen Wesen auf der Welt und selbst die wollen sich nicht mehr mit einem befassen.
Er wurde zum Feind aller und das wird ihm verdeutlicht. Alles Tun wird als falsch hingestellt. Die Eltern wollen ihn verändern. Der Abgelehnte wird als Parasit hingestellt, obgleich das alle sind. Die Welt ernährt alle und die Kochkünste helfen nicht weiter. Der Außenstehende wird als Feind des Systems betrachtet und bekämpft, als sei er der Kriegsgegner. Aber das sind nur Unterstellungen, denn alle Menschen verrichten dasselbe. Sie befriedigen sich selbst – wollen sich zufriedenstellen – schaffen es aber nicht.
Sie schauen unzufrieden drein, verloren alles. Immer wieder verlieren sie Neues und Altes – das Liebgewonnene und Abgelehnte. Sie müssen alles verlieren.
Die Bewegung ist die schönste Befriedigung, denn sie macht das Leben schön. Alles bewegt sich in einem fort, ohne jemals anzuhalten. Wer anhalten will, wird mitgerissen und er kommt zu schaden. Trotzdem verbessert sich keiner. Das Ende ist zu erwarten. Gegen dieses sträubt sich zwar jeder, aber niemand entkommt.
Das Rad
Das Rad dreht sich und die Pedale sind heiß gekurbelt. Die Straße ist zu hügelig und die Hänge derartig steil, dass es nicht mehr weitergeht. Abgestiegen wird, um das Rad zu schieben.
Oberschenkel und Waden sind hart angeschwollen. Das Rückgrat ist steif und schmerzt.
Die Lust am Radfahren ließ sich nicht vermindern und die Freude an der Bewegung steigert sich. Auch wenn ein Stock mitgeführt wird, die Gelenke nicht mehr wollen, das Schreiten längst zu mühselig ist und die Schmerzen ein freies Gehen verhindern.
Aber auch das Radfahren ist schön. Die Straßen werden kaum noch frequentiert, sind zu eng und abschüssig. Die Selbstgefährdung ist enorm, wenn sie jemand doch benützt. Wenn es zu einem Unfall kommt, ist es unsicher, ob jener jemals wieder gefunden wird, wenn der Wagen oder das Rad den Hang runter kollert. Ist jemand alleine unterwegs und duldet er niemanden mehr um sich, ist es bald zu Ende mit ihm. Die Leiden haben ihn gepackt und die Nerven spielen verrückt. Er beginnt sich selbst zu belügen, wenn er alles lapidar verdrängt. Einen Hang hoch zu radeln ist keine leichte Sache. Aber es kann einem schön vorkommen. Es ist mitunter schöner als den Hang runter zu rollen, was sehr gefährlich werden kann, wenn es zu eilig geschieht und einer zu Sturz kam. Jener hat bereits viele Bergkämme gesehen und die Gipfel der Berge in unmittelbarer Umgebung, hat er erklommen, was lange her ist. Jetzt will er nur noch mit dem Rad fahren, denn das findet er bequemer und flotter.
Mancherorts ist das Radfahren auf die Berge verboten.
Alles wird verboten, was den Leuten gut gefällt und die Radfahrer lieben.
Es geht um Kleinigkeiten, wie um die Versicherungen und um Unfälle, denn für diese werden die Besitzer der Berge herhalten müssen, wenn die Radfahrer klug genug sind und sich rechtlich gut auskennen. Räder sind nur zum Anschauen gut oder zum Schieben, meinen die Gegner der Radfahrer, die Bergbesitzer, die es nicht mögen, dass ein Radfahrer sich über etwas freut.
Diese sollen endlich Steuern zahlen, heißt es mitunter. Sie sind Böse und verursachen unzählige Unfälle. Was bedeutet es schon, wenn die Radler verunfallen? Sie könnten auch noch im Traum verunfallen. Die Autofahrer sind zwar auf vier Rädern unterwegs und doch noch unsicherer und haben einen schlechten Überblick, selbst wenn sie sehr genau sind und auf alles achten, denn sie sind viel zu schnell unterwegs. Dabei verrichten sie auch unzählige Tätigkeiten – das Fahren ist doch zu fad. Sie schlafen mitunter dabei ein. Wenn sie wollen und müssen, werden sie sich noch beim Fahren verbessern wollen, müssen sich in gewissen Bereichen steigern. Aber sie lassen auch hin und wieder etwas fallen. Wenn etwas passierte, egal mit welchem Rad, wird es herab gespielt und Fahrerflucht begangen. Was danach auch immer passiert, die Köpfe werden in den Sand gesteckt. Auch laut gelacht wird, denn die Banausen mit den Rädern sind doch doof, sonst würden sie dem Autofahrer ausweichen und nicht per Kopf in den Baum donnern. Sie können nicht einmal fahren, wird gemeint. Die Radler sind ungeeignet fürs Fahren. Doch jene preisen es für die größte Erfindung. Die Überfahrenen werden aber sterben, was Unmengen kostet, zudem Folgekosten verursacht. Durch unterschiedlichste Methoden werden die Radfahrer umgebracht.
Auf der Welt herrscht doch nur der Hang zur Befriedigung und zu Spitzbübereien.
In Wien
In Wien hatte er eine starke Phase gehabt, in der er die Zukunft spürte. Die Kriege sagte er voraus, die am Balkan tobten. Er ahnte zudem einiges, was auch eintraf.
Selbst Sportergebnisse, sagte er korrekt voraus, was seine Stimmung etwas anhob. Er ging nicht mehr gebückt und die Depression machte der Manie Platz. Die Positionen zwischen Depression und Manie wurden gewechselt. Seine Nase wurde mitunter weiß und doch auch wieder blau. Sein Asthma verstärkte sich zwischendurch, was er an seinen Laufleistungen bemerkte.
Er mochte das Arbeiten aber nicht mehr. Es stank ihm alles zu sehr.
Erst war er von den Bauarbeiten zu genervt. Sie hatte ihn verrückt und krank gemacht. Am liebsten hätte er alles hingeschmissen, aber wohin sollte er sich wenden?
Seine neuen Jobs waren nicht minder nervend. Als Wachorgan war er nur ein Mitläufer, der zu feige war, die Verbrecher zu fassen. Er fiel wieder in eine Depression.
Im Kasino verlor er dauernd und die Schulden mehrten sich. Als er seinen Wagen verkaufte, meinte seine Freundin lauthals, er sei ein Verrückter und rang mit ihren Händen hilflos gegen den Himmel. Das wenige Geld, das er dafür noch erhielt, reichte nicht einmal, um die Bankleute zu beruhigen. Da ging er wieder einmal arbeiten, was aber auch keine Vorteile brachte. Der neue Job war wie der alte und als Bauarbeiter wollte er es auch wieder versuchen.
Es hatte sich nichts geändert, denn der Geruch und der Lärm waren gleich geblieben.
Hätte er doch Aufnahmen von diesem Lärm gemacht? Per Tonträger könnte er Millionen verdienen, wenn er Aufnahmen vertrieben hätte. Alle lieben diesen Lärm und können niemals genug davon kriegen. Seine Situation war krank und zermürbte ihn. Er arbeitete auf der Fassade und das Gerüst war wie ein Wald und die Äste der Bäume, auf denen er turnte, sich hochzog und wieder runter gleiten ließ, wenn ihm danach war. Er zog die Mauern schneller hoch, als es den Leuten lieb war. Aber der Bauleiter hatte nichts dagegen.
Er wollte sich austoben. Nach der Tätigkeit und auch während derselben, musste er zu laufen beginnen und auch wenn er am Abend nach der Tätigkeit am Bau, die sich änderte, zumal er Naturmaße nahm und Berechnungen ausführte und zur nächsten Arbeit überwechselte, war er noch aufgedreht und voller Eifer. Die Nachtwache war für ihn gut, während der er lernen konnte. Er lernte für seine Latein Prüfung.
Aber sein großes Loch im Kopf raubte alle Vokabeln und sie verschwanden auf Nimmer-Wiedersehen. Sein Loch konnte aber niemand sehen und es glaubte ihm auch niemand. Er war ideenreich, wenngleich diese nur ein Abklatsch der Gesamtheit – und allen bekannt waren. Sein Loch im Kopf war das schwarze Loch und es war unsichtbar.
In der Lichtlosigkeit wurde alles zum schwarzen Loch, ohne geringste Chance es je zu sehen. Man konnte es aber erkennen. Er war froh sich nicht gänzlich darin zu verlieren.
Oft stritt er mit seiner Freundin, wegen seines exzessiven Spielens.
Wäre es anders gewesen, hätte er sein ganzes Geld der Freundin abgeliefert, anstatt es zu verspielen.
Sie war ihm zu lästig, so wie alle. Selbst seine Mutter kam ihm zu lästig vor, wenngleich sie seine Wäsche reinigte und bügelte, wenn er alle paar Wochen zu Hause auftauchte und sich von ihr versorgen ließ. Selbst ohne Wagen hatte er die Hilfe nicht aufgegeben, die ihm seine Mutter angeboten hatte. Es war lächerlich, was er da tat. Viel Aufwand würde erspart, wenn er die Sachen selber gewaschen hätte. Das aber mochte er nicht, denn er war völlig überfordert – mit den Tätigkeiten und dem Spielen. Er war bereits total verblödet und verrückt.
Er war wie ein löchriger und stinkender Käse geworden und seine Vergesslichkeit nahm zu.
Klüger konnte er niemals werden, sein Gedächtnis ließ das nicht zu.
Er konnte sich noch so sehr bemühen, viel lesen oder schreiben, es nützte ihm nichts, am Ende hatte er sich keinen Satz gemerkt. Wenn er von vorne zu lesen begann, erinnerte er sich nicht einmal daran das Zeug bereits gelesen zu haben.
Die Frau sah ihn entsetzt an und verurteilte ihn für seine Verrücktheit. Hätte er sie unterstützt, hätte sie alles genommen und besser wäre er trotzdem nicht dran gewesen. Er begann zu sparen und wollte nichts mehr essen, um mehr Spielkapital zur Verfügung zu haben.
In seinen Träumen war er drüben, im anderen Reich, wo die Geister existieren.
Niemals hatte er sich dort lange aufhalten können, so als wollten sie ihn dort auch nicht so recht.
Mit seinem Schicksal konnte er sich abfinden, hatte aber nicht begriffen nur das Opfer und das Versuchskaninchen zu sein. Unzählige Impfungen waren nicht aufgegangen. Es gab danach arge Zustände, die seine Intelligenz zerstörten. Er war schwach und kränklich geblieben bzw. geworden.
Nicht nur die Ärzteschaft hatte es auf ihn abgesehen, sondern alle. Wieso sollte er ein schwarzes Schaf sein, wunderte er sich, wenn er davon hörte. Aus der Umklammerung hatte er sich zu befreien, deswegen ließ er die Mitgliedschaft beim Verein auflösen.
Die Freiheit liebte er zu sehr als sich alles gefallen zu lassen. Er hatte damit aber nichts verbessert. Die Probleme mit den Anderen, bekam er aufgrund unbekannter Ursachen.
Es gab keine Ruhe für die Einzelnen. Die Frechheit wurde bis zur Unverschämtheit gesteigert. Welche Hebel waren aber die rechten? Wie sollte er jene, die es auf ihn abgesehen hatten, bezwingen? Wenn er die falschen Hebel in Bewegung gesetzt hätte, käme er noch ins Minus und in die Bereiche des Feindes. Die würden ihn erdrücken, um danach wieder ein neues Opfer zu suchen. Was er auch tat, es kam nicht drauf an der Schuldige an seiner Situation zu sein.
Niemals konnte er sich beherrschen. Das war ein Fehler, der nicht gelöscht werden konnte.
Er übertrieb und er verlor seinen Verstand und er verlor ihn erst recht, als er sich abstinent verhielt.
Nach und nach – er war schwach und auch feige – wurde er heimtückisch.
Er tat freundlich und unscheinbar, obwohl er böse und hinterlistig war – wenngleich nur geistig.
Aber er war alleine und schwächlich und es war klüger, wenn er auf diese Weise seinen Ärger auslebte. Auch wenn jene sehr freundlich und zuvorkommend zu ihm gewesen wären, hätte er nicht anders gekonnt, stets hatte er schon das Gefühl von jenen verfolgt zu werden. Erst hatte er sie beeindruckt, aber das war nur kurzzeitig der Fall. Er war ein Träumer und damit voll ausgelastet. Seine Traumwelt war viel schöner als die Realität. Auch das schien die Leute zu ärgern, seine Schönheit, die er verbarg, um niemals wieder Wutausbrüche der Bürger über sich ergehen lassen zu müssen. Aber was hatte er den Leuten getan? Was ging diesen sein Leben überhaupt an?
Er hatte nie Lust verspürt etwas zu lernen, kannte die Hintergründe und das menschliche Wissen war unwesentlich und abstrakt. Er hatte sich alles alleine erarbeitet und die Leute gaben an, er hätte ihnen alles gestohlen.
Sie waren wegen ihres Neides leidend geworden. Sie stanken auch nur deswegen. Die Leute taten ihm nie leid. Der Neid ist unnötig, außer jemand will voll davon sein. Die Idiotien solcher konnten ihn nicht einmal zum Lachen reizen. Wozu sie die Angriffe gegen ihn tätigten, war ihm längst klar, was ihn aber nicht beeinträchtigte. Zu klug war er, um sich veräppeln zu lassen. Er konnte noch das Leid mit Würde ertragen, so wie er die Schönheit ertragen hatte und er war stolz drauf sich nicht über die Schönheit der Anderen zu ärgern oder die Schönen gar beneiden zu müssen. Die Leute begriffen mit einem Mal, es kam nur auf die Haltung an.
Wie sehr er versuchte die Leute zu überzeugen, die sich geirrt hatten, sie wollten von ihm, er sollte endlich tun, was sie von ihm verlangten und sich ergeben, denn so sollte es sein und nur auf diese Weise würde er Ruhe kriegen. Was für eine Ruhe er bekäme, sagten sie aber nie.
Von den Gebildeten bekam er Meldungen zu hören und wurde auch ständig übel behandelt. Sie waren auch die Braven und schmiedeten neue Pläne, wie er zu bekämpfen sei, um ihn doch soweit zu bekommen, wie sie wollten.
Akademiker waren dazu ausgebildet, die Bürger anzulügen und ihnen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Es wurde von Vorzügen jener Apparaturen erzählt und von gemeinsamen Vorteilen.
Wenn diese endlich von Menschen erstanden worden waren, wollten sie von den Lügen nichts mehr wissen. Wie sehr jemand auch gebildet war, er muss sterben wie Ungebildete. Nichts kann davor bewahren, auch kein Wissen. Es ging nur um die Absatzmärkte und die Bildung half niemals, denn selbst Jobs bekam keiner, außer jemand stand Beamten zu Gesicht und sie subventionierten jene, was aber mehr kostete als die Arbeitslosigkeit. Als es viele Arbeitslose gab, wurden die meisten in die Pension gesteckt, wo sie bald verkamen. Sie schluckten brav Medikamente und folgten jenen, die sie ins Verderben rennen ließen.
Wenn sie endlich alle Geräte los waren, wurden diese repariert. Sie verrotteten, was aber als großes Glück für die Käufer bezeichnet wurde, die sich viel Geld ersparten.
Computerkurse wurden abgehalten, damit die Leute sich unsinnige Geräte kauften, die nur Lärm produzierten und die Zeit stahlen, die vor diesen verbracht wurde, um sich zu beschäftigen. Für alle Geräte wurden Kurse entwickelt. Es sollte auch jeder fliegen und segeln und auch tauchen. Die Leute sollten sich die unsinnigsten Geräte erstehen, um sich Schaden zuzufügen und wer dieses Zeug nicht besaß, galt nicht einmal als vollwertig. Der war wie ein Tier, denn auch diese besaßen so gut wie nichts und liefen nackt durch die Gegend.
Der Maler, den er dort kennengelernt hatte, malte mitunter an versteckten Plätzen auf Karton.
Den holte er aus Tonnen oder teilte einen größeren, um sich nur nichts dergleichen kaufen zu müssen. Auch Farben suchte er und mischte sich das Zeug selbst oder er schnorrte es von den Malern, die er kannte und mit denen er befreundet war. Eine Staffel besaß er auch nicht. Er mochte niemals Zeichenblätter kaufen, das sei nicht die Art eines echten Malers, hatte er verlautet. Ihm hatte er einst ein paar Kröten geborgt, die er wieder haben wollte, als er Geld benötigte, er unbedingt spielen musste, um nicht zu explodieren – um seine unselige Leidenschaft doch noch auszuleben. Der Maler hatte ihm vorm Spielen gewarnt: jeder verliert, wenn er sich mit diesem Spaß, zu ausgiebig beschäftigt. Er meinte, es würde ihm sehr schlecht gehen, wenn er nicht endlich damit aufhörte, seine Freundin würde sich an ihm rächen, die er vernachlässigte.
Sie waren gemeinsam im Wettpalast gewesen und hatten etwas konsumiert.
Beim Wetten ging es ihm damals sehr gut, obwohl die Leute ihn beschissen und er sich über diese Vorgangsweise aufzuregen begann. Sie gingen gegen ihn vor, anstatt ehrlich zu spielen. Er wollte von damals an nie wieder wetten, sondern nur noch mit den Automaten spielen, denn das gefiel ihm um einiges besser, wenngleich der Betrug keinesfalls ausblieb. Die Freundin ging ihm damals auch auf die Nerven, so wie der Maler und seine Freundin, die sich anschauten und sich den Vogel zeigten, ihn als Spinner hinstellten, obwohl er sie eingeladen hatte. Diese Leute taten um sein Geld zu besorgt. Sein Tun ging ihnen nichts an. Er war geschieden und durfte ohne weiters uneingeschränkt spielen.
Er überschätzte sich maßlos und er fühlte sich für seine Verhältnisse zu klug.
Seitdem er Stärkungsmittel einnahm, kam er sich auch viel zu stark vor, obwohl er derselbe Schwächling geblieben war. Er war maßlos. Für einen Mittellosen war das ein Fehler.
Seitdem er die Freundin hatte, litt er weniger, mit ihr konnte er sich befassen und zu Beginn bemühte er sich noch, ehe er bemerkte, sie ließ sich weder beeindrucken, noch empfand sie etwas wie Liebe für ihn. Ihm war immer schon klar, die Frauen spielten falsch und verblödeten die Männer total.
Andere hatten epileptische Anfälle, er litt an Anfällen von Lust, die ihm teuer kamen. Die Frauen wurden gieriger, seitdem er über dreißig Jahre alt war. Auch zuvor hatte er bezahlen müssen. Die Frauen hatten ihn geil gemacht. Niemand wird geil, ohne Stoffe und Mittel, die das verursachen, was einigen Vorteile zu bringen scheint.
Als er verheiratet gewesen war, verging die Lust rasch, was ihn nicht wunderte. Kurz nach der Scheidung war diese wieder aufgetaucht und wuchs an – überfiel ihn und er konnte sich nicht dagegen wehren. Wozu er sie nur bekam? Er wunderte sich. Hatte er erst eine Freundin, wollte die sowieso gleich wieder nörgeln und ihn verarschen, bis seine Lust verpuffte, als sei sie nur Hypnose gewesen.
Wenn er lief, vergingen diese Anfälle. Aber er hielt es nicht lange aus, schnell zu laufen und die Puste ging ihm rascher aus als ihm lieb war. Nach dem Laufen war er einige Tage lang krank und verspannt.
Manchmal machte er lange Pausen, ehe er wieder Lust zum Laufen bekam, vor allem, wenn er Verlangen nachgab, die ihn schwächten und auch verblödeten.
Albernes Zeug war, was die Leute daherredeten. Die Frauen wollten ihn als Sündenbock, um ihn auszubeuten, sie meinten, er habe es noch zu gut auf der Welt. Erst einmal geil gemacht, konnte er sich kaum mehr beruhigen. An Schlafen war auch nicht mehr zu denken. Ehe er einschlafen konnte, musste er sehr müde sein. Alles andere war so gut wie vergeblich. Die Schlafmittel nutzten nichts, die verwirrten und verblödeten.
Vielleicht hätte es etwas genutzt, wenn er weniger gegessen und – geschlafen hätte oder wenn er nicht hypnotisiert worden wäre. Es gab viele Frauen und alle wollten Opfer, die sich ihnen unterwarfen und sich von ihnen schikanieren ließen.
Wenn er auch alle Tage einige Kilometer gelaufen wäre, nützte es ihm nichts. Die Lust ist ein Übel, das aufkeimt und er kannte es schon sehr lange, ohne es bekämpfen zu können.
Es wurde in den Gasthäusern verabreicht. Die Ledigen bzw. Geschiedenen hatten es viel zu gut. Invalide wurden nicht in Ruhe gelassen und geil gemacht. Wenn sie sich zu rühren wagten, hieß es, sie sollten sich beherrschen lernen und sie sollten sich keine falschen Hoffnungen machen. Er war gut ausgeruht – strengte sich nicht an. Er hatte keine Probleme damit. Die Befriedigung mit den Frauen, die frech vorgingen und die Lust forcierten, um sich mehr Geld vom geilen Bock zu holen, war ihm zu teuer.
Wenn er seine Freundin liebte, war es besser für ihn, wenngleich diese ihn dafür verstärkt ärgerte. Er war durch die Stärkungsmittel empfindlicher geworden.
Zuhause war er anders. Seine Mutter war ähnlich, die sich nie mit Sex anfreundete, außer der Ehemann wollte ihn pflegen, was aber nicht lange andauerte, als sie ihn stets ärgerte und die Unzufriedene spielte.
Er war nicht Beziehungsfähig, galt als verhaltensgestört, obwohl er es nicht war, denn er war nur ein Versehrter und wollte alleine sein. Die Mitmenschen wollten nur Untergebene um sich, die sich alles gefallen ließen und keinen eigenen Willen entwickelten. Er war verärgert über die Beziehungskiste, die nur Zeit kostete und das Geld verzehrte. Der Frau war langweilig, wenn sie zuhause blieb und nur mit ihm Sex pflegten.
Sie wollte mehr als Sex und das sagte sie offen und ehrlich, denn sie wollte Vorteile und Nachteile verabscheute sie zutiefst. Hatte er erst eine Freundin, war alles zu fad für ihn und er verzichtete darauf, bis die Begierde wieder zu wachsen begann und die Freundin ihm verführerisch dünkte, obwohl sie eine Hexe war.
Selbst seine Träume vergingen, wenn er eine Freundin hatte. Träume waren nur sexuelle Phasen, die vergingen, wenn sich einer befriedigte. Es genügte, wenn jemand seinen eigenen Willen durchsetzte, denn die Träume quälten nur, wenn einer nie das tat, was er wollte. Auch waren die Träume meist eine Strafe des Geistes. Jeder Träumende war nur ein Narr, denn er lebte, wie es die Andern von ihm verlangten, anstatt das zu tun, was ihm gefiel.
In jener Stadt fühlte er sich verhext. Es gab Sinneseindrücke, die ihn verzauberten.
Er war aufs Gefühlsleben fixiert und fühlte mit den Lebenden in seiner unmittelbaren Umgebung. Wenn er mit seiner Freundin zusammen war, fühlte er den Tod, den sie ausströmte. Sie hatte wahrscheinlich ihren Mann oder die gesamte Verwandtschaft im Geist und das machte sie stark und mächtig. Er konnte sich ihr nicht widersetzen. Vielleicht hatte sie seine Fähigkeit übernommen oder gar gestohlen, was sie auch sonst tat.
Manchmal fühlte er, wenn er sich mit seiner Freundin eingehender beschäftigte, Ungewöhnliches.
Es war irritierend, denn Frauen waren gefühlsbetonter als Männer und drückten alles aus, egal was sie fühlten, sie drückten es aus, auch wenn es nur Wahnsinn war, den sie kundtaten.
Die Frauen waren im fremd geblieben, obwohl er zeit seines Lebens von Frauen umgeben gewesen war. Sie hatten sich ihm gegenüber normal benommen, sich als Geschwister, Mutter, Freundinnen etc… gezeigt. Nun zeigten sie sich ihm als Partnerinnen und er erfuhr schmerzhaft, sie mochten ihn nicht, weil er nichts besaß. Zudem gab es in der Großstadt unzählige Frauen.
Er begab sich in jene Gebäude, wo er die Entspannung fand, die er benötigte, um wieder Ruhe zu finden. Er war zwar kein Gedankenleser, aber sehr sensibel und deswegen schwächer als die Anderen. Nachteile bekam er zu spüren und Probleme auszubaden, die jene verdrängten. Die anstrengenden Monate waren für ihn Mai und Juni. In diesen war er sehr empfindlich und unbeherrscht. Konnte er sich in jenen Monaten beherrschen, war er noch viel ärmer dran – die Entspannung fehlte, die nötiger gewesen wäre. Er hielt es nicht mehr aus und bewegte sich intensiver. Die Krise kam meist bei Neumond und wurde nicht überwunden.
Er litt dann auch unter Paranoia. Die Verfolger meinten, er hätte solches nicht verdient, sei zu frech und wagte ein freies Leben zu führen. Solange er sich unterworfen und sich alles sagen und gefallen lassen hatte, gaben sie sich freundlich und nett.
Als er aber eigene Wege zu gehen begann, wurden sie sehr böse und warfen ihn in den Turm, aus dem es kein Entrinnen gab, ehe einer sich völlig unterworfen hatte, was aber unmöglich war, wenn jemand sich erst einmal einen eigenen Willen leistete.
Er hatte kein Geld und keinen Verstand. Zwischendurch begab er sich in den Krankenstand – verkraftete die Arbeit nicht, zumal Wachorgane zwölf Stunden Dienst versahen. Er arbeitete nur wenige Stunden, als er einige Zeit über als Zusteller beschäftigt gewesen war und hatte sich die langen Arbeitszeiten abgewöhnt. Die Ablenkung machte ihn unkonzentriert und schwach. Es war die Natur, die sich in ihm gemeldet hatte und sich frei machen wollte. Der Geist eines Lebewesens, hatte sich in ihm entwickelt und keine Frau wollte jenes austragen. Solches mochten sie nicht.
Wenn er schlief erwachte er mit Beulen am Kopf, die sehr schmerzten und die er sich nicht selbst zugefügt hatte. Sie wollte ihn auf diese Weise ändern, meinte, das sei eine gute Methode, um ihn soweit zu bringen, wie sie ihn haben wollte.
Eine andere Entwicklung wäre unmöglich, zumal alles nur per Gegenübertragung funktionierte.
Er war damals zu jung für diesen Schritt gewesen und froh überhaupt noch eine Freundin bekommen zu haben, wenngleich sie ihn nur belog und betrog und er besser niemals mit ihr eine Beziehung angefangen hätte. Sie hatte sein Geld gekriegt, wenn sie bei einem Bankinstitut vorsprach. Hatte er aber einen Scheck einlösen wollen, benötigte er Ausweise und Unterschriften waren zu leisten. Es war ihm unbegreiflich, wieso dieses System gegen ihn war und die Betrüger und Banditen kamen allesamt durch. Er als Opfer wurde aber zum Täter hochstilisiert.
Was auf der Welt getrieben wurde, konnte nur als schurkisch eingestuft werden.
Er hatte der Freundin Geld vorzustrecken, sie chauffiert, aber wenn er Geld von ihr wollte, meinte sie nur, sie hätte keines und wisse nicht mehr ein noch aus. Sie war sehr klug und meinte, sie könne viel mehr aus ihm herausholen.
Vom Elternhaus hatte er sich entfremdet. Das Ablegen der Konfession war kein Vorteil für ihn gewesen. Die Geschwister mochten ihn nicht und auch die Eltern wollten endlich Ruhe. Sie wollten ihn nicht mehr durchfüttern. Die Schwestern hatten seine Position eingenommen und gaben sich als die Klügeren aus. Sie fanden ihre Ideen besser als seine, obwohl sie nur Unsinn plapperten.
Sie konnten aber keine Verbesserungen oder Erleichterungen finden, denn sie waren nur zu Dummheiten befähigt. Sie verschlimmerten ihre Situation selbst. Zwei Schwestern waren schon geschieden und eine mit ledigen Kindern gesegnet. Alles was er einst vorgeschlagen hatte und was an seinen Ideen gut gewesen war und sie nicht angenommen hatten, wurde gegen ihn eingesetzt. Die Leute begannen wieder zu fragen, wie sie ihn behandeln sollten und ob es etwas Neues gäbe, um ihre Vorhaben gegen ihn voran zu treiben. Sie konnten es nicht bleiben lassen, wie es war und sie hatten sonst scheinbar nichts zu tun. Sie bekamen für diese Tätigkeiten etwas. Sie zersprangen vor Eifer, um wieder Ideen von ihm zu ergattern. Es hieß auch, er habe für die entstandenen Schäden aufzukommen, denn nur seine Ideen hätten den Staat derartig verschulden lassen. Aber das war Unfug und er ließ es nicht gelten, denn durch seine Ideen hätte der Staat ein Vermögen machen müssen und wäre längst reicher als alle anderen Staaten.
Schuld an den Schulden waren nur die Politiker und das Parlament, das Unfug trieb und Gesetze erließ, die Pleiten verursachten. Diese wurden Einsparungen genannt.
Wieso hatten die Banken überhöhte Zinsen an Sparer bezahlt? Das hätten sie niemals machen müssen. Sie haben von Ausländern keine Steuern kassiert. Was waren das für Gesetze und Verordnungen, die Ausländer besser stellten und die Minderheiten höherstehende Rechte einräumten, wie z. B. den Reichen, die sich dafür aber auf eine befremdende Weise bedankten, indem sie weniger Personal beschäftigten.
Die Beamten wollten noch mehr Geld und höhere Pensionen und die Arbeiter hatten keine Arbeit mehr. Sie konnten nicht einmal mehr zusätzlich verdienen, es hieß, sie betrögen den Staat, wenn sie solches taten. Das alles ließ den Staat in den Bankrott schlittern. Es kam zum Ausverkauf der Industrie, obwohl alles nur der Welt gehörte. Selbst das Wasser wollten die Leute verkaufen, damit es noch trockener wurde. Die Geschäftswelt stand Kopf. Geschäfte wurden nur noch auf Verlustbasis geschlossen, damit ja keiner davon lebte, wie es sich gehörte.
In der Psychiatrie wurden die Menschen verblödet, so wie von den Medien, die den Bürgern vormachten, sie wären in der Lage ihr Leben zu gestalten, wie sie wollten.
Sie stellten das Tun der PrinzessInnen unter die Lupe und ließen sie alles tun, was sie wollten, wozu sie Lust entwickelten, die sie in den Wahnsinn trieb. Die Medien berichteten davon und stellten es als modern, rechtschaffen und gerecht hin, obwohl das nur Lotterleben und Hurerei darstellte und den Ruin brachte. Verblöden wurde als toll hingestellt und in der Psychiatrie war es immer schon das Wichtigste gewesen die Patienten zu verblöden, indem jene Beruhigungspillen verabreicht bekamen, die sie bis zum Rest ihrer Tage verblödeten und brav und stumm machten.
Sie bemerkten nichts, auch wenn ihnen auf ihre Köpfe geschissen wurde. Sie wunderten sich, als es stank und die Leute in ihrer Nähe die Nasen rümpfen. Als er in der Psychiatrie war, konnte er nur noch lachen und doch war ihm zum Weinen zumute. Er wurde beobachtet und festgestellt, er habe einen viel zu starken Willen, den niemand brechen konnte. Er war zu hart, zumal er von der Mutter zu gut behandelt worden war und zu oft in das Land der Träume geschickt wurde.
War er schuld daran, dass es mit ihm so weit gekommen war?
Waren nicht auch die Beamten und Akademiker mit schuld an seinem Desaster und an seinem Wesen. Jene hatten großen Anteil an seinem Verhalten, wollten ihn brechen und verarschen, als Perversen einstufen. Er reagierte verärgert und wurde böser, wollte nicht mehr mitmachen in diesem Spiel, in dem er der Antagonist zu sein hatte. Seine Ideen waren nicht gut genug und konnten die Welt nicht verändern. Sie waren nur mittelprächtig und könnten an der Tagesordnung gewesen sein, bereits in aller Munde und er sprach sie nur aus.
Als er noch jung war, schienen die Leute sehr scharf auf ihn gewesen sein. Sie gaben vor ihn haben zu wollen. Doch waren sie nur mies und hinterhältig zu ihm gewesen, wollten an sein Bestes und fassten es doch nicht.
Sie meinten auch gar nicht ihn, sondern seinen Geist. Es gab aber nur einen einzigen Geist und der war hier und ewig. Niemand konnte anderes als diesen Geist spüren. Sie wollten ihn aufnehmen, seinen Geist, obwohl er nur diesen einen Geist in sich spürte, der allgegenwärtig war und überall herrschte, egal wo einer sich auch befand, er entschwand nie und wer in Gefahr war, konnte sie durch ihn spüren und wer Lüste und Freuden entwickelte, entwickelte diese durch ihn.
Er war der Wille, der sich in einem manifestierte und der einen in die Höhe oder in die Tiefe trieb, der einen verkommen ließ oder wieder jung und vital machte.
Die Leute glaubten, er wehre und weigere sich gegen ihre Lockrufe und wolle sich nicht opfern und wurden böse, meinten, er sei eine lächerliche Gestalt, die sich zu wichtig machen wolle, was aber Unfug war, denn er war weder lächerlich, noch war er sich zu wichtig, zurückgezogen hatte er sich und ließ alle Leute in Ruhe, die ihn dafür auch noch verspotteten, anstatt einzusehen, er hatte kein Interesse.
Er wurde verrückt genannt und von den Leuten malträtiert und verulkt. Als er sich aber in die Psychiatrie legte und sich dort willig behandeln ließ, wurden die Leute fröhlich und meinten, er sähe endlich ein, nichts zu taugen und er ließe sich nun ändern, so wie sie ihn wollten.
Er wurde als Simulant hingestellt. Das war er aber nicht, denn er dachte niemals daran, die Leute zu betrügen – und ihnen Unwahrheiten zu erzählen. Es war ein Spaß für jene, wenn sie jemanden als Simulanten hinstellten. Aber niemand konnte solches beweisen. Jeder sah nur das Äußere und das war der gesamte Mensch. Wie es in der Psyche aussah, konnte niemand erkennen.
Aber das Gewebe der Organe konnte angegriffen sein, auch wenn der Mensch sehr viel leistete. Wenn er wenig leistete, kann es genauso kommen, auch wenn die Krankheit psychisch ist. Eine Verschwörung gab es gegen ihn. Die Leute wollten, er sollte endlich das tun, was sie von ihm verlangten und er ihnen versprochen habe.
Aber sie hatten es sich selbst versprochen. Was ihm jene aufzwangen, war Nötigung und sie wollten ihn zur Verzweiflung bringen. Das hatten sie längst geschafft. Sie bekamen niemals genug. Die Theologen und die Helfer derselben wollten mehr und es war doch stets zu wenig. Er hatte Wut gekriegt, als sie ihn fragten, als er wehrlos war und sie an ihm Verbrechen vollzogen. Das Aushorchen war nach wie vor angesagt, obwohl er nichts sagte. Was er mitgeteilt hatte, war nur seine Idee. Diese war seine Meinung und sein Eindruck, sein Werk. Wenn sie ihn umbrachten, dann hätte er alles hinter sich und jene könnten befreit aufatmen.
Er wollte nicht auffallen. Die Leute waren es, die ihn als auffallend hinstellten, die etwas gegen ihn hatten, obwohl an ihm keine auffallende Sache zu finden war, selbst wenn genau geschaut wurde.
Wie sollten sie ihn los werden, obwohl er ein Teil der Erde war, so wie auch sie?
Gelingen wird es nicht. Alle Menschen so wie alle Tiere bleiben ewig hier. Sie können nicht aus eigener Kraft abdampfen. Wer weg will, hat viel Kraft zu entwickeln, sonst bleibt er hier hocken. Selbst mit Geräten kam niemand weit und keiner hält es lange aus, wenn er diese Welt, die so grauenvoll ist, verlassen hatte. Draußen ist es noch kälter und dunkel…
Die Anschläge gingen nicht fehl und wenn doch, dann sollten sie ihn eher erschrecken als umbringen. Es sollte auch seine Zunge gelockert werden. Aber er wollte nicht sprechen und seine Geheimnisse sollten bei ihm verbleiben.
Als er verschleppt worden war und ihm die Fragen gestellt wurden, hatte er schließlich eine Flasche und ein Glas Gift und Alkohol bzw. Schnaps in den Magen geleitet bekommen.
Er konnte sich auch dagegen nicht zur Wehr setzen, meinte, es sei sowieso vorbei mit ihm.
Aber er erwachte wieder und wurde von Richtern und Kriminalbeamten befragt, obwohl er mit der Sache nichts zu tun gehabt hatte, sondern er nur das Opfer war, das zum Täter erklärt wurde. Er war bereits als Kind von Ärzten und Personal im Krankenhaus verblödet worden. Niemand mochte jene, die zu klug waren.
Die Verblödung war zu spät verordnet worden, denn er war bereits längst ein Depp und das hatte alles hinfällig gemacht, was ein Arzt vormals, als er ein Baby war, ihm angetan hatte, er den Finger in den Arsch steckte und die AssistentInnen sich darüber höhnisch äußerten und in ein helles Gelächter fielen.
Als er aus der Narkose erwachte, hatte er dieses Spiel mit dem Arzt veranstaltet, der sich umdrehte und zur Schwester meinte, sie sollte ihm noch eine Ladung verabreichen.
Als er wiederum erwachte, lag er in einem Zimmer. Die Augen wurden ihm geöffnet – von der Schwester – die ihn nicht sonderlich mochte und der Arzt war vor ihm stehend und verging sich an ihm. Was er tat, konnte er nicht einmal sehen und er spürte auch nichts.
Die Schwester aber schrie auffordernd und aufmunternd : „Gib es ihm! Er hat es nicht anders verdient!“ Da kam die Chefärztin in den Raum und schrie auf den Arzt ein.
Sie meinte, er müsse sie dafür heiraten und ihr ewig zu Kreuze kriechen.
Mit der Schwester hatte sie auch noch zu sprechen. Zum Jungen meinte sie, er sei ein Idiot und hätte sowieso nichts mitgekriegt. Dann wurden ihm die Augen geschlossen und als er von der Mutter abgeholt wurde, sagte die Krankenschwester, er dürfe niemals ein Wort verraten, sonst ergehe es im schlecht.
Von den Schwestern und Eltern wurde er aufgrund seiner Rückfälle in die früheste Kindheit auch noch verulkt und seine gesammelten Werke wurden ausgestellt, die schöne Muster ergaben, die er auf die Matratzen pinkelte. Aber er konnte sich nicht mehr an die Erlebnisse im Krankenhaus erinnern. Er hatte eine Gehirnwäsche erhalten und sein Gedächtnis war zerstört worden.
Es war sinnlos abzuhauen, denn auch auf offener See war keiner von der Welt und der Gesellschaft, der er angehörte, los. Jeder gehörte ihr immer an und alles, was die Menschen an einem sehen wollen, wird schließlich in Akten verzeichnet und auch in Dateien festgehalten und schließlich wird er als etwas abgestempelt, was nicht der Wahrheit entspricht und er wird von Wildfremden angegriffen, mit denen sich keiner abgeben will, da niemand pervers wie jene ist. Als Verbrecher wird er hingestellt, obwohl er nichts verübte. Einige bezeichnen einen als Täter, ohne Gerichtsverhandlung, ohne Chance sich zu rechtfertigen und er hatte per Gehirnwäsche alles vergessen. Wozu aber werden solche Taten verübt und die Unschuldigen als die Schuldigen eingestuft?
Es war ein Spiel von übermütigen Kindern und Langeweile, sonst würden sich jene nicht dazu hinreißen lassen.
Waren die Ärzte nur Handlanger oder waren sie die Täter? Die Politiker wollten Taten von denselben verrichtet wissen. Doch schienen die Ärzte Eigeninitiativen entwickelt zu haben, die keinesfalls etwas an der Welt und an den Leiden der Lebenden verbesserten. Jeder musste mit seinen Leiden leben lernen, sonst war er verloren und hielt das Leben nicht mehr aus. Dieses Vorgehen konnte doch nicht als eine gute Sache hingestellt und auch nicht ernst genommen werden?
Es konnte noch nichts in Ordnung gekommen sein, wenn er so frech und gerade durch die Gegend rannte. Sie konnten sich mit dieser Situation nicht zufrieden geben. Er sah zu gut und jung aus – das wollten sie bei ihm abschaffen. Er wurde nie nach den offensichtlichen Prinzipien behandelt, sondern gegen diese Prinzipien, zu ihnen gehören wollte er nicht, was sie aber von ihm verlangt hatten. Schließlich wünschten sie ihren Willen auf kriminelle Weise durchzusetzen, um wieder frei Atem holen zu können.
Sein Gefühl, das er von der Welt und allen Lebenden empfand, hatte ihn niemals betrogen. Er war im Recht und er hätte alles gegen sich, das jene ausführten.
Sie sollten unter ihrem Tun leiden und sich dafür Depressionen und ein schlechtes Gewissen holen, Es sollen auch jene ein Gewissen kriegen, unter denen viele zu leiden haben.
Jene sollen sich bestrafen, wie es in der Bibel in großen Lettern gesetzt steht.
Er litt auch, wenn er etwas Unrechtes getan hatte und genauso sollte es nun jenen ergehen, denn sie hatten ihm Unrechtes getan und er konnte nichts dafür blöde und unbeholfen zu sein, zudem ein schlechtes Gedächtnis zu haben – durch die häufigen Gehirnwäschen. Er wollte sich amüsieren und jene sollten sich abrackern, was aber umgekehrt zu sein schien, denn er betrieb alle Tage härteren Sport und er lief immer schneller, um doch noch den Weltrekord aufzustellen, den er aufzustellen hatte, um diese Welt zu ändern und um sich wieder mögen zu können. Aber das würde sich nie wieder einstellen. Bereits als Kind hatte er sich entfremdet. Seine Entwicklung war schwach. Die Kräfte manifestierten sich bei ihm in den Augen und im Geist.
Was er gerne getan hätte, war nicht machbar für ihn, denn er war nur ein Mensch und um jenes zu schaffen, hätte er ein Magier sein müssen.
Selbst er hielt sich zum Narren, wenn er sich ändern wollte, denn kein Mensch vermochte sich zu ändern. Alle waren einander völlig gleich.
Er hatte aber einen Wunsch zum Teil erfüllt bekommen, den er einst ausgesprochen hatte, als er Schüler war. Er hatte in Pension gehen wollen, was die Leute aber abgelehnt hatten, denn sie mochten es nicht, wenn ein Junge bereits in Pension war, obwohl ihm nichts zu fehlen schien. Er hätte irgendwie verdreht sein müssen, ein körperlich Invalider sein sollen, dann wäre er vielleicht damit durchgekommen. Aber die Lehrer hielten ihn für frech, er sagte nichts und verweigerte die Prüfungen, die sie ohne einen Termin auszusprechen erteilten. Auch bei den schriftlichen Prüfungen war er schwach, aber dabei konnte er sich helfen, er überlegte länger und besser, wie diese Fragen zu beantworten wären. Oft riet er auch nur und lag mitunter richtig, was ihn freute und seine Angst linderte, die er vor der Schule und vor den Menschen hatte.
Die Leute verachteten die Pensionierten, die an die Vierzig waren und denen scheinbar nichts fehlte, dazu auch noch um die Wette rannten und gewannen, was sie für unerhört hinstellten.
Die Invaliden, die nicht behindert aussahen und auch noch rannten, wollten die Leute nur noch als Betrüger hinstellen, selbst wenn sie es nicht waren, auch wenn sie Probleme hatten, die aber jenen keine Schmerzen bereiteten. Er war in den Wäldern unterwegs, um Pilze und Schwämme zu sammeln, die er nicht aß, sondern verkaufte. Wenn die Jahre feucht waren, konnte viel gesammelt werden.
Es gab feuchte Jahre und die Leute schienen keine Lust zum Sammeln der Waldfrüchte zu haben.
Es gab sehr viele Schwammerln und auch Pilze. Er brauchte sich nur zu bücken und rasch waren die Körbe voll. Wenn diese Früchte nicht geputzt wurden, waren die Körbe innerhalb von wenigen Minuten gefüllt und der Sammler war reich, wenn gute Kunden vorhanden waren. Es gab weniger Pensionisten, die Wirtschaft florierte. Aber es wurden alle Jahre mehr von den Arbeitsunwilligen in die Frühpension geschickt. Für jene gab es keine Verwendung mehr, die sich zu gut dünkten und sich zu wichtig machten und die deswegen niemand mochte, zumal sie nicht taten, was sich gehörte und zu tun hatten. Er war auch so, hatte sich dafür zu genieren und sollte sich gefälligst in den Tod werfen, was er aber unterließ und was ihn die Leute sehr übel nahmen. Es war aber auch unangenehm in den Wäldern im Gestrüpp zu suchen.
Es wäre viel leichter etwas anderes zu tun, was aber zugleich schwer war, die Menschen sparten und sie hatten es immer schwerer. Teurer wurde alles und die Pensionen niedriger. Die Inflation wurde so gut wie nie abgegolten. Er war sich nicht sicher, ob er überhaupt noch weiter in Pension bleiben sollte. Die Ärzte nannten ihn frech und zu blöde, völlig falsch sollte er sich benehmen und sich auch verdächtig machen, was bei den unzähligen Anzeigen und Verdächtigungen nicht verwunderlich war, die gegen ihn geschrieben wurden.
Wenn er nicht gelaufen wäre, hätten die Leute andere Verdächtigungen gegen ihn erfunden.
Nun hatten sie endlich gute Gründe und sie meinten, er sei arbeitsfähig. Er laufe auch Rennen und gewann.
Das Sammeln von Pilzen war in den Bergen nicht so gefährlich wie in den Tälern, wo sich einer einen oder mehrere Zecken holte.
Er mochte diese Biester nicht sonderlich, obwohl er niemals Schaden davongetragen hatte.
Vielleicht war er ein bisschen dümmer geworden, aber viel dümmer konnte er durch ihre Bisse nicht geworden sein, auch wenn er eine Hirnhaut-Entzündung bekommen hätte.
In den Bergen konnten sie sich kaum halten, wo es im Winter viel kälter als in den Tälern war.
Auch waren dort die Einheimischen an den Pilzen und Schwämmen interessiert. Sie hatten Angst vor diesen Biestern, die zu gerne zubissen und auf die keiner achtete. Die Leute meinten damals auch noch, die Schwämme und Pilze wären durch Strahlen verseucht worden, deswegen gediehen sie wieder bestens.
Wenn die Jahre trockener sind, zudem auch noch viele Leute sammelten, was da wuchs, gab es wenig zu finden.
Meist wurden aber Witze gemacht, die niemand wirklich glaubte. Die Angst vor den Zecken ging um. Er wollte sich nicht krank machen lassen, denn das war nicht Sinn und Zweck seines Lebens. Er wollte die Pension genießen und seine Träume und Wünsche verwirklichen, so wie es sich gehörte und wie er es längst machen sollte, um sich von den Einengungen zu befreien.
Er begann zu sparen und beim Sammeln dieser Früchte konnte er etwas verdienen, wenngleich er sich dabei übernahm und auffiel. Damals hatte er keinen eigenen Wagen und ersparte sich wesentlich mehr. Ein Wagen verursacht hohe Zusatzkosten.
In jener Zeit lief er auch die ersten Rennen.
Niemand hatte Ahnung von den Leiden, die er durchzumachen hatte. Sadisten waren unterwegs, die sich an seinen Leiden ergötzten und erfreuten. Auch die Priester, die sich mit ihm auseinander setzten, waren gegen ihn und wollten ihm Saures geben, bis er daran erstickte. Damals spielte er oft.
Alle Monate war er im Kasino und verspielte in der Regel alles, denn er konnte nicht aufhören und wenn er es schaffte, hatte er Gründe und ihm fehlte das Geld für den Einsatz. Er hungerte sich aber trotzdem durch, obwohl er sich nie beherrschen wollte und wenn er verloren hatte, benötigte er Trost. Mit den Frauen wollte er nichts mehr zu tun haben. Er wollte sie ausnützen, aber keine Frau ließ das zu, deswegen lebte er alleine.
Mindestpensionist zu sein und von der Allgemeinheit ausgelacht zu werden, bereitete wenig Freude. Die Leute regten sich auf, zumal er nicht der Langsamste war. Er verausgabte sich total. Er atmete nicht mehr, sondern keuchte noch einige Minuten nach dem Laufen wie ein Erstickender, derartig strengte er sich an und gewann doch nicht, was sein Glück war, denn würde er alle Rennen gewinnen, hätte er noch größere Probleme gekriegt. Die Obrigkeit mochte es nicht, wenn er gewann und in den vorderen Rängen zu finden war und das bereits beim ersten Rennen. Damals war er noch nicht unter den besten Tausend gewesen, was die Leute amüsiert hatte und er für falsch hielt, denn er war im vorderen Mittelfeld gelandet. Bereits beim ersten Rennen war er in der zweiten Startreihe gelandet, die bis zu dreieinhalb Stunden für diese Distanz benötigen durfte. Er war nicht in der Elite, die er niemals erreichen konnte, dazu war er zu schwach. In der zweiten Startreihe zu laufen, war keine Schande und der Spott der Leute war nicht gerechtfertigt.
Niemals hätte er Rennen zu laufen begonnen, wenn er nicht dazu animiert worden wäre.
Einer fragte, ob er Lust hätte an einem Rennen teilzunehmen.
Er meinte, er könnte es einmal versuchen und schon hatte ihn das Rennfieber gepackt und er wurde es nicht mehr los, auch wenn es ihm nur Nachteile brachte.
Als er noch weiter ging, er sich als Invalider einschreiben ließ und einen Ausweis beantragte, war es den Beamten zu viel. Sie reagierten auf diese Vorgangsweise als hätte er die gesamte Beamtenschaft beleidigt, obwohl er nur das tat, was korrekt und richtig war, denn er war ein Invalider und er hatte es zuvor verabsäumt sich den Ausweis ausstellen zu lassen.
Erst wollten die Sozialämter und Invalidenanstalten nur einen halben Idioten aus ihm machen.
Es hieß, er hätte eine Invalidität von fünfzig Prozent. Aber es traf keinesfalls zu, denn er hatte einige Gehirnwäschen über sich ergehen lassen müssen, die seine Intelligenz verminderten. Seine Psyche hatte darunter gelitten. Er hatte über achtzig Prozent Invalidität. Das Laufen hatte nichts mit seiner Invalidität zu tun, denn er konnte nicht anders. Er war von den dafür Zuständigen, die einem solches anzutun wagen und den Auftrag dazu bekamen, übel behandelt worden. Als Läufer war er auch schwach.
Zwischendurch ging er auch spazieren, wenn die Freundin bei ihm auf Besuch war. Sie meinte, sie müsse bei ihm nach dem Rechten sehen und ihm beistehen, er tue ihr leid, seitdem er in Pension war, die aber keine echte sondern nur befristet war, denn sie dauerte nur an, solange seine Invalidität bestand.
Wenn sie wegfiel, müsse er wieder arbeiten gehen oder ohne Pension zurecht kommen.
Zu Weihnachten war er noch bei ihr auf Besuch und sie meinte, er soll wieder zu ihr ziehen und mit ihr gemeinsam leben. Diesen Zustand konnte sie nicht länger ertragen. Sie mochte es nicht, wenn ihr Freund so weit weg von ihr war. Sie fühlte sich alleine und verlassen und wollte alles wieder ins Lot bringen. Er sollte wieder zu arbeiten beginnen, so wie es sich gehörte, wenn jemand eine Freundin hatte. Aber er hatte schon lange keine Lust mehr sich mit ihr zu bekriegen. Er liebte sie nicht und sie mochte ihn auch nicht so wie er war. Das waren Gründe, die ausreichten, um die Beziehung aufzulösen.
Die alten Freundin, mit der er einen Sohn hatte, war auch nicht besser. Sie verabscheute alle abgrundtief und meinte, er liebte sie und sie müsse ihn deswegen hassen. Sie quälte die Väter ihrer Kinder sowie die Verwandten.
Ihren Eltern, die bereits verstorben waren, zürnte sie über deren Tod hinaus. Sie konnte die Wut nicht ablegen und sie wollte es auch nie. Sie verachtete ihn aufgrund der zweiten Freundin und er lief, was nicht gut war, was sie oft betonte, meinte, er sollte sich mit anderen Dingen beschäftigen und besser wieder arbeiten gehen, denn ihm fehlte nichts, was doch nur Unsinn war und ihm bewies, sie war dazu angestiftet worden und sie sollte ihm etwas geben, was ihn wieder alles vergessen lassen und die Wirkung der Gehirnwäsche verlängern sollte.
Sie war immer schon eine Verräterin gewesen, wie alle Hassenden und wie alle unglücklichen Frauen, die zu viel träumen und zu wenig tun. Andererseits meinte sie es gut mit ihm. Ihm ging es nicht um das Gutgehen, sondern um seine Ziele, die er erreichen wollte. Das Laufen sollte ihn nur in Form bringe, damit er endlich an sich arbeitete, um seine natürlichen Aufträge zu erfüllen. Diese waren ihm einst mitgeteilt worden, als er ein kleiner Junge war.
Aber was ihm angetan wurde, machte ihn unwillig und abtrünnig, denn wie kam er dazu für Feinde auch noch die Kohle aus dem Feuer zu holen. Sie hatten das nicht verdient, so wie sie mit ihm umsprangen! Es kam ihm mitunter so vor, als litten die Leute darunter, dass er in Pension war und lief. Aber es war alles nur ein Irrtum von ihm, denn die Leute, die es auf ihn abgesehen hatten, würden niemals Ruhe gegeben. Sie verfolgten ihn überall hin und machten alles an ihm mies und schlecht, obwohl er nichts verbrochen hatte.
Die Gehirnwäschen nutzten nun auch nichts mehr, zu viele waren ihm verabreicht worden.
Langsam kam seine Erinnerung wieder zurück und er begriff, was mit ihm getrieben worden war, welche Rolle die Freundin hatte und wie übel sie ihm mitspielte.
Als er sie zur Rede stellte, wollte sie von nichts wissen und stellte ihn als Idioten hin, der sich einen Unfug zusammenreimte, in die Irrenanstalt gesteckt gehörte und endlich auskuriert werden sollte. Sie meinte wahrscheinlich, er benötige noch eine Gehirnwäsche, was aber nicht durchgeführt werden konnte.
Ihre Beziehung war nie echt gewesen. Bieten konnte und wollte er ihr nichts. Sie hätte ihn auf jeden Fall verachtet, auch wenn er ihr alles geboten hätte, was ein Mann einer Frau nur bieten kann. Hätte er ein Vermögen besessen, hätte sie es ihm abgeknöpft.
Sein Vermögen war ihm aber längst abgenommen worden. Sie war zu spät dran und ging leer aus, wofür sie ihn sehr böse bestrafte.
Wie und was sie getan hatte, war ihm unklar, aber sie schien Macht über ihn zu besitzen, die sie immer wieder einsetzte und unter Suggestionen litt er sehr. Er sah wie sie sich in seiner Nähe benahm. Ihre Haltung und Handlung wiesen darauf hin, dass sie etwas mit ihm getrieben hatte, was nicht legal war. Sie hatte sich mit der Liebe gespielt und wer das tat, der hat verspielt. Aber sie hatte es nie begreifen können. Noch als sie verkam, wollte sie ihren Fehler nicht eingestehen, sondern trieb ihre Faxen weiter, als hätte sie das Recht, zumal er sie enttäuscht hatte und der Letzte war, von dem sie ein Kind hatte.
Sie war böse und hatte die Kraft ihn suggestiv klein zu kriegen. Er könnte suggestiv vorgehen und er war noch viel härter und böser als sie, wenn er es tat. Seine Suggestionen wirkten sich noch auf die Leiber und Seelen der Widersacher aus.
Er meinte, er könne das Wetter nach seinem Willen beeinflussen. Er machte nur schönes und gutes Wetter. Als er aber nichts mehr mit dem Wetter auf dem Hut hatte, kam es zu Dürren und zu Katastrophen, die das Land und die Leute erschütterten. Selbst er war von den Eskapaden des Wetters erschüttert. Die alte Freundin hielt er für den Teufel, der ihn martern wollte.
Er hatte einst zu ihr gemeint, sie sei eine Wetterhexe. Sie war darauf sehr böse geworden und hatte geschimpft, er sollte aufpassen, was er sagte. Er konnte ihre Aussage nicht begreifen, obwohl sie leicht war, denn sie hatte ihn zum Wahrsager gemacht, der sich selbst schlecht machte. Sie hätte es gerne gesehen, wenn er sich selbst bestrafte, worin sie sich aber irrte, denn auch wenn er sagte, er sein schlecht und schwach, hatte er die Wahrheit verlautet. Der Wahrheitsgehalt war bestimmend und deswegen war er stets ein Wahrsager gewesen. Er war ehrlich und anständig, auch wenn er Unsinn daher sagte und Unsinn zu treiben pflegte. Mit keiner Person ließ sie sich ein, die Blödsinn im Kopfe hatte und genoss den Zorn, den sie an ihren Liebhabern ausließ, um sich zu befriedigen, denn sie befriedigte sich, indem sie jene betrog und belog und zu Idioten erklärte.
Sie taugte nichts, verlangte vom Freund, er müsse alles für sie erledigen und für sie arbeiten und alles besorgen was sie für nötig erachtete.
Anstatt sich ihr Leben selbst ordentlich einzurichten, wollte sie das Leben nach Wunsch und Vorstellung eingerichtet haben, aber ohne es überhaupt zu erwähnen. Sie dachte oder träumte sich alles zurecht und der Mann sollte ihr das erfüllen, als sei er die Fee und sie die Wünschende, der alles erfüllt werden muss. Sie träumte von einer Vaterfigur, die sie aber nie kannte. Was sie an Empfindungen in ihm ausgelöst hatte, war Scham. Er hatte sie auf offener Straße nicht anreden können, obwohl sie ein Verhältnis miteinander hatten, auch wenn es nur sporadisch war und höchst selten Treffen stattfanden. Schon damals wollte sie Macht ausüben und er sollte sich ihr unterwerfen. Es war ihm von Beginn an klar, sie war fies. Alles Böse, das sie selbst verübte, wollte sie auf ihn abschieben, als hätte er es getan, was ihn verletzte, da er niemals Böses unternahm.
Sie verführte Männer mit allen Mitteln, das zeugte von ihrer Mentalität, die sinnlos wirkte, selbst wenn sie in ihrem Leben einige Männer ausprobierte. Sie wies aber auf diesen Umstand und war stolz drauf. Oft sagte sie zu ihrem jungen Freund, er würde niemals so viele Freunde wie sie haben. Er meinte, er wolle das auch gar nicht, denn er wollte Freundinnen haben, worauf sie ihn groß anstarrte und nicht zu begreifen schien, was er ihr geantwortet hatte.
Was sie von ihm wollte, war Sex, wenngleich sie Wünsche hatte, ließ sie jene nie laut werden und wenn, so hatte er sie überhört. Sie war die boshafteste Person, die er kannte und übte an allen Rache aus. Sie rächte sich an den Männern, ob sie ihr etwas getan hatten oder nicht.
Sie gab sich ihm hin und er nahm an, was sie ihm hingab. Aber sie meinte, er sollte sich auch einmal bei ihr bedanken, da sie doch mehr als nur eine Geliebte war, denn immerhin habe sie ihn genommen, obwohl er nichts taugte und ein Dank würde nicht schaden.
Als er sich nie bedankte, kam es zur Situation, in der sie ihre Augen boshaft aufleuchten ließ.
Sie fühlte sich von ihm nicht nur ausgenutzt, sondern auch verhöhnt, was sie ihm sagte, obwohl er es niemals hören wollte. Sie hatte kein Recht sich durch ihn ausgenutzt zu fühlen, denn er hatte sie sehr lieb und immer gut und freundlich behandelt. Er hatte sie nicht einmal betrogen, obwohl sie sich niemals die Treue geschworen hatten. Ihr Selbstvertrauen war angeknackst und sie tat als sei er dran schuld. Sie war unglaublich stolz, obwohl sie keinen Grund dazu hatte, denn sie hatte nichts geleistet und ihre Kinder hatte die Natur produziert.
Sie tat, was sie wollte und glich darin allen Leuten, obwohl sie meinte, sie sei anders, was sie nicht sein konnte, denn sie war eine Frau und ein Mensch und das würde sich zeit ihres Lebens nicht ändern. Einige Jahre lange gingen sie ins selbe Lokal und langweilten sich dort. Sie spürten beim Sex schon lange nichts und trieben es trotzdem miteinander.
Oft kam er sich nicht mehr normal vor. Es war wie ein Zwang, den er nicht ablegen konnte, wenn er mit ihr ins Bett ging. Sie sagte, sie sei mit ihm sehr zufrieden. Er sei lieb und bemühe sich, sie sexuell zufrieden zu stellen. Sonst war er aber nicht der Richtige für sie. Das war der Grund für ihre Seitensprünge, die ihr mehr Spaß bereiteten als der ewig gleiche Sex mit ihm. Sie tat es nicht einmal heimlich, sondern offen, damit er es begriff. Aber er reagierte nicht, wie er reagieren sollte, zumindest ihrer Meinung nach. Er sollte vielleicht anders reagieren, aber er wollte sich nicht mit ihr um des Kaisers Bart streiten. Er betrog sie dafür auch. Sie hatte es nicht anders verdient. Er begann wieder zu arbeiten, obwohl er sich dabei noch elender fühlte als während des Nichtstun.
Sie ließ sich zwischendurch einladen. Alsbald war sie nicht mehr die Schönste im Land, ließ sich von vielen einladen und betätigte sich mit denselben sexuell. Er wurde auch krank. Sie jedoch gab vor, die Krankheit von ihm bekommen zu haben, was eine Frechheit war. Als er sie einmal einladen wollte, reagierte sie sehr böse und tat, als hätte er schwer gesündigt. Sie mochte ihn nur, um ihn zu deprimieren, indem sie ihn öffentlich betrog. Das machte ihr Spaß. Die Treue und alles Normierte lehnte sie ab. Sie behauptete, sie verliebe sich leicht und könne nicht anders.
Wenn sie sich von einem der Burschen angesprochen fühlte oder wenn sie tatsächlich einer angesprochen hatte, wollte sie sogleich mit ihm gehen. Wehe er hätte sich aufgeregt. Sie wäre ihm übers Maul gefahren und hätte geantwortet, er habe sie schon zu oft betrogen und sie wisse, er trieb es noch hinterlistiger als sie. Sie war eine eifersüchtige Person, die ihn leiden sehen wollte und wenn er litt, betrog sie ihn mit noch größerer Freude.
Als sie noch durch die kalten Winternächte und den Schnee stapften, waren sie in Gespräche verwickelt, in denen er erfuhr, was sie von der Liebe hielt.
Ihm gegenüber sagte sie, sie wolle niemals heiraten. Aber Anderen sagte sie, er wolle sie nicht heiraten. Indem sie ihn und die Anderen gegeneinander ausspielte, hatte sie das Spiel gewonnen und ihre Lügen wurden als Wahrheit eingestuft. Sie wagte es die Enttäuschte zu spielen, denn sobald sie vorgab, enttäuscht worden zu sein, hatte sie einige Helfer hinter sich, wie ihre Kinder und die Bekannten. Er war zu schwach und arm, um sich zu wehren.
Er antwortete freundlich und auch diplomatisch, um sich nicht noch größere Schwierigkeiten einzuhandeln. Sie hatte eine bewegte und abenteuerliche Vergangenheit, war innerhalb kurzer Zeit fünffache Mutter geworden, verheiratet, geschieden und was noch alles.
Als ihr vormals jüngstes Kind verstarb, war sie erleichtert. Erkrankt war es.
Sie hatte keine Probleme deswegen und dem jungen Burschen gab sie auch noch Schuld am Tod des Mädchen. – Er sollte darauf gelegen haben.
Sie selber war auf dem bereits toten Mädchen gelegen, was sie jedoch bestritt.
Es war schrecklich, was sie aufführte, trotzdem aber war er verliebt in sie gewesen und wäre für immer bei ihr geblieben, wenn sie ihn nicht verjagt, -verstoßen und betrogen hätte. Worauf sie besonders stolz zu sein schien. Aber sie dürfte unglaublich böse gewesen sein, zumal sie aufs Betrügen und Lügen derartig eingebildet war.
Als er ihr als Kind ein vierblättriges Kleeblatt geschenkt hatte, das ihr viel Glück bringen sollte, hatte er den größten Fehler seines Lebens begangen. Er hätte besser nie mit ihr gesprochen – sie nie beachten sollen, denn sie war es nicht wert. Sie beschuldigte ihn, er hätte ihr das Unglück gebracht, obwohl sie sich alles nur alleine angetan hatte. Sie suchte bei Anderen die Schuld an ihrem Unglück, das sie sich einhandelte, indem sie den Verstand ausschaltete, anstatt ihn einzuschalten, um niemals Fehler zu begehen, die sie aber ständig beging, keine Moral kannte und sich nicht an Gesetze zu halten pflegte, weder an Kirchen – noch an die allgemeinen Gesetze.
Trotz ihrer Kinder wollte sie alle Nächte unterwegs sein, was sicherlich unklug von ihr gewesen war. Sie hatte ihre Kinder ruhiggestellt, damit sie tief und fest schliefen und nicht auf die Idee kamen ihr Ärger zu bereiten oder ihr nachzulaufen, was sie einmal versuchten, wovon sie ihren Gören und Bengeln aber abriet, sonst hätten sie nur noch Probleme zu erwarten.
Sie bekamen Schaftee verabreicht, damit sie nie wieder ins Gasthaus kamen, wenn sie sich dort unterhielt. Wieso hatten sie nicht geschlafen, wie es sich gehörte?
Sie hätten sich den Schlaftee erspart, der sie verblödete und müde machte. In der Schule träumten sie nur noch, wo sie zu blöde wirkten, um etwas zu verstehen.
Die jüngste Überlebende, die viel von dem Zeug verabreicht bekam, war sehr blöde. Noch als Erwachsene konnte sie nicht bis zwei zählen und sie versäumte alles, bis sie in die Pension geschickt wurde und zu schwach war, um sich durchzusetzen. Die Müdigkeit war sehr angenehm und schön. Die Träume waren bunt, aber der Tee verblödete den Genießer, es handelte sich um Schlafmohn. Den tranken sie, um ihre Mutter nicht in peinliche Situationen zu bringen. Sie hatte den Tipp von der Mutter des jungen Burschen bekommen, der als Kind dieses Mittel verabreicht bekommen hatte. Deswegen war er zu dumm, um diese Welt zu begreifen oder zu klug, um sich betrügen zu lassen.
Was da getrieben wurde, war Betrug. Die Obrigkeit wollte mehr und die Unterschicht sollte sich dafür hergeben. Mit immer weniger hatten sie auszukommen und sich anderweitig Zusätze zu verschaffen. Das jüngste Mädchen, das unentwegt redete und leicht verkühlt wirkte, bekam viel vom Tee verabreicht.
Sie fragte, ob sie dem Mädchen Tee verabreichen sollte und er meinte, es könne nicht schaden, wobei er aber nichts von dem Schlafmittel ahnte, sie meinte, er sei schuld – gar der eigentlich Schuldige am Tod desselben. Sie war immer unschuldig, denn sie konnte nichts falsch machen. Wenn sie unsicher war, fragte sie irgendwen und bekam meist falsche Antworten oder sie fragte falsch, wollte sie jenen die Schuld zuschanzen. Sie hatte nur noch vier Kinder und war froh, ersparte sich viel Arbeit. Doch tat es ihr um das Mädchen leid.
Als sie aber von ihm geschwängert worden war, meinte sie, es wäre ein anderer der Vater des Kindes. Sie gab einen an, der sich freute und sie vom Fleck weg heiraten wollte. Auch sie war einverstanden mit der Heirat, denn das gehörte sich. Aber alles stellte sich als Schmäh heraus. Jenem war das klar, sonst hätte er völlig anders reagiert.
Sie machte den Vater des Kindes unglücklich und verfluchte ihn, so wie alle anderen Väter ihrer Kinder. Sie konnte nicht anders und doch verfluchte sie nur sich selbst, so wie es alle Menschen taten.
Einst hatte sie lieb getan, doch ihre Logik war verdreht und Ergebnis ihrer Lust.
Wenn sie einen Mann spüren wollte, konnte sie sehr lieb sein und sich mit demselben befassen, als sei sie seine beste Freundin. Sobald aber alles erledigt war, wollte sie jenen los werden und wies ihm die Tür. Das hatte sie auch mit ihm gemacht und ihn wieder zurückgeholt, was sie aber besser niemals getan hätte. Mit ihr hatte er den Kampf der Geschlechter gefochten. Es wurde immer härter und hinterlistiger mit ihm umgesprungen. Er aber hatte ihr nichts Böses getan und jammerte nicht einmal, wenn sie mit anderen unterwegs war und sich mit jenen einließ.
Er lernte ihren Wahnsinn kennen, als er mit jungen Gören unterwegs war, tanzte, sich unterhielt und schmuste, auch vor ihrem Fenster, was sie nicht mochte und ihm eines Tages heimzahlen wollte. Sie war sehr rachsüchtig, sammelte Energie, was ihr auch angesehen wurde, denn sie hatte einen wohlgeformten Leib. Sie arbeitete damals nicht, hatte auf ihre Kinder aufzupassen.
Ihre Beziehung war lange streng geheim. Er meinte, es sei klüger, wenn sie sich nur heimlich trafen und nichts verrieten, jene würden sich über sie aufregen, sich in ihr Verhältnis mischen. Das taten diese Leute doch am liebsten.
Sie versuchte ihn suggestiv zu bearbeiten, aber das nützte nichts. Er war nie darauf hereingefallen. Sie konnte ihn zwar erschrecken, aber er mochte unter keiner fremden Kraft leiden. Sie versuchte es mit stärkeren Mitteln und Methoden, um ihre Leiden loszuwerden und sich frei zu machen, wollte ihn unfrei machen und an sich binden, als hätte er eine Verpflichtung einzuhalten.
Ihre Leiden sollte er übernehmen, denn sie war freizügig und schenkte sie ihm zu gerne.
Wenn er mieser drauf war, fühlte sie sich wohl und wenn er traurig war, schien sie glücklich zu sein. Verlor er, schien sie zu gewinnen und so ging es in einem fort, denn sie war eine Person, die nur auf diese üble Weise liebte. Sie konnte nur hysterisch lieben – sie zürnte und suchte stets nach Vergeltung, dünkte sich hintergangen. Er griff ihr finanziell nicht unter die Arme, was sie verlangte, obwohl sie nicht einmal zusammen wohnten und keinen gemeinsamen Haushalt führten.
Sie litt unter Minderwertigkeitskomplexen, wollte beweisen, klüger als Andere zu sein und die Anderen sollten es zugeben oder sie wurde noch böser und rachsüchtiger. Sie tat, als sei sie die Beste im Bett, obwohl sie völlig normal war. Bei ihr gab es Sex – das war die Liebe der Erwachsenen. Wer annimmt, er könne lieben, hat sich getäuscht und ist verloren. Die Liebe hat nichts mit Sex zu tun und auch nichts mit Perversität. Wer zu lieben versteht, ist ein glücklicher Mensch und vermag mehr zu leisten als üblich. Ihm wird alles möglich.
Sie meinte, es genügte, wenn sie die Beine breit machte und sich als die innig Liebende hingab, stöhnte und zu rasen begann. Wenn er im Stammlokal war und sie dort eingeladen worden war, versuchte sie zu jenem Galan besonders nett zu sein, denn er sollte spüren und erfassen, was er an ihr hatte.
Sie schien Macht über ihn zu haben, sonst hätte er sich nicht wegen Kleinigkeiten gekränkt. Ihm war bekannt, der Sex mit ihr konnte keinesfalls das Goldene sein, denn wenn es so wäre, hätte er niemals ein Verhältnis mit ihr eingehen können. Die anderen Männer hätten sich mit ihr eingehender beschäftigt und er wäre nicht einmal in ihre Nähe gelangt. Wenn er sie endgültig losgeworden wäre, hätte er wieder die Freiheit gewonnen und er könnte frei atmen. Als er beinahe jede Nacht mit ihr schlief, wurde sie nervöser und hysterischer.
Sie benötigte einen anderen. Seinen Atem schnürte sie ab – versuchte ihn gänzlich zu rauben und aktivierte Eigenschaften an ihm, die ihn schadeten, um ihre Rache vollauf zu genießen.
War er aber obenauf und ihr überlegen, wurde sie von einer irren Wut gepackt. Sie verbarg ihre Eifersucht nie. Sie hatte sich Anfangs beherrscht, erhoffte sich von ihm Zuwendungen.
Als er aber niemals anderes gab als seine Liebe, die ihr zu wenig war, wollte sie sich auch nicht mehr hinterm Berg halten. Sie hatten ein Verhältnis. Respekt hatte sie keinen vor ihm, was sie oft bewiesen hatte und begann ihn zu unterdrücken, so wie er einst sie, indem er sie warnte und vor dem Rauchen bewahren wollte, als er selbst nicht geraucht hatte. Aber sie wollte rauchen und auch mit anderen flirten. Das Tun eines Menschen war zugleich Rache und Dank und ihr Verhalten gegenüber ihn, war konträr. Sie schien tatsächlich Gründe zu haben ihn zu hassen und zu verachten, während er keinen Grund hatte sich gegen sie zu stellen. Er hatte die Grundzüge der Gemeinschaft verletzt, indem er sie belehrte und beleidigte und von ihr Dinge abzulegen verlangte, die sie liebte.
Das war sein großer Fehler gewesen, den er aber niemals bereute, da er es gut meinte, wie die meisten Menschen, wenn sie sich ins Leben einer geliebten Person mischen.
Sie nahm Getränke an, die ihr nicht mundeten und sie begann jene abzulehnen, als hätten sie ihr Wohlbefinden beeinträchtigt und als würde er mit den Getränken irgendwas Unliebes auslösen. Ihre Sucht störte ihn nicht sonderlich. Er war für sie nicht mehr als ein Mittel zum Zweck, das sie für sich auszunutzen pflegte. Es war nichts als Sex, der sie zusammenhielt und doch mochten sie sich auch beim Sex nicht. Die Bewegungen und das Atmen sowie die Küsse störten und erregten Zorn.
Sie hatte sich, als sie schlank war, unwohl gefühlt und auf die falsche Weise abgemagert, aß zu wenig, trank, rauchte, was sie nervös und leidend machte. Sie brach diesen Versuch ab, um genusssüchtig zu werden. Ihr Liebesleben schien intensiver zu sein. Es hieß, Fett mache geil und das ließ er gelten. Geil wirkte sie auf ihn. Es waren seine Bewegungen, sein Reden und sein gesamtes Wesen, das sie begehrte. Als er zu Laufen begann, war sie nicht begeistert. Durch die Anstrengungen wurde das Männliche in die Knochen und Muskeln eingebaut und das ging ihr ab. Sie suchte diese Hormone nun bei anderen. Mit seinem Mühen und seiner Zärtlichkeit war sie unzufrieden. Nach Jahren war er mit dem Sport besser vertraut und konnte auch alle Kräfte besser einteilen. Sein Verhalten beim Sex hatte sich verändert.
Frauen benötigten Hormone der Männer, die sie selbst nicht erzeugten. Sie werden dadurch schön und kriegen eine reine Haut. Die sexbesessenen Frauen sind besonders abhängig von diesen Substanzen. Sie sind diesem Hormon verfallen, außer sie kriegen es auf andere Weise.
Sie kaufte sich neue größere Kleidungsstücke, um sich zu verstecken. Lieber wäre sie schlank, wenn sie nicht Angst vor dem Leiden hätte, das ihr dafür drohte.
Sie wollte nie mit zu enger Kleidung erwischt werden. Damit sah keine Person gut aus. Ihr Freund trug zu enge Kleidung und das sah auch nicht gut aus. Er war zu mager und das wirkte erschreckend auf sie, deshalb nahm sie lieber zu. Es hieß, die Starken wären klüger als die Mageren, die zum Essen zu blöde wären und noch verhungern würden. Es gab Mittel, die abnehmen ließen und Methoden, die Erhöhung des Gewichtes eintrugen. Sie konnte innerhalb von wenigen Wochen einige Kilo zulegen. Das wirkte unheimlich. Wie sie das anstellte, war rätselhaft, denn sie aß verhältnismäßig wenig. Es konnte nur an der Flüssigkeit liegen, die sie von ihrer guten Freundin, der Wirtin geschenkt bekam.
Wenn sie davon trank, wurde ihr Durst nie gelöscht. Sie trank Unmengen davon und sie konnte spüren, wie ihre Hüfte wuchs und sie wunderte sich darüber, kam aber niemals drauf, wie übel ihr mitgespielt wurde. Auch er wurde mittels flüssigem Fett behandelt, aber er bemerkte was gespielt wurde, als er innerhalb kurzer Zeit verfettete. Er ging niemals wieder dorthin. Solche Frechheiten ließ er sich nicht gefallen.
Sie litt auch unter Krampfadern, die dick hervortraten und sich nur mittels langen Kleidern verstecken ließen. An allen Veränderungen gab sie ihm die Schuld, denn er kannte sich nicht aus und hätte niemals damit anfangen sollen. Er alleine sei schuld an ihren Problemen, meinte sie, was aber nur ein Irrglaube von ihr war.
Dieses Leid hatte sie ehe sie sich verliebten.
Sie hatte andere Feinde und nicht ihn. Er war nur ihr intimer Freund und agierte wie ein Idiot, ließ sich von ihr alles gefallen, noch als sie auf seinen Kopf urinierte und ihn betrog. Sie ärgerte sich sogar, wenn sie seine Aussagen nicht sogleich falsifizierte.
Wenn es ihr nicht gelang die Aussagen zu verulken, war sie bereits beleidigt und wollte nichts mehr von ihm wissen. Sie verliebte sich gleich in einen Anderen, mit dem sie sich aus dem Staub machte, um sich zu amüsieren.
Auch als er ihr mitgeteilt hatte, es sei endgültig aus, konnte sie nicht von ihm ablassen. Sie betrog ihn, ihrer Meinung nach, obwohl sie bereits Jahre nichts mehr miteinander zu tun hatten.
Bei ihr zu Hause wurde dafür abgerechnet, wenn sie gemeinsam dorthin gegangen waren – er ihr nachschlich – um sich doch noch mit ihr zu amüsieren, was ihm aber auch nichts mehr brachte.
Sie verkehrte alles was er sagte, um zu beweisen, er konnte nichts begreifen.
Längst war bewiesen worden, das er nur ein Idiot war. Sie mochte ihn nur aufgrund ihrer Perversität, hieß es mitunter, was ihn tief traf, dagegen hatte er sich zu wehren. Seine Schlankheit, hatte Gründe. Er aß nie Fettes, rührte auch das Mineralwasser im Lokal niemals an, um nicht fett wie seine Freundin zu werden, die es trank, als sei sie beim Verdursten.
Als er bereits lief – alle Tage über fünfzehn Kilometer – war es aber nötig. Es war gut für die Verbrennung, deshalb trank er es mitunter, um genügend Kraft für harte Rennen zu tanken.
Es hieß, er äße zu viel und sie müsse für ihn fett werden, was völliger Schwachsinn war, denn sie hatte zuvor schon viel getrunken und sie aß Butter und Würste. Sie konnte nicht anders als zunehmen, zumal sie sich auch nicht rühren wollte, lieber schlief und sich ausruhte. Sie meinte, ihr Gesicht sei schöner und ihr breiter Hintern reize die Männer eher als der magere Arsch, den sie einst hatte. Sie meinte, sie sei lieber eine gestopfte Gans, als eine magere Ente, die sich nicht einmal wohl fühlte, keinen Sex mehr vertrug und darauf verzichtete und darunter litt. Sie war froh zuzunehmen. Die Adipösen durften eher in Pension gehen und sie litten nicht lange auf der Welt, wurden nicht alt. Sie starben eher als die Mageren und das sollen Vorteile sein, die sie für sich beanspruchte. Die Mageren sollten darauf auch noch neidisch sein.
Schwergewichte erhielten vom Staat Zuschüsse. Es war einerseits das Gewichtsgeld und eine Erschwernis-Zulage. Diese galt ab hundert und fünfzig Kilo. Sie erhielten auch Steuerbefreiung, aufgrund ihrer geringeren Lebenserwartung.
Sie durften ab einem Fettanteil von über sechzig Prozent in die Pension gehen und arbeiteten nie wieder, außer sie nahmen wieder ab und konnten sich bewegen, ohne sich dabei zu übernehmen. Oral Fixierte sind perverser als Magere, denn sie bewegen sich weniger. Ihre Lust ist deswegen sehr stark. Sie ähneln den Pflanzen. Das bedeutet, sie sind Zwitter und kriegen einen Busen und auch einen Hängebauch, zudem gibt es ständig Lust auf Sex.
Ihren Busen müssen sie gut stützen, der sonst außer Form gerät und nicht wieder in die natürliche Fassung gebracht werden kann. Die Geschlechtsteile werden versteckt, wenn das Fett erst einmal über die Knie hängt. Da sie sich mit dem Sex trotzdem befassen, überschreiten sie bereits ihre Leistungsgrenze. Es kann sich niemand vorstellen, der nicht selbst adipös ist, mit einer schweren Person ins Bett zu hüpfen. Die Männer werden genauso unförmig wie die Frauen, wenn sie erst einmal hohes Übergewicht aufweisen.
Sie gehen mit Segeltüchern herum, kriegen für ihre Leibesfülle keine Kleidung mehr und der Schneider ist ihnen viel zu teuer. Die Übergewichtigen gelten als krank und doch sind alle Menschen krank, wenngleich nur im Geiste, lassen sich gehen und kriegen niemals genug, selbst wenn sie sich schon sehr schwer tun. Die meisten Übergewichtigen sind auch nervös und schlucken Beruhigungspillen. Sie sind, aufgrund ihrer Unförmigkeit, depressiv. Den Grund wollen sie nie anerkennen, behaupten, sie würden nur wenig essen und seien zur Fettsucht veranlagt. Aber jeden Tag essen sie Würste, schmieren dick Butter auf ihr Brot, trinken dazu Limonaden, schütten Unmengen Zucker in den Kaffee und schieben Torten und Kuchen ein, bis sie nicht mehr können. Das wollen sie nicht wissen und sie zählen das nicht einmal zum Essen hinzu.
Sie sagen gar, sie speisen nur einmal am Tage und vergessen zu erwähnen, diese Mahlzeit dauert mindestens zwölf Stunden – die restliche Zeit schlafen sie tief und fest.
Wenn eine Person sehr viel tierisches Fett isst, nimmt sie rasch zu, kann aber nicht mehr abnehmen, außer sie stellt ihren Ernährungsplan um. Wenn sie auch zu gerne schlank sein würden, stellen sie sich depressiv und blöde, behaupten, sie mögen es fett und übergewichtig zu sein und sie fänden es schöner als sich mit Haut und Knochen durch die Landschaft zu bewegen, um beim leichtesten Windhauch zu zerbrechen oder zu knicken.
Die Übergewichtigen gelangen aber nicht einmal mehr aus ihrem Haus. Die Kräne müssen sie aus dem Hause hieven, sie selber sind zu schwach dazu. Wer heutzutage mager ist, gilt als dumm oder als Hungerkünstler. Jeder kriegt andauernd etwas zum Essen und Trinken. Alles ist überzuckert und verfettet. Die Limonaden sind mit flüssigen Fetten angereichert, auch die Würste und das Fleisch und was es sonst noch gibt.
Es heißt gar, die Mageren sähen schlecht aus, was aber nur Einbildung und Unsinn ist, den die Übergewichtigen daherreden. Über sich wollen sie nicht schimpfen.
Sie schimpfen über die Mageren, die so ärmlich seien und einer könne sie nicht einmal anschauen. Sagt einmal ein Magerer etwas über die Übergewichtigen, gibt es Schelte für ihn. Er wird bedroht und angezeigt. Die Übergewichtigen regen sich sehr rasch auf und fallen wegen ihres Übergewichtes ins Koma und werden ins Krankenhaus eingeliefert. Dafür müssen Kräne angefordert werden – um die Trägen überhaupt aus dem Bett zu kriegen. Meist werden sie samt demselben ins Krankenhaus geliefert. Die Mageren sind auch nicht besser dran, sind dem Neid der Übergewichtigen ausgesetzt und der lastet auf ihren Gliedern. Sie wirken gebeugt und überlastet. Oft meinen die Leute, die Mageren seien noch zum Essen zu faul, was aber nur ein Irrtum ist. Meist essen jene nicht weniger als die Übergewichtigen aber sie essen vernünftig und klug. Sie trinken auch nicht die gezuckerten und fetten Limonaden, sondern geben sich mit Wasser zufrieden und mit zuckerfreien Getränken. Es wird behauptet, der magere Ehemann oder Freund sei schuld daran, dass seine Frau so fett wurde.
Er speist für sie und sie wird für ihn fett, heißt es. Doch das ist ein Irrtum, denn der Mann arbeitet den ganzen Tag über und die Frau sitzt zu Hause und schläft sich aus. Am Abend will sie noch vom Ehemann befriedigt werden oder es gibt Probleme für ihn, sie geht aus und nimmt einen anderen, der es ihr besorgt.
Es heißt auch, Magere wandelten alles in Bewegungsenergie um, während die Adipösen alles in Fett umwandeln. Deswegen sei alles im Leben ungerecht und falsch und die Übergewichtigen hätten es am übelsten erwischt. Sie mögen an Stoffwechsel-Erkrankungen leiden, auch an Lebererkrankungen, an Pankreatitis, die sie sehr schlank macht, wenn sie nichts dagegen unternehmen. Wenn ein Magerer sehr viel speist, zudem ungesund und fett, wird er auch nicht lange leben und selbst wenn er schlank wirkt, kann er unter falscher Ernährung leiden, wie der Übergewichtige. Der ist die ungesunde Lebensweise gewohnt und kann sie leichter verkraften als der Magere, der sich erst ordentlich ernährte oder auch nicht und nun schneller als der Adipöse ins Gras beißt. Es gibt Sportler, die sich völlig verausgaben können und an den Anstrengungen sterben. Alterung und Verschleißerscheinungen schwächten sie, die sie nicht bemerkten.
Bereits unter dreißig Jährige können an Herz- Kreislaufproblemen sterben. Das passiert immer öfter, seit die Leute sich nicht ordentlich vorbereiten und es mittels Medikamenten bzw. Giften versuchen. Ihre Schmerzen lassen sie betäuben, bis sie nicht einmal mehr sich spüren.
Die Übergewichtigen sind sehr klug und setzen sich durch, erdrücken die Mageren mit ihrem Gewicht. Niemand sollte nahe an einen Übergewichtigen heran kommen. Das kann jenem seine Gesundheit kosten, zumal die Schweren die Mageren und Leichten zerdrücken wollen, um sie zu verhöhnen, wenngleich diese leichter Arbeiten verrichten als die Übergewichtigen, die nichts anderes tun, als sich vom Essen und Verdauen auszurasten.
Die Mageren werden außerordentlich belastet. Das gefällt den Vollschlanken, die bereits überall das Sagen haben. Sie wollen sich von den kranken Mageren noch bedienen lassen.
Als er die Freundin ohrfeigte, die das von ihm erbettelt hatte, begann der Kampf zwischen ihnen, auch zwischen dick und dünn. Sie hatte es einst versucht und doch nicht geschafft, da sie nicht hart genug zuschlug. Wer viele Schwestern hat, die sich gegen einen verschworen, wird es früh geschafft haben die Frauen zu durchschauen.
Sein Kampf gegen die Geschwister beginnt bereits im Kindesalter und es folgten Gewalt und Bösartigkeit.
Sobald die erste Ohrfeige erteilt worden war, vom Mann oder von der Frau – das Alter ist egal – hat der Kampf begonnen, auf den die Frauen schärfer sind als die Männer.
Dieser Kampf ist ehrenvoll. Er stellt keine Schande dar und daraus kann viel gelernt werden.
Solange der Gewalttäter lebt, ist dieser Kampf im Gange. Frieden gibt es keinen mehr für ihn.
Er wird auch heftiger, je brutaler der Kampf fortgeführt wird. Es kommt zu Gewalt und Zwang. Böse werden sich die Leute gegenüber stehen und sich den Rest geben wollen. Es kann zu Mord und Totschlag kommen.
Wie sehr Kriege zerstören, wie viel dabei in Scherben geht, sie sind aufbauend. Sieger sowie Verlierer profitieren, jede Menge Arbeit gibt es und die Parteien versöhnen sich, beruhigen sich wieder, pflegen Sex, um nicht streiten zu müssen, um den Streit auf anderer Ebene auszutragen. Ob die Ohrfeige verdient wurde oder ein Versehen war, ist egal. Wer auf eine Wiederholung besteht, ist selber schuld, Verbesserungen bringt sie nicht.
Das bedeutet, ein Kampf genügt, der alles oder nichts bringt. Wie er aufgenommen wird ist das Ausschlaggebende. Auch in Friedenszeiten wird viel gelernt, wenn einer aufmerksam ist.
Es muss keine Ohrfeige sein, die den Krieg entfacht. Es kann ein Stein sein, der trifft, es kann ein falsches Wort sein, das jemand im unrechten Moment von sich gab, der Treuebruch und das Vertrauensende. Der Zwist endet auch nicht, wenn es zur Versöhnung kam. Auch eine Entschuldigung bringt keinen Frieden. Die Chose hält nie an, so wie das Leben nie zu enden scheint, wenngleich es ein Ende gibt und zwar für alle. Für die Toten gibt es kein Ende mehr. Gibt es Aus-Zeiten, so nur, wenn sie sich lange nicht sehen, getrennt sind, was aber keinen echten Abbruch ergibt. Auch in der Ferne werden sie sich gegenseitig bekriegen. Die Rache wird ausgelebt. Auch eine Erkrankung wird keinen Waffenstillstand erwirken. Selbst wenn sich das Opfer – der Streitpartner- willig ergibt und sich unterwirft, wird es ihm nicht besser ergehen. Er wird zum Pantoffelhelden, der sich auf den Kopf scheißen lässt, was eine Metapher für die Verhöhnung des Feindes darstellt.
Die Kriege zwischen den Partnern, sind ewig gleich. Auch die scheinbar friedlich Zusammenlebenden sind Feinde. Es wird immer wieder Gründe zum Streit geben, nie zu guten Lösungen kommt, ein Teil kommt sonst zu kurz. Unterschwellige Bosheiten entstehen, die sich negativ auf das Zusammenleben auswirken.
Frauen sind unglaublich zänkisch. Sie müssen sich durchsetzen oder sie werden unglücklich.
Sie verlieren ihren Verstand, wenn sie nicht die Herrscherinnen sind – nur Prinzessinnen bleiben, obwohl sie unbedingt Königinnen sein wollen.
Noch nie war eine Frau zufrieden. Wer eine zu befriedigen meint, ist schief gewickelt. Alle befriedigen sich selber, auch die Dame.
Die Befriedigung kommt vom Einfrieden und das ist dasjenige, das die Frauen am liebsten tun.
Sie sorgen für den Mann ihres Herzens, damit er eingefriedet wird und in die Ewigkeit entschwindet. Wer meint, er könne seine Geliebte befriedigen, wird von ihr befriedigt und es dauert nicht lange, bis er eingefriedet ist. Er wird sich nie wieder erholen und nie wieder aufkommen. Sie sorgt für Lust, damit er sich ständig um sie bemüht und sich dabei übermäßig anstrengt. Der Trieb zur Kopulation meldet sich, der zugleich sein Todes-Trieb ist. Wer Kinder zeugte und sie aufzieht, verliert dafür sein eigenes Leben, was das Schönste ist. Er stirbt verzückt und voll Liebe zu seinen Nachfolgern und Nachfahren. Wenn er sich abmüht und für die Nachkommen sorgt, wird er lange leben und stark. Die Kinder bedanken sich auf diese Weise bei ihm dafür. Wer sich auch bei seiner Geliebten bemüht und in ihr den Eindruck erweckt, er hält sie für etwas Besonderes, ist besser dran. Aber das ist sehr anstrengend und auf Dauer unmöglich. Der Egoismus meldet sich, wird verstärkt und neue Probleme entstehen.
Auf Ziele kommt es an – ob eine Ehe oder eine Partnerschaft gut oder schief läuft. Das Zusammenleben ist wichtig, denn nur wenn Eheleute zusammen leben wollen, werden sie auch zusammen bleiben, was sehr schwer sein kann, wenn viel gefordert oder gar Unmögliches verlangt wird. Wie sich die Problematik einer Beziehung entwickelt, ist Sache beider Teile. Die Frau ist die treibende Kraft, der Mann begnügt sich mit dem Sein und dem Dank, der nicht seiner Ehefrau gebührt, sondern seiner Mutter, die für ihn gesorgt hat und die den Dank verdient. Wenn der Mann nicht schwach, sondern stark ist und sich behauptet – besondere Fähigkeiten entwickelte, wird er nicht mit einer Frau vorlieb nehmen, sondern einer, der sich Frauen nimmt, die sich ihm anbieten. Krank ist jede Beziehung. Alle Menschen sind krank und niemand weiß, was gesund oder heil sein soll. Deswegen werden die Ärzte nie Probleme kriegen, schließlich melden sich alle bei ihnen und beweisen sich als schwach. Immerhin haben sie sich als stark aufgespielt.
Wer kann schon einen Mann gefügig machen? Dazu gehört mehr als nur Erpressung oder Stärke und nur wenige Frauen sind stark und clever genug, um sich über den Mann zu stellen und ihn zu besiegen.
Die Faulpelze sind es, die Frauen auf Trab bringen können. Sie sorgen für die Angst, die sie in Bewegung versetzt und ihre Herzen beginnen schneller zu pochen. Wenn sie ein Mittel verabreicht kriegen, das ihre Herzen schwächt, werden sie sogar strebsam. Sie wollen nur noch arbeiten, was zu viel des Guten ist. Gefügig gemacht werden Leute und es gibt Gehirnwäschen, um vergessen zu lassen, was vergessen werden soll.
Den Frauen gefällt es sehr, wenn sie obenauf sind und den Mann dirigieren. Die eingesetzten Mittel, sind meist geistiger Art. Sie können ihre Männer per Suggestion zum Kuschen und Gedichte aufsagen bringen, wie einst die Lehrer. Sie versuchen es mitunter mit Hypnose, die auch Wirkung erzielt. Es wird reagiert und die Männer rächen sich an jenen, die sie angriffen.
Wer es anders versucht, gilt gleich als der Dumme. Gewalt weckt alle auf. Der Kampf, der darauf folgt, fällt viel schlimmer aus als das vorherige Dilemma. Hat jemand seine Tat noch nicht vollzogen, ist er gut dran und erlebt Wonnen. Das hält aber nicht ewig an.
Gegen die Reize der Frauen kommt ein Mann nicht an. Frauen bringen den Mann rasch soweit, wie sie ihn wollen. Sie lassen sich schlagen und das ist der Liebesbeweis, den sie benötigen und durch den sie überlegen wirken. Jene schleudern sie in die Höllenglut, wo sie verkohlen. Ob das Glück oder Unglück ist, bleibt dahingestellt. Selbst wenn die Frau die Ohrfeige verdiente, beginnt der Kampf. Das Recht ist egal. Die Frauen dünken sich stets im Recht. Die Rechtsfrage ist auch nur Schein. Das Leben stellt einer in Frage und stellt es ins Lächerliche. Wer sich irritiert gibt beweist Unreife. Wird aber gekämpft und möchte jener das nicht, wird es übel und die Angst macht sich in ihm breit. Das ist gut, denn wer die Wahl hat und die Gefahrenzone verlassen könnte, atmet erleichtert auf. Eine Trennung ist mehr wert als der bedingungslose Kampf. Ohne Bewaffnung kann die Sache nicht gut ausgehen, denn die Damen sind immer bewaffnet, selbst wenn sie nur scharfe Fingernägel haben sollten.
Wenn die ausgewählte Frau unglücklich wurde, ihr der Mann nicht bietet, was sie sich wünscht, kann es kein schönes Beisammensein geben. Wenn die meisten Dinge des Lebens und die Konsumgüter auch unnötig sein sollten, die Frauen wollen sie besitzen, selbst wenn sie die nur verstecken und verstauen. Das fehlende Geld ist dran schuld, das die Frau nicht benötigt, sondern nur haben will – es immer wieder zählen möchte, selbst wenn sie es eingezahlt hatte und nur das Sparbuch nimmt, von dem sie zehrt, die Zahlen immer wieder vor ihre Augen halten kann, um sich zu vergewissern, ob sie mehr oder weniger davon hat, wenn sie einmal etwas einzahlte oder abhob. Wie der Mann sich auch gibt, wenn er sich wie der Herrgott persönlich benimmt, kann er nur verlieren, wenn er eine Frau hat, die andauernd nörgelt und ihn beleidigt, er sie nicht mehr befriedigt und nicht mehr anschaut. Es geht um die Befriedigungen, die aber nur sehr kurze Zeit wirken und schnell schwinden. Wenn die Ehemänner ihre Arbeit nicht gut erledigen, werden ihre Schwächen hervorgehoben und breitgetreten. Ist einer vermögend, wird er seine Ehefrau bald verlassen, wenn er eine bessere Frau gefunden hat.
Wenn aber das Kommerzielle stimmt, wird es andere Gründe zum Streiten geben. Ursachen finden sich immer wieder, die das Nörgeln erlauben und ankurbeln.
Die Frauen ziehen stets alle Register, um sich zu behaupten und um ihre Komplexe aufzulösen. Sollte auch alles in Ordnung sein, werden sie sich fürchten und meinen, es würde sich eine andere Frau einfinden, die ihren Gatten für sich beansprucht. Es wird geträumt, der Gatte habe eine zweite Ehefrau, die er aufsucht, wenn er auf Reisen ist.
Die Phantasien werden alles aufsaugen und löschen, was gut an einer Beziehung sein sollte und das Unglück wird wachsen. Die Frauen wollen doch nur unglücklich sein und wenn sie es nicht sind, werden sie krank oder sie verlieren ihren Verstand.
Wenn sie sich aber ernstlich beklagen und fürchten, alles sei vorbei, werden sie kleinlaut und sie beginnen zu erwachen und zu weinen, sehen erst dann ein selbst an allem Leid Schuld zu sein. Aber sie folgen ihren Männern nicht gleich, wenn diese sich vom Leben verabschiedeten, sondern sie wollten das Leben alleine genießen, sich all das gönnen, was sie mit dem Ehemann niemals genießen durften. Viele sind aber erst zufrieden, wenn sie alles verloren haben und ihre Gesundheit einbüßten, nur noch wie Leichentücher herum wandeln und nie wieder zur Besinnung kommen und das Lachen verlernten.
Sie hatten die Männer kritisiert und vergessen, sie konnten es auch selbst nicht besser.
Der Fetischismus der Menschen und ihre Sammlungen, bedeutet für sie das höchste Glück, wenngleich er unnötig ist und keinen Vorteil bringt. Aber sie benötigen die Beute und die Sammlungen. Es wird produziert und teuer verkauft. Wer nichts hat, gilt als Letzter, als der Versager und wird von den Damen verjagt.
Nur Wenige finden ihr wahres Glück, da jene es sich nie erarbeiteten. Wenn jemand gerne bei den wilden Tieren lebt, wirkt er unabhängig, wenn er keine Kleidung trägt und sich keine Sammlungen zulegt. Er kann mit den Tieren weglaufen, wenn er sich bedroht fühlt und schnell genug, um nicht erwischt zu werden.
Wer aber sammelt, wird sich bei den Frauen einschmeicheln, denn sie brauchen und wollen Männer, die reich und wohlhabend sind. Das sind nur jene, die genug sammelten.
Die Frauen brauchen Versorgung, um es ihrer Familie gut gehen zu lassen. Sie selbst aber werden niemals ihre Sachen aufzehren, diese sparen sie lieber. Aber wenn diese Zeiten doch noch kommen, sind sie das Geld auch los.
Der Fetischismus gehört zum Menschen wie die Haut. Er ist das Phallus-Symbol. Ohne Fetischismus kann es für eine Frau kein Glück geben. Der Hormonstau ist rasch abgebaut. Die Manie ist nur von kurzer Dauer, wenn der Fetischismus nicht befriedigt werden kann und es zu Mängeln kommt, die nicht überbrückt werden. Den Unglücklichen fehlt das gewisse Etwas – kam das Geliebte abhanden. Selbst die meisten Krankheiten entstehen durch den Fetischismus und wer nicht krank wird, hat sich nicht an die Utensilien gehängt, die zu leicht abhanden kommen können und hat sein Herz nicht an das verloren, das er niemals haben kann – so oder so verliert.
Es gibt Personen, die jene, die nichts haben als die Verlorenen hinstellen.
Aber jene sind eins mit der Natur und das erst bedeutet die wahre Unsterblichkeit.
Die sich von ihr Entfernenden und jene, die so tun als gäbe es all das nicht, als sei es zu schlecht für sie, bleiben ewig hier, aber als Welt. Sie fallen in die Dunkelheit. Die nimmt sie auf. Die mit der Natur Mithaltenden werden ins Licht geführt, wo sie gewärmt und glücklich werden.
Die Liebe selbst ist Schaffung des Geistes. Durch die Mutter erfährt sie jeder oder durch eine Person, die wie die Mutter für sie ist. Wie die Mutter mit dem Kind umgeht, wird es selbst lieben. Die Beziehung, die die Mutter mit ihnen führt, ist für sie Liebe. Die Burschen fühlen sich dabei besser als die Mädchen. Sie kriegen ihre Mütter uneingeschränkt, werden sie geistig immer lieben, so wie sie sich selbst zu lieben pflegen, denn die Liebe zur Mutter ist zugleich die Liebe zu sich. Die Töchter sind ärmer dran, kriegen die Mutter niemals, die dasselbe Geschlecht hat und den Vater dürfen sie nicht lieben, denn sie betrögen dann ihre Mütter. Dieser Konflikt ist unabänderlich. Deswegen lieben die Frauen nur ihre Kinder. Sie wollen auch Kinder, um das Glück zu finden, das sie zum Leben brauchen. Die Männer sind nur Mittel zum Zweck, an denen sie sich zu rächen pflegen. Die Söhne kriegen mit den Vätern auch Probleme, zwischen ihnen gibt es die Eifersucht. Sie wollen die Nummer Eins bei der Mutter und Ehefrau sein, deshalb entwickelt sich ein Konkurrenzkampf. Der ist förderlich für das Kind, das dadurch profitiert, sich verbessert und intelligenter wird. Wenn die Väter aber zu hart agieren und ihre Söhne zurückstoßen, als Verlierer dastehen lassen, kriegen Mutter und Sohn Angst und ziehen sich vor dem harten und zu strengen Vater zurück. Es kommt zur Verringerung der Intelligenz, zu einer irrealen Weltanschauung. Wenn aus der Liebe aber Wut wurde und sich die Parteien entzweien, ist übertrieben worden und doch ist alles gut, auch wenn es zu Gewalt und Aggression kam.
Die Eltern sind gut, wenn sie zusammen agieren und ihren Kindern alles beibringen, was nötig ist und in die Metaphysik einweihen. Die Basis ist sicherlich nötig, denn von der aus gehen die Operationen weiter, die das Übel minimieren. Gegenübertragungen können aber drunter und drüber gehen und es kann zu gefährlichen Situationen kommen.
Es kann zu wunderlichen Veränderungen kommen, die auch das Äußere betreffen und sogar mit dem Alter kann es Verschiebungen geben. Die Kinder sehen mitunter älter als die Eltern aus, was doch schon an Magie und Zauberei erinnert. Gesunde Konkurrenz ist gut, gefällt auch Ehefrau und Mutter. Sie fühlt sich begehrt und geliebt – das mögen Frauen meist, wenn die richtigen Männer um sie raufen. Das kann im Spiel und bei der Arbeit vor sich gehen. Es schadet nicht, wenn der Vater gegen seinen Sohn verliert.
Über Liebe sollte niemals gehöhnt werden, denn die ist heilig. Es heißt mitunter, Gott sei die Liebe und mit diesem Wesen sollte es sich keiner verderben. Aber es sollte auch mit der Entwicklung eines Kindes kein Unfug getrieben werden.
Ein Kind könnte schwach und kränklich, blöde etc. gemacht werden.
Es sollte aber niemals in die Natur hinein gepfuscht werden, denn das gibt Probleme und das Leid dieses Menschen wird groß, wenn die Entwicklung nicht normal fortschreitet und es zu Behinderungen kommt, die ein normales Leben unmöglich machen. Ein Kind kann schwach werden und sich vor Angst verstecken, sich vor den Mitmenschen fürchten.
Die Kraft wächst mit der Bewegung und wer sich nicht ausreichend bewegt, ist am Ende der Schwächling, der alles fürchtet, noch die Bewegung. Diese bereitet ihm Schmerzen. Am liebsten liegt er in seinem Bett und besäuft sich, damit er beruhigt träumt.
Die Liebe macht stark, nur weiß niemand was Liebe ist. Sie ist nicht wie sie dargestellt wird. Es gibt viele Irrtümer. Diese können aber aus dem Weg geräumt werden.
Wie die Eltern auch agieren, die Kinder werden ihnen ähnlich. Wenn sie sich mit denselben vertragen oder wenn sie mit diesen eine Partnerschaft eingingen und eine Harmonie entstand, die über die Liebe hinaus geht, ist es positiv. Schlimm ist es, wenn die Menschen sich gegenseitig mit der Hirnwäsche kommen, sich bekämpfen, bis sie erkranken, verrückt werden und kein gutes Werk vollbringen, außer für sich und für die Notwendigkeit, die sich aus den Abhängigkeiten ergibt. Wenn das Glücksgefühl nicht echt ist, kann es durch eine Droge entstanden sein.
Wenn die Angst nie abgebaut wird, kann es zu keiner Normalisierung kommen.
Das Kind sollte laufen und schreien, auch wenn es auf die Nerven fällt. Es ist besser, wenn es sich verletzt und die Stimmbänder überdehnt, als wenn es ruhig gestellt abbaut und verblödet, bis es nur noch vor sich hin starrt und nichts mehr sagt. Das Gedächtnis wird gelöscht, wenn Gift verabreicht wird und jeder kann sich selber vergessen, wenn er genug von dem Zeug verabreicht bekam. Wer sich nicht bewegt und auch niemals anstrengt, ist am Ende auch nicht besser dran, als jener, der sich überanstrengt und zu viel bewegt. Aber es gibt für alle Tätigkeiten gute Mittel und Methoden, um den rechten Ausgleich zu finden.
Wer irr ist, wird beruhigt. Das ist nicht das Verschulden des Jungen, sondern das seiner Erzieher oder seiner Feinde, die sich speziell um in kümmern. Die Angst einer Person macht die Mitmenschen aggressiv und wenn sie auch noch zurückweicht, wird es sehr kritisch und das Übel nimmt seinen Lauf.
Es heißt, diese Person habe ein schlechtes Gewissen, etwas am Kerbholz, was aber nur Unfug ist, denn die Angst ist nur ein Zeichen von Schwäche und der Bewegungsmangel macht schwach und die Organe werden träge. Die Leitungen verschließen sich, bis alles desolat und schwächer geworden ist und nichts mehr ordentlich funktioniert.
Wer übertreibt, wird es bemerken und es in den Griff kriegen.
Bewegung ist keinesfalls gefährlich, sondern nötig, auch wenn aufs Ziel hin trainiert wird, was kein Fehler ist, gut und klug sein kann, wenn das Ziel vortrefflich ist. Wenn der Kreislauf geschwächt wurde, kann nur nachgelassen werden. Selbst in der Jugend und Kindheit können die Organe bereits krank sein, wenn jemand nur schläft und sich nie anstrengt. Die Folgen sind vielfältig, denn es kann überall und an allen Organen, noch an den Sinnesorganen zu Veränderungen kommen. Wer sich nicht bewegt, kann alles nur aus der Ferne betrachten und sich deswegen zu leicht täuschen, wodurch er irr oder blöde wirkt.
Als Junge war er weit weg vom Geschehen gewesen und nie wirklich zurückgekehrt.
Zu lernen begann er auch und er mischte sich in die Machenschaften der Gesellschaft ein, weit weg vom Trog und konnte die Wirklichkeit nicht begreifen. Sie war ihm zu pervers, zu schmutzig und er vertrug sich nicht mit jenen, die in ihm etwas sahen, was er nicht war.
Er konnte sich diesen Aspekten und ihren Erwartungen nicht unterwerfen und ließ sich nicht soweit bringen, brachte seine Angst nie in den Griff, selbst im Alter war sie nach wie vor da. Er fühlte sich vergiftet und verfolgt. Selbst wenn die Welt für ihn wie in seinen Träumen funktionieren würde, wäre er nicht zurechtgekommen. Er kam auch mit seinen Träumen nicht zurecht, die nur ein Zeichen seiner Uneinigkeit mit der Welt waren. Es waren keine Freudenträume, obwohl die Welt so gut zu ihm war und ihn leben ließ, ihn sogar träumen ließ und er sich erholte und zu sich kam, sondern es waren meist Albträume, die ihn noch irrer machten und sich nicht in den Strudel des Lebens warf, sondern sich noch weiter zurückzog und sich versteckte.
Träume können sogar das Gegebene ändern. In einer anderen Welt kommt jemand zu sich und alles funktioniert anders und ist gleich wie die Welt, in der er erst eingeschlafen war.
Von Dingen kann einer träumen, die er erschuf und zwar mittels Geist und Willen. Oft gehorchen die Dinge dem Willensakt nicht, man muss sich gehörig anstrengen, um doch noch die gewünschte Änderung zu erwirken. Es erwirkte ein Glücksgefühl, wenn etwas geschaffen wurde, selbst wenn es nur im Traum war.
Er hielt nicht viel von Architekten, die nur Totenstätten bauen. Sie begraben die Menschen in Steinhaufen und Kunsthöhlen, die die Bewohner krank machen und umbringen.
Sie bauen für sich gewaltige Monumente, um sich einen Namen zu machen. Wenn sie nicht das höchste Gebäude erbauen, wollen sie wenigstens das teuerste Gebäude erstellen, oder die meisten Gebäude bauen. Sie sparen an den unmöglichsten Stellen, um ihr Salär aufzubessern. Werden ihre Werke aber analysiert, wird der Eindruck erweckt, sie konstruierten Grabstätten. Bei Erschütterung fallen sie in sich zusammen und die Einwohner und Bewohner brauchen sich kein Grab mehr zu leisten, denn sie liegen bereits im selben. Er war für schwebende und schwimmende Häuser und auch für leichte Gebäude, die keinen Schaden anrichteten, wenn es zu einem Erdbeben kommt.
Es wäre besser, die gewaltigen Winde zu bremsen, indem Gegenwinde erzeugt werden. Das kann erwirkt werden, wenn jemand mit Licht, Hitze oder Kälte arbeitet. Diese verhindern Schäden, die durch Stürme und Orkane entstehen, wenngleich diese Schäden gut für die Wirtschaft sind.
Die Gebäude waren der Witterung ausgesetzt und alterten rasch. Gesteine und Putze widerstehen Säuren und Belastungen niemals lange. Naturkatastrophen reichten aber nicht aus, deshalb zerstören Leute und Mächte Häuser. Sie konstruierten Bomben und Raketen, die dieselben dem Erdboden gleich machten. Ein größeres Gebäude wird außerdem eine ewige Baustelle bleiben. Wenn geglaubt wird, es sei fertiggestellt, wird herausgefunden, es ist ein Irrtum. Schon werden neue Kleinigkeiten nötig. Böden und Inventar werden abgerissen und durch neue Einrichtungen ersetzt. Nie war das alte Material das Beste und sobald die Selbstgefährdung erkannt wurde, wird etwas dagegen unternommen.
Hohe Temperaturunterschiede sind ausreichend, um ein Gebäude zu zerstören – es zerspringen zu lassen. Die Häuser dehnen und schrumpfen und Risse sind die Folgen, die sich vermehren und vergrößern, bis das Haus in sich zusammenfällt.
Alles wird zusammenfallen, aber es ist nicht nötig, das derartig aufwändig zu tun. Zudem ist der Staub in den Gebäuden todbringend, denn er entsteht durch Mikroben, die erst in Staubform bemerkt werden konnten. Wer diesen Staub einatmet, altert und ergraut. Graue Gesichts- und Hautfarbe stammt vom Staub der Toten, die im Haus beherbergt wurden, wie Milben und Kleinlebewesen, die nur im Mikroskop zu sehen sind.
Wenn die Architekten, Ingenieure, Diplomingenieure und Baumeister endlich einmal aufhören sich gegenseitig um die Aufträge zu bekriegen und sich arrangieren und vernünftig und klug zu bauen beginnen, werden sie einiges verbessern und die Menschen werden gesünder und auch intelligenter leben und wohnen. Die Zeit der starren Schönheiten und der Ornamente ist vorbei. Die Glätte und Vereinfachung und die Höhe und Tiefe sind eine Sache der Vergangenheit. Es sollte endlich die Vernunft siegen und die Intelligenz und nie wieder der Geldbeutel oder die Einfalt, die nur den Vorteil bezweckt, der zu sehen ist, anstatt die Wahrheit und die Korrektheit: Wenn die Gebäude und Objekte endlich unabhängig von Grund und Land sein werden – Dynamik angesagt sein wird, wird echte Intelligenz vorhanden sein und die Häuser werden das Fliegen erlernen.
Freilich wollen die Architekten davon nichts hören. Das wäre die Arbeit der Mechanik oder Dynamik, die es aber nicht wirklich gibt, wenngleich die Ingenieure und Diplomingenieure sie beherrschen und wissen, das Bewegliche weiß sich besser zu schützen als das Unbewegliche. Für die starren Schönheiten hat der Hausherr aber dauernd zu bezahlen, denn er kann sich nicht gegen die entstehenden Kosten wehren, muss sich vorsehen, sonst regnet es noch ins Haus oder es beginnt zu schimmeln und zu faulen.
Alles ist gut zu isolieren und abzudichten, um das zu verhindern und auch zu lüften, sonst kann das alles auf einmal eintreten und die Verzweiflung ließ einige Hausherren bereits zum Strick oder zur Waffe greifen, um sich zu beseitigen.
Die Architekten beschaffen Arbeit. Das mag nicht zu bestreiten sein, aber es ist sinnlose Arbeit, die nur Kosten verursacht und Ärger, denn wer will Häuser, die Unsummen gekostet haben und die immer wieder Unsummen kosten, wenn es besser aussehen kann und auch billiger geht. Häuser aus reiner Energie sollen jene bauen lernen, die so schnell wie durch Zauber erstellt werden. Es könnte ein Umformer aufgestellt werden, die Energie aus der Sonne geholt, damit das Gebäude sofort und nach Plan aufgestellt und auch rasch wieder abgebaut werden kann, indem die Energie wieder entzogen wird, was Unmengen Arbeit einspart.
Geräte bleiben stehen, um das Gebäude zu erhalten, denn würde das Gerät abgestellt werden, wäre das Gebäude sogleich entschwunden.
Durch Projektion könnte somit ein Gebäude erstellt werden. Zugleich könnte das Unwetter verhindert werden, wenn ein Gerät aufgestellt und gegen Unwetter ausgerichtet würde.
Große und schöne Gebäude werden nie zerstört. Was zerstört wird, sind die kleinen Häuser. Die Bürger sollten wieder neue Gebäude bauen und ihr Geld ausgeben, um den Konsum anzukurbeln. Sie dienen als Machtsymbol und Zeichen von Stärke. Die großen und schönen Gebäude sind auffallend. Wer sich solche Prestigeobjekte leistet, ist reich.
Je größer und gewaltiger ein Gebäude ist, desto höher werden die Kosten, die es verursacht.
Auch die Steuern für gewaltige Objekte sind gigantisch. Zum Glück der Architekten sind solche Riesenobjekte nötig. Diese wollen sie mit eigenem Kapital erbauen, um damit Geschäfte zu machen, indem sie jene vermieten und verscherbeln.
Es wäre gesünder und klüger in Erdlöchern zu hausen als in solchen Riesenobjekten, in Wolkenkratzern, die Leiden produzieren, Personen infizieren sich gegenseitig, atmen giftige Gase ein. Alle vergiften sich gegenseitig und haben es so beigebracht bekommen.
Wer sich in Schlamm packt und draußen verweilt, ist nicht übler dran, wenn er das erst einmal gewohnt ist.
An die Konstrukte haben sich jedoch alle gewöhnt, deshalb wird das weder verändert, noch wollen die Architekten und Baumeister etwas davon aufgeben, denn sie benötigen Geld und Aufträge.
Die Bürger wollen diese Gefährdungen nicht missen, sonst würden sie nicht solche Gebäude erstellen lassen. Hoffentlich werden die Gebäude nicht bereits zusammenkrachen, ehe sie fertiggestellt wurden. Die Natur war klüger als die Fachleute, die zu leichtsinnig geworden waren. Die Architekten gefährdeten sich alle Tage, probieren Neuheiten aus.
Es war besser zu reden wie der Versager, der nichts aushielt. Er wollte die Mixturen nicht, die Gefahren bescherten. Wer einer war, der das Reden und Denken beherrschte, erkannte, es war nur Wagemut, den diese Personen pflegten und der sie mitzog und Schaden verursachte. Besser war es, diese Dinge nur zu träumen. Der Geist war gut und der konnte niemanden schaden, wenngleich diese Version faul war und der leichte Weg zu sein schien.
Er war wegen seiner Träume als Faulpelz verschrien. Der Strebsame war der Gefährliche, zerstörte unentwegt und bekam niemals genug von dieser Welt, die er beherrschen wollte und solange er lebte, wollte er alles zerschlagen und niemals still sitzen oder überlegen. Die Träumerei war zu viel, brachte keinen Vorteil. Aber wer lieber still dasaß und vor sich hin träumte und nie etwas verrichtete, war auch ein Mensch und seine Zeit kam noch. Einst würde sein Traum nötig werden und er die Gelegenheit bekommen sich zu rehabilitieren. Auch die Träumer werden zu Zerstörern, wenn sie erst einmal die Realität erfassen und ihre Träume wahr werden lassen. Sie können es wie die Agitatoren und die Reagierenden. Für einen Mensch ist es nicht gut nur zu phantasieren und den Sieg anderen zu überlassen, die es wagten zu agieren und die das hohe Risiko eingingen.
Es gibt viele Pleiten, weil die Konsumenten immer ärmer werden und die Reichen wollen stets reicher sein. Diese Diskrepanz führt zu Krisen.
Die Abgaben steigen im Verhältnis zum Einkommen. Die Strebsamen kosten mehr als die Faulen, zudem nehmen sie stärkere Belastungen auf sich. Wer viel tut, begeht viele Fehler, wenngleich seine Aktionen sich verbessern.
Wenn er auch nur Schaden anrichtet, so ist es ein besserer Schaden, der schöner wirkt, der allen gut gefällt, im Gegensatz zu den Taten und Arbeiten des Träumenden, der sich nicht gerne dazu aufrafft, aber es doch erledigt, das Geld benötigt und es versucht. Meist wird geredet und getan, als wäre alles ordentlich gefertigt worden. Aber diese Angaben sind nur Lügen, die als Wahrheit hingestellt werden. Alle werden betrogen und belogen, so wie sie sich selbst betrügen und belügen und können nur belügen, selbst wenn sie ehrlich sind. Es wird auch verlangt, die Unterschrift blanko aufs Blatt Papier zu setzen.
Aber das sollte einer nicht tun. Wer es tat, ist verloren. Ihm wird seine Seele gestohlen. Jedoch gibt es keine Seele.
Wenn der Wisch erst einmal unterzeichnet ist, ergeht sogleich der Zahlungsbefehl.
Wer erst danach seine Beanstandungen vorlegt und begriffen hat, sich erst zu rühren beginnt, wenn er alles beglichen hat, kann sich brausen, denn die Firmen putzen sich an ihm ab.
Er ist selbst schuld. Jeder hat auf alles bestens aufzupassen.
Wer bereits vor der Arbeitserfüllung alles beglich, ist alleine schuld, wenn er enttäuscht wird und niemals wieder zurück kriegt, was er ausgab, selbst wenn er alles wieder schleifen ließ, weil es nicht in Ordnung war, was Arbeiter und Firma erstellten. Jeder kann durch die Finger schauen und der Staatsanwalt belächelt das Opfer, das sich derartig blöde benahm und auf naivste Schmäh hereinfiel. Wer blauäugig ist, muss bezahlen, wird niemals das kriegen, was er sich erwünschte. Wer naiv ist, wird von den Geschäftsmännern geliebt. Sie werden auch geehrt und reingelegt. Solche Menschen wollen sie züchten.
Aber das kann schieflaufen, denn die Opfer werden nicht minder rachsüchtig agieren und die Geschäftsleute könnten unersetzliche Verluste erleiden. Kein Richter kann einem Menschen, der bereits die Rechnung bezahlt hat, dessen Geld wieder rückerstatten, denn der Geschäftsmann beruft darauf. Das Geschäft ist rechtsgültig und es war kein Irrtum. Die Beanstandungen seien nur Ausflüchte. Die Geschäftsleute haben es nicht sonderlich leicht, haben den Fiskus und auch die Damen auf der Pelle, die sich den Löwenanteil nehmen. Auch die Konkurrenz ist groß. Fehler passieren. Die Arbeiter werden überfordert.
Alle wollen mehr kassieren und kriegen immer weniger und behaupten die Konkurrenz liege ihnen auf der Tasche und wenn sie nicht eine Menge guter Freunde hätten, wären sie längst pleite und das bedeutet, sie ersparen sich jede Menge Geld. Das Leben ist nicht leicht, wenn einer alles selbst verdienen muss und viele Mäuler zu stopfen hat. Das System ist schwer zu durchschauen und soll das Leben und Agieren erschweren, um die Leute klüger und weiser zu machen.
Das aber galt bereits ewig und wird sich niemals ändern. Auch wenn alles nur noch von Maschinen ausgeführt würde, könnten die Auftraggeber zur Verantwortung gezogen werden, wenn jene nicht exakt ausgeführt haben, was ausgemacht worden war.
Das System weist Mängel auf und die Juristen können keine Wunder wirken.
Verloren und unwiederbringlich ist alles, selbst wenn sie es zurückerhalten würden und im Recht sind, wird niemand dafür verantwortlich sein wollen. Wenn sich eine Person nicht ins Schema der Gesellschaft einfügt, wird sie als Außenseiter hingestellt. Jene lebt alleine und versucht erst gar nicht mit den Leuten auszukommen, denn die Leute hassen sie geradezu und behandeln sie hinterhältig. Es kann durch psychische und mentale Entwicklungsstörungen soweit gekommen sein.
Einer wird von Konkurrenten abgedrängt und ausgebootet. Das ist aber kein Problem, denn alle sind froh, Ruhe zu haben, wollen alleine und einsam leben und sie bereuen es nicht, auf diese Weise zu leben, um sich zu erholen. Wäre ein Außenseiter stark, hätte er ärgere Probleme, es hieße, er sei gefährlich und müsse entschärft werden.
Die Pläne der Architekten gleichen einander. Sie kopieren jene nur, denn sie sind sehr bequem geworden. Sie wollen aber groß kassieren und wer nicht pünktlich bezahlt, kriegt Schwierigkeiten, denn die Architekten geben vor, alles viel besser als die Baumeister zu fertigen. Sie sind nur ein wenig billiger als die Baumeister, die höhere Abgaben zu berappen haben und diese beim Auftraggeber einkassieren, die nichts aus ihrer eigenen Tasche bezahlen wollen. Der Akademiker will seine Familie groß machen und sich für dieselbe einsetzen. Aber Erfolg ist nötig. Niemand hält es ohne Erfolg aus. Erfolglose schrumpfen. Sie werden krumm, was auch nicht sehr fein ist.
Die Untergebenen werden unter Druck gesetzt, gepflanzt und verängstigt, indem sie um ihren Verdienst geprellt werden. Ewig werden die gleichen waagrechten und lotrechten Flächen gezeichnet, Berechnungen gemacht und Maße erstellt. Die Wände sind aus Sand und Stein. Schiefe Mauern werden hingestellt, die aber lange halten können.
Dächer sind schiefe Wände und doch sinnvoll, wenngleich sie aufwändig sind. Aber wenn sie ehrlich sind, müssen sie zugeben, Räume sind nur Grüfte und die Praktiker lassen den Architekten gerne alt aussehen, wenn sie sagen, ihr Plan sei nicht realisierbar. Die Theorie ist nicht immer in die Tat umsetzbar. Aber der Architekt ist klug und weiß, der Arbeiter will ihn nur leimen und das wird er sich nicht gefallen lassen, denn er sagt zu ihm, er habe alles nach Plan zu fertigen, sonst sollte er sich besser eine neue Tätigkeit und neue Arbeitgeber suchen. Wer von den Ausführenden viel und wer wenig kriegt, sei dahingestellt. Wenn aber etwas schief geht, was an der Tagesordnung ist, wird der Arbeiter zur Verantwortung gezogen, denn alle Schuld wird ihm unterstellt. Aber die Moral beweist, der Arbeiter bleibt doch der Unterbezahlte und lebt anständig, was nicht artgerecht ist.
Geistige Verbundenheit
Die zu sehr mit dem Geist verbunden sind, werden von Üblen an sich gesogen und es wird vorgegeben, sie seien nur der Geist jener, was andeutet, sie hätten sich sehr viel gefallen zu lassen. Deren Geist soll zu jenen geholt werden, was sie mit magischen Sätzen versuchen. Was damit auch erwirkt werden sollte, kann nur Unglück für die Diebe sein, die für die Geister, die sie gestohlen haben, leiden müssen, während die Bestohlenen frei von allen Problemen sind und sich des Lebens freuen. Diebe können nur verlieren und niemals werden sie sich deswegen als die Geläuterten hinstellen lassen, denn sie sind zu klug, um sich als Idioten bezeichnen zu lassen. Wer es wagt mittels solcher Methoden gegen die geistig Tätigen vorzugehen, der verdirbt.
Sie sehen dementsprechend aus, verloren den eigenen Geist beim Diebstahl und kommen sich belämmert vor. Aber sie waren es seit jeher. Es sind ihre Irrtümer gewesen, denn wer solches versucht, kennt sich nicht aus. Es gibt nur einen Geist und jeder hat ihn zu begreifen. Wer nur sammelt und sich bereichert, hat nur den Bereich des Geistes abbekommen, den alle Leute abbekommen wollen. Dieser Bereich wird niemals frei und viele versagen, führen Scheinsammlungen durch, stellen sich als Magier hin, die sich damit über Wasser halten wollen, was aber nicht funktionieren kann. Meinen aber, wie die Ahnen aus ehernen Zeiten, sie könnten den Geist aus jenen ziehen und ihn an sich reißen.
Sie jammern dahin und daher und geben vor Unschuldslämmer zu sein. Sie haben aber Leute verfolgt, die keinem etwas taten. Sie wollen den Hörenden beeindrucken und das uralte Mitleid in ihm erwecken, von dem sie profitieren. Aber sie sollten das aushalten und von Reden unbeeindruckt bleiben. Die Jammernden haben es nicht anders verdient, wenn sie ehrlich sein sollten und wenn sie unehrlich sind, sollte man noch vorsichtiger sein und sie nicht ernst nehmen. Was die Ursache des Unglücks sein mag, ist meist nicht zu eruieren, aber wer den Geist aus dem Anderen ziehen will, ist arm dran und hilft sich nur noch mit dem Wahn.
Sie und ihre Vorväter spielten sich auf und gaben vor, die Herren zu sein. Sie wollten auch noch mehr als ihnen Gott zur Verfügung gestellt hat, sich als Erschaffer und Erfinder beweisen, um nicht als die Normalen zu gelten, die sie auch nicht mögen. Die Bürger sind niemals wirklich angesehen oder beliebt, verursachen Kosten und zahlen nichts zurück.
Aber die Leute und Bürger wollen die Kinder Gottes sein und können das glauben, auch wenn sie immer wieder das Gegenteil beweisen, indem sie Verbrechen verüben, voll Wut, Übermut und Grimm sind, anstatt zu begreifen, die Welt ist schön und gut und sie sollten es auch sein, ob sie wollen oder nicht. Wer aber nur die Welt unter seine Nägel reißen will und alles annektiert, wird nicht wirklich glücklich sein können. Wahnsinn ist solches , denn jene Sorte ist eingeschränkt und muss auf den Besitz aufpassen, um ihn nicht zu verlieren. Wie die Welt und alles Sein und Nichtsein interpretiert werden, es ist nur Glaube, der nichts erwirkt. Der Mensch kann nur erfinden und doch nie schaffen. Wer aber die Natur verehrt und was für einen Gott auch immer, der ist der Mörder Gottes.
Die Juden und Israelis sind klüger gewesen, stellten Gott außerhalb der Natur, um ihn verehren zu dürfen und seine Gaben zu empfangen, die er ihnen zur Verfügung stellte. Sie aber waren Stämme, die sich gegen die Starken nicht anders zur Wehr setzten konnte, als durch den allmächtigen Gott.
Zwar waren sie kriegerisch und mörderisch wie alle Menschen, aber das war ungenügend. Sie liebten ihre Väter und wollten das als gut und rechtens hinstellen. Aber sie konnten ihre Väter niemals wirklich lieben, hatten diese zu Konkurrenten. Sie liebten ihre Mütter und für ihre Kinder entschieden jene sich und unterwarfen sich dem Mann.
Perverse werden zwar als die Feigen und Schwachen hingestellt, aber sie sind weder das eine noch das andre, sondern sie sind wie alle Leute und tun, was sie für richtig halten.
Sie können nicht anders als sich in Männer verlieben und dabei gibt es die Untergebenen und die Unterwerfenden. Die Starken und die Reichen trachten danach die Schwachen und Armen zu unterwerfen. Es gibt auch Reiche, die sich Armen unterwerfen. Was sie auch zu treiben pflegen, sie meinen, sie seien besser. Menschen sind anal fixiert. Das ist nicht schlecht, aber niemand sollte deswegen zur Intimität mit Gleichgeschlechtlichen gezwungen werden.
Es ist sinnlos Geschändete und zugleich Vergewaltigte zu verachten und als Schwule hinzustellen, wie es die Geistlichen tun. Den Zwang befürworteten Schänder und jene sind kriminell.
Das ist eine feige Vorgangsweise, die besagt, es gibt Menschen, die derartig bösartig und sadistisch sind und selbst die schlimmsten und perversesten Untaten begehen, die überhaupt möglich sind. Diese Art des Zwanges ist das Mieseste das es gibt, denn das Opfer weiß nichts von diesen Vorfällen, da es wehrlos und ohnmächtig war.
Die Methode ein solches Opfer alles mitkriegen zu lassen ist bekannt und wird von den Sadisten gerne angewandt, was nichts weiter als Zorn erwirken kann. Die Opfer werden zu Tätern erklärt, indem ihnen Verletzungen zugefügt werden, die sie sich alleine zugefügt zu haben scheinen. Personen werden soweit gebracht sich als andersgeschlechtlich zu dünken und wechseln ihr Geschlecht, was keinerlei Vorteile bringt, denn sie sind nur verkleidete und verstümmelte Männer. Ihr Geschlecht wurde zwar verstümmelt, aber sie sind und blieben doch noch Männer und wenn sie keine Hormone mehr einnehmen, werden sie sich auch nicht mehr wie Frauen dünken und wieder Männer sein wollen.
Wer viel davon abbekam, wird verrückt und fühlt sich als Frau oder umgekehrt eine Frau fühlt sich als Mann, obwohl sie es nicht ist. Auch das kommt vor und ist nicht besser. Jene kriegen Hormone verabreicht und diese bewirken schwere Leiden.
Wenn ein solcher Fall Kinderwünsche hegt, ist er sehr arm dran, geht Betrügern auf den Leim, die ihm das Blaue vom Himmel versprechen. Sie glauben das aber nur, weil sie verrückt sind, denn wer intelligent und seiner Sinne mächtig ist, wird niemals auf derartige Ideen kommen. Leute, die diesen Schritt auf sich genommen hatten, werden unter diesen Zuständen immer leiden. Sie haben ihr Geschlecht entfernen lassen und wurden Kastraten.
Homo mögen Frauen nicht sonderlich, obwohl sie ihr Leben den Frauen zu verdanken haben. Gebe es keine Frauen, gebe es auch keine Schwulen und keine Männer. Ohne Frauen gibt es keine Kinder und das kann keiner bestreiten. Sie identifizierten sich mit der Mutter, lieben ihre Väter und sehen die Mütter als Konkurrentinnen. Außerdem sind sie anal fixiert. Sie sind Übertreibende, die sich nicht anders zu helfen wissen. Diese Eindrücke kann niemand wegwischen, auch nicht die Schwäche, die entsteht, wenn er sich mit seiner Mutter identifizierte.
Meist sind jene klein und schwächlich ohne Bartwuchs, auch Kriminelle, die erst durch die Behandlung soweit gebracht wurden und dadurch ihren Verstand verloren und danach als Frauen niedere Dienste versehen.
Auch Unschuldige werden soweit gebracht. Das kann von Ämtern und Kommunen ausgehen aber auch von Feinden, die sich in ihre Köpfe setzten, jenem eins auszuwischen, den sie nicht mögen und der sich vor aller Welt blamieren sollte, indem er sich vergaß.
Wenn jemand größere Mengen von Hormonen verabreicht bekam, kann er weibliche Attribute entwickeln.
Homöopathische Mittel werden verabreicht. Dadurch wird nur der geistige Zustand entartet und dem unterwirft sich der Fall schließlich, außer er kennt Gegenmittel wie die anstrengende Dynamik.
Einige lassen sich das Zeug freiwillig verabreichen, kriegen dafür etwas und hoffen, früher aus dem Gefängnis entlassen zu werden.
Wenn jemand aber über zwei Meter lang ist, wird er sicherlich auffallen und seine Stimme wird sich auch nicht verändern lassen. Wenn dieser Schritt aber mit dem Skalpell vollzogen wurde, ist er schwerlich rückgängig zu machen und wenn es doch jemand will, nützt es so gut wie nichts, zumal die Veränderungen sich nie völlig auflösen. Der Geist bleibt uneinig und die Verrücktheit bleibt bestehen. Es gibt auch noch die Erinnerung und das Gewissen. Die anatomischen Unterschiede erfordern komplizierte Operationen. Demütigungen sind zudem an der Tagesordnung. Es kommt zu Erpressungsversuchen, zu Vergewaltigungen. Deswegen gehört dieser Grenzbereich endlich genormt und in das Gesellschaftliche einbezogen. Meist sind die Verrückten die Opfer, die leiden und das alles weder wollten noch verhindern konnten. Die Kriminellen werden sich an solchen Möglichkeiten niemals stoßen und mit Vergnügen kassieren.
Die Initiatoren solcher Spiele, machen damit Vermögen. Der Staat hält für so machen Wahnsinn Geld parat. Wer verübt die Anschläge auf die Leute, die sich nicht freiwillig opfern? Die Mehrzahl der Umgewandelten, waren vormals Kriminelle. Sie ließen sich behandeln, weil es ihre einzige Chance war und die wollten sie nicht verspielen. Aber sie wollten sich nicht auf ewig umwandeln lassen, sondern bald schon wieder die Alten sein, wenn sie erst einmal frei gelassen worden waren.
Wenn er aber gefragt wurde, ob er nicht endlich zu ihnen kommen wollte, war er erstaunt. Jene Personen hatten sich niemals vorgestellt und wenn er sie fragte, ob sie sich nicht ordentlich benehmen könnten, wirkten sie erstaunt. Er ließ sich seltener blicken, um niemals wieder von Personen schwachsinnig angeredet werden zu können. Eine auswischen wollte er jenen, um zu beweisen, sie waren Idioten und sonst nichts. Es war zum Lachen, mit welchen Idiotien die Leute es bei ihm versuchten.
Sie erfrechten sich ihn zu verärgern und meinten, es sei das Beste, wenn er es macht. Er sei einer und sie wissen das genau. Aber wenn er fragte, was er sein sollte, antworteten die Leute doch nicht und wenn er es schriftlich wollte, wollten sie ihm nichts aushändigen. Sie waren Feiglinge, die sich zu gut und stark dünkten, obwohl sie nur in der Gemeinschaft und gegen den Einzelnen frech wurden, um sich stark fühlen zu können.
Es hieß, er würde sich sein Leben nur selber ruinieren, wenn er es nicht täte und er fragte wiederum, was er denn tun sollte, was aber auch niemand beantworten wollte. Es war zu blöde, sich deren Halbsätze anzuhören, die keinen Sinn ergaben. Was es auch immer war, was sie von ihm wollten und was er ihnen versprochen haben sollte, wollten sie ihm nicht verraten und er hatte nichts versprochen. Die Bauchredner sollten ihre Versprechungen selbst erfüllen.
Je härtere Geschütze jene Leute aufzogen, desto weniger war er an ihren Reden interessiert und wenn sie in der bekannten Weise anfingen, sage er, sie sollten es alleine machen, wenn sie sich nicht mehr beherrschen konnten.
Sie wollten ihm ihren Willen aufzwingen, doch schafften sie es nicht. Er hatte einen sehr starken Willen, so wie alle Einzelgänger und nicht einmal ihre verblödenden Medikamente konnten ihn soweit bringen seine Träume aufzugeben.
Homo
Die Gesellschaft nennt sie Schwule, die sich von den Gleichgeschlechtlichen lieben lassen. Das kann nur Hohn der Gesellschaft sein, die Beleidigungen für jene über hat. Sie werden mit Wonne ausgenutzt, denn alle Sadisten wollen quälen. Sie wollen jene quälen, wenn sie es nur zulassen und geben vor, jene hätten es so gewollt und haben sogar darum gebettelt.
Wie dieser Ausdruck entstanden ist, dürfte umstritten sein. Doch ist er ein üblicher Ausdruck für jene, die sich freundlich und süßlich geben, obwohl sie es nicht sind.
Wenn Schwul jene sind, die sich hingeben und jene, die jene lieben, dann ist es klar, denn es wird sehr warm, wenn zwei Männer sich lieben, selbst wenn sie nicht intim werden. Wie aber wurde ein Mensch schwul und woran erkannte er die Geneigtheit?
Ein Schwuler kann nicht anders als schwul sein. Es ist seine Art sich schwul zu geben, auch wenn jemand nicht immer wie ein Schwuler agiert, so ist er in bestimmten Situationen einer und zwar im sexuellen Bereich. Er mag mit einer Frau nicht kopulieren, sondern nur mit einem Mann und es ist egal, welche Position er dabei einnimmt, denn der Intimpartner ist ein Mann. Ob Schwule ordentliche Männer sind oder nicht, bleibt dahingestellt, denn niemand weiß, was ordentlich ist oder wie ein echter Mann sein soll. Einzuteilen ist, was männlich und was weiblich ist. Die Schwulen lieben so wie Frauen – Männer.
Wichtig ist die vollkommene Männlichkeit, denn wenn die Sexualität nicht mehr funktioniert, der Phallus nur noch schlapp macht oder sich gar nicht bewegt, wird es zu Konsequenzen kommen. Aber wer die Männer kennt, weiß alle Menschen sind schwul. Nicht alle reagieren auf Männer. Es gibt auch Männer, die auf Frauen reagieren und wenn auch die Frauen darauf reagieren, nennen sie es Liebe.
Wie einer auch immer geliebt werden will, ob er sich lieben lassen möchte oder ob er lieben will, ist egal. Alle Menschen sind pervers. Was sie tun und glauben ist pervers. Die Perversität des Glaubens ist aus dem Natürlichen und aus dem Bereich des Lebensschemas stammend, was bedeutet, alles an den Menschen ist pervers.
Wenn jene auch nicht sonderlich helle sind, so wissen sie doch noch, sie wurden von den Frauen geboren und sie benötigen deswegen Frauen, um Nachwuchs zu beschaffen, wenngleich sie perverse Versuche starten, die Vormachtstellung der Frauen zu brechen. Sie wollen unbedingt Männer die Kinder zur Welt bringen. Das aber ist unmöglich. Die Natur spielt dabei nicht mit. Solches ist nicht machbar und mit den gegenwärtigen Möglichkeiten wird es nicht gelingen.
Warum Schwule die Frauen nicht sonderlich mögen, liegt an ihrer Eifersucht. Nur wer die Hitze entwickeln kann, ist ein Schwuler, was aber auch nur ein Witz ist, denn die Hitze entsteht nur durch die Nähe und durch die perverse Lust. Das Sinnliche und Erotische wird unter den Männlichen ausgelebt. Frauen sind den meisten Männern nicht eng genug gebaut, was auch ein Beweis dafür ist, es handelt sich meist um Sadisten, die sich für das eigene Geschlecht entscheiden und die Frauen links liegen lassen, die sich am Koitus erfreuen, während die perversen Sadisten es lieber haben, wenn der Liebhaber weint und leidet. Männer leben ihre sexuellen Empfindungen leidlich aus. Sie raufen und saufen, wollen sich gegenseitig mit ihrem Imponiergehabe verarschen und verängstigen.
Wie sich die Sadisten auch immer entwickelten und ihre Perversität ausleben, es ist nur Laune und eine Einstellung, die sich ändern ließe. Niemand muss einer bleiben, wenn er einmal als einer galt, denn auch wenn er den Sex anal praktizierte, muss er ihn nicht immer und ewig auf diese Weise praktizieren, denn es steht ihm frei, welchem Geschlecht er sich widmet oder wie er es vorzieht oder wie er es auch immer mit dem Weibe oder dem Manne zu treiben pflegt, es ist nur eine Laune.
Wenn jemand lieber die weibliche Rolle übernimmt oder wenn lieber die männliche Rolle übernommen wird, kam es meist durch die Identifizierung mit der Mutter oder dem Vater.
Jener, der geliebt werden will, ist einer, der sich unterwirft, denn diese Geste ist eine Unterwerfung. Sie lassen sich quälen. Diese Techniken werden heutzutage nicht als verrückt hingestellt. Die Masochisten werden ausgenommen, was kein Vorteil für sie, auch nicht für die Gesellschaft ist, denn diese leidet unter den Zuständen, die jene, die sich sehr viel einbilden und sehr arrogant sind, verursachen. Es wäre besser, wenn jene nach wie vor unterdrückt würden, denn wer soll nun an ihrer Statt unterdrückt werden?
Niemand wird mehr unter Druck gesetzt. Wenn es doch jemanden gibt, ist er selbst schuld, wird meist geäußert, denn das lässt sich niemand gefallen. Mann sei keine Pflanze, die sich alles gefallen lässt, wenngleich es doch nicht geht, sich einfach auf und davon zu machen, denn überall sind Beamte und Geistliche tätig und treiben die selben Spiele mit jenen, die sie nicht mögen und als Opfer eingestuft haben. Wer die Welt nicht liebt, der liebt auch sich nicht und der liebt auch keinen. Wer das weiß und sich kennt, weiß wie er zur Welt und zu den anderen steht und wie sein Werdegang ausfallen wird. Es gibt keine Änderung im System, wenn jemand erst einmal erwachsen ist, denn auch das psychische System erstarrt und nimmt die Gestalt einer Seele an, die aber nur das Pflanzenkleid ist, das Nervensystem. Jede Änderung im Alter ist sehr gefährlich, verursacht Krankheiten, die sich verschlimmern und alles zerstören.
Die meisten Perversen sind kriminell. Das ist zu wissen und jene können sehr bösartig und hinterhältig sein. Wenn einer das nicht weiß, ist er verloren und nicht mehr zu retten. Homo nehmen das Opfer in ihre Kandare, um es für sich zum Sklaven auszubilden.
Sie tun es auch bei dem, den sie lieben und bei dem, der sie liebt tun sie es sowieso, halten das für rechtens. Arbeiten wollen jene nicht. Sie halten die Geschlechtsorgane für die Werkzeuge, die sie zu verwenden pflegen, um sich durchzubringen.
Die Ewigkeit
Der Ursprung des Kosmos ist verwachsen mit der Ewigkeit und untrennbar miteinander verquickt. Das Leben ist vom Kosmos abhängig und der Kosmos entstand durch das Leben. Alles ist ewig und nichts entsteht aus nichts. Die Wissenschaftler nehmen an, der Kosmos sei vor nunmehr etwa acht bis zehn Milliarden Jahren entstanden, können aber nichts beweisen. Die Sache über Gott wird auch niemals bewiesen. Die Menschen können zwar erfinden, was reine Phantasie ist, aber sie können nicht einmal nichts erschaffen. Selbst die Kinder sind Teil der Welt und sie erschaffen sich größtenteils selbst.
Geredet wird über Himmel und über Hölle und doch ist alles nur hier und jetzt und niemals wird sich das ändern, selbst am St. Nimmer Tag werden die Menschen das nicht abgelegt haben, meinen, daran festhalten zu müssen, obwohl es keinerlei Beweiskraft hat, was sie übers Jenseits interpretierten.
Das Organische
Das Organische ist Wandlungen unterworfen. Es kommt zu neuen Verbindungen und niemals wieder werden sich die selben Teile treffen oder verbinden können und deswegen wird es niemals zu Wiederholungen kommen, selbst wenn der Kosmos ewig besteht.
Erst gedeiht ein Leben, wächst heran. Das ergibt einen Ablauf, der sich nicht ändert und dem ein Leben unaufhörlich ausgesetzt bleibt, auch wenn es all seinen Willen und seine Kraft einsetzt, um diese Dynamik zu wandeln. Daran wollen viele Personen etwas ändern, wie Wissenschafter und Intelligente. Ob stark oder schwach, ob einer ändert oder immer nur nachgibt und die Natur über ihn bestimmt, es ist ein Gefühl, das sich entwickelt und besagt, keiner kann gegen diese Macht etwas unternehmen. Wessen Kraft sehr mächtig ist, wird Unmengen von Energien frei zur Verfügung haben und diese auch dementsprechend einzusetzen wissen, was aber nicht bedeutet, die Starken seien wirklich stark, denn die Schwachen haben ihre Energien enger mit der Natur verwoben, sind ihr sozusagen näher, zumindest ihrem Geist und somit auch wertvoll.
Wer sich anstrengt, fühlt sich stärker, selbst wenn er es nicht wirklich ist.
Die Ursache ist die Dynamik, die Organe betätigten sich, sie wurden in Bewegung gebracht, was sehr gut und gesund ist und ein Gefühl des Wohlseins vermittelt.
Die Empfindungen sind zum Teil eine hormonelle Sache, wenngleich es ohne Sinne und Energien niemals funktioniert und wer sich betätigt und sich auf eine eigene oder allgemeine Sache konzentriert, wird darunter niemals leiden, denn das ist nur bei jenen der Fall, die nichts zu tun haben und wer sich nicht geistig und körperlich betätigt, wird immer leidender, spürt die Stimmungen und Launen besser, während die Anderen mit ihren Problemen konfrontiert bleiben und alle Energien und Störungen auf diese Weise verarbeiten und überwinden müssen
Die Anstrengung macht zwar stärker doch nicht männlicher, wenngleich gewisse weibliche Attribute sich minimieren. Wenn sich eine Frau sehr müht, schwere Gewichte stemmt und mager wird, kann sie männlich wirken. Einige Hormone werden durch Anstrengung erzeugt und zwar nur durch die Anstrengung, denn wer sich nicht gehörig anstrengt, wird jene Hormone nie erzeugen, die erzeugt werden müssen, vor allem im Alter. Durch Ausdauerübungen werden andere Hormone erzeugt, die auch sehr wichtig sind, nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Sie benötigen diese Hormone, um sich in Schwung zu halten und um sich zu regenerieren. Ohne Bewegung kann nicht regeneriert werden.
Wie soll es je einen Ursprung gegeben – und wie soll sich je das Leben entwickelt haben, wenn nicht durch Magie oder durch den Geist, in dem einer sich befindet, der Natur, Gott oder wie auch immer genannt wird? Dinge werden beobachtet. Der Organismus wird wie eine Marionette bewegt und agiert. Anstrengungen werden unangenehm gespürt.
Der Beginn ist unbekannt und jeder erinnert sich nur an Träume, die den Anfang ergaben und verworren – nicht wirklich zu verstehen – waren.
Andererseits weiß jeder von der Zeugung und der allgemeinen Entwicklung, alles wird verwirrender und unklarer, das Wissen nimmt explosionsartig zu und macht doch nichts klar – sondern unverständlicher. Soll es wirklich einen Urvater geben, der alles geschaffen hat, aus dem das Leben entstand und auch der Kosmos? Dieses Wesen muss sehr groß und mächtig gewesen sein. Vielleicht ist der Kosmos nur ein Abfallprodukt dieses Wesens und die Welt ein kleiner Teil desselben. Wir haben nur wenig Bedeutung für dieses Wesen, das uns mit einem Fußtritt oder wie auch immer beseitigen wird. Vielleicht fallen die Menschen mit diesem Haufen erst in die Tiefe und bald kommt es zum Aufprall und der wird die Form verändern und ruinieren, so wie alles ruiniert wird, was auf die Erde fällt und sich verformt.
Irgendwie begann die Dynamik, das kann angenommen werden, doch muss es nicht so sein, denn alles kann immer existent gewesen sein. Jeder war immer schon da und wollte es einmal anders haben. Einer wollte leiden und gequält werden oder was auch immer, um sich ein wenig zu zerstreuen. Menschen können es einem sehr schwer machen, wenn sie wollen.
Das Alter soll etwas Natürliches sein und Reifen lassen. Einer reift wie Früchte der Bäume und wird schließlich überreif und fällt von den Lebenden ab. Leben und Jugend zu konservieren ist nur eine technische Angelegenheit. Die Dynamik kann verändert werden, wenn jemand es will und die Methoden dafür findet, so wie einer auch schneller als Licht durchs All schießen kann, wenn er die Möglichkeit dafür gefunden hat und einsetzt.
Um das Altern zu stoppen und zu verzögern, sind Tricks anzuwenden, die dynamisch oder variabel einsetzbar sind. Jemand kann sich auch reproduktiv betätigen, damit er sich erneuert, wenn das Alte verstarb und verfault. Ob er sich vom Organischen zur Energie umwandelt oder überhaupt nur noch ein geistiges Wesen sein möchte oder gar zum technischen Wesen wurde, kann als Variation hingestellt werden. Existenzen bleiben trotzdem natürlich, wenngleich sie sich weiter entwickelten oder degenerierten. Existenz und Nichtexistenz bleiben immer natürlich, können den Kosmos nicht verlassen. Die Energie ist ebenso wie alles Existierende Prozessen unterworfen und seine Kräfte kann nur derjenige ausbauen, der sich durchzusetzen versteht und mit der Natur gemeinsam tätig bleibt und sich für sie einsetzt. Indem sich ein Wesen einer Art durchsetzt, setzen sich alle Wesen seiner Art durch, auch alle anderen Lebewesen auf dem Planeten und alle Lebewesen im Kosmos.
Die Bewegung hält am Leben und Leib und Seele zusammen, erweckt neue Kräfte im Organismus. Sie ruft das Schöne hervor und das wird bewundert. Mensch oder Tier – jene, die sich in Bewegung halten, sind die Schönsten ihrer Art und werden bewundert. Aber die Übertreibung ist nie vorteilhaft. Mit der Bewegung sollte nicht übertrieben werden: jeder hat sich alles erst zu erarbeiten.
Das Schöne an einem Wesen oder an einer Gestalt ist aber die Energie, die dieselbe ausstrahlt. Das bedeutet auch: die Schönheit lässt rascher altern.
Die Schönen verlieren ihre Energien rascher und sehen nur deswegen scheinbar schöner aus. Ihnen fehlt etwas und das ist die Konstanz. Das bedeutet, die Energie sollte erhalten werden und einer sollte nie schön aussehen. Wenn einer den Neid des Nächsten erweckt, wird jener auch ein defektes Wesen entwickeln und das ist ein Reinfall, den sich nicht jeder leisten kann. Wer sehr schön ist, leistet mehr, trotzdem sind die Schönen meist dümmer und schwächer als die Normalen, die sich nicht auffallend geben und die deswegen auch ihre Energie haushalten, wie es sich gehört und die deshalb nicht schnell altern und sich nicht früher als nötig von den Lebenden zu verabschieden haben.
Wer drauf mit Neid antwortet, wenn er einen Schönen sieht, wird krank, schlägt sich mit der selben Plage herum und steckt schließlich die Nächsten an, die auch neidisch auf ihn zu reagieren beginnen. Der Neid könnte sodann Mitschuld daran haben, dass sich die Menschen gegenseitig infizieren. Sie haben sich gegenseitig immer wieder beneidet und dadurch bekamen sie schließlich auch die selben Leiden. Wer schön ist, strahlt somit unentwegt das Schöne aus und wird nur eher alt und gebrechlich, krank und auch leidend, was nachteilig ist.
Diese Erscheinungen kann einer auch als Vorteile sehen. Der Mensch – die Gesellschaft – sieht die Schönheit längst als einen Vorteil, weswegen alle schön sein wollen und sie wollen eher sterben, leiden und krank werden. Aber jemand kann sich auch mit Öl anschmieren oder mit einem Fett, das gut duftet und sich angenehm und auffallend kleiden. Wer sich zuvor gebadet hat und sich auch ein wenig parfümierte, wird wohlriechend unterwegs sein, während die Verschwitzten Gestank ausströmen, um aufzufallen oder um zu zeigen. Sie wollen die Friedenspfeife rauchen und wissen, was sich gehört, denn das Rauchen beruhigt und es macht schlank und krank. Die Schlanken sind die Kranken, obwohl es genug zu essen und zu trinken gibt.
Auch die Unruhe spürt jeder selbst, denn wer nicht redet und sich wenig bewegt, wirkt auf die Anderen ruhig und gemütlich, beinahe übermenschlich.
Doof-Männer können einen gar nicht beleidigen, sondern sind nur Beispiele für Personen, die sich selbst beleidigten, als sie einen Menschen beleidigten, der ihnen haushoch überlegen war. Auch das wird mit Neid quittiert und jene schaden sich selbst damit, ohne es zu bemerken. Schon die Schönheit konnten sie nicht fassen, denn diese ist nur Schein. Die Ruhe ist bei Toten zu finden.
Weder Licht noch Selbstbeherrschung noch Schminke oder was immer verwendet wird, lassen sich stehlen. Der Neid ist nicht stark genug, um sich mit solchen Dingen zu schmücken, jene dem Anderen herauszureißen und sich selbst einzuverleiben.
Die Anderen werden höchstens so müde wie der Angegriffene und auch derartig abwesend und unaufmerksam. Sie gingen liebend gerne schlafen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten.
Der Neid ist folglich eine nachteilige Angelegenheit und er bringt auch noch das Gewissen ins Geschehen, um es noch unangenehmer zu machen. Das Gewissen macht krank und es schwächt. Es kommen dafür jene Leiden auf, die die andere Person schon hat. Schulden werden gehäuft, die einst abgegolten werden müssen, wenn es zu Infektionen kommt – die Zeit reif geworden und der Zahltag gekommen ist. So sind schließlich alle Leute gleich geworden und alle werden altern und zu Grabe getragen oder auch nicht, wenn sich jemand für wissenschaftliche Zwecke hergab. Alle Lebewesen leiden an ähnlichen Krankheiten, was niemand bestreiten wird, der sich auskennt. Kein Mensch kann sich vom eigenen Neid distanzieren und niemand kennt einen Weg, um es doch zu schaffen.
Ein Mittel gegen den Neid anzukommen dürfte die Bewegung sein, denn wer dauernd in Bewegung ist, verliert alles und schwächt sich – auch seine Begierden. Nach und nach wird einer rein, das Böse und die Hysterie lösen sich. Es scheint als verlöre er sein Gewicht und allen unsinnigen Ballast, der den Rücken schon krümmte. Zielgerichtete Bewegungen sind positiv und können eine Arbeit sein, die geliebt oder was auch immer wird, wenn es positiv ist, was getan wird und eine gute Wirkung auf einen hat. Laufen oder Wandern genügen, um die ärgsten Probleme wieder abzuarbeiten, so wie jeder auch sein Leben einmal abgeleistet haben wird.
Wer aber die Tätigkeiten nicht mag, wird darunter leiden und erkranken und wenn es eine psychische Krankheit ist, die er kriegt. Er wird sicherlich wahnsinnig, wenn er keine Freude an seiner Tätigkeit gewinnen kann. Auch der Außenseiter ist am liebsten mit sich alleine beschäftigt.
Trotzdem wird er unglücklich. Er will nicht einmal leben und kam ohne Grund auf die Welt und hätte nie hierher kommen müssen. Er will nur träumen und auch in seinen Träumen wird er nie das erreichen, was er anstrebt, wenn er überhaupt etwas anstrebt.
Selbst seine Kleidung und sein Reden so wie seine Mutter und sein Vater stören ihn, er will endlich Ruhe haben, bekommt sie aber nicht. Wenn er von einer anderen Person angerührt wird, kommt es zu einer Szene, denn er weint oder schreit, um seine Angst wieder los zu werden. Er macht jene wegen seines starken Willen, so wie er zu sich steht und deswegen wird er von den Leuten angefeindet, beleidigt, bedroht…
Seine Angst ist das größte Übel, denn die macht die Mitmenschen stark und angriffslustig. Es kommt zum Angriff, der ihn sehr in Mitleidenschaft zieht. Der Schwache wird aber meist sadistisch bearbeitet, bis vollzogen ist, um was es Sadisten ging.
Diese wollen ihn via Gewalt zum Glück zwingen und das ist eine niedrige Art, die sich oft zwischen Stark und Schwach zeigt und den Starken als Idioten darstellt. Aber die Mehrheit hat meist doch Recht, die stärker als der Einzelne ist. Der Einzelne siegt trotzdem, der über alles nachdenkt. Das macht ihn geistig stärker. Er ist zielgerichtet und eingleisig. Die Mehrheit aber, die auch nur einen Geist besitzt, schwächt sich durch die verschiedenen Ansichten.
Deren geistige Kraft hebt sich auf und schließlich stehen sie still und kommen nicht mehr weiter. Sie bleiben uneinig. Deswegen stellten sich Hierarchien ein, denn wenn sie uneinig blieben, gäbe es nur noch Probleme und ein Chaos breitete sich unter den Menschen aus. Das herrscht in den Köpfen der Leute, die zu viel wollen und erkennen, wo immer sie auch stehen und wie viel Macht sie auch besitzen, sie werden niemals gegen die Natur ankommen. Selbst ein Geist, der ihre Kräfte aufhöbe, vermochte nicht sie vor dem drohenden Untergang zu bewahren. Niemand kann besser dran sein, ob jung, alt, klug, reich, krank, invalide oder gesund, denn sie alle sind von der selben Art, auch wenn jene das nicht zu ändern vermögen…
Feindbilder
Ein Feind wurde gebraucht, der bekämpft werden konnte. Die nötigen Gründe dafür wurden schnell gefunden. Ohne Grund konnte keine Feindschaft beginnen.
Nun wurde dieser Person der Krieg erklärt, aber auf eine Weise, die unscheinbar und beinahe unbemerkt blieb. Der neue Feind wurde nur am Rande eingeweiht, indem er grober und unhöflicher angeredet wurde. Wäre er klug und hellhörig gewesen, hätte er sogleich das Weite gesucht, um nicht zu Schaden zu kommen.
Aber der Feind sollte niemals etwas von der Feindschaft und dem Krieg begreifen, denn nur dann ist er leicht und einfach zu überrennen und zu besiegen.
Warum die Feindschaft begann, ist nebensächlich. Erst wenn die angegriffene Person bemerkt was los ist, beginnt der eigentliche Krieg.
Dieser Krieg dauert aber lang, wenn sich die Personen einen Unschuldigen suchten und wenn sich zu viele Personen gegen jene Person gestellt hatten. Daraus entsteht der Zorn der Natur und des Weltgeistes und seine Ahnen beteiligen sich auch am Krieg, der heftig und grausam geführt – mittels Geist und Magie vollzogen wird. Das angefeindete Wesen ist der Rächer und Ruhe und Frieden kehren wieder ein, wenn alle Feindschaften ausgelöscht wurden.
Einst hatte der Kampf begonnen. Damals war er beinahe ein Kind und die Scherze wurden ihm übel genommen. Nach Jahren in denen er ausgesprochen übel dran war, es war egal, ob er ruhte oder tätig war, stets waren die Feinde um ihn herum, die mit ihrer Artillerie gegen ihn schossen und sie wollten ihm kein gutes Haar lassen. Es ging darum die Festung zu zerstören, um Wunden zu vergrößern, die sich zu schließen schienen und um Heilung zu verhindern. Er wurde aber nicht wie ein Krieger behandelt. Gegen ihn wurde meist heimtückisch vorgegangen. Hinterrücks ging es nun einmal besser und es war ungefährlich. Es wurde versucht ihn zu spalten.
Die Axt, die sie verwendeten, waren Hormone, auch die verschiedenen Ansichten, die ihm vorgetragen wurden und die er nicht begriff, selbst wenn er es versuchte. Zudem war er geschwächt worden – mit der Hirnwäsche, die ihn alles vergessen lassen hatte.
Aber er bekam auch giftige Stoffe, die ihn vollends zu zerreißen drohten.
Unzufrieden mit seinem Leben war er, denn die Leute machten es ihm unnötig schwer. Er log gerne und zwar Sachen, die schöner waren als die Realität. Aber das mochten die Leute gar nicht. Sie regten sich furchtbar über ihn auf und es hieß: „Wer einmal log, dem glaubte man niemals wieder!“ was er aber nicht sonderlich ernst nahm, die unzähligen Lügen der Gesellschaft kannte er zu gut. Es war alles an ihm zu jung und zu glatt sowie zu schön. Deshalb wurde ihm alles übel genommen, zu ruhig und still gab er sich, anstatt alles zu sagen, was ihm in den Sinn kam und die Leute zu gerne gehört hätten. Selbst wenn er getan hätte, was von ihm verlangt worden war, hätte er es niemals besser gehabt und was er auch tat wurde stets kritisiert.
Mit Freundlichkeit kamen sie nicht weiter, deshalb gingen sie grob vor. Seine Eigensinnigkeit erschreckte die Leute. Sie mochten das nicht, wenn jemand zu viel an sich dachte, obwohl es das Beste und allen hilfreicher war als die anderen Methoden, die nur Lügen waren. Aber sie waren zu gerne happig und pampig und hatten nun die Gründe, die sie liebten und Konkurrenzdenken erzeugten, was gut war und mehr brachte als die Freundlichkeit.
Nur die Leichtigkeit und die Überheblichkeit konnten jenen Vorteile verschaffen.
Seine Schwäche hatte einen Nachteil für ihn, denn diese ließ die Anderen sich stärker dünken.
Selbst die Hunde bellten nun laut, wenn er in ihre Nähe kam, denn sie mochten die männlichen Hormone nicht, die er produzierte.
Vormals hatten die Hunde leiser gebellt, wenngleich sie ihn nie in Ruhe lassen wollten, schwach und auch ängstlich war er und diese Kombination machte Hunde sehr aggressiv.
Die Damen mochten ihn nicht, zumal er zu frech geworden war, wenngleich er keinen Grund dafür gehabt hatte. Er konnte sie hysterisch machen, indem er sie auf die geile Art ansprach – seine Augen blitzen ließ, wie sie selber es taten. Sie fühlten sich durch seine Redeweise gehänselt, obwohl er nur ihre Stimmen nachahmte.
Wenn sie ihn auch mit Scherzen bedachten, wollten sie sich nicht für frech halten, wenn er aber seinerseits mit einem Scherz kam, den sie nicht vertrugen, scharf wie ihrer war, mussten sie sich aufregen und sich für ihre Bosheiten rechtfertigen.
Sie schienen nicht zu begreifen wie frech sie agierten, ehe er frech zu agieren begann.
Personen ahmte er nach, da ihm das Verständnis für die Gründe ihres Agieren fehlte. Er verstand die Welt nicht und auch nicht die Menschen, obwohl er ein Mensch war, wenngleich ein naiver, der nur nachahmte, was viele taten. Das mochten die Frauen nicht. Sie schienen ihn oft zu testen, um ihn zu erforschen, auszuhorchen und dementsprechend zu behandeln, damit er blöde oder idiotisch wirkte. Sie hielten die Männer, die eigene Wege gingen, für gefährlich. Er ging eigene Wege lieber alleine und verzichtete auf Gesellschaft, die doch nur störte und hinderlich wurde. Wenn er sich mit einer Frau abgab, wollte diese ihn nur aushorchen und wissen, um was es ihm ging. Seine leuchtenden Blicke schienen sie auch nicht sonderlich zu mögen. Sie hielten ihn für einen Hexer, obwohl er ihnen nur zeigen wollte, wie gut sie ihm gefielen, was sie als Angriff auf Leib und Seele werteten. Sie schritten zur Rache, da er nur ihre Pläne torpedierte und scheitern ließ.
Es war eine Art von Beleidigung für sie, wenn er sie anzusprechen wagte oder wenn er sie überhaupt anschaute. Frauen regten sich über seine Blicke auf, wollten ihn beleidigen und er sprach sie nicht an, worauf sie nur mehr seine Blicke kritisieren konnten.
Sie wollten seine Blicke bestrafen. Somit entschlossen sich die Frauen für die Illegalität, indem sie zur Tat schritten, obwohl sie keinen Handlungsbedarf hatten. Sie sollten sich fürs Tun genieren, denn er war nur ein Versehrter, der sich nicht helfen konnte und keiner etwas getan hatte. Er wurde auch von den Frauen zum Entflammen gebracht. Sie wollten, dass er sich in sie verliebte, um ihn dann dafür zu beleidigen.
So waren die Frauen. Sie wollten mit der Liebe spielen. Sie verloren deswegen alles und ihm gaben sie dafür die Schuld, die sie alleine hatten – durchs Vorgehen gegen einen Hilflosen. Späße wurden von den Damen ungeniert auf der Straße ausgeführt. Sie wollten die Männer irritieren und verführen, wobei sie sich selber alles ruinierten. Sie wollten ihre Lust ausleben. Das war die Art der Frauen. Sie sprühten ihre Duftmarken in die Luft, um die Männer zu kriegen, die sie mochten und wenn der Falsche darauf hereinfiel, wurde er beleidigt, sonst wurden sie ihn nicht mehr los. Aber er wurde nur verrückt gemacht. Erst wollten sie ihn – spielten ein falsches Spiel, um ihn verliebt zu machen und zu verteufeln.
Es gab Unverschämte, die sich einschlichen und die Mitfühlenden spielten, doch nur den Obers abschöpfen wollten, den sie sich erhofft hatten, indem sie die Frauen dafür gewannen, die den jungen Mann beleidigen sollten.
Die Homo glaubten nämlich, sie könnten den Enttäuschten für sich gewinnen. Männer sind andauernd geil und ein Arschloch sollte genügen, um die Lust zu befriedigen. Das wollten sie gar umsonst tun, um dafür aber andere Schrauben anzuziehen und ihn auszubeuten, bis alles zur Gänze ihnen gehört und er ihnen diente.
Jene mochte er aber nicht und vor denen wollte er sich hüten. Er hätte sie anzeigen sollen und die gesamte Belegschaft des Gemeindeamtes dazu, die ihm die Probleme eingebrockt hatten, die er nie gewollt hatte. Sie waren zur Meute gehörend, die ihm den Krieg erklärt hatte. Sie waren wichtige Personen in diesem Vorgang gegen ihn. Sie besaßen Fertigkeiten und Möglichkeiten, durch die er verändert werden sollte. Nur wegen seiner Dummheit wurde er derartig behandelt. Einen Klugen würden sie niemals soweit bekommen, der sich freiwillig als Opfer hergab, um Ruhe zu haben und nicht mehr belästigt zu werden.
Im Krieg ging es um jene Sache. Jene wollten ihn verarschen. Das wollte er nicht, denn er hatte die Perversität abgelehnt und mochte sie nicht, obwohl er behandelt wurde, um es doch noch zu werden. Die Vorgehensweise hatte nicht gefruchtet. Auch die Akten konnten ihn nicht verändern, so wenig wie die Hormonbehandlungen und Gift, die schwächen und willig machen sollten, was er aber nie wurde. Wer etwas nicht mag, wird es ablehnen, selbst wenn Lust aufkeimt und der Verstand verloren ging. Obwohl er niemanden etwas getan hatte, schreckte es diese Leute nicht davor zurück, ihn zu schänden. Er wurde als Schwerverbrecher eingestuft, obwohl er niemals Verbrechen verübte und zwar, um ihn fies behandeln zu können, wie Schwerverbrecher und Wahnsinnige behandelt werden dürfen, um brav und willig zu werden und wieder den rechten Glauben zu entwickeln, der ihn demütig werden ließ.
Die Hirnwäschen und die Wahrheitsdrogen waren ein Zeichen dafür, wie gern sie ihn verdächtigten, um doch noch alles in die Tat umzusetzen, was sie an Strategien gegen ihn ausgeheckt hatten, doch nie zur Wirkung kam. Wenn er mit seinen Aussagen Recht behielt, wurden sie wild und meinten ihn bestrafen zu müssen. Somit stellten sie ihn als den Bösen hin, der das Übel hervorrief, obwohl das Reden nichts bewirkte und er nur spürte, was und wie sich etwas entwickelte, er mit der Natur verbunden war und mit ihr gemeinsam werkte, wie es sich gehörte.
Gegen den Einzelnen sind alle Leute. Sie haben Angst davor mit ihm gesehen zu werden. Das könnte abfärben.
Von den Kontrahenten wurde er unhöflich und verantwortungslos genannt, wenngleich er netter und auch genauer war als jene. Er sollte zu ihresgleichen gemacht werden, wobei sie aber alles verpatzten und agierten, als wollten sie ihn nicht bei sich dulden. Er war längst schon wie sie alle, denn er war einer von ihnen und doch hatten sie ihn nicht als ihresgleichen anerkennen wollen.
Er wollte allerdings wirklich nicht wie jene sein. Die Behandlungen, machten aus ihm auch einen anderen Menschen. Er begriff nichts und drückte sich auch nicht korrekt aus und war nicht in der Lage sich verständlich zu machen.
Wissen und Lernen verändern einen Menschen. Er aber wollte vom Arbeiten nichts wissen. Deswegen war er nach wie vor der selbe Junge, der er einst gewesen war, nur war er bereits ergraut. Er war einer von ihnen, wollte aber viel mehr können und wissen, was aber nur Wahnsinn war, dem er unterlag. Andererseits war er ein eigener Mensch, der sich anders zu entwickeln schien als die Anderen, der unverblümt zugab, er wolle die Magie beherrschen und die Menschen benötigten sie, um sich zu verbessern und um sich über den gesamten Kosmos zu verbreiten, damit sie die Beherrscher des Systems würden. Er wollte sich von jenen nicht anrühren lassen. Sie wollten ihn auch nicht anrühren, sondern sie hofften, er würde ein Knastbruder, um ihn einpacken zu können, wie die anderen Knastbrüder, was ihnen Spaß machte, wenn sie jene für ihre Zwecke benutzten. Er hatte die Angriffe jener niemals verstanden, auch ihre Späße waren ihm fremd geblieben, die keine Gestalt annahmen und ihn im Unklaren ließen. Er war leer und öde geworden. Die Hirnwäschen hatten ihn ausgelaugt und verblödet. Er vergaß sich oft selbst, aber er fand sich in seinem Zimmer im Bett, wenn er erwachte und feststellte, er war wieder zurückgeschickt worden.
Über sein Verhalten kursierten wildeste Gerüchte, denn er wurde als Sau und als Schwein hingestellt, obwohl er weder das eine noch das andre war. Er hatte niemals etwas getan, was ihn als ein Haustier gelten lassen könnte und er wollte auch nichts damit gemein haben, war am liebsten allein, um ungestört leben zu können. Er war auch der Meinung, die Perversität war nicht wirklich eine Eigenart, sondern nur eine Gesinnung, die sich jederzeit wieder ändern konnte. Er war sicher, jene wollten ihn nur ausnutzen und verarschen und er hütete sich davor, sich mit einem von diesen Brüdern einzulassen, die ihn nicht geheuer dünkten, da sie sich gegen ihn fies verhalten hatten, frech an ihn herangingen, um ihn zu beleidigen und zu stören, ihm Unterstellungen an den Kopf zu schmettern und zu höhnen, er sei ein Idiot, der nichts verstünde und nichts wisse.
Gas setzten sie gegen ihn ein, als er die Getränke nicht mehr anrührte, die er bestellte.
Das war auch der Grund dafür, sich nicht mehr in Lokalen blicken zu lassen, in denen er frech angefahren worden war und auch schlecht bedient wurde. Sie hatten nie etwas anderes vor als ihn zu beleidigen und das gelang ihnen gut. Nervengas und Gas für die Gehirnwäsche waren immer wieder eingesetzt worden. Sie wollten sein Hirn total entleeren, um ihn mit ihrem Mist zu füttern und zu füllen, den er aber nie wirklich zu hören bekam und den er nicht einmal hören wollte. Es war zu blöde und lähmend, was er zu hören bekam und es hieß, er sollte brav und folgsam sein und das hieß, er habe seinen Arsch hinzuhalten oder was auch immer für die Anderen zu erledigen. Jene Geistlichen wollten auch feiern. Doch sie meinten: „Feuern!“
Ihnen gefiel alles besser als ein Kampf, der anständig geführt wurde, denn dabei könnten sie noch zu Schaden kommen und das war zu vermeiden.
Angefangen hat dieser Krieg gegen ihn, als er mit einen von ihnen zu sprechen wagte. Er wurde als frech hingestellt, obwohl er es nicht war, denn jener war frech. Zudem war es Fasching und zu Fasching durfte auch ein Spaß gemacht werden, selbst wenn er der Sohn eines Geschäftsmannes war.
Zu nett gewesen war jener, deshalb reagierte er auf ihn komisch.
Er hatte eine große Clique hinter sich, die auf ihn achtete und die er unterstützte, indem er sie zu Feiern einlud. Er war ein Säufer und meinte, es sei klug und gut, was er trieb, wenn er soff. Er hatte es gewagt seine Beine zu betatschen und zu sagen, er hätte feste Schenkel, was seine Freunde sehr aufregte, die ihn sogleich bedrohten und beschimpften. Jener war als Mädchen herum gelaufen und jene hatten etwas gegen Cowboys. Er war als solcher unterwegs gewesen und es hieß auch gleich, Cowboys wissen sich nicht richtig zu benehmen. Sie sollten zu ungebildet sein.
Es hieß überall, er sei ein unmöglicher Typ, wenn er auftauchte und er gehörte behandelt, was er aber nicht verstehen konnte, denn was sollte das heißen, er gehörte behandelt und wofür?
Das Getue der Leute kam ihm lächerlich vor. Zuvor waren einige Lehrer heiß gelaufen, die sich gegen ihn zu stellen wagten. Sie hatten ihn dumm werden lassen, indem sie ihn mit Mitteln behandelten, die alles zerstörten und hörte Aussagen, die er Tage zuvor vernommen hatte und in seinem Hirn herumgeisterten. Es funktionierte bereits damals nicht korrekt. Wieso ihm das angetan worden war, war ihm unklar, es könnte aber von jenen getan worden sein, die auf ihn losgingen wie die Kampfhähne. Das waren die Religiösen, die ihn leiden sehen wollten und keinen anderen geeigneten Prellbock fanden.
Die Leute gingen nur wegen einer Äußerung auf ihn los. Das war der Beweis dafür, sie waren nicht ganz normal. Sie wollten sich ihn vornehmen, wie schon seine Brüder und Schwestern, die jenen auch nicht gefallen hatten. Sie meinten, sie gehörten gequält, verfolgt und auch ausgenützt, zudem mit bösen und falschen Nachreden gedemütigt. Für ihn bestand kein ausreichender Grund gegen die Leute vorzugehen, die ihm den Krieg erklärt hatten.
Er hatte nur einen Scherz gemacht und wenn jene ihm darauf den Krieg erklärten, konnte es sich auch um einen Scherz handeln, war seine Meinung und wenn sie keinen Spaß vertrugen, wollte er mit jenen sowieso niemals etwas zu tun haben. Für seine Spaziergänge wurde er sogar verdächtigt und wenn er auch etwas bemerkt hatte, von dem, was sie trieben, hatte er es sogleich vergessen müssen, denn sie konnten und wollten sich von ihm nicht anzeigen lassen. Er war aber meist alleine unterwegs und die Leute hatten es leicht gehabt ihn zu verdächtigen und zu behaupten, er hätte Verbrechen verübt. Nur beweisen sollten sie es noch. Er war die Unschuld in Person, die niemanden etwas getan hatte. Jene wollten aber Scherze mit ihm treiben und taten es alle Tage oder wann immer sie ihn irgendwo sahen, wenn sie in Gruppen unterwegs waren.
Zudem wurde er oft krank und er war schwächlich. Er erholte sich nicht von den Angriffen, denen er reichlich ausgesetzt wurde. Wie er sich auch herrichtete, es wurde ihm nachgesagt, er sei wie ein Schwuler gekleidet und er gehe wie einer, er sei eine Tunte, so wie er sich gab.
Die Leute wollten ihn als Schwulen und die Gemeindebediensteten und Juristen stuften ihn als einen ein, indem sie Akte über ihn anlegten. Die Schwulen sollten ihn auch verarschen und zu sich lotsen. Als er alt genug dazu war, wollten sie es genau wissen und erfuhren es doch nicht, auch wenn alle Leute meinten, er sei einer, wollte er es nicht glauben. Jene waren Irre und Lügner, die sich nicht ordentlich benehmen wollten.
Er wirkte den Leuten zu harmlos und schuld waren sie selber. Sie verabreichten ihm verrückt machendes Zeug. Wenn er es bemerkt hätte, wäre er niemals dorthin gegangen, wo jene hinterhältigen Personen ihn behandelten.
Den Leuten war er zu locker und lässig unterwegs. Sie wollten ihn anders haben, aber so schnell ging es nicht. Er hätte es begriffen, wenn es zu rasch soweit gekommen wäre.
Er wurde nur schwächer und doch war er nicht so schwach geworden, um deswegen umzufallen.
Das gesamte System funktionierte nicht einwandfrei. Er erlitt Angstanfälle, die er nicht verstand.
Im Gasthaus, in dem er Stammgast war, wurde er oft bedroht und das fiel auf. Auch die Reden der Gäste wurden ihm lästig. Seine Zustände waren sonderbar. Er fühlte sich weder wohl, noch hatte er Freude am Leben, was verdächtig war. Er hatte keinen Grund depressiv und schwach zu sein. Selbst die Erregung, die damals regelmäßig vorkam war schmerzhaft gewesen, was an Hormonschwankungen denken ließ, denen er unterworfen war. Er war nicht gesund und doch fiel es kaum auf. Die Schuldigen konnten Gebildete gewesen sein, die ihm an den Kragen wollten, die ihm den Krieg aufgedrückt hatten – ihren Sadismus auf diese Weise abarbeiteten. Die Frauen wollten ihn pflanzen und bewiesen ihm, er war für sie nicht gut genug. Erst hieß es, sie wollte ihn und als es soweit war, schob ihn die Frau weg. Sie drehte sich zur Seite, um zu signalisieren, er habe sich nicht korrekt benommen.
Er konnte diese Vorgänge nicht akzeptieren und er war längst verrückt, nachdem er etwas gesagt hatte und er jenem auf dessen Schenkel deutete und tätschelte, was scheinbar ein schweres Verbrechen gewesen war. Jene mussten ihm den Krieg erklären, um den Gleichstand zu erwirken. Es dauerte lange, ehe die Behandlungen fruchteten und er schwach geworden war, bis sich die Krieger auf ihn getrauten. Sie ließen Kriminelle für sich arbeiten. Auch das wurde nur ihm angelastet. Er war auch erbost, wenn andere Personen in ihrem Rausch über ihn herfielen, ihn fertig machen wollten, schrien und tobten, um sich abzureagieren. Sie unternahmen große Anstrengungen, um zu zeigen, wie stark sie waren.
Seine Freundin, die ihn damals nicht sonderlich zu mögen schien und ihn fertig machen wollte, ergriff sein Geschlechtsteil, um es zu messen und wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Sie wurde grün vor Neid und ihr Verhalten war nicht das einer Frau gewesen, sondern das Verhalten eines Mannes. Er hatte bereits zuvor bemerkt, dass sie keine Lust hatte und nur Ulk mit ihm trieb. Erst aber regte sie sich noch fürchterlich über sein Verhalten auf. Sie meinte, so gehe es nicht und sie heulte. Er aber drehte sich um, denn er war nach dem Tag voll harter Arbeit müde geworden und schlief ein. Männer wurden hart und stark, wenn sie den ganzen Tag über arbeiteten.
Das Testosteron machte sie zwar dumm und stumpfsinnig, aber sie bekamen keine Falten. Frauen waren bald voll davon, wenn sie sich nicht anzustrengen pflegten. Er war einer jener, die sich auch gegen die Herrschaften wendeten. Er konnte sich nicht beherrschen, deshalb konnten ihn jene als gefährlich einstufen und dementsprechend behandeln. Bei den jungen Leuten, wie ihm, konnte der Hormonspiegel stark ansteigen. Es kam zu rüden Bemerkungen und – Handlungen, die Frauen verabscheuten. Außerdem gewöhnte sich einer mit der Zeit an Hormonschübe. Bemerkt werden sie nicht, aber das Befinden verschlechterte sich. Angestrengt hat er sich, um den Pegelstand zu erlangen, den er gewöhnt war. Der sollte stetig erhöht werden oder es ging ihm schlecht, wenn er ein abstinentes Leben führte.
Jeden Tag strengte er sich mehr an. Er durfte keinen Alkohol trinken, der dieses Hormon vernichtete und schwächte. Wer viel Alkohol soff, bekam früh Falten, die er nie haben wollte und die zeigen, es lief nicht ganz nach Wunsch, zudem wurde er zum Kastraten, sein Haarwuchs ließ zu wünschen übrig und was die Zierde des Kopfes genannt wird, fiel aus. Der Fettbauch wuchs auch alle Tage weiter und er sah bald aus wie eine Riesenkugel. Es kam zu ungewöhnlichen Erscheinungen.
Ein Arbeiter, der nicht mehr arbeitete, bekam jede Menge Probleme. Die Organe funktionierten nicht mehr so recht. Er speist noch mehr als in der Zeit der Tätigkeit. Das wirkt sich doppelt und dreifach aus.
Er klagte oft über Beschwerden und Schmerzen im Bauch und über Blähungen, die nicht mehr zu ertragen waren. In den Verdauungssektoren rumorte es unentwegt. Der Ausgleich für seine Untätigkeit war das, zumal er nie zur Messe ging, nie opferte, was zu opfern war. Als er aber wieder arbeitete, hatte er zudem die Beschwerden durch die Tätigkeit, denn die Anstrengungen waren nicht zu verachten. Das alles waren nur Folgen seiner Lebensführung. Es kam zu Schwächungen der Organe und seines Geistes, den er nie forderte. Zwar hatte er weniger Beschwerden, wenn er Alkohol trank, die Schmerzen klangen ab, aber dafür war er besoffen. Er konnte Verderben und Tod nicht mehr spüren, aber er war dafür aktionsunfähig. Niemand mochte ihn, von seinen Feinden und von den Nachbarn, deren Meinung nach er sich nicht verhielt, wie er sich zu verhalten hatte.
Er wurde zum Feind gemacht, niemand sprach mehr mit ihm und wenn er irgendwo war, musste er vorsichtig sein, damit er nicht auffiel und nicht angepöbelt wurde. Er bekam in den Lokalen Bauchschmerzen, die die meisten Gäste mittels Alkoholkonsum verdrängten. Er aber ließ sich nicht mehr blicken. Für ihn waren die Schmerzen ein Vorteil, denn er gesundete durch sie, was ihn noch unbeliebter machte.
Die Verdammten
Die Menschen sind zwar die Verdammten, aber sie haben sich selbst verdammt, wenngleich sie das anders gemeint haben und nur Gewinne dadurch erzielen wollten – durch die Gläubigen.
Die Leute stellen sich eine Welt vor, die es nicht gibt und fahren damit auch noch gut und sie machen die Gottlosen gottesfürchtig, indem sie jene böse und niederträchtig behandeln. Jenen ergeht es schlecht und sie meinen, sie litten unter ihrer Gottlosigkeit. Die Vorstellungen der Menschen sind alles andere als weise. Sie leben ihre Lust aus und zwar auf verrückte Weise und bringen auch unmögliches Zeug in ihre Vorstellung. Lüste werden mit dem Sadismus gepaart und die Opfer sind die Verdammten. Jene, die sie verdammen, werden präpariert und kriegen Leiden, die ihr Leben vermiesen und sie vernichten. Wo diese Leiden auch immer aufgeschnappt werden, sie werden von den Häschern erwartet und werden von jenen verfolgt, die sie verdammten und zu gut dran waren. Sie wirken zu lieb und mächtig und wer so ist, wird als Böser hingestellt, der die Anderen aussaugt oder verzaubert, was aber nur Unfug ist.
Die Verdammen sind die wahren Hedonisten und wollen niemanden in ihrer Nähe dulden, der nicht ihr Untergebener ist und sich ihnen unterworfen hat. Der Strudelteig der Gesellschaft ist es, den die Leute am liebsten zu essen scheinen und die Bösen werden gejagt, sind zu intelligent und frech, was die Obrigkeit nicht duldet. Dieser Teig zieht sich durch alles Tun und wird doch nicht gegessen, ist unverdaulich und verursacht nur Bauchschmerzen. Was verdammt ist lebt und ist rege.
Sie unterstellen den Opfern ihnen alles angetan zu haben. Bei den Lebenden gibt es stets Emotionen und Leid. Das beweist, alle haben die selben Leiden, wurden gleich gemacht. Gegen die Gifte der Obrigkeit kennen sie kein Mittel. Das Leid kann sich jeder selber schaffen, indem er auf die Mitmenschen schaut und diese ernst nimmt, was eine Sünde ist, denn er hat nur sich ernst zu nehmen und die Welt. Ob das Leid geschaffen oder angeschafft worden ist, ist egal. Die Natur teilt aus, so wie es ihr gefällt.
Ihr scheint es Spaß zu machen, wie sich die Objekte auf ihr quälen, die sie fressen wollen und doch wieder ausscheiden müssen und sich dabei überanstrengen.
Niemand will das und doch entkommt keiner.
Die Genüsse werden vorgezogen und doch schaffen erst diese die Leiden, sie schwächen und werfen den Organismus aus dem Gleichgewicht. Die Lust wird der Anstrengung vorgezogen und es wird gemeint, dies sei Sinn und Zweck des Lebens.
Deswegen werden sie den Anstrengungen vorgezogen. Das Leid wird gepachtet und durch die Genüsse erschaffen. Selbst der Sportler, der trotz seiner Anstrengungen das Ziel nicht erreichte, durchlebt Schmerzphasen. Die Organe wollen nicht wie er es möchte. Gebrechen entstehen durch falsche Lebensweise. Auch Irrtümer sind daran schuld, die einen in eine irrige Situation drängen. Schließlich wird das Sein niemals verändert und die Schwächen bleiben erhalten.
Gänzlich alleine verdammen
Alle verdammen sich gänzlich alleine, indem sie ihr Weltbild erarbeiteten und glauben, sie können frei und alleine entscheiden.
Unsinn wird konstruiert, der den Wahnsinn in die Welt trägt und alle infiziert.
Die Widersprüche sind auffallend und doch Teil des Seins. Das Leben hat sich als Widerspruch erwiesen und niemand kann ihn auflösen, denn die Wahrheit ist verborgen.
Wer überlegt, wird zum Zauderer und kommt nicht weiter. Im Herzen und in der Seele hat einer zu entscheiden, dann ist die Sache gut und trifft ins Schwarze. Der Verstand ist destruktiv und das ist es, um das es Menschen geht. Kann jemand glauben, was die Urahnen von sich gegeben haben?
Aber doch sind ihre Phrasen nach wie vor bestimmend, wirken in uns nach, beherrschen uns, als seien sie Magie und Zauberei.
Die Sinne täuschten sich nicht und doch waren sie niemals wirklich korrekt in der Analyse der Welt. Niemand kennt die Wahrheit. Zauberei und die Magie werden bekämpft, obwohl sie nur Unvermögen und Unverständnis beinhalten.
Die Bibel ist ein Werk, das niemand lesen durfte und falsch gedeutet wurde. Dieses Werk ist voller Fehler und beweist, Gott hilft niemanden, sondern schwächt alle Gläubigen und führt sie schließlich in die Irre und sie müssen versagen.
Wie sollte das Jenseits anderes sein als eine Spekulation? Niemand weiß etwas drüber und wer es vorgibt, ist ein Betrüger. Meist aber sind jene Personen verrückt, die sich zu klug dünken – im Wahn Unsinn und Unfug treiben. Andererseits steckt noch im Wahnsinn ein Körnchen Wahrheit und ist nicht zu verachten und hat einen Wert. Sobald einige sich brav geben, hat diese Lüge schon etwas bewirkt.
Auch die offenen und geschmückten Lügen sind nur Lügen und wer sie annimmt und wer diesen sein Herz schenkt, sieht die Welt verschleiert. Meist sind sie idealisiert und kränken, schwächen und lassen verzweifeln. Selbst wenn eine These von allen Leuten angenommen und gesetzlich legalisiert wurde, bleibt sie eine Lüge und niemand wird das ändern, es sei denn, er kann schaffen was noch nicht existent war. Doch dazu sind Menschen nicht befähigt. Das ist einer der Gründe der Selbstverdammnis der Gesellschaft und des Menschen, der sich, die gesamte Welt und den Kosmos verdammte und damit fortfährt. Die Übertreibungen nehmen kein Ende. Menschen geben vor die Welt zu beherrschen, was aber nicht zutreffend ist. Sie sind Teil der Welt und deswegen auch nicht die Welt beherrschend, sondern die Welt ist die Beherrscherin und die Menschen sind Lebewesen, die auf der Welt ihrer Art gemäß agieren. Wer glaubt, er beherrsche die Welt, irrt.
Das Lebende ist ein Teil der Erde und deswegen mitbestimmend, wenngleich nur bedingt, nach den eigenen Normen, die sich durchs Können ergeben. Das Geheimnis des Lebens und dessen Entstehung wird wohl nie genauestens ergründet werden. Wie die Gründe auch genannt werden, es ist in allen Fällen stets dasselbe. Es wird sich niemals etwas daran ändern, sowenig wie sich die Naturgesetze verändern. Die Welt ist zwar das Leben beherbergend, aber assimiliert wird Energie und sie ist deswegen für die Erhaltung des Lebens nötig. Die Gesamtheit des Kosmos ist die Substanz und Kraft, die das Leben entstehen ließ. Der Beginn liegt, wie anzunehmen ist, in der Ewigkeit, die niemals endet und gleich ist was die Substanz betrifft. Es kann nicht anders sein. Von welcher Warte diese Sache auch betrachtet wird, es ist nur eine Ausdrucksweise und die Interpretation ist variabel.
Die Männer sind da, um zu zerstören
Die Männer sind da, um zu zerstören und um die Nahrungsmittel zu beschaffen.
Wer die Bedürfnisse der Familie nicht befriedigt und wer sich als zu schwach erweist, wird eliminiert, zur Seite geschoben – muss mit dem Rest vorlieb nehmen. Wenn nötig wird er von den Liebsten aufgefressen. Jeder Versager wird von seinen Angehörigen bestraft und von seinen Kindern verstoßen, wenn er sie nicht zufriedenstellen kann. Wenn die Personen Luxus lieben, sich gegen ihren Vater stellten, der sich zu lax und blöde gab, wird es an Kleinigkeiten hängen und er wird sich nicht zur Wehr setzen können, wenn er alleine auf weiter Flur ist. Ihr Vater ist leicht zu erhaschen und unter Druck zu setzen, ihm wird alle Schuld unterstellt, auch wenn er keine Schuld haben sollte. Die Kinder werden als die Unschuldigen hingestellt, auch wenn sie es nicht sind, auch wenn sie sich schuldig machten, wenn sich ihr Vater die Kugel gab. Die Kinder fallen auch über ihre Mutter her, wenn diese schwach ist. Sie hassen sie sogar, wenn sie sich nicht durchsetzen.
Wenn sie auch noch verrückt ist und sich viel wünscht, wird sie rasch krank, zur Verliererin und der Mann leidet unter den Wünschen, deren Erfüllung sie von ihm verlangt, der sie aber nur in seinem Rahmen erfüllt. Er ist nun einmal ein Mensch, nicht Gott, der alles erschaffen kann. Keiner kann Fremde befriedigen. Väter bleiben nicht lange unter den Lebenden.
Das Dasein kann niemand verbessern und wer damit unzufrieden sein sollte, kann sich keinesfalls mit einem Vermögen helfen.
Wie eine Familie auch immer funktioniert, sie kann nur wie alle Familien sein. Die Abläufe sind ewig dieselben. Die Möglichkeiten sind stark eingeschränkt und werden niemals vermehrt.
Es ist besser, wenn sie auseinanderfällt, als wenn sie nie endet.
Niemand will die Eltern sterben sehen und doch werden sie schließlich auf der Bahre wegtragen. Wenn sie erst eingesargt sind und nie wieder da sein werden, wird klar, was einer an ihnen verloren hat. Trotzdem lassen sich diese Prozesse niemals ändern, auch wenn es geglaubt werden sollte, da alle Versuche sich gegen die Alterung zu spreizen nichts nützen. Was auch unternommen wird ist sinnlos. Es kann nur schlimmer werden und zusammenfallen. So ist es mit den Ameisenhaufen und mit allen anderen Behausungen. Die Beziehung zwischen Mann und Frau erinnert ans Ritual der SpinnerInnen. Wenn die Spinne den Spinner verzehrt, nachdem er sie begattete, ließ dieser sich das widerstandslos gefallen. Männer können sehr geduldig sein, wenn sie meinen, es sei besser, wenn sie eine keifende Freundin und Ehefrau haben, als alleine zu bleiben. Sie lassen sich die Angriffe der Partnerinnen gefallen, auch wenn sie aus der Beziehung nur Nachteile erarbeiten und Kosten aufgehalst kriegen.
Männer verkommen und das könnte aufgrund der Wut der Frauen sein, die sich andauernd wegen der Ehemänner aufregen. Solange der Mann hart und unerbittlich ist, sind die Frauen von ihm beeindruckt und er hat es bei ihnen relativ gut.
Sie ist zufrieden mit dem Mann, der sie beschützt und befriedigt. Ist er zudem auch noch anständig und vertragen sie sich halbwegs, können sie ein harmonisches Leben führen und sie werden glücklich und zufrieden mit ihren Kindern und ihrer Lebensweise.
Sie können auch ein Liebespaar bleiben, wenn sie es sehr mögen zusammen zu liegen und sich zu liebkosen und noch so leben, wenn ihre gemeinsamen Kinder längst aus dem Hause sind oder verstarben. Das gute Material ist das Geliebte.
Die Starken werden rasch geschwächt und sie verdummen, sind stumpf geworden. Das liegt an der ewigen Befriedigung, die auch besteht, wenn jemand sich nie befriedigt, niemals wirklich weiß, welche Lebensführung ideal oder gut für ihn ist und alles zur Befriedigung werden kann, selbst die Nichtbefriedigung. Wer glücklich agiert und lebt, wird schließlich die gesamte Welt als seine Freundin erfassen und erkennen. Er wird sich damit sein eigenes Grab schaufeln. Niemand ist Freund, sondern alle sind Feinde und böse. Sie sind Konkurrenten und bleiben es. Es gibt so gut wie keine alte und gutaussehende Person, was auch zu denken geben kann. Ist einer erst einmal selbst alt geworden, fällt ihm auf, wie schwach er ist und wie lange es dauert eine Tätigkeit zu vollenden. Das Töten hat den Sinn, selbst zu begreifen, es wird niemals anders, denn eines Tages wird einer das Opfer sein und das kann schneller eintreten, als er es möchte. Das ist zu akzeptieren, jeder ist einmal soweit und dann erst wird die Ruhe gefunden, nach der jeder sich sehnte. Jeder verdrängt das aber solange wie möglich und funktioniert, um sich mit allen gut zu stellen und Anerkennung zu finden. Der Unnütze wird rasch hinweg gefegt. Wird der Mann grob zur Frau, kann er mit schlimmen Folgen rechnen.
Ist er zu tolerant, kriegt die Frau ein schlechtes Gewissen, sie verkommt und wird depressiv, kriegt Angst und verduftet. Ist er grob, wird sie böse und sie zahlt alles zurück, denn Frauen bleiben ihren Männern nichts schuldig. Das sind die Prinzipien der Beziehung. Wenn Eheleute die Beziehung aufrecht erhalten, dient das nur dem Schein und es ist Feigheit vor den Folgen der Trennung. Die meisten Beziehungen müssen erst harmonisch sein und sollten märchenhaft wirken. Aber bis alles reibungslos klappt dauert es lange.
Die Eheleute und Liebespaare ergänzen sich meist und ihr Zusammenleben hat ordentlich zu funktionieren. Kommt es zur Trennung hat dieser Vorgang erst umgekehrt zu werden.
Das aber ist ebenso schmerzlich, wie zuvor die Zusammenführung angenehm gewesen war und einiges geht den Getrennten ewig ab.
Gemeinschaft
Gemeinschaften und Partnerschaften sind gefährlich und gefährdend, wenn ein Part schwach ist.
Der Schwächere wird geknackt und ausgenützt sowie ausgesaugt. Das ist auch an den Staturen zu erkennen, denn je fetter jemand wird, desto stärker ist er und je dünner jemand wird, desto schwächer muss er sein. Es geht um die Kraft der Gemeinschaft und die Natur ist es, die sich in einer starken Persönlichkeit sammelt, um ihr Werk zu vollenden. Aus jenen werden Mächtige, die ihre Bestialität ausleben und über Leichen gehen, auch selbst Hand anlegen, wenn sie es für nötig erachten. Nach neuen Pfründen wird gesucht. Jeder will möglichst billige Zuwächse.
Das Gebaren der Geschäftswelt gilt. Wirtschaftskriminelle sind Helden, auch wenn sie für Milliardenverluste verantwortlich sein sollten. Jene werden nicht bestraft. Viele Leute werden für ihre kriminellen Aktionen geadelt und nicht getadelt. Die Edelsten greifen sich sehr hart an, würde man schier glauben, denn es geht nur gegen Schwache und um das Ermöglichen. Dort wird die nötige Härte angewandt, damit es nicht zu Selbstgefährdungen kommt. Einer hilft sich und doch gelingt es nicht.
Der Zorn aufeinander ist gewaltig. Die Konkurrenz ist hart. Sie stellen sich blöde an, bis alle nach Luft schnappen. Es wird dauernd gegessen und getrunken und doch werden die Menschen niemals satt. Es soll auch niemand satt werden. Jene, die stets unterdrückt werden, sind schwächlich und kränklich und deren Verdauung funktioniert schlecht. Aber auf Schlanke und Dünne reagieren alle sehr neidisch, die sich zudem fein benehmen. Ihre Männlichkeit wurde zerstört sowie ihre Kräfte. Die Sieger feiern mit ihren Suggestionen Erfolge. Sie halten das für den Beweis, sie müssen die Guten sein und die Bösen haben das auszuführen, was die Guten wollen. In der Gemeinschaft herrscht Unfreiheit, die keine Vorteile bietet. Nie konnte das Geringste am Sein dadurch verbessert werden. Die Schwächsten fliehen deswegen aus dieser Gemeinschaft und lassen sich noch übler behandeln.
Dazu rächen sich Banden und Gruppen an Einzelnen. Die Zurückgezogenen gelten als faule Typen. Einige meinen, sie müssen bestraft werden. Das ist ein Tenor jener, die nichts einsehen. Was sie gegen die Eremiten unternehmen geht zu leicht und sie wagen deswegen noch mehr auszuführen.
Wenn erst Kriminelles daraus wird, kann niemand die Opfer retten.
Wenn eine alleinstehende Person, die vereinsamt und schwach ist, erst einmal Hilfe benötigt, ist es zu spät und deswegen aus und vorbei für sie. Freilich ist auch der Eremit niemals alleine existent gewesen, denn er ist ein Produkt der Gesellschaft, nur ein wenig blöder sowie verrückter als jene, die sich niemals alleine herumtreiben möchten.
Die Gruppen hassen es, wenn ein vermeintliches Opfer urplötzlich verschwindet und sich völlig zurückzieht, um sich erholen zu können. Sie müssen dann durch die Finger schauen und haben alles umsonst unternommen, was sie erst recht erzürnt.
Darüber können sie sich gekonnt aufregen. Sie haben es gerne, wenn jemand für sie leidet.
Sie mögen es, wenn sich Außenseiter bei den Damen Körbe und Absagen holen und wie der letzte Dreck behandelt werden. Aber das erst sind die Gründe, die einen aus der Gemeinschaft ausscheiden lassen. Gepflogenheiten sind doch nur Fesseln, die Zeit kosten, die zur Verfügung steht. Der Alleinstehende und Einsame leistet mehr als der Gemeinschaftsmensch, der eine Familie hat, um nicht verhungern zu müssen. Die Gemeinschaften sind für die großen Dinge des Lebens nicht zuständig. Die müssen die Eremiten erst erfinden. Die Schuld am Versagen kriegt meist das Opfer zugeschoben, obwohl es nichts dafür kann. Es hat sich mit den Neuheiten zu befassen, von denen die Mitmenschen keine Ahnung haben. Niemand denkt an so hochstehende Dinge wie ein Eremit. Alle Krisen werden hausgemacht sein. Die Gruppen sind für das Unrecht. Sie mögen die Unterdrückung, die sich an den alleine Lebenden zeigt, die bereits ausgesondert wurden und deswegen allen Lokalen und Stätten fern bleiben. Dort warten die Feinde auf sie und treiben ihre blöden Scherze. Sie alle freuen sich, wenn sie den Einsamen, den Wolf, wie sie ihn zu gerne nennen, in die Enge getrieben haben.
Abbauende
Der Abbauende ist nun entstanden. Er sieht sich als Leidender. Der Spiegel, in den er schaut, gibt ihm Recht. Er sieht seine geschwollenen Augen und seine Lust ist erloschen.
Sie hatte ihn in den Wahnsinn getrieben und sobald er in der Menge badet – mitten drin steckt – kriegt er Anfälle, die ihn beträchtlich stören. Sein Gedächtnis wird ihn quälen. Seine Gedanken kreisen um den Sex und um andere Idiotien, obwohl er bereits zu alt ist, um alle Dummheiten auszuführen. In bestimmten Zeiten packt ihn die Lust auf Intimitäten. Spricht er eine Frau darauf an, will sie nichts davon wissen, schiebt ihn weg und bezeichnet ihn als lästig.
Die Damen tun entrüstet. Obwohl sie ihn erst geil machten, lassen sie ihn abblitzen.
Seine Freundin hatte auch nichts weiter im Sinn als ihn impotent zu machen.
Andauernd sorgte sie für Ärger. Sie beleidigte ihn zudem. Um ihn herum wurden nur noch Parolen gegen ihn ausgerufen, die ihn tief trafen.
Diesen hatte er möglichst geschickt auszuweichen, um nicht verletzt zu werden.
Wenn er aber wieder einmal in den Spiegel blickte, erkannte er Falten. Die Falten wurden tiefer und er sah, wie sich sein Rücken zu krümmen begann. Er war nur ein Sterbender, wie alle um ihn herum. Alle taten ihm leid und er tat sich selbst am meisten leid.
Das war eine Notwendigkeit. Niemand hatte eine Chance darauf dieses Leid zu überwinden.
Alle litten mit ihm, ob sie wollten oder nicht. Aber sie fanden schnell Methoden, die aus Depressiven lustige Narren machten. Das hatten sie auch mit ihm vor, aber er wollte nicht mitspielen. Das war den Leuten nicht recht gewesen, als es doch so weit kam. Alles von jenen Angenommene sollte wahr werden. Erfolglos waren trotzdem alle, auch wenn sie verbotene Mittel ausprobierten, um zum Erfolg zu kommen. Er glitt immer tiefer. Schlimm war für ihn der Anblick seiner Hände. Sie zeigten ihm an, seine Innereien waren nicht in Ordnung. Sie waren verschrumpelt und zerknittert, wie seine Augen, die mitunter gefährlich weiß werden konnten, damit bewiesen, wie geil er war. Die Frauen machten ihn geil, auch wenn er sie nicht beachtete. Sie verärgerten ihn zu gerne und wenn er sie ansprach, ließen sie ihn abblitzen, was ihm bewies, sie verachteten ihn. Sie hielten ihn für einen Idioten. Er wollte sich dafür rächen. Den Suggestionen der Welt war er schutzlos ausgeliefert, auch wenn er versuchte sich vorsorglich zu schützen. Die Täter hatten große Freude daran, wenn sie Erfolge feierten, wenn aber nicht, wurden sie zornig, sobald alles auf sie zurück fiel. Sie begannen dann zu rebellieren. Klar war, weswegen alle Menschen verdarben. Sie müssen am Altern zerbrechen. Die Müdigkeit wird sich steigern. Es kommt zum Bluthochdruck. Alle müssen alles verlieren. Weisheit und die klugen Sprüche nützen nichts. Alles verpufft wirkungslos und die vergeblichen Bemühungen lassen sich nicht verbergen. Das Grab ist und bleibt die letzte Ruhestätte…
Fehl am Platz
Wenn jemand auf der Welt lebt und sich fehl am Platze fühlt, hat er nicht erreicht, was er erreichen wollte. Er hatte nur abgewartet und was er tat war in die Luft zu schauen. Wie es dazu kam, ist egal, denn es zählt nur das Handeln, das jeder sieht. Wie es dazu kam: es passierte zumeist geheim und versteckt.
Jeder ist wie er gemacht wurde. Wer einmal in die Selbstvergessenheit geriet und die Angst kennt, wird lieber sterben und dem Leben ferne bleiben, kennt dessen Gefahren zu gut und verzichtet darauf. Wenn jene nur auf Streit aus sind, ändern sich deren Gepflogenheiten niemals und wer es wagt sich ihren Einflüssen zu entziehen, die Zwänge sind, sie wurden von jenen als Opfer ausgesucht und als Außenseiter bezeichnet, wird verfolgt.
Nicht nur natürliche Zwänge sind vorherrschend, sondern Zwänge, die einem die Art selbst durch ihre Hierarchie auferlegt und nötig geworden sind, da es sehr viele Menschen gibt, die allesamt leben und agieren wollen.
Das kann zu einem Problem werden, denn wer träumt und wenig gelernt hat, wird sich niemals zurechtfinden. Die Welt und die Mitmenschen reden an ihm vorbei. Er konnte nicht einmal schlafen und war einige Zeit über nicht müde gewesen. In den Kinder- und Jugendjahren hatte er ausgeruht. Aber das gab sich wieder. Die Mitmenschen mochten es nicht, als er aufzuholen begann und dazulernte.
Sie hatten ihn lieber als dummen Jungen. Sie hatten alles heraus gesaugt, was sie mochten und liebten. Er zog sich deswegen ins Schneckenhaus zurück.
Das wurde oft getadelt, doch die Lehrer wissen selber nichts, die immer älter und kränklicher wurden und nichts dagegen unternehmen konnten. Sie hatten das Lügen gut gelernt und machten sich zu wichtig. Es ging um die Unterdrückung der Kinder und SchülerInnen, um so zu tun, als sei all das Lernen und Arbeiten das Wichtigste im Leben eines Menschen.
Die SchülerInnen glaubten diesen Unfug und die Angst mehrte sich und lähmte die jungen Leute, die verblödeten und das war nicht gut, sondern ein Nachteil für den Staat.
Erbrachte aber jemand gute Leistungen, wurde er zusätzlich belastet, bis er zusammenbrach.
Die selben Tricks wurden stets angewendet und für gewisse Personen eingesetzt. Wer lieber alleine unterwegs ist und bereits den Handkarren nachzieht, wird öfter angegriffen. Selbst die Kinder werden frech und greifen den Einzelnen an, bis er sich ängstlich zurückzuziehen beginnt.
Er war als Kind nie Alten feindlich gegenüber getreten, nie frech. Vielmehr waren die Alten frech zu ihm geworden, die sich einbildeten, es sein zu müssen. Als er einen grüßte, wurde der schon frech und deutete ihm an, er sollte ihn in Ruhe lassen und er sei an allem schuld.
Man hat dick und kräftig auszusehen, um Ruhe zu finden oder schrecklich auszusehen, um sich bei den Jungen den nötigen Respekt zu verschaffen.
Aber als Sündenbock hingestellt zu werden, war doch zu albern, wenn einer nichts angestellt hatte, als das Übliche, das alle anstellen und wofür sich niemand schämt.
Jener, der als Sündenbock hingestellt wird und den die Leute angreifen, auch wenn er alles ordentlich macht, wird sich schlecht fühlen und sich deswegen wehren und all sein Tun wird er als Notwehrakt bezeichnen.
Setzt sich aber einmal ein Sündenbock zur Wehr, wird er noch um einen Gang härter angegriffen, damit er sich überhaupt nicht mehr auskennt und sich weiter zurückzieht oder sich noch schwerere Blessuren zuzieht, die ihm die Feinde und Sadisten zufügen.
Als Einzelner bleibt er stets unterlegen und wird durch die Zeugenaussagen belastet und kann als Einzelperson nicht glaubhaft aussagen, gegen unzählige Zeugen, die sich abgesprochen hatten.
Somit machen die Leute aus dem Opfer den Sündenbock und den Täter, was beweist, als Einzelperson nur der Dumme zu sein.
Auch wenn einer mit der Gruppe unterwegs ist, kann er als Opfer höchstens Leiden ausbrüten, die sich sehr böse auswirken. Das Opferlamm wird schließlich doch noch geschlachtet. Es hat zu verbluten und als Nahrung zu dienen. Auch wenn er unter der Erdoberfläche wohnte und sich in der Finsternis aufhielt, konnte er sich nicht in Luft auflösen.
Er könnte sich umbringen und er wäre noch hier und wenn er sich in die Tiefen des Weltraumes schießen ließe, wäre er noch da und auch wenn er sich verbrennen ließe, könnte er nicht weg sein. Er ist ein Teil des Kosmos und bleibt es weiterhin. Es kann nur so sein und das gilt für alle Lebenden: alle bleiben hier, tot oder lebendig.
Wer das Licht nicht liebt, ist verloren und tappt im Dunkeln.
Dessen Augen vertragen die Farben nicht mehr und sein Verstand ist vernebelt.
Viele Leute sind ähnlich schief gewickelt und deren Ansichten sind zum Gruseln.
Sie meinen gar, das sei das Gute. Auch wird gemeint, es gebe zu viele Außenseiter und Psychopathen, die die Welt und die Gesellschaft verunsicherten und zum Narren hielten.
Auf ihr Leben zu verzichten ist aber nicht einmal für die Zurückgezogenen leicht.
Erst wenn alle Lust verloren ging und die Leiden überzogen wirken, die Krankheiten jede Freude verderben, wird ein Mensch der Welt seinen Rücken kehren.
Aber wo ist er dann? Der Geist ist und bleibt existent, auch wenn er aus einer anderen Substanz bestehen sollte und ist überall zur selben Zeit – auch auf der Erde.
Achtsam zu bleiben ist wichtig. Alles ist schneller weg, als es erarbeitet wurde, wenn das auch keiner glauben will. Wie jemand auch verblödet wurde und ob er es wollte oder ob es ein Zwang war, einer kann alles schneller verlieren als gewollt und er kann sich selbst vergessen, so gut sind Narkotika wirksam und wird sich niemals wieder erinnern. Der Organismus erstarrt total. Einer kann auch eine Art Totenstarre annehmen. Aber einer lebt, ist am Träumen, am Schlafen oder im Land der Phantasien. Das kann besser gefallen als die Arbeit und die Bildung, die nichts an den Gegebenheiten verändern können.
Die Welt ist und bleibt voller Gefahren. Das Lebende erhält sich von anderen Lebewesen und Pflanzen und deswegen verliert jeder alles.
Gewohnheitsänderungen
Wer die Ernährung, die Technik sowie die Geisteshaltung umstellt, fand eine gute Methode den Weg in eine bessere Zukunft zu bauen.
Die Welt ist bereits ausgelastet und bieten nicht mehr genug Platz für Menschen, die alles stehlen und die zu Starken auszurotten pflegen wie Schädlinge.
Mittels Technik und einem neuen natürlichen System, könnten die Menschen und alle Lebewesen sich verbessern, es sich leichter machen und sie könnten auch langlebiger werden, langsamer altern und weniger Nachkommen zeugen, obgleich sie mehr davon zeugen könnten, wenn sie wollten, was aber nicht nötig ist, zumal alle Menschen länger und gesünder leben. Wer klug genug ist, nur das organische System zu erweitern, kann den Vorgang auch ändern, denn er würde die Natur und deren Gesetze damit schaffen, neue Bereiche erfassen, die zuvor noch nicht gesichtet worden waren. Aber auch das organische System würde erweitert und revolutioniert.
Erweiterungen sollten aber in ordentlicher Fasson eingebaut werden.
Wer solche Zusätze bekam, muss diese auch vertragen. Sie sollten keinesfalls Schädigungen verursachen oder abgestoßen werden. Um das zu ermöglichen, hat sich die Geisteshaltung zu ändern. Es wären Neuheiten zu konstruieren.
Wenn das endlich vollbracht wurde, wird das auch die Natur haben wollen. Gegen seine Beschaffenheit kann er nur etwas tun, indem er neue Bedingungen erstellt. Ohne Anstrengungen wäre sein Streben zwecklos.
Um die Gegebenheiten zu ändern, sollte die Technik verfeinert werden. Mittels Sonnenenergie wäre alles zu fertigen und auch Maschinen und selbst Materialien daraus zu schaffen, die an beliebigen Orten zusammengebaut werden können, wie z. B. im Weltraum, wo solche Konstruktionen am nötigsten wären. Die Nahrung sollte mittels Umformern erzeugt werden können, sonst hatte es keinen Zweck dort draußen zu leben und sich immer ferner von der Erde aufzuhalten. Selbst das Wasser wäre aus Umformern zu machen, um wirklich unabhängig zu sein. Diese Geräte müssen aber erst konstruiert werden. Auf der Erde ist dies eine natürliche Funktion zwischen dem Planeten und der Sonne. Es dauert relativ lange, ehe die Sonnenenergie umgewandelt wurde. Zudem ist aus Energie Metall zu erzeugen. Organismen schaffen das unter besonderen Bedingungen.
Mit einer Maschine dieser Bauart und geschützt wäre das Überleben möglich. Solche Maschinen sind in den Weltraum zu transportieren und zum Nutzen der Menschheit einzusetzen, um Raumschiffe und Nahrungsmittel zu erzeugen, die benötigt werden. In solchen Geräten kann Energie zu Material umgewandelt werden.
Energie kann zur Ruhe gebracht werden und eine Menge davon wird umgeformt. Aus dem Licht würden beliebige Atome und Moleküle erzeugt werden können, wenn diese Geräte die nötigen Bedingungen schufen.
Auch die Wärme könnte beliebig verändert werden. Dadurch wäre einiges machbar und hoher Gewinn zu erzielen. In den Tiefen des Kosmos wäre einer unabhängig und lebensfähig und dann könnten selbst große Planeten und Sonnen erzeugt werden, die sich nach Belieben entwickelten. Mit einfachen Methoden wäre das machbar und ein Grundstein für die Erhöhung der Gesellschaft, die sich dadurch goldene Sporen verdiente. Selbst der Organismus wäre änderbar, könnte ein Energie-Komplex sein, der länger lebt und beliebig umgeändert werden kann und wäre freier als der heutige Organismus, der Einschränkungen bewirkt. Bis die nötigen Lösungen gefunden wurden, die es ermöglichen unabhängig und überall leben zu können, wird es für niemanden ein wirklich langes Leben geben.
Die Energie könnte dann direkt aufgenommen werden, ohne erst langwierig verdaut werden zu müssen.
Das ist nicht unbedingt nötig, denn wer die Technik nicht sonderlich mag, die ihm zu gefährlich vorkommt und ihm großen Schaden zugefügt hatte, wird sich nicht von ihr beeindrucken lassen. Wer sich in Hochform bringt und bei dem alles bestens funktioniert, dessen Organismus alle Stückchen spielt, gelangt über das allgemeine Niveau. Selbst sein Organismus, der wie eine Antenne funktioniert, die nicht nur empfängt, sondern auch aussendet, kann beliebige Fertigkeiten entwickeln, von denen heute nicht einmal geträumt werden kann. Indem jemand sich in Schwung bringt, wächst er über seine Normen hinaus und sprengt die Ketten. Die anerzogenen Ängste fallen ab. Selbst die Natur wird gebogen.
Der Aufgeweckte und Freie, erlernte das Kreieren. Er kann seine Träume verwirklichen. Für ihn wird sogar das Irreale machbar. Die Träume sind für ihn Tore in das Jenseits, aus dem er stammt und in das er wieder einkehren wird. Sie dienen dem Erreichen der Reife und der Verbesserung, die von Zeit zu Zeit nötig wird, um den Verfall zu verhindern – um zu stoppen, was unerwünscht ist. Selbst Albträume sind positiv, denn sie sind die Hoffnung und aus dem Jenseits werden neue Kräfte geschickt, die zur Verfügung stehen. Selbst die beflügelnde Angst ist positiv, oft auch die lähmende Angst. Sie sind in bestimmten Momenten ein Vorteil.
Überhaupt sind das Gute und Böse besser als vorteilhaft und nachteilig zu bezeichnen, denn niemand kann etwas als gut oder böse bezeichnen, diese Momente existieren stets zusammen und sind untrennbar. Wer das Nachteilige überhaupt zu eliminieren wagt, wird es erst recht zu spüren kriegen und drunter leiden, gegen sich selbst agieren und sich umbringen, so wie die Krebskranken und die Infektiösen.
Seinen Energie-Leib kann einer schließlich befreien. Die Substanz löst sich auf. Er wird zu einer Leuchtkugel, die durch die Lüfte schießt und so schnell wird, wie das Licht und noch rascher unterwegs sein kann, wenn Bedarf besteht.
Der freie Geist, samt der Energiekugel kann sich auch nach Belieben von der Erde entfernen und wieder zurückkehren. Wer einmal soweit gekommen ist, kann auf den Schutz der Erde verzichten, ist auch nicht mehr von der Sonne abhängig und kann die Energie bewahren.
Aber auch der Organismus ist Energie. Die Energieform ist freier, aber sie benötigt den Kosmos . Der größte Vorteil überhaupt ist es ein schwarzes Loch zu sein, das alle Energie schluckt, um nie wieder hungern zu müssen. Das Leben ist wie ein schwarzes Loch, wird schließlich zum selben. Wie jemand sich aber auch entwickelt, es ist von Vorteil, wenn es bedächtig und überlegt geschieht.
Energie-Körper – Träumende
Energie-Figuren, sind in den Neumondnächten unterwegs und Geister der Träumenden, die im Schlafe unterwegs sind. Meist stammen sie von Kranken.
Wenn jemand solche irgendwo gesehen hat, können es die Energie-Reste von Verstorbenen und von Tieren sein, von schwer Erkrankten, die sich vom Organismus lösten.
Diese Gespinste sind sehr hartnäckig und umhüllen einen, um das Saugen zu vollenden. Sie bremsen, um die Geschwindigkeit zu vermindern, mit der der Angegriffene unterwegs ist.
Dabei entsteht ein mulmiges Gefühl und einer fühlt sich wie in ein dichteres Medium getaucht. Es ist beinahe wie im Wasser. Es verringert die Lust sich rasch zu bewegen und zu schweben.
Es wirkte, als wollte es Besitz von einem ergreifen. Das konnte auch eine Täuschung sein, denn Energiewesen fingen mit den Menschen doch nichts an. Wenn es aber Träumende waren, die sich auf den stürzten, der durch die Nacht schritt und sich im Dunkel fürchtete, die ihn auch bremsten und einlullten und er sah ihre Farben, die ihn blendeten und behinderten, wurde ihre Auskunft nicht verstanden.
Sie konnten Engel sein, die ihn wieder auf den rechten Weg zurückbringen wollten, auf den er aber nie wieder zurückkehren wollte, denn der stank ihn zu sehr nach Mühsal und Dreck.
Der Energie-Teil des Organismus, kann sich unter Umständen vom Leib trennen, frei gehen sowie auf andere Personen übergehen, um diese auszubeuten, zu schwächen oder um was es auch gehen sollte zu vollziehen. Auch Kinder können sich solche Unternehmungen mitunter leisten. Diese sind noch Langschläfer, die sich auch in den Nächten und Träumen unter den Menschen bewegen, um Unfrieden zu stiften und sich zu amüsieren.
Wenn sie auch noch Schlafmittel eingenommen hatten, werden sie in den Träumen bleiben und nicht wieder erwachen, nur noch den einen Traum erleben, als sei er ein Neubeginn, den sie genießen möchten. Wenn Energiewesen gesehen werden und wie diese auch gestaltet sein mögen, sind jene Wahnideen.
Es gibt Menschen, die solche feinen Gespinste sehen können, die noch die Entladungen an den Nervenbahnen sehen, die die Starken und Schweren beim Gehen und durch Anstrengung produzieren. Diese schlossen Bekanntschaft mit dem Schlafmohn, der sie verblödete und die Sadisten aggressiv machte. Es kann reiner Geist sein, gepaart mit Energie, wie sie während der Träume frei und sichtbar wird, wenngleich nicht für jedermann, sondern nur für das geschulte Auge. Wer aber diesen Blick hat, der ist für die Meisten nicht zu ertragen. Sie mögen ihn nicht und verscheuchen ihn mit bösen Methoden…
Brillenträger
Oft trug er Brillen, um seine Augen zu verbergen, die sehr starke Wirkungen hatten und befähigt zum Töten waren, was aber zu seinem Glück niemand begriff. Die Leute fielen in hellste Aufregung, wenn sie seiner gewahr wurden, fluchten und schrien in einer Tour, um ihn zu verjagen. Er wurde von jenen als Feind hingestellt, obwohl er niemanden Böses getan hatte.
Träumer sind unfrei. Vieles war schuld daran, bis es zu diesen Erscheinungen kam, die zur Epilepsie führten und wenn sie auch unschuldig waren, hatten sie doch den Schaden davon getragen. Das alles hatten sie träumen lassen. Oft träumten sie am helllichten Tag, um doch noch alles zu verlieren und wer nicht zeitig aufstand, war schon ein Verlierer. Die Langschläfer hatten es schwer und wurden nie wach, nur der Frühaufsteher erwachte zur rechten Zeit. Der Langschläfer war ein Versager, der keinen ordentlichen Job bekam.
Wenn der Träumer auch noch Alkoholiker wird, nicht mehr aufhören kann, was ihn schwächt, hat er keine Chance und bekommt nur das Übel und den Zorn der Leute ab. Alle waren wild darauf, wurden durch das Gesöff cool und beruhigt und spürten keine Schmerzen. Sie benötigten diese Mittel, um ihre Männlichkeit zu zerstören.
Das Männliche war in der Gemeinschaft sehr gefährdet. Das wollten alle haben. Sie holten sich, was sie nur holen konnten. Was sich loseisen ließ, nahmen sie ungeniert und konnten damit die Frauen beglücken. Neue Mittel und Wege werden gesucht und gefunden, um jene Kräfte zu holen und für die wichtigen Bedürfnisse zu verwenden, wie die Frauen es taten. Sie mochten keine körpereigene männlichen Hormone, sondern nur das Gestohlene. Deswegen sahen die Kinder meist nicht wie ihre Väter aus, sondern wie jene Bürger, denen etwas gestohlen worden war.
Alle jungen Leute sahen ihm ähnlich. Einige Kinder seinen Brüdern und das bedeutete, auch jenen war alles gestohlen worden und sie hatten ihre Männlichkeit eingebüßt.
Es galt alles zu erreichen und den Wahnsinn auszuleben, um sich zu berauschen und das Glück zu spüren, das doch niemand begriff. Niemand erfährt, was Glück ist.
Der Wahnsinn breitete sich aus, wenn er erst einmal ausgebrochen war. Die Wahnsinnigen waren die Sündenböcke. Was sie auch erledigten und fertigten, galt als minderwertig und unbrauchbar. Sie mochten die Gesellschaft nicht und konnten deren Gesetze nicht verstehen.
Es regierte der totale Wahnsinn. Der war das Schöne und Wertvolle auf Erden. Alle liebten ihn und empfanden ihn als Glück, wenngleich es oft zu unseligen Situationen kam, die geheim gehalten wurden, grausam und unmenschlich waren und keinem wirklich gefielen.
War jemand in den Träumen hurtig unterwegs, bedeutete es meist, es gab im Wachen eine Bremse und es gab kein Weiterkommen.
Das war der Beginn des Verfalls, der unaufhaltsam fortschritt – alles zerstörte und zerbrach.
Wenn der Energiebereich erst einmal ausgereift ist, macht der sich selbstständig.
Die Seele wurde sozusagen flügge, will nichts mehr mit dem alternden Kadaver zu tun haben und ist unterwegs auf Abenteuer, um das Unmögliche zu schaffen, das dem Menschen längst ausgetrieben worden war, der nur noch an das glaubte, was ihm andauernd eingetrichtert worden war und nun, nach einigen Hirnwäschen, im Kopf herumspukte und beeinträchtigte.
Hin und wieder wurde ihm Gift verabreicht. Seine Augen wurden deswegen trüb und gelblich. Sie wirkten nicht mehr stark hypnotisch auf die Bürger.
Die starken Augen hatte er durchs abstinente Leben. Er trank nie Alkohol und blieb lieber zu Hause als ins Gasthaus zu laufen, wo die Leute vergiftet und angepöbelt wurden, damit sie in Rage gerieten. Er lebte abstinent. Die Frauen mochten ihn nicht. Er wollte sich mit keiner mehr abgeben. Er brachte sie in Rage. Sie schienen sich bei ihm unwohl zu fühlen, zu lieb aber nicht korrekt behandelte er Frauen. Es schien, als wollten sie ihn aushorchen, er galt als ein verdächtiges Subjekt, obwohl er nichts verbrochen hatte. Das alles, was die Leute mit ihm zu treiben pflegten, verriet sie. Ihre Gesinnung gegen ihn wurde alle Tage übler. Aber sie belustigten sich nur über sich und gelangten alle Tage näher ans Verderben.
Was er auch tat, es störte alle. Sie mochten es nicht, wenn er Erfolg hatte, um den sie ihn beneideten. Es war nicht nur seine lange und scharfe Nase, die sie nicht mochten, sondern alles an ihm, noch sein Untergewicht. Selbst seine Anwesenheit auf der Welt schien jene zu stören, was aber doch ewig so bleiben würde, auch wenn er nicht mehr unter den Lebenden weilte. Die Ruhe, die er zu haben schien, die er sich selber bereitete, war ihnen wie ein Dorn, den sie nicht aus dem Auge bekamen und mit dem sie nicht weiterleben wollten. Sie wollten nur ihn beseitigen. Als er ihre Geschenke, die keine waren, nicht angenommen hatte, war es für sie eine Beleidigung. Seine Erscheinung alleine war für die Leute bereits eine Frechheit.
Deswegen hatten sie mit dem Psychoterror gegen ihn begonnen, jene Beamten, die sich an ihm – seinem Wesen – zu stören schienen. Sie gaben an, wenn er bei ihnen war bzw. zu ihnen zu gehen hatte. Sie befriedigten sich an seinem Leid und hielten es für ihre Wonne.
Noch das Sprechen wollten ihm die Leute verbieten. Das Reden war erlaubt und niemand hatte das Recht es zu verbieten. Was er auch sagte, es wurde gegen ihn verwendet. Sie meinten, er würde aufgrund dieser Bosheiten mit dem Sprechen aufhören, was bedeutete, er werde sich umbringen, um endlich Frieden auf Erden zu schaffen, denn er soll ihn geraubt haben. Die Scharen richteten sich gegen ihn. Wenn jemand alleine war, konnte er angegriffen werden. Das war eine gute Gelegenheit eine Person zu quälen und auszunutzen.
Auch das war den Leuten zu wenig, sie gewannen nicht wirklich gegen ihn. Sie verloren noch die Geduld und er hatte zu viel davon, was als Raub ihrer Geduld gewertet wurde. Als Räuber und Dieb wurde er hingestellt, obwohl er weder das eine noch das andere war. Selbst Medien wurden gegen ihn eingesetzt, jene waren nicht ausgelastet, um nun auch die gequälte Person zu beleidigten und Spaß an der Sache zu haben. Das Sommerloch sollte gestopft werden und über einen Idioten konnte leicht Unsinn geschrieben werden. Die Anmache der Mitmenschen bewies, sie waren Sadisten und es gelang ihnen nicht ihn für sich zu gewinnen. Er wollte keinen Stecken in den Dreck bauen und sich auch keinen einbauen lassen. Aber die Leute lebten ihre Phantasien aus, wie sie wollten und fanden Mittel und Wege, die sie zum Befriedigen nutzten. Er konnte ihre Perversität erkennen und wenn sie auf ihn losgingen, stufte er es Beleidigung ein.
Mit allen Angriffstechniken, die nichts als Beweise für deren Perversität waren, versorgten sie sich mit den Energien des Todes, die sie nicht fühlen konnten. Alle wirkten rasch alt und ausgebrannt und wollten es nicht einmal bemerken. Sie ignorierten alles, noch ihr Verscheiden. Sie wollten das vergessen und doch traf auf sie ebenso alles zu. Wenn sie über ihn lästerten, hatten sie nur über sich gelästert. Nur sich selbst konnten sie verraten und den allgemeinen Wahnsinn beweisen. Sie meinten, sie hätten allemal Recht und ihre Vögel piepsten um die Wette: sie tickten nicht ganz richtig.
Die Kletterer
Bergwanderer sind recht eigenwillige Leute. Aber wenn Mädchen auf Bäume kletterten, war es in Ordnung und auch wenn die Burschen auf sie stiegen, wenn sie wie die Brüste einer Frau in die Höhe ragten. Sie meinten, von dort die Milch zu holen, nach der es sie dürstete. Die Mädchen wiederum stiegen zu gerne auf Bäume, die ein Symbol für die Männlichkeit waren und sie wollten unbedingt einen erobern und mit jedem Baum, den sie erkletterten, meinten sie zugleich einen Freund ergattert zu haben.
Meist begannen die Mädchen mit dem Klettern, wenn sie noch jung waren, ehe sie sich einen Freund zuzulegen wagten, denn das war nicht so einfach. Gerade der erste Freund erwirkte die Prägungen. Wenn ein Mädchen Angst vorm Klettern hatte, war es ein schlechtes Zeichen und sie sollten besser einen Arzt aufsuchen, um sich kurieren zu lassen. Wenn Burschen auch auf Bäume kletterten, war es ein Symbol, das darauf hinwies, womit sie sich befassen wollten und wer einen solchen Freund hatte, sollte sich in Acht nehmen, um nicht von ihm überfahren zu werden. Burschen wirkten eigenartig, die auf Bäume kletterten und galten als pervers. Wenn ein Verträumter spazieren ging, konnte er solche beobachten, die auf Bäume kletterten, oben hockten, lachten und kicherten, als seien sie geil und lüstern drauf. Hockten jene verträumt drauf, waren sie Verführer und hatten lauthals zu lachen und zu kichern. Aber wer keine Lust hatte auf Bäume zu klettern, sollte es besser sein lassen. Es war sehr schmutzig und harzig dort oben. Die Bäume ließen sich nur vom Regen waschen und das machte sie nur noch glitschiger und seifiger. Daran konnte sich keiner festhalten. Außerdem sind Träumer Schwächlinge. Sie haben sich niemals angestrengt und vor Sport hatten sie Angst wie vor jeder Tätigkeit. Auch wenn sie alt waren, hatten die Verträumten nur einen Wunsch – niemals wie die Mitmenschen zu werden. Sie scheuten vor der Arbeit und vorm Leben. Sie waren die Abenteurer des Geistes. Die Träumer erlebten und liebten das Träumen, auch wenn sie oft vor Angst zusammenfuhren und aus dem Traum erwachten. Die Kletterer waren den Träumern in gewissen Dingen voraus, strengten sich bereits an und setzten sich mit den praktischen Dingen des Lebens auseinander. Die Träumer entsprechen nie den Normen und wollen jenen auch nicht entsprechen.
Sie kletterten nicht nur auf die Bäume, sondern wollten sich auch in deren Rinden verewigen –
ritzten sich mittels Messer und per Namen in die Rinden ein, um zu beweisen den Bäumen überlegen zu sein, die nur dumm dastanden und auf den Blitz oder die Säge warteten.
Auch waren die Namen häufig. Sie ritzten nur die Anfangsbuchstaben in die Rinden ein, um nicht zu verraten, wer der Täter war und ob nicht Unschuldige in die Rinden geritzt waren, die nichts mit der Sache zu tun gehabt hatten und nur verärgert werden sollten? Die auf Bäume kletterten und auch noch in deren Stämme Namen und Buchstaben einritzten, konnten nur schief gewickelt sein. Wenn sie sich auch noch gegen einen Einzelnen mies betrugen, sich zu stark dünkten, konnte der Angegriffene entnervt und böse auffahren und dieses Recht konnte ihm niemand absprechen, wenn es Angreifer auch zu gerne täten.
Das Gefühl bei diesen Attacken war das einer kalten Dusche und einer war wieder einmal zurückgestoßen worden, ohne überhaupt mit jenen in Tuchfühlung kommen zu wollen.
Die meisten Bäume in der Gegend waren noch sehr jung und konnten problemlos erklettert werden.
Auch er wollte hin und wieder auf einen Baum steigen und fühlte sich dabei nie wohl und er unterließ es meist, weil das Harz die Kleidung ruinierte.
Aber er träumte auch davon einmal einen ausgewachsenen Baum zu ersteigen, wie es seine Schwester getan hatte, um zu beweisen keine Angst davor zu haben.
Nur die Ersteigung eines hohen Baumes brachte Glück und war eine echte Leistung.
Um das zu schaffen, war einiges an Geschicklichkeit zu erarbeiten. Das mulmige Gefühl der Angst konnte dabei entstehen. Die Äste waren morsch, bogen sich und brachen.
Er kletterte nur auf junge Bäume, was nicht blöde war. Ein alter und hoher Baum konnte das Aus bedeuten. Einer konnte vom selben fallen, wenn er ungeschickt war. Es war auch nicht leicht einen hohen und dicken Stamm zu umfassen oder sich daran festzuhalten. Wenn er den ersten Ast erreichen wollte, hätte er über zehn Meter lang oder noch länger sein müssen. Aber er besaß kein Steigeisen und gelangte deshalb nie bis an den ersten Ast heran. Der Gefahr des Absturzes wollte er sich aber auch nicht aussetzen. Vor Verletzungen hatte er Angst und die Schelte von der Mutter war zu nervend. Er war zu unwissend, um zu begreifen, um was es in diesem Fall wirklich gegangen war und was es bedeutete auf Bäume zu klettern oder sie zu bewundern. Das Klettern war nur eine Bewegungsart. Die Leute hatten jedoch allen Bewegungsarten Bedeutungen beigefügt.
Das Klettern und Kraxeln auf Bäume, die als Phallus-Symbole galten, war nur etwas für Frauen.
Die Burschen, die solches tun, sind pervers, außer sie stiegen auf die Berge, die weibliche Symbole waren. Sie wiesen die Form weiblicher Brüste auf, was aber Unfug war, auch Männer hatten Brüste. Frauen, die gerne auf Bergen unterwegs waren, galten als pervers.
Sie waren zu sehr auf ihr Geschlecht bezogen und sich ihrem eigenen Geschlecht zugewandt.
So ähnlich war es auch mit Burschen, die auf Bäumen kletterten.
Manche suchten sich junge Burschen aus, die als schwächlich galten – schwach gemacht wurden. Schwache wurden nun einmal immer gebraucht und er war durch die Mutter und deren Helfer, den Ärzten und Apothekern, bereits stark geschwächt und konnte nicht einmal mehr aufrecht gehen. Die Verführer waren Sadisten, die es auf die Jungen abgesehen hatten. Wenn sie auch nichts vollzogen, so tätigten sie die Riten doch geistig und mit den Verführungen, die sie zu beherrschen glaubten. Ließ sich aber ein Schwächling doch verführen, hieß es gleich, nun wisse er, was er zu tun habe und wohin er gehörte. Die Meisten, die ihre Verführungskünste an Schwächlingen erprobten, waren selbst verführt worden und wollen sie kompensieren. Sie wollen und können es nicht auf sich sitzen lassen, einst auch schwach gewesen zu sein. Nun suchen sie nach dem nötigen Ausgleich, um endlich befreit zu sein und sich wieder stark zu fühlen.
Auch sie glaubten an irre Dinge und wollen es nicht anders, sehen nicht ein eines Tages nicht mehr zu existieren.
Der Verführer war in einer psychiatrischen Behandlung gewesen – wegen seiner Tobsuchtsanfälle.
Er schien dem Arzt, der es auf ihn abgesehen hatte und mit dem Finger in seinem After herum bohrte, sehr gut zu gefallen. Er fragte ihm auch, ob es ihm gefiele und der Junge meinte, es sei nicht unangenehm, worauf der Arzt gleich sein steifes Glied aus der Hose zückte und in dessen Rektum schob. Danach ging es ihm besser und sein Jähzorn war abgeklungen. Nur noch selten kam es zum kurzzeitigen Aufflammen desselben und er bekam ihn in den Griff. Nie mehr wollte er mit dem Arzt alleine in einem Zimmer sein, der das getan hatte, worüber er sich noch schämte, wenn er daran dachte und dachte ununterbrochen daran, ständig spukte es im Kopf herum und ließ sich nicht vertreiben. Von dem Zeitpunkt an, wollte er es mit allen Jungen seines Alters probieren und er verglich die Glieder, um zu wissen, ob er einer der Kurzen oder einer der Langen war. Aber das konnte sich noch verändern, doch war es nicht völlig sicher, ob sich wieder normalisieren könnte, was in ihm herumspukte.
Der Nachbarjunge gefiel ihm am besten, der schwächer als er war und er dachte ihm alles aufzudrängen, was ihm einst vom Arzt, den Eltern und Lehrern befohlen worden war.
Nur er kannte seine Probleme und berichtete niemanden davon, dann er wäre gleich wieder in die Psychiatrie gesteckt worden. Er begann mit der üblichen Vorgangsweise. Erst wollte er sich bei ihm einschmeicheln, sich lieb zeigen und immer ärgere Frechheiten einbauen. Er wollte um die Wette raufen, um ihn schließlich auf eine hinterlistige Art zu besiegen und damit alles abzugeben, was er angesammelt hatte.
Als er endlich überzeugt davon war, es geschafft zu haben, machte er sich rar und spottete häufiger, um zu zeigen der Sieger und auch der Stärkere zu sein. Es konnte nur noch zu Streit und Ärgernissen kommen, wenn sie sich zufällig irgendwo trafen.
Wie die Einzelheiten abgelaufen waren, konnte er sich nicht wirklich vorstellen, der Freund wirkte weiblich. Er bekam Mittelchen verabreicht, die ihn auch verrückt gemacht hatten, wie Brom, das seine Lust dämpfen sollte und dafür seinen Wahnsinn verstärkte. Er verriet nie ein Wort über seine Geheimnisse, denn hätte er sich dem Jüngeren anvertraut, käme es gleich zum Beziehungsende und er hätte sich einen anderen Blöden suchen müssen. Er wirkte wie ein Hase, was an seinen Zähnen lag, die ähnlich geformt waren.
Seine Schneidezähne standen hervor und hoben sich von den restlichen Zähnen deutlich ab.
Er war ein relativ guter Schüler, lernte und war immer freundlich zu den Lehrern, wollte lieb Kind spielen.
Er lernte relativ wenig, nur um zu bestehen und um nicht ungut aufzufallen, denn durch seine Erlebnisse beim Irrenarzt war ihm bekannt, wie es ihm erging, wenn er sich auffällig benahm.
Peter, der Verführte, der sogenannte Blöde, wirkte verschlafen und war zum Essen zu faul, was seine Mitschüler zu sagen pflegten, war eine Salzstange mit Schultern und der schwächste Schüler der Klasse. Das war auf alle Fächer ausgedehnt. Er hätte nicht einmal in jene Klasse gehört, sondern in eine Sonderschule. Wenn er vom Lehrer gefragt wurde, schien er es nicht einmal zu hören. Das verärgerte den Lehrer sehr und auch der Umstand immer die besten Ideen zu haben und auf die rhetorischen Fragen korrekt zu antworten.
Er wirkte klug und doch auch zu schwach und unsicher, begriff die einfachsten Kombinationen nicht, weder in der Mathematik noch in den Sprachen. Er schien auch Gedächtnisschwächen zu haben, das Wissen zu verdrehen, gab oft verworrene Antworten, die niemand so recht verstand. Die MitschülerInnen reagierten voll Neid auf seine Ideen. Selbst sein Lied, das nur eine Strophe beinhaltete – in Moll – und dessen Text :“Warum liebst du mich nicht?“ lautete, erklang manchmal im Äther. Doch bekam er keine Anerkennung, denn seine Ideen und Vorschläge wurden geraubt. Er wurde wie ein Idiot übergangen, als sei er inexistent und nicht der Lieferant der wertvollen Aussagen gewesen. Seine Ideen wurden gegen ihn verwendet, als seien sie Verbrechen gewesen. Über diese Vorgangsweise wunderte er sich bereits als Kind.
Ihm wurde die ganze Schuld angelastet, wegen seiner Ideen, die von den Zusätzen der Lehrer und der Ausführenden verunreinigt worden waren. Stets gab es Probleme – immerzu die selben. Seine Ideen waren zu rein und klar, als in der Weise, wie sie geäußert worden waren, angenommen werden zu können.
Das Böse wurde hinzugefügt und dafür wurden die Leute unmittelbar auf seine Aussagen böse und neidisch. Er wurde angeschrien und zum Idioten erklärt, der keine Ahnung von irgendwas haben kann, erst einmal ordentlich lernen sollte, was zu lernen sei.
Er wurde erschreckt und zurückgestoßen, als sei er den Mitschülern und Lehrern zu weit nach vorne geprescht und als hätte er das verdient. Es hieß, er sei der Falsche – der Richtige sollte es erklären.
Es ging ähnlich weiter und nie hörte diese Vorgangsweise gegen ihn auf.
Wenn er etwas sagte, taten die Personen, die zugegen waren, als hätten das sie geäußert und er wäre nur ein Bauchredner.
Der Ältere war für die Leute sympathischer, der kontaktfreudig war – alle Leute waren gegen Außenseiter – die nur Schaden anrichteten, wie jene behaupteten und was zutraf, aber auf alle Menschen.
Einige aus der Heimatstadt waren an der Hetzjagd gegen ihn beteiligt.
Wie er sich auch verhalten hätte wäre den Jägern unpassend erschienen und alles was er tat, war nur ein Witz für sie – viel zu schlecht oder gar sündig und unpassend. Er war für den Geschmack der Leute unmöglich, wirkte abwesend. Er war oft wehrlos gemacht worden, damit die Erwachsenen sich von ihm erholten und damit er sich nicht dauernd weh tat.
Er bekam einen besonderen Tee verabreicht, der ihn süchtig – zum Schlafenden – machte und auch im Wachen schien er zu schlafen. Er redete auch als wäre er nicht wach. Sein Puls war sehr niedrig, auch das Herz schlug nur langsam und die Schuld an seiner Sucht, konnte er allen anlasten, die sich nicht anders helfen konnten, als ihn auf diese Weise zu ruinieren und sein Leben zu zerstören.
Aber die Hand, die ihm den Tee verabreichte, wurde dafür geliebt, denn die Befriedigung, die durch den Tee entstand, war enorm.
Er verliebte sich unsterblich in sie und wollte ohne sie nicht sein und kroch immer dichter an sie heran – zumindest geistig. Sie konnte sich noch so übel aufführen und ihren jüngsten Sohn quälen und beleidigen, er wollte sie und ließ sich nicht abschrecken. Wenn er als Erwachsener eine Zeit über wegblieb, wurde die Sucht nach ihr unerträglich. Das Mittel selbst ging ihm nach wie vor ab. Wer das Mittel verabreicht bekam, kommt von der Sucht nie wieder los. Wer diesen Tee nicht mehr trinkt, bleibt mit der Person verbunden, die ihm den Tee und damit das Glück, das durch den Tee entstand, schenkte.
Er war auch Jahre später glücklich. Doch ging ihm etwas ab und zwar jener gefährliche Wirkstoff, der die Schwäche entstehen ließ. Er wurde oft krank und es traf ihn zuerst, wenn es Infektionen in der Familie gab, wegen des gefährlichen Giftes, das auch das unendliche Glück erzeugte und die Verbundenheit mit der Natur erwirkte. Die Leute blickten und blinkten ihn wild an und sahen in ihm einen Störenfried, obwohl er niemanden störte. Schon wenn er lachte, aber im Traumland war, bekam er mitunter derbe Stöße und begriff nicht warum. Der Arzt, der ihn untersuchte und sein Glied hineingesteckt hatte, als er sich nicht wehren konnte, könnte etwas mit diesen Problemen zu tun haben. Jener regte sich sehr über sein Verhalten auf, nachdem er dasselbe mit dem Arzt getan hatte, aber nur den Finger benutzte.
Immer wieder wurde er, obwohl er ein Opfer war, zum Täter erklärt. Er hatte nie Böses getan, sondern nur die Feinde und Beneidenden, die ihn belasteten.
Als Kind hatte er ausgiebig geschlafen, zumal er diesen Tee verabreicht bekam, der ihn angenehm träumen ließ. Als er viel davon verabreicht bekam, litt er an Albträumen.
Obwohl er in jenen oft verfolgt wurde, aber nichts getan hatte, weswegen er sich zu schämen gehabt hätte, war er deswegen kein Leidender. Das konnten die Mitmenschen nicht verkraften und schlossen sich gegen ihn zusammen und trieben ihm alle Freude am Leben aus, was ihn umbringen sollte – doch überlebte er den Anschlag, was die Täter in den Wahnsinn trieb. Als Arbeitender war er selten lange im Bett und er holte die versäumte Zeit nach. Seine Kreislaufschwäche war auch nicht zu leugnen. Ärzte meinten, er müsse sehr auf sich achten und dürfe sich nicht anstrengen. Was damit auch gemeint wurde, das konnte er nicht begreifen. Er würde es wohl sein restliches Leben mit sich schleppen müssen, was die Ärzte und Lehrer ihm Stückweise zuraunten, um ihn zu verunsichern und zu verblöden.
Mit seinem Puls kam er zu rasch zu hoch hinauf. Er litt auch an Asthma. Das machte ihn für besondere Leistungen unfähig. Zusammen mit seiner Gedächtnisschwäche war er ein Schwächling, der unterbelichtet wirkte. Er hätte sich verbessern können, wenn er sich zusammengerissen hätte, wenn er aus seiner Lethargie erwacht wäre, was ihm nicht gelang, im chronischen Dunst eingelullt und eingeschlossen, ein Gefangener des Traumes. Er träumte und sah die reale Welt an sich vorbei fliegen.
Noch als Großvater war er ein Schwächling und wirkte wie ein Süchtiger. Die Ärzte und Beamten gaben ihm die Schuld daran, als sie Rückstände von Giften in seinem Blutbild fanden.
Dafür schienen sie ihn sogar zu hassen, dass er einst gute Ideen gehabt hatte.
Sie stellten in als Betrüger hin und sorgten für neue Schwächungen und Leiden.
Zum Wahnsinnigen hatten sie ihn längst erklärt, konnten ihn nicht akzeptieren die Theologen und Beamten, die sich gegen ihn vehement aussprachen und ihn vergifteten, um den Teufel auszutreiben.
Er sollte bei den Homo landen. Das war abgemachte Sache, dort hätten sie es leicht mit ihm gehabt. Alle Tage hätte er geschwächt werden können und auch ihren Sadismus hätten sie alle Tage an ihm abreagiert, bis sie glücklich und zufrieden geworden wären.
Er sollte auch Steuern erfunden haben. Dafür verfolgten ihn die Steuerzahler. Seine Aussagen wurden verdreht und entstellt, obwohl die Akademiker und Lehrer sowie die Beamten nur selbst den Unfug anstellten, die Gesetze erließen und ihm wurde Böses unterstellt, obwohl die Gesetzgeber böse waren. Besonders die Priester wollten noch mehr Opfer von den Gläubigen. Ihre Faulheit und Bosheit sah jenen jeder an.
Er wurde freilich auch als Versager bezeichnet, der nichts vermochte, was aber auch unrichtig war, denn jene versagten, die nichts vollbrachten. Sie waren in einer Vielzahl vorhanden und er war nur in der Einzahl, somit viel wertvoller als die Vielen, die nur böse und niederträchtig gegen ihn agierten. Seine Erkrankungen und Schwächungen waren das Werk seiner Feinde. Deren Stolz auf die eigenen Bosheiten war auf ihren Gesichtern abzulesen. Sie hatten großen Gefallen daran ihn zu quälen.
Die gesamte Ortschaft wurde zu einer Kulisse. Er wurde als der Blöde und Böse hingestellt und in die Hölle beordert, die es nicht gab, die er auch niemandem abnahm. Die Hölle war nur in den Köpfen der Fanatiker, die sich gegen ihn stellten, seinen Himmel kriegen wollten und doch nicht erlangten. Den hätten sie sich ehrlich erarbeiten müssen, so wie er ihn sich erst erarbeitet hatte, wenngleich er für die Welt und die Gesellschaft keinen Wert besaß. Er war viel zu klug für die Bürger. Regisseure und Stars waren Personen, die pervers waren und sich lächerlich zu machen pflegten. Jene wollten ihn sehen, was für die Wirte ein gutes Geschäft war, ihn diffamieren und beleidigen. Er sollte speziell für die sadistischen Techniken jener Personen, wie Theologen und Exorzisten, abgerichtet werden, was er aber verhinderte. Sie verbissen sich ihre Lust. Er ließ sich nicht einmal blicken, um sich zu schützen, erkrankte nicht mehr, aber die Exorzisten fielen um und erhoben sich nicht mehr. Die Überlebenden fanden sich mit schweren Leiden ab, die sie nie wieder los wurden. Die Perversen wollten in ihm den Perversen sehen und raubten ihm seine Bemühungen und Anstrengungen. Seine Ideen stellten sie in Zweifel und es hieß, er könne sie nicht einmal aussprechen, was aber auf jene Personen zutraf, denn diese nahmen die Sprüche und Konstrukte nicht einmal in den Mund, um sich nicht zu verbrennen. Seine Augen stellten sie als zu stumpf und dunkel hin, machten sie selber stumpf und dunkel, mit Hilfe von Mitteln, die nicht regulär verabreicht werden durften. Ohne Gehirnwäsche ließen sie ihn auch nicht durchkommen, denn sie hatten Angst, er könnte sich wieder an seine Ideen erinnern.
Sie wollten nie anders vorgehen und ihn, das Opfer als den Täter und den Bösen bewerten. Das war einfach und galt als legal, wiesen unzählige Beweisführer und Zeugen vor, die ins Blaue hinein logen und darüber noch froh und glücklich schienen und meinten ein gutes Werk vollbracht zu haben. Er war von Beginn an auf diese Weise in die Kultur und ins Bürgertum integriert worden und sollte nur leiden. Das hieß christliches Lebenswerk und gläubiges Sein.
Was die Leute in ihm sahen, waren sie selbst, denn der Wahnsinn steckte in allen und sie konnten ihn nicht anders erkennen. Die wahren Helden waren die ärgsten Räuber und Schurken. Für die Schwachen blieben nur Opfer und Täterschaft. Sie waren die Beschissenen und wurden als die Bösen hingestellt. Kämpfen war für den Schwachen unmöglich, der vom Wohlfahrtsstaat lebte. Er zahlte den Luxus der Starken. Dafür hatte er Arsch zu kriechen, bis ihm schlecht davon wurde.
Verbotenes Tun
Manchmal könnte gemeint werden, verbotenes Tun sei gerade das, was einem gefällt. Wenn Menschen einem verbieten, das zu tun, was gefällt, wird gemeint, sie hassen einen und sie wollen ihm die Freude am Leben verderben. Sind die Leute erst einmal soweit gegangen sich zu freuen, wenn einer leidet, sind sie perverse Sadisten.
Die Leute sind nur darauf erpicht, Bosheiten zu treiben, wenn sie einen depressiv machten, der alleine ist und den niemand um sich haben möchte. Das ist aber verbotenes Tun. Die Beamten sind stets dabei neue Varianten zu erarbeiten, um die Bürger besser in den Griff zu kriegen und sie bemerken nicht, damit ihr eigenes schönes Leben zu verderben und das jener, die sie weiterhin beschränken und einschränken wollen. Es wird gehofft, Unterdrückte würden zu saufen beginnen.
Das gäbe der Person recht und das Saufen macht nicht fröhlich, sondern krank und schwach.
Die Methoden werden sich niemals radikal ändern – meist genügen die feinen Töne.
Auch die Blicke sind dazu gut, das Angegriffene in die Flucht zu schlagen, es überhaupt nur noch zu schlagen, es wenigstens leiden sehen und sich daran zu erfreuen. Das soll das Besondere am Leben sein. Sadismus und kriminell nennt einer das, zudem wird das verherrlicht und nicht einmal als das angesehen, was er ist.
Es wird getan als gäbe es nur Personen, die es lieben zu leiden, betrogen und geknechtet zu werden. Diese sind die Stars, denen alles geraubt wird. Erst waren sie schön und jung, bis sie alt, krank und gebrechlich geworden waren. So ist es mit den Sportlern, die von Sadisten umgeben sind, die sich an deren Anstrengungen ergötzen. Sie sind wählerisch und lassen sich niemals einschüchtern. Was die Sadisten auch versuchen, sie selber schaden sich stets und begehen die kriminellen Handlungen. Die Schwachen, die ihre erwählten Ziele und Objekte sind, sind aber noch härter als alle Sadisten zusammen – im Jenseits sind sie die wahren Herren.
Geben und Opfern
Was da auch in Bewegung ist, ist nicht nur sammelnd, sondern auch gebend.
Alle sind dabei sich zu opfern. Jeder tut es auf seine Art. Jeder kann sich selbst völlig auflösen, wenn er ins Nichts hinein schaut und in den Tag hinein lebt.
Jeder kann sich vergessen und verliert rasch die Kräfte und die Gesundheit – alles, was er von der Welt und der Natur mitbekam und auf all das verzichtete, indem er es brach liegenließ. Es verkümmerte und ging verloren.
Alle verkümmern, wenn sie sich nicht fit halten wollen. Das ist ein mühevolles Unterfangen, doch sehr wichtig. Der Organismus stellt sich auf jede Abart des Möglichen ein und kann überfordert werden. Das aber ist zu viel des Guten, so wie das Vernachlässigen der Organe. Konzentriert sich jemand auf seine Ziele, ist er bereits in Bewegung und verändert sich, indem sich alles in ihm darauf einstellt. Wer etwas ausbrütet bekommt Appetit. Der Hunger ist ein gutes Zeichen. Der Organismus wirkt voll mit dem geistigen Bereich…
Indem er gibt, nimmt er und wer das Ziel erreicht hat und erreichen will, gibt, indem er es erarbeitet und nimmt es zugleich, denn er hat es sich gesetzt und beim Erlangen gehört es ihm. Ob es geistiger oder materieller Art ist, spielt keine Rolle. Zugleich ist das Tun auch das Opfern, Kräfte und Geist werden eingesetzt. Um was es auch immer geht, einer opfert sich durch die Leistung, die er sich setzte. Das ist die Eigenart und der Eigenwille. Der Wille steckt im Wesen und im Leben. Alle können nur auf diese Weise agieren und reagieren. Wie es auch vollzogen wird, wie die Erfüllung erlangt wurde, ob durch Anstrengung oder durch Müßiggang, ergibt am Ende dasselbe und es bleibt die Welt…
Der Wagenverkäufer
Er wollte den Wagen verkaufen und rief an. In der Zeitung stand jene Annonce, jeder Wagen würde gekauft und sofort bezahlt. Als er aber angerufen hatte und durchgekommen war, fragte er, welche Fahrzeugtype er besitze und der Autokäufer war sehr kurz angehalten, benötigte diese Marke nicht – sie war ein Ladenhüter.
Für das Fahrzeug, das etwa vier Jahre alt war und vierzigtausend Kilometer zurückgelegt hatte, wollte er nichts zahlen. Er meinte, er würde es nur nehmen, wenn er einen Geldbetrag an ihn bezahlte. Es hieß auch noch, er wolle nicht einmal die Hälfte der Summe bezahlen, die normalerweise zu bezahlen wäre. Solches konnte er nicht durchsetzen und vom Verkäufer auch noch für den Wagen, den er verkaufen wollte, einen Abschlag verlangen und das hieß soviel wie, er soll sich besser verziehen oder tüchtig draufzahlen, wie es üblich war. Er meinte, noch das wäre schon viel für diesen Schrotthaufen.
Als er das Fahrzeug schließlich sah, meinte er, es sei zu schlecht gepflegt und weise zu viele Lackschäden auf. Er wollte auch diese Summe nicht berappen. Als der Wagenverkäufer aber keine Anstalt machte auf diese Unverschämtheit einzugehen, wurde der Fahrzeughändler ruppig und kam ihm zu nahe.
Er schrie, er habe für sein Kommen zu zahlen, denn der weite Fahrweg war sehr anstrengend und kostspielig. Er wurde nun handgreiflich. Das war seine Masche gegen Fahrzeugverkäufer vorzugehen. Er meinte gar, er sollte sich umdrehen und als er das tatsächlich tat, versetzte er demselben einen Tritt. Er trat aber ungeschickt, brach sich dabei die Zehe und das Bein und er verständigte die Rettung und wurde in das Spital gefahren.
Seinen Wagen ließ der Fahrzeugkäufer abschleppen. Er wollte den Rüpel anzeigen, denn er hatte Beweise und jener sei gegen ihn handgreiflich geworden, ein Sadist und Bandit war er, der sich mittels übelster Tricks bereichern wollte, anstatt sich ordentlich zu betragen, wie es sich gehörte. Beim Gericht gab er an, als er die Fragen des Staatsanwaltes hörte, der Verkäufer des Fahrzeugs sei an allem schuld, denn er selbst hätte keinen Schaden abbekommen, sondern er, der Autokäufer sei der Leidtragende. Er wollte über 4000 Euro Schmerzensgeld kassieren und zog alle möglichen Register. Es war auch keine Rede davon, er habe dem Autobesitzer einen Tritt versetzt und sich dabei sehr schwer verletzt.
Deswegen zeigte er den Film, den er für alle Fälle gedreht hatte. Die Juristen taten sehr erstaunt und wollten wissen, wieso er das getan hätte, denn es sei unfair solches zu filmen. Er gab an, er hätte den Verdacht gehabt, der Käufer wäre nicht ganz koscher. Er ging ihm auf die Nerven und zwar bereits beim Telefonieren und später, hatte es den Anschein, es wäre ein Gnadenakt, zu ihm gekommen zu sein. Als die Vorsitzenden des Gerichtes sahen, was sich an jenem Orte abgespielt hatte und sie die harten Sprüche des Käufers zu hören bekamen, wandten sie sich diesem zu, der das alles zu bestreiten begann und laut: „Manipulation“ zu schreien begann. Er regte sich fürchterlich über diesen miesen Film auf. Als darauf auch noch der Tritt von ihm zu sehen war, hatte er gar keinen Spaß mehr an der Sache. Schließlich bezahlte er dem PKW – Besitzer 4000 Euro, weil er gegen ihn üble Anschuldigungen vorgebracht hatte. Nun zeigte er aber das Attest und der Käufer meinte, der Verkäufer habe ihm das Entschädigungsgeld zu überlassen. Durch ihn hatte er diese Verletzungen erlitten.
Das Gericht entschied aber, der Käufer habe sich selbst verletzt und bekäme deswegen auch keinen Schadenersatz. Er konnte auch keine Hilfeleistung vom Getretenen erwarten.
Der Käufer wollte aber auch darauf hinweisen, er sei dort liegen gelassen worden war – mitten auf der Straße. Selbst daran war er schuld. Zudem war der Arzt unmittelbar nach dem Vorfall zur Stelle, wie auf dem Videoband festzustellen war.
Pleite
Pleite werden alle Leute gehen, die ausgenommen werden, wie Hühnerbäuche.
Alles ist zu bezahlen und die Kosten für die Lebenserhaltung nehmen ständig zu. Es hieß, die Leute sparten zu sehr. Sie wollten den Ramsch nicht kaufen, der ihnen angeboten wurde und zu viel kostete. Sie versorgten sich zunehmend selbst. Aber es gab andauernd mehr Menschen und deswegen werden die Ressourcen weniger bzw. auf mehr Menschen aufgeteilt.
Alle Menschen sind Sadisten und wollen sich alles aneignen. Jeder sieht die Welt als sein Eigentum an und liebt es Mitbürger zu übervorteilen und auszubeuten. Einige Leute eignen sich an, was sie mögen und sie schrecken auch vor Krieg und Raub sowie Mord nicht zurück.
Die allgemeinen Gebaren sind Beweis dafür: die Geschäftswelt ist voll Korruption und der Ehrliche und Anständige gilt als Idiot. Alle wollen stets mehr für sich verbuchen. Die Arbeitnehmer, die Unterworfenen und Abhängigen, die moderne Sklaven sind, kriegen ständig weniger. Die Arbeitgeber wollen aber, ständig mehr Leistung und für sich wollen sie höhere Gewinne verbuchen.
Die Theologen können nur die Armen mit ihren Reden beeindrucken. Die Reichen und Besitzenden sind gebildet und wissen, die Theologie ist nur eine Interpretation der Welt und der Natur und beweist nichts. Sie lassen sich von den Predigten der Priester nicht irre machen.
Jene können nur die Armen und Ungebildeten auswringen, jene die sich Glück erhoffen, das es aber niemals geben wird. Die Alten und Kranken werden benutzt und eingelullt, wenn sie nicht einmal mehr zu einer Anhörung oder zum Erkennen von Zusammenhängen fähig sind. Viele werden von den Theologen beerbt und diese nehmen deren Besitz, ohne auf die Rechtmäßigkeit des Erwerbs zu achten. Wer keine helfende Hand zur Verfügung hat, dem wird auf korrupte Weise geholfen. In den Evangelien werden die Menschen gespalten.
Einerseits müssen die Leute tüchtig und eifrig sein und mehr aus den Gegebenheiten machen, sonst
droht ihnen die Verdammung. Andererseits soll den Armen und Kranken geholfen werden.
Die Widersprüche der christlichen Glaubenslehre spiegeln sich in den Christen wider. Sie müssen zu Versagern werden, wenn sie den Unfug glauben, denn wer alles dem imaginären Gott zuschanzt, wird selbst unfähig sein und armselig werden, auch wenn er es von Natur aus nie geworden wäre.
Es wird eine Unmenge Wahnsinn produziert, der erst als böser Geist in den Hirnen herumgespukt hat. Durch den Glauben und die Glaubenslehren entstand dieser Spuk.
Leute werden getötet und zwar im Namen der Nächstenliebe, um sie zu erlösen.
Das wird auch noch gut geheißen. Leute, die stark und begabt sind, lassen jene aus irrigen Gründen, indem sie diesen Verbrechen und Abartigkeiten unterstellen, über die Klinge springen, sobald jene Eigenarten entwickeln, die gehasst werden und sich nichts gefallen lassen. Bürger richten Leute zugrunde, wenn es sein muss mit Gift und Gewalt. Das sind uralte Bräuche von Wahnsinnigen, Übereifrigen, die sich über die Naturgesetze hinwegsetzten, um sich wichtig zu machen und um Mitmenschen zu quälen, zu verfolgen und zu liquidieren. Begierden haben viel Unheil und Tod über die Menschen gebracht. Durch Emotionen zerstören sich die Menschen selbst. Sie machen sich unbeweglich, indem sie danach trachten mehr daraus zu machen als es ist. Wer das nicht begreift, macht sich sein Leben kaputt. Jene stehen auf verlorenem Posten, wie alle, nur wollen sie es nicht wahr haben. Ist einer nicht Sadist genug und sind die Feinde noch sadistischer und überlegen, sind sie die Katholiken und die Starken, wenngleich sie es nie waren und auch nur Sterbliche sind. Auf einer Welt, auf der Besitz zählt und die allgemeinen Reichtümer als Zeichen von Überlegenheit gelten, werden sich die Lebenden oft bekriegen.
Die Angst davor zu verlieren wird jene in Angstzustände versetzen. Die Angst vorm Tode wird stärker werden. Alles Leben ist Besitz und Sammlung und geht verloren. Wie sich die Menschen geben und wie sie miteinander umspringen, weist daraufhin, es war noch nie anders und nichts kann anders werden. Die Liebe ist ein Teil des Raubprogramms, das in jedem steckt und wer sehr intensiv liebt, kann sich bereichern. Selbst die Gesundheit nehmen sich die Menschen gegenseitig und finden Spaß daran. Sie sind sich Feinde und beweisen sich alle Tage als Schurken. Die Bereicherungen werden sie bei Schwächeren erwirken, denen sie alles wegnehmen und jene verlieren deswegen die Lust am Leben. Die Gewinner beweisen sich schließlich als Verlierer und sie setzten sich dem Neid der Verlierer aus. Gegen den Neid können sie nicht ankommen. Auch ihre Vorteile, die sie sich vorstellen, sind nur Neid und wandeln sich in Schein um, wenn sie erfassen müssen keinen Vorteil ergattert, sondern nur Nachteile erwirkt zu haben.
Die Vorteile sind Nachteile und die Reichtümer nutzen schließlich doch nichts, die nur starr und angreifbarer machen, eine Menge von Kosten und Schutzmaßnahmen erwirken und aufzwingen. Schließlich sind die Wohlhabenden auch von den Armen abhängig, die ihre Produkte kaufen müssen.
Wenn aber niemand etwas kauft, werden die Wohlhabenden nur noch durch die Finger schauen. Es kommt zu erhöhten Kosten, wenn sie nichts mehr verkaufen und nur ein teures Hobby pflegen, für das sie Helfer benötigen.
Sie müssen den Armen Geld geben, sonst wird niemand mehr für ihre Waren etwas ausgeben.
Wenn der Bürger kein Geld mehr bekommt, wie er es auch immer kriegt, wird nie mehr etwas kaufen und nichts verkaufen. Es käme automatisch zum Stillstand und die Gesellschaft löste sich auf so wie die Staaten und alle Systeme. Es käme zu einer Neuordnung, die erst lange und harte Kämpfe erwirkte und unzählige Menschenleben kostete.
Wenn der Konsum überhaupt zum Erliegen käme, könnten die Menschen nur noch mit Gewalt und bösen Aktionen über die Runden kommen und wie die Tiere leben – Gras oder was die Natur bietet essen. Wenn die Arbeitnehmer alles für die Notwendigkeiten ausgeben, haben sie keine andere Wahl mehr als in Bruchbuden zu wohnen und zu sparen.
Sie müssen hungern und tragen alte Fetzen, die sie bleichen und oft reinigen.
Wer leben will, den Luxus genießen möchte, hat Tag und Nacht zu arbeiten und keine Zeit mehr für seine Familie. Das fällt auch auf sie zurück und sie zerstören auf diese Weise sich und die Familie. Sie entfremden sich und die Kinder kriegen Angst vorm Vater. Deswegen müssen sie sich neue Liebesobjekte suchen. Das liberale System ist sehr gefährdend, denn es nimmt die Arbeitenden aus. Alle müssen gleich viel zahlen. Die Abgaben sollen für jeden gleich hoch sein, wenn es nach dem Prinzip des liberalen Systems gehen soll. Kleinverdiener haben folglich mehr zu berappen als Großverdiener. Das Einkommen von etwa 1000 Euro reicht nicht mehr. Immer mehr geben alle aus und können sich deswegen nur wenig leisten. Die Familie wird zu teuer, Überstunden laugen aus und die Familie wird trotzdem nicht zufrieden zu stellen sein. Auch die Ehefrau arbeitet.
Sie will deswegen nichts mehr mit dem Ehemann zu tun haben, hätte nur Nachteile davon, will ihn nie wieder sehen und er braucht eine neue Bleibe. Der Sinn der Ehe wird in Frage gestellt und die Scheidung ausgesprochen. Der Mann hat Geld für die Kinder und die Kosten der Familie zu zahlen, kann sich folglich aufhängen und landet im Armen-Grab. Die Pleite-Welle überschwemmt nicht nur die Kleinverdiener, die die Stütze des liberalen Systems sind und keine Extratouren verkraften. Die Vielverdiener, die aber weniger leisten und den Arbeiter für sich schwitzen lassen, werden fett, betreiben Sport, werden Weltmeister, außer sie meinen es zu gut und nehmen zusätzlich Hormone ein. Bösartige Tumore kriegt jemand erst, wenn er nicht mehr sportlich ist und zu schwach, um sich noch weiter zu bemühen und anzustrengen. Wer sich nie anstrengt, die übertrieben gewürzten Speisen aber reichlich genießt und dem Sex sehr zugetan ist, kriegt schwere Leiden.
Die Pleite-Welle überrollt das System und schüttelt es durch. Es kommt zu Zerstörungen und alles beginnt wieder von Neuem. Die Leute wollen es nicht anders. Das alles passiert trotz der Kläranlagen, die die Städte sauber halten. Der Schlamm wird abgeliefert und verwertet. Es wird nicht nur die Vitalität der jungen Leute zerstört, sondern neue Stoffe sorgen für Vergiftungen. Alle krepieren jung und können nicht mehr die Rente genießen. Sie werden nicht mehr in Pension geschickt, sondern sie kriegen den Totenschein ausgestellt. Sie gewinnen im Lotto oder Toto, werden reich, verlieren aber alles wieder, was häufiger vorkommt. Aber sie sind voll von Giften, kriegen sie nicht mehr weg. Sie wurden funktionsuntüchtig. Auch das System wurde es, das nur Invalide produziert und niemand kann sich mehr etwas leisten, niemand will mehr etwas leisten. Wer aber Tag und Nacht arbeitet, hat keine Chance mehr, denn der wird als Faulpelz hingestellt.
Die Schwarzarbeit wäre eine gute Lösung. Aber die bringt alle um. Die Schwarzarbeiter werden geschwärzt, verrußen und kriegen ein schlechtes Gewissen. Der Einzelne, der das System trägt, wird zerstört und deswegen will er das System zerstören. Das ist das uralte Prinzip des Auge um Auge – Zahn um Zahn.
Wechsel der Generationen und Übernahme der Schulden
Ein Mensch ist solange jung, solange seine Eltern leben und solange ist er Schuldenfrei und unbekümmert. Sind die Eltern erst gestorben, wird es besser oder übler. Ihre Kinder übernehmen alle Schuld, außer sie erbten nichts und wenn sie doch etwas bekamen, war es nur das natürlich Geerbte – das unbedingt Nötige.
Der geistige Aspekt zählt. In den Beziehungen ist aber nicht alles gänzlich klar. Es gibt Methoden, die schwächen und andere stärken: Wenn sich Personen beeindrucken lassen, obwohl alle Leute dasselbe treiben. Alle assimilieren und wenn sie sich von der Natur, den Tricks der Gesellschaft und deren Normen und von den Gebildeten beeindrucken lassen, sind sie selber an ihren Leiden schuld, die sie entwickeln, wenn sie auf jene achteten. Menschliche Schulden sind unergründlich und werden stetig größer. Sie wurden bereits von den Urahnen erarbeitet und jene verloren deshalb alles und lösten sich in Nichts auf. Die Nachfolger haben deren Schulden übernommen und alles geerbt, was nur geerbt werden kann. Wenn diese auch meinen, sie seien besser dran als die Mitmenschen, so ist es nur Einbildung, die nicht der Realität entspricht.
An den Menschen ist auszusetzen, sie werden stets schwerer und abhängiger. Der Schwere futtert Unmengen.
Kühe sind den ganzen Tag über beim Essen und dazwischen sind sie mit der Verdauung beschäftigt. Sie werden nie damit fertig, selbst wenn sie fasten oder sich nur bedächtig hinlegen, um zu schlafen.
Aber selbst das schaffen sie nicht mehr, sie sind schwer und können ihre Haxen nicht mehr heben. Wenn sie aber erst einmal liegen, wollen sie nicht mehr aufstehen. Sie mögen sündige Kreaturen sein, die Kühe, aber gegen die Menschen sind sie Engel und doch sind sie übel dran, wenn man bedenkt – Rinder leben nur wenige Jahre.
Die Stiere werden selten älter als zwanzig Jahre. Das ist bereits ein sehr hohes Alter für sie.
Wenn sie in freier Wildbahn lebten, könnten sie wesentlich älter werden. Wenngleich die Versorgung der Tiere relativ gut ist, geht es nur um die Qualität des Fleisches und nie um das Tier.
Wie der Mensch überhaupt soweit gekommen ist, so böse, stark und überlegen zu werden, wird nur damit beantwortet: sie agieren gemeinsam und unterwerfen Tiere bedingungslos.
Sie vereinnahmen die besten Energien für sich. Der Mensch hat es gelernt, sich gegen die Natur zu wenden und gegen den Strom zu schwimmen, der zu reißend ist, um mit ihm mitschwimmen zu können. Er führt doch nur ins Verderben und es ergeht allen übel, die sich nur treiben lassen. Die Schulden werden bei den Schuldnern zwar durch ihren Tod beglichen. Die Schuld bleibt aber vorhanden und geht an die Erben weiter. Am Leiden ist stets das Erbe schuld, denn das ist der Grund für die Schulden der Eltern und Vererbenden. Schulden übernimmt keiner gerne und es nützte auch nichts, wenn sie nicht angenommen würden.
Die Schuld der Menschen ist groß. Je größer und mächtiger ein Mensch wird, desto gewaltiger ist auch seine Schuld an die Natur und Gott. Das steht auch in der Bibel, die ähnliche Äußerungen anführt. Jeder Mensch weiß, es ist seine eigene Schuld, die ihn verdirbt. Das Altern ist nur Reifen und kein Verderben. Die Alternden aber verkommen, die Fehler machten. Wer sich am eigenen Schopfe packen könnte und sich aus den Sumpf zöge, wäre sicherlich klüger als der Versinkende. Aber wer sich am Schopfe packt, reißt sich eher sein Haar aus, als sich aus dem Sumpf zu heben. Wie wird die Schuld getilgt? Büßen hilft nicht und die Beichte macht alles noch schlimmer. Alle Taten verschlimmern das Befinden, zumal der Staub voll von Tod und Verderben ist. Der graue Staub ist der Tod, der sehr böse, rachsüchtig sowie aggressiv ist und das Verderben bringt.
Die Menschen töten sich auch aufgrund ihrer Bosheit und Habsucht gegenseitig, wenn sich die lästigen Konkurrenten nicht zurückziehen. Spielt das Wetter nicht verrückt, werden es die Menschen sein, heißt es oft. Doch das zeigt sich selten offen.
Diese Prozesse sind geistiger Art und selten an den Haltungen der Lebenden feststellbar, außer der Organismus beginnt zu schwingen. Das Leben und die Welt werden turbulenter. Die Gewalt kann alle Leute erfassen. Komplexe Prozesse, die sich im Bereich der Materie vollziehen, sind Naturkatastrophen, die gigantische Schäden verursachen.
Wie alles auch vollzogen wird, alle Lebenden und Toten, alles Vergangene und Zukünftige spielt eine Rolle und alle sind teilweise schuld. Wenn es aber allen Leuten gut geht, alle Leute anständig gewesen sind, werden sie das als zu ihnen gehörig annehmen und genießen.
Deswegen leiden die Menschen gemeinsam mit der Welt und sind die Seele der Welt, nehmen die Schuld an allem auf sich. Niemand kann anders und wenn ein schreckliches Unglück passiert, leiden alle mit. Sie reagieren auf die selben Dinge und dieses Leid wird ausgelebt, was bereits ausreichend sein kann. Niemand kann etwas verbessern und wieder gutmachen kann keiner etwas, wenn es erst zerstört wurde. Was geschah ist bereits geschehen und kann nie wieder rückgängig gemacht werden. Wer das Gegenteil empfindet, kann nicht als normal bezeichnet werden. Wer Freude erfährt, wenn jemand Schaden erlitten hat, ist ein Verkehrter. Wer dauernd Unglück hat, wenn Bekannte Glück hatten, reagiert in jener Art. Wenn die Glücklichen sich an ihm ergötzen, wenn er leidet, hat er diese Wesensart übernommen und gilt als schwarzes Schaf. Das ist nicht häufig zu beobachten und sehr gefährlich es offen zur Schau zu stellen. Verstellen werden sie sich, um nicht aufzufallen. Wer zu auffallend agiert und als Kontra erkannt wird, kann Probleme kriegen. Den Unwillen der Leute zu erregen ist keinesfalls von Vorteil, auch ein Feind ist alleine schuld, wenn er ein übles Leben hat und zu den Unterlegenen gehört. Wenn im Geheimen agiert wird, registriert es der Beobachter. Jeder Schritt ist ein Selbstverrat.
Gestritten
Es wird um des Kaisers Bart gestritten und um die Damen, die samt und sonders alt und krank werden, wenn sie auch in ihrer Jugend verführerisch wirkten, so sind sie doch nervend. Sie wollen niemals etwas anderes tun als ihre Geliebten soweit kriegen, wie sie diese haben wollen. Sie sollen ordentlich agieren, indem sie genau nach ihrem Dafürhalten funktionieren. Wenn sie es rasch zustande bringen, lassen sie sich noch eher scheiden und sie wollen diese Schlappschwänze auch noch bestrafen.
Beim zweiten Mann wird es viel dreister, denn sie haben bereits eine Menge gelernt und wollen sich dafür belohnen und was sie bekommen ist die Rechnung der Natur, die unerbittlich ist und auch sie bestraft, obgleich sie gut und brav handeln und für ihre Kinder sorgen und sie erziehen, wie es sich gehört. Aber das Eine hat nichts mit dem Andern zu tun, werden die Leute wissen, obwohl alles miteinander zu tun hat. Auch deren Männer werden bestraft, auch von ihren Frauen, die nie zufrieden sind. Wenn sie verstorben sind, ob Mann, ob Frau, werden sie zufrieden und unzufrieden sein und der Status Quo besteht weiter. Anstatt gemeinsam zu leben und zusammen zu halten, sich zu lieben, hassen und bekämpfen sie sich gegenseitig und werden zu erbitterten Feinden. Das Streiten scheint ein großartiger Spaß für jene zu sein, die das Raubtier in sich abgelegt zu haben meinen. In Wahrheit sind die Lebenden böse und nur die Toten sind gut, die aufgegessen werden.
Die Lebenden sind voller Begierden und dem Sexus verfallen. Das Leben ist für sie gleich Sex und kann nichts anderes mehr sein, wenn sie erst einmal die sexuelle Reife erlangten.
Wer den Sex nicht mag, gilt als verrückt, pervers oder frigide und lebt seine Lust auf andere Weise aus, entwickelt andere Begierden. Das Leben ist zur Gänze sexuell.
Es wird gemeint, jemand sei absichtlich a-sexuell eingestellt, um Gewinne herauszuschinden. Alle Leute, die funktionierende Sexualorgane haben, werden oft geil und geil gemacht und sehnen sich nach der Erfüllung und Befriedigung, obwohl es so etwas nicht gibt. Das ist die Natur der Lebenden und sie können nicht dagegen ankämpfen.
Der Streit ist dabei das Nötige und wird sexuell, denn solange die Keimdrüsen nicht funktionstüchtig sind, wird gestritten und der Reife wird geliebt. Wer andauernd streitet und rauft, ist nicht reif für den Sexus, ist in seiner Entwicklung gestört – vielleicht absichtlich gestört worden. Das Leben ist ein Spiel und auch Streit und Sexus, die nichts bedeuten und deswegen den Ernsthaften stören und schwächen, in irre machen und er verliert seine Sicherheit.
Wer sich nicht müht und nicht um alles kämpft, wer den Streit scheut und auch nicht den nötigen Ehrgeizig hat, bleibt ein Verlierer und kriegt nie was er möchte und ist enttäuscht. Vielleicht möchte er aber auch nichts.
Auffallend ist: „Die sich liebenden Personen streiten am häufigsten“. Die Liebe ist weiblich und aktiv, entspringt der Sorge um die Kinder und auch um sich selbst. Macht der Mensch sich Sorgen, ist er schon verliebt und wenn ein Mensch bei einem anderen Menschen eine magische Handlung setzt, ist er schon dazu gezwungen sich zu verlieben und zu leiden. Liebe und Leiden gehören zusammen, so wie das Leben. All das ist die Natur bzw. der Geist Gottes. Verliebt ist jene Person, die jemanden umsorgt. Die Mütter machen sich Sorgen um die Kinder und auch die Väter sorgen sich. Sie sehen dieselben als ihren Besitz an, als Teil ihres Hab und Gut und als Teil von sich.
Wer die Welt als Teil von sich sieht, ist der Meinung, er sei ein Teil der Welt und sie sei er und er will selbstverständlich, sie soll heil bleiben. Sie wird nur von Wahnsinnigen zerstört.
Selbstzerstörung
Selbstzerstörung ist ein Teil der Unkenntnis und entsteht erst durch sie.
Die Sucht, die aus dem Salzkonsum entstand und unwiderlegbar alles Lebende kräftigt, erwirkt die Selbstzerstörung. Ein Süchtiger will handeln und die Welt ändern, verbessern und sein Wissen erweitern. Er will helfen und das übersteigt seine Kräfte.
Es zählt nur die Leistung und sonst nichts. Das Leben zählt nichts, wird nur als Bewegung bemerkt, als Arbeiten und Dienen. Das erwirkt Raubbau und es kommt zur Überanstrengung. Diese zehrt alles auf und ist zugleich das Schöne am Leben.
Die Leistung ist Selbstbestätigung und Sucht, ein Beruhigungsmittel, das besser nicht oft eingenommen wird. Es zerstört und schränkt ein, Es raubt einem die Zeit und die Lebenslänge. Einer sammelt den eigenen Geist und erkennt schließlich, es gibt keinen. Es ist nur ein Weltgeist vorhanden, der bestimmt. Einer kann nicht anders als in den Kosmos aufgehen.
Die Person ist nicht nur ein Klangbild der Welt, sondern versteinert. Auch der Geist wird zu Stein.
Er könnte als Wind durch die Gegend brausen, doch die Gestalt schläft ein, um nie wieder zu erwachen und um endlich Ruhe zu genießen. Doch möchte jener wie der Wind sein und noch lieber ein Sturm oder ein Orkan, der alles gleich macht.
Träumende und Wahnsinnige
Als Träumender und Wahnsinniger stellt sich einer vor, er könne sich verwandeln. Das ist nur in der Phantasie möglich. Für die Betrachter döst er vor sich hin und stiehlt dem Herrgott den schönen Tag. Gewisse kann das aufregen. Sie beginnen mit Lästerzungen zu reden und wollen gar angeben, sie seien im Recht, auch wenn sie mit dem Gezeter angefangen hatten, was keine gute Idee war. Sie sind ihren eigenen Gelüsten und den eigenen Fehlern unterlegen. Auch der Leichtsinn ist sehr gefährlich. Wer das nicht weiß, muss leichtsinnig sein, denn nur jene wissen nichts von den Gefahren. Wer locker und ohne zu denken und ohne Vorsicht agiert und nur macht, was vorgegeben wird und was an Blödsinn vernommen wurde, den Blödsinn auch noch ausführt, ist leichtsinnig. Wer alles glaubt und übernimmt ohne daran zu zweifeln und ohne zu überdenken, was vorgeben wurde, kann leicht überfahren werden.
Frauen gehen gegen den Liebhaber vor und gegen den guten Freund, der ihnen nichts getan hatte – ihnen nur half. Wenn aber eine Frau mit dem Freund stets streitet, belastet sie ihn sehr. Wer auf sie hereinfällt ist ein Träumer und bleibt er nicht freundlich, wird er von ihr auch noch wütend angefaucht und ausgebuht. Der Liebhaber wird meist am frechsten angefahren und ausgebuht, wenn etwas schief lief. Was darauf hindeutet: den Frauen geht es um Provokation, die sich aber auch der beste Freund nicht gefallen lässt. Wer trotzdem alles zuließ und durchhält, ist ein Phantast, der nichts von der Welt begreift und auch nichts erkennen will. Jener ist rettungslos verloren, verraten und verkauft.
Im Gasthaus
Im Gasthaus war einst was los und alle fanden es gut. Die Leute aßen dort und trugen dicke Bäuche vor sich her. Diese ließen sie nie zu Hause und kannten nichts, was sie davon befreit hätte und sie abnehmbar machte. Sie wirkten nicht einmal wehleidig und auch nicht unglücklich. Ein paar von ihnen waren aber merkwürdig leise und sie lachten höchst selten und wenn, dann verhalten. Sie schienen starke Leibschmerzen zu haben. Die Hände der Leidenden fuhren an die Hose und Knöpfe.
Sie wollten die Dehnbarkeit ihres Bauches ermöglichen. Der Hosenbund war zu eng geworden.
Die WirtInnen lachten schrill und laut und alle anwesenden Damen. Von irgendwo hieß es, er sei zu faul. Aber er wollte die Frau ehelichen, sich wenigstens eine nehmen, sonst würde er noch platzen. Es war merkwürdig und doch verständlich. Die Luft im Lokal war von Rauch erfüllt. Es stank nach Bier und Wein. Der Geruch von Ausdünstungen war zu bemerken und die Abgase aus den Därmen, die der Wirtin auffielen, was sie aufregte, da sie solche Ferkel nicht mochte.
Ihr gehört alle behandelt, schrie sie empört. Der Priester hatte wieder ein Päckchen gebracht, das sie rasch öffnete, um die Gäste zu vergasen, die nicht zur Sonntagsmesse gegangen waren und auch kein Opfergeld geleistet hatten. Sie schüttete das Gift auch ins Essen und in die Getränke. Dabei wirkte die Wirtin wie eine Hexe und ihre Augen leuchteten lüstern und voller Schadenfreude. Sie war ein kleiner Teufel. Selbst ihrem Manne gab sie einen Teil davon ab. Er war der Herr Bauch persönlich. Er kam nicht einmal bei der Türe hinein. Dem gab sie am meisten davon ab. Er kam eben wieder von seinen Parteifreunden daher.
Sie hatten groß gefeiert. Er war guter Dinge und voll Freude. Er hatte auch Unmengen gesoffen, damit er die Blähungen weniger stark spürte, die ihn schon lange plagten und nie vergingen.
Eliminieren
Eliminieren ist das Zauberwort, das die Leute kennen und lieben. Die Abgelehnten werden zu gerne und rasch eliminiert. Aus dem Wege werden aber alle geräumt, die unwissend sind und sich nicht schützen können. Das war stets schon derartig gewesen. Das wird die faschistoide Machart genannt, die das natürliche Wesen und Agieren auf Erden ist und bleibt. Es ist das Schema F und dagegen kommt niemand an, denn es steckt in allen Lebenden und ist das Leben.
Wer das ablehnt wird eher invalide und als verrückt hingestellt, gefährdet sich auch selbst und findet sich auf Erden nicht zurecht. Er wird depressiv, selbst wenn er sehr intelligent ist. Jene lassen sich oft beraten und gehen verloren.
Um einsam leben zu können, muss einer sehr stark sein. Eine einsame Person aber ist weich und wird bestohlen. Auch die Untergewichtigen sind schwach und verlieren gegen die Schwergewichte und verlieren an diese alle Kräfte und Fähigkeiten, die sie sich aneigneten. Das kann mitunter gespürt werden. Aber nur der Wissende ist befähigt, solches zu verhindern und auch Sadisten sind dazu befähigt. Über sämtliche Prozesse ist Bescheid zu wissen. Der Unwissende verliert.
So gut wie niemand besitzt die Kraft sich gegen die Umtriebe der Natur zu schützen, das ist an unzähligen alltäglichen Details zu erkennen. Anschauungen und Erkenntnisse in jenen Angelegenheiten sind unkorrekt und werden falsch gedeutet. Die Folgen sind die schnellere Alterung und der schnellere Abbau der Substanz. Auch chronische Leiden, gegen die alle Leute, die geschwächt sind, sehr empfindlich werden, nehmen zu und erschweren das Leben. Erst durch tägliche Anstrengungen kann jemand von den Schwächungen und Veränderungen wegkommen. Wer die Schwächungen wirkungsvoll bekämpfen will, hat sich auch sehr anzustrengen, zu rennen und zu schwitzen, bis er sich soweit gebracht hat, die Schwächen endlich zu vergessen, die nichts weiter sind als Verhexungen durch jene, die einem die Stärke stahlen. Wovor sie nicht zurückschrecken, ist jemanden zu bestehlen, den sie nicht mögen und gegen den sie leicht zu gewinnen glauben. Durch gute Leistungen kommt einer erst zu sich und gewinnt wieder an Selbstvertrauen. Jener ist beinahe ein Sadist gegen sich selbst, wenn er sich sehr anstrengt und kriegt er erst einmal Freude am Leben und ist er über die Anstrengungen glücklich, kann er wieder zu sich kommen. Er ernährt sich von jenen und holt sich, was ihm gefällt. Wer aber derartig ist, wird als gefährlich hingestellt, wenn er den Leuten nicht gefällt und wenn es den Leuten einfällt, eliminieren sie ihn.
Die schöne Ente
Die schöne Ente war noch jung und klug, wie es sich gehörte und meist war sie zu allen sehr freundlich und nett. Sie entwaffnete jene mit ihrer freundlichen Art, was die Leute aber als Grund zum Böse werden sahen, die die freundliche Person provozierten, um sie in Rage zu versetzen, was ihnen besonders viel Spaß zu machen schien. Sie war jung und voll guter Dinge. Es wuchs noch. Zorn und Neid waren ihm unbekannt, so wie Sorgen, die die Mitbürger erfüllten, die vom Neid gepackt wurden, wenn sie das Kind sahen, das ihnen zu schön war. Selten ließ es sich sehen. Die Leute würden es umbringen, es schließlich braten oder fressen, etwas so Schönes konnten sie nicht ungeschoren davonkommen lassen. Es konnte auch zum Narren gehalten werden, was jene in ihrem Neid besonders gut beherrschten. Sie waren echte Profis im Schlechtmachen. Sie wollten es zu sich herab ziehen, als Traumtänzerin hinstellen und nannten sie: sich selbst gefährdend.
Die Henne
Die Henne war sehr fleißig und sah sehr gut aus. Sie pickte nur das beste Futter.
Der Hahn beschützte sie vor allen anderen Hennen, mochte sie am liebsten und das war Grund genug für alle anderen Hennen eifersüchtig auf diese eine Henne zu sein, auf die der Hahn ein Auge geworfen hatte. Sie war fleißig, schön sowie gut. Die Hühner mussten, ob sie wollten oder nicht, denn sie waren ordentlich und kannten alle Finten und Tricks, gegen jene Henne intrigieren.
Sie war eine Hexe, sonst hätte sie diesen Gockel niemals derartig den Kopf verdrehen können. Er schnallte das nicht und konnte nicht anders als die eine Henne andauernd anblicken. Er bewunderte sie unentwegt, sobald sie graziös und lieblich agierte. Sie blickte aber nie zu ihm hin, sondern tat, als bemerkte sie das alles nicht und schien die Bewunderung nicht einmal begriffen zu haben. Er half ihr auch, wie ein besonders verliebter Gockel und flog immer wieder auf sie drauf, um sein Geschäft mit ihr zu treiben. Die Henne schien das nicht einmal zu mögen und oft war es, als bemerkte sie es nicht einmal.
Sie packte auch noch ihre sieben Sachen und suchte das Weite, um diesen Gockel nie wieder zu sehen, der übertrieb und sie dem Neid der Anderen ausgesetzt hatte. Sie wollte nie wieder etwas mit einem Gockel zu tun haben und alle Hühner konnten ihr gestohlen bleiben.
Sie tat es sehr schnell. Der Gockel hatte sein Lied noch nicht einmal beendet, als sie schon aus dem Staub war und ehe die anderen Hennen erwachten, war sie zu weit weg, um je wieder eingeholt werden zu können. Sie fanden das klug und meinten, jene wäre doch nicht derartig arrogant gewesen, wie sie angenommen hatten. Sie konnte bald schon wieder fliegen, nachdem sie das Fett verzehrte und die Wanderung sie leicht und locker machte. Die anderen Hühner waren zu schwer, um ihr folgen zu können. Die Suche des Gockels war ergebnislos im Sand verlaufen. Die Hühner atmeten erleichtert auf, nun kamen wieder sie dran. Sie meinten es zumindest und freuten sich. Aber sie hatten sich getäuscht und sich umsonst auf seine Aufwartung gefreut. Er begann zu fasten und aus dem einst stolzen und starken Hahn wurde ein schwächliches Hähnchen. Es breitete sich ein Schweigen unter den Hühnern aus. Aber als er leicht genug geworden war, breitete er seine Schwingen aus und flog höher und höher in die Lüfte, bis er seine geliebte Henne wieder gefunden hatte, die er nie wieder aus den Augen lassen wollte.
Hirschkuh
Die Hirschkuh war die meiste Zeit über alleine. Nur einmal pro Jahr ließ sie sich mit dem Hirschen ein, der mit ihr nie zufrieden war. Sie lief davon, wenn er sich ihr näherte. Sie hatte Angst davor sich mit ihm zu paaren und beneidete alle anderen Hirschkühe, denn der Hirsch müsste ihr gehören, der mit seinem Geweih groß protzte.
Als sie ihm ihren Wunsch vorgetragen hatte, lachte er sein lautes Lachen und meinte, sie habe einen Vogel, wie Menschen, die solche Ideen zu verfolgen pflegten und jene auch noch glaubten. Dafür zankten sie unentwegt und brachten sich auch noch gegenseitig um.
Die Hirschkuh verstand das nicht. Sie war zu romantisch und wollte nicht von dem, der sie begattete, betrogen werden. Jener hatte auch andere Hirschkühe und sie war nur eine von Vielen.
Für diese Art der Fortpflanzung fühlte sie sich viel zu gut, lehnte es ab überhaupt noch zum Hirschen zu gehen und zog es vor alleine zu bleiben. Wie die meisten EinzelgängerInnen wurde sie neugierig und wagte sich nahe an Menschen heran. Sie scheute sich auch nicht mehr vor Raubtieren. Es waren oft Menschen darunter, die sehr gefährlich waren und sie doch in Ruhe ließen.
Niemand störte sich an der schönen Hirschkuh und fast niemand konnte sie bemerken, da sie sehr leise unterwegs war. Sie war zu vorsichtig, um aufzufallen. Aber mit der Zeit wurde sie neugieriger, wie viele Wildtiere, die alleine bleiben wollten, wurde überheblich und meinte, alles besser zu vermögen. Sie lief wie rasend über Wiesen und Abhänge. Sie war kräftig und elegant, hatte keinen Nachwuchs mehr. Vielleicht würde sie auch nie wieder einen kriegen, wollte nur noch alleine unterwegs sein und mied Hirsche.
Sie war vom Leben abgeneigt und die Jungen waren undankbar und frech zu ihr geworden, ehe sie sich verzogen. Alleine war ihr aber fad und sie begann zu träumen.
Sie träumte sich aus der Welt, obwohl es ihr hier gut ging und sie alles vorfand, was sie benötigte, konnte sie doch nach Bedarf fressen und schlafen, wie lange sie wollte.
Wenn sie auch Füchse und Luchse hörte, wagten sich jene nie an sie heran, da sie zu schnell und stark für sie war. Aber die Langeweile wollte sie loswerden, wie die meisten Hirschkühe, wenn es zu gut lief und ihr an nichts mehr fehlte. Dabei verhalf sie sich mittels Phantasie zu dem zweifelhaften Glück, das sie fühlte. Selbst beim Laufen hegte sie solche Gedankenbilder und kam mitunter jenem Reich nahe, aus dem sie nie wieder entrücken wollte. Auch war sie nur schön, seitdem sie alleine unterwegs war. Sobald andere Tiere dabei waren, konnte ein Tier nicht mehr schöner sein. Alle begannen sich zu ähneln, auch Menschen. Alleine war die Hirschkuh nicht, denn sie lebte in einem perfekten System, konnte das aber nicht richtig einschätzen. Unzufrieden wurde ein Mensch nur, wenn es ihm zu gut ging. Ähnlich war es auch bei der Hirschkuh, die sich über alles aufzuregen begann. Selbst das Wetter gefiel ihr nicht mehr. Die anderen Tiere waren zu störend. Wenn sie jemanden sah, der ihr zu nahe geriet, wurde sie böse und begann wütend zu schreien. Sie konnte aber das System auch nicht ändern, denn es war unabänderlich. Ihre Versuche scheiterten. In ihrem Traum lief und flog sie dahin, um diese Welt zu verlassen und dabei vergaß sie ihre Unzufriedenheit. In der Realität aber sah es anders aus. Sie war urplötzlich ausgerutscht und hingefallen und konnte sich nicht mehr rühren und gelangte ins Jenseits.
Harem
Ein Harem ist sehr belastend und doch halten sich noch die armen Hirsche einen und die Gämsen und Rehböcke, die kein Geld und keinen Besitz haben.
Sie beanspruchen ein Territorium für sich und dem Harem und das verteidigen sie auch mutig. Doch können sie keine Urkunden über ihren vermeintlichen Besitz vorweisen und gegen Menschen kommen sie nicht an, die dieses Territorium für sich beanspruchen. Sehen sie einen Menschen, suchen sie das Weite, um zu überleben und sich schadlos zu halten.
Sie sind als Flüchtlinge unterwegs, verbleiben nur kurz auf einem Platz, kennen keine Kanalisation, hassen den eigenen Dung und verlassen den Ort, um sich von dem Gestank zu befreien, den sie selbst verursachten. Sehen sie Menschen, laufen sie blitzschnell weg, bis sie nicht mehr können. Die Angst beflügelt sie und sie verletzen sich mitunter schwer.
Sogar ins Dickicht laufen sie, meinen, dort sicher vor Menschen zu sein, obwohl sie sich nur die eigenen Augen ausstechen, nichts mehr sehen und verkommen müssen. Sie mögen aber keine Gefangenschaft und auch sterben wollen sie nicht. Was aber sehen sie am Bock? Sie dürften sich diese Frage noch niemals gestellt haben, überlegen nicht und nehmen die Sache, wie sie ist und wie es ihre Vorfahren taten.
Ihre Situation sind sie gewohnt. Der Bock sorgt für ihre Sicherheit und auch für die Nachkommen und das alles erzeugt Wärme und Geborgenheit und sie fühlen sich wohl und dünken sich geschützt. Sie meinen, das sei die Tatsache. Für sie ist das auch die einzige Möglichkeit und sie haben sich diese Lebensweise alleine erarbeitet und als die einzig wahre Art zu leben begriffen.
Der Nachwuchs und die Rangordnungen sowie die Bildung eines Rudels sind nötig, um eine Norm zu erarbeiten. Diesen Tieren würde trotz Fell kalt werden und sie würden sich elend zu fühlen beginnen, so wie der Einsame, den niemand mag. Wer aber will schon aussterben?
Bei Raubtieren ist die Situation etwas anders. Dort gibt es den Rudel-Führer, der andauernd von Rüden bedrängt wird. Kämpfe finden statt. Ein neuer Führer kommt an die Reihe, wenn der Vorgänger umkam. Bei den Menschen ist es ähnlich. Wenn sich ein Mensch einen Harem zulegen will, ist er sehr stark und hat Helfer, die ihn beschützen. Jene sind die Besonderen, die Guten. Sie können vor ihrem Harem keinen Schutz finden und auch nicht vor den Getreuen, die ihnen nicht bedingungslos folgen. Jene führen die Befehle ihres Führers jedoch aus. Solche Systeme lassen sich nur kurz aufrecht erhalten und sind Ausnahmen, denn ein großer Harem zerfällt sehr rasch. Die Harems-Damen verlassen sich auf ihre Herren, denen sie sich anvertrauten. Er ist in der Nähe seiner Frauen und Nachkommen soll es geben.
Der Wirt der Kirche
Der Wirt der Kirche ist der Kirchenwirt. Kirchenwirte sind dem Theologen verbunden und unterstellt. Sie arbeiten gemeinsam gegen ihre vermeintlichen Feinde und auch gegen die zu Feinden erklärten Personen. Welche Typen sind aber Feinde der Kirche und sind sie anders als alle anderen Leute, die die Kirchengesetze brachen? Wenn die Kirchenangehörigen aber mit Gesetzesbrechern böse Dinge anstellen, ist das nicht mit den Normen Gottes vereinbar und seinen Gesetzen nicht konform. Es werden nicht nur die Übeltäter bestraft, sondern auch deren Kinder und Kindeskinder. Es wird auch zu gerne wild beschuldigt, um die Verfolgten bestrafen zu dürfen, die die Kirchenangehörigen unausstehlich finden und abschätzig behandeln und als Konkurrenten bezeichnen. Folgegenerationen werden auch noch bestraft und das ist perverser Sadismus.
Agiert eine Person nicht mehr mit der Glaubensgemeinschaft, ist sie sogar ausgetreten, kann sie nicht mehr für die Untaten ihrer Vorfahren belangt werden und fällt somit aus dem Feld der Qualen, nicht mehr verfolgt, auch nicht mehr für seinen Geiz und für seine Trägheit bestraft. Für dessen Gebotsübertretungen ist nicht mehr der Priester zuständig.
Der Kirchenwirt ist für jene Abtrünnigen zuständig. Er verabreicht jenen das Gift, versucht sie zu schwächen, anfällig auf die Suggestionen der Priester und der Herrschenden sowie der Medien zu machen, damit sie darauf hereinfallen.
Alle, die keine Verbrechen begehen und nie eingesperrt wurden, werden vergiftet, wenn sie von den Priestern verfolgt werden und von den Kirchenräten etc… Meist kommt es zu Lebererkrankungen und Hautveränderungen. Alle Leute, die an schweren Erkrankungen zu leiden haben, leiden nur aufgrund der Vorfahren, die etwas angestellt hatten. Sie werden auch für die eigenen Fehler, die meist Verstöße gegen die Kirchengesetze sind, belangt und zwar mit heimtückischen Methoden.
Gifte werden, die schwächen, Zellen zerstören, auch den Geist trüben, den gesamten Organismus angreifen und schneller verderben lassen, eingesetzt, um die natürliche Auslese zu beschleunigen. Das Gift greift vor allem die Zähne an, denn schlechte Zähne sind eine gute Methode eine Person zu schwächen und verkommen zu lassen. Kleinkinder werden krank gemacht, um sie nicht lange leben zu lassen und schnell los zu werden, was an den unzähligen Erkrankungen und Kranken ersichtlich ist. Ärzte sind auch Helfer der Strafenden. Sogar vor der Geburt werden einige angegriffen.
Wenn sie an multipler Sklerose und an Nervenkrankheiten leiden, kann niemand der Ungebildeten wissen, nur vergiftet worden zu sein. Diese Krankheiten stammen von ein und demselben Gift, das auch als Schlafmittel eingesetzt wird, zudem vor Schmerzen schützen kann und das Leben drastisch verkürzt. Die Organe werden dadurch geschwächt und der Schlaf ist nicht mehr erholsam.
Jener ist nur noch halb so wertvoll wie zuvor, als er noch nicht vergiftet worden war.
Selbst wenn er aus dem Schlaf erwacht, ist er müde und die Träume waren schwer und machten trübsinnig. Die Phantasien hören nicht auf und er denkt noch am Tage daran, wie schlecht und übel er träumte.
Die Wirklichkeit ist ihm zu beschwerlich geworden. Nur noch die Träume wirken behaglich,
wenngleich auch die schwächen und alles beschwerlich machen. Er gelangt selten in die Nähe des Wirtes und wenn, erging es ihm übel. Das aber wollte es vermeiden. Wenn es dazu kommt, ist stets Gift im Spiel.
Erforscht jemand Gifte, wird er ein Wissenschafter und findet heraus, um welches Gift es sich handelt, wenn es einen Todesfall gibt. Die Ungläubigen werden bestraft und verfolgt und die Abtrünnigen sowie die Geizhälse und alle jene, die sich nicht den Geboten Gottes unterordnen wollen, die sich als arrogant zeigen.
Wenn das Opfer etwas dagegen tut, will es länger leben. Das Leben und die Welt erscheinen ihm wichtig und wertvoll. Wenn es klug vorgeht, um das alles zu analysieren und es vorsichtig in ein Gefäß gibt, kann es Gift finden und stellt fest, es wird von gerissenen Schurken fertig gemacht, die gebildet sein müssen. Es gibt Gründe dafür, wenn es ihm übel geht, nachdem es in einem Lokal trank und aß. Es gibt einige Lokale, die es aufsucht und in jedem kriegt es andere Probleme. Alle zusammen ergeben eine böse Krankheit.
Wollen die Wirte den Gast los werden? Er ist aber meist alleine unterwegs und das ist sehr gefährlich. Die Einzelgänger werden von Homo und Gaunern angegriffen.
Aber auch in Gruppen ist es nicht besser, denn diese wollen jenen auch auf den Geist gehen – alles rauben und verderben und das mag keiner. Die Leute um einen aber werden immer klüger und unverschämter. Die Geheimsprachen kennt er auch nicht, die diese Personen sprechen. Sie sind aber schlecht und reden banales Zeug.
Wer nicht einmal spanisch versteht oder nur noch Bahnhof und trotzdem nicht das tut, was die Leute von ihm verlangen, werden diese recht böse und noch unhöflicher und jener auch, der sich niemals unterordnet. Wenn einer sich aber zu fürchten beginnt und immer wieder die selben Verdachtsmomente spürt, leidet er an Paranoia und das nehmen die Leute jenem auch noch übel. Sie wollen solche schnell loswerden. Die Sadisten unter jenen sind besonders unbeliebt. Wenn der Verdacht sich erhärtet und Gift im Spiel ist und das Opfer etwas dagegen zu tun hat, um sich zu schützen, hat es eine Paranoia, die sie nie wieder los wird und besucht nicht mehr die diversen Lokale, um nicht mehr vergiftet zu werden.
Leute sollte keiner genau und scharf beobachten, das empfinden jene als Angriff, meinen, der Betreffende, der sie scharf anschaut, sei ein Magier, der sie verhext. Sie hassen Spione und sagen es auch offen, sie dulden jene nicht in ihrem Lokal, hassen solches Gesindel, meinen es sei nichts wert und gehöre zum Teufel geschickt. Sie tun selbst, was sie dem Gast vorwerfen, den sie nicht mögen. Jener nähert sich auch nicht Damen, was er einst getan hatte. Der Rest der Lust, war längst aufgelöst worden. Am besten war es eins mit der Natur zu sein.
Für die Mitbürger war er ein kalter Fisch. Alles war geschwunden, noch das schöne Feeling, das einst in ihm steckte und mit Glück erfüllte. Die Damen in sich verliebt machen konnte er auch nicht mehr. Nichts war mehr brauchbar für ihn, was die Erwachsenen oder jene taten, die sich am Leben hielten und das Nötige erfüllten, selbst die Fortpflanzung. Das war die Einlösung der Schuld, an der Welt und an der Natur, die jeder hatte. Es ging um den Erhalt der Welt und der Art.
Sie hatten die Schuld zu begleichen und auch er und die beglich er mit seinen Niederlagen.
Es war nicht sein Verdienst gewesen, sondern der einer Dame, die ihn erlöst hatte.
Doch war es keine echte Erlösung, sondern nur eine Leidensgeschichte. Jene Situation konnte er nur als Unglück empfinden und nicht als erstrebenswert. Er hatte mit seinem Leben bereits abgeschlossen. Er arbeitete nur noch die Dinge aus, die auszuarbeiten waren und leckte seine eitrigen Wunden ab. Das vergebliche Bemühen war angesagt, um die letzten Jahre auf der Welt und unter den Lebenden zu bezahlen, um sein Gewissen zu beruhigen. Es war der Wink mit dem Zaunpfahl, den er lange nicht verstanden hatte. Er war fasziniert davon. Er bestaunte die Welt und deren Duft. Die besonderen Gase konnten in seiner Nase kitzeln und ihn niesen lassen.
Nur das Anblasen mochte er nicht, sein Atem stockte dabei. Aber wenn die Schmerzen weggewischt wurden, die sich durch die Anstrengungen stauten, war es ihm lieber als wenn er sie spürte.
Krankheiten
Krankheiten sind Ausdrücke eigener Schwächen. Wer schwach wird, nimmt alle jene Schwächen auf sich, die ihm die Leiden bringen, die er ausbrütete und latent hatte. Selbst das Fasten ist gefährlich. Wer es tut, gefährdet und schwächt sich. Ihm drohen Infektionen, die ihn umwerfen und umbringen können. Wenn sie auch nur latent bleiben und die Fastenzeit endet, ehe sie akut geworden sind, schwächen sie ungemein.
Die Schwächung schreitet voran und selbst die Medikamente der Ärzte können so gut wie nicht helfen, denn um sich zu behaupten und am Leben zu erhalten, hat man sich über die Konkurrenten zu stellen und sie aufzufressen, um sich bei Kräften zu halten.
Das alleine ist aber nicht ausreichend, denn die Energien sind zu verwerten und erst sind sie aufzubauen und auszubauen. Wer sich nicht alle Tage anstrengt und ausruht, kann bereits überfordert sein und bricht zusammen und ergibt sich dem Schicksal. Wenn jemand sich nicht ordentlich zu schützen weiß, sollte er sich niemals ungeschützt oder alleine in die Fremde begeben. Heimweh ist noch schlimmer als Fernweh. Das kommt vor und bedeutet den baldigen Tod, die endgültige Trennung von den Dingen, die geliebt und begehrt werden. Alles ist nur einer Dynamik unterworfen und auch die Zeit ist ein Teil der Dynamik. Das hilft nur Klugen und wer unklug ist, wird die Zeit fürchten und verdammen. Sie dient nur dem ewigen Augenblick.
Der ewige Moment wird verzerrt und gedehnt, was aber nichts verbessert, auch nichts vereinfacht.
Die Krankheit ist zugleich der Irrtum und eine Art Abspalten von sich selbst. Einer wird minimiert. Sein Leid ist nicht wegzuschneiden oder weg zu zaubern, denn es gehört zu einem und wer es verliert oder wegschnitt, wird das Unglück gepachtet haben und zum Invaliden.
Das Kranksein ist nur eine Einstellung, eine Bereitschaft zum Leiden und wenn jemand etwas tun will und trotz seiner Leiden weitermacht, kann er sich regenerieren und die Krankheit schwindet. Der Organismus beschafft sich das Nötige selbst. Ob jemand klug ist oder nur ins Nichts staunt, hängt ganz davon ab wie er agiert.
Schläft jemand viel, nimmt er dazu noch Schlafmittel, wird er dumpf und verliert sich in seinen Träumen. Das Sein ist für ihn zu schwer und belastend. Wenn jemand aber dauernd in Bewegung ist, wird er schlank und er leistet mehr als der Übergewichtige.
Aber es gibt unzählige Spielarten. Wer sich seiner Krankheit widmet, wendet eine gute Methode an, was Leute zu gerne tun, die sich bemitleiden lassen. Wenn sie krank sind und sich unbeachtet fühlen, werden sie noch elender dreinschauen. Krankheiten gibt es seit jeher. Wie sie auch entstanden und wie sie sich auswirken, sie lassen sich wandeln – zu Vorteilen umarbeiten. Wie sie auch behandelt werden, durch Bewegung, Gifte oder Anstrengungen, es kann nicht Sinn und Zweck des Lebens sein, die Leiden zu beseitigen und die Krankheitsherde wegzuschneiden. Wer sich in Form hält und sich nicht überanstrengt ist niemals gefährdet, sondern nur jener, der sich übernimmt oder nichts leistet. Die Bewegung ist die beste Methode möglichst lange aktiv zu bleiben. Wer sich viel bewegt, behält bis ins hohe Alter ein jugendliches Aussehen und bleibt vital, außer er übertreibt es, will nichts essen und trinkt wenig. Wer sich unkorrekt verhält, ist nicht in der Lage, sich gesund und fit zu halten. Er fühlt sich auch nicht wohl und trinkt Alkoholika. Das Glück kommt mit den Anstrengungen. Das Leben ist so konzipiert worden und die Natur in einem verlangt es, sich alle Tage anzustrengen und wer nichts tut, baut ab, denn abgeholt wird, was keiner anwendet, selbst der Geist wird gestohlen.
Das Glück füllt einen mit den nötigen Energien und selbst durch den besten Job kann es nicht erstehen. Es kann nur durch die Leistung aufkeimen und diese hat ehrlich zu sein.
Aber die Machenschaften der Menschen sind unehrlich und mies. Es kann nur zu Leiden und auch zu Unglück kommen. Leute, die das ignorieren, werden sich niemals befreien. Wenn die Einstellung falsch ist und das Gewissen nicht im Einklang damit steht, kann es nur zu Leiden kommen, denn Gesundheit und Krankheit sind eins. Einmal ist es positiv und das andere Mal ist es negativ. Wer die Vorteile nicht aus den Umständen holt, die ihm umgeben, denen er unterliegt, kann nicht glücklich sein und wird unfähig die Welt zu genießen. Er nimmt Schaden an allem, was er tut. Wer nicht weiß, was er zu tun hat und die Gefahren nicht kennt, wird in jede Falle tappen und kann noch so gut und vital gewesen sein, er verkommt rasch. Innerhalb weniger Stunden kann sich eine Situation gänzlich ändern.
Die Überreaktion lässt tief fallen und wird unerträglich für den Gefallenen. Der Organismus ist nicht fürs schnelle Agieren gebaut worden. Die Menschen werden eingeschränkt und wollen nichts mehr so recht. Sie drücken lieber aufs Gaspedal und hocken vorm Computer als ihren Organismus aufzubauen und zu trainieren. Menschen sind zwar wild, lassen sich aber zähmen.
Sie sind sehr gefährlich, wollen alles mittels Maschinen erledigen, weil praktische und körperliche Tätigkeiten viel zu anstrengend sind. Es wird lieber in die Glotze geschaut, als sich anzustrengen und niemand will mehr wandern. Es wird verabsäumt den Organismus zu ertüchtigen.
Deswegen werden alle schwächer und kränklich. Abgesehen von der Fettleibigkeit, aufgrund ihres Bewegungsmangels, gibt es Kreislaufschwächen, Verdauungsbeschwerden.
Es kommt zum Ikterus und Diabetes, auch zu schweren Mangelerscheinungen, die durch die Nahrung und durch Allergien entstanden. Bulimie und Hungerkunst sind an der Tagesordnung und die Leute tun sich damit nichts Gutes an. Notwendigkeiten erforderten das – nach Katastrophen oder nach Epidemien. Jemand schließt sich im eigenen Haus ein oder in einem Loch und wenn es nicht das Erdbeben war, können es Banditen gewesen sein, die alles zerstörten. Der Hunger ist ein guter Koch. Es könnte Absicht gewesen sein, die einen zum Hungerkünstler werden ließ. Auch mangelhaft ernährt wird gut gelebt.
Viel essen
Wer viel einnimmt, belastet sich und nach einer zu üppigen Mahlzeit gibt es Probleme, die bis zum Kreislaufzusammenbruch führen können. Gesparte Energien können zu einer enormen Belastung werden, wenn einer sein Gewicht drastisch erhöhte. Die Leiden, die sich durch diese Belastungen mehren, schwächen und es kommt zur Verkürzung des Lebens.
Der Übergewichtige ist wie ein Schwerathlet der unter schwersten Bedingungen trainiert. Er geht und arbeitet hochbelastet. Er hat sich daran gewöhnt, isst aber trotzdem ständig mehr und trinkt viel, um nicht an Hunger und Durst zu leiden. Gewohnt ist er es und benötigt mehr Kraft, um die täglichen Arbeiten zu verrichten. Die Dünnen speichern die Energie nicht besser, aber sie haben sich zu beherrschen gelernt. Sie haben nur soviel an Energie aufgespeichert, wie sie unbedingt benötigen und wollen auf die Reserven verzichten, die nur Belastungen sind. Wer nur soviel wie er unbedingt benötigt speist und auch im Training nie übertreibt, wird eine Fall Verletzungen erleiden. Wird jemand übergewichtig, hat das Gründe. Einer der Gründe ist: sie essen und trinken viel und bewegen sich kaum. Zudem schlafen sie viel. Ihre Energien werden zur potentiellen Kraft, die in den Fettreserven steckt. Es kann zu beträchtlichen Energieansammlungen kommen. Das kann auch gut aussehen und die Leute reden vom guten Aussehen, wenn jemand schwer ist.
Wenn Energie zudem gleichmäßig verteilt ist, werden alle meinen, der Betreffende sei schön.
Aber es gibt auch Leute, die das nicht als schön empfinden und unter ihrer Fettleibigkeit zu leiden beginnen. Scham entsteht und wird stärker. Einige Personen werden sich geschwächt fühlen und noch mehr essen und trinken, bis sie nicht einmal mehr gehen und stehen können. Die Übergewichtigen stinken und parfümieren sich. Ihre Haut wird schwammig. Wer sich wenig bewegt, wird übergewichtig, wenn er viel speist und trinkt und tut er es nicht, wird er sich auch unwohl fühlen, wenn er keiner Tätigkeit nachgeht. Auch Tiere erkranken, wenn sie zu viel essen und trinken und sich nicht bewegen. Selbst Bäume sind arm dran, wenn sie sich nicht ausruhten und das Saugen von Energien bleiben ließen. Sie wären schließlich riesig und brächen unter der eigenen Last zusammen. Stets ist die Anstrengung das Wichtigste, nicht nur bei den Menschen.
Jene hören auf zu wachsen und wenn sie sich nicht anzustrengen lernten, müssen sie sich selbst Leiden schaffen, um nicht zu verkümmern und ständig schwächer zu werden. Sobald nicht mehr gewachsen wird, wird die Bewegung wichtig. Um nicht zu altern und an Vitalität einzubüßen, sind die Bedingungen aufrecht zu erhalten und das gelingt nur durch Mühen.
Dem Organismus ist zu verdeutlichen, das Wachstum bestehe nach wie vor, um die Vitalität zu erhalten, damit die Knochendichte und alle anderen Organe sich weiterentwickeln, vor allem das Hirn, das sehr rasch verkümmern kann, wenn es nicht gefordert wird. Es geht auch um die Erweiterung des Horizontes. Die Technik kann auch behilflich sein, indem die Muskeln und andere Organe durch Stromstöße in Form gehalten werden, wenn es nicht möglich ist, sich selbst zu fördern. Durch solche Methoden bleiben die Betreffenden stark, intakt und parat für große Leistungen. Auf diese Weise wird Energie aufgeladen und jener ist dann auch in der Lage sich zu verausgaben. Das Leben wird dadurch aber nicht verkürzt. Es wird intensiviert.
Das reichliche Essen ist eher Sucht als Notwendigkeit, wenngleich die Ernährung lebenswichtig ist. Aber erst durch die Ernährung kommt der Energiehaushalt in Schwung und die Bewegung gehört dazu. Trainieren ist notwendig, um zur rechten Zeit die geforderte Leistung zu erbringen und um den guten Erfolg zu erlangen. Alles ist zu erlernen und die Feineinstellungen sind zu erarbeiten oder einer hat zu leiden, was aber niemand will. Das Leid aber kommt vom Übermaß und Untermaß. Alles Übermäßige kann zu Schädigungen führen.
Die Leistung ist der Indikator, der die Energiemenge zuführt, die benötigt wird, sonst gibt es Probleme und Schwächungen sowie Müdigkeit und Kleinigkeiten überfordern. Das kann auch zum Exitus führen. Was benötigt wird, kann genau ausgerechnet werden, um bestimmte Leistungen zu erbringen. Zusätzliche Energie kann jeder an den nötigen Stellen speichern.
Wer den ganzen Tag über in Bewegung ist, kann sich einiges leisten und auch größere Mengen essen. Die Energie wird gespeichert und umgewandelt und die nötigen Enzyme werden erzeugt. Wer die meiste Zeit über rastet baut ab. Der Organismus ist nicht gefordert und verzichtet auf alles.
Der Organismus verliert Kräfte und Fähigkeiten, er schränkt sich ein, bis er zu nichts mehr fähig ist. Nur jener sieht gut aus, der sich viel bewegt und anstrengt und sich auskennt und weiß, was er zu essen und zu trinken hat. Wer sich aber einseitig ernährt, wird nur belastet und seine Leistungsfähigkeit nimmt kontinuierlich ab.
Leistungen werden selten ohne Wissen verbessert. Jeder muss sich besser einteilen lernen, denn der Organismus kann nur eine bestimmte Menge an Energien zur Verfügung stellen.
Die Schwächungen, die durch zu große Anstrengungen entstanden, sind aber nicht durch Ruhen auflösbar, sondern nur durch Aufbau, der auch sehr anstrengend ist. Jeder sollte erlernen sich zu verausgaben, was aber die Lebensdauer nicht verlängert, wahrscheinlich auch nicht verkürzt. Wer sich auskennt lebt länger ohne leiden zu müssen
Wer sich verausgabt, benötigt Erholungszeiten, in denen er wieder aufbaut, was abgebaut worden ist. Das dauert länger als das Abbauen. Der Aufbau ist anstrengender.
Was abgeführt oder verbrannt worden ist, hat erst wieder aufgebaut zu werden. Wer sich zu lange anstrengte, bekommt ein ältliches Aussehen. Das verschwindet nur, wenn er wieder genügend aufbaute bzw. sich wieder regenerierte, was eine Kunst ist, die sich lohnt.
Wer sich zu oft anstrengt, verbrennt sinnlos seine Kräfte, schwächt die Organe. Das Regenerieren ist wichtig oder jener wird sich verschlechtern und schwächen, bis er zu nichts mehr befähigt zu sein scheint, leidet und Krankheiten ausbrütet, die deswegen entstanden. Die Anstrengung brachte nichts und jener erkrankte, anstatt sich zu verbessern. Jeder kann sich völlig verausgaben und die verloren gegangenen Energien werden nie wieder regeneriert und selbst lange Pausen bringen nichts. Jeder bringt sich somit ins Grab, ohne es gewollt zu haben.
Wenn die Organe geschwächt wurden, kann keine Regeneration mehr erfolgen und keine Aufbauarbeit nützen. Der Organismus kann sich überhaupt verweigern und ist zu keiner großen Leistung mehr fähig. Die psychische Konstante ist zu beachten, denn wer Angst vor der Anstrengung hat, wird sie bleiben lassen.
Der Ruin droht, wenn jemand sich überhaupt nicht mehr bewegen will und zur Beruhigung auch noch Alkoholika säuft, bis er nicht mehr stehen kann. Der Organismus funktioniert wie eine Maschine und wer sich fit hält, ist nicht nur leistungsfähiger, sonder auch klüger und vitaler und er hält sich länger jung. Solange jemand wächst, braucht er sich nicht unbedingt anzustrengen. Der Organismus ist vollends mit dem Wachsen und Verändern beschäftigt. Es kann aber auch zu Leiden kommen, wenn nicht genug gegessen und nicht genug getrunken bzw. die Ernährung falsch ist. Wenn Kleinkinder an Bewegungsmangel leiden, werden diese blöder als andere Kinder, die sich ausreichend bewegen dürfen. Wie jemand sich auch entwickelt, es sollte nicht zu Wucherungen oder Verwachsung kommen, auch nicht zu Hormonmängel. Übermäßiges Wachstum und auch Zwergwuchs können entstehen.
Im Normalfall wachsen jene, die sich wenig bewegen schneller als jene, die sich viel bewegen. Die Fleißigen bleiben meist kleiner. Folglich gibt es Vorteile durchs Kleinsein und auch Nachteile, wenn jemand sich zu viel bewegt oder wenn es zu Hormonmängeln kommt, die den Zwergwuchs verursachen. Nachteile gibt es, wenn jemand sich zu wenig bewegt und deswegen hochgewachsen ist und ungeschickt agiert und sich nie richtig bewegen lernte.
Jene, die als Kinder bereits arbeiteten, bleiben kleiner als jene, die nicht arbeiten.
Die arbeitenden Kinder sind deswegen nicht kurzlebiger, wenn sie sich ordentlich zu verhalten wissen und sich nicht über ernähren. Die Kleinen sind aber meist die Geschickten und die Schnellen.
Wer aber lang ist, zudem auch noch schwer, ist behindert – zu langsam, um sich selber helfen und durchsetzen zu können. Dafür sind Kurze aber mit Minderwertigkeitskomplexen ausgestattet. Sie werden verächtlich angeschaut, oft beleidigt.
Es mag Gründe geben die Nervösen ruhig zu stellen, die dauernd lärmen und laufen.
Aber sie werden dadurch verblödet, schläfrig und leben nicht wirklich, sondern träumen vor sich hin, anstatt sich anzustrengen und zu bewegen, wie es sich gehört.
Wer sich verlangsamt ist verblödet worden. Jener hat sich schnell zu machen, um die Träg – und Blödheit wieder los zu werden, die er verliehen bekam.
Ums gefügig Sein geht es, denn der Unruhige ist ein rechter Quälgeist, den niemand in seiner Nähe haben will. Gefügige sind die weichlichen Idioten, an denen sich die Perversen vergreifen. Sie werden dafür auch noch geächtet. Die Geschwächten werden später süchtig, wobei sie meist bereits als Kinder süchtig gemacht wurden. Die Völlerei entsteht dadurch und auch die Sauferei. Wenn der Süchtige nur noch säuft und assimiliert, wird er schwach und die Schwäche wird sein Lebensinhalt und doch zu anstrengend für ihn. Die Masse ist nicht mehr formbar und verlagert sich.
Das ist auch eine Bewegungsart. Wo sich das Fett speichert ist unklar. Das Essen wirkt sich aber nicht erstarrend aus, denn es ist zur Bewegung gehörend.
Die Geschwindigkeiten können nach Leichtigkeit und Flexibilität gestaffelt werden – der Geist ist am schnellsten unterwegs. Es stört auch nicht, wenn einer belastet wird. Den Widerstand spürt einer, der zurückhält. Den Boden unter den Füßen verliert einer, solange er fliegt oder fällt. Der Leichte ist nicht der Fliegende. Der tut sich nicht weniger schwer als der Schwere. Keiner tut sich leicht. Es ist egal, ob er in oder außerhalb der Norm steht.
Wer glaubt es sei für ihn leichter als für Andere, ist nicht unbedingt im Irrtum.
Der Dritte, der das alle Tage macht, kann es besser, tut sich aber auf keinen Fall leichter.
Jede Bewegung ist anstrengend. Wer aber alle Möglichkeiten seiner Bewegungsfähigkeit durchexerziert und alle Bewegungen gewohnt ist, sie unter erschwerten Bedingungen ausführt, wird leistungsfähiger. Auch in der Feinmotorik ist es ähnlich. Übungen machen schließlich den Meister. Wer nichts tut und nie übt, wird nichts am besten können. Wer Unmengen verzehrt, wird es gut erlernen, mehr verschlingen und Rekorde brechen. Das Essen wird schließlich sein Lebensinhalt und er wird alles daran bestens vermögen und mehr schlucken als andere Bürger. Daran gibt es nichts auszusetzen. Wer damit leben kann und das erträgt, was er sich antut, ist richtig eingestellt.
Sadismus
Der Sadismus ist der paradiesische Zustand auf Erden. Lebt jemand so wie er es möchte, setzt er sich durch und er kann glücklich sein. Dies ist das Glück des Sadisten, der sich hier verwirklichte.
Es handelt sich um den Sadismus, der nicht in reine Gewalt und Zerstörung überführt. Er ist Hochmut und Egoismus, zugleich auch das Beste für die Menschen und die Welt. Er bewirkt den Fortschritt und die Verbesserungen. Es handelt sich um das Glück, das einer dabei empfindet und das jeder Person vergönnt ist, denn wer auf ein gutes Werk verweisen kann, ist in der Lage sein Gewissen zu beruhigen und sich zu heilen. Das gute Tun führt zur Selbstheilung. Doch gibt es viele Situationen und Ursachen, die einen soweit bringen Gutes tun zu wollen. Jener ist dann nicht in der Lage dazu, der in seiner Wut platzt – sich zu sehr ärgert. Sadismus ist durchaus positiv, wenn er geistig bleibt. Dort ist er gut positioniert und unschädlich. Erst wenn er verbal und vom Organismus übernommen wird, es zu Ausschreitungen kam, wird der Sadismus störend und sollte eingedämmt werden, denn die Opfer lassen ihn sich auf keinen Fall gefallen. Zu sadistischen Gewaltakten kommt es meist aus Enttäuschung, die jener gegen die leibliche Mutter hegt, die ihn beleidigte und vernachlässigte und aus Eifersucht gegen seine Geschwister und vergeht nur, wenn die Enttäuschung abgebaut und nachgeholt wird, was in der Kindheit versäumt worden war. Zugleich hegt jemand gegen die Welt und sich den selben Sadismus. Meist sind es Irrtümer, die alles aufflammen ließen und den Sadismus groß machten.
Wer die Welt und alles um sich herum versteht – seine Erzieher begriff und alles akzeptieren lernte, hat sich dem Lebensprinzip untergeordnet und alles was er ausfechtet, ob geistig oder real, wird zum Profit. Das Leben ist aber voll von Gewalt und wer sie nicht kennt, hat sich niemals Gedanken übers Leben gemacht. Beißen, Schlucken und Verdauen, gelten zweifelsfrei als Sadismus, dienen nur dem Töten. Zuvor wird das Lebende noch gequält, indem es der Koch brät, kocht, die Haut abzieht…
All das muss nicht unbedingt sein, aber die Menschen tun es und wollen es immer raffinierter und feiner fertigen. Menschen bereiten gerne Schmerzen, haben Angst davor Mikroben zu essen, die noch nicht abgetötet wurden, obwohl diese im Verdauungstrakt umkämen. Es wird noch das Wasser abgekocht, um jeglichen Durchfall zu verhindern. Menschen sind sehr empfindlich geworden, denn sie sind bereits zu lange Sadisten und lernen neue Bosheiten dazu, die sie zu gerne anwenden und am liebsten an Kindern und Untergebenen. Der Sadismus befriedigt.
Die Sadisten werden zu Memmen und Schwächlingen, die Geschlagenen und Gequälten werden stärker und erlangen Macht über die Quälgeister, die zu lange ihre Kräfte vergeudeten, das Quälen zu schön empfanden und es genossen. Über den Sadismus wird auch das Mäntelchen des Erziehens geworfen, auch das Mäntelchen der Liebe und des Genusses. Alle Handlungen und Arbeiten sind nur Zerstören. Wer das nicht wissen will, ist ein Ignorant und hat Gefallen am Quälen gefunden, will Personen quälen und denkt das wäre Liebe und das einzig Wahre. Es ist besser, wenn jener hart zu sich ist und sich selbst kasteit, als wenn er die Feinde stärkt, um selbst schwächer zu werden. Der Sadist wird rasch schwach und verliert seine Lebenstüchtigkeit.
Er sollte sich deswegen seine Gangart überlegen, denn wer nicht rasch altern will, sollte den Sadismus Sadismus sein lassen und sich besser betragen lernen. Wer nicht krank sein – und auch nicht sterben will, sollte sich gänzlich von ihm fern halten. Sadisten werden gemacht, das ist auch klar. Sie werden aggressiv gemacht und verlieren dadurch auch Kräfte und Vitalität.
Auf diese Weise werden die Starken geschwächt.
Einer kann sich die Kräfte aber wieder holen, indem er sich selbst in die Mangel nimmt und zum Sadist gegen sich wird. Mittels Anstrengungen kann er alles wieder zurückholen, auch durch schwere Arbeiten, Sport und ähnlichem.
Diese können einen wesentlich rascher ausbrennen lassen und das bedeutet auch den zu raschen Tod. Wer sich andauernd nur anstrengt, ohne sich zu erholen, lebt zwar intensiver aber auch bedeutend kürzer. Die Sprinter, auch die sich sehr Anstrengenden, die sich innerhalb kürzester Zeit total verausgaben können, reduzieren ihr Leben um Jahre. Sadismus kostet viel Kraft. Es kommt auf die Klugheit an, wie lange das Leben einer Person dauert und wie sehr sie zu leiden hat oder wie lange sie es überhaupt aushält. Männer können durchaus alt werden, sogar über 120 Jahre lang leben und das ohne brav und arbeitsam zu sein. Sie können durchaus unbeschwert agieren und mitunter einen Rausch ausschlafen.
Alle Menschen sind Sadisten, was beweisbar ist. Schwächen entstehen aufgrund des Sadismus, auch wenn Unmengen von Energien aufgenommen werden und jene großartige Sammler sind. Das bedeutet, es kann auch gefährlich werden, wenn nicht für einen Ausgleich gesorgt wird, damit die Energie zu fließen beginnt und der Motor ordentlich läuft. Wer nicht dafür sorgt ist arm dran, leidet und verliert, wird depressiv. Der natürliche Sadismus macht erst lebensfähig. Menschen sind nicht wirklich fähig über das Menschsein hinaus zu wachsen und kein Mensch kann zum Übermenschen werden. Erst nach dem Tod wird er wieder frei und es kann nach neuen Möglichkeiten gesucht werden und Neues beginnt, wenn das Lebenswerk unvollständig war.
Zu entspannt
Wer sich zu sehr entspannt, kann Probleme kriegen, die ihm schwer zu schaffen machen.
Einer kann durch die Entspannung zum Stillstand kommen, das heißt, er stirbt. Aber es gibt Zeiten der Ruhe und Zeiten der Bewegung.
Aber auch der Geist ist in Bewegung, selbst wenn er hin und wieder träge wird, er sich eine Geliebte nahm und oft die Begattung pflegte, die geil und süß ist und von der niemand genug kriegt.
Es ist entspannend, wenn jemand sich mit der Liebe oder dem Sex beschäftigt und wer ihn regelmäßig und oft praktiziert, entspannt sich und kann ihn schließlich gar nicht mehr ausführen.
Dann beginnen die Leiden und wenn einer das gewohnt ist, geht es erst recht ab, wenn es zur Impotenz kam.
Wer es aber gar nicht mehr schafft, leidet unter Depressionen und wird einen Psychologen konsultieren, der ihm Mittel verschreibt, die ihn erst recht krank, schwach und auch lüstern machen. Er sieht dann noch ärmlicher aus und vergreist. Selbst das übermäßige Essen hilft nicht und reicht nicht aus. Wer diese Entspannung nach wie vor weiter pflegen will, wird sich ruinieren. Es gibt aber andere Formen der Entspannung, die auch schwächen, wie das Liegen. Wer die ganze Zeit über nur liegt, ist sehr gefährdet. Der wird übergewichtig, wenn er viel speist und trinkt. Er wird schwach, krank und blöde, denn das übermäßige Ausruhen schwächt auch den Geist. Wer sich aber bis zum richtigen Moment ausruht, der hat es richtig gemacht und dafür ist die Entspannung nützlich. Ähnlich ist es auch beim Spielen und beim Sport, denn wer es richtig macht profitiert und wer es falsch macht, kriegt zusätzliche Probleme. Alle erwähnten Methoden bringen dem Sadisten die ihm nötige Entspannung. Auf diese Weise können jene Dampf ablassen und deswegen schwächen sie sich auch unentwegt und das ist eine Befriedigung. Der pervertierte Sadismus, der sexuell orientiert ist, ist meist anal gerichtet. Unter jenen sind Sadisten häufig anzutreffen. Männer agieren auf diese Weise. Sie quälen ihre Freunde besonders ausgiebig, bis das Blut fließt und nur noch Weinen und Wimmern sind zu hören. Ihre Opfer sind gegen sich sadistisch ausgerichtet.
Ohne Sadismus kann keiner leben, was bereits ausführlich unterbreitet worden ist. Wenn der Sadismus einer Person verklang, ist sie nicht mehr lebensfähig und verscheidet.
Der gesunde und vitale Sadist kann beliebig feiern und essen, auch trinken und dessen Verdauung funktioniert einwandfrei. Er ist am Dasein interessiert, will arbeiten und große Leistungen bringen, alle Forderungen erfüllen, wie es ihm möglich ist. In der Familie kann der Sadismus eigenwillige Wege gehen. Häufig entwickelt die Minderheit eines Geschlechtes und das unterlegene Geschlecht den Sadismus gegen sich und auch den Autismus. Diese Person leben zurückgezogen und entwickeln Eigenarten. Die Unterlegenen und Schwachen sind Sadisten gegen sich und Krankheiten entstehen, die sich bis zum Exitus weiterentwickeln und schließlich ziehen sie sich aus dem Leben zurück und wollen Frieden finden.
Die Mehrheit hat es freilich leicht zu bezeugen, die Einzelperson stellte alles an und sei ein Schwein, das sich nicht beherrschen könne. Auch die größere Kraft kann nicht helfen oder bereinigen. Die Mehrheit entwickelt die besseren Methoden und spricht sich untereinander ab und die Einzelperson wird zum Opfer. Die Frauen erweisen sich als überlegen. Agieren gegen den Bruder viel böser als jener gegen die schwache Schwester. Brüder benehmen sich gegen ihre Schwester nie so böse, wie die Schwestern gegen den Bruder. Wenn er auch Behinderungen aufweist, ist er gegen alle Leute gestellt und jene wollen alles Böse an dieser einen Gestalt sehen und verteufeln sie samt Theologen um die Wette. Die Frauen in der Überzahl entwickeln heftige Lustgefühle – sadistische – und diese wollen sie ausleben, um das Vergnügen zu genießen, das ihnen geboten wird. Die Frauen befriedigen sich an den Behinderten auf sadistische Weise und sie treten den Buben in den Arsch oder sie stechen mit dem Ast dagegen und fragen frech, ob das gut tue. Aber das tun vor allem ältere Geschwister dem jüngeren Bruder an und die jüngeren Geschwister agieren auf hinterhältige Weise gegen den älteren Bruder, um zu beweisen, sie werden von ihm unterdrückt und beleidigt.
Als verrückt erklärt
Menschen werden als verrückt erklärt, die nicht den Gesetzen gemäß leben wollen oder nicht den Normen gerecht werden können. Sie werden nicht verstanden und sie sind den Mächtigen und Gesetzeshütern ausgeliefert.
Alle Lebenden tun dasselbe, denn sie leben, reifen, pflegen sich zu vermehren und viel mehr kann ein Mensch gar nicht tun.
Wie eine Handlung auch abläuft, alles wird automatisiert. Es gibt auch keine Gerechtigkeit. Der Eine bekommt für die selbe Leistung mehr als der Nächste und das wird nicht als gerecht empfunden. Was abläuft ist aber natürlich, kann nur in eine Richtung ablaufen und keineswegs beliebig.
Was auch gewollt wird ist real, denn wer etwas will, was nicht realisierbar ist, wird unglücklich und krank und verliert den Verstand.
Alle Lebenden sind unermüdlich am Werk und alle tun, was sie können und wie sie es vermögen.
Es wird für die Nachfahren getan und für die Ahnen, um ihnen zu danken und für Gott, für die Freiheit und für was auch immer. Für die Nachfolger wird gehandelt und für jene hat einer zu sorgen, sie zu erziehen, aufzupäppeln sowie stark zu machen. Alle sind dafür am Werk, um schließlich überanstrengt tot umzufallen.
Die Urangst zu vergessen, ist nicht einfach, denn sie ist real und unveränderlich.
Das ist nicht verrückt, denn der Wahnsinn steckt in der Lüge und Scharlatanerie und auch bei den schönen Künsten und bei den guten Lügnern, die sich alles vormachen, um zu leben, bis sie es nicht mehr verleugnen können nichts zu vermögen und Versager zu sein.
Wissenschaftler sind gerne beim Lügen und schreiben diese fest – in Theorien, die alles klarer machen sollten und doch nur verwirren und irritieren.
Es wird lang und breit über Gott und die Welt philosophiert und das wird für klug gehalten, obwohl alles unbeweisbar ist. Religionen verdeutlichen das Tun der Menschen und ihren Wahn.
Versuch zu helfen
Wieder einmal versucht jemand zu helfen, obwohl er genau weiß, es ist unsinnig es überhaupt zu probieren. Niemandem kann jemand helfen, denn alle Hilfe ist vergebens, ob gesprochen, getan oder gedacht. Die Taten sind meist unzureichend so wie die Werke und werden zu leicht falsch gedeutet.
Es ist schwer Menschen zu helfen. Noch schwieriger ist es Tieren zu helfen, die kein Wort verstehen, auch die Gesten missdeuten. Meist sind jene behindert oder krank, die sich einem Menschen nähern.
Sie wollen vielleicht nicht mehr leben und werfen sich den gefährlichen Menschen zum Fraß vor, um endlich erlöst zu sein und keine Schmerzen mehr zu spüren. Manchmal wird diesen armseligen Kreaturen auch noch geholfen, wenn sie einen Verständigen fanden, der einen Veterinär aufsucht. Das Gejammer der Katzen und Lebewesen ist zu hören. Sie regen sich über die Welt auf. Niemand hat es leicht und es kann viel passieren.
Die Katzen jammern und suchen meist bei den Menschen nach Nahrung. Sie tun, als hätten diese die Pflicht, sie zu beschützen und sie vor Geistern frei zu halten.
Sie humpeln mitunter und wollen nie wieder zurück auf den Hof, von dem sie geflohen sind.
Einst war eine junge Katzen verletzt und zur Invaliden gemacht worden. Schmerzen hatten sich zu tief in ihr Gedächtnis gegraben und davon schien sie unentwegt zu erzählen.
Aus ihrem Wimmern war zu hören, es habe laut gequietscht und die Bremsen eines Fahrzeuges qualmten. Danach folgten die schlimmen Schmerzen und diese Geschichte wiederholte die junge Katze andauernd, auf dem etwa zwei Kilometer langen Weg zum Haus des Retters.
Auch als ihr erklärt wurde, wo sie zu liegen habe und wo sich Essen oder Futter befanden, wenn ihr danach war, hörte sie nicht auf ihre Geschichte zu erzählen.
Bald würde sie den Schock vergessen und sich über das Fressen freuen und sich alle Tage öfter damit befriedigen. Sie hatte nun ein Heim gefunden, zudem war sie frei und das konnte sie in vollen Zügen genießen. Es würde alles optimal für die Katze laufen. Sie konnte sich von den Verletzungen erholen, wenngleich sie niemals wieder heil würde. Aber sie würde stark werden und fett und sich gegen die anderen Katzen durchsetzen. Ihre Intelligenz würde sich erhöhen und auch die Abhängigkeit würde sich mindern, wenn die Kraft erst groß genug geworden war. Sie würde Wege gehen, die ihr zusagen. Sie war eine Katze und die sind anhänglicher als die Kater, wenngleich sie nicht dankbarer als jene sind.
Sie suchte sich einen artgerechten Umgang und fühlte Zusammengehörigkeit zu den anderen Katzen der Umgebung. Es dauerte nicht lange bis sich alles total änderte und eine völlig neue Situation entstand. Vielleicht würde sie für die Aufzucht geeignet sein und sich um ihren Nachwuchs kümmern, der sich prächtig entwickelte. Aber sie könnte überhaupt die Lust entwickeln auszuwandern, in den Wald, wo sie sich heimisch fühlte.
Für Katzen wird Zeit und Geduld benötigt und sie zu erziehen ist keine leichte Sache. Sie haben einen starken eigenen Willen und zerstören und zerkratzen, was in ihre Nähe und in die Fänge gerät. Wer kann eine Katze schon einsperren, was eine Möglichkeit wäre, denn eingesperrt konnten sie keinen Unfug anstellen. Diese Katze tat ihm aber leid, sie war behindert.
Eine Pfote war gänzlich entstellt, wahrscheinlich durch einen Unfall. Sie war auch sehr mager und schwächlich. Auf einem Feld sah er sie herumlaufen und dort hatte sie ihm ihre Geschichte erzählt.
Er war pinkeln gewesen und sie war ihm um seine Beine gelaufen, um zu betteln, was die jungen Katzen gerne taten. Er hatte gleich mit ihr kehrt gemacht und trug sie, wobei sie sich ständig ängstlicher zeigte. Er ahnte, sie würde nie wieder in Ordnung kommen und doch wirkte sie sehr lieb und dankbar. Sie zeigte ihm, wie sehr sie ihn mochte und dachte nicht daran, sich eine neue Bleibe zu suchen. Sie war auch sehr genügsam, denn sie fraß soviel wie nichts. Trotzdem war sie sehr zutraulich, nie lästig und sehr angenehm, was gut gefiel. Vielleicht würde sie noch glücklich werden, wenn auch nicht bei ihm. Behindert zu sein ist für Katzen nicht leichter als für Menschen. Aber auch die Katze wollte leben und war nun von der Wohlfahrt abhängig. Das Leben war mitunter grausam und es kam zu Ereignissen, die niemand spüren wollte. Es konnte auch zur Aussetzung kommen und wenn diese Katze andere Katzen gegen sich hätte, was vorkommt, wäre sie verloren. Aber Katzen sind sozial eingestellte Wesen, die niemanden ihrer Art verstoßen, wenngleich es zu Streit und Konkurrenzkämpfen kommt.
Prinzipien zum Muskelschwund
Prinzipien sind einfach und meist einleuchtend. Das Lebensprinzip ist für alle Lebenden nahezu identisch. Alle tun nur das eine, nämlich leben. Die Lebenden vermehren sich und wenn jemand nicht danach trachtet, wird er bestaunt oder frecher behandelt, weil angenommen wird, es liege eine Perversität vor. Diese Verdächtigung bleibt bestehen.
Alles bleibt ewig und ist schon seit jeher existierend. In den Schoß der Erde zurückgekehrt, verändern sich die Überreste weiter. Die Welt ist in ständigem Wandel und nie wird der unterbrochen. Alles unterliegt dem selben Wandel wie die Materie und Energie wird in dieselbe eingebaut, die von den Sternen stammt.
Wärme entsteht, die ein Teil dieser Sonnenenergie ist. Das Material wird sich mehren und alles zusammen wird starrer und schwerer, um schließlich in sich zusammenzustürzen.
Sind keine Interessen vorhanden, gefällt einem das besonders und jener ist süchtig danach. Aber wenn jemand sich immerzu im Spiegel betrachtet und sich selbstverliebt bestaunt, konnte es sich nur um Selbstverliebtheit handeln, die mit der Zeit vergeht. Die Jugend verraucht und die Schönheit vergeht. Wer auch noch die Welt retten will, der war in seinem Kosmos gefangen und bemitleidete sich selber und er begann zu weinen, wenn er sich daran erinnerte, sterben und altern zu müssen.
Wer auch noch die Welt von allem Üblen befreien wollte, war ein rechter Narr. Es heißt auch, jene sollten verschwinden, dann wäre diese Welt vom Übel befreit. Wenn ein Mensch zu naiv und vertrauensselig war und meint, die Mitbürger wären auch nicht anders, konnte er leicht hereingelegt werden und das geschah sehr oft. Auf den Straßen und in Lokalen sollte ein Naiver besser niemals sein. Dort war er bald seine Unschuld los und auch seine Gesundheit. Noch von den Priestern wurde er behandelt, die sich den Spaß niemals nehmen ließen. Auch wenn jemand langes Haar trug, konnte es nur schlimmer werden. Von Betrunkenen wurde jener mit einer Frau verwechselt und nach gepfiffen wird dazu. Die Betrunkenen sind unglaublich geil und wollen unbedingt den Akt ausführen. Sie erkennen das Geschlecht auch nicht mehr – wurden dazu unfähig gemacht.
Schlanken Beinen und dazu noch zu langen Fesseln konnten die Betrunkenen nur nachpfeifen.
Sie würden, wenn sie nach jenem griffen, sogleich befriedigt sein und doch wagten sie das selten zu tun, denn sie waren langsam und die Gedanken zu rasch unterwegs, so wie die Libido zu frei geworden war. Wenn auch noch das Gesicht länglich und fein war und glatt rasiert, konnten die Illuminierten nur annehmen, sie hätten eine junge Frau vor sich und konnten sie nicht ignorieren. Sie lallten und stotterten und baten um Sex. Wenn der Typ aber eine zu lange Nase hatte, war es wie verhexend für die Betrunkenen, die sich erschreckt gaben, sich getäuscht hatten, wobei sie auch verraten hatten, was für Neigungen sie hegten.
Die Nase konnte nach allen Seiten gebogen sein. Wenn sie links oder rechts gebogen war und gekrümmt wie ein Schnabel, fanden das die Betrunkenen auch gut und fein.
Das konnte soweit gebracht werden, so wie jemand eine Nase auch wieder gerade kriegen konnte, wenn er nur wollte, denn er konnte sich dementsprechend verhalten und schon bog sie sich gerade und fein. Er kann sich seine schiefe Nase gerade biegen, indem er sich anders richtet und dreht, wenn er im Bett liegt.
Am Beginn ist es sicherlich schwer, wenn jemand an eine andere Stellung gewöhnt war, aber wer lieber eine gerade Nase hatte, würde sich mit aller Macht anders drehen, um nie wieder die krumme Nase sehen zu müssen, die ihm Leiden bereitete und die er schon lange los sein wollte.
Es konnte lange dauern, ehe sie wieder gerade gebogen war und wenn er sich im Schlaf immer auf die gewohnte Seite drehte, war sie niemals gerade und der Ärger hörte niemals auf.
Aber wer es doch schaffte, konnte sicher sein glücklicher und zufriedener zu werden, was aber die Leute verärgerte, denn sie wurden durch die Zufriedenheit desjenigen unzufrieden und auch verärgert. Deshalb mochte niemand jenen, der seine Nase gerade bog.
Wer sich eine gerade Nase zulegte, indem er sich anders legte und schlief, veränderte auch sein Genital. Es wurde auch gerade und es verkürzte sich, woraus nun ein Nachteil entstanden war, an den er niemals gedacht hatte, der aber ein Geheimnis blieb, wenn er abstinent lebte und keine Frau an sein Genital ließ. Veränderte sich das Genital aber nicht, war es auch kein Nachteil, denn was sollte die Nase mit dem Genital zu tun haben, das von anderen Faktoren abhängig war, vom Testosteron, das vorrätig zu sein hatte, um alles ordentlich funktionieren zu lassen. Aber die Feinde gaben sich niemals geschlagen und nörgelten herum, bis es kein gutes Haar mehr an ihm gab und er eine rote Nase bekam.
Muskel – Präparate
Niemand wollte einen, der gerade und ehrlich war. Diesem verabreichten die Leute zum Ausgleich Präparate, die ihn verkleinerten. Sie wollten seine Männlichkeit verringern, vernichten und das konnte gelingen. Wer solches Zeug verabreicht bekam, wurde andauernd schwächer und dünner, sowie dümmer. Das aber gefiel den Leuten. Sie mochten es, wenn jemand dahinschwand. Das kam auch, wenn einer keinen Hunger mehr hatte und zu wenig trank.
Das schwächte die Muskulatur bedeutend, obwohl das Aussehen nicht schwächer wirkte.
Das Gesicht wurde knochiger und magerer und es wirkte kränklich und ungesund gefärbt. Wer weniger aß und trank, wurde nicht übergewichtig.
Das verhinderte Entzündungen der Leber und anderer Organe, die Gift verarbeiten mussten.
Sein Herz war auch geschwächt worden und Asthma entstand und er bekam kaum noch Luft.
Die Leiden aber wurden nie geringer, wenn einer darauf reagierte und zum Arzt lief und wer sich anstrengt, bekommt eine härtere Strafe, auch wenn er sich scheinbar erholt und die Leiden abklingen. Aber der sich Anstrengende, sieht besser aus als der sich nicht Anstrengende.
Wer sportlich und gesund lebt und sich nicht überanstrengt, ist nicht übel dran. Der Organismus stellt sich aber nach und nach auf die Anstrengungen ein und auch die Welt und die Mitmenschen stellen sich darauf ein. Das Positive daran wird rasch aufgelöst und vermindert. Jener wird sogar kränklich, wenn er diese Übungen länger nicht verrichtet oder er sie nicht mehr ausüben kann.
Der Organismus ist langsam zu entwöhnen und umzustellen, denn zu rasche Umstellungen sind gefährlich. Auch das zu rasche Altern ist gefährlich und hat meist Gründe, wie schwere Krankheiten. Wie und wo jemand dieses Altern auch sieht, am Gesicht oder an der Figur, der Haltung oder gar an Unreinheiten der Haut, meist sind die Gründe Anschläge jener, die es auf einen abgesehen haben. Diese werden dafür noch belohnt und das Opfer wird zusätzlich bestraft.
Das Gewissen bestraft jemanden, auch wenn er kein Gewissen haben sollte, denn es ist nur verdrängt worden und bestraft die Bösen – was sie aber nicht einmal bemerken. Wer sich das Gewissen erst einmal machen ließ und das Gerede der Leute ernst oder gar zu Herzen nimmt, leidet unter Belastungen, die er sich selbst zufügt. Nur jenes belastet und er wird dadurch schwer und unbeweglich. Der Sadist ist der Klügere, denn der genießt die Belastung, liebt es zu kochen, zu braten und zu grillen – das ist seine Freude am Leben. Das Rohe ist ihm zu übel, das die Erde bietet und gesünder ist. Das Kochen bietet ihm Vorteile und er meint das sei gesund. Einige Leiden kriegt er nicht. Unmengen vertilgen kann er, ohne Verdauungsprobleme zu kriegen. Durch rohes Fleisch bzw. rohe tierische Produkte, kann es zu Leiden kommen, die durch das Kochen vermieden werden. Der Sadismus ist folglich eine Art Selbstschutz und sich zu schützen wird niemand ablehnen. Manchmal ist es besser das Treiben auf Erden aus der Ferne zu betrachten, wo Schutz vorhanden ist und keiner mitten im Treiben unter die Räder gerät. Wer alles glaubt und die Unsitten nachmacht, sich genau so verhält wie die Mitmenschen, ist dazu verurteilt so zu sterben und andauernd zu leiden – sein Schicksal muss dasselbe sein. Aber niemand wird anderes tun als jene, was freilich bedrückt und belastet. Früher oder später begreift das jedermann.
Egal wie jemand sich verstellt, er kann nur das tun, was die Erzieher vorzeigten und was von Natur aus möglich ist. Ob er geht, steht, läuft, er bleibt ein und derselbe, ob reich oder arm, glücklich oder traurig.
Ob er dabei schwitzt oder nur friert und sich ausrastet ist gleichgültig, denn auch das Essen und Trinken sind Tätigkeiten.
Selbst wenn jemand nur noch schläft, hat er keine neue Lebensmethode gefunden, sondern lebt eine der Methoden und das ist das Unterschiedliche, die Einteilung, damit alles geringfügig anders wirkt. Selbst der Tote ist noch da und existiert. Er ruht in sich und weiß nichts mehr von seiner einstigen Welt, die ihm alleine gehörte – nichts und niemand kann ihn mehr erwecken.
Sein Kosmos ist aufgelöst, so wie sein Geist, es gibt aber nur einen Kosmos und einen Geist, der für alle vorhanden ist. Das Organische behält seine Beweglichkeit aber und selbst der Tote bewegt sich weiterhin ununterbrochen. Nur sein Geist ist wieder in der Gesamtheit und löste sich darin auf, die Sinne sind auch vergangen. Es ist fraglich, ob das Leben überhaupt einen eigenen Willen besitzt, denn alle tun dasselbe und doch enden alle. Sie müssen Maschinen sein und zwar biologische Maschinen, die genau nach dem Willen der Natur agieren.
Der Geist der Menschen dient nur der Motorik, notwendigen Tätigkeiten – auch die Energien werden nur vom Organismus aufgebaut. Wer seine Muskeln verkleinert, wird zwar schwächer und lebt nur kurz, dafür aber leidet er weniger und er stirbt relativ jung und spürt auch die Krankheiten nur kurzzeitig. Die Flexibilität verringert sich, an Leistungsfähigkeit fehlt es, denn wo weniger Kraft ist, wird auch weniger getan. Ein gewaltiger Leib ist anfälliger als ein zarter und wird schwerer versorgt. Er kann auch niemals große Sprünge wagen, die gewaltige Masse wird träge und verletzbarer. Wenn die Beschleunigung erst einmal zugenommen hat und der Aufschlag kurz bevor steht, ist das Bremsen sinnlos und die Verformung, die das Leben vernichtet und die Brüche und Verletzungen, sind nicht mehr zu verhindern. Aber der Geist wird frei und unterliegt nicht mehr den Einschränkungen, die seine Möglichkeiten drastisch einschränkten. Wer ihn frei machte und zurückführte, woher er gekommen war, hat den Kerker des Organismus verlassen und kann frei umherwandern, wie es ihm beliebt. Die Weite des Kosmos spielt für den Geist keine Rolle.
Wanderer
Wer in den Tiefen des Kosmos umherirrt wurde ein Wanderer und ist unterwegs, ohne zu wissen wo und wann und hat vergessen wer er ist. Das Geistige kommt so weit, das vom Organismus befreit wurde, den er verlor und der sich aufzulösen begann. Hält einen der Organismus nicht mehr zurück, ist es soweit gekommen, wenngleich die Geister der Befreiten noch mit Energie beladen sind, die sie ansammelten. Wer sein Leben lange sammelte, konnte sich nie wieder davon befreien und beginnt wieder von Neuem. Wer aber nur wenig wog, sich beherrschte, sich selbst kasteite und unentwegt bei seiner Tätigkeit war, wird eine noch leichtere Seele aufweisen als zuvor und kann in eine höhere Sphäre entweichen. Das Alter der Leute kann man an deren Gewicht ersehen und an deren Trägheit. Je mehr sie wiegen, desto langsamer und bedächtiger sind sie unterwegs. Sie vergaßen, alles verlieren zu müssen und schließlich müssen sie loslassen, wenn sie wieder frei sein wollen und zu ihrem Ursprung zurückkehren.
Sie wollen immer mehr und reich werden – wurden von der Gier gepackt. Sie kriegen keine Chance mehr überhaupt jemals wieder loszulassen und sich in Nichts aufzulösen. Nur die Abgetriebenen sind frei von Schuld und kommen gleich wieder zurück in den Himmel, aus dem sie gefallen waren.
Sie werden bedürftig und zum Kosmos oder ein Teil desselben, obwohl sie zuvor nur Geister und Ideen waren, die realisiert wurden, ständig erfinden und sich solcherart belügen, um sich am Leben festzuklammern, was aber nicht gelingt. Wer lebt verlor seine geistige Freiheit.
Nur die Wanderer sind jene, die erwachen und sich zu höheren Existenzen entwickeln. Teils tun sie es absichtlich, zum Teil auch unfreiwillig, anders als die Wesen, die zum Sterben da sind und zum Funktionieren, zum sich Unterordnen verdammt werden durch ihre Erziehung, die sie verblödet und abhängig macht.
Aber die Wanderer sind wie Träumer und deswegen mit höheren Fähigkeiten ausgestattet. Sie werden zum Teil auch von den Ahnen gesteuert und unterstützt. Selbst wenn Neuheiten hervorgebracht wurden und spezielle Handlungen getätigt werden, die jener scheinbar selbst tätigte, gehört das nur zum Werden und ist der ewige Neubeginn. Der Wanderer ist zugleich im Entstehen und im Vergehen und sobald er vergangen ist, kommt es zum neuen Entstehen. Er ist und bleibt in ständig zweifacher Ausstattung und die zweite ist unendlich und konstant. Jeder erwacht und ändert sich im Laufe seines Seins beinahe unbemerkt. Nicht nur durch das Altern, sondern durchs Erwachen aus dem tiefen Schlaf, in dem er sich vergessen hatte. Durch Zeit und Raum und durch Existenzen sowie durch seine Produkte, wie Sand und Stein, von denen es Unmengen gibt, kann er sich bewegen und zwar ohne Unterbrechung und ohne jemals damit aufzuhören.
Die Lebenden sind auch schwarze Löcher, die unheimlichen schwarzen Löcher, die alle Energie und Licht fangen und umwandeln, die sich nach geschaffenem Werke erneuern, um neuerlich ans Werk zu gehen. Alles wird komprimiert. Die Werke verschwinden wieder und alles ist nur Schein, Trug und flüchtig. Die Energie löst sich auf und wird geistig – entzieht sich der Welt. Was aber haben die Wanderer wirklich geleistet, die durch den Kosmos strömen und sich den Geist schnappen wollen, den sie doch niemals erwischen und der sie erfüllt? Sie wissen es nicht und kümmern sich einen Dreck darum.
Sie reisen, pilgern gern, um das Ziel durch Bewegung zu erlangen und haben es noch nicht einmal entdeckt. Diese Welt zu verlassen, um dem Verderben und dem Wandel zu entfliehen ist durchaus legitim. Wer solches Tun anschwärzt lügt und entkommt niemals den Niederungen, wird das Leben auch niemals überwinden und die wahren Höhen des Seins nie erklimmen. Wer nur unten ist, bleibt ein Wurm. Das Wandern ist die Methode, die vorm Verderben bewahrt. Wer dauernd unterwegs ist, wird dem Verderben entkommen und stets kleiner, feiner sowie leichter. Niemand nimmt ihn mehr wahr. Jene verlassen die schützende Erde und sie überleben auch im freien und kalten Weltraum, fern der Sonne. Wer es schaffte seine Masse abzulegen, wird nicht einmal mehr gesehen und ist befreit von allen Qualen. Niemand stirbt mehr seinetwegen. Der Geist benötigt keine Nahrung. Es gibt auch unzählige Mikroben, die dort existieren. Sie können diese Welt auch ohne Schwierigkeiten verlassen, werfen sich auf einen besonders schnellen Lichtquanten, um den Kosmos zu durchstreifen, um sich den genauer und näher anzuschauen.
Sie mögen es Interessanteres zu suchen als diese Welt, die sie längst über haben. Sie ist zu grausam. Das ist an den Lebenden zu erkennen, die hier hausen und nie genug kriegen.
Sie werden massiger, essen andauernd. Trotzdem meinen sie, sie wären noch gut und rechtschaffen.
Aber sie sind es nicht, denn niemand, der tötet und speist, kann als rechtschaffen bezeichnet werden. Wer die Tierwelt kennt und oft seine Tage in der freien Natur verbringt, wird erkennen, alle Tiere sind viel fleißiger als Menschen. Sie arbeiten andauernd und sind auf Nahrungssuche. Sie suchen sich auch GefährtInnen und sorgen für den Erhalt ihrer Art.
Sie als willenlos hinzustellen, als Wesen, die nur automatisch übernehmen und nachahmen, bedeutet, auch Menschen sind ähnlich. Sie müssen die selben sein, tun dasselbe, sind nur viel größer und stärker aber zugleich auch abhängiger von der Welt, denn sie benötigen mehr von ihrer Substanz. Sie wissen auch, sie können weder fliegen noch ohne Wasser leben und sie brauchen Hilfsmittel, die sehr teuer sind und jede Menge Anstrengungen kosten. Sie schauten den Tieren alles ab, die sie auch noch beneiden. Vom Fliegen wird geträumt und doch sind das nur sexuelle Träume. Wenn sie abstürzen, sind sie folglich selbst schuld.
Doch alle fliegen gemeinsam mit dem gesamten System.
Das Fahren ist ähnlich gefährlich und die Folgen unabsehbar. Die Leute bewegen sich nicht mehr und je schwerer sie sind, um so älter müssen sie sein. Wie hungrig alle sind und wie sie sich belasten, ist zu erkennen. Sie verlernen das Gehen und werden depressiv. Sie sind keine Wanderer mehr, sondern müssen versteinern, bewegen sich so gut wie nicht mehr. Ihr Verdauungssystem ist überanstrengt. Nur wer zu wandern beginnt ist auf dem rechten Weg. Das hat er ohne Gepäck zu tun, ohne Geld, nur dann ist er ein Wanderer. Er hat auch keinen Durst und keinen Hunger, sondern er verzehrt sich selbst. Er atmet sich auch aus, bis er leichter als eine Feder wurde.
Bei jedem Schritt verliert er Substanz und je länger er geht und läuft, desto leichter wird der Schritt.
Er beginnt schließlich zu schweben. Ist er am Morgen losgegangen und geht er bis zur Nacht, wohin auch immer, kann er in der Dunkelheit nicht nur sehr leicht gehen, sondern er schwebt und kann die Rehe und Hirsche sehen, die sich im Dunkeln sammeln und die Lichter der Ortschaften bestaunen, die schöner leuchten als Sterne. Die Nachtvögel umkreisen den Kopf und Fledermäuse wollen etwas vom Blut abzapfen. Aber sie wagen sich nicht näher heran, wenngleich sie erst sehr rasch auf ihn zuflogen. Wenn sie bemerken, um wie viel größer er ist als sie, kriegen sie es mit der Angst zu tun und flattern davon – drehen doch wieder ab und vergessen gleich wieder einen Giganten gesehen zu haben und wiederholen dieses Spiel. Sie greifen nur Flüchtige an, denn wenn sie den Rücken sehen, werden sie gierig und vergessen alle Hemmungen. Sie hocken in großen Zahlen in Höhlen und warten auf Opfer, die sich ihnen anbieten.
Wenn sie erst einmal in Fahrt sind, saugen sie auch Hühner aus. Sobald sich jemand zur Flucht gewendet hat, ist er verloren. Sie spüren die Angst und werden mutiger und gieriger. Wer keine Angst zeigt und diese Geschöpfe völlig ignoriert, wird in Ruhe gelassen. Sie wollen niemals in einen Hinterhalt geraten. Die Nachttiere sind auch unterwegs und schleichen auf ihren Pfaden herum und dem Wanderer nach, hoffen auf Beute und Abfälle. Sie wollen auch etwas von der Beute abkriegen. Wird erkannt, sie könnten die Beute sein, wird ein neues Opfer gesucht.
Trotz der Dunkelheit ist er leicht und locker unterwegs. Die Müdigkeit und Dunkelheit umfängt ihn wie Watte, die schützt. Aber er weiß wie schnell die Herrlichkeit vorbei ist. Dann ist er wieder im Heim. Die Bleibe ist schön und schützt vor den Angriffen der Insekten und allen Tieren.
Die Mauern halten die Tiere ab, die zu gerne fressen, was da schläft und schrecken auch vorm Menschen nicht zurück, wenn der fault und im Freien liegt, wo sie leicht an den Kadaver herankommen. Selbst im Traum ist er noch in der Einöde unterwegs und möchte noch etwas holen. Es mag das Schöne und das Glück sein. Er holt sich vielleicht das Gold, den großen kostbaren Schatz, den er zufällig in der Einöde fand, als er unterwegs war. Die Neugierigen wollen das abnehmen. Sie spionieren nach und halten sich für klug. Wer aber den ganzen Tag wandert, macht die Spione müde und ärgerlich und jene nennen den Wanderer auch noch verrückt. Niemand der bei Sinnen ist, würde den ganzen Tag nur vor sich hin wandern und auch in der Nacht – ohne einen Zweck damit zu verfolgen. Sie hatten gehofft ihn beim Bau von irgendwelchen Plantagen zu erwischen. Doch sie hatten sie selbst anbauen müssen. Später denken sie an Schmuggel oder an Spionage. Wenn das Wandern aber den ganzen Tag über dauert, wird es heißen, es handelt sich um eine Verrücktheit. Das wird den Verfolgern zu blöde und sie wollten endlich ein neues Opfer suchen und es quälen. Die Nachforschungen brachten nichts. Sie hielten es für besser, wenn er sich besäuft und sein Geld verschleuderte.
Sie nannten es sehr gefährlich, wenn einer den ganzen Tag über sinnlos dahin ging, um in der Nacht unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu kommen und wie ein Murmeltier zu schlafen.
Die Spione arbeiten sehr geschickt und verdeckt. Sie lassen auch Samenkörner fallen, um doch noch einen Verdacht aufkeimen zu lassen. Doch wenn diese Samen nicht keimen, können sie auch keinen Verdacht aufkeimen lassen. Selbst in den Niederungen wachsen solche Keime selten, denn sie werden von den Bauern herausgerissen, die sich nicht bestrafen lassen, jene Spione hatten solches im Sinn, um Unschuldige einzusperren und zu quälen.
Aber auch die Wildtiere sind sehr scharf darauf und die Mäuse, die sich die Keime auch aus dem Erdboden holen. Sie leiden Hunger und mögen das Beste. Drogen sind nun einmal besser als das übliche Korn, das die Bauern ausstreuen, um es dann in großen Mengen zu ernten. Die Nachtschatten Gewächse werden besonders gerne verwendet. Selbst Menschen lieben dieses Zeug, wenn es erst einmal ausgewachsen und gereift ist und sie damit etwas anfangen können.
Durch die lange Wanderung war er wieder erwacht. Die Exorzisten hatten ihn mit Gift eingeschläfert, um ihn nie wieder aufzuwecken und Ruhe vor ihm zu haben. Sie lehnten all das was er sagte ab, doch er sagte nichts mehr.
Die Natur ließ ihn frei aus ihren Zwängen. Sie hielt ihn nicht mehr fest, so wie sie die anderen Leute festzuhalten pflegte. Jene litten unter ihrer Macht. Er spürte ihre Lockerung und mochte sie und er wurde freier. Seine Verfolger sahen diese Freiheit, aber sie vermochten sie nicht zu begreifen. Sie wollten den Wunderlichkeiten nur ein Ende setzen, aber sie erreichten ihn nicht. Waren sie ihm einmal näher gekommen, verloren sie den Mut und sie ließen ihre Waffen sinken. Doch schließlich überwanden sie sich und schossen aus vollen Rohren, ohne ihn zu treffen. Kugeln vermochten ihn nicht mehr zu schaden. Sie verletzten sich selbst dabei, schossen aus allen Richtungen und trafen dabei sich.
Es kam auch zu Querschlägern, durch die sie umkamen. Zuhause angekommen, erwartete ihn bereits der Feind, um ihn verhaften zu lassen. Die aufgebrachte Menge johlte und fluchte wild gegen ihn. Er konnte das nicht fassen. Wie konnte die aufgebrachte Menge nur derartige Anschuldigungen gegen ihn vorbringen. Er wurde bedroht und sie kamen näher.
Aber sie schafften keinen Schritt mehr, als sie bis auf zwei Schritte an ihn heran waren, als ob sie von einer unbekannten Macht zurückgehalten würden. Sie begannen zu schlottern und zu beben, wurden dicker und blähten sich auf. Sie hatten noch immer nicht begriffen eine Dummheit begangen zu haben und das brachte sie selbst zu Fall. Sie schrien entsetzt und zerplatzten. Die Theologen waren eben noch dagestanden und blickten fassungslos.
Unter ihnen öffnete sich die Erde und sie stürzten geradewegs ins Inferno, wo sie es auch nicht lange aushielten, als armselige Kreaturen der Erde. Sie konnten sich an die Verhältnisse im Inferno niemals anpassen und waren hoffnungslos verloren. Es war kurze Zeit ruhig. Von weitem rollten die Panzer heran und die Flugzeuge flogen näher. Helikopter näherten sich und doch schienen sie auf der Flucht vor etwas zu sein.
Er war nur ein Wanderer, doch das schienen die Leute vergessen zu haben. Es hätte besser nie mit der Spionage gegen ihn begonnen werden sollen, denn dadurch verloren sie alles. Seine Sinne schienen verrückt zu spielen. Trugbilder waren erzeugt worden. Es wirkte, als glaubten die Spione, sie hätten ihn bereits überführt.
Mittels Zeugen wurden kriminelle Aktionen gesetzt. Sie meinen, es sei für sie gut, wobei das doch nur Blödsinn war. Die Zeugen werden zu Erpressern und das zeigt, kriminelle Aktionen zahlten sich niemals aus. Aber Schweben und Auflösen sind keine Verbrechen.
Deswegen sollten sie ihn wirklich nicht verfolgen. Sie bewiesen einmal mehr ihn abzulehnen. Sie fürchteten ihn auch nicht. Derartig frech hatte er jene noch nie gesehen und das war ein Grund für ihn sich völlig aufzulösen. Er zog als Nebel weiter.
Die Hunde wollten ihn einatmen und auch die Suchenden, aber sie schafften es nicht. Er bestand nicht aus irdischem Material. Sie husteten und ersticken. Er verdrängte Nebel und Luft, die Lebende zum Atmen benötigten. Er aber wollte höher hinauf und schwebte hoch über dem Boden und über die Landschaft, um sie besser zu überblicken. Die Verfolger aber, die ihn unbedingt fassen wollten, wie die Heeresangehörigen und die Exekutivorgane, die auch auf seiner Fährte waren, konnten sein Verschwinden nicht erklären. Er war erst da gewesen, unmittelbar vor ihnen. Urplötzlich war er aber verschwunden, wie in Luft aufgelöst.
Die dicke Nebelbank war ihnen auch suspekt und verdeckte die Sicht, drohte sie zu ersticken. Am liebsten hätten jene die Suche abgebrochen. Dem Nebel konnten sie die Schuld am Entkommen des Typen zuschieben. Sie konnten die Sonne nicht mehr sehen und doch keine Bewölkung erkennen. Sie wirkten verdutzt und wunderten sich. Der Hochnebel sollte vertrieben werden, wofür sie einige Mittel zur Verfügung hatten. Er sollte aufgelöst werden, doch sie sahen ihn nicht einmal. Vermutet wurde, er versteckte sich in diesem Bereich. Sie umzingelten nun diesen Raum. Ihre Geräte waren jedoch unwirksam. Deshalb begannen sie zu rufen, er solle endlich aufgeben und sich ihnen unterwerfen, sonst würde es ihm noch schlechter ergehen.
Als Nebel konnte er den Leuten aber keine Antwort geben und er nahm die Leute auch nicht mehr wahr. Er hatte keine Sinnesorgane mehr. Er wollte sich nun in feinste Partikel auflösen, was er auch schaffte und er verlor sämtliche Energie.
Es war nur noch Geist vorhanden, der mit der Materie verbunden war. Sie husteten nun nicht mehr, denn die Luft war Teil der Welt und es lag ihm auch nichts daran, die Leute zu ersticken. Sie gaben die Suche doch auf, die sich als sinnlos erwies. Er wurde als vermisst gemeldet und als gefährlich eingestuft. Längst existierte er nicht mehr, denn durch das Wandern löst man sich auf und kehrt zum Weltgeist zurück, wird darauf vergessen, denn wer nicht existierte, war nichts.
Der Wahnsinn und seine Folgen
Der Wahnsinn und seine Folgen sind von den Menschen sehr gut erforscht und alle meinen genau zu wissen, wie er entsteht und warum er sich oft gefährlich auswirkt.
Es wird auch angenommen, das Unverständliche und Unbegreifliche an Aussagen einer Person, müsse das Wahnsinnige sein. Aber alle Menschen sind dazu befähigt zu sprechen und alle haben in gewisser Weise Recht, wenn sie auch scheinbar Unrecht haben, falls sie eine falsche Zeit angegeben haben, als sie vom Zukünftigen sprachen. Alle besitzen die nötigen Sinnesorgane, die sie zum Voraussehen befähigen. Die Zeit ist nämlich nur eine Fiktion.
Damit werden die Leute ausgebeutet, was eine große Befriedigung ist, denn wer die Bürger nicht ausbeuten kann, wird selbst ausgebeutet und depressiv.
Es ist nicht schwer die Menschen ins Dialektische zu pressen und einzupferchen, damit sie nie wieder dort herauskommen. Wenn sie erst einmal soweit gebracht wurden, werden sie sich nur noch einengen lassen und schließlich mit wehenden Fahnen untergehen müssen.
Wo aber Streit und Eifer eskalieren und gedeihen, werden die Spannungen schließlich doch noch abgebaut. Das ist das Löschen des Feuers. Werden die Anstrengungen sehr groß und kommt es auch noch zu Entgleisungen, passiert ein Unglück und Anstrengungen, Lüste vergehen, aber Leid und Darben beginnen. Unwetter entstehen darauf. Wer gerne über das Wetter philosophiert, Kapriolen voraussehen will, wird einmal Recht behalten. Eine Katastrophe wird auch für ihn zustande kommen. Die Leute rächen sich an ihm, obwohl es nur das Wetter war und das Gesagte nie Schuld an einem Geschehen hat, sondern nur die Tätigkeit selbst.
Die Katastrophen wurden erst durch die Lebensart der Menschen derartig gewaltig. Durch ihre Unart kann erst Schaden entstehen. Schuld daran sind Architekten, Baumeister und Ingenieure, sowie alle jene, die zerstörbare Dinge bauen und machen lassen. Wenn eine Stadt oder Orte und Gebäude in einem Hochwassergebiet erbaut wurden, ist damit zu rechnen, dass eines Tages doch die Katastrophe passiert und wenn es lange genug regnet und auch andere Komponenten dazukommen, fällt der Schaden enorm aus.
Freilich ist das nicht unbedingt nachteilig. Wer sich nicht versicherte und überlebt, wird sich ein neues Heim erbauen, sich irgendwo niederlassen – niemand will obdachlos bleiben. Das bringt eine Menge Geld in Umlauf, das sonst gespart worden wäre oder verzinst und für den Konsum ist das sicherlich ein Vorteil, der nicht zu verachten ist.
Leidtragende sind stets die Opfer, wenngleich sie keine Schuld an den Vorfällen haben müssen.
Sind sie zudem auch noch verschuldet, haben sie ein noch höheres Verschulden in Aussicht, echte Hilfe gibt es so gut wie nie und die Unterstützungen sind unzureichend. Der Schuldenberg des Opfers vergrößern sich. Wie die Katastrophen auch ausfallen, sie können enorme Schäden anrichten und die Schuldigen sind unauffindbar, sichern sich stets ab und die Opfer sind die Dummen, die sich hereinlegen ließen.
Kommen mehrere Katastrophen auf einmal zustande, werden unzählige Leben vernichtet und wird ein Zentrum getroffen, in dem sich Millionen von Personen aufhalten, können sie gewaltige Schäden angerichtet haben und der Ruin des Landes droht. Stets sind aber die Überlebenden die Leidtragenden, die sich um alles kümmern und das Zerstörte sanieren.
Die Toten sind gerettet und werden bestattet, während die überlebenden Opfer noch ausgebeutet werden. Die Kosten der Wiedererrichtung werden von ihnen übernommen.
Die Schuld an solchen Schäden liegt zweifellos bei jenen, die das ermöglichten.
Wenn die Leute in Gebieten mit Hochwassergefährdung bauen dürfen und wenn auch noch für Hochwasser gesorgt wird, ist es doch deren Schuld, wenn Häuser überschwemmt werden.
Wo es Erdbeben gibt, ist es ähnlich unsinnig zu bauen, wie dort, wo es zu anderen Katastrophen kommen kann, wie Taifune oder Hurrikans. Wo Schäden entstehen, sollte besser nur unter den nötigen Schutzmaßnahmen gebaut werden dürfen. Aber wirksamen Schutz gegen solche Katastrophen kann es nicht geben, wenngleich es möglich ist, Vorkehrungen zu treffen, die solches verhindern, wie Dämme und Kanäle.
Die Vorsichtsmaßnahmen könnten durchaus unnötig sein, wenn es in jenen Gegenden nie zu Katastrophen kommt, was aber auch auszuschließen ist und wenn doch ein Katastrophenfall eintritt, hilft es nichts, falls die dort Bauenden gewarnt worden waren und auf eigene Gefahr bauten.
Schutzzonen und Vorsichtsmaßnahmen zahlen sich immer aus, wenn sie ordentlich angelegt wurden. Sind sie ungenügend, werden sie nichts nützen.
Als Luxus kann Gebautes hingestellt werden, wenn es gefährdend und gefährdet ist.
Die Lebenden sind für den Kosmos konzipiert
Sie sind von der Energie abhängig, die dort vorrätig ist und sie bestehen selbst aus jener Substanz, die sie aber erhalten müssen und die sie aus dem Kosmos beziehen. Sie können nicht anders und werden im System des Lebenserhaltes bleiben. Die Frage wie lange sie noch existieren werden, stellt sich, wenn die Lebenden weder auf diese Substanzen noch auf die Essenzen beharren.
Da alles ewig existiert und auch der Geist bleibt, wie er ist und jedes Wesen nur über den erkämpften Teil des Geistes verfügt – das ist von Art zu Art unterschiedlich – ist es eine Frage der Härte und der Intelligenz, wie lange sich jemand unter den Lebenden zu halten vermag, denn Verbesserungen sind nur in bescheidenem Ausmaß erkennbar, wie bei jenen, die Sport betreiben oder wenn Eltern sich sehr anstrengten und deren Kinder sich leichter tun und bessere Leistungen bringen und sie jene auch förderten.
Alles wiederholt sich. Sogar die Tage sind in etwa gleich, wenn sie auch unterschiedlich lange dauern können und sich die Temperaturunterschiede vergrößerten. Man gewöhnt sich an alle Sorten und Arten des Seins und selbst an die Temperaturen kann sich jeder gut anpassen. Aber alle Unterschiede sind unangenehm, wie Sommer und Winter. Es gibt Menschen, die Angst vorm harten Winter haben. Andere lieben ihn und wollen nur noch die Kälte. Sie rasen per Schi oder Rodel und mit was auch immer, die Hänge hinab und brechen sich Hals und Bein. Geliebt werden die Wärme und die ausgeglichenen Temperaturen, jene werden genossen und an die gewöhnte sich jeder gerne.
Aber auch die Unterschiede sind wichtig und wer sich zu sehr an das Klima in seinem Haus gewöhnte, hält es draußen nicht mehr aus.
An die Welt, an ihre Bedingungen und an das Leben hat sich einer zu gewöhnen und wer sich nicht einfügt, wird zur Anpassung gezwungen. An die Unterschiede und an Extreme muss sich keiner gewöhnen. Das Wissen und Können werden schließlich seine Seele. Auch das Gewissen wird Teil der Seele, aber das ist die Fremdseele, die niemand wirklich mag. Dort stecken die Ahnen und die Verwandten, Artgenossen, die sich in einem eingeprägt haben und die jeder wieder loswerden möchte aber niemals los wird.
Die Seele ist das Gedächtnis und das Gewissen ist ein Teil des Gedächtnisses. Wer das alles nicht akzeptieren kann, was auf Erden und im Kosmos geschieht, verzweifelt und meint, sich in der Hölle zu befinden, obwohl er im Himmel, im Kosmos oder Paradies ist, denn dort wurde er geboren und geschaffen und auch seine Vorfahren.
Die Welt und das Leben sind das Paradies und wer das zur Hölle macht, ist alleine schuld und wird noch gepeinigt und verhunzt, bis er das Leben verliert.
Aber alle Katastrophen sind sein eigenes Machwerk. Er ging unbedacht vor und die Zerstörungen folgen auf den Fuß. Sein Heim und seine Umwelt sind bald verschandelt und verloren. Die Gegner nehmen alles weg, auch ohne um Erlaubnis zu fragen. Alle Grausamkeiten der Lebenden beruhen darauf daraus zu lernen, um klüger zu werden. Die Lebenden sind miteinander verwandt, doch fressen sie sich gegenseitig auf, wenn sie nicht des Hungers sterben wollen.
Ehedem waren sie im Wasser, vorher noch im freien Weltraum, wo sie entstanden, ehe es zur Entstehung von Sonnensystemen kam. Wird ausreichend Wasser getrunken, geht es einem gut und die Gesundheit besteht.
Selbst das Können der Lebenden ist identisch, denn alle tun dasselbe. Die Menschen meinen, sie seien am weitesten fortgeschritten, besitzen Hände und können sich besser behaupten.
Sie strengen sich auch mehr an als Tiere. Sie können nicht mehr ordentlich auf allen Vieren gehen, ihre Arme sind zu kurz geraten, aber er Rücken will sich der Haltung im Alter anpassen. Menschen werden mit den Jahren und dem zunehmenden Alter wieder bucklig.
Selbst ihre besten Techniken vermögen es nicht sie vor dem Altern und dem Verderben zu bewahren und sie werden auch nicht länger leben, denn sie müssen sich durch die Anstrengungen verausgaben. Durch den ungesunden Lebenswandel werden sie krank und leiden viele Jahre lang, anstatt sich des Lebens zu erfreuen. Was davon nützlich ist und wie sehr die Techniken das Leben wirklich erleichtern ist ungewiss, denn sie können keinesfalls etwas verbessern, sondern sie machen nur mehr möglich. Es kommt zu Unfällen, durch unsachgemäße Handhabung von Geräten.
Unzählige Tote sind deshalb zu beklagen. Die Lebensumstände bringen den ewigen und harten Konkurrenzkampf, der bis zum letzten Moment währt. Die Menschen sind einander Feinde geworden, wollen den Platz an der Sonne und wer sich vor sie stellt, wird weggestoßen, hingeworfen oder zertreten. Von Vernunft und vernünftiger Vorgangsweise kann nicht die Rede sein, wenngleich die Menschen auch für den gesamten Kosmos konzipiert wurden, so wie ihr Geist. Er manifestiert sich in ihren Werken und Vorstellungen, die sich als Dialektik zu Buche schlagen und sind Schwingungen, die gefühlt werden. Man weiß genau, um was es geht. Doch sind alle Leute nur Lügner, wenn sie vorgeben, besser über einen Bescheid zu wissen, als man selbst. Die Schwingungen eines Menschen bestehen ewig weiter, auch wenn längst kein Kosmos mehr existieren sollte und diese bringen alles neuerlich in Bewegung und lassen einen neuen Kosmos entstehen – wenn sie wollen.
Der Geist
Aus Geist sind alle Gedankengänge, die Werke sowie die Phantasien der Lebenden. Er ist voll von Sexus und Machtlust sowie Mordlust. Emotionen schlagen oft hohe Wellen, die sich stets höher schwingen und schließlich die Welt überschlagen und den Kosmos verschlingen, der längst nicht mehr kompakt ist, zu kalt sowie zu alt, um neuwertiges und besseres Leben erstehen zu lassen bzw. zu erschaffen. Die Lebenden haben auf der Welt den Willen aufzubringen neues Leben zu zeugen.
Das wird getan, um zu Nachfolgern zu kommen. Das ist die Pflicht, die zu erfüllen ist und durch die Pflichterfüllung wird die Art erhalten und das tun alle, die hier leben und agieren.
Das wird nahezu automatisch getan. Wehe jemand fällt aus der Rolle, dann werden alle wild und fangen mit üblen Erziehungsmethoden an. Auf diese Weise wird das zu Große zurechtgestutzt, alles soll die selben Maße einhalten. Wenn diese nicht eingehalten werden, jemand eigene Theorien entwickelt, geht es für ihn viel härter und ruppiger zu. Die Rute wird ans Fenster gestellt und sie dient dazu, die Frechen und Unverschämten zu stutzen und zu verkleinern, danach werden sie nach hinten gereiht.
Der Geist der Menschen ist brutal. Er ähnelt den Geistern der Tiere – auch der Pflanzen. Sie töten sich gegenseitig, raufen und morden. Es gibt täglich Gewaltaktionen und Kriege am laufenden Band. Noch die Familien bekriegen sich gegenseitig. Es geht auch um die Ehre und noch diese wird geraubt. Ewig werden Konkurrenzkämpfe ausgefochten und es geht in erster Linie um die Befriedigung des Geistes und um das Stillen der Lüste.
Selbst wenn einer nur schreibt, um alles klar zu stellen, ist es pervertiert. Mancher gönnt sich diesen Luxus, kann ihn sich leisten. Er hat Energien zur Verfügung – diese gespart, genießt mehr als nötig und tut weniger dafür als üblich. Er wurde ausgebildet und kann sich nun auf diese Art abreagieren und befriedigen, wenn die Lust dazu besteht. Der Geist hat auch Substanz, die aber feiner ist als die Energie und viel feiner als das Materielle.
Mancher Menschengeist kann enorme Kräfte freisetzen, die als magisch gelten, doch nur materiell werden, so wie der Mensch erst Geist war, um schließlich zu Stein zu werden.
Wer auch immer Emotionen empfindet, sie entstehen aus Lust und Frust, aus den Mängeln, die als Liebe hingestellt werden. Wenn es sehr tiefe Liebesempfindungen sein sollten, sind Veränderungen zu bemerken und diese werden verbal ausgedrückt. Alles kann gelernt werden – mit dem selben Sinn, den jeder schärfen kann und mit dem bereits jenseits der Sinnlichkeit und des üblichen Erkennens wahrgenommen wird – und alles wird machbar. Das pendelt sich ein und einer fühlt sich in die Situation, bis er ein Teil der Natur und des gesamten Kosmos ist und das gesamte Schicksal der Menschen und Lebenden sehen und fühlen kann. Alle Fragen werden völlig korrekt beantwortet, auch jene die außerhalb des Zeitgefüges stehen. Selbst die Zeit ist nur eine irrige Auffassung und nichts weiter als Dynamik. Mancher lernt sich auch sprunghaft innerhalb derselben zu bewegen – wissentlich sowie unwissentlich. Jener wird zum ewigen Kosmos und zur Natur, indem er Neues schafft. Er arbeitet mit dem Geist und der Geist ist bereits willig und verändernd und muss nicht mehr zerstören und arbeiten, um Neues zu erstellen, sondern macht es mit dem Geist, der vom Willen gelenkt wird. Das nennen die Menschen Magie, obwohl es der bewegende Geist ist, den aber alle kennen und dessen Handhabung nur danach Suchenden ermöglicht wird. Er ist nun mit dem omnipotenten Geist verbunden und benötigt seine Hände nicht mehr, auch die Schrift ist unnötig geworden – der Geist schreibt sich in den Kosmos ein. Das Handwerk ist unnötig für einen geworden, seitdem der Geist alles vermag. Der Geist wirkt, ohne erst per Werkzeug materiell gemacht werden zu müssen und formt alles.
Ersticken
Jemand erstickt beinahe und kennt die Gründe nicht. Es scheint, als würde er behindert und es könnte ein Geist sein, der es mit aller Kraft versucht. Es könnte auch ein enger Verwandter sein, jemand, der es gut mit einem meint und doch nur hemmt, anstatt die Entwicklung voranschreiten zu lassen. Die Glieder werden schwer und Bewegungen werden zur Qual.
Sie lassen ihn, beim Laufen, vor Mühe stöhnen. Er keucht schwer und laut, was verwundert und beginnt darüber zu grübeln. Selbst der Arzt mag nichts tun, denn er will nur Medikamente verschreiben, die nicht helfen.
Er meint, die Medikamente müssen helfen oder es sei alles zu spät. Aber das will keiner glauben.
An frühere Phasen erinnert er sich, in denen es ihm viel besser ging. Aber die schweren Glieder hat er schon lange und auch die Schmerzen ums Herz und die Atembeschwerden, die sich lähmend auswirken.
Die Leistungen werden herabgesetzt. Der Sauerstoff konnte vom Blut nicht mehr verwertet werden.
Er schwitzte zu stark. Am Morgen waren die Augen angeschwollen und der Bauch war dick und hart. Die Flüssigkeit hatte sich in jenem Bereich angesammelt, anstatt ordentlich aufgebaut zu werden und den Organismus zu stärken. Er war lahmgelegt worden, nur noch alt und schwach. Froh hat er zu sein überhaupt noch Luft zu kriegen. Die Konkurrenten hatten große Freude damit und haben ihn außer Gefecht gesetzt – und er ist nur noch mit halber Kraft unterwegs. Wer war schuld daran? Weshalb jene ihm Stoffe zuführten, die den Sauerstofftransport lähmten und verlangsamten?
Aber auch die Anstrengungen waren ein Grund dafür solche Prozesse entstehen zu lassen.
Wer aber davon ausgeht, jene hätten diesen Zustand erwirkt, hält das für wahr.
Das Laufen kann sehr unangenehm werden. Er schnauft wie ein alter Gaul. Auch die Verdauung ist nicht mehr das, was sie einmal war. Jede Nahrungszufuhr wirkt sich schmerzhaft aus, neue Probleme entwickeln sich und er kann nur die Welt und die Mitmenschen beschuldigen, sie würden ihn vergiften. Er lebte zwar durch die Welt, aber sie ist anders als er sie mochte und sich vorstellte. Sie ist voll Tod, Mord und Betrügereien. Alle Leute werden betrogen, auch von den Rednern. Dazwischen wird auch beschwichtigt und ruhig gestellt. Die Nerven sind zu strapaziert. Einer will nichts Fremdes und Unbekanntes dulden. Auch das Kindergeschrei geht allen auf die Nerven. Die Eltern verabreichen den eigenen Kindern bereits Gift und halten im Alter auch kein Geschrei mehr aus. Durch Beruhigungsmittel werden die Leute sehr empfindlich und sie hören Töne, die nicht existieren. Sie entstehen nur in ihrem Geist.
Durch diese Töne erfahren die Leute die Schwächungen wahrscheinlich nicht, aber sie nerven. Ihre Nerven benötigen mehr von den Beruhigungsmitteln und der Sauerstofftransport verlangsamt sich – wirkt gehemmt. Einiges kann geglaubt werden und mancher weiß: solche Probleme sind üblich und die Gründe dafür sind unbekannt. Er verdächtigt meist die Feinde, um dann andere Umstände dafür verantwortlich zu machen. Anstrengungen sind schuld daran. Wer aber überlastet ist und sich zu sehr angestrengt hat, schnappt nach Luft wie ein Fisch im Trockenen und das mögen jene und erwirken es möglicherweise.
Bremsen
Es könnte eine Methode sein, um etwas zu erwirken. Es kann auch um das Bremsen gehen, wenn jemand allen zu schnell geworden ist. Sie halten das für übertrieben und können ihren Neid nicht mehr bezähmen. Es heißt auch, es sei zu gut für den einen, der besser als Letzter durchs Ziel marschieren sollte. Er sollte wackeln und humpeln und nicht vorne mitlaufen oder gar die Spitze einnehmen. Die Welt ist voll von Erscheinungen und für einige Personen ist es ungeheuerlich, was die Leute hier unternehmen. Sie wollen einem vorschreiben, was zu tun sei. Wenn jene aber nicht folgen, werden deren Leistungen gemindert. Die Organe beginnen verrückt zu spielen. Will jener nichts dagegen tun, werden die Leistungen noch schlechter. Auch wenn er sehr vorsichtig geworden ist, stellt er fest, keine Paranoia zu haben, sondern nur den Tatsachen ins Auge zu schauen. Die Gesellschaft hat meist Bosheiten im Kopf und die werden unentwegt ausgeführt, um den Sadismus zu befriedigen.
Die Eltern könnten es sein, die es wüst treiben und ihre Kinder vergiften, vielleicht auf Geheiß eines Arztes.
Kinder werden auch geschwächt und vergiftet. Viele Leute können darauf aus sein, einen fertig zu machen, zu denunzieren, wenn er sich nicht so verhält, wie sie es vorschreiben. Auch die Befriedigung kann Schaden erwirken. Die Bösen und Hinterlistigen werden selbst zu Schaden kommen, auch wenn sie kein schlechtes Gewissen kriegen. Wenn sich die Leute über alles aufzuregen beginnen, sind sie selber daran schuld. Sie konnten sich nicht vor dem Werdegang schützen, so wie ihre Vorgänger und sie wollen das Versagen nicht zugeben und geben den Jungen und Schönen die Schuld. Sie werden böse, finden kein Mittel gegen das Verderben und Versager wird keiner ernst nehmen. Jene sind Kriminelle und Spinner. Sie wagen es noch großspurig zu tun, wenngleich bereits klar geworden ist, sie vermögen nichts, dünken sich zu gut, taugen nichts.
Sie betrügen sich nur selbst und kommen gegen das eigene Schicksal nicht an, auch wenn sie sich mit dem Herrgott verbünden und fest an ihn glauben. Es nützt auch der tiefste Glaube nichts, alle sterben, litten und wissen, sie treiben nur Selbstbetrug, auch wenn sie ehrlich sind. Alle Leute können über einen Kamm geschert werden, werden böse und hinterhältig und alle verlieren alles zu recht.
Was auch getan wird ist nur Beweis für die Verderbtheit der Gesellschaft und des Einzelnen. Die Bestialität kennt keine Grenzen. Jede Rücksicht ist unnötig. Wer sich an irgendwas stört und wer die Dinge und den Werdegang nicht akzeptieren will, dem ist sowieso nicht zu helfen und er verliert den Verstand, so wie jener, der sich das Leben und den Sinn desselben zu überlegen beginnt. Niemand verdient anderes als die Erlösung. Der Tote fand den ewigen Frieden und ist nach wie vor Teil des Himmels. Der Tag wird noch kommen, an dem sich einer an seinen Freunden rächen und der Hilflose die Helfer als hilflos hinstellen wird. Menschen werden sich immerzu rächen und bedanken zugleich. An den eigenen Kindern werden sich die Eltern rächen und vergreifen und es Liebe nennen.
Menschen sind doch nur so wie ihre Vorfahren und das bedeutet, sie werden nicht besser, sondern schlechter und schwächer Die Degeneration schreitet fort, denn niemand will sich anstrengen und wer es doch tut, wird durch Drogen und Gift krank und es heißt, diese würden seine Leistungsfähigkeit steigern. Die Menschen werden alle Tage erschreckender und es kann einem auch vor sich selbst übel werden. Ekel packt einen und Verachtung gegen jene, die sich über die Alten erhoben. Die freundlich scheinenden Leute, auch Frauen, sind auf Vorteile bedacht.
Auf der Welt wird jeder zwangsbeglückt, von den Eltern gezwungen und schließlich genötigt zu arbeiten, obwohl er das nie gewollt hat. Es wird alle Tage neuerlich bewiesen, Menschen taugen nur zum Töten und zum Vernichten. Was getrieben wird, ist nur ein Vernichtungsfeldzug gegen jedermann und gegen die Eigenperson. Niemand hat sich völlig in seiner Gewalt, denn die Natur, die auch der Tod ist, wird sie niemals frei geben und schließlich fallen alle. Jeder sucht den Kampf und verliert ihn. Der Feigling stellt sich zur Mehrheit und geht mit ihr unter und der Mutige geht gegen die Gesamtheit vor und auch mit ihr unter.
Faschismus herrscht auf Erden und alles Gleiche wird unterteilt in Gutes und Böses und ist doch nur ein und dasselbe. Wer mitwirkt verliert den Verstand.
Alle hassen sich selbst am meisten und wenn sie jemanden treffen, den sie nicht mögen, erkannten sie in jenem sich selbst. Die Eifersucht packt sie und schließlich sind alle Lebenden aufeinander eifersüchtig – die Alten auf die Jungen – das wird an den Erziehungsmaßnahmen und an allen Arten der gemeinschaftlichen Prozesse erkannt. Der Neid ums Leben existiert und der Neid um des Neides willen und um der Rache und des Dankes willen, die ein und dasselbe sind. Abwehr und Angriff sind ein und dasselbe. Die Angreifer beweisen sich als Bestien und als machtlos gegen die Torheit.
Niemand ist daran erfreut schwer von Begriff zu sein und keine Ahnung von irgendwas zu haben und es mag niemand besonders, wenn er nicht mehr weiter weiß. Jemand kann den Läufer betrachten und wäre liebend gerne derselbe. Er tut sich aber sehr schwer und weiß nicht wie er weiter kommt. Wenn jemand zwar schön ist aber schwer, geht nichts. Schwimmt jener, ist es auch nur belastend und aus dem guten Wasser wird innerhalb kurzer Zeit eine Kloake.
Die Schweren wollen auch den Läufer ersticken und sich auf ihn hängen, damit er keinen Schritt weiter laufen kann.
Sie war süß
Die Dame war süß und ging wie eine Dame geht und sprach ebenso. Wenn eine der Damen einmal agierte, konnte sie nicht anders. Alle ihre Aktionen wirkten auf Männer Lust steigernd. Der Mann konnte nicht anders und starrte sie wie hypnotisiert an. Am liebsten hätte er sich an Ort und Stelle mit ihr eingelassen. Aber solches tut keiner und jeder hatte Angst davor sich strafbar zu machen, deshalb ließ er es nur eine Idee bleiben, die zwar sehr süß, aber doch zu gefährlich war. Solche Damen wollten niemals etwas von einem Mann, wie ihn. Sie machten solche Männer nur heiß, ohne sie zu beachten. Sie wollten es nicht, mochten ganz Andere und wenn sie an solche dachten, bewegten sie sich dementsprechend und dabei fühlten sich die nicht gemeinten Beobachter betroffen. Wenn sie es doch begriffen, konnte es bereits zu spät sein.
Sie wurden oft angesprochen, was sich aber als sinnlos erwies, denn sie würden noch den Märchenprinzen abweisen. Wenn sie aber von einem üblen Typen angesprochen wurden, reagierten sie sehr böse, mitunter reagierten sie sehr heftig, damit jener sie nie wieder anzureden wagte. Es konnte sehr weh tun, von einer Dame abgewiesen zu werden. Sie wollte nur einen Mann, der einen guten Job hatte und er hatte einen Wagen zu besitzen, der ein Vermögen kostete und er sollte gepflegt wirken. Sie wollen sich niemals genieren und wenn sie auf einen Blender reingefallen waren, begannen sie jenen zu hassen und sie suchten nach Möglichkeiten, um sich zu rächen.
Die Revanche der Frau war hart. Wenn sie vor Zeugen angesprochen wurde, war sie zänkisch und sie empfand es als Beleidigung, von einem Unwürdigen angesprochen zu werden. Es kann auch eine Zeitlang dauern, ehe einer drauf kommt, die Dame hat etwas gegen ihn. Wenn sie ihm erst einmal klargemacht hat nichts mit ihm zu tun haben zu wollen, ist es sehr schmerzhaft für jenen und der Betroffene selbst wird böse und will sich dafür rächen, wenngleich nur auf geistige Weise. Dafür ist einer ein Mann und wer es nicht macht, wird nur noch leiden und hat es anscheinend nicht anders verdient und sich mit dem elenden Schicksal zu begnügen.
Insgeheim wünschen
Es wird lieb und süß sowie glücklich getan, wenn genau das eintrifft, was er sich insgeheim wünschte. Wenn es noch besser ist als das Gewünschte, hat er so gut wie nichts dagegen. Meist will er aber nur das Spezielle und wird das nicht geboten, wird er sauer und verliert die Beherrschung. Er wird zur Bestie. Wenn erst einmal der Faden verloren gegangen ist und einer wurde im Kampf gestört, wird er zur Maschine, die keinen Halt mehr finden kann und verliert sich im Blutrausch. Er tut sich leid und ist auf sich beleidigt. Wenn er Kranke oder Tote sieht, kommt das Selbstmitleid hervor. Er weint und ist gegen alle jene, die er ohne Gefahr hassen kann. Selbst die Lieben und Netten werden nicht anders sein. Sie alle vergessen sich und ihre Welt in ihrem Schmerz.
Wenn sie ernüchtern, sind sie längst am Ende. Einige wollen andere Dinge als sie bekommen und hatten doch nur ein Problem, mit dem sie niemals fertig wurden und dieses ist die Natur. Das haben alle, auch jene, die etwas leisten wollen oder es für nötig halten etwas zu ändern. Sie wollen große Leistungen sehen und Unmögliches soll geschaffen werden. Dann kommen sie lieb und nett daher und wollen ihre Wünsche einlösen und abholen.
Die Menschen fassen sich an der eigenen Gurgel und entschweben in die Lüfte. Sie ersticken im Grauen und im Verderben sind sie die Meister.
Das Wasser dient nur noch zum Putzen und fürs Waschen. Die Reichen wollen kein Wasser trinken, sondern es den Armen und Durstigen schenken. Es wird bewiesen, die Reichen wie die Armen können sich nur täuschen. Sie sind über die Nichtrealität des Scheins empört. Sie verbockten wieder einmal alles und der Wahnsinn setzt sich fort. Die irren Späße der Jungen, die sie erdachten, sind dahin. Sie wollen den Schein zur Maxime erheben, wie einst die Philosophen und Dichter. Es ist keine Sünde sich mit Wasser zu reinigen, auch wenn es voll von Mikroben ist. Aber nur wenn das Wasser sauber ist, kann es bedenkenlos getrunken werden.
Korrupt
Das Arbeiten und das Geschäft laufen korrupt ab und auch Beamte wissen, wie das Geschäftsleben funktioniert. Alle sind abhängig und benötigen das Schwarzgeld – ohne geht es nicht und wer die Geschäftswelt kennt, weiß wie die Reichen mit dem Schwarzgeld umgehen. Je reicher sie sind, desto abhängiger sind sie, auch wenn sie behaupten, sie seien unabhängig dadurch. Sie müssen für den Erhalt ihres Reichtum einige Leute beschäftigen, auf die sie sich verlassen können und wenn diese nicht ordentliche Arbeit leisten, können sie schneller als ihnen lieb ist in den Konkurs schlittern. Sie verkommen im ständigen Hetzen und im Privatleben sind sie auch niemals frei von Sorgen, werden ausgenützt, hintergangen und meist auch betrogen, von der Partnerin oder der Geliebten. Sie sind eingespannt ins Getriebe und sind sie es nicht, wirken sie armselig und müssen zugeben den Rummel um sich zu benötigen.
Sie wissen genau, wie das Geschäftsleben funktioniert und doch wollen sie niemals die Bösen sein, die die Beschäftigten entlassen und die Löhne kürzen. Sie besorgen sich für diese Zwecke die nötigen Hilfskräfte und die Manager sind die Bösen, die schließlich das Fett abkriegen.
Wenn ein Manager die Geschäfte übernimmt, ist es einer, der die Leute gerne quält und auch traktiert, um sie aus dem Rennen zu werfen. Durch die Konkurrenz gibt es Absatzprobleme und es wird mit Dumpingpreisen nach Kunden gesucht, die aber allesamt nicht interessiert zu sein scheinen. Wer auch immer die Firma in die Pleite jagt, schuld sind stets die Bösen. Von denen sind die Gefängnisse voll und diesen wird ihre Unschuld niemals geglaubt. Wer freilich Schwarzgelder kassiert, ist in der Lage billig zu produzieren, der kann auch Verlustgeschäfte machen, er kassiert das Schwarzgeld unter der Hand und der Fiskus weiß nichts.
Ein starker Magen ist wichtig und einiges vertragen sollte einer, um sich mit solchen Methoden über Wasser zu halten und doch sind die Schwarzkonten eine uralte, lebensnotwendige Sache, auf die niemand verzichtet, denn die gibt es nur inoffiziell, offiziell gibt es Verlustgeschäfte, was niemand bestreiten wird, der über Geschäfte Bescheid weiß.
Der Auftragnehmer ist schlechter dran, wenn er nur redliche Geschäfte abschließen will und wenn er einen kleinen Kundenstock hat, wird er noch diesen vergraulen, denn alle wollen ihr Schwarzgeld an den Mann bringen und es nicht nur horten und für Genüsse ausgeben.
Es kann auch rein gewaschen werden und wer im Kasino etwas reinwaschen will, der hat sich getäuscht und wird noch eher ruiniert sein. Wenn einem die Nase des Arbeitenden nicht gefällt, wird er dauernd darauf losschlagen und treten bis die Nase ihm endlich gefällt. Wer Geschäfte für menschlich hält, hat recht und weiß wie Menschen sind, denn sie sind Schurken und wer einen Menschen ernst nimmt, nimmt sich auch selbst ernst und verkennt deswegen alles total. Welche Geschäfte auch getätigt werden, es gibt eine Menge von illegalen Vorgängen und Prozessen. Die sind Alibiaktionen und dienen der Beruhigung des Volkes und der Konkurrenten, die sich freuen, wenn ihr Feind und Konkurrent auch Verluste baut, wissen dann, jener ist nicht minder frech und korrupt. Wer den Anschein gibt korrekt zu handeln, der ist der Blöde oder der noch größere Gauner. Die Besseren sind die Schlechteren, machen sich wichtig, obwohl sie es nicht sind.
Die Korrupten gelten im Großen und Ganzen als die Anständigen, solange sie sich an die
Geschäftsregeln halten. Sie dürfen all das tun, denn es ist ein Teil des Geschäftswesens und auch ein Teil der Gesellschaft. Die Regeln sind zu kennen oder die Welt wird verkannt und wer etwas verkennt, will sich absondern, wird angefeindet, versteht nichts, könnte nur ein Wissenschafter werden, wenngleich einer von geringem Status. Die Anständigen halten es nicht lange aus und werden nicht alt. Sie sind gefährdet, müssen die Flucht nach vorne wagen, haben deswegen den Ausweg zu finden, der aber ist das Ende.
Die Welt kann trotzdem niemand verlassen. Jeder bleibt ein Teil der Erde, hat ihr seine Substanz entrissen. Wenn einer auch kein Betrüger ist, wird er als ein solcher hingestellt, wenn die Leute ihn nicht mögen. Keiner kann sich dagegen wehren, selbst wenn er es wollte. Wer sich nicht unterwirft, gilt als Gegner der Gesellschaft und wird für alles Tun zusätzlich bestraft und immer wieder gedemütigt. Er gilt als Feind des Systems und was er auch macht, wird zum eigenen Nachteil. Auch wenn er anständig lebte, sich aller Lasten und Lastern entledigte, wurde er trotz der Schwäche als stark hingestellt, auch wenn er noch so schwächlich aussah und kaum noch aufrecht gehen konnte. Er aß nur wenig, da die Verdauung verrückt spielte. Die Mageren wurden als Starke hingestellt und die Starken als die Schwachen. Das beweist die verkehrte Welt, in der gelebt wird.
Selbst Spiegel und Schaufenster wurden gänzlich verändert. Sie veränderten das Aussehen. Ein Schlanker sah dünn und kränklich aus, während die Dicken und Bauchigen genau richtig wirkten. Diese kamen sich sehr schlank vor und aßen um so mehr und die Schlanken aßen sich fett und rund und verdarben. Aber sie dachten trotzdem noch, sie wären zu schlank.
Der Speck wackelte an den Leuten wie Pudding und ihre Bäuche wippten. Es wirkte, als wären sie Espenlaub. Alle Tage wird fetteres Zeug verzehrt, um nie wieder blöde und mager auszusehen und den Mageren nur niemals wieder zu ähneln.
Mit seinen tief in den Höhlen liegenden Augen wirkte er schwächlich. Er redete nur Schwachsinn daher und die Leute konnten ihn nur noch erstaunt anglotzen. Sie rückten noch weiter weg von ihm, um niemals mit ihm in Verbindung gebracht zu werden. Er aber war nur zu ehrlich und wollte sich an alles halten, was er für richtig hielt. Er verabscheute das Arbeiten und tat am liebsten so viel wie nichts. Viele wollten wie er vorgehen. Aber auch er war nicht ehrlich, denn durch die Erziehung war er genau so verblödet und auch hinterhältig wie jene geworden. Die Leute hatten ihm alles beigebracht.
In der Stadt unterwegs
In der Stadt war er und er hatte Geburtstag und den wollte er gebührend feiern. Es war unbedingt nötig. Mit seinem Job war er unzufrieden.
Die Leute mochten ihn nicht, denn sie beleidigten ihn zu oft, indem sie ihn als inkompetent hinstellten und meinten, er sollte dorthin gehen, wo der Pfeffer wächst.
Es wurde sehr hochnäsig getan und er wurde als minderwertig bezeichnet. Das galt auch für seine Leistungen, die als Provokationen bezeichnet wurden. Als er seine erste Arbeit erledigt hatte, meinte der Bauleiter, er habe noch einmal Glück gehabt und am Beginn meinte er, er sollte auch mithelfen. Er aber meinte zu dem Bauleiter, er sollte es ihm schriftlich geben, was auch getan wurde. Als er die Baustelle verließ, hatte er eine verdreckte Nase. Er arbeitete viel zu hart, was den Ingenieuren auffiel, die meinten, er wirke nicht unbedingt wie so einer – was der wohl damit gemeint hatte?
Anspielungen verärgerten ihn sehr und er bekam wieder den bösen Blick. Diesen vertrug niemand und es hieß, das dürfe er niemals wieder tun. Aber er nahm es als Aufforderung und blickte noch um einiges schärfer und böser. Das bemerkte der Ingenieur, aber einordnen konnte er diese Angriffe nicht, obwohl er bald darauf erkrankte und die Baustelle verließ, um sich zu erholen.
Knapp vor Mitternacht war es und er mitten in der Stadt unterwegs. Es war höchste Zeit sich eine zu suchen, um seinen Geburtstag gebührend zu feiern. Er wollte Spaß ohne Umstände. Es war höchste Zeit und wenn er noch lange wartete, war der Geburtstag vorüber. Sie sollte ihm gefallen. Zu Fuß war er mitten in der Stadt, gar nicht weit von der Baustelle entfernt, als er eine sah. Eine, die beinahe normal gekleidet wirkte, mit einem enormen Gesäß ausgestattet und sehr straffen weiblichen Formen, kam ihm entgegen. Sie kam seitlich an ihn heran und fragte, ob er Lust hätte. Danach war er bereits voller Erwartungsangst. Seine Nerven vibrierten und das kam ihm fremd vor, von einer Frau auf diese Weise angesprochen zu werden. Er begann zu zittern und er spürte Nervosität. Selbst eine solche Frau anzumachen wagte er nicht und überwand er sich doch, entwickelte sich die Angelegenheit zu einem Fiasko.
Die Frauen wollten ihn nur verführen und ausbeuten. Wozu die Verführungen dienten, hatte er nach wie vor nicht begriffen. Aber sie hatten Gutes mit ihm vor. Sie wollten meist nur zurückkehren, was sie von Anderen abgekriegt hatten.
Sie hatten aber nur an ihm Interesse, solange er tätig und seine Brieftasche gefüllt mit Geld war.
Aber er mochte diese Verführungen, wie die meisten Idioten. Er war geil genug, um sich mit der Unbekannten einzulassen. Er wirkte pervers, pflegte sich, cremte seine Haut leicht ein. Aber die Frauen wollten damals solche süßen Typen. Sich mit einer Frau einzulassen und dazu noch mit einer Unbekannten, war gefährlich. Auf Dauer war es für einen Mann viel zu anstrengend sich mit einer Frau einzulassen, wenn diese ewig das Zeremoniell wiederholen wollte und erst danach überhaupt Lust entwickelte sich mit dem Mann einzulassen. Aber er wollte sich verwirklichen, seine Träume realisieren, um Selbstbestätigung zu finden. Wer sich seine Ziele heranholt und sich ihnen entgegen wirft, kann Ruhe und Erfüllung finden. Erst wenn seine Ziele erreicht wurden, konnte er sich eine Frau leisten und die Familie gründen, um die es geht und für die zu sorgen ist. Wer sich das alles zu früh zulegte, erntet nur Ärgernis.
Sie gingen zusammen ins Gebäude. Sie hatte es sehr eilig und er konnte es nicht erwarten. Dann kam er sogleich. Der Tisch hatte genau die richtige Höhe und beim Vorgang erkannte er, sie hatte eben zuvor bereits Sex genossen. Sie hatte nicht einmal Lust einen Gummi zu verwenden. Es stank erbärmlich. Er war danach genau so unbefriedigt wie zuvor und sie lachte darüber und fragte, ob er noch einmal wolle. Er mochte sich aber nicht noch ein zweites Mal mit ihr ärgern und ging zur Wohnung.
Es war eine weite Strecke. Er benötigte Stunden, um dort anzukommen. Er wirkte wie berauscht, obwohl er keinen Schluck getrunken hatte. Unterwegs sah er Ratten aus dem Kanal huschen, die sich nicht um ihn zu scheren schienen. Sie ließen sich nicht einmal beim Fressen stören.
Es gab dicke Kanalratten, die ihn neugierig beäugten, als seien sie gute alte Bekannte von ihm. Die possierlichen Tiere hatte er nie verfolgt.
Auf einer Brücke waren sie, die sehr hoch gewölbt und verdreckt war.
Papiere flogen wie Blattwerk durch die Luft. Es war Sommer und heiß, aber er arbeitete und das noch übers Wochenende. Er wurde von einem verdreckten Blatt getroffen, hatte es aber kaum beachtet. Der Beischlaf hatte ihn fertig gemacht, sehr angestrengt oder war es das Getränk gewesen, das ihn voreilig werden ließ? Solches zahlte sich nie aus. Die Nutten waren zu mies, um sich mit ihnen einlassen zu können. Zuviel hatte er noch zu lernen, deswegen Unterricht zu nehmen und zu üben. Was er tat, war nichts als Unfug, der in den Lehranstalten beigebracht wurde und verblödete. Aber die dort Unterrichteten, waren gut abgerichtet und sehr arbeitsam. Auf der Baustelle ging es hektisch und unlustig zu. Es war ein gewaltiges Objekt, an dem er mitbeschäftigt war. Aber was er auch tat, die Vorgesetzten waren mit seiner Leistung niemals zufrieden. Nach der Probezeit hieß es für ihn, seine Sachen zu packen.
Er war zu schwach und für die Zwecke der Firma unbrauchbar.
Die verkehrte Welt
Die verkehrte Welt war entstanden und was auf ihr getrieben wurde bewies, es ging vielen Personen zu gut. Beamte sowie die Reichen gönnten sich Unmengen Freizeit, aber auch Idioten waren sehr frech. Denen ging es zu gut, sonst hätten sie sich vorgesehen und wären niemals in die Falle getappt, die zu offensichtlich aufgestellt war.
Sie liefen ins offene Messer, was aber den Messerhelden so gut wie nichts nützte, wodurch nichts besser wurde. Bevor sie zu leben begonnen hatten, hatten sie sich zu rächen gewagt.
In der Bibel hieß es, es gehe auf Erden stets nur um: Auge um Auge und Zahn um Zahn.
Das hieß soviel, wie die Menschen und die Lebenden waren stets auf den Ausgleich aus.
Es geht auch um Gegenseitigkeit, denn wer zu christlich eingestellt war und seine zweite Backe hinhielt, wurde zu kräftig oder landete rasch bei den Ahnen. Wenn er sich aber geschätzt fühlte oder gar glücklich war, wenn er geschlagen, getreten oder sonst wie verletzt wurde ohne jemanden etwas getan zu haben, war er nur der Ausgenutzte. Es gab so gut wie keinen Christen, der ist nur ein Ideal und existiert auf dem Papier aber nicht in Wahrheit auf der Welt.
Die Beamten, die auf den Mond geschossen gehörten, waren zahlreich vorhanden und in manchen Ländern gab es viele. Noch niemand auf Erden hat seine zweite Backe freiwillig hingehalten und einer kann mit Sicherheit sagen: das christliche Denken war nur eine Vorstellung geblieben, eine Lüge, um Kinder zu zähmen und zu ängstigen.
Die Rede und Sage von den Christen ist eine dicke Lüge, erinnert an die Geschichte von Sokrates, dem alten Griechen, der wie Christus agierte und die Jugend verführt haben soll. Bei den Griechen ist das immer noch üblich. Wer aber an den eigentlichen Beginn überhaupt denkt und versucht ihn zu eruieren, wenn das überhaupt gewagt werden sollte, war vor einem unlösbaren Problem gestanden, denn wie soll es überhaupt begonnen haben?
Wenn es einen Beginn gab, so war das Beginnende das Schuldige und alles Folgende und daraus Entstehende, war nur mitschuldig und kann nicht anders, will es sich am Leben erhalten. Alles Lebende war das Erste und auch das daraus Folgende. Es blieb stets im Kosmos – Teil desselben. Wo es auch war, hält es sich am Leben und das Prinzip gilt für alle Lebenden. Weil es keinen eigentlichen Beginn gab, hat es irgendwo in der Mitte begonnen oder gar am Ende. Das Beginnende ist in der Mitte und in der Mitte beginnt das Leben, wo sich die zwei Teile treffen, die sich vereinigen und es besteht aus dem Vorherigen und dem Nachfolgenden – in materieller und geistiger Zusammensetzung.
Angenommen wird, es gab keinen Beginn und alles war stets vorhanden, die Erschaffung erfolgt einesteils aus eigener Kraft und auch durch Fremdkräfte.
Die fremden Kräfte sind die der Natur, der Ahnen sowie die der Nachfahren und alle zusammen sind kosmische Kräfte, die harmonieren müssen, um ein funktionierendes Neues zu produzieren.
Wenn jemand das glaubt und die Schöpfungsgeschichte verwarf, kann er die Welt verstehen lernen, die nicht mehr magisch ist. Wer die Leiden zu verstehen beginnt und die Gründe erforscht, kann ein Wissender werden und erfährt, er ist nur ein Spielball für die Natur und für die Mitmenschen der Umgebung. Arge Scherze werden getrieben, die nur ins Verderben führen können. Ob jener dabei mitmacht oder sich von der Welt abwendet, um sich zu schützen, ist gleichgültig. Alleine ist einer auf alle Fälle jemand, der provoziert wird und von den Provokateuren kommen Meldungen, die von deren Blödheit zeugen. Es ist die zwischenmenschliche Liebe, die alles für sich beanspruchen will. Ehe einer gemocht wird, müssen sich die Bürger besser als jener vorkommen und sich schöner dünken. Sie haben dann auch die Sicherheit, stärker und überlegen, auch klüger und mächtiger zu sein. Sie meinen schließlich, den Neuankömmling gezähmt und ihn hörig gemacht zu haben.
Es wird noch die Art des Atmens vorgeschrieben und wie und was zu essen ist, wollen sie besser wissen, sowie alle anderen Tätlichkeiten vorschreiben und gesetzlich aufzwingen, auch wenn sie nichts anderes damit machen, als sowieso getan wird und nur beweisen, daran Lust zu haben die Mitmenschen zu nötigen und zu unterdrücken. Von der Zukunft weiß niemand etwas Genaues und wer doch drüber spricht redet meist von der Vergangenheit, von Dingen, die ihm am Herzen liegen u die schon längst existieren oder vergessen worden sind und auch ohne sein Sagen wieder eingeführt worden wären. Wenn etwas gesagt wird, ist es nur eine Sache, die immer wieder passiert. Nur unnötiges Zeug wird über die Zukunft gesprochen.
Viel Schein ist unter dem menschlichen Wissen und alles gehört nur der Welt, selbst die Lebenden, auch die Menschen, die Teil der Welt sind. Das beweist, die Welt lebt, beobachtet und registriert. Der Lebende geht blind und eingeschränkt durch die Gegend. Es kommt zwangsweise und automatisch zu Katastrophen und zwar aus Selbstverschulden. Die Möglichkeiten der Unglückssituationen werden negiert – selten bedacht und eingerechnet. Bei Menschen manifestiert sich das wiederholt, die leichtsinniger werden, wenn längere Zeit über kein Unglück geschieht und sie zu wenig Arbeit haben. Aber es wird ständig der Natur die Schuld gegeben, anstatt zuzugeben, die Sicherheitsmaßnahmen seien außer Acht gelassen worden. Dem Herrgott wird auch gerne die Schuld zugesprochen, den sich die Menschen erdachten und an den sie glauben bzw. vorgeben zu glauben und schon wird das Übel akzeptabel.
Beamtenschaft
Was die Beamtenschaft treibt, kann sehr weit gehen und üble Folgen nach sich ziehen.
Zu gerne wird behauptet, sie seien ordentlich und anständig und verrichteten nur was ihnen aufgetragen wurde. Sie sind aber nur scheinbar rechtschaffen, an sich sehr gierig, bedürftig und sadistisch. Vor allem kreative Beamte sind es in höherem Maße. Sie lassen sich zu gerne neue Abgaben und neue Gesetze einfallen und kommen sich deswegen gewitzt vor.
Das Volk wird ruiniert, zudem wird so getan, als wäre es selbst daran schuld. Aber es waren nur jene schuld, die es ruinierten. Die Löhne wurden höher besteuert und durch die Inflation wurde das Geld stetig weniger wert. Das aber war nötig geworden, alle sparten stets mehr und konsumierten immer weniger.
Das war die Giftspritze für die Wirtschaft, die in einer Talfahrt war, die schon einem Absturz glich.
Dem Volk und dem Wetter wurde die Schuld daran gegeben, alle hatten an der Rezession Schuld, nur nicht die Beamten und nicht ihre Sparpakete, die gegen den Bürger gerichtet waren und ihn ruinierten. Schließlich hatten die Beamten auch keine Ahnung mehr, was sie mit dem Geld anstellen sollten, nirgends bekamen sie mehr etwas dafür, mit dem Batzen an Geld konnten sie nichts anstellen, denn es gab keine Waren mehr – niemand wollte mehr für Geld werken. Steuern bezahlte keiner und keiner arbeitete mehr. Die Beamten verlangten auch kein Geld für ihre Sitz- und Streikarbeit. Sie wirkten traurig und niedergeschlagen und sie wollten wieder die alte Geldwirtschaft einführen. Viel Geld war in ihren Händen, doch sie konnten mit dem nichts kaufen und niemand nahm es ihnen ab.
Die Vorteile und fetten Erträge wollten sie wieder und auch das Volk unter Druck setzen, um sich wichtig vorkommen zu können, was aber auch niemand mehr ernst nahm.
Ihr fürstlicher Verdienst konnte sie nicht mehr trösten und wichtig erscheinen lassen. Nichts nützte und nichts brachte ihr Treiben, auch wenn sie die vollen Taschen vorwiesen, konnten sie den Bürger nicht mehr beeindrucken. Ihre Pensionen waren nur noch ein Witz, denn mit dem Geld konnten sie sich nicht einmal den Hintern abwischen, zumal es dafür ungeeignet war. Nun hatten sie nicht einmal Freude damit und auch keine mehr mit ihrer Position, denn die nützte ihnen auch nichts mehr, sie wurden nicht mehr ernst genommen, sondern ausgelacht. Sie wollten aber den Bürger auslachen. Ihre Unverschämtheit nützte ihnen keinesfalls. Das aber verkrafteten sie nicht. Die Bürger verzichteten auf ihre kümmerlichen Pensionen, die nicht zum Leben reichten und noch zum Sterben zu gering waren.
In Gebieten, die Hochwasser gefährdet waren, ließen die Beamten bauen, wo es Überschwemmungen und Felsstürze gab. Schon wenn es nur wenig regnete, gab es Probleme und die Leute mussten sich vor Steinschlag schützen. Aber die Baugründe waren recht günstig und somit waren die Käufer dieser hochwassergefährdeten Gebiete doch alleine schuld daran dort gebaut zu haben. Niemand hatte sie dazu gezwungen. Selbst wenn dort niemand gebaut hätte, gäbe es oft Probleme und wenn es lange regnete, hatten diese Täler Hochwasser und es bildeten sich Seen, die erst nach Wochen wieder verschwanden und Dreck und Schutt hinterließen.
Es gäbe aber trotzdem keine Katastrophen, denn wenn dort keine Häuser ständen, könnten diese auch nicht kaputt gegangen sein. Die Leute werden zudem angelogen und es hieß, sie profitierten, wenn es viel regnete und wenn ihre Häuser nieder gewalzt, umgeworfen und weggeschliffen wurden: Alles würde von der Versicherung und vom Katastrophenfond beglichen.
Auch hieß es, es hätte Terrorakte gegeben und jene wären an den Schäden schuld.
Aber nur die Sparpakete waren schuld an den Schäden und an der beginnenden Armut. Die Gesetzgeber waren daran und am Ruin des Volkes schuld. Der Kleinbürger hatte kein Einkommen mehr und der Rentner konnte sich nichts mehr ersparen.
Er konnte auch nicht mehr arbeiten: Seine Organe waren längst erkrankt – durch Jahrzehnte dauernde schwere Arbeit. Doch sie wurden zu Sozialhilfeempfängern und sie verloren das Haus und all ihre Ersparnisse. Schließlich wurden sie als faule Säcke hingestellt, die sich endlich in die Gräber schleichen sollten. Das Einkommen der Arbeiter wird auch ständig eingeschrumpft, denn die Inflation hilft die Reichen, die sich auf den Aktienmärkten den Rahm holen und abschöpfen.
Die Arbeiter wurden geschröpft und mussten auf die selbe hinterhältige Art wie die Arbeitgeber und Gewerbetreibenden agieren. Die Schwarzgeschäfte blühten und die Verlustgeschäfte waren die Regel geworden, um die Firma möglichst schnell zu ruinieren – in die Pleite zu schlittern – und mit dem Schwarzgeld im Ausland eine neue Existenz aufzubauen. Sparpakete wurden als Segen hingestellt, galten als genial, obwohl sie das Volk aussaugten und die Pleiten mehrten, konnten die Politiker nicht abgesetzt werden, die sich als besonders klug hinstellten und beabsichtigten endlich in Opposition zu gehen, sich auf die faule Haut zu legen, auf der sie immer schon gerne gelegen waren. Die Schurkerei wurde folglich belohnt und anständige Beamte gab es nie. Sie wurden vom Kaiser und vom Adel erschaffen und die Beamten haben zum Dank dafür den Adel, König und Kaiser abgeschafft. Aber alle sind gleich und die Unzufriedenheit wächst ständig, denn niemand will jemals zufrieden sein, mit dem was er hat. Alle Leute haben nur dasselbe und das war nichts als die nackte Haut oder nicht einmal das. Sie hatten bekommen was sie wollten, denn die Bürger lebten wie einst die Könige und die Könige lebten wie einst die Bürger und die Bürger bekamen all das, um was sie einst die Beamten beneideten. Doch waren sie unzufrieden und begriffen, nicht mehr zu haben als zuvor.
Es konnten weder Beamte noch Könige noch Bürger etwas dafür, denn sie waren unfähig den Schein zu realisieren. Sie konnten somit ihre geistigen Einheiten niemals verwirklichen.
Die Beamten hatten nunmehr für Frauen zu sorgen. Sie sind die besser Verdienenden und die Arbeiter können sich keine Familien mehr leisten. Sie müssen sich ein paar Frauen zulegen, wenngleich nur nacheinander und diese ehelichen und für deren Kinder zahlen, wie es sich gehörte. Den Gewerbetreibenden, den Reichen den Künstlern, die genug hatten, erging es nicht anders, da sie die Arbeiter unterbezahlten. Jene arbeiteten die ganze Zeit über und sie hatten keine Zeit mehr sich überhaupt eine Familie zuzulegen. Sie hatten keine Lust auf Sex. Die harte Arbeit löscht alle Lust und wer keine hat, will keinen Sex und auch keine Ehefrau, die nur auf die Nerven fällt. Beamte heiraten somit öfter und haben auch Nebenfrauen, Freundinnen und damit Extrakosten, die ihre Brieftasche leeren. Sie haben aber das Glück in den Konkurs gehen zu dürfen und damit kosten sie den Arbeitern noch mehr, die nur noch werken und mit dem Geld doch nichts anzufangen wissen, keine Zeit haben es überhaupt zu verbrauchen und es dem Priester oder ihren Verwandten schenken oder gleich aus dem Fenster werfen, um es nicht tragen zu müssen. Die Obrigkeit tut nichts und hat ungerechtfertigt Befehlsgewalt. Sie tut, als sei sie sorgend. Nur ihre Befehle und Taten wären die wichtigen Teile und erhielten das System. Sie behaupten, es wäre so und nur sie sind von Wichtigkeit, denken daran zusätzlich Gelder zu kassieren und damit im Luxus zu leben. Sie geben gar vor, das System zu erhalten, was aber nur eine Behauptung sein kann, denn der Kosmos erhält das System. Nur der vermag das und das Zeug, das die Menschen tun, ist dazu angetan das System zu zerstören.
Aber Menschen sind Teil des kosmischen Systems und deswegen auch Teil der Gesamtheit und unterstehen dem kosmischen Prinzip und das bedeutet, sie müssen nützlich und vernünftig sein.
Es wird auch vorgegeben, die Beamten würden vorzüglich, vortrefflich sowie rechtschaffen sein, wenngleich sie sich die größeren Rechte geben. Deswegen meinen sie klüger und höherstehend als die Bürger zu sein, die so gut wie keine Rechte haben und meist nur Bittsteller sind.
Jene werden nur zum Narren gehalten. Es wird viel Unfug getrieben. Sie schwächen sich und giften sich gegenseitig an. Meist werden die Unschuldigen und zu unrecht Beschuldigten eingelocht, was Juristen tun müssen. In den Löchern werden die Unschuldigen zu Homo gemacht, die es sonst noch viel schwerer haben und dicke abkriegen.
Jenen wird auch viel Brom verabreicht, wodurch die schwer erkranken.
Die Qualen für die Unschuldslämmer sind mannigfaltig. Sie werden durch diese Behandlung noch bösartiger als ihre Peiniger und schließlich zu wahren Übeltätern.
Was Beamte treiben ist nicht minder fies. Sie treiben es gerne und unentwegt frecher.
Sie schützen sich vor dem Volke und gelten als immun. Aber bisher wurden alle Übeltäter zu Fall gebracht, die sich nicht an die Gesetze hielten, auch die Beamten, die sich nicht an die Gesetze halten, werden überführt und eingelocht. Aber wer nicht erwischt wird, kann unentwegt seine Bosheiten treiben und hat eine rechte Freude damit.
Die Beamtenschaft ist sich selbst der größte Feind. Die meisten Verfolgungen gehen von ihr aus, denn ein Kleinbürger kommt selten dazu gegen einen Politiker vorgehen zu können. Nie hat einer jener einen Politiker zu Fall gebracht und wagt es nicht einmal sich persönlich gegen einen zu wenden. Böse sind jene Beamten, die keine Ausbildung abschließen und nun als Beamte alles versuchen um diese Scharte auszuwetzen und sich mit aller Härte behaupten wollen. Jene gehen gegen die eigenen Leute los und gegen die Untergebenen, die sie mit allen Mitteln unterdrücken und ausbeuten und schließlich als Versager hinstellen. Wenn sie die Chance kriegen, stellen sie Einzelgänger und Versehrte als Masochisten hin, als Perverse und Idioten sowieso, die sich von aller Welt ärgern lassen wollen und auf solche Übergriffe stehen sollen. In Akten werden Frechheiten hinzugefügt, die nicht korrekt sind, damit Kommunalbeamte eine Freude damit haben. Solche Lügengebäude, werden in Akten festgehalten und auch an andere Stellen weitergegeben, die Einsicht verlangen können und solche zu Unrecht als irgendwas Hingestellte, können nicht gemäß ihrer Geneigtheit leben. Sind nur als etwas hingestellt worden, was sie nicht sind und auch nicht sein wollen. Von diesen wird verlangt, sie sollten es tun, um gute Miene zum bösen Spiel zu machen und wenn sie es ablehnen, werden sie als verrückt hingestellt.
Beamte wollen niemals Korrektes tun, sondern Götter spielen und über die Untergebenen bestimmen, wie es ihnen beliebt. Aus Lust gehen sie über Leichen und sie reagieren sich an den Schwachen ab, um sich zu befriedigen. Sie verpacken die Leichen und verstecken sie im Keller, um als Saubermänner dazustehen. Sie unterstellen jede Menge, um schlechtes Licht auf ihre Opfer zu werfen und um sie weiter quälen zu können. Verlangt werden Akte, die ihnen in den Kram passen.
Das macht sie glücklich und wenn sie die Opfer leiden sehen, fühlen sie sich wohl.
Ihre Arbeit werden sie meist ordentlich verrichten, dafür arge Spiele getrieben und die Schuld an Pleiten kriegen die Opferlämmer, vielleicht auch ein Geist, den sie für die speziellen Probleme erfanden, der aber niemanden hilft. Nicht einmal die Beamten können von ihm Hilfe erwarten. Sie müssen froh sein, wenn die Probleme von Arbeitenden und Bürgern abgefangen werden, die sich zu helfen wissen. Die Beamten wissen sich zu helfen, die am liebsten alles bestreiten und lügen und hohe Gehälter beziehen. Sie geben vor alles selbst erarbeitet zu haben. Sie dirigieren, was sowieso von der Natur geschaffen wird und steuern das Schiff gegen ein Riff. Dem Bürger wird alles verboten und wer keine Beamten in der nahen Verwandtschaft hat, kriegt oft Probleme. Ursprünglich wurde beschlossen einen Sparkurs anzupeilen. Damit wurde die Wirtschaft ruiniert, denn die Arbeiter bekommen stets weniger Geld und können deswegen noch weniger ausgeben, was die Wirtschaft ins Stocken bringt. Den Kleinbürgern und Unselbständigen wird unentwegt weggenommen. Sie selbst nehmen sich nur Minusbeträge weg, die sie ins Ausland transferieren. Sie tun immer bedürftiger und armseliger. Sie haben für ihren hohen Standard zu sorgen und den zu erhalten. Für den Bürger bleibt deswegen nichts übrig. Sie haben sich selbst zu erhalten und für ihr Wohl alleine zu sorgen oder sie leiden. Der hohe Lebensstandard treibt sie aber in den Ruin. Sie müssen mehr ausgeben als sie verdienen und stürzen sich in Schulden, aus denen sie sich nie wieder befreien können. Aber sie hätten auch ablehnen können, wenn sie von einer Dame gefragt wurden. Sie waren beinahe wie Hirsche, die niemals ablehnten und alle auszuhalten pflegten, anstatt einzusehen, Menschen können nicht wie jene agieren.
Aber sie wollten mehr und den Arbeitern und Kleinbürgern gaben sie weniger, um mehrere Frauen zu versorgen. Das passierte ihnen völlig zurecht nun überfordert zu werden und zu leiden. Ihre Großzügigkeit war nur eine Lüge, so wie die Rechtschaffenheit. Die Beamten waren aber einst bestens ausgebildet worden, hatten gute Beziehungen und gute Noten in ihren Zeugnissen vorzuweisen. Sie wollten nur die Braven und Fleißigen unter sich. Doch diese Sorte gab es nicht mehr und war auch viel zu unbequem. Deswegen nahmen sie lieber ihre Kinder und Enkel auf. Die Wirtschaft war von den Beamten dazu genötigt worden und hatte längst auf kriminelle Weise vorzugehen. Das aber freute die Juristen und sie straften die Täter, die nur Nötiges und Gutes verrichteten, lieber als die Gauner, die so handelten wie auch sie zu handeln pflegten. Die Beamten hatten sich die Missetaten gesetzlich legalisieren lassen, aber den Bürgern hatten sie alles strikt verboten. Bezeichneten sie jemanden als Gefahr oder als Querulanten, verhielten sich alle ablehnend gegen jenen. Ihre Konsorten, die Polizisten wurden auf sie gesetzt und sehr böse, wenn sie jene sahen. Sie sehen deren Handeln als Korruption, auch wenn alle dasselbe tun wie sie. Wenn etwas passiert, werden die als Querulanten Hingestellten als verdächtig bezeichnet und ständig observiert, beschuldigt sowie eingesperrt. Das ist der Stil der Gesellschaft und der Beamtenschaft. Das fügt sich ins System und dient zur Beruhigung.
Alles dem Herrgott stehlen
Der Herrgott wird bestohlen und Diebe besitzen noch die Unverschämtheit zu behaupten, er hätte alles geschenkt und zur Verfügung gestellt. Damit wird Verlogenheit bewiesen, denn jene wissen genau, er hat alles erschaffen und alles gehört ihm. Alles wird genommen, jene haben das alles erzeugt, wenngleich einer erst etwas zerstörte und daraus Neues konstruierte, was aber kaum der Rede wert war. Jener kommt und plant große Projekte und baut Riesenobjekte. Aufgrund jener werden riesige Landstriche zerstört. Geraubt wird die Welt und keiner nimmt Rücksicht auf Schwächere, die auch da leben und deren Leben wertvoll ist.
Alle haben das Recht darauf zu leben, selbst wenn die Theologen und die Beamten das verneinen und es ist Unrecht, wenn das Getier ausgerottet, ausgesiedelt, verjagt oder gar geschlachtet wird. Von jenen, die solches nicht tun wollen, wird gesagt: sie stehlen dem Herrgott den Tag. Doch das ist nur eine irrige Aussage, die nicht einmal als Metapher eine Geltung haben kann. Denn wenn jemand den Tag stehlen könnte, hätte derjenige es längst getan und es gäbe keine Tage und auch keine Nächte mehr. Die Menschen stehlen sowieso alles, wenn sie es nur vermögen und auch wer nichts tun will, würde zu gerne das Schöne und Gute stehlen, wenn es möglich wäre. Wer vom Irrwitz der Gesellschaft genug hat, gilt als Tagedieb, als jener, der die Tage stiehlt, was aber absurd ist, zumal alle dasselbe tun. Sie vermögen nichts anderes als alle Tage zu leben, zu altern und ein kleines Bisschen zu sterben.
Das Gerede bringt so gut wie nichts und ändert nichts an den Tatsachen. Die Welt bleibt im Endeffekt doch gleich, auch wenn das Sterben alltäglich ist und die Geburten nicht minder.
Ein Wechsel ist feststellbar, der aber auch nur Schein ist, denn die Welt bleibt samt allen Substanzen gleich – Änderungen sind Schein.
Die Streitfragen
Streitfragen ergeben sich automatisch. Was die Menschen auch tun, sie zerstören sich damit und schädigen die Welt. Ihre Kunstprodukte zerstören die Zellteilung und können Krebs verursachen.
Wo er auch immer entsteht, durch die unzähligen neuen Stoffe, die zum größten Teil Gifte sind, wird er künstlich verursacht. Mittel, die zum Schutz der Aussaht und des Obstes dienen, werden versprüht und sind gefährlich. Daraus können die schwerste Verdauungserkrankungen resultieren. Selbst das Fleisch ist gefährlich, das die Leute wo auch immer erstehen, ob bei den Fleischhauern, in Kaufhäusern, bei den Bauern oder gar aus eigener Aufzucht. Das meiste wird gepökelt, raffiniert, gespritzt und ist durch Hormone verseucht. Zudem fehlt es an Bewegungsabläufen, die den Organismus in Schwung halten und schwere Störungen und Erkrankungen auflösen oder verhindern. Von den Produzenten wird vehement bestritten, die Materialien und Gifte wären daran schuld, dass es mitunter zu schweren Erkrankungen kommt. Es heißt auch, diese Leiden gab es bereits zuvor. Aber stets nur dort, wo der Wohlstand und die Veranlagung waren. Heute aber kriegen viele Leute den gefürchteten Krebs bereits in relativ jungen Jahren, weil sie dauernd mit Giften zu tun haben und sich nie anstrengen. Deshalb stirbt der Organismus ab und wird geschwächt. Das gespritzte Zeug ist sehr gefährlich und kann einige Leiden auslösen.
Für viele Erkrankungen gibt es keine andere Erklärung, als: sie begänne bereits im Leib der Mütter. Bei der Zeugung begann für viele Personen bereits der Leidensweg und alle Krankheiten – mit Sicherheit aber die Bereitschaft für dieselben. Wer schwächlich ist, lebt gefährdeter als der Starke, der sich zu wehren vermag und nicht alle Tage die anstrengenden Übungen zu machen hat, um vital und rege zu bleiben. Wer sich aber nicht wehrt und blind durch die Welt geht, wird bald nicht nur krank sein.
Alte und wertvolle Kenntnisse
Werden die alten und wertvollen Kenntnisse wieder aktiviert, wird jener nicht mehr verblödet und seine Organe werden erneuert, das Wissen, das bereits bei den Jungen und Säuglingen gelöscht wird, mittels Gehirnwäsche, um nicht zu viele Kluge am Hals zu haben?
Jeder kann sehr viel lernen, auch abgestorbene Glieder und Organe zu regenerieren und zu stärken.
Selbst das Alter wird aus dem Organismus eliminiert, wenn einer nur will und sich täglich neuerlich ertüchtigt und anstrengt, damit alle wichtigen eigenen Hormone ausreichend produziert werden.
Selbst die Idiotie und die Gedächtnisschwäche werden geheilt – alles kann wieder geweckt werden, was verloren wurde. Wer sich um seine Kenntnisse kümmert und sie vertieft, wird klüger und weiser als seine Vorfahren und Mitmenschen, was ein gewaltiger Vorteil ist.
Selbst die Befruchtung und das Keimen kann anders als bisher erfolgen. Echtes Klonen könnte erfolgreich vollzogen werden. Tumore werden aufgelöst, wenn jemand sich anstrengt und die Krebszellen verbrennt, was durchaus möglich ist und weniger schädlich als Bestrahlung und andere Krebs-Therapien. Alle Leiden sind löschbar, wenn es gewollt wird. Wer sich geistig derartig anstrengen kann und dadurch sein Alter und die Krankheiten besiegt, ist auch in der Lage zu schaffen und den Schein zu realisieren. Jener kann das auch bei Mitbürgern vollziehen und zum Heiler werden.
Geschäftsmänner sind alle
Akademiker sind auch Geschäftsmänner, die strikt ablehnen, was ihr Einkommen schmälert.
Sie anerkennen nur kostspielige Methoden. Billige Methoden lehnen sie kategorisch ab und stellen dieselben als gefährlich und nutzlos hin. Für ihre Zwecke mögen die billigen Methoden zwecklos und nutzlos sein – ohne Wert, wenn Geschäfte abgewickelt werden sollen und Gewinne zu erzielen sind, wodurch sie den eigentlichen Sinn und Zweck ihres Seins vergessen haben.
Mancher stellt Sport und Bewegung als nutzlos hin und als gefährlich. In diesem System, in dem die Wissenschaft Geschäft wurde, kam es zu korrupten Konstellationen. Konkurrenten werden ausgeschaltet, um die Bahnen für die eigenen Geschäfte frei zu kriegen. Der Gewinn ist wichtig. Alles wird rationalisiert. Auf Baustellen stehen nur noch einige Personen, die aber nicht mehr effektiv arbeiten und zu viele Arbeitsgänge alleine zu verrichten haben. Daraus entstehen Krisen, die das Fortkommen und Weiterkommen des Einzelnen verhindern. Weil Akademiker und Wissenschaftler Künstler und auch noch Geschäftsmänner sind, kann es nur noch kunterbunt zugehen und die Kriminalität nimmt zu. Selbst Frauen machen nur noch Geschäfte wie die Männer, denn sie nutzen jene aus, indem sie von jenen Geld und Unterstützung verlangen. Alle wollen mehr kassieren und niemand will mehr etwas in die Wirtschaft investieren. Wer viel Geld ausgibt, ohne dafür ausreichende Gründe zu haben, gilt als Verschwender und Wahnsinniger und wird eingesperrt.
Wer sich von Vielen verfolgt fühlt und Angst hat, wer die Furcht nicht wegbringt, sich zu sehr um die Mitbürger kümmert, ihr Tun mitverfolgt und ernst nimmt, wer folglich Menschen sowie das Leben analysiert, wird unglücklich und fühlt sich ausgeschlossen.
Dessen Chancen sind gering, jemals ein glückliches Leben zu führen. Wer die Mitmenschen gegen sich hat, kann sich auch nicht durch Flucht in Sicherheit bringen, denn die Akten, die über ihn angelegt wurden, haben überall Geltung, auch wenn er dagegen protestiert.
Jener wird zum Antagonisten, wenn die Beamten es wollen und es die Ortsansässigen so mögen. Das ist ihre Rache und ihr Dank. Zwar ist jeder der Obrigkeit ausgeliefert, kann sich nicht gegen ihren Zwang wehren, aber tun kann jeder was er will und wenn er zu etwas gezwungen wird oder als etwas hingestellt wird, was er nicht ist, wird es nie zu einem Konsens kommen und der Streit dauert ewig. Wie einer sich auch verhält, wenn jene es wollen, sehen sie den Makel an ihm, Was sie sehen möchten und was ihnen gefällt oder nicht zusagt, werden sie stets sehen, je nachdem, wie es zu ihrem Vorteil wird. Das bedeutet: eines Menschen Leben zu ruinieren und zu zerstören. Das ist ein schweres Verbrechen. Ein normales Leben wird somit verhindert.
Falsche Zeugenaussagen und Lügen werden als bare Münze genommen. Als Einzelner ist das Opfer solchen Methoden hilflos ausgeliefert und weiß nichts von den Vorgängen. Nur durch Andeutungen und Hinweise kommt es drauf. Ständig wird provoziert, bis jene Personen mit allem zufrieden sind und es soweit brachten, wie sie wollten.
Geschäfte
Geschäfte sind meist Betrug und Lug. Die meisten sind Geschäftsmänner, ob im Kleinen oder im Großen. Jeder leistet etwas und niemand will etwas anderes als ein guter Geschäftsmann werden. Jeder Handel und jede Tat gelten als Geschäftstreiben.
Mancher leistet etwas für sich und für die Gesellschaft oder verkauft etwas, ob die Arbeitskraft oder etwas im Besitz Befindliches. Das ist schon der Betrug und die Lüge, denn wie auch abgerechnet wird und wie sehr einer sich bemüht, niemals wird der Gegenwert genau getroffen. Es geht um die Rendite, um Gewinn, der das Leben erst luxuriös macht. Auf den kommt es an, denn für den strengt sich jeder an. Das Geschäftstreiben gilt als das Rechtschaffene und die Nichtstuer und Arbeitslosen gelten als die Tagediebe und Sozialschmarotzer. Das ist aber lächerlich. Wer folglich den ganzen Tag über nichts tut, ist nur dann etwas wert, wenn er ein guter Konsument ist und Unmengen von Geld besitzt. Auch als Nichtstuer wird Geld gemacht und Personen arbeiten für jenen, was aber nicht ungefährlich ist und Nachteile bringt, denn die Arbeitenden sind zu bezahlen, sonst würden sie nicht tun, was von ihnen verlangt wird.
Die Geschäfte sind eine Leistung, einer verkauft sich oder einen Teil seines Besitzes oder verkauft und leistet etwas für jene. Ob die Leistung oder der Handel materiell oder geistiger Natur sind, spielt keine Rolle – meist ist es beides, denn jede Leistung ist ein Konglomerat aus Materiellem, Geistigem und der Tätigkeit und wird meist aus der Notwendigkeit heraus vollzogen. Viele Tätigkeiten sind aber Luxus oder ein Freizeitvergnügen.
Die notwendigen Tätigkeiten dienen der Erhaltung des Lebens und der Gesellschaft. Es geht auch um die Sicherung des Staates, um die Gesundheit des Einzelnen, sowie um die Aufrechterhaltung der Ordnung. Auch die Sicherung des Einzelnen, wie die der Kriminellen und der Invaliden gehört dazu. Viele Tätigkeiten sind möglich und gelten als legitim und produktiv, auch als destruktiv und zugleich konstruktiv, die etwas zerstören oder aus der Ordnung brachten. Es wird aber auch übertrieben und Menschen werden krank gemacht, um Arbeit und Geschäfte daraus zu erwirken. Viele Leiden werden bereitet, um den Gewinn zu optimieren, was besonders bei den Zahnärzten auffällt. Die einen reparieren die Zähne auf destruktive Weise und erwirken gute Geschäfte damit und die anderen sind Zwischenhändler, die gute Verdienste machen. Beide verteuern alles, erwirken aber keine Vorteile. Die Lebenden bilden verschworene Gemeinschaften. Gäbe es die Lebenden nicht, würde niemand existieren. Gemeinsam sind alle Lebenden jedoch auch in der Lage Gutes zu leisten.
Die hassenden Beamten
Was kann von den Beamten überhaupt noch erwartet werden, die nur hassen und sich nicht einmal als Staatsbürger fühlen? Sie mögen den Bürger nicht und ihn um sich haben wollen sie auch nicht. Am liebsten hätten sie es, wenn sie niemanden bedienen bräuchten. Beamte sind Dienende und halten zusammen. Sie sind eine verschworene Gemeinschaft und die Regenten. Sie sind die Volksführer und für den Staat verantwortlich und geben das auch zu, indem sie sich als die Wichtigen hinstellen, ohne die es keine Ordnung gäbe und geben sich als Salz der Erde aus, nach dem alle süchtig sind und sie stellen sich als Sieger hin. Sie treiben gefährliche Spiele und wer sich selbst lobt, wird abgeschafft, so wie sie den Adel abschafften. Sie kommen sich sehr wertvoll vor und zwacken mehr vom Kuchen ab. Das tun sie sehr geschickt. Andere sollten immer weniger verdienen, um abhängiger zu sein, was die Wirtschaft doch nur belebte und den Konsum zwar verminderte, aber dafür wurde alles noch teurer. Sie kriegen immer mehr, obwohl sie immer wenig leisten und es stets mehr von ihrer Sorte gibt. Sie geben aber vor, sie bekämen immer weniger und das ist die geniale Doppeldeutigkeit des Beamtenwesens.
Sie geben vor die Geldentwertung abzulehnen und doch treiben sie diese voran.
Viele geraten in Not, selbst die Hausfrauen, die mehrere Kinder haben, bringen keine Zeit mehr für sie auf und müssen arbeiten, um nicht verhungern oder Schulden machen zu müssen. Wer kein Vermögen besitzt und wer kein Vermögen erbte, muss sich mit wenig zufrieden geben und hat froh zu sein überhaupt noch Luft zu kriegen.
Das ist das Übliche und wenn jemand abgelehnt wird, gilt er für jeden Atemzug, den er macht verdächtiger, mieser und gar als Übel. Die Bürger rücken enger zusammen, um gegen die Bedrohung anzukämpfen und sie schließlich zu beseitigen, was relativ leicht gelingt. Sie suchen auch nach Gründen, um hart eingreifen zu können und um ein reines Gewissen zu behalten. Wenn ein ausreichender Grund gefunden wurde, ist ihnen jedes Mittel recht und es gibt kein Halten mehr. Sie gehen böse auf den Feind los, ohne Hemmungen werden Hexerei und Gifte eingebaut und angewendet, um alles zu bereinigen und zu beruhigen. Sie geben an Ruhe haben zu wollen und sie wollen die Bedrohung los werden, durch die sie sich beeinträchtigt fühlen. Sie wollen die Freiheit und den Frieden nicht bedroht sehen.
Alle Schuld wird schließlich demjenigen zugeschoben, der wehrlos und schwach ist.
Die Energie
Energie ist mehr als das Licht der Sonne. Die geringe Wärme der Erdoberfläche reicht nicht aus, um das Leben zu erhalten. Wo sie ausreichte, kann nur ein Bruchteil des Leben erhalten werden und im geschützten Bereich unter der Erdoberfläche. Die Planeten sind auf ihre Sonne angewiesen, die sie mit ihrer Energie überschüttet und erfüllt, sonst wäre niemals Leben auf einem Planeten entstanden. Eine Welt, die selbst Leben erschuf, dürfte es nicht geben. Wer eine solche findet, hat möglicherweise das Eldorado gefunden und wer eine solche Welt erfindet ist ein Übermensch. Ein solches Wesen kann seine Träume und seinen Geist realisieren und das gilt als Magie. Wer aber sein „Inneres Auge“ öffnen kann, ist der Magie mächtig. Niemand kann diese für sich alleine vereinnahmen. Sie ist reiner Geist und frei. Sie kann sich zeigen und ist allen Einflüssen entzogen. Sie kann das innere Auge auch schließen.
Höhere Energie
Dort ist die höhere Energie, die bereits etwas zu bewegen vermag und noch mehr wert ist. Sie ist mehr wert als Gut und Geld und auch wertvoller als das Leben.
Diese Form der Energie ist bereits über dem Geist stehend und die Nahrung desselben.
Sie ist eng mit dem Leben verbunden, denn nur wo sie ist, gibt es Leben. Wo es kein Leben gibt, ist sie auch nicht vorhanden. Sie hat alle Gebiete verlassen und wo sie nicht mehr vorrätig ist, gibt es nur Öde und Leere und totes Material. Je mehr es vom Lebendigen gibt, desto mehr gibt es auch von der höheren Energie, die den Geist nährt, erhält und erhöht. Sie schafft mit demselben das Unmögliche und kann auch Frieden und Glück unter die Lebenden bringen.
Ohne die höhere Energie kann es auch die Liebe nicht geben, die nicht gefühlt werden kann, denn was ein Lebender fühlt, ist Lust. Wer die Liebe spürt, wird vom Sexus und von der Magie übertölpelt. Aber daraus resultiert neues Leben. Ohne Nachkommen kommt das Aus.
Fühlen
Das Fühlen ist ein eigener Sinn und eine sexuelle Kraft, mit dem Verstand gepaart, der aus dem Wissen der Ahnen, das in einem gespeichert wurde, aus dem kollektiven Gedächtnis besteht und den natürlichen Fähigkeiten. In die Ferne oder in den Geist kann gefühlt werden.
Alles Verrichtete resultiert aus dem Gefühl. Auch als Denken wird es empfunden und wer besonders intensiv fühlt, neigt zu impulsiven Tätlichkeiten.
Auch das Arbeiten ist voll davon, so wie der Intellekt, der das Fühlen realer und rationaler macht und in Memorieren und Überlegen mündet. Alle Gespräche sind gefühlvoll und doch nicht Fühlen schlechthin, denn das echte Fühlen geht über das Wahrnehmbare hinaus. Es ist mehr oder weniger Sehen über das Diesseits hinaus. Das Fühlen wird in mehrere Abschnitte eingeteilt. Es gibt das sinnliche Fühlen, welches Berühren und auch Massieren beinhaltet.
Unterlassungen und Taten beruhen auf das Fühlen, das den gesamten Kosmos und alle Zeiten beinhaltet.
Das übersinnliche Fühlen ist aber das Interessante. Damit gelangt jeder ins Jenseitige, ohne mit Toten zu sprechen oder zu verkehren. Alles ist, auch die Vergangenheit, die nach wie vor ihre Gültigkeit hat und die Zukunft, die gemacht wird. Es kommt zu Verbindungen mit den Toten, die Erinnerungen zusammenfügen und zu einem zeitlosen Gefüge werden lassen.
Dort wird auch der Stoff für die Zukunft zusammengebraut, der Werdegang der Art und vieler Lebender ausgesucht, um Ziele und Neuheiten zu schaffen, die nötig wurden.
Dieses Fühlen enthält auch das Gegenwärtige und Zukünftige. Alle Ereignisse sind bereits in einem gespeichert. Aber die Erinnerung daran ist dumpf und dunkel, wenn sich jemand an den natürlichen Ablauf der Dinge gewöhnte. Nur im Traum und in der Phantasie wird das nachvollzogen.
In allen ist jenes gespeichert. Der gesamte Kosmos ist in einem und jeder ist ein Teil des Kosmos. Wenn jemand starb, ist der Kosmos für ihn entschwunden. Durch das Fühlen erst wird die Welt wahrgenommen. Die feinsten Details werden vorausgesagt – was mit dem oder jenem passieren wird. Durch das Fühlen wird auch das Schätzen erlernt, das Weissagen. Das kann auch mit dem inneren Auge gesehen werden, so wie es ist und wird dabei beliebig verändert, was wie ein selbst initiiertes Geschehen auf einen wirken kann. Es ist als wäre einer der Schöpfung teilhaftig.
Mancher kann bis zum Göttlichen blicken und fühlen. Die Zukunft wird dargestellt, die unabänderlich ist und die mitgeteilt werden kann. Es gibt auch Personen, die daraus Kapital schlagen. Wer dadurch kurzzeitig die Schranken verlassen kann und das Schicksal selbst sieht und das der Übrigen, es sogar zu ändern vermag, ist glücklich und für die Weisheit geschaffen. Die eigenen letzten Momente sieht einer kommen und wann er sich von den Lebenden zu verabschieden hat, um dort wieder zu erwachen, woher er gekommen war, wo der Traum begann und einige längst anlangten.
Sie werden einen lachend empfangen und es wird schöner sein als hier, wo einer niemanden mehr kennt. Alle sind gleichsam Teil des irdischen Gefüges und wer das ablehnt, ist aus dem Rahmen gefallen. Niemand ist Herr seiner Lage, sondern alle agieren und reagieren und sind voneinander abhängig.
Je stärker und größer jemand ist, desto abhängiger ist er von der Welt und den Lebenden und desto leichter wird er zum Opfer seiner eigenen Unzulänglichkeit.
Das wird keiner leugnen können. Die Stärke ist Schwäche so wie die Schwäche auch Stärke ist, denn der Tod ist doch stärker und dieser Schwäche, nämlich zu sterben kann niemand entgehen.
Sobald einer fit und stärker zu sein scheint, ist er schwach geworden und verabschiedet sich von den Freunden, vergisst was er liebte und begehrte. Auch der, der gerade seine Hochblüte erlebt, ist gefährdet, wenn er die nötige Vorsicht und die eigene Sicherheit vernachlässigt. Das gesamte Sein ist Fühlen und wer seine Sinne dem übersinnlichen Fühlen verschrieb, kann Teil der geistigen Natur werden, beliebig mitwirken und verändern.
Wie der Fühlende gestimmt ist, so läuft das Wetter in seinem Umfeld ab und so werden auch die Leute in seiner Umgebung agieren. Vorahnungen sind nicht eindeutig an die Zeit gebunden, denn nirgends steht genau das Datum dabei, wann etwas vollzogen wird, was das Problem am Wahrsagen ist. Deswegen ist die Qualität beschränkt, wenn nicht der genaue Zeitpunkt angeführt werden kann.
Wer sich auf Glücksspiele versteift, wird mit solchen Kräften nicht weit kommen, denn die Zahlen und Kombinationen von Farben und Karten, sind abstrakt und stehen außerhalb der Natur, wenngleich sie auch Regeln besitzen, der sie folgen. Es gibt Spiele, die nur wenige Regeln haben, nach denen sie funktionieren. Diese sind leicht zu begreifen, doch nur Glück ist dabei bestimmend und es hat nichts mit der Zukunft zu tun oder mit Geschehnissen, wie sie im täglichen Leben abzulaufen pflegen. Aber mancher kann auch auf solche Spiele scharf werden und mit guten Schätzungen auftrumpfen.
Wer tippt, ob Zahlen, ob Sinn-Inhalte, kann dabei ein gutes Gefühl haben, aber ob jene korrekt sind, weiß er nie im voraus. Das Fühlen ist folglich nicht klar genug. Wenn einer aber gut vorfühlt, ist es als würde er die Sache selbst vollziehen. Wer die Zahlen kennt und richtig tippte, ist der Glückliche. Doch ist das Tippen von Zahlen ein Spiel. Wenn überhaupt gewonnen wird – meist sind es die eigenen Glückszahlen, die kommen – wenn sie nicht gewählt wurden.
Wenn das Wollen aber zutrifft, kann es auch ein schlechtes Gewissen erzeugen, wenn es nicht gut war, es sogar Racheakte waren, die im Geist ausgeführt wurden und zufällig auch in der Realität eintrafen. Das Vermögen kann einen Menschen zwar nicht wirklich ändern, denn der Ordentliche wird niemals unordentlich und der Sparsame wird immer sparsam bleiben, so wie der Unvernünftige stets die Unvernunft beibehält. Aber es kann sich eine Charaktereigenschaft verstärken und die Verrücktheit kann sich offenbaren, die zuvor nur latent vorhanden war. Solche Veränderungen sind sehr gefährlich, auch die, die jemand durchmacht, wenn er sie sich vorstellte.
Durch ein Vermögen, kann jemand manisch werden. Es wurde rasch verdient und war nur ein Gewinn. Die Freunde können die Manie ausnutzen.
Wer zuvor langsam und phlegmatisch war, kann Beschwerden kriegen, wenn er urplötzlich manisch wurde – nach einem hohen Gewinn. Mancher kriegt einen Herzinfarkt, den er nicht übersteht oder er ließ sich scheiden und hat erst nichts vom Gewinn. Ihm wird alles abgenommen, von der Ex-Frau und den Kindern und jenen, die es brauchen. Sie erklären den Gewinner für verrückt und er ist alles los, noch das zuvor Ersparte.
Wer seine Eingebungen zum Besten gibt, wird argwöhnisch beäugt und als verrückt oder gar als Psychopath hingestellt und der Theologe rückt heran, um den Teufel auszutreiben. Dies aber überleben Opfer selten. Deswegen ist jede Äußerung sehr gefährlich, die nicht für alle Ohren bestimmt ist. Klüger ist es, wenn das Leben langsam verändert wird. Niemals sollte Hals über Kopf in die Tiefe gesprungen werden – und nie ungesichert – denn jeder lebt nur einmal und danach ist es vorbei.
Pflegen und hegen
Sinne und Organismus sind Antennen. Alles am Lebenden dient nur dem Beobachten und dem Suchen nach Nahrung. Durch die Hilfe des Fühlens, das alle Sinne enthält, egal was jemand auch erfühlen will, kann jener das Leben besser und genauer erforschen. Auch bei sich selbst will einer alles verbessern, denn wer sich vernachlässigt und die Ressourcen nur ausnutzt, ohne sie zu erhalten und zu vertiefen, bleibt nicht lange gesund. Den Organismus hat jeder geistig und durch Mühen und Ergänzungen zu hegen, zu pflegen und zu stärken. Nur der Geist kann helfen – durch den rechten Geist. Der ist die Einstellung, die alles möglich macht. Es wird machbar, was sich jemand vorgenommen hat, um sich zu erhalten.
Nährt und kräftigt jemand sich nicht ordentlich, trinkt er nicht ausreichend, kommt er nie in die Verfassung Großes zu leisten. Wer alles nur mittels Geist macht ist gut und wer sich selbst per Geist in die Lüfte stemmen kann, muss niemals trainieren, schafft es sich geistig zu stärken und am Leben zu erhalten. Das ist das Maßgebende und das geistige Fühlen ist dabei wichtig, denn durch das wird er erst dazu gebracht sich bestens zu positionieren, die ideale Dynamik zu finden und zu beherrschen. Wer sich das nicht erarbeitet, ist nicht zu großen Leistungen befähigt und geht schnell zugrunde. Die Bürger darf keiner genau betrachten. Alles ist scharf auf das Freie, auf jene, die jemanden beachten und ernst nehmen. Wer das macht, ist verloren und bekommt nur noch das Übel und wird schwächer. Außerdem holen sich die Beobachteten das Gewisse, das jener erlangte und konstruierte, um damit Vorteile zu erlangen. Ohne schützende Vorkehrungen sollte keiner in die Menge gehen. Wer sich irritieren und stören ließ, gar verängstigt wird, wer sich nicht zur Wehr setzt, wird sich nicht mehr aus seinem Bett erheben können und schließlich werden alle übel mit ihm verfahren. Gegen Ungerechtigkeiten hat sich jeder zu wehren. Wer das nicht wagt und sich versteckt, wird alle Tage neuerlich geschockt. Leute ergötzen sich daran, fühlen sich wohl und schätzen den Geschockten, werden dadurch stärker und klüger und der Geschockte wird schwächer und verdirbt.
Fahren
Wieder einmal ging es durch die Gassen Wiens. Sie waren beinahe taghell. Reklametafeln schmückten sie grell. Ein paar halbnackte Damen sonnten sich dort und schlenkerten mit ihren Gliedern lasziv hin und her und ließen ihre weiblichen Attribute wippen und kreisen.
Die Stimmung und die Luft waren erfüllt von Klängen und Düften, die Lust erzeugten. Die Hormone schwappten über und verwirrten die Sinne.
Er fuhr langsamer und hielt an. Eine feiste Göre hing sich gleich ans Fenster seines Wagen und wollte einsteigen. Sie stank nach einem süßen Parfüm und er wurde noch geiler. Sie hatte auch ein Taschentuch in einer Hand, das sehr verdächtig wirkte, auf das fiel sein Blick wie hypnotisiert. Sein Geist wurde noch unruhiger. Sie stieg ein und sie fuhren auf einen Parkplatz, um sich sexuell zu betätigen, was rasch von sich ging. Das Geschäft war schnell erledigt. Sie hatten es beide sehr eilig. Sie meinte frech, er habe es nicht sehr eilig gehabt. Ihm war es viel zu schnell gewesen und er hätte sich am liebsten gleich an ihr gerächt.
Er tat es, indem er sie unhöflich aus dem Wagen warf und nichts zum Abschied äußerte. Er gab nur Vollgas und sie marschierte zu Fuß zurück. Das wollte er schon längst tun, denn bisher hatte er nur davon geträumt zu einer Frau unfreundlich zu sein und sie lieblos sexuell zu bedrängen.
Er war das erste Mal soweit gegangen und doch war es eine normale Reaktion auf Frechheiten. Sie hatte seine Eitelkeit verletzt und das konnte er sich nicht gefallen lassen. Seine Kinderstube hatte er deswegen nicht vergessen. Er dachte, es sei besser und billiger, wenn er sich eine Dauerfreundin zulegte. Jene würde doch billiger kommen. Aber er irrte sich sehr, denn die Ehefrauen und Freundinnen kosteten mehr. Sie waren zwar unfreundlich, doch die Freundinnen waren mörderisch und niemals zufrieden zu stellen. Die Nutten waren auch schnell vergessen und wenn sie nicht mehr im Blickfeld waren, konnte wieder an Übliches gedacht werden.
Schwarze Löcher
Schwarze Löcher entstehen durch das Lebende. Nur das ist in der Lage das Licht aufzusaugen sowie die Materie zu verdichten. Die Materieansammlungen wuchsen durch das Licht, das sich dort sammelt, wo es Materie-Anhäufungen gibt. Wo es Unmengen davon gibt, entstehen Sonnen, die alles Gesammelte wieder von sich geben.
Aber es kann auch Extremfälle geben und wenn es nicht zur Zündung kommt und keine Sonne entsteht, werden diese Ansammlungen von Materie gigantisch. Schließlich beginnen sie sich zu reduzieren, doch nur scheinbar, denn sie werden sehr stark und schlucken sogar das Licht und geben keines mehr ab wie einige Lebewesen es zu gerne könnten.
Die größer werdende Materieansammlung reduziert sich und zwar nicht an Masse, sondern an Volumen und das entstehende Loch ist nicht zu erkennen und sendet keine Signale aus. Der Kosmos kann sich folglich reduzieren, selbst wenn es immer mehr Materie gibt, sie sich automatisch mehrt, zumal die Sonnen davon abgeben. Der Horizont wird auch in den Nächten sehr hell. Das hat nichts mit dem Straßenlicht zu tun oder mit dem Vollmond, denn auch bei Neumond wird der Himmel niemals dunkel und bleibt auch im Hintergrund hell. Selbst wenn jemand außerhalb der schützenden Atmosphäre ist, kann er den Hintergrund als beleuchtet erkennen. Schwarz ist der Himmel selbst im tiefsten Winter nicht. Nur wenn die Bewölkung vollständig ist, kann es u. U. dunkel werden. In einem Raum kann die Lichtlosigkeit zustande kommen, wenn es keine Türen und Fenstern gibt. Aber selbst in der Dunkelheit gibt es noch infrarotes Licht. Das sind die Wärmestrahlen.
Wie die Materie entstand ist unklar. Sie kann sich wiederum verändern – ist einer ewigen Wandlung unterworfen und kann aus dem Nichts entstanden sein, wenn jemand überhaupt ein Nichts annehmen möchte. Aber das Umwandeln des Kosmos in Geist ist notwendig, um ihn zu erneuern. Die Natur bestimmt und bleibt unabänderlich.
Lebewesen sind ständig daran tätig die Lichtquanten zu verschlingen und zu binden.
Sie bilden neue Ansammlungen von Materie und so ist es mit der Materie insgesamt, denn die Lichtquanten verfangen sich in der Materie. Die Sonnen verlieren an Masse. Wenn ein Lichtquant nicht eingefangen wurde, löst er sich auf. Licht ist nur Sonnenkraft. Je weiter Quanten von der Sonne wegkommen, desto schwächer werden sie, bis sie sich auflösten, obwohl die Sonnenkraft grenzenlos sein soll. Sie verlieren sich in der Bewegung und aus ihnen wird ein Wesen.
Lebewesen werden zu Staub. Der graue Staub besteht aus den Überresten der Lebenden und ist sehr gefährlich für die Lebenden. Er wird eingeatmet und schon ist es um einen geschehen, meinen einige, aber es ist anders, denn wer den Staub erst einmal in sich hat, den kriegt jeder bereits im Mutterleib ab, ist er vom Tod gezeichnet und auch der Tod, denn er verbreitet ihn weiter, wenn er als Staub durch die Lüfte schwebt. Er ist kein schwarzes Loch, aber es sammelt sich immer mehr vom Staub an und schließlich überdeckt der Staub die ganze Welt und den gesamten Kosmos. Er beginnt sich zu komprimieren und verschluckt immer noch Licht, das auf ihn trifft und schließlich kann komprimierter Staub alles Licht verschluckt haben, sackt in sich zusammen und wird zum Geist. Wo das Licht endet, ist schwarzes Gespinst, das sich zu einem Loch verdichtet und schließlich alles in sich verschlungen haben wird. Dann wird der Geist neu erwachen und alles wird vereint und mächtiger denn je sein, um sich erneut zu blähen und eine neue Ära beginnt, die gänzlich anders aussehen kann als die jetzige. Das kosmische Prinzip ist auch bei den Menschen eindeutig zu erkennen, die sich auch erst vereinen. Es kommt zu einer Explosion, die aber verzögert erfolgt und sich stetig verlangsamt. Es sammelt und vereinigt das Licht und Teile davon werden wiederum ausgestrahlt. Dabei erfolgen verschiedene Bewegungen, denn die Dynamik resultiert aus dem Sammeln der Energien. Die Lebenden verbrennen wie die Sonnen. Quanten werden noch in den Knochen gesammelt und in den Organen. Alles ist andauernd in Bewegung und wie es schließlich wieder zur Explosion und zum neuerlichen Entstehen eines Kosmos kommt, ist geklärt. Aber Geist und Materie sind eins und bleiben stets zusammen. Schließlich ist die vollkommene Erkenntnis das Wichtigste. Zudem kommt noch der Wille solches zu schaffen, denn wenn das Wesen wieder vereint ist, wird es seiner Einsamkeit gewahr und möchte ihr entfliehen.
Ob es eine negative Materie gibt, ist unklar. Doch kann es diese nur geben, wenn sich der Kosmos und das Schöpfende auflösen und alles Sein beenden wollen, was aber nicht der Fall ist, denn niemand will tot sein. Alle träumen vom Paradies und suchen eine bessere Situation. Es gibt einige ungelöste Probleme in der Physik und unklar, wie der Kosmos entstand. Es heißt, er hätte sich aus dem Nichts gebildet. Aber er ist einem ewigen Wandel unterworfen. Nie wieder wird er so sein, wie jetzt und alles ist Dynamik. Das schwarze Loch muss niemals entstehen aber es kann auch nahe sein und uns bald geschnappt haben. Es hat eine Antimaterie zu geben, sonst wäre alsbald der gesamte Kosmos voll Materie, die sich zertrümmerte und zu keiner Dynamik mehr befähigt sein würde und versteinerte. Sie ist nicht das Böse, sondern die Erlösung. Wenn es keinen Ausgleich gäbe und nicht an einer Stelle Materie entstünde und an der anderen Stelle wieder verschwände, käme es zu einer Verlangsamung und zu einem Stillstand des Kosmos. Er würde in sich zusammenstürzen – komprimierte sich, bis er sich auflöste.
Der Kosmos kann sich aber wie ein Planet und das Leben immer wieder erneuern.
Wie es funktioniert bleibt frei und vollzieht sich nicht unbedingt immer in der gleichen Abfolge.
Elektronen und Protonen sind gegenteilig geladen und können sich unter Druck auflösen, was auch für die Neutronen gilt, die beide Ladungen enthalten. Wenn dieser hohe Druck entstanden ist, löst sich die Materie gänzlich auf und verliert sich im Nichts. Wo viele sind, wird es eng und wo es eng wird, dort wollen sich die Leute nicht lange aufhalten. Sie beginnen sich zu zerstreuen, weniger Neuzugänge sind ersichtlich. Die Alten sterben eher, sind für die Jungen zu schwach.
Aber das kann auch gänzlich anders ablaufen.
Die Feinde hassen
Feinde zu hassen, ist der Beweis für den Zorn auf sich selbst. Wie es soweit kommt, erklärt sich irgendwie, doch fehlt der Beweis und auch die Überzeugung, es gäbe wirklich einen echten Grund dafür. Nicht einmal Denken und Handeln haben Schuld daran. Die Feinde sind auch nie daran schuld, selbst wenn sie sich sehr übel benahmen.
Der Welt die Schuld daran geben, alles abzulehnen, ist zwecklos.
Wer aber alles ablehnt und nichts mehr glauben kann, reagiert und agiert gegen sich nicht minder ungläubig wie gegen Fremde. Anfangs ist es anders, denn die Liebe ist süß und ohne Ärgernisse. Aber die Welt nimmt einen nicht so an wie er ist, eine hassende Mutter ist da und die Mitmenschen nörgeln, haben nur Dummheiten in ihren Schädeln, agieren und reagieren böse. Verhält es sich auch mit den Lehrern so, mit den Geschwistern und dem Vater, wird das Leben zu Beginn bereits sehr anstrengend. Jener kann sich nur zum Nachteil entwickeln und sich möglicherweise blöde saufen, um alt zu werden und um zu sterben. Das tun auch die Mitmenschen. Andererseits kann aber keiner anders als jene vorgehen, was das Problem und das Übelste ist. Das erweckt schließlich die Ablehnung und einer wird krank davon. Er verliert scheinbar den Verstand, aber den gibt es nur in den Märchen als Schein. Wer sich nicht schützt und die Schliche der Gesellschaft nicht kennt, verarmt und ist hoffnungslos verloren, denn was immer er auch unternimmt, die Bürger werden ihm niemals helfen. Sie werden es ihm noch übler besorgen und seine Wut verstärken. Schließlich soll er doch platzen. Als Einzelner kann keiner gegen die Mehrheit ankommen, denn diese ist besser instruiert und eine Vielheit, die sich gut helfen kann, um sich gegen den Einen und Minderen durchzusetzen.
Das Gesicht wird dadurch gezeichnet. Es wird verzerrt, wenn die Feinde einem Unrichtiges vorwerfen und jeden Spaß verleiden. Auch die Pflichten fallen auf die Nerven. Es wurde getan, als müsse der Fall stets in der selben Pose verharren und die Gesichter bemerken sowie die Gespräche aufmerksam anhören und stets dasselbe sagen. Er durfte auch keinen Spaß mehr haben und auch keine Unterhaltungen mit anderen Personen pflegen. Es fängt bei der Arbeit an, die jemand auszuführen hat, die abgrundtief verabscheut werden und die einem das Leben vermiest. Darauf folgen die Töne der Leute, die allesamt falsch klingen und dazu dienen einen zur Raserei zu bringen. Jede Kleinigkeit wird einem lästig und noch das Ideale wäre zu belastend. Aber Arbeit läuft niemals ideal ab. Es kommt zu Fehlern und Abzügen – Betrug ist im Geschäftsleben allgegenwärtig. Wird jemand nur noch beleidigt und die Tätigkeit sowie die Leistung als minderwertig hingestellt, wird einem Unglück angehängt, vergeht das Glück völlig.
Die Rivalen agieren in kriminellen Bereichen, um sich nicht mit den üblichen Problemen aufhalten zu müssen. Regt das Opfer sich aber über deren Frechheiten auch noch auf, werden die Unverschämtheiten verstärkt und es beteiligen sich wesentlich mehr an der Hetzjagd und den Fluchtweg haben sie längst versperrt. Niemals können sich Opfer aus der Situation befreien, in die sie gerieten, auch wenn sich eines verzieht, was die Leute zu gerne hätten, die einen noch viel näher am Abgrund haben wollen.
Die Jägerei geht gleich in die nächste Phase, wenn es sich erst einmal in die Fremde begab, denn dort wird der Zugezogene sogleich als Krimineller abgetan, ob er es ist oder nie war, denn dafür sorgen die Behörden. Die Flucht ist nur eine Flucht in die Fänge der noch schlimmeren Feinde. Dort sind die Amtspersonen längst informiert, um keine Überraschung zu erleben. Die Jagd wird nicht nur fortgesetzt, sondern verschärft. Unerwünscht kann sich aber jeder überall fühlen, ob er etwas leistet oder nicht und selbst die Eltern verstoßen den Sohn, den sie faul gemacht haben und der sie dafür auch beleidigt. Es kommt zu Exzessen und zum Ende, was alle entsetzt bemerken, aber niemand will das Geschehene glauben.
Es kommt zu Rivalitäten, zumal sich doch keiner mit der niedrigsten Position zufrieden gibt und schon ist der Einzelne dran und der Feind schläft nie, sondern wartet auf die beste Chance zum Zuschlagen. Das Verderben steht in den Augen der Menschen geschrieben, die sich damit befassen und die Rivalen aus dem Weg räumen, um freie Bahn zu ihrem Unglück und Verderben zu haben. Die Gesellschaft und alles Leben lassen sich nie bremsen. Will aber einer wieder ins schwarze Loch zurück, ist es viel zu spät, er ist zu groß dafür geworden ist und der Glaube an eine Besserung ist dahin. Er kann sich und seine Ideen vergessen, die nichts bedeuten und nur Schaden verursachten. Sie verschafften auch Leid. Alle Vorstellungen dienen nur der Enttäuschung. Niemand will sich grämen und ärgern. Das können Frauen wie Männer und sie werden gut getrimmt, bis sie es beherrschen und sich damit selbst fertig machen.
Die Einzelnen sind nicht füreinander geschaffen. Paare und Partner betrügen sich nicht nur geistig und mit Worten und Taten, sondern sie hassen sich und wollen sich schließlich niemals wieder sehen. Vielleicht fanden sie in der Paarungszeit zueinander. Gemeinsam zogen sie ihre Sprosse groß. Der Vater gab sein ganzes Vermögen für die Familie aus und die Mutter schaffte sich ein Vermögen an. Für die Kinder war nichts übrig, diese sollten selbst für Geld sorgen und für ein anständiges Einkommen, so wie es üblich war. Das Kindergeld gebührte den Erwachsenen und die Kinder schauten durch die Finger. Alles über Liebe, Zuneigung und Fürsorge ist nichts weiter als Schnee von gestern. Es gibt zu viele Menschen und nur für wenige gibt es gute Arbeit. Die meisten Leute müssen froh sein, wenn sie Geld kassieren und von der Sozialhilfe leben können, die sie einmal zurückzahlen müssen. Für jeden wird immer weniger vorhanden sein, denn je mehr Menschen es gibt, desto weniger bleibt für den Einzelnen übrig.
Die Biosphäre schrumpft unentwegt, ständig gibt es weniger freie organische Stoffe. Es wird mehr Menschen geben, aber nicht an allen Plätzen und Orten. Irgendwoher wird der organische Stoff kommen. Deswegen wird es ständig weniger Lebewesen geben und die Schwachen werden schneller von der Bildfläche verschwinden als die Geschätzten. Die Menschen stehen sich im Weg und auch in der Schule werden sich die Schüler und Lehrer im Weg stehen, wenngleich es heißt, es sei nicht zutreffend, ist es doch immer so gewesen. Nun stehen sich wenige Schüler im Weg und eine Unmenge von Lehrern, die nichts mehr zu tun haben und doch arbeitswillig zu sein scheinen.
Die Menschen werden nur noch besser ausgebildet, wenn deren Eltern reich oder mächtig sind.
Es gibt noch leichte Fragen und auch die Fragen, die niemand beantworten kann, die besser niemals gehört werden, denn wer jene beantwortet, ist am Ende und wird nur noch leiden. Jene werden Personen gestellt, die nur noch Leiden sollen.
Auch der Geist wird irdischer und realer und die Probleme wachsen. Niemand wird stetig gefördert oder in Ruhe gelassen, denn die Menschen sind voneinander enttäuscht und wollen frei sein, aber niemand weiß, was Freiheit ist. Nicht einmal von den eigenen Familien kommen die Leute mehr los. Die hat sich jeder selbst geschaffen. Trotz aller Möglichkeiten bleibt niemand über. Sie beweisen, sie sind unvollkommene und gleichgerichtete Wesen, die keine Wahrheit erfahren wollen, sondern in einer Traumwelt herumgeistern, aus der sie nie wieder erwachen.
Die Ressourcen kann auch niemand zur Gänze ausschöpfen, denn das eigene Vermögen ist gering und was der Eine kann, vermag auch der Andere. Die Natur hatte immer schon das Sagen. Will sich jemand nicht von ihr verführen lassen, wird er zum Glück gezwungen. Das ist das Los des sich Wehrenden, denn sie holt sich, was immer sie will. Sie beseitigt auch den Starken und Guten, so wie Schwache und Böse. Selbst die Leute, die sich niemals bewegen, kommen sich klug vor, denn sie wollen unbedingt die Gescheiten sein und wenn sie schließlich Krebs kriegen, sind sie enttäuscht, halten alles für einen Anschlag gegen Leib und Leben, obwohl sie es nicht anders verdienten.
Sie schlucken auch brav Medikamente, um sich vor allen Leiden zu bewahren, die sie aber erst durch diese kriegen, sie sich und ihre Angst damit befriedigen und noch weniger tun, um doch dort zu landen, wo sie alle landen. Es wird nach wie vor geraucht und getrunken, Drogen werden eingenommen und diese sind Ersatzstoffe gegen die fehlende Liebe, die es aber nie gegeben hat. Sie haben es in der Zeit des Wachsens, ohne solche Zusatzstoffe ausgehalten, aber nun benötigen sie zum Ausgleich Gifte, um sich zu schwächen und die freie Kraft zu bekämpfen, um die Lust auszuleben, die durch diese Gifte in ihnen entsteht. Sie belasten sich, um die minder werdenden Belastungen auszugleichen. Sie könnten auch laufen oder arbeiten, aber sie halten ihre Tätigkeiten, die Sitzen und Schreiben genannt werden könnten, schon für große Belastung und wollen in der restlichen Zeit nichts tun als das zuvor erwähnte Zeug und sich damit den Tod holen.
Es wird auch nichts dagegen getan, was leichter ist und sie möchten es leicht haben. Ihre Lust verstärken sich und sie denken oft an ihre Begierden.
Anstatt zu laufen und sich gehörig anzustrengen, was nach ihrem Ernährungsplan angesagt gewesen wäre, Rauchen sie und meinen, das wäre bereits Anstrengung genug. Zwar werden sie auf diese Weise belastet, doch ist das sehr gefährlich und wirft sie noch eher ins Grab.
Sie werden schwächer und verkommen, anstatt aus sich ein Juwel zu machen. Das Rauchen ist nicht wirklich gefäßverengend sowenig wie der Kaffee. Diese Mittel dienen zur Beruhigung.
Aber die Beruhigung ist das Gefährliche an den Lastern, denn wer sich beruhigt nähert sich dem Tod rascher. Sobald jemand ganz ruhig dasitzt, wird er schneller abbauen.
Die Ruhephasen sind kein Gewinn und auch keine Erholung. Es wird nur noch schneller abgebaut, obwohl die Betreffenden scheinbar gutaussehend sind. Selbst der Alkohol ist unschädlich, wenn er in Maßen getrunken wird und der viel Essende ist besser dran als der Hungernde. Der sich viel Bewegende ist besser dran als der sich wenig Bewegende. Wer sich anstrengt, ist klüger als der sich nie Anstrengende. Wer aber sterben will, kann sich hinsetzen oder hinlegen und liegen bleiben. Er sollte weder essen noch trinken, dann funktioniert es schnellstens, denn jener, der nichts tut und trotzdem viel speist, ist nicht sehr schnell dran und kann noch lange leben. Aber das sich Beruhigen ist ein Zeichen dafür, einer will nicht mehr leben und zieht sich ins Traumland zurück. Betätigen sollte einer sich und selbst die Übertreibung ist besser als die Untertreibung und wer sich wenig bewegt ist besser daran, als der sich partout nicht Bewegende, der sich weigert sich zu rühren oder höchstens noch seine Laster auslebt, die ihm lebenswert vorkommen. Keiner muss sich verausgaben und dazu auch noch sinnlos und ziellos umherirren.
Enttäuscht sein wollen
Wer gerne ein Enttäuschter sein möchte, ist drauf und dran sich die Welt zu schön vorzustellen und sich mit diesen Vorstellungen auch noch den Tag und seine Zeit zu vertreiben.
Frauen stehen darauf von Männern enttäuscht zu werden und sie gehen gegen jene vor, die sie nicht einmal beachteten. Frauen sind mitunter nicht gut auf Männer zu sprechen. Sie treiben dieses Spiel an die Spitze, erkennen das als das Schöne an einer Beziehung, selbst wenn sie sich die Beziehung nur einbilden, was den Frauen egal ist, denn sie brauchen Gründe, um enttäuscht zu sein und am liebsten sind sie von ihren Liebhabern und von den Ehemännern enttäuscht.
Das vermögen sie auf perfekte Weise, selbst wenn es nur Wahnsinn ist, den sie ausleben.
Erst spielen sie die Verliebten und verulken den Mann mit dieser Masche. Sie verführen ihn, bis sie ihn soweit haben und doch vermögen sie es, den Mann als den Verführenden hinzustellen und auch als den, der zu große Versprechungen machte. Andererseits spielen sie die Missverstandenen und wenn sie bei den Verführungsritualen von den Falschen angesprochen wurden, wirken sie sehr böse und beleidigen jene, die sich angesprochen fühlten.
Wenn sie aus Prinzip ablehnen und beleidigen, ist das ihr Ziel und Zweck und sie halten es für notwendig, die Männer zu verulken und sie schließlich zu verstoßen, wenn sie erst das Ziel erreichten und die Männer sie gehörig enttäuschten, obwohl niemand etwas gegen Enttäuschungen unternehmen kann, die eine natürliche Gegebenheit sind und niemand dagegen ankommen kann, was die Natur bestimmt. Erst werden die Männer geil gemacht und dann abgewimmelt, was nur beweist, es geht nicht korrekt zu und die Damenwelt wendet sich gegen die Männerwelt, um diese aufzulösen.
Bedienerinnen in Lokalen sind Verfechterinnen dieser Methode und das beweist, Frauen sind heimtückisch. In solchen Fällen wurden sie aber nicht wirklich enttäuscht und doch spielen sie die Enttäuschten, wenn sie nicht bekamen, was sie möchten. Die meisten Bedienerinnen verirrten sich in eine Scheinwelt und verblödeten und finden nicht mehr in die reale Welt zurück, in der sie aber nach wie vor leben. Wenn eine sich mit einem einlässt, der sich spendabel zeigt, einen guten Job hat und sie um den kleinen Finger wickelt als wäre sie ein Gummiband, wird sie gleich enttäuscht reagieren, zumal es meist mit einer Enttäuschung endet, wenn eine Beziehung damit beginnt. Sie machen sich große Hoffnungen und je größer diese waren, desto ärger ist der folgende Absturz und die Enttäuschung wird grenzenlos. Ihre Kräfte sind aber enorm und sie zerstören mindestens so gerne wie Männer, denn sie sind sadistisch.
Sie lassen die Männer abstürzen, indem sie sagen, sie sollen sich schleichen. Wenn sie aber verheiratet sind und die Männer sich einige Jahre für sie abmühten und auch für ein anständiges Zuhause sorgten, werden sie erst zickig und herb und verstoßen den Kerl, um ein eigenständiges Leben zu führen, samt den Kindern.
Täglich gibt es neuerliches Verärgern und Beleidigen und alles im Leben ist enttäuschend.
Das Natürliche ist enttäuschend. Niemand will alt werden oder erkranken und wenn jemand erst einmal fett wird, ist er schon schwach, wenngleich es nur durch Sex, Speisen und Getränke soweit kam. Alles leiert aus und wird alt. Selbst die schönste Beziehung wird zerstört und sollte erneuert werden. Die Trennung ist eine schöne Sache und doch wollen die Frauen nur eine funktionierende Welt, sie wollen dirigieren und die Männer müssen nach ihrer Pfeife tanzen. Selbst das Reden macht krank sowie alle Bewegungen und auch das Aussehen des Mannes, den die Frau einst liebte und der sich nun anders benimmt. Das Geliebte ist längst entwichen. Unzufriedenheit ist aber eine allgemeine Sache und dauert an, bis der Tod einkehrte oder die schwere Erkrankung einen geschwächten Zustand hervorrief. Die Enttäuschung ist nun einmal eine gute Sache und die Rache fällt leichter, die zugleich der Dank ist.
Alles Lieben wird Enttäuschung, das kann jeder an sich und seinen Beziehungen erfahren. Sowenig wie jemand sich selbst befriedigen kann, vermag keiner eine anderen Person zu befriedigen. Wer das aber wollte oder gar versprach, versagt und ist arm dran. Er verliert den Verstand, wenn er einen hatte. Aber gerade solche Versprechungen, die nicht haltbar sind, machen die Frauen verliebt in den Mann. Sie sind in dem Moment bereits überlegen und die Siegerinnen, denn sie kennen die Folgen falscher Versprechungen und werden sie auch auszunutzen verstehen.
Wer aber den Sex und alle Befriedigungen verachtet und kein Interesse für solches zeigt, wird auch nicht glücklich und zufrieden sein und auch kein schönes Leben führen.
Sich mit einer anderen Person zu eng verbinden oder auf dieselbe hören, ist gefährlich.
Egal wie sie auch sein mag und wenn es die eigene Mutter ist, einen gewissen Abstand zur selben ist einzuhalten, um nicht Schaden zu erleiden, der nicht wieder bereinigt werden kann.
Wenn die Ehe zerbricht, dann nur, weil es keinen Spaß mehr macht zu streiten und zu raufen.
Der ewige Widerstreit ist das Schöne an der Beziehung und wenn sich ein Paar nicht streitet, wird es den Sex auch nie genießen, führt nur eine Beziehung, die nicht gleichberechtigt ist, was es auch geben soll, wenngleich es dann nur eine untergeordnete Beziehung sein kann, wie ein Verhältnis zwischen dem Chef und der Arbeitnehmerin bzw. der Chefin und dem Arbeitnehmer, eine Art von Pflichterfüllung, um eine Familie zu gründen und aufzuziehen. Ob davon jemand beeindruckt wird oder nicht, ist Auffassungssache, deswegen einzig und allein Sache der Betreffenden.
Das Gemeinsame kann die Dialektik erwirken und bedeutet, es kann ein freundliches und auch unfreundliches Zusammenleben geben. Wer aber Wünsche und Vorstellungen hat, die nicht der Realität entsprechen, wird diese niemals erfüllt bekommen, deswegen auch relativ schnell enttäuscht sein und das hängt nur vom Umstand ab, wie lange die Beziehung sexuell funktioniert.
Wenn auch die Umstände passen und der Sex nur eine Nebensache ist, wird es zu Konflikten kommen müssen, die immer entstehen, wenn es eine Beziehung gibt, das ist überhaupt der Sinn und Zweck einer Beziehung, die Probleme schafft, die niemals gelöst werden können und bestehen, solange die Beziehung aufrecht erhalten bleibt.
Wer sich zum Steinbutt oder zum Erfüllen von Wünschen degradieren ließ, ist nur Mittel zum Zweck und wird schließlich ersetzt. Wenn die Frau etwas Besonderes wünscht, sucht sie selbst die Erfüllung, zumal ein unerfüllbarer Wunsch einen Mann zerbricht. Die Frau will denselben zerbrechen. Vielleicht ist eine solche Frau nur Lesbierin. Sie liebte ihre Mutter vergeblich und will den Mann an Stelle des Vaters bestrafen, an den sie sich nicht zu rächen wagte.
Erfüllt der Mann die Wünsche der Frau, werden diese unzufrieden machen. Sie wird immer unzufriedener und schließlich will sie Unmögliches, ist satt vom Mann und sucht sich einen anderen, der ihre Wünsche niemals erfüllt und sie enttäuscht, was sie wollte, sonst hätte sie niemals welche geäußert. Wenn Mann sie niemals hört, nie erfüllt, werden die Frauen erst glücklich und ruhig und fühlen sich geliebt. Wer sich aber zerfleischen ließ und vor Ärger nicht mehr weiter weiß, ihn die maßlose Frau in den Ruin stürzte, ist zu schwach für die Frau und selbst schuld daran. Er wird nur ausgenutzt, auch von den folgenden Frauen, bis er klüger wird oder bis er genug davon hat.
Die Bläue des Himmels war beinahe ein Grau
Er war wieder einmal joggend unterwegs. Ganz gemütlich. Es wirkte, als würde er spazieren.
Das war sehr angenehm. Er bemerkte den Schweiß beinahe nicht, der an ihm runter rann. Das Herz wurde dabei entlastet und pochte langsam. Auch der Puls und der Atem waren langsam und entspannten sich. Die Luft wurde durch die Nase eingesogen.
Die Gedanken waren weit weg. Dort wo er sein wollte und es ihm gefallen hätte. Auf der Waldstraße, unterwegs, die schön und breit war, auf der ihn die Tiere beobachteten, aber nicht erschreckten. Wo er oft unterwegs war und sie ihn kannten – war es angenehm und schön.
Hin und wieder kamen ihm Leute entgegen und Fahrer mit verschiedenen Fahrzeugen. Auch Jäger kamen ihm entgegen. Diese fuhren eher gemütlich und auch vorsichtig, denn für das Fahrzeug war es keineswegs gut, wenn zu hart und schnell gefahren wurde. Die Wege waren nicht besonders einladend zum Rasen, die Löcher waren mitunter groß. Er spürte seinen Verschleiß schon lange. Jener war unheilbar. Seine Sehnen und Muskeln wollten Ruhepausen, aber er war dagegen. Es wurde auch nichts besser, wenn das Laufen gemieden wurde, er nur noch saß oder gar lag und auf den letzten Moment wartete. Das alles machte nichts besser und er hätte andere Leiden ausgebrütet, die ihm noch größere Probleme bereiteten. Mitunter wirkte es, als ob seine Nerven leckten, was unangenehm war. Sobald er sich aber abmühte, vergaß er die Leiden und sein Alter, das bereits fortgeschritten war. Er baute schon lange ab. Sein Leben war im Abklingen und er sah auch so aus, wenn er sich aber zurückerinnerte und seine Gestalt vor zwanzig Jahren ansah und die augenblickliche, wirkte er beruhigt, wenngleich er die Alterung auch sah. Er hätte sich niemals auf all das einlassen sollen und wenn er sich überhaupt verabschiedet hätte, wäre er schon lange erlöst und das Leiden hätte niemals entstehen können, an dem er nun zu knabbern hatte. Die Unmengen von Mineralien und Salzen, die er alle Tage verzehrte und auch die ausgiebigen Sonnenbäder hatten ihn schwer werden lassen. Seine Knochendichte war hoch und die Organe waren prall mit Flüssigkeit gefüllt. Er wirkte zwar schmächtig, wog aber trotzdem zu viel für einen Langläufer, was ihn ärgerte und wogegen er doch nicht ankam.
Mitten im Laufen bekam er Lust weiter zu laufen und nicht umzukehren oder eine Runde nach Hause zu wählen, wie meist. Er wollte urplötzlich niemals wieder damit aufhören und es war leicht wie nie zuvor zu laufen. Dieses leichte Laufen war zu schön, um es je beenden zu wollen.
Selbst Schlaf benötigte er keinen mehr. Den kompensierte er mit dem leichten Laufen. Er wollte weder essen noch trinken, ohne deswegen abzunehmen oder schwach und krank zu werden.
Die Gegend um ihn herum flog nur noch so an ihm vorüber und er ließ sich nicht mehr bremsen. Zu schön war das Rennen und er überholte nun Fahrzeuge, die scheinbar nebenher krochen. Er nahm auch Abkürzungen. Zwischendurch schob er Fahrzeuge an, wodurch sich die Fahrer Sprit ersparten und sich für seine Hilfe bedankten, die sich rentierte, sie rascher am Ziel anlangten. Er lief auch schon übers Wasser, so schnell und leicht war er geworden, zumal er nur noch lief und sich an diese Bewegungsart gewöhnt hatte. Er schrieb dabei und zeichnete die Schönheiten auf. Nachdem er die Welt ein paarmal umlaufen hatte, war er ihr leid und er hob ab, um ins All zu reisen. Er ließ die Welt hinter sich, die er sehr gut kannte und nun auch aus der Höhe überprüfte. Zudem hatte er unzählige Leute kennengelernt und alle Dinge von allen Seiten angeschaut, um sie zu analysieren. Das Bild von ihr war unauslöschlich in seinem Gedächtnis eingeprägt, wenngleich ihm klar war, es veränderte sich alles andauernd, selbst die Berge und die Kontinente, nicht nur die Lebewesen. Sie war schön und wert zu existieren. Sie erinnerte ihn an seine Mutter, die Teil der Welt war so wie er und alle seine Vorfahren und Nachkommen u. s. f.
Die letzte Umkreisung hatte er mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit bewältigt, um dem Schwerefeld der Erde entfliehen zu können. Danach zog er durch den Kosmos und durcheilte denselben etliche Male, um ihn zu kennen. Er war gigantisch und die Galaxien waren kolossale Energiebomben. Dort erwärmte er sich, obwohl er es längst nicht mehr nötig hatte.
Um Erkenntnisse und um den Spaß an der Bewegung ging es, die sich stetig beschleunigte und der ihm auf Erden beinahe verdorben worden wäre.
Aber das hatte er sich nicht gefallen lassen wollen. Ihm war seine Existenz genug und die Bürger waren ihm längst egal. Sie konnten ihn nicht mehr bekümmern und er kannte kein Mitleid mehr für sie. Wenn sie um ihn herum gejammert hatten, hatten sie noch gewaltigere Probleme am Hals.
Nun war er bereits unzählige Male schneller als das Licht unterwegs.
Die Masse hatte er abgearbeitet und er war über alles Massenhafte gewachsen und auch über die Energie, die es sehr eilig hatte und doch gebremst wurde. Als Geist breitete er sich über den gesamten Kosmos aus, um nichts mehr zu übersehen und um alles zu erfassen und zu erfahren.
Es dauerte noch, ehe er genug davon hatte und die unendliche Weite eine Einöde für ihn geworden war. Es war leise, was ihm gut gefiel.
Er wollte sich nun entfernen und begab sich dorthin, wo er noch nie gewesen war, wohin sich auch das Licht bewegte und verschwand. Es wurde von der Dunkelheit angezogen und entschwand, als hätte es niemals Bestand gehabt. Dorthin begab er sich, um wegzukommen und etwas Neues kennen zu lernen. Der Kosmos war zu langweilig und den hatte er sowieso verlassen wollen. Auch der Geist löste sich auf und übrig blieb nur die Bewegung, die aber keine Müdigkeit kannte und mehr enthielt, als vorgefunden werden konnte.
Es gab auch keine Barriere mehr für ihn und es war seine eigene Entscheidung in das schwarze Loch zu rasen, um zu erfahren, was sich dort abspielte und wohin er geriet, wenn er hindurch war.
Vielleicht war dort das Geheimnis der Entstehung des Lebens zu finden, das er lüften wollte.
Das Gefühl war tollkühn, das er empfand und doch konnte ihn das Loch nicht festhalten. Er war immateriell und besaß auch keinen Geist mehr, war nur noch reine Bewegung, die nicht verging. Seine Befürchtung, er würde auf der anderen Seite herauskommen, war aber nicht zutreffend. Was er wollte, als er dort hinein raste, war Neues zu finden, das nichts mit diesem Kosmos zu tun hatte und das anders funktionierte als das, was er zuvor im Leben machte. Die Öde und Leere sowie die Welten, die er besucht hatte, auch die Erde, mit allen Menschen – Lebenden sowie Toten – wollte er niemals wieder aufsuchen und vergessen. Zu grausam war es gewesen, was sich dort abspielte. Er stellte sich vor, was er von der neuen Sphäre erwartete, der er noch nicht angehörte und die er sich nur vorstellte, um sich aus diesem Kosmos entfernen zu können, dessen Größe ein Nichts war. Es gab kein Geheimnis mehr für ihn. Er hatte alles hergegeben, was dem Kosmos angehörte, er irgendwie an sich genommen hatte und war deswegen frei und ohne Schuld. Doch hatte sich nichts am Kosmos und an den dort Lebenden geändert. Er hätte nie dort landen sollen.
Aber er war durch einen Zufall dort gestrandet und durch einen Zufall war er wieder entkommen.
Was aber konnte es noch geben außer diesen Kosmos, der ein Nichts war. Er war ihm nicht mehr angehörend, hätte aber sowieso alles verloren und alle Lebenden verloren alles wieder an den Kosmos und ihre Werke waren nur Werke der Natur. Jeder bezahlte zu teuer dafür und hatte auf der Erde zu rackern und wurde dafür auch noch als Sünder hingestellt, selbst wenn er nichts zerstörte. Es war zu teuer und zu anstrengend, was von der Welt und dem Kosmos verlangt wurde und alle wollten kassieren. Was aber wollte er andres als Leben? Konnte er etwas anderes tun? Wie sollte er etwas anderes können als die erworbenen Funktionen ausüben, die seine Vorfahren erarbeitet hatten und die das Leben ihm geboten hatte? Sicherlich hatte er sich um einiges verbessert und er war um einiges schneller geworden sowie klüger, leichter und unabhängiger. Aber konnte er überhaupt jemals den Kosmos verlassen, der ihn geschaffen hatte und aus dem er einst bestand?
Geistig war es durchaus möglich sich eine andere Existenz vorzustellen. Aber in der Realität war es schwer überhaupt die angeborenen Kenntnisse zu erarbeiten und auszubauen.
Nun war er alleine und er fühlte sich einsam. Er wollte nichts Neues mehr schaffen und auch das Alte war ihm fremd geworden. Er war alle Beschwerlichkeit los geworden und seine Träume hatte er beinah realisiert. Aber das Loch war nun da und er drin. Doch er wurde nicht festgehalten war weder aus Licht noch aus einem anderen Material. Er war nur noch Bewegung und die konnte nicht festgehalten werden.
Er wollte zurück in den Bereich aus dem er einst verstoßen worden war. Das war sein Ziel, denn nur die alte Heimat wieder zu finden, war sinnvoll für ihn und dort ein Zuhause zu schaffen, wie er es einst besaß und wo er sich wohl fühlte. Was er in dem schwarzen Loch aber vorfand war nur Energie. Es war sehr heiß. Unmengen von Energien wurden angesammelt und erst wenn sie ausreichten, konnte es zum Entstehen eines neuen Universum kommen, das sich wie einst das alte Universum bildete und ähnliche Abläufe und Funktionen entwickelte. In diesem Loch entstand auch das Leben und er konnte das alles genau analysieren.
Es wirbelten zwar keine Formeln und Zahlen drinnen herum, aber die organischen Substanzen waren auch dort vorrätig, die sich zu einem Superwesen vereinigten, das höhere Fähigkeiten erlangte, bis es schließlich die Explosion verursachte und das neue Universum entstehen konnte. Zuvor hatte dieses Loch aber zu verschwinden – sich zu Nichts zu komprimieren – um dann zu reinem und magischen Geist zu werden. Das Licht war dort gefangen, Schwere und Kraft zu gewaltig. Die kleinsten Teile konnten sich kaum noch bewegen. Erst kommt der Stillstand und zum Zusammensturz, aus der eine Explosion resultiert und in der Expansion endet.
Sein Dasein und seine Erlebnisse waren zu fremd. Er wollte anders als die Artgenossen sein und niemals sterben. Aber dieser Wunsch dürfte unerfüllt bleiben. Er würde eines Tages auch sterben müssen, sonst gelangt er niemals zurück, in den Bereich aus dem er entstammte, wo er das Glück wiederfände. Sonst findet sein Glück doch keiner. Im Leben gibt es nur Unzufriedenheit, solange jemand gesund ist. Die Vorstellung ist anders als die Realität und die ist auch angelernt worden. Wie die Eltern leidet einer, denn von jenen hat er das erlernt und erst wenn er sich selbst weiter bringt und zu verstehen anfängt, kann er sich davon befreien und auch die Eltern, falls sie noch leben, erlösen, die Geschwister und alle Lebenden. Das ist die Möglichkeit das Grauen und das Leid zu lindern, zu löschen und dafür das Glück und die Freude zu erwirken. Er wusste nun, der Kosmos erneuerte sich ständig, so wie das Leben. Der Ort des Geistes konnte auch Himmel oder Hölle genannt werden, je nachdem wie ihn jemand empfindet.
Sinnlosigkeit
Alles war Sinnlosigkeit auch was gedacht wurde. Das erkannte jemand aus den Gepflogenheiten der Leute, die um ihn herum wirkten und sich bewegten. Alle schlüpften in Rollen, die keinen Wert besaßen und keine Bedeutung hatten. Alles war Bestand der Welt, obwohl es sich nicht unbedingt als Welt sah, sondern gar als Herr der Welt, solange es am Leben war.
Was aber auch getan wurde, es war wertlos und nur der Verschlechterung des Status Quo dienlich. Die Technik verbesserte sich zwar, aber sie war unnötig und doch wurde sie als ungemein wichtig hingestellt und nur durch sie sollte der Standard der Gesellschaft aufrecht erhalten werden können. Aber der Standard wurde nie wirklich verbessert, denn dieser war nur Unfug. Die Schuld daran, dass ständig alles nur übler wurde und zwar für jeden Einzelnen, wurde stets den Unschuldigen gegeben, was den Schuldigen besonders gut gefiel, die sadistisch genug waren, die Unschuldigen zu quälen und leiden zu lassen. Es war sinnlos überhaupt etwas zu leisten. Es artete stets in Kriminelles aus und niemals bewirkte es das Gute oder das Nötige. Das Leiden und das Verderben hatten sich alle nur selbst zuzuschreiben sowie das Altern, wenn sie sich am Leben hielten und gegen die Sinnlosigkeit desselben ankämpften. Alles Kämpfen und das Kriminelle wurden zur Maxime erhoben und zur Moral und zum Ehrenhaften ernannt und auch Pflicht und Schuld geheißen. Begriffe sind nur leere Hülsen sowie Sprechblasen, die sinnlose Wörter enthalten. Wer sich die Worte und ihre Klänge anhört und diesen auch noch Glauben schenkt, hat bereits verloren und ist verblendet. Wer dem Säuseln verfiel, wurde für den Trug zum Schurken und veralbert den Bürger und den Jungen, um ihn zur Schnecke werden zu lassen. Niemals bestand die geringste Chance und nie gab es eine Hoffnung, es könnte Wahres aufkeimen. Das Treiben der Gesellschaft artet zum Wahnsinn aus, wird gesteigert und führt schließlich zur Katastrophe.
Jemanden aufzuhalten ist aber sinnlos, führt nur zu Wut und Gegenwehr. Sie alle tun nur, was die Natur von ihnen verlangt und ihnen erlaubt. Auswahl gibt es keine und niemand kann anders als er tut und erhält sich recht und schlecht am Leben und wird unbewusst.
Durch die Zugehörigkeit zur Welt, kommt Kenntnis zustande und die Welt kann alles möglich machen. Sie stellt ihre Kraft dafür zur Verfügung. Diese kommt vom gesamten Kosmos, der den Lebenden benötigt, um zu bestehen. Der Kosmos ist die Welt – zusammengefügt mit dem Geist.
Jeder Organismus enthält die gesamte Welt, wenngleich nur in einer Miniatur und erscheint endlich, während der Kosmos keine Grenzen haben kann, da der Geist ein Teil desselben ist.
Vorstellung und Phantasie sind keine Mittel gegen die Realität – um dieselbe verändern zu können.
Wenn ein Lebender die Welt düster und feindlich sieht, leidet er und ist alleine daran schuld. Er hat den Kosmos zu vergessen und sich mit dem Streben nach dem Ziel zu befassen. Das Übrige ist unbeachtet zu lassen. Das Agieren und das Verlieren der Angst vor dem Tod ist erst der wirkliche Lebensbeginn. Wer das Ziel erlangte, ist erst glücklich und besitzt eine Seele oder den ewigen Geist, durch den er wieder dorthin zurückkehrt, wo er das wahre Glück erfährt. Wer nur die Leute beachtet verliert sich schneller als ihm lieb ist und geht unter.
Jeder kann sich auch in die Welt verlieben, wenn er sie genauer beachtet und zu schätzen lernt. Auch der Sonnenschein kann einem sehr wohl tun, wenn er geliebt wird und kann einen verbrennen, wenn jemand ihn nur als lästig erkennt und ablehnt. Alles was einer tut, hat Sinn und Zweck und wer richtig lebt und sich ordentlich zu verhalten lernt, dem ergeht es auch hier, unter den Lebenden, gut. Selbst Unsinn kann sinnig werden, wenn wer weiß, weswegen er ihn ausführt. Ob das Leben als sinnlos oder als sinnvoll erkannt wurde, ist unwichtiger als das Verhalten und das richtige Gefühl dazu. Einen Sinn gibt einer sich und der Welt. Manchmal ist der Unsinn wertvoller als der Sinn und das Sinnvolle, wenn einer es sich genau überlegt. Es kommt auch nicht unbedingt aufs Tun an, denn wichtig sind Wirkung und Wert, die durch die Aktion entstehen.
Unterschiede
Selten erkennt jemand Unterschiede im Moment des Handelns. Sie sind zu zart und zu fern, um als Unterschied festgestellt zu werden. Auch der Unterschied zwischen den Einzelnen ist unwesentlich – freilich nur in der Gestalt, denn der Geist ist der selbe, so wie die Fähigkeiten. Auch das Tun ist nur am Ort unterschiedlich, denn die Dynamik ist und bleibt die selbe und wird sich weder ändern noch umwandeln. Das Leben insgesamt ergänzt sich nur, denn erst alle zusammen ergeben die Welt und den Sinn. Deswegen ist es müßig festzustellen, ob jemand nichts taugt, denn das bedeutet, niemand taugt etwas und alle gehörten weg.
Wie die Dynamik auch funktioniert, sie ist nie völlig oder gänzlich, sondern nur zu einem Teil in kraft. Allen ist möglich zu agieren, auch wenn es heißt, es sei die Ausbildung das Wichtige und es hinge alles nur davon ab und nicht von den natürlichen Fähigkeiten. Wenn ein Paar unglücklich ist und ein anderes Paar glücklich, heißt das nicht, beide Paare agieren völlig unterschiedlich, sondern die Paare empfinden nur ihr Tun anders und reagieren unterschiedlich darauf.
Sie mögen das Zusammenleben nicht, wollen es intensivieren und was sie tun, ist nahezu identisch. Wenn jemand aber darunter leidet und jemand das Zusammenleben mag, bedeutet das doch nur, die Auffassungsgabe und die Sichtweise des Seins sind das Bestimmende.
Beide tun nur das Nötige und das Wichtige und Richtige und trotzdem lebte sich ein Paar auseinander und das andere Paar liebt sich und ergänzt sich besser. Das zerstrittene Paar will eigene Wege gehen, erkannte neue und bessere Möglichkeiten und strebt diesen zu. Sie haben vielleicht glückliche Kinder und verdienen gut, sehen auch gut aus und es geht ihnen bestens. Ihr Tun ist ideal und richtig und doch sind die einen noch zusammen und die anderen sind auseinandergegangen, um ein eigenständiges Leben zu beginnen. Die Unterschiede sind nahezu nichtig, zumindest im Tun und Reagieren, auch das Gefühl der Paare ist gut und doch hat sich die Dynamik des einen Paares anders entwickelt und es kam zur Trennung. Leute tun dasselbe und doch bewerten sie ihr Tun unterschiedlich.
Einer hat sein Leben und seine Kraft zu erhalten, auszubauen oder zu schaffen. Dafür hat er sich auch anzustrengen, was aber eine Ansichtssache ist und von den Umständen abhängig, in denen er lebt – wie gut er sich mit den Leuten versteht, die um ihn herum agieren. Wird er von der Gemeinschaft erhalten, die belohnt und bestraft soviel sie will, kann er auch sehr unglücklich sein. Wer einen Platz zugewiesen bekam, den er nicht mag und nicht will, wird sich eine neue Heimat suchen, um nicht jegliche Lust am Leben zu verlieren. Überdenkt jemand sein Leben und analysiert er es, wird gefolgert, allen Lebewesen droht dasselbe Schicksal. Echte Vorteile holt niemand für sich heraus. Tun und Lassen wirken sich meist negativ auf die Gesundheit, auf die Mitmenschen und Mitwelt aus. Vor allem auf sich selbst ist die Wirkung schlecht, denn Tun und Lassen wirken sich durch deren zerstörende Kraft bösartig aus. Das Zusammentun kann nicht wirklich helfen und es erwirkt keine Lösungen. Das Leben kann nur ruinieren und wird deswegen selbst ruiniert. Das ist auch der logische Grund fürs Versagen und Verlieren.
Die geistige Liebe
Die Liebe, die geistig ist, ist gut, was zu wissen ist. Das Gefühl ist niemals wirklich gut, auch wenn es nur geistig bleibt. Es setzt voraus und will etwas und sobald die Liebe etwas will, ist sie bereits sinnlich und materiell, deswegen zerstörerisch, wie alles Menschliche und wird in die Emotion abgleitet. Die körperliche Liebe ist meist mit Leiden verbunden, denn wer liebt und die Liebe genießt, hat den Ausgleich auch hinzunehmen, der einst dafür kommt, denn das Gefühl fürs Leben ist neutral. Wer die sinnliche Liebe genießt wird zum Leidenden, wenn er sie nicht mehr genießen kann. Sobald das Ende der Liebe zu einer Person eintritt, ist es vorbei mit derselben und das Leiden folgt automatisch. Ob es eine Trennung oder der Tod ist, der das Ende verursachte, ist gleichgültig. Trost gibt es auch nicht, denn wer große Liebe empfand, wird sich von deren Ende niemals erholen. Die liebende Person ist der Person, die sie liebt gänzlich ausgeliefert und wird ausgenutzt. Meist ist die große Liebe einseitig. Die kluge Person, die geliebt wird, aber selbst nicht liebt, wäre doch blöde, wenn sie die günstige Gelegenheit nicht zu ihrem Vorteil ausnutzte. Wenn die Liebe gegenseitig sein sollte, ist es gut – eine große Sache, die bis in die Seligkeit führt, wenn sie bestehen bleibt und die Realität und das Gute im Auge behalten kann. Sobald diese aber ausschweift und zum Größenwahn tendiert, ist es vorbei damit. Es kommt zum Wahnsinn, der abnorme Blüten treiben lassen kann. Die Liebe ist zudem auch Gott und wer zu lieben imstande ist, liebt Gott, das weiß der kluge Mensch und er stellt keinen Unsinn an, wenn er den Wert der Liebe kennt. Sie ist kein Mitleid und deswegen auch keine Emotion sowie kein Gefühl, sondern Wissen, eine Fähigkeit, die zum Höchsten befähigt, wenn jemand damit das Gute und Vortreffliche erwirken möchte.
Sobald Emotionen und Lust mit Liebe verwechselt werden, begibt einer sich auf einen gefährlichen Pfad, von dem er abstürzt. Alle Emotionen sind verdrängte Probleme, die sich umgekehrt haben und sich wieder meldeten. Sie bedeuten nichts Gutes oder Dauerhaftes, denn man hat sie nicht ohne Grund verdrängt – die Angst davor hat sie vergessen lassen. Es kann auch etwas Verdrängtes aus einer anderen Zeit sein, etwas von den Ahnen Ererbtes, das in einem zu spuken beginnt und erwachte, um sein Unwesen zu treiben und Unfrieden zu bringen.
Wer die Mutter liebt, wird erkannt haben, ob er zur Liebe fähig ist oder nur zum Ausnützen und aussaugen. Wer sie nur liebt, wenn sie ihm etwas gibt und wenn sie Zeit für ihn hat, wird niemals wirklich die Liebe finden, weder zu sich, noch zu einer Frau, noch zur Welt, noch zur Ewigkeit des Kosmos. Er wird mehr und mehr wollen und schließlich von all dem geraubten und aufgesaugten Zeug erdrückt und erstickt oder er platzt überhaupt in tausende Teile oder in Nichts. Wer die Mutter aber wirklich liebt, wird mit ihr ohne Probleme auskommen und ihr, auch ohne Gegenleistungen zu verlangen, zur Seite stehen, sie verteidigen und für ihr Wohl sorgen, damit sie nicht leidet.
Ist in der Liebe Schmerz, Wehmut oder Wahnsinn enthalten, ist sie bereits verkehrt und gefährlich für alle. Es kommt nur noch zu mehr Wahnsinn auf Erden, zu noch verkehrterem Tun als bereits vorhanden. Daraus entstehen Leiden im Leben, denn sie zeigen die Schwächlichkeit und die Fehlerhaftigkeit an einem. Die Kräfte gehen verloren – die der Vitalität und des Lebenswillen. Wenn aus Liebe irre Verbrechen begangen werden, kann es sich nicht um Liebe gehandelt haben. Es war nur eine Scheinliebe, Neid und Irrsinn, der in Gier mündete und im Verderben endete und die Untat verüben ließ. Es geht dann um das Materielle und um die Macht, um den Besitz einer Sache. Der Mann will die Frau besitzen und die Frau den Mann und nicht anders ist es zwischen Eltern und Kind und wenn schon die Eltern das Kind besitzen wollen – wie soll ein Kind anders werden?
Wenn eine Partnerschaft nur auf Gleichberechtigung beharrt und wenn diese nur die Hälfte für sich beanspruchen will, ohne eine eigene Leistung zu setzen, kann es sich nicht um eine gute Partnerschaft handeln. Selbst die Erziehung der Kinder ist eine gemeinsame Sache, so wie das Zusammenleben. Die nötigen Dinge zur Erhaltung des Lebens sind es, um die es geht. Das Übertriebene und Unnötige sind niemals wirklich maßgebend, sondern die Tat und das Zusammenwirken der Partner. Diese wollen möglicherweise für sich und die Geliebten nur das Beste erwirken und beginnen sich zu streiten und zu kämpfen und kommen auf keinen grünen Zweig mehr und der Zorn aufeinander wächst. Beide meinen im Recht zu sein und beharren darauf.
Das kann nicht Liebe sein, wenn es nur noch um das Prinzip geht und um die Durchsetzung seiner Vorhaben. Sie können auch ohne sich zu verlieren eigene Wege gehen und trotzdem gemeinsam agieren. Die Liebe kann somit weiter Bestand haben und keiner der PartnerInnen muss das Gesicht verlieren. Die Liebenden hassen und die Hassenden lieben, das wurde einem schon als Kind klar. Einer liebt und verabscheut die Eltern mitunter. Sie können ihn nicht verstehen und machen das Kind zum Ebenbild, anstatt es sich selbst entwickeln zu lassen, wie es sich zu entwickeln hat, um zu reifen und klug zu werden. Wer den Geist kennt, weiß: nur die geistige Liebe kann gut sein, denn nur der ist gut und zerstört nichts von dem was existiert.
Wer geistig liebt verursacht keinen Schaden. Es wird niemals, egal wie die Gedanken auch gewesen sind, etwas dadurch zu Schaden kommen können, selbst wenn die Gedanken mit der Realität übereinstimmen sollten, hat dies nicht der Geist verursacht, sondern es ist ein Zufall und keine Tat des Geistes, denn der Geist vermag keine zu vollbringen.
Geistig kann auch die Liebe gelebt werden, ohne die geliebte Person zu kompromittieren oder sie zu beleidigen. Alles kann einer lieben, selbst das nicht Existente, auch die Ahnen und die Zukünftigen. Alles wird wieder gut, wenn einer geistig liebt.
Solange etwas nur im Geist behalten wird, kann es keinen Schaden erwirken. Schließlich kann das Falsche noch als falsch erkannt und berichtigt werden. Die Fehler können allesamt bereinigt und beseitigt werden. Sobald die Tat aber begangen wurde, ist es geschehen und die Sühne kann niemals wieder gutmachen, was zerstört und verletzt worden war.
Die geistige Liebe ist folglich nur die Vorstellung und wird niemals verwirklicht. Doch kann daraus Realität werden und alles Verbockte und Falsche kann durch geistige Liebe wieder genesen und alles Schlechte wird gut, schön sowie heil.
Die geistige Liebe ist a-sexuell. Einer kann die Eltern ehren und diese sehr mögen. Das ist kein Sex, sondern Vertrautheit, Nähe und Verwandtschaft des Geistes. Eltern und Kinder haben einen verwandten Geist. Unter der geistigen Liebe leidet auch niemand, denn diese ist niemals aufdringlich. Die sexuelle Liebe kann sehr aufdringlich und schmerzlich sein und führt zu Enttäuschungen. Der Sex ist unartig. Es gibt meist einen Unterlegenen oder eine Unterlegene. Es geht um niedrige Dienste, die auszuführen und teuer zu bezahlen sind. Wer liebt ist der Idiot und Verliebte sind Idioten. Wer sich aber nicht verliebt, sich nicht dem Sexus unterwirft, wird als gefährlich, als kalt und böse bezeichnet, obwohl das der Beweis dafür ist, es handelt sich um eine schwächliche Person, die nicht die nötige Kraft aufbringt sich zu verlieben. Auch die Dummheit ist eine Kraft, die erst aufgebracht zu werden hat. Aber keiner will sich erwischen lassen und wer sich wie ein Idiot aufführen kann, wird niemals in die Verlegenheit kommen, sich mit einer Frau einlassen zu müssen, die auf Ausnehmen, verulken und verhexen aus ist. Wer sich das Geringste daraus macht, von den Geliebten betrogen zu werden, ist arm dran und wird ständig betrogen und ausgenutzt und stirbt an einem gebrochenen Herzen. Aber das soll der schönste Tod sein und wer den vorzog, war für diese Welt zu dumm. Einiges ist zu wissen, wenn jemand nicht zu Schaden kommen will. Wer wirklich etwas weiß wird nicht auf die Liebe setzen oder auf andere Verwirrungen des Geistes, denn das sind Krankheiten und er hat sich vor dem Ruin zu schützen.
Das Wickeln
Das Wickeln ist eine alte und sadistische Tradition und wurde so gut wie nicht erforscht. Deswegen ist es auch interessant und beinahe unbekannt geblieben – bei jenen, die deren Gründe und Folgen nicht kennen. Es wurde von Damen erfunden und wird von treuen und liebevollen Müttern den eigenen Kindern verordnet.
Wer jene Qualen kennt – eingewickelt worden ist – bekam die schönsten X – Beine, die immer wieder gegeneinander krachen. Deswegen gehen Jene ungern, denn sie leiden an Schmerzen und meinen, das käme davon. Die Leiden entstehen aber nur durchs Wickeln. Sie wurden dadurch faul und tun deswegen lieber nichts. Sie haben zudem den Schlaftrunk kennen gelernt und den genießen sie noch immer, obwohl er sie verlangsamt. Er beschert seinen Genießern die schönsten Träume und die Schwäche. Sie schweben im Himmel. Dafür werden die Bewegungen und Anstrengungen zur Hölle und auch die Denkprozesse, die durchs Mittel gänzlich abgestellt werden.
Aber nicht nur Füße und Beine werden durch das Wickeln geschwächt, auch die Genitalien der Jungen werden zu hoch erhitzt. Die Hoden werden stark überhitzt und verkümmern. Die nötigen Kräfte werden nie erlangt, um gegen die Feinde zu siegen, die aber jeder Mensch hat. Die Verkümmerung ist zu sehen, denn jene sind nicht in der Lage ordentlich zu gehen. Es kann lange dauern, bis sie es doch noch erlernen, wenn sie es überhaupt noch erlernen wollen. Sie wachsen zu Weicheiern heran. Das kann auch durchs Übereinanderschlagen der Beine entstehen, denn die Hoden werden dabei abgeschnürt und zerdrückt. Aber dabei können auch Lustgefühle entstehen.
Es kommt zur Unfruchtbarkeit des Mannes, was durchaus tragisch enden kann oder zum Problem wird, wenn seine Frau Kinder haben will und er sich von ihr sehr viel gefallen lässt und trotzdem niemals glücklich werden kann, ihre Kinder nicht die seinen sein können, wenn die Frau überhaupt noch bei ihm bleibt, wenn sie erst einen anderen Mann fand, der ihre Kinder zeugte.
Die Gewickelten bleiben geistig und körperlich zurück. Gerade in jener Zeit, in der sie sich viel bewegen sollten, bewegten sie sich zu wenig und Vorlieben entstehen, die sie noch weiter zurückwerfen – gar in den Wahnsinn stürzen lassen.
Der Vorteil, der sich daraus ergibt, liegt nur bei den Frauen, die sich jede Menge Arbeit mit dem Säugling ersparen und deswegen einen Idioten aufziehen, was zugleich ein Nachteil für sie ist, den sie aber nicht als Eigenschuld anerkennen.
Der Fisch
Wenn jemand ein Fisch ist, wird er als Geruchsbelästigung bezeichnet.
Wenn sein Name fremdsprachig und er dazu einer ist, den niemand ärgert, er zu stark ist, um gehänselt werden zu können, wird er es nicht einmal bemerken.
Da die Fische wahrhaftig stinken, wird einer, der so heißt, Übelkeit erregen. Das wird ihm viel zu oft mitgeteilt, da sich Viele über Fische aufregen müssen.
Auf diese Weise kann jemand einen, der einen Fischnamen führt, aber keiner ist, durchaus provozieren. Für solche Fälle gibt es das Wissen und den Stoff aus dem es besteht, aber eine Bosheit ist, die keineswegs kompliziert oder unverständlich ist, sondern nur das Niveau des Provozierenden verdeutlicht. Wer die Bedeutung seines Namens nicht kennt, wird über den Angreifer und seine Äußerungen empört sein. Er kann deswegen beleidigt sein und will sich das nicht gefallen lassen und ist gleich blöde wie jener, der einen beleidigte. Wenn die Angriffe aber hinterhältig sind und er Russe oder wie auch immer geheißen wird, erkennt er, es handelt sich um Neid und gewöhnt sich an die Scherze, die ihn abstumpfen. Jene, die sie äußern, werfen sie nur sich selbst vor, denn sie würden sonst in ihrem Neid ersticken. Solche Bezeichnungen können mehrere Bedeutungen haben und in der Muttersprache eine andere erlangt haben als in der Fremdsprache. Die Scherze werden aber nur jenem aufgebürdet, der schwach ist. Manchmal sind es die guten FreundInnen, die sich solches einfallen lassen, enttäuscht sind und sich viel von einem erhofften. Wahr ist aber nichts an solchen Verhunzungen, denn ein Name ist nur ein Name und die Bedeutung ist nur etwas Zugeordnetes. Ein vieldeutiger Name kann mehrfach eingesetzt werden. Die Personen mit Fischnamen sollten eine Glatze kriegen.
Wer aber einen Fischnamen trägt und keine Glatze kriegt, auch sonst recht behaart wirkt, kann nur ein entarteter Fische sein, einer, der sich anders entwickelte und einen falschen Namen trägt. Er wurde niemals von seinen Eltern legitimiert und die Priester wollten die kirchliche Eheschließung nicht akzeptieren, denn sie fand erst nach seiner Geburt statt. Aber wenn der Name andere Bedeutungen in sich birgt, kann eine völlig andere in kraft getreten sein. Es gibt auch Bedeutungen, die sehr gefährlich sind und nie zu einem Einklang führen. Wer nicht zu Vorteilen kommt, wird die Suche nach Sinndeutungen seines Namens aufgeben. Wer aber gänzlich anders lebt, als es seinem Namen und seinem Stand entspricht und vielleicht auch seiner Art, kann sehr arm, aber auch glücklicher als die Mitmenschen sein.
Er sollte sich aber gegen die allgemeinen Gefahren wappnen, sonst ist er auch unglücklich und angreifbar. Fische, die im Trockenen agieren, sind arm dran, schnappen nur noch nach Luft und kommen nie zu Kräften. Jeder hat sich zu bemühen und den richtigen Weg zu finden, der seinem Wesen entgegen kommt.
Wer es wagt fremd und gänzlich abartig zu agieren, wird dafür gestraft und zwar von sich und allen Lebenden. Das Fremde müssen alle bekämpfen, sonst wären die Menschen nicht allesamt völlig gleich. Für den Fisch ist auch der Staub sehr gefährlich, denn er reagiert allergisch darauf. Ist er auch noch in Gruppen unterwegs, die sich anders als er geben, die den Staub lieben und ohne diesen nicht auskommen, erkrankt er noch viel rascher und die Schwächung wird er nicht überstehen. Selbst die Staubmenschen sind schneller als er unterwegs, auch wenn sie nur wenig trinken, was als Beweis dafür gelten kann, es gäbe weder Fisch- noch Staubmenschen. Die Menschen sind einander sehr ähnlich und es geht um Leidende und alle Leiden an den Menschen, die aber auch anders leben könnten, wenn sie wollten, werden erkannt. Ob einer im Recht oder Unrecht ist, weiß keiner genau, zumal er wie alle im Schein und Dunst der Gesellschaft agiert. Das Handeln gleicht dem Handeln aller und will jener das auch tun, was gefordert wird, scheint alles in Ordnung zu sein. Er ist mit Geist und Leib im Einklang und die Welt ist nur eine Nebensache, die zerstört gehört, wie es in den Evangelien geschrieben steht.
Er fragt sich auch, ob er sich als Mann mit einem Fischnamen überhaupt Fische genehmigen darf. Das kann sich jener durchaus fragen, selbst wenn er genau weiß, er ist kein Fisch, sondern nur einer der Vorfahren erhielt jenen Namen und den eigentlichen Grund dafür weiß keiner genau. Er muss in keiner Weise zu einem passen, wenngleich er einst auf einen Vorfahren zutraf. Jeder kann auch glauben, er trüge diesen Namen zurecht oder billigt diesem eine gänzlich andere Bedeutung zu. Einer kann ihn sich auch zu Gemüte führen und überhaupt aufs Meer ziehen, um ihn zurecht zu tragen und kauft sich ein Boot oder ein Schiff und zieht aufs offene Meer hinaus, um nie wieder ans Land zurückzukehren, wo er ungerecht behandelt worden war. Das Meer ist aber sehr gefährlich. Es hat keine Balken: Das ist stets zu bedenken. Er kann auch seekrank werden und es gar nicht mehr auf dem Meer aushalten.
Er denkt auch daran, sich im Meer bestatten zu lassen oder mit dem Boot gemeinsam unter zu gehen und sich den Fischen zuzugesellen, auch wenn er sich mit dem Wasser nicht wirklich versteht und es nicht einatmen kann ohne zu krepieren. Er wird zum Fischfutter und das wäre eine gute Möglichkeit zu den Vorfahren zurückzukehren.
Vielleicht erwacht er als Fisch wieder. Auf diese Weise wäre er nachträglich zu dem geworden, was der Name als Mensch bedeutete. Vielleicht wird der Mann mit dem Namen „Hecht“ wieder zum Hecht und der als Hai Benannte könnte danach wieder als Hai geboren werden. Wie es dann mit einem weitergeht ist klar und allgemein bekannt. Der Fisch gerät in die Netze der Fischer und verhängt sich rettungslos darin. Er wird zur Menschennahrung oder zu was auch immer.
Das wird ziemlich sicher passieren, irgendwann in einem späteren Leben als Fisch oder er kommt erst in den Hai und von dem zu einem anderen, bis er doch von Menschen gefangen wird, vielleicht als Teil eines Wales. Er ist vielleicht als Wolke unterwegs und sieht sich selbst in der Vergangenheit und alles wiederholt sich.
Die Natur
Natur als einen Willen oder Trieb zu bezeichnet, ist nicht weit von der Wahrheit entfernt, denn Triebe und Wille sind Teil der geistigen Natur und genauer bezeichnend der menschlichen Natur und funktioniert überall gleich.
Unterschiede sind nur scheinbar vorhanden und zwar durch die Zusammensetzung der Energie oder Materie. Die Normen gelten aber überall. Der Geist der Natur ist unendlich und jedes Wesen kann nur einen und zwar seinen Teil des Geistes einsetzen. Wie hoch der Geist des Einzelnen entwickelt ist, hängt von diesem alleine ab. Jemand kann sehr intelligent sein und doch als verrückt gelten, falls er zu klug ist. Probleme will einer haben. Sie sind der eigenen Entwicklung dienlich und sorgen für die Verbesserung und für die Vervollkommnung des Selbst. Einen idealen Weg gibt es nicht, sondern nur mehrere Möglichkeiten, die aber eingeschränkt sind. Auch hat jedes Lebewesen seine eigene Natur, über die es nach Vermögen verfügen kann, wenngleich es nur eine einzige Natur gibt, so wie es nur einen einzigen Geist gibt. Die Natur hat unzählige Bezeichnungen. Die Religiösen nennen sie Gott oder göttlich oder den Atem oder Geist Gottes, was aber umgekehrt auch durchaus gilt, denn alles über Gott Bekannte ist nur Natur und über diese hinaus ist das Jenseitige, das aber nur Phantasie ist. Wer die geistigen Teile der Natur in mehrere Teile bricht, zum Beispiel in Gutes und Böses, ist bereits zu weit gegangen und ist ein Faschist.
Die These enthält logische Teile und ist doch widersprüchlich und nicht eindeutig beweisbar bzw. nicht klar zu eruieren. Es wird dasselbe von verschiedenen Menschen, Personen und Lebewesen in seiner Wertigkeit als unterschiedlich erkannt und wenn ein und dieselbe Sache gut und schlecht zugleich ist, ist sie zum Widerspruch geworden und suspekt.
Alle Unterteilungen sind nur erfunden und deswegen Schein. Sie erhalten keinen realen Wert. Durch diese werden die Menschen zwar in Trab gebracht aber nur in einen tödlichen und zu schnellen, der sie allesamt vernichtet, zudem bremst, anstatt zu fördern und zu verbessern. Das Meiste davon dient nur der Verblödung und auch dem Irritieren, denn wenn die Leute nicht mehr wissen, was sie zu tun haben und worum es überhaupt geht, werden sie sich alles sagen und erzählen lassen und sind nur noch Maschinen, die funktionieren.
Wer die Sitten der Gesellschaft ablehnt und zu klug ist, um in die Fallen zu laufen, wird von den Häschern umgelegt oder die Rache jener spüren müssen und zum Versehrten. Die Gesellschaft meint, sie besäße das Recht dazu und die Leute spinnen sich ausgerechnet beim Klugen aus, wenn jener alleine ist und deswegen schwächer als die Vielen, die sich zusammentaten, um die Schwachen zu schädigen.
Für die Nachkommen
Wenn eine Person den Koitus ausübt, ist das keinesfalls der Beweis dafür, sie sei bereits reif.
Nicht einmal geschlechtsreif muss sie sein, wenngleich die Funktion intakt zu sein scheint.
Ist derselbe aber nur ein Zeitvertreib oder Spaß und will dieses Pärchen keine Nachkommen zeugen, können daraus bereits Probleme erwachsen, wenn es zur ungewollten Schwangerschaft kommt, auch wenn das Pärchen sich liebt.
Sollte es bei der Befruchtung aber Gewalt und Zwang gegeben haben, kommt es zur Ablehnung, denn die werdende Mutter wird das keimende Leben nicht mögen, wahrscheinlich nicht austragen.
Sie wird dieses Kind auch nicht wirklich aufziehen wollen, zumal sie den Zwang des Geschlechtsaktes nachempfindet. Dieses Kind wird dafür leiden. Der Vater desselben ist nicht greifbar und sollte es doch zu einer Einigung gekommen sein, ist der Groll trotzdem nicht aus der Welt zu schaffen und die Nachfolgen werden schlecht für das Kind bleiben. Aber es kann auch alles wieder in Ordnung kommen, wenn das Kind sich gut entwickelt. Eher wird das Kind diese Sache nicht verkraften und die Situation als ungerecht empfinden, denn es liebt seine Mutter und auch seinen Vater, wenn es denselben kennt und kann den Streit und die Ablehnung nicht verwinden und leidet.
Wie sich folglich alles entwickelt, es ist für alle Beteiligten belastend und niemals erleichternd, wenn es auch gut und natürlich ist, gute Seiten aufzeigt, denn ein Kind ist eine gute Sache und führt in eine positive Lebensphase. Trotzdem ist eine Geburt ein Akt, der kaum Unterschiede zeigt. Es gibt zwar Problemgeburten und auch verschiedene Lagen, aber das ist nur Nebensache, wenn es im Krankenhaus behandelt werden kann. Eine Frühgeburt ist eine große Gefahr für Mutter und Kind, kann aber heil überstanden werden. In extremen Fällen wird das Kind weggegeben, wenn die Mutter es nicht erträgt in dessen Nähe zu sein und es in ihren Armen zu halten. Aber es kann Zieheltern kriegen, die es lieben und aufziehen, als wäre es ihr eigenes Kind. Die Ablehnung ist einer der Gründe für die Trennung vom Kind, was selten vorkommt und bereits an den Wahnsinn grenzt. Es kann zum Terror und zu Verbrechen kommen. Ein Kind, das niemals zu lieben lernte, kann selbst sich nicht lieben und wird ein abartiger Mensch oder eine Bestie. Ein Mensch, der abgelehnt wird, leidet unentwegt, ist belastet und es ist schrecklich ein Mensch zu sein, den niemand mag.
Schwarze Löcher
Durch schwarze Löcher gelangt Leben in diesen Kosmos. Einst erwachte der Mensch und begab sich durch ein solches schwarzes Loch in den Kosmos, wo er die Chance erhielt als Lebewesen zu keimen. Keimende abzutreiben mag ein schweres Unrecht sein, denn wer weiß, welche Fähigkeiten jenes Wesen entwickelt und welch wertvolle Leistungen es vollbracht hätte, wenn es die Chance dazu gekriegt hätte. Aber zugleich könnte vom Keimenden auch das Gegenteil davon zustande gebracht worden sein und deswegen ist nur eine ausgeglichene Prognose möglich, denn es gibt ein Für und Wider. Es bleibt nur die Folgerung offen, wie schrecklich ein solches viel zu frühes Ende ist und wie wenig ein Lebewesen bis zum Abtreiben angestellt hat ist auch klar, denn es hat nicht einmal selbst gegessen oder gesprochen und auch kein anderes Lebewesen gesehen oder gar verletzt.
Im Uterus sind Keime und Lebewesen, die aber nicht zu Schaden kommen. Der Fötus inhaliert und zerdrückt sie nicht. Das Lebewesen, das niemanden etwas zuleide getan hat, das gar nicht vermochte, ist unschuldig und doch auch wiederum nicht, denn es ist der Grund für die Querelen seiner Eltern, die es noch nicht einmal gesehen haben und es nicht einmal sehen wollen, die das nicht wagen und lieber nicht wissen, wie es aussieht, um es leichter zu vergessen. Dieses Lebewesen ist kein Feind und weiß nichts von der Welt, auf der es zwar war, aber nicht geboren werden durfte. Wer aber als Erwachsener abgelehnt wird und wer nur weggestoßen oder verjagt, vergewaltigt und denunziert wird, wird zum Feind aller und doch ist es nur ohnmächtige Wut, die diese Person beherrscht und die sie niemals wirklich ausleben kann, selbst wenn sie sich vorstellt Rache zu verüben, was sie dann doch nicht vermag.
Wie die Zerstörer und Zerstörten sich auch geben und was sich aus deren Tun entwickelt, es ist mehr als Kälte und Destruktion. Einer vergeht und weiß nichts mehr von der Welt, als würde er schlafen.
Auf diese Weise entsteht keine Erkrankung, aber der Geist wird voll von den Bildern, die sich tief in die Psyche eingraben und nie wieder gelöscht werden können. Die Erinnerung bleibt erhalten, solange gelebt wird. Aber gegen das Verderben hilft das Gutsein so wenig, wie die Zerstörungswut oder das böse Agieren. Wenn aber die Schmerzen groß geworden sind und nichts mehr hilft, will einer nicht mehr leben und das Gefühl, nicht mehr am Leben sein zu wollen, schreibt sich in den Organismus ein und das ist ein Grund für die Erkrankungen, an denen Menschen und Lebewesen leiden. Ein erwachsenes Opfer wird es selten geben.
Jene dürfen leben und leiden und es bleibt ihnen auch nichts weiter über, denn solange ein Mensch lebt, leidet er, ob am Gemüt oder am Leibe.
Das Leben dauert keine Ewigkeit. Es geht vorüber und der Tod ist die Erlösung, bis zum Jüngsten Tag, der niemals kommen mag, an den niemand wirklich glauben kann, denn es bleibt doch nichts übrig vom Leib und aus dem daraus werdenden Staub wird kein Leben mehr erstehen. Alles Leiden wird nur selbst verursacht und es ist keine andere Möglichkeit erkennbar, außer jemand nimmt an, er wird vergiftet. Die Rache ist Sache der Natur und auch der Rächende ist Teil der Natur und wer diese begehrt, rächt sich auch an sich und muss erst recht leiden.
Im Ort die Straße benützen, in dem er allen lästig ist
Er benutzt die Straße in dem Ort, der ihn nicht besonders behagt und wird mitunter an gequatscht. In den Geschäften und Lokalen, ist es noch viel ärger. Kauft er ein, wollen die dort Beschäftigten ihn sogleich des Diebstahls überführen.
Es fallen auch beleidigende Worte, die er zu gut kennt und dazu dienen ihn leiden zu lassen.
Er wird auch Spinner genannt, stolpert über einen hingehaltenen Fuß. Auch als Verrückter gilt er, als Perverser und Asozialer, wenn er alleine unterwegs ist und das ist schon Grund genug für die Bürger ihn anzugreifen. Noch die Kinder fallen über ihn her, sind meist in Gruppen unterwegs und kennen die Gefahr des allein Sein. Einzelgänger greifen sie an und provozieren sie, meinen, das sei ein Spaß, denn sie haben keinen Verstand. Deswegen geben sie an, sie wären nicht verantwortlich für ihr Tun. Der Angegriffene kriegt die Wut und ihm wird alle Freude geraubt. Sie haben diese Idee von den Eltern, die sie instruierten und meinten, es sei angebracht die Einzelgänger anzugreifen, denn diese wären Freiwild. Nur die zu Starken sind in Ruhe zu lassen, sonst könnte es Probleme geben. Wer aber besaß die Macht gegen die Mehrheit anzukommen? Hatte das einen Sinn überhaupt gegen Mehrheiten anzukämpfen?
Wenn jemand unverschämt angeschnauzt wird und er die Leute nicht einmal kennt, die vergaßen sich erst einmal vorzustellen, herrscht Trübsal.
Er sagte zwar, nicht Blödmann gerufen zu haben, wenn sich die Pfeife meldete, aber die Leute verstanden so gut wie nie, was er zu ihnen sagte, denn sie wollten nur etwas sehen und zwar den Ärger oder was auch immer, damit sie sich freuen konnten.
Das kann die Eingeweide umdrehen und die Schmerzen sind gewaltig, die daraus resultieren. Er fühlt sich aufgepumpt, wenn er dauernd angegriffen wird und zwar noch mit Gas und Gift, denn die Getränke sind eigens für Einzelgänger präpariert worden, um sie zu quälen und umzuerziehen, was aber unmöglich ist, denn niemand konnte einen Erwachsenen umerziehen. Wenn er sich über solche Angriffe aufregt, gibt es Ärger, deswegen sollte besser niemals mit jenen gesprochen werden und er sollte sich aus ihrer Nähe entfernen, um nie in Gefahr zu geraten zu erkranken oder zu leiden. Aber jeder kann auch noch zu Hause angegriffen werden. Wenn er schläft, können Feinde über ihn herfallen und mit ihm Unfug treiben, wie es ihnen gerade am besten gefällt. Sie verraten sich dabei und ruinieren sich alles selbst. Sie denken, der Zorn des Angegriffenen tue ihnen gut, denn sie empfanden den als Liebe und Stärke, halten sich für gut und den Einzelnen für böse. Sie lernen das von den Lehrern und den Kaplänen, die sich über die Einzelnen lustig machen, die wollen sie los sein und nie wieder sehen. Auch in ihnen wird der Zorn wachsen und gedeihen. Sie werden nur noch leiden, müssen sich ihr Tun überlegen und ändern, um Unschuldige zu quälen und zu Schuldigen erklärten.
Der Zorn macht die Angreifenden schwer krank. Er macht auch alt, denn er ist schwarz, wie die Hexerei. Ein wenig erinnert er an den leichten und feinen Ruß, der durch die Luft schwebt und überall haften bleibt und klebrig ist. Das schwärzt an und sieht böse aus. Das bringt das Verderben und das angegriffene und schwächliche Wesen tut all das zurecht und kann nicht anders, denn es ist seine Natur sich zur Wehr zu setzen. Die Vielen sind nicht fähig sich nicht gegen den Einzelnen zu wenden, denn der ist für sie zu verlockend und sie kriegen eine Freude, wenn sie ihn in der Klemme haben und er nur noch stottert oder gar heult. Aber einer findet den Tod eher, wenn er stark ist, zu viel des Guten tut und sich in die Tiefe stürzt, anstatt sich langsam dorthin zu begeben oder sich in der Höhe zu halten. Doch gibt es nur Wenige, von den Schwachen, die sich gegen den Tod zu wehren wissen, die sich bewahren und schützen so gut es geht und niemals in die gestellten Fallen tappen.
Der Schwache wird auch suggestiv angegriffen, bis er sich nicht mehr zurecht findet und seinen Verstand verliert, denn die fremden Willen zwingen sich ihm auf und er geht unter. Die Getränke in den Lokalen sind nicht besonders gut schmeckend, sind alt und zum Teil verdorben. Zwar hat er keinem Übles angetan, doch kann das auch nur die eigenen Meinung sein, denn meist sind die Leute sehr klug und hinterlistig, erfinden Märchen, um Angriffe zu starten oder sich gegen den zu wenden, denn Gründe sind nötig und grundlos sollte kein Angriff gestartet werden. Zudem ist die Bedienung frech. Sie gibt vor, beleidigt worden zu sein, wenn sie jemanden bedient, auch wenn sie Trinkgeld kriegt. Meist will sie jene strafen, die Trinkgeld geben, nehmen an, sie würden es für ein Vergehen bekommen haben.
Auch wenn er freundlich zu den Bedienerinnen ist, wird er angeschnauzt, denn sie meinen, das sei Anmache und das möchten sie nicht. Sie mögen nur Reiche. Die dürfen auch sehr frech sein und wenn sie vom Wohlhabenden beleidigt wurden, wollten sie trotzdem süß und lieb sein. Sie putzten sich heraus, zogen sich eine schönere Schürze an, um noch lieblicher auszusehen und sie flöteten mit dem Galan um die Wette, um doch noch zum Erfolg zu kommen und vielleicht einen Treffer zu landen. Alles ist völlig unnötig, auch das Lokal und alles im Leben ist mehr oder minder unnötig. Alles Genießen und Trödeln war nur Unfug, auch das Lokal, in das er sich begeben hatte, denn er war nur ein Mensch und hatte Leistungen zu erfüllen und sich auch dementsprechend anzustrengen, um endlich als erster das Schaffen zu erarbeiten und das war der Grund dafür überhaupt noch zu leben.
Das Getue in den Gasthäusern war recht albern, wenngleich in Restaurants und auch Hotels der Anschein gegeben wurde, man würde anständig bedient und alles liefe seriös ab.
Ob einer die Leute anschaute oder sie überhaupt nicht beachtete, es war völlig gleichgültig, denn sie konnten aus allen Arten des Benehmens schließen, was sie wollten.
Es ging freilich um das Trinkgeld und um andere Kleinigkeiten, denn die Bedienerin hatte für Gäste zu sorgen und schön für sie zu sein, sonst waren diese nur selten im Haus und blieben aus, saßen lieber zu Hause vorm Fernseher, um sich die schöne Zauberwelt anzuschauen, die ihnen geboten wurde. Es war sicherlich nicht uninteressant mit den Frauen zu reden, um zu erfahren, was sie von einem hielten.
Sie wissen, um was es dem Gast ging, ob er sich für sie interessierte oder für ein gewisses Produkt oder ob es sich um Sucht und Gier handelte, wie üblich, was sie aber ablehnten, wie die Armen und Arbeitslosen, denn die waren Blöde, die keine Frau um sich duldete, auch wenn sie sich sehr freundlich gaben und Trinkgelder ablieferten, ohne deswegen irgendwas zu verlangen. Aber wer sich alles anschaute und feststellte, es handelte sich nur um Show, wird nicht lange und auch nicht oft in Lokalen hocken. Jene Zeit ist doch verloren, vor allem, wenn einer dort nicht ungeniert seine Arbeit verrichten durfte. Wer den Rauch und Gestank der Waren nicht mochte, war überhaupt abgeneigt in ein Lokal zu gehen und zog es vor in seiner guten Stube zu bleiben, wo er in Ruhe gelassen wurde und alleine war. Das Benehmen der Leute ist bereits sehr gefährlich, denn sie bewegen sich falsch und nutzen einseitig ab und verrenken sich ihre Glieder. Oft merkt er, die Leute haben keine Ahnung von der Realität und starren nur dumpf vor sich hin, geben Idiotien von sich, sind berauscht oder müde. Das waren die Manischen und zugleich Süchtigen, von denen es in Lokalen einige gab.
Das Tun ist auf die Nachkommenden ausgerichtet
Das Tun der Gesellschaft ist auf die Nachfahren ausgerichtet, denn diese sind zur Erhaltung des Standards wichtig. Es reicht nicht den Standard zu halten: denselben zu erhöhen war Pflicht. Wer brav tätig ist und zu etwas kommt, macht alles nur für seine Familie, damit er eine brave Ehefrau kriegt, mit der er die Nachkommenschaft produzieren kann.
Wie sie auch vorgehen, es können nur die natürlichen Pflichten erfüllt werden und wenn es unterlassen wird, sind jene weit weg vom Weg, können nirgends unterkommen sowie niemals das Glück finden, das nur von der Natur gegeben wird, an jene, die sich ordentlich zu verhalten wissen. Es kann aber auch andere Schwerpunkte geben. Es geht nicht nur um die Nachkommenschaft, denn das wäre zu leicht. Es geht auch um die Verbesserungen, um die Erhöhung des Könnens und Wissens. Es muss Personen geben, die sich ständig mit Problemen zu befassen haben. Auch regen sich die Leute über jene auf, die scheinbar Unnötiges tun. Aber unnötig ist doch alles. Das versetzt Menschen in eine Zwickmühle, denn das kann alles sein, auch die Tätigkeit, wenn jemand daraus einen Lustgewinn erzielt, er seinen Sadismus ins Geschehen einbringt.
Auf diesem Gebiet gibt es die Mystik und das Unnötige wird als das Gute hingestellt und als das Nötige, das bereits verächtlich betrachtet wird und jeder zu kennen glaubt. Aber selbst die Freizeitbeschäftigungen sind nicht unnötig und was die Leute auch brauchen, sie wollen Gewinne und Vorteile erzielen. Aber das ist nicht ohne weiteres möglich, solange es nicht um die Wahrheit und um die Vorzüge geht, sondern nur der Konkurrenzkampf im Vordergrund steht, der nichts weiter bringt als Nachteile.
Spitzensportler werden beneidet, da sie Unsummen verdienen, aber nicht immer gänzlich einwandfrei vorgehen, denn es gilt als kriminell, wenn jemand Spitzenleistungen bringt, die durch verbotene Hilfsmittel ermöglicht worden sind.
Unnötig ist das Leben, nichts weiter als ein Luxus des Kosmos.
Somit sind alle Lebenden unnötig und auch wiederum nicht. Alleine könnten sie nicht existieren. Sie müssen alle zusammen agieren, sonst sind sie arm dran oder die Letzten, wenn sie erwischt wurden und nicht einmal mehr ihren Sport ausüben dürfen.
Die Lager sind überfüllt und überall wird der Sparstift angesetzt. Arbeit gibt es auch keine mehr, wenn jemand nicht gut ist oder keine Freunde hat, die ihn protegieren. Jeder benötigt einen Beschützer, damit er nicht zu Schaden kommt, doch all das ist nur Annahme und unnötig, denn einen echten und guten Schutz gibt es nicht auf Erden. Wer etwas tut und zahlt, wird ausgelacht. Das Tun gilt schon als schändlich sowie überflüssig. Arbeiter werden in die Arbeitslosigkeit geschickt, um sie zu schädigen und zu beleidigen und als wertlos hinzustellen.
Die Tätigen genieren sich für ihr Tun, soweit ist es bereits gekommen, wenn sie begreifen müssen, sie werden nur noch geduldet. Sie müssen sich damit auseinandersetzen nichts mehr zu tun zu haben und keine Arbeit mehr zu kriegen.
Auch haben sie die selben Tätigkeiten auszuüben, die sie niemals wirklich perfekt ausführen. Alles das ist nichts weiter als Dynamik, die zum Problem für alle wird und doch das eigentliche Betätigungsfeld für sie ist, denn ohne Bewegung gibt es kein Leben und auch keine Welt, die sich schuf.
Wie sie auch immer entstand, sie war ewige Zeit existent, hat sich aus einer Substanz geschaffen und kann auch wieder eingestampft werden. War es eine Explosion? Was auch immer den Kosmos entstehen ließ, er und die Welt, auf der gelebt wird, sind existent. Einer erwachte und war zuvor bereits da. Das machte ihn böse und er möchte sich und die Welt vernichten.
Der Junge
Der Junge, dem einst gesagt worden war, er dürfte niemals über einen Zug klettern und sich auf diesem aufrichten. Er käme dadurch um, hatte einige gute Freunde um sich geschart, die mit ihm in der selben Stadt studierten.
Dort gab es unzählige Studenten und er war guter Dinge und hatte alles nur getan, um zu beweisen, die Weissagungen konnten nur Humbug und Blödsinn sein, vor allem die des einen Idioten, der es ihnen mitteilte, warum auch immer -wohl in einem Anfall von geistiger Umnachtung.
Alle wollten urplötzlich über einen Zug klettern, nachdem er diesen Leuten erzählt hatte, das niemals tun zu dürfen, wenn er in Wien studierte. Sie meinten, wer diesen üblen Quatsch wohl erzählt hätte. Als er mitteilte, wer der Täter war, lachen alle laut. Sie höhnten, jener sei ein Feigling und er sollte zum Trotz über den Zug klettern.
Sie waren wie berauscht und kamen, als das gesagt wurde, gerade an einem Bahnhof vorbei und es hieß, wenn er es nicht machte, werde er selbst ein Idiot werden, wie der eine, der das einst zu ihm gesagt hatte. Wehe er mache es nicht, dann sei er der erbärmliche Feigling und müsse dafür leiden und könne niemals erwachsen werden. Solche Weissagungen sind idiotisch und niemand konnte diesen irren Quatsch glauben. Sie dachten nicht korrekt nach, denn sie waren zu wild entschlossen zu beweisen, die Weissagung wäre Unsinn.
Als er soweit war und auf einen der Züge stieg, lachten sie und verlangten auch, er sollte sich endlich aufrichten, denn das sei der Akt, um den es ging und der ihn erst von diesem Fluch befreien würde. Auch das tat er. Er stieg auf den nächstbesten Waggon und richtete sich auch noch auf. Seine Freunde lachten und doch war ihm, dem auf dem Waggon Befindlichen unwohl zumute, als hätte er eine Dummheit angestellt. Auch er und sein Freund war aus dem selben Ort und aus der selben Straße, wie der Wahrsager, den sie verachteten, der zu blöde spaßte, wie bei jener Warnung, die schamlos übertrieben war. Der junge Mann, ein Student, war noch nicht einmal gänzlich aufgerichtet, als ihn ein Blitz aus der Oberleitung traf und seinen Pelz verbrannte. Der über einen Meter und achtzig Zentimeter Große schrumpfte gehörig zusammen und sah beinahe aus wie ein Kind. Der brav Folgende und Gehorchende wackelte, zuckte und sank in sich zusammen. Laut klang sein Todesschrei durch die Luft, um zu ersticken und als Echo zu rumoren. Er verbrannte und verkohlte bis zur Unkenntlichkeit, fiel zu Boden, wo er noch kurze Zeit zuckte und etwas sagen wollte, aber nichts dergleichen mehr vermochte.
Gewaltig war die Aufregung in dem kleinen Ort. Sie begannen dafür den Wahrsager noch mehr zu hassen. Seine Eltern hatten den Verunglückten heiß geliebt. Er war noch nicht einmal neunzehn, als er hilflos verbrannte. Zorn entstand. Die Schuld des Verunglückten wollten jene nicht begreifen. Sie gaben nur dem Seher die Schuld, der aber keine hatte, denn er hatte nur gewarnt und zu dem Jungen und den Zuhörenden gesagt, er sollte sich davor hüten und noch das Warnen wurde ihm sehr übel genommen. Es war jenen Leuten suspekt. Anstatt es zur Kenntnis zu nehmen, wollten sie es als Verteufeln hinstellen.
Wie konnte ein Erwachsener nur so blöde sein und über einen Waggon klettern? Er musste doch von den Oberleitungen wissen, die ständig Strom führten. Wieso hatte er sich zu einer solchen Eselei treiben lassen? Soviel Verstand hatte er, alles genau zu bedenken und zu wissen, nur die Schmalspurbahnen wurden mit Diesel angetrieben. Es hieß unvermittelt, der Wahrsager sei an allem schuld. Nur dessen Aussage konnte den jungen Mann soweit gebracht haben. Deswegen sei er dort hinauf geklettert, sonst gab es keinen Grund solchen Unfug zu treiben. Es musste zum Widerspruch kommen. Von der Seite seiner Familie war lange Zeit unheimlich viel Druck auf den Wahrsager gemacht worden, was er bemerkte. Gegen den Druck wehrte er sich. Jene schädigten sich, wie alle Leute, die wüteten und gegen den Todfeind vorgingen, zumal es sich um einen Unschuldigen handelte, der nur gewarnt hatte, um das Unglück zu verhindern.
Die Geschichte hatte sich abgespielt, als sie noch Schüler waren – auch der Wahrsager. Zwei Verwandte balgten sich, wollten eine Meinungsverschiedenheit austragen, als der etwas Ältere vorbei kam und sich einmischte. Er sagte, der Verlierer müsse schon als achtzehn Jähriger sterben. Der Verlierer sprang auf und wollte wissen, was er dagegen tun könne.
Als er hörte, er sollte besser niemals in Wien studieren und wenn doch, dann sollte er niemals über einen Zug steigen und wenn doch, so sollte er sich dabei niemals aufrichten, blickten sie entsetzt drein und wollten es nicht glauben. Sie nannten ihn einen Spinner, obwohl er meist Recht behielt. Der Widerspruchsgeist der Jungen war es aber, der sie derartig bösartig machte und sie allesamt gegen den Wahrsager vorgehen ließ, der nur helfen wollte und das Schicksal des Jungen ahnte und ihm tat es sehr leid um denselben.
Seine Verwandten wollten sich am Wahrsager rächen. Der junge Student war unwiederbringlich verloren und am Verwesen. Das Kesseltreiben begann, gegen den, der es gewagt hatte, Recht zu haben. Er hatte einmal zu oft Recht gehabt und deswegen wurde er der Hexerei bezichtigt. Nicht nur von den Geistlichen, sondern von den Verwandten des Verstorbenen, der sich selbst hingerichtet hatte und sich von seinen Freunden soweit bringen ließ, obwohl er keinerlei Vorteile davon hatte.
Parteien, die wegen ihm Stimmen verloren oder keine zusätzlich gewannen und die Bankrotten, die nur wegen ihm in den Konkurs schlitterten, meinten, es sei höchste Zeit etwas gegen den Hexer und Bösen zu unternehmen, denn niemand der so blöde sei, konnte so oft Recht behalten.
Sie kamen aber nicht mehr weiter, denn sie hatten keine eigenen Ideen und er wollte nichts mehr sagen, nachdem er viel Gift verabreicht bekommen hatte, durch das er verblödete. Aber sie wollten ihn nicht auslöschen, denn seine Ideen könnten eines Tages wieder gebraucht werden.
Alle Kontrahenten kamen sich zu klug vor und waren es doch nicht, denn sie wollten ihm nichts dafür geben, sondern alles Geld für sich. Das hielten sie auch für das Intelligente am Menschen, denn nur der Dumme ließ sich ausnutzen. Er hatte zwar die Ideen, aber sie wollten vorgeben die Guten zu sein. Niemand aber lebte so wie es sich gehörte, zumal der Spaß viel zu wichtig war. Sie taten nur, was sie am liebsten taten und das war nun einmal Blödsinn, der alle in den Ruin trieb.
Sparen
Es wird allgemein gemeint, das Sparen sei das Beste und deswegen wollen alle Leute nur noch sparen. Das wird das Gute, auch das Rechtschaffene genannt, wenngleich es nichts bewegt und die Sparer die Dummen sind, nur ausgenommen wurden und sie bekamen auch nie die Summe, die ihnen versprochen wurde. Sie bekamen immer weniger heraus, wegen der Inflation und auch wegen der Zinsen-Ertragssteuer, die viel zu hoch war. Es gab auch noch Abgaben an die Banken zu bezahlen, die niemals Beträge zurückzahlten, die erst versprochen wurden, auch wenn es vertraglich zugesichert worden war.
Wer Unsummen einlegte, verlor dadurch Unsummen und jene, die das wagten, die Gelder zu entwerten und auch neue Abgaben zu erlassen, wurden zudem geehrt.
Sie raubten nur und sie wollten niemals anders vorgehen, denn es ging ihnen nur um den Ruin der guten und einfachen Bürger, die sie aushungern und ausnutzen wollten, um selbst reicher und mächtiger zu werden, was sie aber auch nicht schaffen und kein Mensch vermag dergleichen.
Der Bürger musste für sein Dasein immer mehr hinblättern. Die Obrigkeit wollte mehr Geld kassieren, denn sie war sehr bedürftig. Sie wollte es auch sein. Wer mehr bekam, musste bedürftiger sein, sonst würde er nicht immer mehr wollen und meinen, er bekäme für seine Nullleistung noch zu wenig zugeschossen. Der Bürger wurde immerzu bestraft und ausgenommen und wenn sie es wagten selbständig zu werden, wurden neue Schikanen gebaut, um sie schnell in den Ruin zu treiben. Für einen Normalbürger war es unmöglich gute Geschäfte zu tätigen, denn alles Gute war längst in festen Händen. Die Reichen unterboten die kleinen Gewerbetreibenden und ließen sich selbst ruinieren, denn sie bekamen vom Staat Geld zugeschossen. Sie bezahlten keine Steuern, damit nicht zu viele Leute arbeitslos wurden. Neue Kartelle wurden geschaffen, um den Kleinbürger in den Ruin zu treiben und um alles aus seiner Tasche zu holen. Er hatte Marktanteile zu kaufen, was sehr teuer kam und wer arm war, war nicht in der Lage dazu. Die Bürger wurden ausgehungert, mussten die höheren Abgaben berappen und die Inflation kostete einen Teil der Löhne und kleinen Gehälter. Steuern wurden erhöht. Der Strom kostete mehr als je zuvor und die Steuer für die Fahrzeuge wurde erhöht, eine neue Maut eingeführt und Sparpakete traten in kraft. Es gab andauernd mehr Menschen, die weniger Raum zur Verfügung hatten und das verteuerte alles. Auch die Lebenserwartung stieg, doch wollten die Menschen weniger konsumieren als je zuvor. Die Nahrung schmeckte nicht mehr und machte fett. Die Überalterung machte es den Jungen schwer eine Arbeit zu finden. Sie vermochten nicht mehr als die Alten und verdienten weniger, obwohl sie mehr Geld benötigten. Wer von den Jungen konnte sich gegen die Erfahrenen durchsetzen? Alte hatten viele Jahre Praxis vorzuweisen und waren den Unternehmern und Gewerbetreibenden viel zu klug. Die Alten waren zudem vermögend, sie hatten genügend Geld zusammengekratzt, um sich ein schönes Leben zu leisten. Unabhängig waren sie auch geworden. Sie waren zwar alt, aber sie besaßen den Charakter und waren interessant für die Jungen und die Bräute, die niemals nein zum Geld sagten. Die Jungen und die nicht Erfolgreichen hatten das Nachsehen, waren aber in der Überzahl.
Güter und Waren kaufen
Wer überhaupt noch Güter und Waren erstand, war der Angeschmierte und verlor sein Vermögen. Der Konsument war anders geworden, hatte überall zu sparen und das Gesparte wird nicht mehr angerührt, sondern veranlagt. Es gehört schon den Banken und jenen, die es übernahmen und verwahren. Wehe einer nimmt es wieder, dann werden die Kassiere böse. Die Banken gehen in Konkurs, denn sie treiben doch nur Schindluder mit dem Geld der Einleger.
Das Gesparte führt die Wirtschaft weiter und hält sie in Schwung. Sie funktioniert nur, solange es Dumme gibt, die ihr Geld noch veranlagen, anstatt es zu vergeuden und Schulden zu machen, die sie niemals zurückzahlen, bis sie in Konkurs gehen und gar nichts mehr zurückzahlen brauchen.
Wird das Gesparte wieder geholt, aus welchen Gründen auch immer, kommen die Kassiere mit den Chefs heran, um den Kunden daran zu hindern, ihn auf einen anderen Tag zu vertrösten und sie drohen mit dem Gericht, denn sie haben niemals Geld zur Verfügung und wollen keine Konten mehr überziehen lassen, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten, die aber entstehen, da sie an chronischem Geldmangel leiden. Wäre das gesamte Geld im Umlauf, könnte nichts mehr ausbezahlt werden und wenn jemand Geld behebt, wurde er vertröstet, erst habe das nötige Geld organisiert zu werden. Wohin aber versickern die Gelder? Werden sie in schwarze Kanäle abgeleitet, wo es mehr wert zu sein scheint? Bei Tagesanbruch kommt es wieder zur Bank zurück, um dort dem Chef als Unterlage zu dienen. Es kann doppelt arbeiten, bei Tage und bei Nacht, was doch besser ist als wenn das Geld in den Nächten brach liegt, die Banken geschlossen sind und Geld nur vom Bank-Automaten abgehoben werden kann. Das Geld hat keine Pausen nötig. Es speist niemals und schläft nie. Viele gute Methoden können dessen Kraft optimieren.
Wenn die Spar-Zinsen niedriger werden und die Kredit-Zinsen erhöht, kann auch der Schuldenberg des Staates abgebaut werden, was der aber nicht mag, denn der soll sich nur erhöhen, um alle braven Bürger zu erschrecken. Wer auf diese und andere Arten Gewinne erzielt, ist glücklich, denn er kann Schulden machen, zudem auch Guthaben aufbauen und in allen Bereichen Gewinne erzielen, wenn er sein Geld und seine Schulden gut einsetzt. Was aber nutzt der Traum von Glück und Reichtum, wenn es keine Möglichkeiten mehr gibt, wenn jede Chance fehlt und auch für alle Mühen und Plagen nichts außer Ärger zustande kommt, jemand gar bestraft dafür wird? Das sättigt ein für alle Male von den Träumen, denn sie machen nur unzufrieden, wenn sie nicht realisiert werden können. Die Enttäuschungen kriegen gewaltige Ausmaße, wenn die Vorstellungen und Wünsche mit der Realität kollidieren.
Tauschhandel
Er war nur ein Träumer und doch wollte er es versuchen. Am Beginn war er guter Dinge. Aber dieses Gefühl wurde ihm abgewöhnt. Er wurde als etwas hingestellt, was er nicht war und dort wurde ihm verraten, was die Leute über ihn berichteten und als was er eingestuft worden war. Er wurde auch noch vom Neid der Kollegen getroffen, die ihm seine Kunden abwarben und über den Tisch ziehen wollten, ihm aber keinen Geldbetrag zubilligten, sie an chronischem Geldmangel litten und nur Lügner und Betrüger sein konnten, so wie sie ihn behandelten. Er hatte sich viel zugemutet und mit den Leuten zu wenig gesprochen. Zudem hatten ihm die Leute keine Chance gelassen. Die Geschäftswelt kannte er aber, wie alle Leute, die leben und arbeiten. Es funktionierte alles natürlich. Gegen die Gewalten und die Übermacht der Kollegen kam er niemals an. In jener Stadt war er noch neu. Dort wollte er etwas Neues versuchen, sonst wären seine Reise und die Übersiedlung und alle Kosten, die daraus erstanden, nutzlos gewesen. Als er eingeladen worden war, war er guter Dinge, war woanders vorbestellt, fand dort aber keinen Zugang. Eine Tür öffnete sich und eine Person meinte, er könne es bei den Tauschhändlern probieren. Die suchten nach Arbeitskräften und das wäre eine gute Möglichkeit für ihn gewesen, doch noch einen Job zu finden.
Er verdiente dort aber nichts und die Ausbildung war sehr knapp gewesen. Er wurde dabei als Blödmann hinstellte, der nichts kapierte. Er war auch nicht aus dem richtigen Bereich, denn ein Arbeiter hatte bei ihnen nichts verloren. Hätte er einen Betrieb, wären sie von ihm sehr angetan gewesen und sie hätten ihm Blödsinn aufgeschwatzt, den er aber diesen Schurken niemals abgenommen hätte, denn er ließ sich von niemanden belügen. Er hatte dieser miesen Ausbildung nie bedurft, wenngleich diese Firma oft neue Arbeitskräfte anwarb, die sie aber auch sehr schnell wieder abbaute, da sich nur wenige Personen durchsetzten. Alles wurde falsch erklärt und schließlich das Gelernte und Beigebrachte als falsch hingestellt und behauptet, jener könne niemals einer von ihnen werden und hätte in jenem Gebäude nichts mehr verloren. Der Angeworbene bemerkte auch gleich, der Werber hatte keine Ahnung von Geschäften und er stammte aus einer Gegend, die von Speditionen und Fuhrunternehmen übersättigt war. Er stellte sich auch als konkursreif vor, und er benötigte dringend Geschäfte, die aber einträglich sein sollten, sonst gab es für ihn keine Rettung mehr und er könne sich die Kugel geben, um die Familie nicht Not leiden zu lassen.
Er hatte nur einen Kunden geworben, der am Rande des Ruins stand. Niemand konnte seine Firma mehr retten, auch die Kollegen waren ähnliche Fälle, wie er schon bemerkt hatte, denn sie waren nur Zwischenhändler, die Provisionen kassierten und das nicht zu knapp. Er zog sehr enttäuscht ab und sein scheinbarer Erfolg war nur Zeitverschwendung, denn er hatte alles falsch gemacht und einen potentiellen Kunden abgeworben, der keine Ahnung von Geschäften hatte. Er hätte mindestens ein Akademiker sein müssen, ein Millionär, um in diesem Spiel längere Zeit über mithalten zu können.
In der Stadt im Mai
Es war wieder Mai und der laue Abend war angenehm. Die Begierden, die in ihm wuchsen, machten in sehr böse und waren ständig im Wachsen. Er war die lauen Maiabende in der Stadt noch nicht gewohnt und deswegen vermochte er sich nicht zu beherrschen. Alle Frauen sahen für ihn begehrenswert aus und sie benahmen sich zu verführerisch, um es noch länger zu ertragen. Er hätte sie nie beachten dürfen und doch blieb ihm nichts anderes über, ihr Duft und ihre Geräusche brachten ihn um den Verstand.
Die Frauen kannten ihre Macht über die Männer, die sie ausspielten und verstärkten. Sie wollten von den Männern nur eine Energie, die sie aber fett machte. Die Frauen kamen sich viel schöner vor, wenn sie fett waren, seitdem die Schaufensterspiegel sie dünn wirken ließen und seitdem alle Spiegel dünn aussehen lassen. Aber auch die Männer mochten die fetten Frauen und sie wurden ihrer nie überdrüssig. Frauen bekamen niemals genug vom Sex. Erst wenn die Massen an allen Ecken und Enden runter hingen, wurden die Männer frech, auch wenn Frauen für sie durchs Feuer gingen. Männer taten angeekelt und wollten nichts mit ihnen zu tun haben, drohten, sie würden sie verlassen, wenn sie sich nicht einschränkten, zumal die Gier doch sehr teuer kam, vor allem wenn der Mann nicht reich war. Die Frauen von Reichen hielten sich stets schlank, sonst wurden sie ausgetauscht und zwar gegen eine Schlankere.
Wie traurig konnten Frauen werden, die sich Gewicht an züchteten, wenn sie die ersten Falten an sich bemerkten und wenn sie in ihre Gesichter Puder und Creme auftragen, um die Falten und das Alter zu verbergen, es aber nicht mehr schaffen. Wenn sie sich sonnten, bekamen sie noch ärgere Probleme mit ihrer Haut, denn die begann sich unregelmäßig aufzulösen und ihre Haut verlor die Glätte. Es kam zur Orangenhaut, die sie ängstigte und wieder in Bewegung brachte. Sie bezeichneten die Sonne zu gerne als gefährlich und wenn sie als gefährlich hingestellt wird, sind stets die Schweren am Ruder, haben das Sagen bei den Ärzten und überall. Sie verbergen sich vor den Sonnenstrahlen, um niemals gebraten zu werden. Sie kamen sich sehr gut aussehend vor, wenngleich ihre Schönheit nur Masse war. Sie ergossen ihren Zorn und ihren Neid gegen die Schlanken, die sie als unterentwickelt und schwächlich bezeichneten. Sobald sie aber abzunehmen begannen, verschwand alles und auch die Lust verging rasch. Der Organismus der Frauen, die abnehmen, wird auf Sparflamme umgeschaltet. Sie haben keine Freude mehr am Leben. Sie kriegen vor jeder Anstrengung Angst und beginnen alles zu verschlingen, was fett und geil macht. Die Gier ist eine Sucht, die sich in der Kindheit entwickelt. Jene sind nicht sonderlich geil, wenngleich es auch Ausnahmen gibt, vor allem bei jenen, die Unmengen essen und trinken, um niemals Hunger zu verspüren. Sie sind unausgeglichen und ihre Bosheit leben sie durch das Essen aus. Das macht sie scheinbar zahm und lieblich, was sie nicht sind und auch niemals sein können, sie sind Raubtiere. (Ein großer Psychologe nannte jene Fälle: Oral fixiert und wurde dafür von jenen sehr schwer bestraft.)
In solchen Nächten konnte sich auch der Einheimische nicht mehr beherrschen, denn auch er wurde von den Gerüchen und Begierden gepackt und war er nicht aus Stein, hatte er keine Chance gegen die Naturtriebe anzukommen, die ihn zum Handeln zwangen.
Er war unterwegs, in solchen Nächten, fuhr nach Hause aufs Land, wo er nach wie vor sehr gerne war. Die schöne ländliche Gegend hatte es ihm angetan. Diese hatte er sich von Zeit zu Zeit zu genehmigen. Dort wirkte die Sonne am schönsten.
Auch seine Verwandten hielten sich dort auf, die Eltern, die er mochte. Er fand keinen guten Job und nirgends hielt er es lange aus. Die Leute in den Firmen, die er beehrte, mochten ihn nicht und versuchten ihn loszuwerden. Niemand wollte ihn frei und franko durchfüttern und wenn er ein paar Monate irgendwo verblieb und nicht hinaus geekelt wurde, passierte etwas Unvorhergesehenes, damit es doch zum vorzeitigen Ende der Beschäftigung kam.
Bei den Tauschhändlern hatte er nie Geld gesehen. Diese schienen nur Diebe zu sein, die ihm alles weg nehmen wollten. Scheinbar wollten sie ihn als Perversen einstufen und gaben vor, er sei bereits als Perverser eingestuft, als er sich über die Frechheiten einer dort Beschäftigten aufzuregen begann. Sie tat, als sei er in einen verliebt und das war eine Unverschämtheit, die er nicht gelten ließ. Die Leute mochten ihn nicht und sie hielten ihn auch für inkompetent. Wie er war, wollten sie ihn nicht und so wie sie ihn wollten, wollte er nicht sein. Die Auseinandersetzungen waren unnötig und er hatte sie nicht gewünscht. Es blieb ihm aber nichts über als um die Wette zu streiten. Er konnte sich auch nicht rächen, obwohl er das Recht dazu hatte. Vielleicht gab es jene aber längst nicht mehr und die Rache wurde geistig vollzogen, wie es sich gehörte. Er hatte sich nie wieder um die Sorte gekümmert, nachdem sie ihm zu blöde gekommen waren und das taten die Leute stets, um ihn los zu werden. Sie wirkten nobel, waren es aber nicht. Auch die Beamten wollten nie wieder etwas mit ihm zu tun haben, es hieß, er sei unter aller Würde. Sie verlangten von ihm auch eine Entschädigung, da er sie beschmutzt hätte, obwohl sie sich nur selbst beschmutzt hatten, perverse Sadisten waren, was sie mit ihren Aussagen und Handlungen verraten hatten.
Gesund
Er war gesund und ihm gefiel trotzdem irgendwas nicht. Der Atem war zu trocken und ein sandiges Gefühl – im linken Lungenflügel zu spüren. Die Verdauung hatte noch nie ordentlich funktioniert. Er konnte sich alles besser vorstellen und unzufrieden war er immer, ob es ihm gut oder schlecht ging. Auch wenn er alt und froh war noch am Leben zu sein, konnte er Unzufriedenheit zeigen und es allen um sich wissen lassen. Er lebte so recht und schlecht. Die Leute redeten zu viel Blödsinn. Sie logen stets, bis sich die Balken bogen und die Häuser einstürzten. Aber das hatten sie damit nicht beabsichtigt. Er war nicht anders als jene, nur ein wenig dümmer vielleicht, wagte es auch noch frech zu werden und fühlte sich stärker als er war. Er spürte schon längst den Tod, der ihn festhielt und seinen Griff festigte, aber er verdrängte das irgendwie. Wenn er sich sehr anstrengte, spürte er bereits seine Schwäche. Der Husten packte ihn mitunter – im Winter – wenn es kühler und der Nebel dicht wurde und die Luft erfüllt war mit den feinen kleinen Staubpartikeln, die zum Husten reizten. Das hatte er längst vergessen, wie die Angst vor dem Tod und vor den Menschen. Sie hatten ihm diese Furcht eingeflößt und wachsen lassen.
Auch der Husten war passend, damit er den Staub wieder wegbekam und den giftigen Schleim los wurde. Aber auch das war vergessen. Das Gesamtwissen war weg, alle Erinnerungen an jene, die ihn loswerden wollten.
Er wurde nur noch abgelehnt, auch von den Verwandten. Aber es war keine Lösung jemanden umzubringen. Wenn sie ihn aus ihrer Gemeinschaft verbannt haben würden, fänden sie es korrekt und richtig und es war die Pflicht ihrer Geliebten, den Bruder zu ärgern und er sollte so rasch wie nur möglich endgültig zum Teufel gehen.
Leben lernen müssen
Mit dem Altern hat einer auch leben zu lernen. Mit allen Erfahrungen, die gesammelt wurden, erkennt einer: Leiden und Schwächen mehren sich und mit diesen hat sich jeder zu erhalten oder es steht noch übler um ihn und vorbei ist es mit der Herrlichkeit.
Wer am Sein und an den Genüssen keinen Gefallen findet, wird nur verärgert, wenn sie ihm aufdrängt werden. Er will noch die von der Natur erhaltenen Geschenke und Gaben los werden, die der Sex und auch die Freude und das Glück sind. Diese Hilfen sind anzunehmen, die zum Teil auch aus Wünschen resultieren. Wie ein Organismus auch darauf reagiert und welche Leiden aufgrund der Wünsche auch entstehen, diese hängen von jedem selbst ab und kommen aus dem Bereich der Triebe, die einer aussuchte und vererbt bekam und von denen er träumt. Jeder macht sich selbst krank und auch selbst gesund. Wer von den Mitmenschen krank gemacht wird, ist aus eigener Schuld erkrankt. Er reagiert empfindlich auf Einflüsse, die er aber selbst hat und deswegen ist er alleine daran schuld, wenn er auf die Welt und auf Leiden übel anspricht und falsch eingestuft wird. Das wird kriminelles Vorgehen genannt, wobei es meist keine Strafen für die Täter gibt. Sie leiden und müssen sich selbst bestrafen, denn sie kriegen ein schlechtes Gewissen und erkranken an der eigenen Bosheit.
Die Selbstbestrafung ist ein Grund noch viel härter gegen jene vorzugehen, die alleine sind und zu schwach, um sich gegen die Starken zur Wehr zu setzen. Die Einzelnen werden als verrückt eingestuft und akzeptiert wird niemand, der alleine unterwegs ist und niemand will Fremde verstehen und am liebsten hätten sie alle Leute völlig gleich gemacht und wie Blumen zurechtgestutzt. Schließlich sind auch alle gleich und verfügen über die selbe Meinung und dann sind sie meist tot und entschwunden. Ihr Geist ist nur Energie, die sich mit dem Tod verflüchtigt, was aber niemand einsehen will, obwohl es jeder weiß und sich deshalb vorm Tod bewahren möchte.
Krankheiten
Krankheiten sind stets Chancen auf Besserung, auf neue Erkenntnisse und auch Erinnerungen ans ewige Wissen, das aus unklaren Gründen verloren und vergessen wurde.
Krank wird jeder durch die Schwäche und die Nachlässigkeit und durch das zu genaue Achten auf Gefahren. Dabei vergaß er seine eigenen Ziele und wird deswegen von der Natur mit Krankheiten versehen, die ihn wieder an das Ziel erinnern sollen. Wer nie mehr auf die Natur und auf die Welt reagieren will und seine Ziele gänzlich vergessen hat und nie voll hinter der Sache stand, die zu erledigen war, wird sehr arm dran sein, gerät in die übelste Situation, denn wer sich und seine Ziele vergaß, kann nur noch übertreiben. Die Wünsche werden zu seinem Verderben und er hat das Leid für sich gepachtet. Er hat Not und Elend zu erdulden, was ihm helfen und wieder regenerieren soll. Lust und Glück bringen das Verderben. Die Krankheiten und Leiden, alles Üble sind das Schöne und Romantische. Die eigentlichen Ziele sind es und auch das Alter, die einen am Weg zum Tod einholen. Wer nicht alt werden will, stirbt aus unerfindlichen Gründen und kommt früh zu Schaden. Gleich ist das Material aller Lebenden, der Welt und des Kosmos, egal an welchem Orte sich einer aufzuhalten pflegt. Nur der Geist kennt kein Altern und das ist sehr gefährlich. Er ist zeitlos und kann in die Zukunft und in die Vergangenheit springen und ist aus einem nichtigen Material, obwohl er gewissermaßen doch existiert. Mit ihm operiert und agiert jeder. Ohne Geist ist nichts. Reaktionen auf Leiden und Krankheiten sind das Erwachen und die Ängstlichkeit. Bei einer akuten Krankheit gibt es so gut wie keine Reaktion mehr und der Kranke fällt in ein tiefes Loch und ins Delirium. Er verliert alles, auch was er erlebt und getan hat und schließlich sich selbst. Nur die wirklichen Krankheiten zählen. Diese können etwas am Menschen bessern und in Ordnung bringen, was nicht mehr in Ordnung gewesen war. Wer die Leiden aber pflegt und hegt und mit ihnen zu leben lernt, wird ihr Freund und auch der Freund des Todes. Lebende sind Freunde des Todes, ob sie wollen oder nicht, ob sie ihn im Gedächtnis haben oder er ihnen unbekannt ist. Er gilt als Ende des Lebens und des Sein.
Das aber ist kein Problem, denn wer nicht mehr existiert, hat alle Probleme vergessen und ist glücklich ob seiner Nichtexistenz. Das Lebende will den Tod eliminieren, was aber unmöglich ist, denn ohne Tod gibt es kein Leben und ohne Leben gibt es keinen Tod. Tod und Leben scheinen sich feindlich zu sein. Der Lebende spielt den Tod und ist der Feind. Die Lebenden benötigen Energie, die sie von den anderen Lebenden holen, ob Pflanzen oder Tiere. Jeder kann auch sein eigener Todfeind sein, wenn er sich selbst umbringt, was mutig ist und das Leiden beendet.
Jeder hat sich und alle umzubringen und das bedeutet, der Kosmos ist nur für Lebende existent. Jeder vernichtet seinen Kosmos nach und nach, mit der Schwächung seiner Sinne und dem zunehmenden Alter, gegen das er nicht einmal ankämpfen will und auch nie gelernt hat.
Wer nicht alles vernichtet, was sich ihm in den Weg stellt, ist nur ein Feigling und Schwächling.
Das alleine reicht bereits aus, um eine neue Krankheit auszubrüten. Es geht immer in der Art weiter, sonst würden die Lebenden nicht andauernd schwächer.
Wer aber den Tod zu seinem Freund hat, ist glücklich und gilt schließlich als Gewinner, der jünger und schöner wird. Er lebt auf und verstärkt sich andauernd. Er hat seine Feindschaft mit sich und dem Tod begraben und versteht alles, begriff somit: alle Schwächen sind zu Stärken umzuwandeln, ohne deswegen Techniken beherrschen zu müssen oder teuer dafür zu bezahlen.
Aus eigener Kraft hat einer alles zu schaffen. Ob es die Vorstellungskraft ist oder der Geist, der tatsächlich alles zu ändern vermag, was einen in die Grube zieht. Wer sich selbst krank macht, hat dieses Leiden nötig und die Feindschaft gegen sich hat er geschaffen, die unerbittlich an ihm zehrt und ihn verzehrt. Wer meint, Krankheiten würden je geheilt, irrt sich.
Sie werden nur aus der Erinnerung gelöscht. Durch Gift werden Warnsysteme lahm gelegt. Wer das System der Krankheiten kennt und deren Gründe begriff, kriegt die labilen Zustände in den Griff.
Die wahren Gründe der Erkrankungen kennt scheinbar niemand, denn diese werden auch heute eliminiert und zwar durch Operationen oder durch Gift. Sie werden zerschmettert, verbrannt, zerschlagen, herausgeschnitten und somit werden die Kranken zu Invaliden. Das ist der Grund für die zahlreichen Invaliden, die sich nicht mehr helfen können und Gesunden im Weg stehen. Die Gesunden haben sie aber zu Invaliden gemacht. Alle Krankheiten könnten geheilt werden, wenn die Menschen das wollten. Aber sie lehnen es ab. Sie wollen nur nach den überlieferten und alten Methoden vorgehen. Ärzte haben viele Jahre lang Menschen umgebracht und sie wurden dafür nicht einmal bestraft. Sie haben mit verschmutzten Instrumenten gewerkt und die Patienten infiziert – somit sind sie am darauf erfolgten Tod jener schuld. Viele Krankheiten entstehen nur durch die Bosheit von Personen. Ärzte wollen das, die gut daran verdienen.
Auch Theologen machen die Bürger krank. Sie traktieren Leute, um sie leiden zu lassen oder um sich auszutoben. Sie präparieren Sachen mit Viren und vergasen die Messebesucher, um die Gläubigen leiden zu lassen, die sich versündigt haben sollen oder nicht gemäß der Kirchengebote leben wollen.
Die Ärzte haben für alle Fälle Ausreden bereit und wer nicht in der Kirche vom Priester krank gemacht wird, erkrankt in den Gasthäusern, durch die Helfershelfer der Priester und Personen, die sich darauf freuen einen Bürger leiden zu lassen, den sie nicht mögen und an den Kragen gehen wollen.
Aber wer sich ausreichend bewegt und weiß, wie er seine Organe auf Vordermann bringt und sich fit zu halten hat, wird niemals krank und den greifen die Keime auch niemals an, was die Ärzte und auch die Priester sehr verärgert. Einer braucht nur ein paar Tage lange kein Fleisch und keine Fleischprodukte essen und schon ist er von schweren Leiden geheilt. Niemals muss einer zu einem Arzt gehen, denn der würde den Patienten in seiner Praxis umbringen oder vergiften. Auch die Wassermenge, die alltäglich einzunehmen sind, sollten ein vernünftiges Maß haben, um sich zu entgiften, denn wer wenig trinkt und dazu nur chemisch verändertes Zeug, wird sich nie entgiften und somit schwer erkranken und bald am Ende seines Lebens angelangt sein.
Wer sich von den Mitmenschen aber zu sehr beeindrucken und sich schwächen ließ und Gift genießt und nichts dagegen unternimmt, wird leicht und oft krank und kriegt die schlimmsten Beschwerden, die überhaupt möglich sind.
Hand auflegen
Das Hand auflegen ist nur ein übler Trick, den die guten Freunde der Priester und Ärzte erlernen, der aber funktioniert, denn beim auflegen der Hand wird ein Gegenmittel verabreicht, das Schmerzen abklingen lässt, die meist nur nervös oder psychisch sind. Jemand schmiert somit nur das Rechte auf seine Hände und schon hat er heilende Kräfte. Leiden sind nur Suggestionen, die durch das rechte Mittel und durch Freundlichkeit wieder aufgelöst bzw. außer Kraft gesetzt werden können.
Als er noch jung war, galt er als frech und die Leute meinten, er sei zu gut drauf. Als Kind war er stets gut bei Laune und guter Dinge und wenn er nicht bekam, was er wollte, wurde er ungemütlich und nervte alle mit seinem Schreien, besonders seine Eltern und Geschwister, die ihn dafür bestraften. Sie mochten ihn nur gerne, wenn er schlief. Dann konnten sie ihm seine Nase zuhalten. Mönche ärgerten ihn mitunter und steckten ihre Finger in sein Arschloch. Das liebten sie alle, auch die Nachbarn. Sie agierten wie Wahnsinnige mit ihren Fingern in seinem Arschloch und fanden das geil. Sie beschmutzten aber nur ihre Finger mit seiner Scheiße, wofür er sie auslachte, was sie sehr verärgerte, so wie alles, was er tat und sagte. Sie regten sich fürchterlich über ihn auf. War er mit der Mutter unterwegs, begann sie meist mit den Frauen, die auch wie sie mit einem Kind unterwegs waren – mit dem Kinderwagen – zu ratschen. Sie ratschte mit jeder unentwegt, die sie unterwegs traf und er unterhielt sich mit den Kindern der Frauen.
Er begann bei jenen zu fingern und mit seinen Fingern in ihren Arschlöchern zu bohren, denn das hatte er von den Personen beigebracht bekommen, die sich darüber besonders zu freuen schienen, vor allem, wenn sie es taten.
Jene wollten das auch bei ihm tun, was er aber nicht zuließ, denn sie hatten sicherlich Freunde, bei denen sie das durchführen konnten. Es gehörte sich nicht beim Lehrer alles Erlernte zu erproben. Sie hatten nun selbst Lehrer zu werden und Freunden alles Gelernte beizubringen.
Als er es bei jenen durchführte, wurde es als schlecht und mies und als Verbrechen eingestuft. Was aber an ihm durchgeführt worden war, galt als durchaus brauchbar, wie auch der Priester meinte, der das den Burschen beigebracht hatte. Nur hatte jener einen anderen Finger benutzt. Die Leute waren sich gewissermaßen unschlüssig, ob sie nicht noch andere Personen abstrafen sollten, denn es gab oft üble Vorfälle und wenn dafür Personen bestraft wurden, hörten sie auf. Einige Leute wurden abgemahnt, was jene sich nicht ohne Widerspruch gefallen ließen. Deren Eltern aber instruierten ihre fiesen Kinder genauestens, um was es beim Ministrieren und um was es in der Schule beim Unterricht für sie ging. Sie sollten sich brav bücken und auch ihre Blicke gesenkt halten, um die Lehrkräfte nicht zu verärgern und sie nicht aggressiv zu machen.
Aber die Kinder hatten niemals Böses getan. Sie waren nur nicht über alles informiert und als Unwissende konnten sie nicht bereits als Kinder bestraft werden, denn Kinder durften niemals fürs Nichtwissen abgestraft werden, das war Gesetzlich vorgeschrieben.
Jener Bursche hatte aber von seinen Eltern beigebracht bekommen, wie er sich gegenüber gewissen Leuten zu verhalten hatte und wie er die Leute am besten bestrafen konnte, wenn sie es verdienten.
Jene meinten, er sei blöde, weil er niemals etwas von ihnen verlangt hatte und doch eine Menge leistete. Sie fielen sozusagen auf seine Dummheit herein.
Viele Personen wirkten aufgrund dessen aber enttäuscht, da er niemals hereinfiel, wenn sie ihre Scherze vortrugen und ihn verblöden wollten. Er glaubte niemanden ein Wort. Er war sehr klug und sie fragten ihn oft, wie er dazu stehe oder wie es besser ginge. Auf seine Antworten reagierten die Erwachsenen aber empört. Sie fühlten sich veräppelt von ihm. Er aber durchschaute deren Absicht. Die Wahrheit konnte nur Gott persönlich wissen und auch machen. Wie sollten Lehrer und Priester und all die Eingebildeten all das verwirklichen, was sie behaupteten?
Auch die Mitschüler waren überrascht, wenn wieder ein Spiel mit ihnen getrieben wurde. Es wurde ausgeführt, wenn die Schüler müde dasaßen, dann fuhr er mit eine Hand unter die Decke und in die Hosen der Buben, um nach deren Arschlöchern zu fummeln.
Er fand dasselbe recht schnell. Er schien geübt zu sein, im Suchen anrüchiger Dinge und seine Finger waren flink, denn wenn er ihn im Arschloch eines Buben hatte, konnte der sich nicht mehr zur Wehr setzen, hatte er einst erklärt gekriegt. Die eine oder andere Person regte sich über die Frechheit auf, wenn es ihr auch sichtlich gut tat. Sie taten es aus den üblichen Gründen der Scham und auch des Ärgers wegen, der aufzukeimen begann, denn überraschende Angriffe gingen zu weit. Kinder vermochten sich so gut wie nicht zur Wehr zu setzen und wenn sie es versuchten, waren sie die Dummen, denn sie bekamen noch die Strafe und die Nachteile zugesteckt. Sie waren auch schockiert, wenn ein Finger im Arschloch oder wo auch immer bohrte und danach auch noch an die Nase geführt oder ein blöder Witz gerissen wurde, der aber nur bewies, der Akteur freute sich sehr über seine Vergehen und lebte auf, während das Opfer ausgelacht wurde. Sie kamen ihm blöde vor, wenn er sie überrumpelte und er meinte, sie mochten es und freuten sich über seine Zudringlichkeit.
Aber sie fanden das nicht sonderlich witzig. Es wurde über sie geschimpft und sie schimpften auch über ihn, den Jungen, er sei frech, weil er solches tat und das sollte ihm heimgezahlt werden, wurde mitunter geschrien. Aber jene entschwanden ins perverse Tun und kehrten niemals wieder in die raue Wirklichkeit retour.
Sie sahen wegen der Massage schwul aus und galten für ihn als Gezeichnete, wenngleich die Leute etwas gegen Personen wie ihn hatten. Sie meinten überhaupt, junge Burschen sollten erst ordentlich befingert werden. Das verstanden sie und sie wollten es ihm beweisen. Er hatte alle Unsitten nur von den Schwestern gelernt, die stets an Albernheiten und Perversitäten zu denken schienen. Eine Freundin seiner ältesten Schwester hatte diesen Schmäh angebracht und ihm erklärt, er müsse es bei den Burschen tun, dann hätte er eine gute Chance etwas Besseres zu werden und es im Leben weit zu bringen. Sie war ein lügnerisches Biest, sehr blöde und etwa acht Jahre älter als er. Sie meinte, das würden alle Leute tun und das wollten auch alle Leute genau so haben. Sie hatte damit aber nur sich selbst gemeint und als er begriff, was sie für ein mieses Biest war und sie ihn nur belogen hatte, meinte er, er wünsche ihr das größte Glück auf Erden und sie soll sich von jedem lieben lassen. Sie wollte es von jedem besorgt kriegen und niemals bekäme sie genug solange sie lebte.
Damit hatte sie nicht gerechnet und ein bekräftigendes Geschenk bekam sie obendrein, ein vierblättriges Kleeblatt, um es als reales Glück zu erklären, was eine alte Methode ist, die Magier anwendeten. Sie mochte das Fingern sehr, was er mitunter bei ihr tat, da sie es auch bei ihm versuchte. Aber sie war jene, die meinte, er soll es bei Anderen ausführen, denn alles sollte weitergegeben werden. Sie war es, die ihm das Übel beigebracht hatte, hatte ihm das ins Ohr geflüstert und eingeredet, er müsse es bei den Burschen und Männern tun, denn diese mochten es und seien die Geilen. Als er es doch noch probierte, nachdem es ein Arzt an ihm zu vollziehen versuchte, kam es zu einem Tumult und zu einer heftigen Empörung. Die Probleme danach waren gewaltig und wenn nicht seine Mutter in der Nähe gewesen wäre, hätte er es wohl nicht überlebt. Von seiner Mutter bekam er die Haue seines Lebens, die er aber rasch vergaß, wie alles, was ihm beigebracht wurde.
Auch seine Schwester, die sechs Jahre älter als er war, hatte es ihm eingeredet und es hieß auch, er würde sicher eine Süßigkeit von jenem kriegen. Aber er hatte nur Haue gekriegt und das bewies ihm, die Frauen, seine Schwestern sowie die Mutter waren verlogen und er wollte mit diesen Dummheiten nichts zu tun haben. Er wollte keiner Frau und auch keinem Mädchen glauben, denn diese logen. Sie sollten es ihm beweisen, ehe er ihnen etwas abnahm, was aber auch kein rechter Vorteil für ihn war. Für ihre Lügen sollten sie noch bestraft werden, dachte er bei sich und er ließ sie leiden und sie sollten auch Probleme kriegen, denn sie hatten ihm nun beigebracht, wie leicht es war zu lügen und jemanden in eine Zwickmühle zu bringen. Sie verloren ihren Verstand und wollten nur noch mit den Burschen schmusen und begaben sich mit jenen auf den Heuboden, ließen die Burschen an sich heran und wurden geschwängert, heirateten und litten und waren zu dumm, um ein angenehmes Leben zu führen.
Als er schließlich vom Arzt bedroht und vom gesamten Krankenhauspersonal verfolgt und gejagt wurde, als er ihm sein Stethoskop weggenommen hatte und er mit der Untersuchung begann, jene ihm nachmachte, ging es ihm an den Kragen. Er wurde die gesamte Zeit, die er im Krankenhaus verbrachte im Tiefschlaf gehalten und der Arzt traktierte ihn, denn er ließ seine Augen geöffnet, damit er alles sehen und hören konnte, was um ihn herum ablief. Er hatte aber nur das getan, was die Ärzte einst mit ihm taten, die scheinbar alles tun durften, Wenn er ihnen etwas nachmachte, hieß es, er sei böse und er gehörte bestraft. Er schien keinerlei Recht zu haben und auch seine Mutter hatte ihn im Stich gelassen, anstatt ihm beizustehen, wie es sich gehörte. Als er untersucht wurde, hatte er den Arzt ordentlich mit seinem Finger bearbeitet. Der konnte sich nur noch drehen und winden und wurde noch dunkler als ein Rettich und die AssistentInnen lachten. Doch waren die Schwestern von ihm sehr angetan und auch sie schienen es zu mögen. Er tat es auch bei jenen, damit sie endlich einmal erfuhren wie schön das war. Sie stöhnten und jauchzten und fuhren aus der Haut. Er besorgte es dem Arzt, der den Arsch hob, damit er leichter dazukam und er mehr davon spürte.
Als er im Krankenhaus eingeliefert worden war und seine Eltern wieder abgereist waren, hieß es sogleich, es sei vorbei mit der Herrlichkeit.
Die Schwester zog ihm die Hose runter und ein Finger wurde ins Arschloch gesteckt. Sie schnüffelte danach prüfend daran. Sie nannte ihn auch noch einen kleinen dummen Trottel.
Gleich darauf war er eingeschlafen. Das Narkotikum wirkte, das ihm zuvor verabreicht worden war.
Als er wieder aufgewacht war, war er mitten unter den Leuten auf dem Tisch, die sich lachend unterhielten, während der Arzt schwitzte, der sich nicht auszukennen schien. Nun war er aufgewacht und bemerkte, er tat mit dem Arzt und seinen Bewegungen mit, ohne es recht zu wollen. Er bemerkte es und sagte zur Schwester, sie sollte ihm noch eine Ladung verabreichen, worauf er aber gleich sagte, sie dürfe es nicht tun, was aber zu spät war, denn sie hatte ihm bereits eine Ladung verabreicht. Im Ruhezimmer war es noch wilder zugegangen, denn dort wurden ihm die Augen geöffnet. Er sah den Arzt, der ihn ritt und eine Stimme, die von hinten kam, die der Schwester zu gehören schien, feuerte denselben an und meinte, er solle dieses Schwein ordentlich in die Mangel nehmen.
Er konnte sich nicht einmal rühren und spürte nichts vom Vorgang, der ihn zu betreffen schien. Da trat die Ärztin ein und fragte, was los sei. Sie sagte zum Arzt scharf, er müsse ihr dafür sein Leben lang zu Kreuze kriechen. Die Schwester wurde, nachdem der Arzt zerknirscht gegangen war, mit einem, sie würden sich noch sprechen, verabschiedet und hat die Augen des Jungen wieder geschlossen und meinte, der Idiot hätte sowieso nichts von der Sache bemerkt.
Die Buben im Krankenzimmer, zogen an seiner Nase und waren auch sonst recht ungezogen. Nachdem er aber aufstand, um sich zur Wehr zu setzen, kam die Schwester und begann mit ihm zu schimpfen, hieß ihn einen bösen Buben, der sich erst einmal zu benehmen hätte und es zu lernen habe, wie man sich im Krankenhaus verhielt.
Der Arzt, Dr. Wurst, wisse doch am besten, wie man solche dumme und böse Buben zu behandeln habe. Sie lachte laut und wollte ihm nicht einmal die Windel wechseln, denn sie meinte, es sei seine Schuld, dass es im Krankenzimmer derartig nach Scheiße stank. Er könne noch nicht einmal die Notdurft so verrichten, wie es sich gehörte, was doch eine Schande für einen Dreijährigen wäre.
Das Krankenhauspersonal schien nicht ganz richtig zu ticken. Alle hatten nur Dummheiten in ihren Köpfen und ihn nannten sie einen Idioten. Jene waren jedoch die Schwachsinnigen.
Sie ist der Teufel
Sie muss der Teufel sein, das hatte er begriffen. Am Anfang aber war sie sehr verführerisch vorgegangen. Sie hatte getan, als wäre er der Beste von allen. Den Freundinnen aber sagte sie, er tauge nichts und sei kein guter Liebhaber. Sie wollte ihn fertig machen und es hieß, er habe einen derartig Mickrigen, den sie nicht einmal spürte. Ihn selbst wollte sie nur Böses und Unwirsches mitteilen. Sie hatte schon längst Ideen und Vorhaben, um ihn endlich in die Mangel nehmen zu können und einige Kinder, aber nicht von ihm. Das Jüngste, ein Mädchen wollte sie nicht so recht, denn es plärrte andauernd und sie war daran interessiert neue Männer kennen zu lernen, was ihr aber mit dem Säugling nicht gelang.
Sie verabreichte dem Mädchen Tee, um es ruhig zu stellen und sie gab ihm die Schuld daran. Er meinte zuvor, ein Tee würde sicherlich nicht schaden und glaubte, sie habe es aus Eifersucht getan. Mit seinem herzzerreißenden Blick betrachtete er es, was sie wütend machte, denn sie wollte diesen Blick auf sich gerichtet wissen und davon profitieren.
Sie hatte angeben wollen, er hätte es mit seinem Gewicht erdrückt, obwohl es bereits steif und kalt war, als sie gemeinsam bei ihr zu Hause angekommen waren, nachdem sie sich im Gasthaus amüsiert hatten. Es war gegen Mitternacht gewesen, als sie nach Hause eilte, um dem Mädchen die Flasche zu verabreichen, was aber nicht mehr nötig gewesen war.
Sie hatte sich jede Menge Arbeit mit diesem Säugling erspart und es wäre sicherlich invalide geworden, nachdem es als Säugling bereits durch das Schlafmittel verblödet worden war.
Vielleicht wäre es sogar schön geworden und ähnlich sexy wie ihre Mutter, aber das war unsicher und eine melancholische Gedankenspielerei, die nichts brachte als den Wahnsinn. Das tote Mädchen hatte sie ihm hinter seinen Rücken geschoben, nachdem sie ihr Geschäft erledigt hatten, das ihr damals nicht sonderlich gefallen zu haben schien. Aber er kehrte es ihr zurück und schob es eisern unter ihren Rücken, was sie bemerkte. Sie ärgerte sich sehr und schickte ihn nach Hause, obwohl sie liebend gerne noch eine Runde mit ihm geschoben hätte. Sie war ihm nun suspekt und er wollte sie nicht wieder aufsuchen und sich auch nie wieder von ihr verführen lassen, aber alsbald vergaß er den Vorfall und ließ sich von ihr verführen und reinlegen, bis sie ihn endlich soweit hatte, wie sie ihn und alle Liebhaber kriegen wollte.
Als sie ihn das erste Mal verführt hatte, war er noch nicht ganz Sechzehn gewesen. Sie hatte ihn damals schwer beleidigt, obwohl sie sehr geil gewesen war und es gerne öfter mit ihm getrieben hätte. Aber sie wollte noch in die Stammkneipe, um sich mit Anderen zu unterhalten, die sie auch geil machten. Er ging mit und sie wollte ihn nicht abhauen lassen. Aber er ging ihr doch noch durch die Lappen, meinte, er müsse aufs WC und ließ sich nicht mehr blicken.
Sie hatte stets getan, als hätte er sie verführt, was nicht der Fall war. Er war zu jung und zu blöde, um eine Frau verführen zu können. Er war ihr aber total verfallen und ihre Bosheiten gefielen ihm. Er ließ sie gelten und lachte darüber, als sei alles nur ein Witz und das Leben Unfug und ein Irrtum, dem er sich zu entledigen hatte. Es war eine geile Sache und sehr schön, als er sie alle paar Monate besuchte, um das Spiel abzuwickeln, das immer völlig gleich ablief und doch nie wieder so war, wie beim ersten Mal. Das hatte ihr gar nicht behagt, deswegen war sie noch einmal ins Gasthaus gegangen, um das Funktionierende zu zerstören.
Es schien ein Teufel in ihr zu stecken, der sie beherrschte und gegen den er auch nicht ankam. Er war weder in der Lage eine Familie zu ernähren noch in der Lage sich eine echte Beziehung leisten zu können. Er war ein Idiot, der sich in eine Zwickmühle begab, aus der er niemals wieder entkam, auch wenn er mit ihr nichts mehr zu tun hatte, denn das Gestohlene, sie stahl ihm alles, würde er nie wieder erhalten. Er war schuldig aber nicht an diesen Umständen. Er konnte nicht mehr unschuldig sein, denn er war zuvor bereits hereingelegt und als etwas hingestellt worden, was er nicht war. Ihre Art die Tatsachen zu verdrehen war unglaublich. Sie war ein freches Flittchen, durch das er niemals wieder in seinem Leben glücklich wurde.
Ihr Wesen war in der ersten Phase ihres Zusammensein sonntäglich gewesen. Für ihn machte sie sich schön und jung, um ihn nicht wegzustoßen. Sie wollte Verheiratete, denn diese konnten ihr nicht zu nahe treten. Sie war als Geschiedene nicht mehr bereit zu heiraten. Das wäre zu gefährlich gewesen, zumal die Priester die Wiederverheirateten verfolgten und bestraften, als seien sie Schwerverbrecher. Aber sie wurde doch erwischt und die Priester verdarben ihre Lust auf die Männer, als sie geschieden war und sich mit den Männern herumtrieb – ohne geringste Scham. Die Ehefrauen, die sich hintergangen dünkten, rückten ihr auf die Pelle und sie bekam Probleme, die sie nicht bewältigte. Es blieben ewig die selben, solange jemand lebte. Hätte sie ihm gleich ihre Hörner gezeigt, wäre er ihr sicherlich nicht auf den Leim gegangen und ihr Säuseln hätte ihn nicht beeindruckt. Sie lächelte süß und lieb und in ihren Augen blitzte die Energie und der Geist, der alles schaffen kann, was er will. Sie war geil und er auch. Es war keine echte Liebe und doch ging es um die Eigenschaften und um den Geist, um die Seele, die er mitbekommen hatte und die ihm der Teufel abjagen wollte.
Mit ihm war etwas nicht ganz in Ordnung, das hatte sie bereits Jahre zuvor bemerkt, sonst hätte sie sich nie mit ihm eingelassen und dieses Spiel hätte niemals stattgefunden.
Er hatte aber bereits, ehe sie ihn verführt hatte, erkannt, sie verabscheute alle Männer, mit denen sie eine Beziehung einging und jene am meisten, mit denen sie Kinder hatte und der Vater ihres jüngsten Kindes wurde von ihr sehr hart bestraft.
Er sah sie nur selten bei Tage auf offener Straße, doch wenn er sie traf, war es eine beschämende Angelegenheit für ihn. Auch sie bekam einen hochroten Kopf und schämte sich für ihr Vorgehen gegen ihn, für ihre untreue Seele, die sie nie verlor und die ihr Zorn geschaffen hatte. Sie hatte ihn verhext und er konnte sich nicht mehr von ihr lösen, so sehr er es auch versuchte. Aber sie hatte nicht nur ihn verhext, sondern alle, mit denen sie Kinder hatte und Schuld daran gab, obwohl sie diese selbst hatte, denn sie wollte Kinder, sonst bekäme sie keine Sozialhilfe mehr und arbeiten wollte sie nicht. Ihr vorheriger Freund, mit dem sie zwei Töchter hatte, dessen jüngere verstorben war, es erstickte, war von ihr noch ärger verhext worden. Er war Sportler und sie ließ ihn müde zum Spiel gehen, denn sie hatte ihn die Nacht über nicht schlafen lassen. Er zauberte über das Spielfeld und fiel mehr als er lief, traf fast keinen Ball, obwohl er oft angespielt wurde. Sie begann sich für ihn zu genieren und schimpfte und meinte, er gehörte hinausgestellt, denn er stand nur im Weg herum…
Sie meinte, beim jungen Burschen hätte sie es leichter, denn der vorherige Freund war ihr untreu und machte sich nichts aus ihrer Untreue, sondern kehrte es ihr oft zurück. Er hatte einen Job und jede Menge Freunde, die ihm halfen. Sie konnte nicht zum Ziel gelangen und suchte sich ein neues Opfer, um doch noch zur Seele zu kommen, die sie zu fressen gedachte, um endlich fett und satt zu sein und ein neues Leben auf der Welt führen zu können, wenngleich sie lieber etwas anders als ein Idiot geworden wäre, denn der junge Spund war einer und dazu ein Verrückter.
Sie wurde bald schwanger. Alle Leute halfen ihr, damit sie doch noch eine Seele zu fassen bekam, um sich an der laben zu können, denn sie wirkte hungrig. Ihre Wangen waren eingefallen und doch aß und soff sie Unmengen, vor allem während der Schwangerschaft, in der es ihr gut ging, während der es dem Jungen schlecht ging. Angst sollte er spüren und sie sog bereits an dessen Seele und nahm jeden Tag ein Stückchen davon, da sie die Erlaubnis dafür gekriegt hatte und sich das auch ohne Erlaubnis nicht nehmen lassen hätte. Er war ein Tölpel und ließ sich von ihr hereinlegen. Sie hatte auch noch die Frechheit besessen einen anderen zum Vater zu erklären, um den Jungen zu beleidigen und bloßzustellen und darauf hinzudeuten, mit ihm sowieso unzufrieden zu sein – sich für diesen Kindesvater zu sehr zu genieren. Es war völlig natürlich abgelaufen, als sie von ihm geschwängert wurde. Sie war gerissen, um nicht bestraft zu werden, denn hätte sie ihn gleich angegeben, hätte sie Probleme bekommen.
Das verstorbene Mädchen, das immerzu geweint hatte, tat es zurecht, denn es hatte genau gespürt, wie böse sie war. Sie hatte ihre Tochter abgelehnt. Der Grund dafür war nicht zu eruieren, doch hatte er den Verdacht, dieses Mädchen hatte ihre Fähigkeit, das Wahrsagen übernommen. Das Mädchen gab es an ihm weiter, wodurch er seine eigene Fähigkeit wieder retour bekam und begann neuerlich ein Verhältnis mit ihm, um ihn zum Vater zu machen und diese Fähigkeit wieder zu erhalten, die sie einst an ihn verloren hatte. Sie war zu frech geworden und hatte ihn verletzt, vor Wut, die sie oft packte, denn sie verabscheute alle und das seit jeher. Allen gab sie die Schuld, die sie nur selbst hatte. Sie war verrückt. Bei ihr hatten es auch ihre Kinder nicht leicht. Selbst die Enkelkinder wurden von ihr böse behandelt, denn diese sollten genau das tun, was sie von ihnen verlangte und das wollten keiner. Deshalb gab es oft Geschrei und Zank und niemals fand dieses Gezeter ein Ende, solange sie lebte. Den Ältesten verabscheute sie besonders, der ehelich geboren worden war und sich deswegen zu gut vorkam.
Sie schlug am liebsten auf seinen Kopf und er stotterte auffällig. In der Schule hatte er auch Probleme, brachte oft kein Wort heraus und stotterte, bis der Lehrer ihn wieder in Ruhe ließ, was aber möglicherweise auch eine Masche von ihm gewesen war, um sein Unwissen zu kaschieren. Er wurde auch geohrfeigt und angebrüllt, zudem bekam er eine Menge Schlafmittel verabreicht, die er aber nie einnahm und auch offen ablehnte, seiner Mutter sowieso niemals nachschleichen wollte, was er ihr hoch und heilig versprach. Die zweitälteste Tochter bekam auch jede Menge von dem Zeug. Selbst die älteste Tochter, die auch ehelich geboren war, aber von ihre Mutter als ledig bezeichnet wurde, um sich endlich vom Ehemann scheiden lassen zu können, musste dem Zahlenden alles zurückerstatten. Der echte Vater, der Ehemann ihrer Mutter, brauchte nichts zu bezahlen, was ihm besonders gut gefiel.
Alle Lehrer und auch die Mitmenschen waren auf ihre verschlafenen Kinder scharf und doch gaben diese nie der Mutter die Schuld daran, sondern dem jungen Freund, den sie auch nicht mochten und der ähnlich verschlafen dreinschaute, vielleicht gar noch blöder war.
Von den Mitmenschen ließen sie sich sehr viel gefallen und waren gezeichnet und wurden unterdrückt. Sie konnten das dem jungen Freund ihrer Mutter, der ein paar Jahre mit ihr zusammen gewesen war, nicht verzeihen, denn nur er konnte an ihrem Unglück schuld gewesen sein.
Was an ihm auffällig gewesen war, konnte in kurzen Worten mitgeteilt werden. Er war verrückt, was zumindest die Leute meinten und trug eine Jacke seiner Schwester. Er hatte sie aber erst um Erlaubnis gebeten. Sie hatte sie ihm angetragen und er hatte ihr Angebot dankend angenommen, ihm war doch kalt, vor allem im Winter.
Sie meinte, er könne sich zur Frau machen lassen. Er sei noch jung genug, um es leicht über die Bühne bringen zu können. Aber er hatte nicht die geringste Lust dazu. Er trug die Sachen, da er keine Kleidung kaufen wollte. Aber er war von einigen als Transvestit hingestellt worden und die Perversen wollten ihn einkassieren, was aber nicht gelang, da er mit Fremden nichts zu tun haben wollte.
Er war bereits zuvor oft von Perversen angemacht worden, nachdem er ein Vermögen gewonnen hatte und sie ihm dieses Geld unbedingt abnehmen wollten und auch die Frau, die sich von ihm schwängern lassen hatte, die liebe Freundin, die aber nur der Teufel war und seine Seele fressen wollte, hatte es auf sein Geld abgesehen.
Sie benahm sich als wäre sie der Mann und er die Frau und sie betrog ihn und er meinte, er sei lesbisch und sie schwul, denn er hatte begriffen, was sie trieb, was die Zuhörer aber nicht akzeptieren wollten und ihn dafür als Idioten hinstellten, der nichts konnte und nicht einmal seiner eigenen Muttersprache mächtig sei. Er kannte nicht einmal den Sinn der Vokabeln und seine Ideen, Aussagen und Reden waren gar nicht von ihm, denn er sei doch nicht in der Lage solches zu tun. Er war nur ein Idiot, der nichts gelernt hatte und deswegen auch nichts vermochte.
Sie zeigte sich dem jungen Mann hörig, obwohl es umgekehrt war. Sie horchte ihn aus, um dafür Erleichterungen zu erwirken. Jene waren an seinen Ideen interessiert, die zuvor bereits, als er noch Schüler war, allesamt gestohlen wurden. Die Lehrer beleidigten ihn auch noch, anstatt ihn zu unterstützen oder zu fördern.
Zuvor, als sie sich zu mögen schienen und sie ihn noch nicht zum Vater ihres jüngsten Sohnes erklärt hatte, war ihre Beziehung geheim. Aber das glaubte nur er, denn sie hatte ihn längst zum Freund erklärt, dem sie es heimzahlen wollte, der sie mies behandelte und andere Freundinnen suchte und sich nahm was ihm gefiel, anstatt ihr zu helfen, wie es sich für einen Freund gehörte. Sie verlangte von ihm, er sollte allen Leuten sagen, sie hätten eine Beziehung. Doch er wollte das nicht, denn er ahnte, was ihm danach blühte, denn sie wollte endlich gegen ihn loslegen.
Sie waren in den Nächten unterwegs, um sich über Gott und die Welt zu unterhalten. Selbst in den kalten Winternächten wollten sie sich sehen und miteinander über die Eisfelder spazieren, sich küssen und festhalten, um sich zu wärmen. Es war verrückt, was sie taten, so wie alle Leidenschaften verrückt waren, die sie pflegten. Sie rauchten unentwegt und das machte sie noch viel verrückter, denn der Nikotin erregte und schärfte die Nerven, aber er schwächte die Gefühlswelt. Trotzdem aber wollten sie nur noch Sex, was sich nachteilig auswirkte, denn sie versagten und ihre Verliebtheit verging wie die Schönheit und Jugend. Er hatte seinen Beruf nie gemocht und wollte nichts tun. Auch zum Lernen hatte er keine Lust. Er log lieber und auch sie log er an. Sie wollte sich dafür revanchieren und ihn durch den Kakao ziehen. Sie spielte ab dem Zeitpunkt, als er als Vater des jüngsten Buben feststand, ihn als Sohn anerkannt hatte, nur noch mit ihm. Sie ließ ihn aber nicht in Ruhe, war sich ihrer Macht über ihn im klaren und wollte diese niemals aufgeben.
Manchmal sah er sie, als sie noch Freunde waren, er in den Nächten unterwegs zu sein pflegte, mit anderen herumstreiten, die sie auch zu hassen schien. Sie fragte unentwegt und wollte das Gesagte nicht akzeptieren. Sie drehte sich gerne herum und entzog sich aus der Umarmung. Jene waren schon heiß genug und hatten sich längst ihre Finger an ihr verbrannt. Sie mochte die plumpen Annäherungsversuche nicht und verabscheute an ihnen alles, selbst ihre Eltern lehnte sie ab.
Sie hatte kein Gewissen, litt nicht sehr am Tod ihrer Tochter, die sie alle paar Tage am Friedhof besuchte. Sie hatte auch keine Ahnung, was wirklich schuld gewesen war und es war sicherlich nicht eindeutig beweisbar.
Erziehung hatte sie genossen, war aber wie eine Bestie. Sie hatte keine Seele und suchte nach einer neuen. Der Teufel schien in ihr seine Wohnung eingerichtet zu haben. Ab und zu leuchtete er aus ihren Augen und er ließ ein süßes Gefühl in ihren Liebhabern entstehen.
Sie stahl ihnen die Seelen und sie verkamen. Sie zerstörte das vegetative Nervensystem, das ein Teil der Seele war. Sie verschlang die Seelen und doch wurde sie niemals satt, denn diese gab es nicht wirklich. Nur der junge Bursche hatte eine Seele, die dem Teufel gefiel. Sie besaß die Macht die Zukunft zu sehen und gute Ideen auszubrüten, Visionen zu haben, die wertvoll waren. Aber das war nur eine Methode die Welt und die Art zu beschreiben. Es gab weder den Teufel noch Gott wirklich, aber einer konnte im Bösen den Teufel sehen und Gott im Guten. Ihm schien sie in dem Moment die Seele gestohlen zu haben, in dem er erfuhr der Vater ihres Sohnes zu sein. Sie hatte aber noch andere Männer in der Zeit empfangen, als sie geschwängert worden war. Sie wollte alle vor den Kopf stoßen und ihnen zeigen, wie wenig sie wert waren. Er konnte nun weder die Zukunft voraussagen noch Ideen von sich geben, was er zuvor die ganze Zeit über getan hatte. Es war der Schock über die Vaterschaft, der ihm diese Fähigkeiten geraubt hatte.
Es war als hätte er ihr die Veränderungen seiner Psyche zu verdanken. Sie schien sich sehr gut auszukennen und stellte Fragen, deren Sinn er nicht ergründen konnte und doch tat sie, als hätte er sich verraten und als wollte sie ihn prüfen, um ihn zu hintergehen, um zu wissen, um was es ihm überhaupt ging, welche Schwächen er hatte, um ihn zu kränken und zu verletzen. Sie verheimlichte ihm die Gründe und er war zu blöde, um das zu begreifen und war unfähig zu schmecken und zu riechen. Ein Teil seiner Psyche war geraubt worden. Vielleicht war sie doch entwendet und nach wie vor bei ihr oder beim Teufel, der in ihr gesteckt hatte und erst bei Erhalt der Seele wieder frei gekommen war. Vielleicht war er nur in den Teufel verliebt gewesen oder in den Geist, der in ihr gesteckt und sie übernommen hatte.
Seine Ängste konnte er nie wirklich ergründen und auch seine Vergangenheit war im tiefen Schatten. Irgendwie hatte die Welt ihm alles vergessen lassen. Seine Eltern hatten ihm doch Böses getan, als er ihnen auf die Nerven fiel. Sie waren grob und roh, übertrieben böse. Ängste hatte er auch vor den Schwestern und Brüdern, die ihn ärgerten und eigensinnig waren. Angst hatte er auch vor Fremden und Unbekannten, sowie vorm Schatten und vor eigenen Geräuschen, was zu denken gab. Er konnte sich doch nicht selbst etwas Böses angetan haben? Wenn jemand mit ausgebreiteten Armen auf ihn zuging, bekam er es schon mit der Angst zu tun und ihm verging die Lust, auch wenn er zuvor in jene Frau verliebt gewesen war. Wenn er angesprochen wurde, bekam er es mit der Angst zu tun. Sie aber kam niemals mit ausgebreiteten Armen auf ihn zu und sprach ihn nur selten an, wenn überhaupt dann sehr leise und liebenswürdig, um ihn nicht zu erschrecken. Ihm war das Angst Erzeugende aus dem Gedächtnis entfallen. Er konnte sich wie in einem Schockzustand nicht mehr daran erinnern und bekam Angst, wenn es zu einer gefährlichen Situation kam.
Wahrscheinlich war etwas Schreckliches passiert und was es gewesen war, war ihm entfallen. Vielleicht rührte die Furcht aus einem anderen Leben oder von pränatalen Erlebnissen. Er könnte bereits im Mutterleib zu Schaden gekommen sein und nur der Grund dafür war vergessen worden. Aber es konnte auch ein Unfall sein, der ihn soweit gebracht hatte, weswegen er sich an nichts erinnern konnte. Er war oft von Schwindel befallen und wenn er aggressiv wurde, musste er sich beeilen, sonst vergaß er alles gleich wieder. Er war noch als Jugendlicher und Erwachsener träumend, als würde sich die Welt und alles Schöne von ihm entfernen, sogar gestohlen worden und als könnte er es nicht aufhalten und auch ein Versuch kam nicht zustande. Wie gelähmt wirkte er, staunte und schaute blöde drein und konnte sich selbst nicht helfen. Dann entfernte er sich von der Arbeitsstelle, um wegzulaufen, sich zu verstecken und um sich dafür zu schämen und die Gründe dafür begriff er nicht.
Die Freundin wollte ihn blamieren und zum Narren halten, als sie ihn soweit hatte und alles bestätigte. Sie hatte Böses über ihn verlautet. Was genau, würde er doch niemals erfahren, denn die Amtssprache verstand er nicht und wenn es auch nur ein mögliches Versehen gewesen sein sollte, ein Unfall, so war er doch der Vater ihres Kindes und nun sollte er die Verantwortung dafür tragen. Damit war er nicht einverstanden, denn das war ihre Sache. Sie sollte sich selbst an der Nase ziehen und sich um ihre Kinder bemühe. Sie gab nun vor, sie hasse ihn genau deswegen. Andererseits gab sie oft vor, er sei gar nicht der Vater des Kindes. Sie drückte sich anders aus, denn sie betonte auf eine teuflische Art, er sei der Vater, aber in einer Weise, als sagte sie, er sei es nicht, denn er sei dazu nicht einmal fähig und er machte es falsch, als sie es getan hatten. Sie wollte sein Leben so zerstören, wie sie ihr eigenes Leben bereits zerstört hatte. Sie war unzufrieden mit ihrem Leben und mit den Lebensumständen, in die sie sich selbst brachte. Sie versuchte nun ein seriöses Leben zu beginnen und zu arbeiten, um die vom Sozialamt erhaltenen Zuschüsse zurückzuzahlen, hatte sich mit seiner Seele freigekauft und doch war das Böse nach wie vor in ihr. Die Hölle war in ihr und sonst nirgends. Sie verlangte von den Männern das, was sie nicht konnte. Das war die Befriedigung ihrer Wünsche, was zugleich auch ihr Ruin gewesen war, denn die Wünsche machen Leiden und wer sich seine Wünsche nicht selbst erfüllen kann, bekommt sie auch nicht von den Männern erfüllt.
Sie wünschte Unmögliches und trotzdem war sie unzufrieden. Vielleicht hätte sie der Tod befriedigt, wie alle Leute durch denselben erst befriedigt werden konnten. Er tat niemals etwas und sie gab an, alles zu ihr Gesagte sei auf ihrem Mist gewachsen, was gut war, denn es war nur Mist. Er konnte sie nur mit seiner Phantasie befriedigen und noch diese hatte sie ihm gestohlen, was ihr aber auch nicht half. Nun aber begann sie zu denken und zu suggerieren und auf diese Weise wollte sie ihre Wünsche erfüllen.
Hätte sie ihm ihre Vorstellungen bereits damals unterbreitet, wäre er böse geworden, denn sie waren nicht verheiratet. Sie wollten nur die Liebe pflegen. Aber sie wollte daraus eine übliche Sache machen, wie sie sich eine Liebschaft vorzustellen pflegte. Sie wollte aber mehr als einen, der sie niemals zufriedenstellte, wenngleich er sich sehr bemühte. Als sie aber die fixe Beziehung erstrebte und es der Öffentlichkeit unterbreitete, war ihm klar, sie wollte eine Entscheidung, der er nicht gewachsen war und diese Situation behagte ihm nicht. Von diesem Moment an besaß sie seine Seele. Zuvor hatte sie nur Macht über sie, die sie übermäßig ausnutzte. Ab dem Moment der Bekanntmachung ihrer Beziehung, war er ein Verratener, zudem hatte sie ihn verhext, denn sie zog ihn wegen des Buben auf, um ihn zu demütigen.
Ihre sadistischen Genüsse wollte sie niemals aufgeben, die sie in der Beziehung hatte. Sie ließ ihn nicht einmal gehen. Sie wollte ihn noch mit Haut und Haar fressen, wie die meisten unersättlichen Frauen.
Er sah den bösen Geist oft, der sich über ihn lustig machte. Er flog mitunter umher und ließ seine Augen sehen. Er drang in ihn ein, um ihn genauer kennen zu lernen. Aber er war uninteressant für ihn. In ihm schien es zu wenig Freude und Lust zu geben. Er zog es wieder vor in sie zurückzukehren. Vielleicht war das aber seine eigene Seele, die er sah und die frei geworden war, ihn bereits verlassen hatte und nicht zur Gänze vom Bösen festgehalten werden konnte. Sie war schnell wie der Blitz oder noch schneller und doch konnte er sie eine Zeit lang sehen, bis er sie vergessen hatte und nur noch an starken Schmerzen litt, die durch das Entstehen der neuen Seele entstanden, die sich aber erst langsam entwickelte. Sie war wie ein Lichtfunken. Ein wenig größer und heller, manchmal wirkte sie ein kleines Bisschen bläulich. Die Personen um ihn herum hielten das nicht für gut und konnten das nicht einordnen. Sie nannten es Hexerei oder einen bösen Geist, den sie auszutreiben hätten und der Priester kam darauf, der Exorzist, der stets schon sehr wild auf ihn gewesen war. Als er aber nicht bei ihm ministrieren wollte, war er sehr beleidigt gewesen und wollte das Versäumte nun nachholen. Durch den Seelendiebstahl aber war seine Freundin noch schöner geworden. Sie konnte sich nicht mehr beherrschen und gab der Lust nach. Der Sex wurde ihr egal, denn sie war bereits über das Alter hinaus, in dem er großen Spaß machte. Doch verlor sie sich nicht in der Masse, sondern ging gemächlich dahin.
Sie ging langsam und hatte viel mit sich herumzuschleppen. Auch bewegte sie sich in Zeitlupe, während er blitzschnell wurde, denn seine neue Seele war zu jung für ihn.
Er wirkt zwar schon alt, ein wenig ergraut, aber er lief schneller als die Jungen und sprintet beinahe alle Tage, um noch schneller zu werden. Aber wirklich schnell sprinten konnte er nach wie vor nicht und er wird es wohl niemals beherrschen, denn dazu fehlt ihm die nötige Kraft.
Es ging nur um den Diebstahl. Gemocht hatten sie sich nie wirklich. Sie wollte sein Äußeres und bekam die weiße Haut, die er nie mochte und es ging auch um das Aushorchen. Sie war sehr böse, da er ihr niemals das Gute sagte, sondern es im Gasthaus erschallen ließ. Bei ihr wollte er stets den Sex genießen und sie konnte es verstehen. Er erarbeitete sich dabei die Enttäuschung und sein Geweih.
Das tat er aus einem inneren Zwang heraus. Es war eine Verzauberung, der er niemals Herr wurde. Das Reden mit ihr war nur Nebensache gewesen. Sie war zu direkt und wollte ihm Unsinn in seinen Mund legen, den er von sich zu geben hatte.
Auch ihre Kinder waren wie sie – wirkten klug und sahen gut aus. Er hätte sich mit ihren Kindern anfreunden können. Sie veränderten sich aber rasch zum Gegenteil, als hätten sie das für besser eingeschätzt. Es änderten sich aber viele.
Tun wollte er nichts und er war schon zu alt, um Tagedieb zu bleiben. Ihm schien mit einem Mal, als hätte sich die gesamte Welt verändert und doch war er nur mit Gift behandelt worden. Es wirkte in ihm und ruinierte nicht nur sein Aussehen, sondern vernebelte auch seinen Geist. Sie wollte nicht mehr mit ihm sprechen, wie es sich gehörte, deswegen sprach er nie, um zu verhindern von ihr verarscht zu werden. Vermutlich dampfte die gestohlene Seele ab und er besaß nach wie vor die Fähigkeiten. Er wollte anders als die Bürger sein, was ihm aber nicht gelang, denn seine Art konnte er niemals ablegen. Sie meinte, er sei das rechte Opfer, denn er wollte anders sein und er war es auch einige Zeit über, während er die neue Seele aufbaute und sich eine andere Persönlichkeit zuzulegen hatte. Die Austreibung war nur eine Art von Hirnwäsche, die alles vergessen machte. Zudem wollte sie Teile ihrer Seele in ihm deponieren und diese wirkten auch in ihm und wüteten und verdarben ihn gänzlich, denn es keimte Lust auf, die er noch nicht kannte und auch nicht kennenlernen wollte, was vermutlich auch mit der Bildung der neuen Seele zusammenhing. Diese hatte er aber schon abgelehnt.
Sie fraß sein Inneres auf und er wurde schwammig, wie sie. Das hatte er niemals gewollt, denn er liebte Magerkeit und das Leichte. Ihr böses Wesen fraß ihn auf und ließ nichts von ihm übrig. Er wurde aufgesogen und von unbekannten Geistern vereinnahmt, die das nicht gelten lassen wollten und Hunger hatten.
Ein leichter Fall war er für sie und sie besaßen die Erlaubnis für dieses Tun. Er alterte zu rasch und seine Haut begann zu rosten, was ihr sehr gut gefiel, denn sie hatte es ihm versprochen, er werde bald zu rosten beginnen, was bewies, sie war eine Närrin, die niemals eine Spur von Liebe für einen anderen Menschen empfunden hatte und es niemals erlernen würde. Er wurde noch dünner und verlor das Junge. Das Haar fiel aus, was ihr besonders gut gefiel. Er wurde wie ein Stein und arbeitete wieder am Bau, wo er nun versuchte gute Arbeit zu leisten und wurde wie üblich dafür bestraft, denn nur wer nicht arbeiten will und doch arbeitet, wird gut behandelt und wer sich bemüht wird dafür gedemütigt und verspottet.
Ihr war seine Liebe nie genug gewesen, denn sie konnte sie nicht sättigen und war nur die sinnliche Liebe, denn eine andere Liebe gab es nicht auf der Welt und die geistige Liebe war nur Schein und wurde als Gott bezeichnet. Sie schämten sich beide über ihre Liebe und deswegen lebten sie nie wirklich zusammen. Sie sagte ihm unverhohlen ins Gesicht, sie habe ihn satt und sie wolle ihn endlich los werden. Er sollte sie in Ruhe lassen. Wenige Wochen danach aber wollte sie doch wieder mit ihm zusammen sein. Die Gründe waren ein neues Spiel, das sie für ihn ausgeheckt hatte. Inzwischen war er mit einer anderen zusammen, das hatte sie nicht für möglich gehalten. Sie verlangte erst Treue von ihm und doch war das ein Grund für sie, ihn als blöde und unwürdig einzustufen. Erst als er mit anderen Frauen unterwegs war und sich mit jenen zu amüsieren schien, war in ihr das Interesse für ihn wieder erwacht. Sie versuchte ihn wieder zu treffen und soweit zu bringen, sich mit ihr abzugeben. Er war für sie der Notnagel, den sie warm halten wollte, um nicht alleine dazustehen. Sie saugte ihn aus, um sich zu stärken. Er war ihre verrückte Art auch gewohnt und ließ sich wieder mit ihr ein. Das bewies, die Gewohnheiten zählten. Es war für sie ein Spiel geworden und sie wollte wissen, wie blöde er war und wie weit er sich von ihr bringen ließ. Er hatte sich soweit bringen lassen, wie noch keiner zuvor.
Sie war keine Kostverächterin, denn sie holte sich seine Schwester, die sie vernaschte und knacken wollte, wie einst ihren Bruder. Wenn er aber mit einer unterwegs war, war es Grund genug für sie ihn noch übler zu behandeln und ihm ihre Eifersucht spüren zu lassen. Sie verbot ihm gänzlich mit anderen Mädchen zusammen zu sein und sich zu amüsieren.
Er konnte sie nicht unterstützen, und hatte kein Geld, selbst als er wieder zu arbeiten begonnen hatte, aber nur wenige Stunden werkte und die restliche Zeit über faul in der Sonne lag und von den Baustellen abhaute, um sich zu Fuß auf den Weg nach Hause zu machen, auch wenn er einige Kilometer weit zu gehen hatte und manchmal länger marschierte als er gearbeitet hätte und noch die Arbeitskollegen an ihm vorbeifuhren und ihn einen Irren hießen, der endlich weg gehörte oder sich gänzlich auflösen sollte.
Sie wollte keinen Versager wie diesen Jungen. Er war zu schwach gewesen und hatte sie nur ausgenutzt. Sie wollte jenen Mann, von dem sie stets träumte, der ihr alles bieten konnte, was sie zum Leben benötigte und sich wünschte. Wenn er wirklich so viel Geld besäße, wie er vorgab, hätte er ihr helfen können und eine Unterstützung für sie und ihre Nöte wäre er auch gewesen. Er besaß aber nichts und konnte auch so gut wie nichts, außer blöde und arrogant reden, wodurch er sich eine Menge Feinde machte. Er hatte halt zu gut über die Zukunft Auskunft geben können.
Was er sich erarbeitete, verbrauchte er alleine. Er war nächtelang unterwegs und gab alles leicht und schnell aus. Neue Kleidung kaufte er sich nie, sondern trug Kleidungsstücke seiner Schwestern. Er fiel auf und die Leute begannen unruhig zu werden und sie stellten ihm blöde Fragen, anstatt es zu übersehen oder zu akzeptieren. Sie wäre lieber wie eine Göttin verehrt worden und zwar von einem Gott und was er ihr bot, war die totale Unterwerfung, aber diese brachte ihr kein Geld, das sie nötiger hätte, als diese unsinnige und miese Liebe, die er ihr bot und die sie einige Zeit über genossen hatte. Sie rächte sich an ihm, er hatte sie schändlich verraten und ihr nicht die unhörbaren Wünsche erfüllte, die er erfüllen sollte, von denen er aber nicht die leiseste Ahnung haben konnte. Außerdem war sie mit üblen Eskapaden gegen ihn vorgegangen.
Er konnte nun einmal nichts bieten, denn er war mittellos. Deshalb wollte sie das Ende mit Schrecken erwirken, um diese Sache hinter sich zu bringen. Sie kannte seine Ängste aus unzähligen Gesprächen bereits einige Jahre lang.
Er wollte nichts von ihr, das hatte er ihr einst gesagt; als sie nachfragte, aber das reichte ihr nicht, deswegen hatte er geantwortet, er wolle kein Kind von ihr haben. Doch das war ihr gerade recht gewesen und sie hatte ihn schon bald danach zum Vater gemacht.
Aber sie hatte die Kosten zu tragen und auf dieses Geschenk aufzupassen. Lange galt er nicht einmal als Vater des Buben und hatte trotzdem das Gefühl es zu sein. Es war nur noch Gehässigkeit, die sie zusammen hielt und die sie auch wieder auseinandertrieb. Es war ein Spiel aus der Beziehung geworden, das nicht harmonisch war. Sie verachteten einander, wollten nicht einmal den Sex gemeinsam pflegen. Sie waren bereits alt und verbraucht und hatten all das verdient, worunter sie zu leiden hatten. Sie vermochte kein einziges Wort im Klartext zu äußern, hatte nur vor ihn zu irritieren, um ihn unsicher und leidend zu machen, denn er schaute ihr zu gut aus und schien zu glücklich zu sein. Alle wollten ihn anders sehen und leiden sollte er, was aber nicht so recht gelingen wollte. Der Gruppe und der Frau entzog er sich, um sich zu schützen. Die Wirkung der Angriffe spürte er schon lange. Das Spiel hieß auch, ihn zum Idioten zu erklären, der nichts konnte und doch behielt er immer Recht. Sie schafften es nicht ihn soweit zu bringen ihren Suggestionen Glauben zu schenken. Wenn sie besser wären als er und etwas vermochten, hätte er es vielleicht noch zu glauben begonnen, aber sie waren allesamt die selben Idioten und vielleicht noch blöder, denn sie soffen sich zu Tode und rauchten wie die Schlote und sie ruinierten sich alles. Ihm wollten sie das auch beibringen, was er sich aber nicht einmal einreden ließ. Er bemerkte auch die Freundin ging gegen ihn vor und hatte nie mit ihm gehalten, sondern intrigierte gegen ihn, was er nicht mehr akzeptieren wollte. Er hatte ihr seine Liebe geschenkt. Ausgenutzt hatte er sie nie, denn er hatte sich kein Geld von ihr ausgeborgt und sich nichts von ihr gewünscht. Wenn sie ihm etwas gab, schenkte er auch ihr etwas. Aber er wollte all das nie. Sie aber stand auf Geschenke und sie warf ihm vor, er mache ihr niemals Geschenke und vielleicht machte er nur ihr keine Geschenke und das erweckte wieder die verrückte Eifersucht in ihr, die sie beherrschte und die auch den Teufel in ihr weckte, das Böse, das ihn angriff und erschreckte. Was jene zusammen gegen ihn unternahmen, war ihm nun klar geworden, denn sie redeten über jene Dinge, die sie ihm angetan hatten. Er hatte keine Probleme das zu kapieren. Er hatte auch das Gefühl, die Menschen dachten Böses über ihn und sie planten etwas, um ihn zu beleidigen, zu bestrafen und zu ruinieren. Doch sie vergaßen die Bibel, in der steht, was passiert, wenn ein Einzelner auf solche Weise beleidigt wird. Die unzähligen Zusätze und Lügen der Bibelschreiber, die über die Bekleidung loszogen und über das Tun und das Benehmen, waren nur gegen jene selbst, denn der Einsiedler war damit nicht gemeint. Er war unschuldig und war es immer, denn wenn er eine Schuld auf sich lud, litten die Bürger dafür. Sie büßten seine Schuld mit ihrer Schuld zusammen und zwar in Ewigkeit. Es nutzte auch nichts, wenn er die gesamte Meute klagte, denn die Antworten der Staatsanwälte bewiesen ihm, sie waren gegen ihn vorgegangen.
Er war völlig unschuldig geblieben, deswegen erging es seinen Landsleuten noch gut. Wenn er am Ende war, gingen sie allesamt zugrunde und es gab keine Rettung mehr. Sie wollten zwar nicht zugeben, wie egal seine Nöte und Probleme ihnen waren, aber sie trugen vor, er habe kein Recht und er hätte alles zu spät mitgeteilt, obwohl er viele Jahre über mit einem Mittel, wahrscheinlich eine Flüssigkeit oder ein Gas, behandelt worden war und deswegen auch nervliche Probleme hatte, schwer erkrankte und der Gesellschaft und ihren Zwängen nicht gewachsen war und deswegen um Schutz der Juristen gebeten hatte, der ihm aber nicht gewährt wurde. Was ihm nachgesagt wurde, war lächerlich, nervte und beleidigte ihn andauernd. Auch das Arbeiten wurde ihm unmöglich gemacht. Deswegen hatte er vor alles zu verweigern. Das blieb der letzte Ausweg für ihn. Seine Ideen und Aussagen waren ihm gestohlen worden und dazu wurde er auch noch beschuldigt und beleidigt. Hetzkampagnen wurden gegen ihn unternommen, als er noch jung war und die Beschimpfungen waren unflätig und bösartig.
Wenn er kein Verbrechen begangen hatte und doch andauernd beschuldigt wurde unzählige Verbrechen begangen zu haben, konnten nur all die Beschuldigenden die Verbrecher sein, die nichts einsehen wollten und deshalb versuchten ihre Schuld auf ihn abzuwälzen.
Was sie ihm aber als Entschädigung anboten, war nichts weiter als Gift und Giftgas, das seine Lungentätigkeit einschränken sollte und auch seinen Kreislauf schwächte.